DE2342676A1 - Vorrichtung zum aufhaengen und fuehren von gardinen, vorhaengen oder baendern - Google Patents
Vorrichtung zum aufhaengen und fuehren von gardinen, vorhaengen oder baendernInfo
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Description
PATENI ANWALTSBÜRO
TlEDTKE - BüHUNG - KlNNE 2342676
8000 München 2
Postfach 202403 ?3. August 1973
Fritz Baumann
4900 Langenthai / Schweiz
4900 Langenthai / Schweiz
Vorrichtung »urn Aufhängen und Führen v<m Gardinen, Vorhängen odor"
Bändern
Pie Tjrftndung betrifft eine Vorrichtung zum Aufhängen und Führen von
Gardinen, Vorhängen oder Bändern, mit einem mit Aufliängemitteln versehenen
Scherengitter, das in einer horizontal verlaufenden Schiene an Gleitern geführt iüt, die in der Mitte der an ihren Enden mit-'
einander gelenkig verbundenen Scherengitterglieder angeordnet sind,
so dasc die Heherengitterglieder in einer horizontalen Ebene liegen.
Die bekannten Vorrichtungen zum Halten und Führen von Gardinen, Vorhängen
oder dergleichen weisen äum Beisjiiel l'rägerel einen te auö Kunst
stoff auf, die V-förmige Stege enthalten, Ιεηιογ swgx benachbarte Stege
sind an ihren unteren Enden, über Querbolzen gelenkig· miteinander
verbunden, v/obei die Gelenkachcen der Stege (juer zur aufgehängten
Gardine vorlaufen. Auf der Gardine ist ein Gardinenband festgenäht,
mit dem die JloJ'tenrugon der Trägerelernente verbunden sind. Jede Halterung
:st dann mittels eines Hakens mit einer Rolle verbunden, die
auf einer Schiene geführt wird. . " __..
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Wenn die Gardine ihre kleinste Breite einnimmt, liegen praktisch
die Stege zusajr.inern, wenn die Gardine auf ihre grösote Breite eingestellt v?ird, v.erden die. Stege praktisch eine waagrechte Stellung
einnehmen.
Es ist weiter bekannt, die Gardinen, Vorhänge oder dergleichen auf
Haken von Nürnberger Scheren aufzuhängen, welche Scheren auf einer verschiebbaren Stange in der vertikalen Ebene angeordnet sind und
mittels Ringe auf-der Stange geführt werden. Die Stange ist in Iagerb'sen
gelagert, die an dem Gardinenbrett befestigt sind. Die Haken sind also nur an den unteren Gelenkpunkten der einzelnen Scheren
angeordnet. Die Nürnberger Scheren werden durch eine andere Stange über feste Drehpunkte auseinander- und zusammengezogen.
Die üblichste Form der Aufhängung einer Gardine oder eines Vorhanges
besteht darin, dass der obere Hand des Aufhängematerials an in einer
Schiene geführten Gleitern angenäht ist. Anstatt dass der obere Rand des Aufhängematerialo direkt an die Gleiter angenäht wird, können
an den Gleitern Klammern vorhanden sein, durch welche der obei^e Hand
des Materials gehalten wird.
Allen diesen bekannten Vorrichtungen haften verschiedene Nachteile
an. Der obere Rand des Vorhanges muss an die Gleiter angenäht werden, oder auf denselben verschiedene Aufhängemittel angenäht oder
befestigt werden. Bei der bekannten Vorrichtung mit der in der vertikalen Ebene angeordneten Nürnberger Schere ist der obere Rand des
Vorhanges von den Vorliangbrett zu weit entfernt und ausserdeci ist
die Vorrichtung kompliziert,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben angeführten Nachteile
su beseitigen und eine Vorrichtung au schaffen, die einfache
Aufhängemittel aufweist, auf welche auch verschiedene Formen des Aufhängematerials aufgehängt werden können»
409815/0264
Dies viird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Aufhängemittel
dort vorgesehen cind, vo die Eridteile der einzelnen öchcren«
gitterglieder miteinander gelenkig verbunden sind.
Der Erfinöungsgegenstand wird nachstehend anhand von Zeichnungen
beispielsweise näher erläutert· Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer in einer Schiene geführten Nürnberger
Schere mit Sehraubhaken,
Fig. 2 eine .Draufsicht auf dieselbe in einein aus einander gezogenen
Zustand,
Fig.. 3 eine Draufsicht auf dieselbe in zu-saißiaengesehlossenem Zustand,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der linie IT-IY der Fig. 2,
Fig. 5 eine Draufsicht einea zweiten Ausführungsbej.spiels.
In den Fig. 1-3 ist eine Nürnberger Schere 1 dargeste3.lt, die in·
einer Schiene 2 an Gleitern 3» welche in der Mitte der einzelnen Scheren la, .Ib der Nürnberger Schere 1 angeordnet sind, geführt
V7ird. Die Scheren la, Ib sind an ihren Enden mittels je eines Schraubhakens
4 miteinander gelenkig verbunden. Die Gleiter 3 sind, wie aus der Fig. 2 eersiehtlich ist, so angeordnet, dass sie an der Kreuz- '
stelle eines ersten und dann immer eines ungeraden Scherenpaares la
und Ib befestigt sind, wobei sie die beiden Scheren la, Ib durchsetzen
Dadurch wird erreicht, dass die Scheren la, Ib im zusammengezogenen
Zustand der Nürnberger Schere bis aufeinander anliegen, sodass der durch die zusammengezogene Nürnberger Schere 1 beanspruchte Raum
möglichst klein ist.
ΑΟ9615/Ο26Λ
BAp ORIGINAL
Der erste Gleiter 3 ist in der Schiene 2 durch Anschläge 6 ortsfest
gehalten, wobei alle anderen Gleiter 3 in der Schiene 2 hin- und herbewegbar sind. Die Bewegung der Gleiter 3 und damit auch die
Bewegung der Nürnberger Schere 1, kann auf mechanische Weise, beispielsweise
mittels nicht dargestellter Schnurzüge oder Kurbelwellen, oder nur von Hand mittels nicht dargestellter Schleuderstäbe
oder Schleuderkordeln erfolgen.
Wie in der Fig. 4 gezeigt wird, ist der Schaft des Schraubhakens 4 durch die zwei Löcher 7 der aufeinenderliegenden Endteilen
der Scheren lar Ib durchgeführt. Die Schraubhaken 4 sind mit dein
Gewindeteil des Schaftes in je der einen der Schiene 2 zugekehrten
Schere la eingeschraubt. Die Schraubhaken 4 liegen genau in der vertikalen Achse der Löcher 7 der Scheren la, Ib, wobei sie auch die
gelenkige Verbindung jedes Scherenpaares la, Ib bilden j dabei liegt der
Bund 4a jedes Schraubhakens 4 an der Schere Ib an. Auf dem Haken des Schraubhakens 4 wird eine Gardine oder ein Vorhang
5 so aufgehängt, dass der Haken den oberen Rand des Aufhängematerials
durchstosst. Die Gardine oder der Vorhang 5 aus einem Stück Material
wird auf die Schraubhaken 4 so aufgehängt, dass sie über die ganze Breite der Nürnberger Schere.1 diagonal verläuft, das heisst, dass
der obere Rand des Aufhängematerials immer einmal an der Schere Ib
und ein andermal an der Schere la anliegt. Es ist wichtig, dass die Aufhängepunkte des Materials auf der vertikalen Achse der Gelenkverbindungen
der einzelnen Scheren la, Ib liegen, damit die Nürnberger
Schere 1 mit dem Aufhängeinaterial leicht bewegt und völlig zusammengezogen
werden kann.
Bei der auseinandergezogenen Nürnberger Schere 1 hat die Gardine
oder der Vorhang 5 eine leicht gefaltete Form, weil die einzelnen Schraubhaken 4 nicht in der Reihe liegen.. Bei der zusammengezogenen
Nürnberger Schere 1 ist das Aufhängematerial tief gefaltet. In jeder Stellung der Nürnberger Schere 1 hangt das Aufhängematerial von der
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BAD
Nürnberger Schere 1 frei herab und wirkt ästhetisch. Dabei reicht der obere Rand des Aufhängematerials bis an die nach unten gerichtete
Fläche jeder Schere Ib.
Wie aus der Pig. 5 zu entnehmen ist, sind auf den Schraubhaken 4
anstelle von Gardinen oder Vorhängen 5 Bänder 5a aus Stoff, Plastik, Papier oder Metallfolie aufgehängt. Jedes Band 5a wird nur auf zwei
Schraubhaken 4 auf der gleichen, von der Schiene 2 entfernten Schere
Ib aufgehängt. Zwischen den einzelnen Bändern 5a entsteht beim Auseinanderziehen.der Nürnberger Schere 1 eine Lücke, durch welche
Luft und Licht in den Raum hineinfallen können.
Alle Teilö der Nürnberger Schere 1 sowie die an ihnen befestigten
Gleiter 3 können aus einem Kunststoff material oder Metall und der
Schraubhaken A aus Metall hergerstellt werden. Die Schienen von verschiedenen
Ausmassen sowie die dazugehörenden Gleiter sind auf dem Markt laufend erhältlich. Um das Ausreissen des Aufhängematerials
vom Schraubhaken zu vermeiden, kann der obere Hand desselben umgelegt
werden.
Die Vorteile der oben beschriebenen Vorrichtung bestehen vorerst darin,
dass das Aufhängematerial ohne vorherige Konfektionierung auf .· die Nürnberger Schere aufgehängt werden kann, womit grosse Arbeit
mit dem Annähen des oberen Randes des Aufhängemateriales an die Gleiter
erspart wird. Darüberhinaus braucht kein genaues Mass des aufzuhängenden
Vorhanges genommen werden, v/eil der auf die Nürnberger Schere aufzuhängende Vorhang oder Gardine nach Belieben verkürzt
oder verlängert werden kann. Das Einschieben der Gleiter in die Schiene erübrigt sich.
Beim Waschen oder Reinigen des Aufhängematerials kann dasselbe von
den Schraubhaken leicht abgenommen werden und weil es keine Fremdkörper aus Plastik oder Metall (Träger, Aufhängemittel, usw.) besitzt
und auch keine vertikale Säume hat, kann es gut gewaschen und geman-
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gelt werden, vas bei grösseren Ausmassen der Vorhänge, vie in Hotels,"
Spitälern und .dergleichen von grossein Vorteil ist.
Beim Eingehen des Vorhangmaterials kann der umgelegte obere Rand des' Vorhanges zur Verlängerung desselben benützt werden t ohne eine
Näharbeit auszuführen»
Anstatt von Gardinen oder Vorhängen aus einem Stück Material können
auch zum Beispiel' Bänder aus Materialabschnitten, als Aufhängematerial
verwendet werden.
Die mit dem Aufhängen oder Abnehmen des Aufhängemateriali« verbundenen
Arbeiten sind sehr einfach und können z.B. "von einci* rrasfrau
ohne Zeitverlust ausgeführt v?ei-clen.e
40981 5/026A
BAD OFUGiNAL
Claims (5)
- PATEHTAJTuPRüBCHEf1.) Vorrichtung zum Aufhängen und Führen von Gardinen, Vorhängen oder Bändern, mit einem mit Aufhängemitteln versehenen Scherengitter,- das in einer horizontal verlaufenden Schiene an Gleitern geführt ist, die in der Mitte der an ihren Enden miteinander gelenkig verbundenen Scherengitterglieder angeordnet sind, so dass die Scherengitterglieder in einer horizontalen Ebene liegen, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängemittel (4) dort vorgeoehen sird, wo die Bndt-eile der einzelnen Scherengitterglieder (la, Ib) miteinander gelenkig verbunden sind,
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufbäii£>;tiiüittel (4) zu den Scherengittergliedern (la, Ib) vertikal verlaufende Haken sind, die bis au ihren Bünden (4a) mit ihrem Schaft in den Endteilen, von je zwei aufeinanderliegenden Scherengittergliedern (la, Ib) eingesetzt sind und die Gardinen, die Vorhänge oder die Bänder an ihren oberen llandern durchstossen.
- 3* . Vorrichtung nach Anspruch 2,, dadurch gekennzeichnet, dast» an'den Endteilen der Scherengitterglieder (la, Ib) Löcher (7) zur Aufnahme des Schaftes des Hakens (4) vorgesehen sind. ■
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über, je ein Scherengittergliederpaar (la und Ib) an demselben abwechselnd ein Gleiter (3) angeordnet ist»
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2-4» dadurch gekennzeichnet, dass die Scherengitterglieder (la, Ib) sowie die Glei-ter (2) aus einem Kimststoffmaterial oder Metall- sind.AO9815/0264BADORIGtNAi
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Cited By (1)
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| US4221020A (en) | 1979-04-23 | 1980-09-09 | Wertepny Joseph R | Low-visibility lazy-tongs mechanism for conventional traverse rods for even folding and unfolding of drapery |
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