DE2342644A1 - Felgenanordnung fuer erdbearbeitungsfahrzeuge - Google Patents
Felgenanordnung fuer erdbearbeitungsfahrzeugeInfo
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Description
CATERPILLAR TRACTOR CO,
Peoria, 111., U.S.A.
Peoria, 111., U.S.A.
Felgenanordnung für Erdbaarbeitungsfahrzeuga
Die Erfindung beziaht sich auf eine Felgsnanordnung für
Erdbearbeitungsfahrzeuge oder dergl. Bei solchen Fahrzeugen
ist es üblich, Planeten-Untersetzungsgetriebe in den Antriebsradnaben vorzusehen, durch welche diese Fahrzeuge
abgestützt und mit dan Felgen und Reifen fest verbunden
sind. Die Felgenanordnung sorgt dafür, dass das Fahrzeug auf dem Reifen abgestützt uiird, und dient vielfach
zur Übsrtragung des Drehmomentes vom Untersstzungs-
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getriebe auf den Boden. Aufgrunddessen ist es nicht'ungewöhnlich,
Gussteile für die Felgen in solchen Fahrzeugen zu verwenden, da insbesondere in unregelmässigem Gelände
schwere und wechselnde Belastungen an der Feige während des Einsatzes des Fahrzeuges auftreten. Ferner ist es
erwünscht, die Felge an der Nabe so anzuordnen, dass die Belastungen zentral auf die Nabenanordnung und möglichst
nicht durch die äusseren Enden dieser Naben übartragsnwerden.
Nabe und Felge sind manchmal auch als einheitlicher
Bauteil ausgebildet, und zuiar wegen der grossen Kräfte, die bei Fahrzeugen dieser Art in der Nabe und
der Felge entwickelt werden. In solchen Fällen erfordert jedoch ein Schaden an der Felgenanordnung einen kostspieligen
Ersatz der zusammengesetzten Einheit. Gussteiie sind auch teuer in der Herstellung.
Die Erfindung bezweckt deshalb, eine wirtschaftliche,
leichte Felgenanordnung zu schaffen, die zum Teil im
Walz- und l/erf ormungsverfahren hergestellt wird, hoch
belastbar ist und eine geteilte Felge aufweist, die leicht auf der Nabe anzuordnen und von dieser wieder
entfernt werden kann. Auf die erfindungsgemässe Felge
soll auch ein Luftreifen leicht aufgezogen und wieder abgenommen werden können.
Uieiter bezweckt die Erfindung die Schaffung einer geteilten
Felgenanordnung, die besonders für Reifen entsprechend
der US-PS 3 5o6 921 oder für luulstfreie Luftreifen geeignet ist.
Eine erfindungsgemässe Felgenanordnung als Träger einar
Luftreifendecke einss schweren Erdbearbeitungsfahrzcuges
weist eine Träger-nanschettB auf, die an dem äussersn
Ende mit einem nach innan gerichteten r.iontagsring und
an ihrem inneren Eingangsonde mit einem nach aussen gerichteten
Flansch und deren üJsnd zur Erhöhung dor
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Festigkeit mit Verstärkungen versehen ist. Die Anordnung u/eist ferner eine allgemein ringfärmige Trägerfläche
am inneren Umfang des Eingangsendes der fiianschette
und ein Paar symmetrischer, im wesentlichen schalenförmiger
Felgenwandhälften auf, die jeweils an ihrer inneren Kante mit einem nach innen gerichteten Tpägersteg und
an ihrer äusseren Kante mit einem nach aussen gerichteten UJalzflansch versehen sind und 0ie mit 3olzen an dem
nach aussen gerichteten Flansch der Trägermanschette befestigt sind, so dass eine vollständige Reifenfelgenwand
gebildet wird und ein wesentlicher Teil der vom Fahrzeug auf die Felgen gehenden Belastung von einer zugeordneten
Nabe aus übertragen werden kann, die einen Trägerring aufweist, der mit der Trägerfläche um den Eingang der iTianschette
herum zusammen wirkt, wenn die fiianschstta mit
ihrem f.lontagering am äusseren Ende einer solchen zugeordneten Nabe befestigt ist.
Die Erfindung sieht demnach vcr, dass für schwere Erdbearbeitungsfahrzeuge,
die in unregelmässigem Gelände grossen, vom Fahrzeug zur Falga und zum Reifen gehenden
Belastungen ausgesetzt sind, eine leichte, aus mehreren Teilen zusammengesetzte Felgenanordnung geschaffen wird,
die derartige Belastungen aufnimmt und mit einer mit Verstärkungen versehenen Trägermanschette versehen ist,
die einen Tiiontagering an ihrem äusseren Ende und einem·
radialan Flansch an ihrem Eingangsenda aufweist, wobei
an dem Flansch nach innen gerichtete Trägerstege zweier , zusammen passender, walzenförmiger Felgenwandhäiften
durch Bolzen befestigt sind, um eins vollständige Leichtfelge 'zu bilden, die durch den Trägerring auskragend abgestützt
ist, wobei eine am Innenumfang des Einganges der Trägermanscnette ausgebildete Trägerfiäche eng anschliessend
auf einem damit zusammenwirkenden ftabenträ.-gerring
sitzt, der an der Aussenseite der Fahrzeugnebe, ausgebildet ist, die die Felgenanordnung aufnimmt. Das
ermöglicht, dass schwere Belastungen durch diese zu-
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BAD OPHGfNAk: C:.'■.;;
sammeniuirkenden Flächan übertragen werden, die mit Abstand
von dem ITiontagering liegen, durch den die Felge
am äusseren Ende dar Nabe befestigt ist.
Weitere Vorzüge und markmale der Erfindung ergeben sich
aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung und dan Zeichnungen, in denen die Erfindung ausführlich
erläutert und dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht einer zum Teil aufgebrochenen erfinriungsgemässen Felgenanordnung,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Felgenband der erfindungsgemässen
mehrteiligen Felgenanordnung, ujobei ein Teil des auf der Felge angeordneten Reifens
strichpunktiert dargestellt ist, und
Fig. 3 einen Schnitt durch einen Teil der arfindungsgemässen
mehrteiligen Felgenanordnung und der die Anordnung tragenden Fahrzeugnabe zur .Veranschaulichung
des Überganges der Belastung zu/ischan
Nabe und Felge, die auskragend auf der Nabe angeordnet ist.
Eine erfindungsgemässe mehrteilige Felgenanordnung lo,
siehe Fig. 1, weist eine Trägermanschetta 11 auf, die an
ihrem äusseren Ends 13 mit einem !Ylontagering 12 und an
ihrem inneren oder Eingangsends 15 mit einem nach aussen
gerichteten Radialflansch 14 versehen ist. Im i.lontagering
sind eine Mehrzahl von Befestigungsbohrungen 15 und mehrere
Ausrichtebohrungan 17 ausgebildet. Durch die Bohrungen gehen Kopfschrauben IB hindurch, die in das eine Ende
einer zugehörigen i\labe eingeschraubt sind, nachdem der
Ring durch nicht dargestellte Bolzen ausgerichtet ujordon
ist, die in die Ausrichtebchrungen eingreifen und vom Ende
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- 5 der zugehörigen Nabe vorspringen.
Innen in der Trägermanschette 11 und deren zylindrischer Wand 19 ist zwischen dem F/lantagaring 12 und dem Flansch
14 eine ringförmige Trägerfläche 2o ausgebildet, die am Eingang 15 um den inneren Umfang herum führt. Die frägerfläche
2o ist span abhebend bearbeitet, um für den erforderlichen
Durchmesser die gewünschten Genauigkeiten zu erzielen. An der Aussenseite der Trägermanschett'e sind
mehrere ringsum mit Abstand liagende dreieckige Stege 21 zwischen der lUand 19 und dem Radialflansch 14 ausgebildet,
um die UJand an der Stelle zu stärken, an der sie zur Bildung des ringsum führenden Flansches nach 'aussen
gebogen ist. Durch diese Anordnung ist der Radialflansch und die Wand am Eingangsende 13 ausreichend stark, um
seitliche oder· axiale Belastungen in der Felgenanardnung
aufzunahmen. Der Radialflansch 14 ist mit einer f/lehrzahl
von Bolzenlöchern 22 versehen, in -die mit Köpfen versehene Bolzen 23 mit Preßsitz eingezogen sind, um
dia aufeinander passenden. Felgeniuandhälften 24 anzuordnen,
filehrere grössere Bohrungen 25 sind auch in. diesem Radialflansch
ausgebildet, um nicht gezeigte Haltebolzen aufzunehmen, die unabhängig die zwei aufeinanderpassenden,
symmetrischen Felgentuandhälf ten zusammen halten, ujenn
sie von den Bolzen 23 abgenommen werden. Diese Anordnung ermöglicht, dass der Reifen auf die Felgenuiandhälf ten
aufgezogen und diese Hälften dann gesondert mit den Haltebolzen verbunden tuerdsn, so dass der Reifen und
die Felgenband als Einheit abgenommen oder aufgesetzt u/erdan können, wenn alle r/luttern 26 von den Bolzen -23"
entfernt morden sind.
Die symmetrischen Felgeniuände 24 sind identisch, so das
nur einer dieser Teila ausführlich erläutert wird. Bei'
grösseren Felgen besteht jede schalenförmige Felgenwandhälfte
aus zwei Teilen, einem inneren, kegelförmig
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auseinandergehenden Teil 27 und einem äusseren sich
erweiternden Teil 23, die durch eine kreisförmige
Schweißnaht 29 verbunden sind, um jeweils eine kegelförmige Felgenwandhälfte zu bilden. 3eder innere Kegeiabschnitt
27 meist einen nach innen gerichteten Trägersteg 3o auf, der einen radialen Rand bildet und mit
mehreren Bohrungen rings, um die grossa Fflittelöffnung
31 herum ausgebildet ist. Die Bohrungen liegen so, dass sie auf die Bolzen 23 ausgerichtet sind, wann dieser
Teil der Felgenuandanordnung über die Trägermanschette
11 geschoben und sein Trägersteg in Flucht mit dem Radialflansch 14 der manschette gebracht wird.
An der äusseren Umfangskante 32 des äusseren auseinandergehenden
Teiles 2a ist das iiiatall gewalzt, um einen nach
aussen vorspringenden Ringflansch 33 zu bilden, der im Querschnitt etwa halbkreisförmig ist. Der Ringflansch 33
springt von der Fläche der Felgenband vor, um die Reifendecke auf der Felgenband zu halten und eine abgerundete
Fische zu bilden, gegen die die Seitenwand der Reifendecke während schwerer Belastung beschädigungsfrei gedruckt
werden kann. Aufgrund das halbkreisförmigen Querschnittes
des Ringlansches sind die Ausssnkanten der
Felgenwand beträchtlich verstärkt. Dia Felgenband weist
zwischen dem Steg 3o und der Aussenkante eine hohe Starrheit auf.
Fig. 2 zeigt besonders die Form der Felgsnwandhälften 24.
Der Winkel, mit welchem die konische Wandung der aneinandergefügten
Abschnitte 27 und 2S jeder Felgenhälfte nach aussen läuft, ist etwa 5°. Der Ringflansch 33 springt
aus der Felgenwand in der 1JJe iss vor, dass die Aussenkante
nach aussen gewalzt wird, bis ihre Fläche einen Winkel von etwa 3o° mit der Radialebene durch die Felgenband
einschliesst, siehe Fig 2. Anschliessend ist diese Kante
um einen kleinen Radius gewalzt, bis die äusserste Kante einen nach innen gerichteten Ring oder Flansch bildet,
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der unter dem anschliessenden Abschnitt der Felgenband
endet.
Diese mehrteilige Felgenanordnung ist in erster Linie für Schlauchreifen gedacht, uue sie z.B. in dem oben
erwähnten Patent beschrieben sind. Die Anordnung kann jedoch auch für Uulstreifen mit Schläuchen oder für
schlauchlose Wulstreifen benutzt ujerden, falls eine Dichtung in der V-Rinns angeordnet wird, die an der
Verbindungsstelle zwischen den baiden nach innen gerichteten Stegen 3o der Felgeniuandhälften 24 vorhanden ist.
In Fig. 3 ist die frei auskragende Anordnung der mehrteiligen
Felgenanordnung Io veranschaulicht. Dabei ist die Trägermanschette 11 über das Ende einer Gussnabe 35
gesetzt und an. deren äusserem Ende mit Kopf schrauben 18
befestigt, die auch eine Deckplatte 36 auf dem Ende der Nabe befestigen. Diese mit grossem Durchmesser ausgeführte
Nabe kann oin nicht dargestelltes Untersetzungsgetriebe
enthalten und ujird durch IL'äizlager 37 und 38 auf einer
Achse 39 gelagert, die drehbar die iiabe und die Trägermanschetta
trägt, üiann die Feigenanordnung auf der Wabe
mit den Schraubbolzen angeordnet ist, liegt die Trägerfläche 2o, die in die iliand 19 der Trägermanschette eingearbeitet
ist, radial aussen um einen vordringenden Trägsrring
4o herum, der auf der mittleren äusseren Fläche der Nabe ausgebildet ist. De.r vorgesehene oder .Mominal-Radialabstand
zwischen dem Trägerring 4o und der Trägerfläche ist in der Gröscsnordnung von 4 bis 2o Tausendstel Zoll
(1 Zoll gleich 2,54 cm, d.h. etwa o,l bis 0,5 mm). -UJenn
hohe von der Mabe auf die Feige gehende Belastungen auftreten, kann dadurch die Trägarmanschette sich verzerren.
Dabei uiird ein wesentlicher Teil der Belastung dann unmittelbar
über diese Flächen übertragen, und zu/ar auf · den mittleren Bereich dar Mabe, so dass dia Belastung
gleichmässiger auf die Lager 37 und 38 verteilt uird.
4098 10/047 1 P"e:jta:js?äLche,
. 8 - BAD ORIGINAL
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:Felgenanordnung, insbesondere für auf Luftreifen laufende, schu/ere Erdbearbeitungsfahrzeuge oder dergl«, mit einer den Luftreifen aufnehmenden Felge und einem Montagering, der fest, aber lösbar mit einem Teil einer Nabehordnung verbindbar ist, die auf einer Achse des Fahrzeugs abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Ifiontagering (12) am äusseren Ende einer Trägermanschette (ll) ausgebildet ist, die an ihrem Eingangsende einen nach aussen gerichteten radialen Flansch (14) und am Innenumfang der zwischen dem Ring und dem Flansch befindlichen Wandung am Eingangsende eine allgemein ringförmige Trägerfläche (2o) aufu/eist, und dass zwei schalenförmige Felgenwandhälften (24) jeweils an ihrer Innenkante mit einem nach innen gerichteten Trägersteg (3o) und an ihrer Aussenkante mit einem nach aussen gewalzten Wulst (33) versehen und mittels der Trägerstege miteinander und mit dem Radialflansch der Trägermanschetfee verbunden sind, die mit ihrem filontagering an einem Ende der Nabe (35) befestigt ist, so dass die Trägerfläche (2o) frei auskragend übsr einem eng benachbarten Trägerring (4o) der Nabe liegt.Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Felgentusndhäftan (24) konisch geformt sind und einen in Richtung auf den nach aussen gewalzten äusseren Rand (33) zunehmsnden Durchmesser aufweisen.Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Schnitt die nach aussen sich erweiternde Kegelmantelfiäche mit einem Zylinder einen li/inkei von atuja 6 einschliesst.— 9 —409810/04714. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass dar äussere liiulstrand (33) an■> seinem limfangskantenabschnitt einen nach innen gerichteten Uarstärkungsflansch. (32) bildet..5. Anordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerstege (3o) durch Schraubbolzen (23, 26) mit dem Ringflansch (14) verbunden sind, der durch im wesentlichen dreieckige Stege (21) zusätzlich abgestützt ist,6. Anordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Ruhestellung zwischen dem Trägerring (4o) auf der Nabe (35) und der ringförmigen Trägerfläche (2o) am Eingangsende der Trägermanschette (19) ein radiales Spiel von wenigen Zehntel filillimetern v/orgesehen ist.409810/0471
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