DE2342166A1 - Wiedergabegeraet fuer informationstraeger - Google Patents
Wiedergabegeraet fuer informationstraegerInfo
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Description
Dr. Dieter Mindt 419/1
Wiedergabegerät für Informationsträger
Die Erfindung betrifft ein Wiedergabegerät für Informationsträger für Ton iind/oder Bild zur Verwendung in
Anwählsystemen mit einer Haltevorrichtung für den Informationsträger und mit auf den Informationsträger aufsοhaltbaren
Wandlern zur Umwandlung und Wiedergabe der auf dem Informationsträger gespeicherten Information.
Anwählsysteme, in Anlehnung an den amerikanischen Ursprung häufig auch als "Dial-Access-Systeme" bezeichnet,
finden seit einigen Jahren zunehmende Verbreitung. Sie
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dienen zur Zeit in erster Linie im Bildungsbereich zur Übermittlung
von Lehrprogrammen. Das Grundprinzip solcher Anlagen besteht darin, daß eine Anzahl verschiedener Programme
vorhanden ist, die innerhalb eines Medienverbundsystems,
also über gesonderte Leitungen oder über Telefonleitungen von !eilnehmern des Medienverbundes angewählt und dem Teilnehmer
überspielt werden können.
Ausgehend von der ursprünglichen Anwendung im
Fremdsprachenunterricht, wo den teilnehmenden Schülern Sprach—
lehrprogramme auf ihren Schülerplatz innerhalb eines Sprachlabors überspielt werden, hat sich die Anwendung von Anwählsystemen
inzwischen auf die Speicherung und Übermittlung von Vorlesungen, Vorträgen und sonstigen LehrProgrammen ausgeweitet,
so daß sich Dial-Access-Anlagen heute bereits mancherorts
als Komponenten eines allgemeinen Medienverbundes für
individualisiertes Lernen darbieten. Die Dial-Access-Anlagen bieten dabei sowohl Zugang zu Hörprogrammen wie auch zu
Videoprogrammen.
Von Anbeginn der Entwicklung solcher Systeme an besteht eine der wesentlichen Schwierigkeiten darin, mit
vertretbarem finanziellen und technischen Aufwand ein und dasselbe Programm einer möglichst großen Zahl von Teilnehmern
im Medienverbund zugänglich zu machen, ohne daß die einzelnen Teilnehmer, die das Programm angewählt haben, eine unzumutbar ·
lange Wartezeit in Kauf nehmen müssen.
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Zur Zeit sind folgende Verfahren zur Wiedergabe und Übermittlung von Programmen bekannt, die sämtlich, mit Magnetbändern
als Aufzeichnungsträger arbeiten:
Ein verhältnismäßig einfaches Verfahren ist das sogenannte Direot-Access-Verfahren. Bei diesem Verfahren
kann der Teilnehmer im Medienverbund die im Programmverzeichnis
angegebene Nummer wählen und wird direkt mit einem Speichergerät
verbunden, das ihm das Programm linear abspielt. Später das gleiche Programm anwählende Teilnehmer müssen dort beginnen,
wo der erste Teilnehmer bereits beim Abspielen ist, oder sie erhalten ein Besetztzeichen und können erst arbeiten,'
wenn der erste Benutzer das Programm wieder freigibt.- Dieses
Verfahren ist daher nur für solche Programme praktikabel, die eine Laufzeit von nicht mehr als 3 bis 4 Minuten aufweisen.
Bei längeren Programmen sind die Wartezeiten unzumutbar hoch,
selbst bei den kurzen Programmen von 3 bis 4 Minuten Dauer werden die auftretenden Wartezeiten lediglich deshalb in
Kauf genommen, weil andere technische Lösungen mit vergleichbarem Aufwand, die eine wesentlich bessere Ausnutzung bringen,
zur Zeit nicht bekannt sind.
Ein anderes sehr einfaches, gleichzeitig jedoch sehr kostspieliges zur Gruppe der Direct-Access-Verfahren
gehörendes Verfahren besteht darin, für jedes Programm eine^ Anzahl
von Wiedergabegeraten bereitzustellen, so daß möglichst
jedem Teilnehmer im Medienverbund, der das Programm anwählt,
eine eigene Programmquelle zur Verfugung steht. Es liegt jedoch auf der Hand, daß sich dieses Verfahren wegen der großen Zahl
der benötigten Wiedergabegerate und der Programmkopien sowie
wegen des immensen Platzbedarfes nur für sehr geringe Teilnehmeraahlen
eignet und deshalb sehr unökonomisch arbeitet.
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Eine gewisse Verbesserung gegenüber diesem Verfahren erreicht man durch die Verwendung eines Magnetbandes mit vier
Spuren, auf denen ein und dasselbe Programm mit zeitlich versetzten Programmanfängen aufgezeichnet ist. Dieses Magnetband
wird dann auf einem Vierspur-Magnetbandgerät abspielt. Eine
Verkürzung der Wartezeit ergibt sich dadurch, daß ein Benutzer, der das entsprechende Programm anwählt, auf jeden Pail nur
bis zum nächstliegenden Programmanfang warten muß, nicht jedoch, bis ein Programm vollständig abgelaufen ist.
Ein anderes Verfahren zur Wiedergabe und Übermittlung von Programmen ist das sogenannte Random-Access-Verfahren.
Bei diesem Verfahren wird dem Benutzer des Anwählsystems das gewählte Programm im Schnellkopierverfahren auf sein eigenes
Magnetbandgerät überspielt. Die Kopiergeschwindigkeit beträgt dabei größenordnungsmäßig das 6Ofache der normalen Wiedergabegeschwindigkeit.
Auf diese Weise lassen sich selbst bei Programmlängen von mehr als 20 Minuten nennenswerte Wartezeiten
verhindern.
Der technische und kostenmäßige Aufwand zur Durchführung dieses Verfahrens ist jedoch außerordentlich hoch,
hinzu kommt, daß jeder Seilnehmer im Medienverbund ein geeignetes Magnetbandgerät besitzen muß, was einer Ausweitung des
Medienverbundes sicherlich hinderlich entgegensteht. Eechnische
Schwierigkeiten ergeben sich darüber hinaus im Zusammenhang mit der Wiedergabequalität, da bei dem Schnellkopierverfahren
sehr hohe Frequenzen übertragen werden müssen.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein preiswertes Wiedergabegerät der eingangs genannten Art
zu schaffen, welches mit einfachen Mitteln das Überspielen von Informationen wie Bildungsprogrammen an eine praktisch
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unbeschränkte Zahl von Teilnehmern eines MedienVerbundes
gestattet, ohne daß für den einzelnen Teilnehmer nennenswerte Wartezeiten anfallen, wenn er ein beliebiges Programm anwählt.
Die Erfindung löst diese Aufgabe duroh ein Wiedergäbegerät,bei
dem ein jeder der Wandler einzeln, τοη einer Wählstation
anwählbar und auf den Informationsträger aufsohaltbar ist ,
und bei dem ein Schrittschalter vorgesehen ist, dessen einzelnen Schaltstellungen jeweils einer der Wandler in der Weise zugeordnet
ist, daß nur eben dieser Wandler anv/ählbar und der der nächstfolgenden Schaltstellung zugeordnete Wandler so ausgewählt
ist, daß er innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne nach seiner Freigäbe durch den Schrittschalter auf den Anfang
des Informationsträgers aufschaltbar ist, und bei dem weitere
Schaltmittel vorgesehen sind, die auf das Eintreffen eines Abfragezeichens
von einer Wählstation hin beim durch den Schrittschalter freigegebenen Wandler den Aufschaltvorgang auslösen,
falls dieser Wandler noch nicht aufgeschaltet ist, wobei vom Ende des Aufschaltvorganges und/oder von der räumlichen
Lage des Informationsbeginns auf dem Informationsträger relativ zur Lage des jeweils freigegebenen Wandlers ein Schaltsignal
abgeleitet Ist, welches den Schrittschalter um einen Schritt weiterschaltet.
Wenn ein Teilnehmer ein bestimmtes Programm anwählt,so
löst sein Abfragezeichen bei dem zu dieser Zeit durch den Schrittschalter freigegebenen Wandler den Aufschaltvorgang aus, wobei
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der Wandler, der im Pall einer Schall- oder Magnetplatte
als Informationsträger ein Tonarm ist, im Fall eines endlosen Magnetbandes als Informationsträger einer von mehreren entlang
des Magnetbandes angeordneten Abtastköpfen ist, innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne den Anfang des Informationsträgers
erreicht. Diese Zeitspanne kann im Fall einer Schall- oder Magnetplatte
durch die Dauer der Schwenk- und/oder Absetzbewegung des Tonarmes, im Falle eines endlosen Magnetbandes durch die
Bandgeschwindigkeit und den Abstand des freigegebenen Tonkopfes
vom Programmanfang bestimmt sein, es können jedoch noch zusätzliche Zeitverzögerungen auftreten. Diese Zeitspanne definiert
die maximal auftretende Wartezeit und kann in einfaoher Weise durch Verwendung einer entsprechenden Anzahl von Wandlern
auf ein zumutbares Maß herabgesetzt werden.
Wenn in der Zeitspanne zwischen dem Auslösen eines Wandlers und dem Beginn der Informationsübertragung
weitere Teilnehmer des Medienverbundes das gleiche Programm anwählen,
dann können sie sämtlich auf den gleichen Wandler geschaltet werden und nebeneinander das angewählte Programm
von Anfang bis Ende verfolgen. Damit weitere Teilnehmer, die das gleiche Programm anwählen, nicht in ein bereits laufendes
Programm gelangen, wird vom Ende des Aufschaltvorganges, also z.B. mit Aufsetzen des Tonarmes auf die Schallplatte,
ein Schaltsignal abgeleitet, welches den Schrittschalter um
einen Schritt weitersehaltet. Hierdurch wird bei Verwendung einer
■Schall- oder Magnetplatte ein weiterer Tonarm freigegeben, im !Falle eines endlosen Magnetbandes würde dies bedeuten, daß der in
Laufrichtung des Bandes nächstgelegene Abtastkopf freigegeben · wird. Personen, die nun das Programm anwählen, haben wiederum
nur die gleiche vorbestimmte Wartezeit- wie die vorherigen Anrufe r.
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Im Falle einer Schall- oder Magnetplatte wird
der Schrittschalter zweckmäßigerweise erst dann weiterschalten,
wenn der durch ein Abfrage zeichen ausgelöste Aufschaltvorgang
abgeschlossen ist. Im Falle eines endloseri^Magentbandes wird
man in Laufrichtung vor dem Programmanfang ,zweckmäßig einen Mstailstreifen oder eine andere Codierung vorsehen, die im
Vorbeilaufen vor einem Abnahmekopf einen Schaltimpuls erzeugt,
der den Schrittschalter weiterschaltet und dadurch einen
Abtastkopf freigibt, der in vorbestimmter Zeitspanne vom Programmbeginn
erreicht wird.
Bei entsprechend dichter Belegung des erfindungsgemäßen
Wiedergabe ge rate s mit Wandlern läßt sich somit in
weiten Grenzen auch für längere Programme eine zumutbare maximale Wartezeit verwirklichen. Der apparative und kostenmäßige
Aufwand ist dabei weitaus geringer als beim Schnellkopierverfahren,
und die Programmausnutzung liegt wesentlich höher als bei der Verwendung des Direct-Aecess-Verfahrens oder eines
Tierspur-Bandgerates.Gegenüber dem Direct-Access-Verfahren
ist außerdem eine erhebliche Kostenersparnis dadurch gegeben, daß die Bereitstellung mehrerer Wiedergabegerate und Programmkopien
entfällt. Tor allem ermöglicht die Erfindung die Übermittlung von Sonprogrammen in gleicher Weise wie die von
Videoprogrammen, während bei Verwendung des Schnellkopierverfahrens
an die Übertragung von Videoprogrammen aus Kostengründen nicht zu denken ist, da jeder leilnehmsr des Medienverbundes
über ein geeignetes Video-Aufzeichnungsgerät verfugen
müßte.
Vorzugsweise wird durch die Schaltmittel,die
den Aufschaltvorgang für die Wandler auslösen, für den Zeitraum,
bis der angewählte Wandler auf den Informationsträger aufgeschaltet ist, ein Wartezeichen auslöst, welches dem an-
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wählenden !Teilnehmer anzeigt, daß das angewählte Programm abrufbereit ist und in Kürze "beginnt.
Besondere Vorteile "bietet die Erfindung, wenn der Informationsträger eine Platte und die Haltevorrichtung
dafür ein rotierender Plattenteller ist, wobei um den Plattenteller herum eine Vielzahl von Abnehmerarmeη angeordnet ist,
die von der Peripherie des Plattentellers her auf die Platte zustellbar sind. Als Platten kommen dabei sowohl Schallplatten
als auch Bildplatten und Magnetplatten in Frage. Die Abnehmerarme sind dabei jeder für sich in herkömmlicher Weise
wie bei einem Plattenspieler angeordnet, ihre Anzahl ist lediglich
dadurch begrenzt, daß sich benachbarte Abnehmerarme in ihrer Bewegungsfreiheit nicht gegenseitig beeinträchtigen dürfen.
Maßgebend ist daher vor allem der Durchmesser der Platte sowie die Breite des Randbereiches der Platte, auf welchen die
Information aufgezeichnet ist.
Eine bessere räumliche Ausnutzung und damit
die Möglichkeit, mehr Abnehmerarme an der Peripherie des
Plattentellers unterzubringen, erzielt man mit einem Wiedergabegerät
der eben beschriebenen Art, bei dem benachbarte Abnehmerarme
in solchem Ausmaß gegeneinander höhenversetzt sind, daß
sie während ihrer Schwenkbewegung einander ungehindert überkreuzen können.
Eine noch bessere räumliche Ausnutzung und
damit eine größere mögliche Anzahl von Abnehmer arme η läßt sich,
bei einem Wiedergabegerät, bei dem der Informationsträger eine
Platte und die Haltevorrichtung dafür ein rotierender Platten- ;
teller ist, dadurch erzielen, daß oberhalb des Plattentellers ;
ein Kranz von Abnehmerarmen angeordnet ist, die in Richtung '.
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parallel zur Plattentellerachse auf die Platte zustellbar sind. Auf diese 17eise vermeidet man "beim Aufsetzen der Abnehmerarme
auf die Platte die sonst übliche Schwenkbewegung des Abnehmerarms, die einen erhöhten Platzbedarf erfordert.
Es ist jedoch auch möglich, die Abnehmerarme von oben her in Richtung schräg zur Plattentellerachse auf die Platte zu- ·
zustellen. Dies kann unter Umständen noch einen weiteren Platzgewinn und damit eine höhere Belegung des Plattentellers
mit Abnehmerarmen erbringen.
In allen genannten !Fällen wird für das Abspielen auf dem Wiedergabegerät zweckmäßigerweise eine Platte verwendet,
auf die nur im Außenbereich jenseits von zwei Dritteln des Plattenradius Information aufgezeichnet ist. Eine Informationsaufzeichnung
auch im zentralen Bereich der Platte würde unnötigerweise die Anzahl der möglichen Abnehmerarme
herabsetzen.
Die Verwendung einer Platte als Informationsträger für Anwählsysteme ist neu. Da sich der Erfindungsgedanke bei
Verwendung von Platten besonders einfach verwirklichen läßt, kommt diesen in Anwählsystemen dadurch nunmehr eine besondere
Bedeutung zu.
Eine andere Möglichkeit zur Verwirklichung des Erfindungsgedankens
besteht darin, zur Verwendung als Informationsträger im Wiedergabegerät eine Walze zu verwenden, auf deren
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Mantelfläche die Information in einer wendelförmig verlaufenden Aufzeichnungsspur aufgezeichnet ist, wo "bei um die Walze
herum ein Kranz von Abnehmerarmen vorgesehen ist, die auf die Mantelfläche der Walze zustellbar und in Achsrichtung der
Walze verschieblich sind. Der Aufbau und die Anordnung der Abnehmerarme kann dabei analog wie bei der Platte verwirklicht
werden, hier wie dort ist auch die längste auftretende Wartezeit durch den Quotienten aus Programmdauer und Anzahl
der Abnehmerarme bestimmt,
Eine weitere Möglichkei't zur Verwirklichung des Erfindungsgedankens besteht in Verwendung eines Wiedergabegerätes,
bei dem der Informationsträger ein breites Magnetband ist, auf welches die Information in aufeinander folgenden
Zeilen aufgezeichnet ist und bei dem eine Vielzahl von magnetischen Abtastköpfen vorgesehen ist, die einzeln auf das
Magnetband aufschaltbar sind und dieses zeilenweise abtasten. Eine konkrete technische Lösung kann so aussehen, daß das
Magnetband ein endloses Band ist, welches schrittweise um jeweils einen Zeilenabstand voranbewegt wird, wobei die
verschiedenen Abtast 'köpfe in gleichmäßigen Abständen, die ein ganzzahliges Vielfaches eines Zeilenabstandes betragen,
am Umfang des Magnetbandes verteilt sind. Bei Empfang eines Abfragasignals
wird dann in der beschriebenen Weise der Abtastkopf auf das Magnetband aufgeschaltet, der als nächster vom
Programmbeginn erreicht wird. Dieser Magnetkopf tastet dann · das Programm zeilenweise ab, indem er sich mit definierter
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- li -
Lesegeschwindigkeit an einer Zeile entlang "bewegt und am Zeilenende
in seine Ausgangslage zurückspringt, wobei während des Zurückspringens das Magnetband sich um einen Zeiienabstand
vorbewegt.
Es ist jedoch auch eine Ausführungsform
denkbar, bei der ein ruhendes, endloses Magnetband verwendet wird, an dem sich die Abtastköpfe vorbeibewegen und das
Magnetband dabei zeilenweise abtasten, und wobei für die Magnetköpfe
samt der zugehörigen Verschiebemechanik ein Parkbereich vorgesehen ist, aus welchen ein Abtastkopf nur bei Eintreffen
eines Rufzeichens auf den Programmbeginn zugestellt wird.
Bei den vorbeschriebenen Wiedergabegeräten,
insbesondere denen, die als Informationsträger eine Platte verwenden,
kann ein sehr bedeutsamer Vorzug dadurch erreicht werden, daß ein Zeitverzögerungsglied vorgesehen ist, welches
bei jedem Wandler nach Auslösung des Aufschaltvorganges durch
ein Abfragezeichen den Wiedergabebeginn um eine vorgegebene Zeitspanne verzögert. Dabei sollte die Terzögerungszeitspanne
so bemessen sein, daß das Produkt aus der Anzahl ders Wandler
und der Summe aus der Dauer des Aufschaltvorganges und der VerzögerungsZeitspanne gleich der Dauer der auf dem Informationsträger
gespeicherten Information ist. Dies hat den Vorteil, daß im aktuellen Fall jeweils nur so viele Wandler benutzt
werden, wie auch tatsächlich benötigt werden. Es tritt kein unnötiger Verschleiß auf. Bei sehr geringer Anwählhäufigkeit
eines Programms kann durch Einstellen am Zeitverzögerungsglied die voreingestellte maximale Wartezeit unter den
Mittelwert (Programmdauer/Anzahl der Wandler) herab-
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gesetzt werden, wobei dann allerdings die Gefahr besteht, daß
bei unerwartet hoher Anwählhäufigkeit einige Anwähler
eine höhere Wartezeit in Kauf nehmen müssen, weil bereits alle Wandler besetzt sind. Bei extrem hoher Anwählhäufigkeit
ist es am einfachsten, die Wandler unabhängig von den Anwählern in periodischen Zeitabständen von Programmdauer/Anzahl der
Wandler auf den Informationsträger aufzuschalten. Dazu ist das
Zeitverzögerungsglied vorteilhafterweise so konzipiert, daß es im Bedarfsfall den Aufschaltvorgang auch unabhängig vom Eintreffen
eines von einem Anwähler ausgehenden Abfragezeichens auslösen kann.
Sollen Programme verschiedener Länge
auf dem gleichen Wiedergabegerät abgespielt werden können, dann ist zweckmäßigerweise die Verzögerungszeitspanne am
Zeitglied einstellbar. Auf diese Weise gelingt es selbst dann, wenn auf einem Wiedergabegerät Programme verschiedener länge
abgespielt werden sollen, zu jedem äer jeweils aufgelegten Programme während der gesamten Laufzeit des Programms allen
Teilnehmern am Meäienverbund einen Zugriff zu dem jeweiligen
Programm zu ermöglichen, bei dem die Wartezeit in keinem Pail
langer ist als der Quotient aus der Programmlaufzeit und der Anzahl der verwendeten Wandler. Dies bedeutet, daß ein einziges
Programm von einer unbeschränkten Anzahl von Teilnehmern innerhalb eines MedienVerbundes innerhalb einer kurzen zumutbaren
Zeit erreichbar ist, Auf diese Weise können Medienverbunde
jeglicher Größe errichtet werden, selbst weltumspannende Medienverbunde, wobei sich als Übertrager das bestehende
Seiefonnetz anbietet.
Eine weitere bemerkenswerte Verwirklichung
des Erfindungsgedankena ist in einem Wiedergabegerät zu sehen,
"bei dem der Informationsträger ein um TJmlenkrollen geführtes,
vorzugsweise spiralig angeordnetes, endloses Magnetband ist,
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bei dem die Information in Transportrichtung des Bandes aufgezeichnet
ist, wo"bei zwischen je zwei Umlenkrollen ein Abnahmekopf
Torgesehen ist. Hierdurch wird der Plätzbedarf für das endlose Magnetband in vertretbaren Grenzen gehalten. Statt
spiralig kann das Magnetband jedoch auch zickzackförmig
geführt sein, wobei in beiden Fällen zweckmäßigerweise wiederum
die verschiedenen Abnahmeköpfe untereinander einen gleichen
oder annähernd gleichen Abstand aufweisen.
Von Vorteil ist auch die folgende erfindungsgemäße Ausbildung eines Wiedergabegerätes, bei dem der
Informationsträger ein breites endloses Magnetband ist, welches über wenigstens zwei Rollen geführt ist und eine mit konstanter
Neigung sum Rand des Magnetbandes verlaufende, den Magnetbandumfang
mehrfach umschlingende Aufzeichnungsspur aufweist, wobei
entlang des Magnetbandes in regelmäßigen Abständen Ab.tastköpfe vorgesehen sind, die quer zur Laufrichtung und synchron
mit der laufgeschwindigkeit des Magnetbandes verfahrbar sind.
Bei dieser Lösung kommt man gegenüber der zuvor beschriebenen Magnetbandlösung mit einer wesentlich geringeren Bandlänge aus.
Bei Verwendung eines Magnetbandes von z.B. 1 Zoll Breite und bei einer Bandgeschwindigkeit von 9,5 cm/Sek. benötigt man
für ein fünfzehn Minuten dauerndes Programm ein Magnetband von ca. 6 m Länge. Die Funktionsweise dieses Gerätes ähnelt
dem zuvor erwähnten Gerät. Beim Eintreffen eines Abfragesignals
wird jeweils der Wandler auf das Band aufge schaltet,
der als nächster vom Programmanfang erreicht wird. Der Wandler . bewegt sich dann quer zur Laufrichtung des Bandes und ist dabei
mit dessen Geschwindigkeit synchronisiert, so daß er von der
Aufzeichnungsspur nicht abweichen kann.
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Außer auf die erwähnten Wiedergabegeräte unter Verwendung von
Platten, Walzen und Magnetbändern läßt sich die Erfindung auch
auf solche Geräte anwenden, die andere Wiedergabe- und/oder
Aufnahmeverfahren verwenden, z.B. elektro-optische Verfahren.
Platten, Walzen und Magnetbändern läßt sich die Erfindung auch
auf solche Geräte anwenden, die andere Wiedergabe- und/oder
Aufnahmeverfahren verwenden, z.B. elektro-optische Verfahren.
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand dreier in der
Zeichnung dargestellter Anwendungsbeispiele näher erläutert.
Dabei zeigt
Zeichnung dargestellter Anwendungsbeispiele näher erläutert.
Dabei zeigt
Pig. 1 in schematischer Darstellung ein Wiedergabegerät
unter Verwendung einer Platte,
Fig. 2 ein Wiedergabegerät unter Verwendung eines
endlosen Magnetbandes, und
Pig. 3 ein weiteres Wiedergabegerät unter Verwendung
Pig. 3 ein weiteres Wiedergabegerät unter Verwendung
eines endlosen Magnetbandes.
Das Wiedergabegerät in Pig. 1 enthält als Kernstück
einen drehbaren Plattenteller 1, auf dem eine Schallplate 2
liegt. Um den Plattenteller herum sind in regelmäßigen Abständen neun Tonabnehmerarme 3a bis 3i angeordnet, von denen jedoch
nur vier Tonabnehmerarme 3a bis 3d vollständig dargestellt
sind. Der Abstand der einzelnen Tonabnehmerarme untereinander , ist so bemessen, daß jeder von ihnen ungehindert durch seine i Nachbarn auf die Schallplatte 2 aufgesetzt werden und diese ; abtasten kann. Benachbarte Tonabnehmerarme sind dabei zweck- ; mäßigerweise gegeneinander höhenversetzt, so daß sie während ihirer Schwenkbewegung einander ungehindet überkreuzen können. Wje ! durch die Schraffur auf der Schallplatte angedeutet ist, ist ! auf diese nur im äußeren Drittel eine Information aufgezeichnet. ; Würde man Schallplatten mit wesentlich mehr Aufzeichnung ver- ; wenden, so würde dies zwangsläufig zu einer Herabsetzung der I Anzahl von Tonabnehmerarmen führen.
einen drehbaren Plattenteller 1, auf dem eine Schallplate 2
liegt. Um den Plattenteller herum sind in regelmäßigen Abständen neun Tonabnehmerarme 3a bis 3i angeordnet, von denen jedoch
nur vier Tonabnehmerarme 3a bis 3d vollständig dargestellt
sind. Der Abstand der einzelnen Tonabnehmerarme untereinander , ist so bemessen, daß jeder von ihnen ungehindert durch seine i Nachbarn auf die Schallplatte 2 aufgesetzt werden und diese ; abtasten kann. Benachbarte Tonabnehmerarme sind dabei zweck- ; mäßigerweise gegeneinander höhenversetzt, so daß sie während ihirer Schwenkbewegung einander ungehindet überkreuzen können. Wje ! durch die Schraffur auf der Schallplatte angedeutet ist, ist ! auf diese nur im äußeren Drittel eine Information aufgezeichnet. ; Würde man Schallplatten mit wesentlich mehr Aufzeichnung ver- ; wenden, so würde dies zwangsläufig zu einer Herabsetzung der I Anzahl von Tonabnehmerarmen führen.
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Ein wichtiges Element in der Steuerung des
Wiedergabegerätes ist ein Schrittschalter 5. Seine Punktion ist
wie folgt: Wenn ein Teilnehmer des Medienverbundes von einer Wählstation 9a oder 9b aus das auf dem Wiedergabegerät aufliegende
Programm anwählt, so gelangt sein Abfragezeichen über seine Teilnehmerleitung 10a oder 10b zu einer Steuereinheit 8,
von wo aus ein Steuersignal über die Signalleitung 4 zum Schrittschalter 5 gelangt und von diesem einem der Tonabnehmerarme,
zugeführt wird. Im gezeichneten Beispiel ist dies der Tonabnehmerarm 3c. Das Steuersignal löst bei dem Tonabnehmerarm
3c dessen Zustellbewegung aus. Hat der Tonabnehmerarm 3c auf die Platte 2 aufgesetzt, dann wird über die Leitung 6 ein
Schaltsignal an den Schrittschalter weitergegeben, der daraufhin um einen Schritt weiterschaltet und dadurch im vorliegenden
Pail den Tonabnehmerarm 3d freigibt.
Die von den Tonabnehmern aufgenommenen Signale werden in üblicher V/eise verstärkt und über leitungen 11 an die
-Steuereinheit 8 übermittelt, die sie an die jeweilige Wählstation
9a oder 9b weiterleitet.
Jeder der Tonabnehmerarme ist weiterhin durch
ein Zeitverzögerungsglied 12 ansteuerbar, durch welches des Aufsetzen
eines Tonabnehmerarmes um eine bestimmte Zeitspanne verzögert wird, nachdem der Aufsetzvorgang dieses Tonabnehmerarmes
durch einen Anrufer ausgelöst wurde. Die Zeitverzögerung ist dabei zweckmäßigerweise so bemessen, daß die Zeit
vom ersten Anwählen bis zum Beginn der Informationsübermittlung in etwa gleich der Programmdauer dividiert durch die Anzahl
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der Tonabnehmerarme ist, im vorliegenden Fall also ein Neuntel der Programmdauer. Dies bedeutet, daß dann, wenn ein Anrufer
auf einen bestimmten Tonarm aufgeschaltet ist, in der Zeit
bis zum Aufsetzen des Tonarmes noch weitere evtl. Anrufer auf den gleichen Tonarm aufgeschaltet werden können. Auf diese
Weise erreicht man während der gesamten Programmdauer auch bei pausenlosem Anrufen einen lückenlosen Zugriff zum Programm
für alle Teilnehmer, wobei die Wartezeit im längsten Falle gleich der Programmdauer dividiert durch die Anzahl der
Tonarme ist. 3?olglich können beliebig viele Teilnehmer ein und dasselbe Programm anwählen und sich überspielen lassen,
ohne daß unzumutbare Wartezeiten auftreten.
Bei dem in Pig. 2 schematisch dargestellten Wiedergabegerät ist ein endloses Magnetband 22 in Spiralform um
eine Anzahl Umlenkrollen 21a bis 21c herumgeführt, von denen wenigstens eine angetrieben ist. Zwischen je 2 Umlenkrollen
ist ein Abtastkopf 23a bis 23c angeordnet, durch den die auf dem Magnetband gespeicherte Information abgetastet
werden kann. Wie im vorher beschriebenen Beispiel wird dann, wenn von einem Anrufer ein Abfragezeichen zur Steuereinheit
gelangt, von dieser über die Signalleitung 24 und den Schrittschalter 25 ein Steuersignal abgegeben, welches den gerade durch
den Schrittschalter freigegebenen Abtastkopf auf das Magnetband aufschaltet. Im gezeichneten Beispiel ist dies der Kopf 23c
Die verschiedenen . Abtastköpfe 23 sind den verschiedenen Schaltstufen des Schrittschalters 25 in der Weise zugeordnet,
daß immer jener Abtastkopf, der als nächster vom Programmanfang erreicht wird, freigegeben ist. Zu diesem Zweck
ist der Programmanfang auf dem Magnetband durch einen Metallstreifen 32 oder eine andere Codierung gekennzeichnet, die
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immer dann, wennjsie an einem Abtast kopf vorbeiläuft, diesen
Abtast "kopf veranlasst, ein Steuersignal abzugeben, welches über Leitungen 26 zum Schrittschalter 25 gelangt und diesen
um einen Schritt vorschaltet, wodurch jeweils der in Laufrichtung des Bandes nächstfolgende Abtastkopf freigegeben
wird. Im gezeichneten Beispiel ist augenblicklich der Abtastkopf 23c freigegeben.Ihn erreicht der Metallstreifen 32 als
nächster, worauf er ein Steuersignal abgibt, woraufhin der Schrittschalter 25 weiterschaltet und den nächstfolgenden Abtastkopf
23d freigibt. Die Laufrichtung des Magnetbandes ist durch Pfeile 33 gekennzeichnet.
Auf das laufende Wiedergabegerät können ununterbrochen Anrufer, die das aufgelegte Programm angewählt haben,
aufgeschaltet werden. Die Wartezeit, die sie in Kauf nehmen müssen, bis sie an den Programmbeginn gelangen, ist dabei
höchstens gleich der Entfernung zwischen den beiden am weitesten auseinanderliegenden Umlenkrollen, dividiert durch
die Bandgeschwindigkeit. Da das Wiedergabegerät in seinem Grundaufbau sehr flexibel ist, kann durch eine entsprechende
Auswahl der Anzahl von Abtastköpfen in weiten Grenzen die Wartezeit den Bedürfnissen angepasst werden.
Figur 3 zeigt eine weitere Tariante unter "Verwendung
eines endlosen Magnetbandes 42, welches im gezeichneten Beispiel um zwei Umlenkrollen 41 geführt ist, von denen wenigstens
eine angetrieben ist. Das Magnetband besitzt eine Aufzeichnungsspur 44» die mit konstanter Steigung entlang des Bandes 42 um
die Umlenkrollen 41 "herumgewickelt1' ist. Hierdurch wird
gegenüber der vorher besprochenen Variante die benötigte Länge
des Bandes reduziert. Die Abtast köpfe 43 sind um das Band
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herum in regelmäßigen Abständen angeordnet. Während sich das Band in Richtung des Pfeiles 46 bewegt, können die Abtastköpfe
43 in Richtung des Pfeils 47 verfahren werden. Sie sind dabei mit der Bandgeschwindigkeit synchronisiert, so daß sie
ihre Spur nicht verlieren können. Bei Empfang eines Abfragezeichens wird immer derjenige Abtast kopf zugeschaltet, der
als nächster von der den Programmanfang kennzeichnenden Marke 45 erreicht wird.
- Patentansprüche -
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Claims (15)
- Patentansprüche:Wiedergabegerät für Informationsträger für Ton und/oder Bild zur Verwendung in Anwählsystemen mit einer Haltevorrichtung für den Informationsträger und mit auf den Informationsträger aufschaltbaren Wandlern zur Umwandlung und Wiedergabe der auf dem Informationsträger gespeicherten Information, dadurch gekennzeichnet, daß ein jeder der Wandler (3, 23) einzeln von einer Wählstation (9) anwählbar und auf den Informationsträger (2, 22) aufschaltbar ist, und daß ein Schrittschalter (5, 25) vorgesehen ist, dessen einzelnen Schaltstellungen jeweils einer der Wandler (3» 23) in der Weise zugeordnet ist, daß nur eben dieser Wandler anwählbar und der der nächstfolgenden Schaltstellung zugeordnete Wandler (3» 23) so ausgewählt ist, daß er innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne nach seiner freigäbe durch den Schrittschalter (5, 25) auf den Anfang des Informationsträgers (2, 22) aufschaltbar ist, und daß weitere Schaltmittel (8, 28) vorgesehen sind, die auf das Eintreffen eines Abfragezeichens von einer Wählstation (9) hin beim durch den Schrittschalter (5, 25) freigegebenen Wandler (3, 23) den AufsehaltVorgang auslösen, falls dieser Wandler (3» 23) noch nicht aufgeschaltet ist, wobei vom Ende des Aufschaltvorganges und/oder von der räumlichen Lage des Informationsbeginns auf dem Informationsträger (2, 22) relativ zur Lage des jeweils freigegebenen Wandlers (3, 23) ein Schaltsignal abgeleitet ist, welches den Schrittschalter (5, 25) um einen Schritt weiterschaltet.509808/ 1079
- 2. Wiedergabegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Schaltmittel (8, 28) für den Zeitraum,bis der angewählte Wandler (3, 23) auf den Informationsträger aufgeschaltet ist, ein Wartezeichen ausgelöst wird.
- 3. Wiedergabegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsträger eine Platte (2) und die Haltevorrichtung dafür ein rotierender Plattenteller (1) ist, und daß um den Plattenteller (1) herum eine Vielzahl von Abnehmerarmen (3a bis 3i) angeordnet ist, die von der Peripherie des Plattentellers (1) her auf die Platte (2) zustellbar sind.
- 4. Wiedergabegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Abnehmerarme in solchem Ausmaß gegeneinander höhenversetzt sind, daß sie während ihrer Schwenkbewegung einander ungehindert überkreuzen können.
- 5. Wiedergabegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsträger eine Platte und die Haltevorrichtung dafür ein rotierender Plattenteller ist, und daß oberhalb des Plattentellers ein Kranz von Abnehmerarmen angeordnet ist, die in Richtung parallel zur Plattentellerachse auf die Platte zustellbar sind.
- 6. Informationsträger zur Verwendung in einem Wiedergabegerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsträger eine Platte ist, auf die nur im Außenbereich jenseits von zwei Dritteln des Plattenradius Information aufgezeichnet ist.
- 7. Wiedergabegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsträger eine Walze ist, auf deren Mantelfläche die Information in einer wendelförmig verlaufenden509808/1079Aufzeichnungsspur aufgezeichnet ist, und daß um die Walze herum ein Kranz von Abnehmerarmen vorgesehen ist, die auf die Mantelfläche der Walze zusteirbar und in Achsrichtung der Walze verschieblieh sind.
- 8. Wiedergabegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsträger ein breites Magnetband ist, auf welches die Information in aufeinanderfolgenden Zeilen aufgezeichnet ist, und daß eine Vielzahl von magnetischen Abtastköpfen vorgesehen ist, die einzeln auf das Magnetband aufschal tbar sind, um dieses zeilenweise abzutasten.
- 9. Wiedergabegerät nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennze ichnet, daß ein Zeitverzögerungsglied (12) vorgesehen ist, welches bei jedem Wandler (3a bis 3i) nach Auslösung des Aufschaltvorganges durch ein Abfragezeichen den Wiedergabebeginn um eine vorgegebene Zeitspanne verzögert.
- 10. Wiedergabegerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungszeitspanne so bemessen ist, daß das Produkt aus der Anzahl der Wandler (3a bis 3i) und der Summe aus der Dauer des Aufschaltvorganges und der Verzögerungszeitspanne gleich der Dauer der auf dem Informationsträger (2) gespeicherten Information ist.
- 11. Wiedergabegerät nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungszeitspanne am Zeitverzögerungsglied (12) einstellbar ist.509808/ 1079
- 12. Wiedergabegerät nach Anspruch 9, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitverzögerungsglied (12) so aufgebaut ist, daß es im Bedarfsfall den Aufschaltvorgang unabhängig vom Eintreffen eines von einem Anwähler ausgehenden Abfragezeichens auslösen kann.
- 13. Wiedergabegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsträger ein um Umlenkrollen (21a bis 21p) geführtes endloses Magnetband (22) ist, bei dem die Information in Iransportrichtung (33) des Bandes aufgezeichnet ist, wobei zwischen je zwei Umlerikrollen ein Abtastkopf (23a bis 23p) vorgesehen ist.
- 14. Wiedergabegerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das endlose Magnetband (22) spiralig angeordnet ist.
- 15. Wiedergabegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Informationsträger ein breites endloses Magnetband (42) ist, welches über wenigstens zwei Rollen (41) geführt ist und eine mit konstanter Neigung zum Rand des Magnetbandes (42) verlaufende, den Magnetbandumfang mehrfach umschlingende Aufzeichnungsspur (44) aufweist, wobei entlang des Magnetbandes (42) in regelmäßigen Abständen Abtastköpfe (43) vorgesehen sind, die quer zur Laufrichtung (46) und synchron mit der Laufgeschwindigkeit des Magnetbandes (42) verfahrbar sind.509808/ 1 079
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732342166 DE2342166A1 (de) | 1973-08-17 | 1973-08-17 | Wiedergabegeraet fuer informationstraeger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732342166 DE2342166A1 (de) | 1973-08-17 | 1973-08-17 | Wiedergabegeraet fuer informationstraeger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2342166A1 true DE2342166A1 (de) | 1975-02-20 |
Family
ID=5890313
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732342166 Pending DE2342166A1 (de) | 1973-08-17 | 1973-08-17 | Wiedergabegeraet fuer informationstraeger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2342166A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3318279A1 (de) * | 1983-05-17 | 1984-11-22 | Erik Dipl.-Ing. 1000 Berlin Notthoff | Magnetplattenlaufwerk mit unabhaengigen mehrfachkoepfen |
| FR2574211A1 (fr) * | 1984-12-05 | 1986-06-06 | Philips Nv | Procede pour adresser de l'information stockee dans un dispositif de stockage et dispositif de stockage our l'execution du procede |
-
1973
- 1973-08-17 DE DE19732342166 patent/DE2342166A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3318279A1 (de) * | 1983-05-17 | 1984-11-22 | Erik Dipl.-Ing. 1000 Berlin Notthoff | Magnetplattenlaufwerk mit unabhaengigen mehrfachkoepfen |
| FR2574211A1 (fr) * | 1984-12-05 | 1986-06-06 | Philips Nv | Procede pour adresser de l'information stockee dans un dispositif de stockage et dispositif de stockage our l'execution du procede |
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