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DE2342012A1 - Fraesvorrichtung vorzugsweise fuer brillenoberteile aus kunststoff - Google Patents

Fraesvorrichtung vorzugsweise fuer brillenoberteile aus kunststoff

Info

Publication number
DE2342012A1
DE2342012A1 DE19732342012 DE2342012A DE2342012A1 DE 2342012 A1 DE2342012 A1 DE 2342012A1 DE 19732342012 DE19732342012 DE 19732342012 DE 2342012 A DE2342012 A DE 2342012A DE 2342012 A1 DE2342012 A1 DE 2342012A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
template
workpiece
meniscus
milling
milling device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732342012
Other languages
English (en)
Inventor
Volker Redinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HELLERICH FA ROBERT
Original Assignee
HELLERICH FA ROBERT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HELLERICH FA ROBERT filed Critical HELLERICH FA ROBERT
Priority to DE19732342012 priority Critical patent/DE2342012A1/de
Publication of DE2342012A1 publication Critical patent/DE2342012A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D12/00Producing frames
    • B29D12/02Spectacle frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

DR. RUDOLF BAUER · DIPL/ING. HELMUT HUBBUCH
PATENTANWÄLTE
753 PFORZHEIM. 16.8.1973 II/K
WESTLICHE 31 (AM TEL. (07231)24290
iI IE U-
£^102290]
Firma Bobert Hellerich, Eutingen bei Pforzheim
"Fräsvorrichtung vorzugsweise für Brillenoberteile aus Kunststoff"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fräsvorrichtung vorzugsweise für Brillenoberteile aus Kunststoff.
Brillenoberteile aus Kunststoff oder auch aus Zelluloid werden bisher in üblicher Weise aus ebenen Kunststoff- oder Zelluloidplättchen mittels Pantographen in beiden Koordinaten der Fräsebene bewegbarem Fräser unter Entlangführen an einer Schablone erzeugt, wobei aus dem Plättchen zunächst die Außenfora und danach die Glasnut.gefräst wird. Ia Anschluß hieran erhält das aus einea ebenen Kunststoff- bzw. Zelluloidplättchen ausgefrlste Brillenoberteil die sogen. Meniskusbiegung zur späteren Aufnahme des Brillenglases, welches als Kugelausschnitt eine Wölbung alt meniskusförmigen Bändern besitzt. Je waagrechter der Glasoberrand ausgebildet ist, desto größer wird hierbei der Heniskusbogen.
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* _y
SSu der nachträglxchen Meniskusbiegttag der fertig gefrästen Brillenoberteile müssen diese zur Verformung erwärmt werden und beim Biegen verformt sich hierbei das gefräste Brillenoberteil leicht, insbes. auch der Glasrand mit eingefräster Glasnut, so daß oft nochmals Nacharbeiten notwendig sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, solche Verformungen am fertiggefrästen Brillenoberteil zu vermeiden. Hierfür wird erfindungsgemäß ausgegangen von einem meniskusgebogenen Kunststoff- oder Zelluloidplättchen als Werkstück, aus welchem sodann das fertige Brillenoberteil ausgefräst wird. Die Fräsvorrichtung gemäß der Erfindung vorzugsweise für Brillenoberteile aus Kunststoff kennzeichnet sich hierzu durch eine drehbare Aufhängung der Aufnahme für die meniskusgebogene Schablone und Werkstück, wobei die Drehlagerung im Zentrum der Meniskusbiegung des Brillenoberteils erfolgt und diese zur Führung entlaqg der Kulisse zusätzlich in Richtung der Drehachse längsverschiebbar ist. Somit entfällt eine ausschließende Meniskusbiegung, wie auch besondere Nacharbeiten.
Im einzelnen kann der Führungsgriff für die Schablonen- und Verkstückaufnahme unterhalb der Dreh- und Scniebearlagerung nach Art eines Pendelgriffs angeordnet sein, während oberhalb der
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Dreh- und Sehiebelagerung die Schablonen- und Werkstückaufnahme vorgesehen ist. Hierbei ist die Schablonen- und Werkstückaufnahme hintereinander auf dem Meniskusbogen an der Dreh- und Verschiebelagerung angeordnet, wobei die Schablone mittels Pendelgriff an einem Führungsanschlag antlangfahrbar ist, während das Werkstück dem Fräser entlangfährt.
Einzelheiten der !fräsvorrichtung gemäß derErfindung sind an Hand der Zeichnung dargestellt und beschrieben und zwar zeigen:
Fig. i die perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Fräsvorrichtung und
Fig. 2 bis 4 die Darstellung eines Brillenoberteils aus Kunststoff in Ausgangs- und Fertigform, letztere in Draufsicht und Unteransicht, d. h. nach Bearbeitung mit der Fräsvorrichtung nach Fig. 1
Bisher werden Brillenoberteile aus Kunststoff mit Glasnut aus ebenem Kunststoffplättchen vermittels Pantographenfräser von einer Schablone abgenommen, wobei zunächst die Außenform und anschließend die Glasnut gefräst wird. Danach erfolgt die Meniskusbiegung; dies bedingt nachträgliche Verformungen, was auch zu änderungen der Glasnut und damit zu Erschwerungen beim Einsetzen
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der Brillengläser und Spannungen in denselben führt, welche deren Sprunggefahr erhöhen.
Demgegenüber werden auf der erfindungsgemäßen Fräsvorrichtung Brillenoberteile aus menäcusgebogenem Kunststoffmaterial 1 entspr. Fig. 2 durch unmittelbares Ausfräsen der Fertigform 2 entspr. Fig. 3 und 4 mit Glasnut 3 gebildet. Hierzu dient die Fräsvorrichtung nach Fig. 1, welche im Dreh- und Schiebependel 4 mit Dreh- und Schiebelagerung 5 oberhalb derselben (5) eine Steckaufnahme 6 für die Schablone 7 "und eine weitere Spannaufnahme 8 für das Werkstück 1 aufweist, während unterhalb der Dreh- und Schiebelagerung 5 der Pendelgriff 9 zur Bedienung vorgesehen ist. Hiermit (9) wird das Dreh- und Schiebependel 4 vermittels Schablone 7 am Führungsanschlag 10 entlang gefahren, während das Werkstück am Fräser 9 entlang fährt und damit die Fertigform 2 erhält. Der Fräser 11 ist zweiteilig und zwar für die Außenform besitzt er den Fräser 11a und für die Glasnut den Fräser 11b, während die Schablonenführung 10 entsprechend zwei umgekehrte Führungsrollen 10a und 10b besitzt und sowohl der Fräsdorn 11c an einem Hubzylinder 12 vermittels Halterung 13 als auch der Anschlagträger * 10c auf einem Hubzylinder 14 sitzt, deren Hubvorgang wechselweise erfolgt, welche auf dem Vorrichtungsträger 15 montiert sind.
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Claims (5)

  1. DR. RUDOLF BAUER · DIPL.-ING. HELMUT HUBBUCH
    753 PFORZHEIM, 16.8.1973 WESTLICHE 31 (AM LEOPOLDPLATZ) TEL. (O723I) 24290
    H/K
    Patentansprüche ι
    !Fräsvorrichtung vorzugsweise für Brillenoberteile aus Kunststoff, gekennzeichnet durch eine drehbare Aufhängung der Aufnahme für die meniskusgebogene Schablone und Werkstück, wobei die Drehlagerung im Zentrum der Meniskusbiegung des Brillenoberteils erfolgt, welche zur Führung entlang der Kulisse zusätzlich in Eichtung der Drehachse längsverschiebbar ist.
  2. 2. Fräsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsgriff für die Schablonen- und Werkstüek-
    aufnähme unterhalb der Dreh- und Schiebe*lagerung nach Art eines Pendelgriffs angeordnet ist, während oberhalb der ireh- und Schiebelagerung die Schablonen- und Werkstückaufnähme vorgesehen ist.
  3. 3. Fräsvorrichtung nah. Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablonen- und Werkstückaufnahme hintereinander
    auf dem Meniskusbogen an der Dreh- und Verschiebelagerung angeordnet sind, wobei die Schablone mittels Pendelgriff an einem Führungsanschlag «ntlangfahrbar ist, während das Werkstück dem Fräser entlagfährt.
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  4. 4. Fräsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fräser für Außenform sowie Glasnut
    übereinander angeordnet sind und ebenso deren parallelliegende Führungsanschläge für die Schablone.
  5. 5. Fräsvorrichtung nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet,
    daß sowohl der Fräsdorn als auch die Führungsanschläge jeweils an einem Hubzylinder sitzen, welche Hubzylinder bei eingespanntem Werkstück deren Höhenverstellung ermöglichen, wobei der Hubvorgang insbes. wechselweise erfolgt.
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    Leerseite
DE19732342012 1973-08-20 1973-08-20 Fraesvorrichtung vorzugsweise fuer brillenoberteile aus kunststoff Pending DE2342012A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2416783A1 (fr) * 1978-02-10 1979-09-07 Choquette Jacques Procede de fabrication de montures de lunettes
DE2917306A1 (de) * 1979-04-28 1980-10-30 Niggel & Schuler Verfahren und vorrichtung zur herstellung von aufsetzbaren brillenbalken aus kunststoff und kunststoffaufsetzer fuer metallbrillen
CN109624362A (zh) * 2019-01-08 2019-04-16 深圳吾镜堂贸易有限公司 一种眼镜架加工机及眼镜架的制作流程
WO2022029809A1 (en) * 2020-08-06 2022-02-10 Kekaldo S.R.L.S. Machine and method for manufacturing spectacle frames

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