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DE2211865A1 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung von facettenschliffen fuer brillenglaeser - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur herstellung von facettenschliffen fuer brillenglaeser

Info

Publication number
DE2211865A1
DE2211865A1 DE19722211865 DE2211865A DE2211865A1 DE 2211865 A1 DE2211865 A1 DE 2211865A1 DE 19722211865 DE19722211865 DE 19722211865 DE 2211865 A DE2211865 A DE 2211865A DE 2211865 A1 DE2211865 A1 DE 2211865A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding wheel
glass
button
slide
facet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722211865
Other languages
English (en)
Inventor
Knut Ulrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19722211865 priority Critical patent/DE2211865A1/de
Publication of DE2211865A1 publication Critical patent/DE2211865A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B9/00Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
    • B24B9/02Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground
    • B24B9/06Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B9/08Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass
    • B24B9/14Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass of optical work, e.g. lenses, prisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Facettenschliffen für Brillengläser.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Facettenschliffen für Brillengläser mittels einer an einem in der Längsachse verschiebbaren Schlitten angeordneten Formschleifs#iheibe, die an dem in einer ortsfesten Halterung drehbaren Brillenglas angreift.
  • Zum Einsetzen des Brillenglases in das Brillengestell muß das Glas entlang seiner Umfangskante mit einer Facette versehen werden, die sich dann in die entsprechende Aussparung des Brillengestells einsetzt und das Glas im Brillengestell festhält und sichert.
  • Zur Herstellung dieser Facette werden in bekannter Weise die Brillengläser zunächst mit einer grobkörnigen Diamant-Schleifsoheibe ca. 1-2 mm größer als ihre endgültige Form vorgeschliffen. Ist nach dem Vorschliff die Randstärke des Glases 4 mm oder kleiner, so kann auf einer Winkelschleifscheibe das Brillenglas fertig gerandet werden. Besitzt jedoch die Randstärke nach dem Vorschliff eine veränderliche Dicke von teilweise über 4 mm, dann wird eine "Kaiser- oder Spezialfacette" angebracht.
  • Beim Anbringen dieser Spezialfacette treten durch die asymmetrische Form des Glases Schwierigkeiten beim 3insetzen in die Halterung ein und zwar dadurch, daß sich das Glas entsprechend seiner Form schräg in die Halterung einspannt. In dieser Einspannstellung führt das Glas beim Drehen um die Querachse eine Taumelbewegung durch, so daß die Facette entlang dem Umfangsrand des Glases unterschiedliche Abstände gegenüber dem vorderen Bezugsrand des Glases aufweist.
  • Die Folge hiervon ist, daß sich das Glas gleichfalls mit unterschiedlichen Abständen in das Brillengestell einsetzt. Der exakte Abschluß des Brillenglases im Gestell ist damit nicht mehr gegeben. Ebenso werden auch die optischen Werte verzehrt Es ist also unbedingt erforderlich, daß die Facette parallel zur Glasvorderfläche verlaufen muß. Diese Forderung kann aber nur erreicht werden, wenn das Glas in die Halterung derart eingespannt wird, daß es bei der Drehung keine Taumelbewegung durchführt.
  • Das genaue Einsetzen des Glases in die Halterung hat man bisher dadurch versucht, daß man einen Keil als Kompensator anbrachte. Der Nachteil besteht bei dieser Art der Einrichtung darin, daß für jede Glasform ein entsprechend geformter Keil erforderlich ist und ein zusätzliches Ausrichten erfolgen muß. Auch das Anbringen einer Halbkugel, die sich stufenlos an das Brillenglas anlegt, macht ein zusätzliches Einrichten notwendig.
  • Weiterhin hat man versucht diesen Nachteil dadurch zu beseitigen, daß die Maschine mit einer asymmetrischen Schleifscheibe ausgestattet wird. Hierbei liegt die Facette jedoch immer an dem vorderen Rand des Glases. Eine Verschiebung der Facette zur Mitte oder zum hinteren Randende hin ist dabei nicht möglich.
  • Zur Beseitigung dieser Nachteile hat sich der Erfinder die Aufgabe gestellt, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Facettenschliffen für Brillengläser zu schaffen, wobei auf einfache Weise auch bei den unterschiedlichsten Randstärken eines Glases immer ein konstanter Abstand vom Bezugsrand eingehalten werden kann und gleichzeitig der Abstand der Facette vom Bezugsrand variierbar ist, Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Verfahren und einer Vorrichtung zur Herstellung von Facettenschliffen für Brillengläser mittels einer an einem in der Längsachse verschiebbaren Schlitten angeordneten Formschleifscheibe, die an dem in einer ortsfesten Halterung drehbaren Brillenglas dadurch gelöst, daß die Achsialbewegung der im Schlitten gelagerten Formschleifscheibe mittels einer am Schlitten fest angeordneten das Brillenglas auf der Vorderseite abtastenden Vorrichtung unmittelbar gesteuert wird.
  • Durch dieses Verfahren wird also die Form des Brillenglases während der Bewegung, d.ho der Drehung, abgetastet, so daß bei unterschiedlicher Randstärke und der dadurch verursachten#Taumelbewegung des Glases diese Bewegung uninittelbar auf den die Schleifscheibe aufnehmenden Schlitten übertragen wird und damit die Schleifscheibe sich in achsialer Richtung synchron mit der Taumelbewegung des Glases bewegt. Der konstante Fapettenabstand über die gesamte - Randumfläche vom Bezugsrand aus ist somit immer sichergestellt.
  • Die zur Durchführung des Verfahrens verwendete Vorrichtung besteht aus einer einen Anschlag aufnehmenden Platte, die auf einer mit dem Schlitten fest verbundenen Führungsschiene verschiebbar angeordnet ist.
  • Der Anschlag nimmt einen Taster auf, der sich mit seiner Schmalseite flächenhaft gegen die Vorderseite des Brillenglases anlegt. Damit der Taster das Brillenglas durch Kratzer od. dergl. nicht beschädigen kann, ist dieser aus Kunststoff od. dgl. Material hergestellt.
  • Die Breitseite des Tasters ist in ihrer Längsrichtung entsprechend der Umfangsrundung der Schleifscheibe gewölbt. Dadurch kann der Taster im unmittelbaren Bereich der Schleifscheibe sich-gegen das Brillenglas anlegen.
  • Die Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles, welches die Schleifeinrichtung in Ansicht zeigt, näher erläutert.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Schlitten 1, der nicht sichtbaren Gesamtschleifmaschine in Richtung des Doppelpfeiles I an dieser verschiebbar führt. Die Achse 2, die im Schlitten 1 gelagert ist und somit dessen Bewegung zwangsläufig mitmacht, nimmt die Forcsschleifseheib 3 auf.
  • Das zu bearbeitende Werkstück, das Brillenglas 4, ist zwischen zwei Haltr~stücken 5, die an den jeweiligen zugekehrten Enden der Drehachsen 6 angeordnet sind, eingespannt. Eine der Drehachsen 6 wird durch ein Antriebsglied in den Lagerstellen 7 in Drehung gesetzt, so daß das Glas 4 ebenfalls rotiert. In der Zeichnung greift die Schleifscheibe 3 mit ihrem Formteil 8 an den Umfangrand 9 des Glases 4 an, so daß die Facette 10 beim Arbeitsablauf entsteht.
  • Die Abtastvorrichtung 11 ist mit dem Schlitten 1 fest verbunden. Sie wird von einer Platte 12 gebildet, die auf einer mit dem Schlitten 1 fest verbundenen FUhrungsschiene 13 verschiebbar angeordnet ist. An der Stirnseite 14 der Platte 12 befindet sich ein Anschlag 15, der einen Taster 16 zwischen den bogenförmig ausgebildeten Rippen 17 aufnimmt. Dieser Taster fühlt im unmittelbaren Bereich der Scheibe 3 die Randzonen der Vorderseite 18 des Glases 4 ab. Führt das Glas infolge schräger Einspannlage oder unterschiedlicher Randstärke eine Taumelbewegung durch, dann wird diese Bewegung ueber den Taster 16 entgegen der Wirkung des durch einen Pfeil II dargestellten Federzugs auf den Schlitten 1 und damit auf die Schleifscheibe 3 derart übertragen, daß je nach der Größe dieser Achsialbewegung des Glases 4 die Schleifscheibe 3 synchron diese Bewegung mitmacht. Die Folge hiervon ist, daß der Abstand dem sFaoette 10 von der Vorderseite 18 des Glases über den gesamten Umfangs rand des Glases konstant gehalten wird.
  • Soll der Abstand der Facette vom Bezugsrand 18 variiert werden, dann wird die Platte 12 auf der Schiene in die eine oder andere Richtung verschoben, wodurch sich die Stellung des Tasters 16 zur Vorderseite 18 entsprechend einstellt. Damit die Platte 12 in ihrer Lage gegenüber der Führungsschiene 13 festgehalten wird, greift in die Schiene 13 eine Klemmschraube 19 ein, die beim Anziehen die Platte 12 klemmend an der Führungschiene 13 hält.
  • - Patentansprüche -

Claims (5)

  1. P a t e n t a n 5 p r ü c h e Verfahren zur Herstellung von Facettenschliffen für Brillengläser mittels einer an einem in der Längsachse verschiebbaren Schlitten angeordneten Formschleifscheibe, die an dem in einer ortsfesten Halterung drehbaren Brillenglas angreift, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Achsialbewegung der im Schlitten (1) gelagerten Formschleifscheibe (3) mittels einer am Schlitten (1) fest angeordneten, das Brillenglas (4) auf der Vorderseite (18) abtastenden Vorrichtung (11) unmittelbar gesteuert wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß sie (11) aus einer den Anschlag (15) aufnehmenden Platte (12) besteht, die auf einer mit dem Schlitten (1) fest verbundenen Führungsschiene (13) verschiebbar angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Anschlag (15) einen Taster (16) aufnimmt, der sich mit seiner Schmalseite flächenhaft gegen die Vorderseite (18) des Brillenglases (4) anlegt,
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Taster (16) aus Kunststoff od. dgl Werkstoff besteht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 - 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Breitseite des Tasters (16) in Längsrichtung entsprechend der Umfangsrundung der Schleifscheibe (4) gewölbt ausgebildet ist.
DE19722211865 1972-03-11 1972-03-11 Verfahren und vorrichtung zur herstellung von facettenschliffen fuer brillenglaeser Pending DE2211865A1 (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3410040A1 (de) * 1983-03-22 1984-09-27 Essilor International, Creteil Verfahren zum abfasen einer ophtalmischen linse und vorrichtung zum automatischen schleifen
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