DE2341185A1 - Mast - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H12/00—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
- E04H12/02—Structures made of specified materials
- E04H12/08—Structures made of specified materials of metal
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F9/00—Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
- E01F9/60—Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs
- E01F9/623—Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by form or by structural features, e.g. for enabling displacement or deflection
- E01F9/631—Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by form or by structural features, e.g. for enabling displacement or deflection specially adapted for breaking, disengaging, collapsing or permanently deforming when deflected or displaced, e.g. by vehicle impact
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Description
Lars Svensson, Vikingavägen 112, 183 43 TÄBY, Schweden.
- Mast
Die Erfindung betrifft einen vorzugsweise für Strassenleuchten, Verkehrszeichen u.dgl. bestimmten Mast mit
einem Mantel und einer Anzahl mit dem Mantel verbundener und zusammenwirkender, versteifender Stangen.
Bekanntlich führt das Auffahren eines Kraftwagens auf einen am Strassenrand stehenden Gegenstand, beispielsweise
einen Strassenleuchtenmast, zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tode der Insassen des Kraftwagens. Dies ist eine Folge der
grossen Festigkeit des Mastes und seiner Widerstandsfähigkeit x
gegen Verformung. Von einem solchen Mast wird verlangt, einerseits dass er die nötige Festigkeit besitzt, um die gemäss
geltenden Bestimmungen für seihe einwandfreie Funktion vorgeschriebenen
Belastungen aufnehmen zu können, und andererseits dass seine Festigkeit nicht derart gross ist, dass er einem auffahrenden
Fahrzeug einen allzu grossen Widerstand entgegensetzt. Die vorliegende Erfindung hat sich zum^ Ziel gesetzt, diesen
beiden Anforderungen zu genügen.
Der erfindungsgemässe Mast zeichnet sich im wesentlichen
dadurch aus, dass die Stangen zusammen mit dem sie verbindenden Mantel eine normale Belastungen aufnehmende, statische
Einheit bilden, dass aber die durch den Mantel zustandegebrachte, gegenseitige Verbindung der Stangen derart beschaffen ist, dass
sie bei grosser örtlicher Belastung in Querrichtung unterbrochen wird, wobei die statische Zusammenwirkung der Stangen aufhört,
und der Mast nachgibt.
Die Erfindung ist nun anhand einiger Ausführungsbeispiele
und der Zeichnung im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Mastes,
Fig. 2 einen Querschnitt desselben Mastes längs der Linie I-l in Fig. 1,
Fig. 3 in grösserem Massstab einen Längsschnitt
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eines Teiles der Mastenwandung,
Fig. 4 einen Querschnitt einer abgeänderten Ausführungsform des erfindungsgemässen Mastes,
Fig. 5 in grösserem Massstab einen Querschnitt eines Teiles der Mastenwandung gemäss einer weiteren, abgeänderten
Ausführungsform, und
Fig. 6 einen Querschnitt eines Teiles von noch einer abgeänderten Ausführungsform, wo der Mantel aus Kunststoff
oder ähnlichem Material besteht.
Der in Fig. 1-3 gezeigte Mast besteht aus einer Anzahl Stangen 1, die durch Schweissverbindungen 2 mit einem
Mantel 3 verbunden sind. Die Stangen können homogen sein, können jedoch auch aus Rohren bestehen. Sowohl die Stangen als auch
der Mantel bestehen in dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel aus Stahl oder ähnlichem Material. Statt der Schweissverbindungen
können in dieser Ausführungsform auch mechanische Verbindungen,
wie Nieten, Schrauben od.dgl. benutzt werden.
Die Schweissverbindungen 2, oder die anderen-Verbindungen,
sind derart ausgebildet, dass sie über den Mantel 3 die Stangen 1 zu einer statischen Einheit verbinden, die genügend
steif ist, um mit einer ausreichenden Sicherheitsmarge sowohl die von den vom Mast getragenen Leuchten ausgeübten Beanspruchungen
wie auch Windlasten aufnehmen zu können. Die Verbindungen sind jedoch derart bemessen, dass sie nachgeben, wenn
der Mast einer quergerichteten Kraft ausgesetzt wird, beispielsweise beim Auffahren eines Kraftwagens. Dies hat zur Folge, dass
die durch den Mantel zustandegebrachte, statische Zusammenwirkung der Stangen unterbrochen wird, wobei die Stangen einer
nach der anderen die Belastung aufnehmen werden, so dass der Mast nachgibt und geknickt wird, ohne das auffahrende Fahrzeug
einer allzu grossen bremsenden Kraft auszusetzen. Bei starker Belastung kann also ein bedeutendes Stück des Mastes in
Längsrichtung deformiert werden. Er braucht dabei nicht unbedingt geknickt zu werden, sondern sein oberer Teil kann eine
hauptsächlich lotrechte Lage behalten, obgleich ein unterer Teil des Mastes zusammengedrückt worden ist und längs des Bodens
liegt.
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Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform sind die Stangen 1 aussen an dem mit 31 bezeichneten Mantel angebracht.
Die Schweissverbindungen zwischen den Stangen und dem Mantel können wie in der in Fig. 1-3 gezeigten Ausführungsform intermittent angebracht sein, also,mit Zwischenräumen. Es
können aber auch kontinuierliche Schweissfugen längs der Stangen vorgesehen werden, und in diesem Falle bleiben beim Auffahren
eines Kraftwagens die Schweissverbindungen meistens erhalten, und stattdessen wird das sich zwischen den Stangen befindende
Material des Mantels verformt und aufgerissen. Die Wirkung hiervon
ist hauptsächlich dieselbe wie bei der Ausführungsform mit intermittent angebrachten Schweissverbindungen.
In der Ausführungsform gemäss Fig. 5 besteht der
Mantel 103 aus Kunststoff mit innenseitigen Wulsten 102, die die
Stangen 1 umschliessen. Der Mantel mit den Wülsten entspricht dem Mantel 3 und den Schweissverbindungen 2 der früher beschriebenen
Ausführungsform. Die Stangen 1 werden somit mittels des Mantels und der Wülste zu einer statischen Einheit verbunden.
Die Wülste können von der mit vollen Linien gezeigten Ausbildung sein, aber es ist auch möglich, die Wülste mit eingezogenen
Wurzelteilen zu versehen, wie dies durch strichpunktierte Linien gezeigt ist.
Beim Auffahren eines Kraftwagens auf den Mast
werden die Wülste aufgerissen oder vom Mantel losgerissen, wobei die gegenseitige Verbindung der Stangen unterbrochen wird.
Bei der in Fig. 6 gezeigten Ausführungsform ist der Mastenmantel aus glassfaserarmiertem Kunststoff oder anderem,
armiertem oder nicht-armiertem Kunststoff aufgebaut. Die Armierung
104 im eigentlichen Mantelteil kann vervielfacht werden, während auf der Innenseite der versteifenden Stangen eine einfache
Armierung oder sogar überhaupt keine Armierung vorgesehen ist. Beim Auffahren eines Kraftwagens wird also das Material auf
der Innenseite der Stangen durchbrechen, so dass die statische Zusammenwirkung der Stangen aufhört und der Mast nachgibt.
Es leuchtet ein, dass der erfindungsgemässe Mast
in bezug auf Materialwahl und Bemessung innerhalb weiter Grenzen
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abgeändert werden kann, und die Erfindung ist also nicht auf die oben beschriebene und auf der Zeichnung veranschaulichte
Ausführungsform beschränkt/ sondern kann im Rahmen des von den
Patentansprüchen definierten Erfindungsgedankens in vielerlei Weise abgeändert werden.
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Claims (9)
- PATENTÄNSPRUECHEIy Mast/ vorzugsweise für Strassenleuchten, Verkehrszeichen u.dgl., umfassend einen Mantel und eine Anzahl mit diesem verbundener und zusammenwirkender, versteifender Stangen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangen zusammen mit dem sie verbindenden Mantel eine normale Belastungen aufnehmende, statische Einheit bilden, dass aber die durch den Mantel zustandegebrachte, gegenseitige Verbindung der Stangen derart beschaffen ist, dass sie bei grosser örtlicher Belastung in Querrichtung unterbrochen> wird, wobei die statische Zusammenwirkung der Stangen aufhört, und der Mast nachgibt. ·
- 2. Mast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangen über im wesentlichen ihre gesamte Länge mit dem Mantel verbunden sind.
- 3. Mast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangen intermittent mit dem Mantel verbunden sind, so dass sich die Verbindungsstellen im Abstand voneinander befinden .
- 4. Mast nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Stangen liegenden und die Stangen verbindenden Mantelteile derart beschaffen und bemessen sind, dass sie bei hoher Belastung in Querrichtung brechen oder deformiert werden, bevor die Verbindungen zwischen Mantel und Stangen brechen oder deformiert werden.
- 5. Mast nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungen zwischen Mantel und Stangen derart beschaffen sind, dass sie bei hoher Belastung in Querrichtung brechen oder deformiert werden, bevor die sich zwischen den Stangen befindenden Mantelteile brechen oder deformiert werden.
- 6. Mast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangen und der Mantel aus verschweissbaren Werkstoffen bestehen.
- 7. Mast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangen und der Mantel aus gegenseitig nicht verschweissbaren Werkstoffen bestehen, und dass der Mantel mit im Mantelgut ausgebildeten und die Stangen aufnehmenden Aussparungen versehen ist.409810/0419
- 8. Mast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangen innen am Mantel befestigt sind.
- 9. Mast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangen aussen am Mantel befestigt sind.409810/0419Leerseite
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