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DE2340764A1 - Verfahren und einrichtung zum transportieren und lagern von schweren guetern - Google Patents

Verfahren und einrichtung zum transportieren und lagern von schweren guetern

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Publication number
DE2340764A1
DE2340764A1 DE19732340764 DE2340764A DE2340764A1 DE 2340764 A1 DE2340764 A1 DE 2340764A1 DE 19732340764 DE19732340764 DE 19732340764 DE 2340764 A DE2340764 A DE 2340764A DE 2340764 A1 DE2340764 A1 DE 2340764A1
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DE
Germany
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storage
warehouse
rolling
production line
transport
Prior art date
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Application number
DE19732340764
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DE2340764B2 (de
DE2340764C3 (de
Inventor
Heinrich Dr-Ing Bauer
Karlheinz Dr Ing Doerener
Helmut Eberlin
Hans Kaulen
Werner Pazurek
Heinz Richarz
Harro Dipl-Ing Taubmann
Gerhard Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eisenbau Wyhlen AG
Original Assignee
Eisenbau Wyhlen AG
Vaw Leichtmetall GmbH
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Publication date
Priority claimed from CH1317972A external-priority patent/CH554276A/de
Application filed by Eisenbau Wyhlen AG, Vaw Leichtmetall GmbH filed Critical Eisenbau Wyhlen AG
Priority claimed from US05/399,182 external-priority patent/US3993201A/en
Publication of DE2340764A1 publication Critical patent/DE2340764A1/de
Priority to AU72247/74A priority Critical patent/AU481958B2/en
Publication of DE2340764B2 publication Critical patent/DE2340764B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2340764C3 publication Critical patent/DE2340764C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/24Transferring coils to or from winding apparatus or to or from operative position therein; Preventing uncoiling during transfer
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G37/00Combinations of mechanical conveyors of the same kind, or of different kinds, of interest apart from their application in particular machines or use in particular manufacturing processes
    • B65G37/02Flow-sheets for conveyor combinations in warehouses, magazines or workshops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

Eisenbau Wyhlen AG
7ΘΘ9 Wyhlen, Bahnhofstr.
VAW Leichtmetall GmbH Bonn, Dellweg 1
Verfahren und Einrichtung zum Transportieren und Lagern von schweren Gütern
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren sowie auf eine Einrichtung zum Transportieren und Lagern von schweren Gütern, insbesondere von, in Rollen aufgewickelten Bahnen, aus Metall oder dgl. von sperrigen Abmessungen und überschwerem Gewicht, innerhalb einer Fabrikations- oder Bearbeitungsstelle entlang einer Fertigungsstrasse.
In vorteilhafter Weise soll der Transport und die Lagerung von solchen Gütern vereinfacht und rationalisiert werden, welche ein Stückgewicht
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von 5*000 Kg uu'ai mehr aufweistiiii woLie! die Biit.t5pi bchfenubn RoIlon lin Zuge der Fabrikation abgehaspelt, bearbeitet und wieder aufgewickelt und transportiert wsrdsn müssen. Solche Probleme treten in der Metallverarbeitung bei der Behandlung von aufgewickelten Blechen sowie bsi gewissen Papierdruck- und Papierbeharidlungsverfahren, beim Bedrucken von aufgewickelten Textilbahnen, bei der Herstellung von Folien aus Plastik oder Metall, bei Feinwalzbelchen usw. auf. Oft muos das zu behandelnde Material von der Rolle abgehaspeit und nach einer Behandlung wieder zu einer Rolle aufgewickelt werden. Da das Einfädeln und hinziehen der Hateriaibahn sehr zeitraubend ist, ist man bestrebt, mit möglichst langen Materialbahnen zu arbeiten, die in aufgewickeltem Zustand überschwere Rollen bilden, welche nicht leicht zu handhaben sind. Aehnlichö Probleme treten bei der Bearbeitung von schweren Werkstücken auf, die entsprechend einem Fertigungplan an verschiedenen Stellen einer Fsrtigungsstrasse gerichtet und bearbeitet werden müssen,
Bisher hat man die eingangs bshandelten Probleme dadurch gelöst, dass man Ueberflur-Transporteinrichtungen wie Krane oder dgl, in Verbindung mit gleislosen Förderfahrzeugen verwendete, wobei die Zwischenlagerung in der Maschinenhalle selbst auf besonderen Plätzen oder auf separaten Lagerplätzen im Freien erfolgt. Bei der Zwischenlagerung in der Halle und beim Flurtransport ist aber die Lastverteilung nicht im voraus bestimmt, was bei der Projektierung in Bezug auf die zulässige Bodenbelastung wesentliche
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Probleme aufwirft. Da auch die Fertigungsmaschinen selbst sowohl in der horizontalen als auch in der vertikalen Richtung viel Platz beanspruchen, so ergaben sich häufig nachteilige Stauungen und die Transporte konnten nicht rationell durchgeführt werden. Hierzu kommt noch, dass die Wartung der einzelnen Fertigungsmaschinen viel Platz beansprucht, wodurch die Fertigungskapazität beeinträchtigt wird. Die beschränkten Platzverhältnisse zwingen dazu, die Transportmittel für kombinierte Bewegungen auszulegen, wodurch die Geschwindigkeit der einzelnen Bewegungen wesentlich beschränkt wird.
Die Verwendung von ortsfesten Einrichtungen in Verbindung mit Rollenbahnen bringt ebenfalls Nachteile mit sich, da verschiedene Umsatzvorrichtungen benötigt werden, um das Material im Rollgang oder vor der Maschine zu Kippen, Drehen, Kanten oder Verschieben. Bei der Behandlung von stossempflindlichen Gütern sollten diese nicht mit lastgreifenden oder tragenden Vorrichtungen berührt werden.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es nach dem bekannten Stand der Technik bisher für solche Aufgaben noch kein Transport- und Lagersystem gab, welches eine optimale Andienung an die Maschinen gewährleistet hätte. Ausserdem mussten stets auch mehr oder weniger nachteilige Lager- und Transportschäden in Kauf genom- ' men werden.
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Zur Lösung alinr dieser Problems wird genäss der Erfindung ein Verfahren zum Transportieren und Lagern von schweren Gütern, insbesondere von in Rollen aufgewickelten Bahnen aus Metall oder dgl., von sperrigen Abmessungen und überschwerem Gewicht innerhalb einer Fabrikations- oder Bearbeitungsstelle entlang einer Fertigungestrasse vorgeschlagen. Das Verfahren besteht darin, dass der gesamte Transport in einer, von dur Ebene der Fertigungsstrasse abweichenden, darunter oder darüber liegenden Ebene er Folgt, wobei das Transportgut am Anfang und am Ende jeder Fertigungsstrasse zwiBchengelage^t wird.
Die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens weist am Anfang und am Ende jeder Fertigungsstrasse als Zwischenlager dienende, geschlossene Hochraumlager auf, zwischen welchen Transporteinrichtungen bewegbar sind, die auf Transportbahnen verkehren, welche unterhalb oder oberhalb der Fertigungsstrassen errichtet sind.
Es wurde zwar bereits vorgeschlagen, den Platz unter den Fundamenten der Fertigungsmaschinen für die Zwischenlagerung zu benutzen, wozu jedoch Transportmittel notwendig sind, die kombinierte Bewegungsabläufe aufweisen, wodurch die bereits zitierten Nachteile entstehen.
Bei der Durchführung des vorgeschlagenen Verfahrens lassen sich die notwendigen Lager- und Transportbewegungen stufenweise in Einzel-
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operationen auflösen, wobei die entsprechenden Transportmittel mit starrer Lastführung so ausgeführt werden können, dass keine Lastpendelung auftritt, sodass die Bewegungen mit grosser Beschleunigung und Bremsung durchgeführt werden können. Ferner lässt es sich erreichen, dass der Aussenmantel von-Rollen nie mit lastgreifenden oder tragenden Vorrichtungen berührt wird und dass die Last immer nur in horizontaler Lage bewegt wird und nicht gekantet werden muss. Ferner ist es vorteilhaft, dass für den Transport und für die Lagerung nur eine kleinere Anzahl ähnlicher Bauelemente verwendet werden kann, die einfach aufgebaut sind und geringste Störanfälligkeit aufweisen. Ueberraschenderweise wurde ferner gefunden, dass die Anzahl der benötigten Lager- und Transportmaschinen im Vergleich zur herkömmlichen Technik praktisch unverändert bleibt, obwohl sie vereinfacht werden konnte und entsprechend weniger grosse Schalt- und Steuerschränke benötigen. Weitere Möglichkeiten ergeben sich durch die Anwendung einer vollständigen Automation der Vorgänge.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist als Ausführungsbeispiel ein Feinblechwalzwerk schematisch dargestellt, wobei die entlang einer Fertigungsstrasse liegenden Bearbeitungs- und Lagerstellen als separate Figuren veranschaulicht sind.
Fig. 1 zeigt die Eingangskontrolle mit Glühofen und Eingangslager im Horizontalschnitt,
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Fig, 2 stellt das anschliessende Walzwerk im Vertikalschnitt, und Fig. 3 das Walzwerk im Horizontalschnitt dar.
Fig. 4u. stellen eine weitere Bearbeitungsstelle wiederum im Vertikal-5
schnitt und im Horizontalschnitt dar, wahrend
Fig. 6 die anschliessende Bearbeitungsstelle mit Durchlaufofen zeigt.
Die Einrichtung zum Transportieren und Lagern von schweren Gütern weist eine, aus der Fig. 1 ersichtliche, erste Abteilung auf. In dieser befinden sich ein Eingangskran 1.01, welcher auf festen Bahnen zwischen einer Lastwagenhaltestelle 2.00 und Abstellplätzen 1.02 bewegbar ist. Ein Eingangswagen 1.03 verkehrt zwischen den Abstellplätzen 1.D2 und einem Eingangslager 2.Dl, in welchem ein Regalförderfahrzeug 1.04 hin und her bewegbar ist. Ferner ist im Eingangslager 2.Dl noch eine Drehvorrichtung I.OB vorhanden. Ferner sind Chargierwagen 1.D5 vorgesehen, die im Bereiche des Eingangskranes 1.01 verfahrbar sind und drei nebeneinander angeordnete, vor dem Lager 2.Gl aufgestellte Glühöfen 2.02 bedienen.
Die anschliessende zweite Abteilung ist aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich. Diese umfasst eine Anzahl Walzwerke 2.03, 2.05 und 2.06 mit Ablage 2.04 für das Walzgut. Unterhalb der gebildeten Walzstrasse sind zwei Hubwagen 1.07 und 1.08 angeordnet, die in der Längsrichtung der Walzstrasse verfahrbar sind. Am Ende der Walzstrasse befindet sich ein Feinwalzwerk 2.10, welches vom Hubwagen 1.08 be-
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dient wird. Mit 2.09 ist ein Werkzeug zum Besäumen und Adjustieren bezeichnet, während 2.08 eine den Walzwerken zugeordnete Schere zeigt. Am Ende dieser Walzstrasse ist ein Portalwagen 1.09 vorhanden, mittels welchem ein Zwischenlager 2,11 bedient wird, in welchem ein Regalförderfahrzeug 1,10 angeordnet ist. Unterhalb des Portalwagens 1.09 befindet sich eine Werkstrasse 2.19
Nach dem Zwischenlager 2.11 ist die aus den Fig. 4 und 5 ersichtliche, weitere Bearbeitungsstelle vorhanden, welche eine Anzahl Schneidmaschinen 2.12 aufweist, unter welchen ein Hubwagen 1.11 vorgesehen ist. Ein Gestellager 2.16 mit Regalförderfahrzeug 1,15 bildet den Abschluss dieser Bearbeitungsstelle, wobei ein Glühgestell-Transportwagen 1.14 die Verbindung zwischen Glühgestell-Abstellplätzen 1.13 und dem Regalförderfahrzeug 1.15 bildet. Die einzelnen Schneidmaschinen 2.12 werden durch Hubwagen 1.11 bedient, welcher wiederum unterhalb der Ebene der Schneidmaschinen 2.12 verkehren.
Den Abschluss der Einrichtung bildet die aus der Fig. 6 ersichtliche Lagerstelle, welche Chargierwagen 1.16 und 1.17 umfasst, die parallel zueinander an beiden Enden des Gestellagers 2.16 verfahrbar sind und den Anschluss zu den nicht gezeigten, weiteren Abteilungen (Prüfraum, Packerei etc.) bilden. Zwischen den beiden Chargierwagen 1.16, 1.17 ist ein Durchlaufofen 2.15 aufgestellt.
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Es wird davon ausgegangen, dass vorgewalzte Bänder von etwa 0,8 mm Dicke in Rollen von ca. 10 t Gewicht mittels Eisenbahnwaggons oder Lastwagen an der Haltestelle 2.00 als Ausgangswerkstoff angeliefert werden, Sie werden zunächst vom Eingangskran 1.01 an den vorstehenden Enden.der Spule der Wickelrolle gefasst und falls notwendig, um ISO gedrGht. Der bis jetzt von Hand gesteuerte Eingangskran schaltet nun selbständig auf Automatik um und setzt die Rolle entsprechend einem vorbestimmten Programm entweder auf den Chargierwagen ItOS oder stellt sie auf einen der Abstellplätze 1*02. Der Eingangswagen 1.03 holt die Rollen nacheinander von den Abstellplätzen 1.02 ab und bringt sie in das Lager 2.01, wo die Rollen vom Regalförderfahrzeug 1.04 erfasst und in ein Lagergestell gebracht werden. Dieser Vorgang läuft vollautomatisch ab, wobei die zweckmässigerweise mittels Lochkarten ferngesteuerte Einlagerung entsprechend registriert wird. Es besteht dabei die alternative Möglichkeit, dass der Chargierwagen 1.05 entweder mit neu eingetroffenen Rollen direkt von der Haltestelle 2.00 aus oder mit Rollen aus dem Eingangslager 2.01 beladen wird. Die Rollen werden dann in einen der leeren Glühöfen 2.02 übergesetzt. Auch diese Vorgänge können mit Lochkarten ferngesteuert werden.
Durch Glühen werden die hart-vorgewalzt angelieferten . Rollen für die nachfolgende Reduktion auf den Walzwerken 2.03, 2.05, 2.0B und 2.10 vorbereitet. Die weichgeglühten Rollen werden wieder eingelagert und
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Können im Lager 2.01 bis zur Raumtemperatur auskühlen.
Die in dieser Abteilung vorhandenen Transportmaschinen führen nur Heb-, Senk- und Drehbewegungen aus, fahren geradlinig und können automatisch und sehr genau positioniert werden. Lediglich an der Haltestelle 2.00 ist eine Grobpositionierung notwendig, da die Lage- der ankommenden Rollen nicht mit absoluter Genauigkeit festgelegt werden kann.
Zur weiteren Erläuterung soll dieriBii, dass die Abstellplätze 1.G2 als einfache Ständer zur Aufnahme der Wickelrollen ausgebildet sind, wobei der Eingangswagen 1.03 zwischen Rolle und Ständer die vorstehende Hülse fassen kann. Dieser Eingangswagen ist ein geradlinig fahrender Hubwagen, welcher nur p.inp. Hnh- und Rp.nkhpwegung sowie eine Hin- und Herbewegung ausführt, wobei sämtliche Positionen durch Codezeichen markiert werden können.
Das im Eingangslager 2.01 angeordnete Regalförderfahrzeug 1.04 arbeitet ebenfalls mit einem Positionscode und ist so ausgebildet,
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wie dies in denlPatenten Nr. 520'612, 523*848, 527*762 und 529*689 ■hr6- beschrieben ist. Die gleiche Konstruktion wird auch beim Regalförderfahrzeug 1.10 im Zwischenlager 2.11 verwendet, sowie beim Regalförderfahrzeug 1.15 im Gestellager 2.16, wobei jedoch die Getriebeuntersetzung den abnehmenden Rollgewichten entsprechend angepasst werden.
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Der Chargierwagen 1.05 ist als Querfahrwagen ausgebildet und weist Ständer für die vorstehenden Wickelspulenenden der Rollen auf. Ferner ist er mit einer gelenkig gelagerten Verschiebevorrichtung versehen, mittels welcher die Rollen in die Glühofen 2.02 eingesetzt und wieder herausgenommen werden können. Die Bewegung dieses Wagens erfolgt ferngesteuert und er wird durch Codezeichen positioniert.
Das Eingangslager 2.01 ist als Hochregallager ausgebildet und fasst z.B. 1500 t in Rollen zu 10 t, von denen für die nachfolgende Walzstrasse täglich ca. 10-15 geglühte Rollen abgerufen werden. Damit wird ein äusserst rascher Umsatz erziehlt, so dass erhebliche Einsparungen am umbauten Raum erreicht werden können.
Das Eingangslager 2.01 dient ferner noch als Zwischenlager für die Rollen, die bei den Stichen auf den Walzwerken heiss werden. Während der Zwischenlagerung kühlen sich die Rollen wieder auf Raumtemperatur ab und können für die nächste Reduktion angefordert werden. Auch hier laufen alle Transportvorgänge vollautomatisch ab, wobei das gleiche Positionscodesystem benutzt wird wie beim Eingang.
Die in den Fig. 2 und 3 gezeigte Kaltwalzstrasse besteht aus modernen, schnell laufenden Walzwerken 2.03, 2.05 und 2.06, mittels welchen das zuerst noch vollkommen weiche Band reduziert wird, so dass dasselbe dünner und langer wird. Es wird deshalb am Walzgerüst 2.05 nach halber Länge durch die Schere 2.0B geteilt und auf-
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gewickelt.
Dazu werden weitere Spulen benötigt, die öug sir,\2fn separaten Spulenmagazin entnommen werden können, welches periodisch über Flur mit Leerspulen aufgefüllt wird. Schlusscndiich entstehen etwas handlichere Rollen von je ca* 5t Gewichts Das fertig gewalzte Material wird gegebenenfalls mittels der Vorrichtung 2.09 besäumt und adjustiert.
Die an das Regalfördsrfahrzeug 1.04 anschiissende Drehvorrichtung 1.06 befindet sich am Eingang zum Untergeschoss, welches durch die Fundamente der Walzwerke gebildet wird. Es entsteht ein Säulengang, , in welchem der Hubwagen 1.07 stationiert ist. Dieser führt eine geradlinige Fahrbewegung aus und weist Mittel auf, um das Heben und Senken der schweren Rollen zu bewerkstelligen. Die Hubwagen 1.08 und 1.09 sind genau gleich ausgebildet.
Dis mittels des RegalfSrderfahrzGUges Ι.ΏΑ transportierte Rolle wird von der Drehvorrichtung 1.06 übernommen, um 180 gedreht und anschliessend vom Hubwagen 1.07 abgenommen. Der Hubwagen fahrt die Rolle unter die im Programm vorgesehene Walze und stellt sie auf der Rollenablage des Walzgerüstes ab. Inzwischen ist die fertig gewickelte Rolle auf der anderen Seite des Walzgerüstes zur Abholung bereit und wird vom Hubwagen zur Drehvorrichtung 1.06 gebracht. Der Hubwagen 1.07 bewegt sich unterhalb des Walzwerkes 2.03 und erreicht die Eingangsseite des Walzwerkes 2.05, auf wel-
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chem die Bänder in der Länge geteilt werden. Die beiden Rollen werden vom Hubwagen 1.08 übernommen und am Ende der Walzstrasse über den Flur gehoben, wo sie vom Portalwagen 1.09 übernommen und in das Zwischenlager 2.11 eingefahren werden. Die Einlagerung erfolgt mittels des Regalförderfahrzeuges 1.10.
Alle diese Vorgänge werden vollautomatisch durchgeführt. Sobald eine Rolle annähernd fertig gewalzt ist, wird durch das mit Lochkarten vorbestimmte Programm eine frische Rolle geholt, die fertige Rolle abgehoben und wieder eingelagert, wobei alle Bewegungsabläufe durch Positionscodezeichen überwacht werden.
Unterhalb des Portalwagens 1.09 ist eine Unterflurquerstrasse für den Werkverkehr vorgesehen, wo auch Lastwagen mit überzähligen Leerspulen beladen werden.
Auch das Zwischenlager 2.11 hat eine Doppelfunktion. Es dient sowohl für den nachfolgenden Abschnitt als Vorratsspeicher und auch um Rollen von den Walzwerken 2.03, 2.06 und 2.10 zwischenzulagern. In der dargestellten Ausführung bietet es Lagerplatz für 800 t in Rollen von ca.
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Die nächste, aus der Fig. B ersichtliche Abteilung, welche an das Zwischenlager 2.11 angeschlossen ist, dient zur Vorbereitung der kalt-
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hartgewalzten Bänder für das Weichglühen. Zum Schneiden der Bänder sind die Schneidmaschinen 2.12 vorgesehen, unter welchen in einem Gang ein Hubwagen 1.11 vorhanden ist, welcher die Rollen vom Regalförderfahrzeug 1.10 abnimmt und den Schneidmaschinen zuführt. Nachdem die Bänder geschnitten wurden, werden sie auf kleinere Spulen gewickelt, die auf Gestellen abgelegt werden, und mittels des Transportwagens 1.14 dem Gestellager 2.16 zugeführt und dort mittels des Regalförderfahrzeuges 1.15 eingelagert. Restbestände von grossen Rollen gehen automatisch in das Zwischenlager 2.11 zurück.
Da beim Schneiden der Bänder die verschiedensten Kundenwünsche erfüllt werden müssen, kann dieser Vorgang nur teilweise automatisiert werden. Die ferngesteuerte Automatik setzt wieder bei der Betätigung der Transportwagen 1.14 ein. Gemäss der dargestellten Ausführung hat das Lager 2.16 Platz für ca. 300 Gestelle.
Die noch nicht geglühten Rollen werden vom Lager 2.16 abgerufen und der aus der Fig, 6 ersichtlichen Abteilung zugeführt. Das Regalförderfahrzeug 1.15 übergibt die Rollen dem Chargierwagen 1.16, mittels welchem sie dem Durchlaufofen 2.15 zugeführt werden. Gestelle mit fertig geglühten Rollen werden am anderen Ende des Ofens 2.15 ausgestossen und mittels des Chargierwagens 1.17 dem Regalförderfahrzeug 1.15 zugeführt und in das Lager 2.16 eingefahren.
Bei allen den beschriebenen Vorgängen kommt der Aussenmantel der
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Rollen nie mit lastgreifenden oder tragenden Vorrichtungen in Berührung, so dass diese in jeder Weise vor Beschädigungen und Verschmutzung verschont bleiben. Die fertig geglühten Rollen werden nach der Abkühlung auf dem Loger 2.16 ausgelagert, mittels des Chargierwagens 1.16 weitertransportiert und der SchlussKontrolle und Verpackung zugeführt.
Diese Arbeiten erfDlgen halbautomatisch unter manueller Kontrolle, Die verpackten Kisten gsher: dann,, wieder vollautomatisch gesteuert, in ein Fertiglager.
Beim beschriebenen Verfahren hat man darauf verzichtet, vorhandene oder bekannte Fördermittel den sich aus der Projektanalyse ergebenden kombinierten Funktionen zuzuordnen. Vielmehr wsrdsn dis erniltr— telten Funktionen ohne Berücksichtigung der kombinierten Bewegungen so weit wie möglich aufgelöst, so dass sich sehr einfache Funktionen ergeben, welche mit wenigen Bauelementen im geradlinigen bzw. sternförmigen Materialfluss zu beherrschen sind. In dieser Weise konnte eins gedrängtere Bauweise mit Einsparungen am umbauten Raum erzielt werden. Das Verfahren gestattet die Verwendung von einfachen und robusten Fördermitteln, die in der Anschaffung und im Einsatz wirtschaftlich und nur wenig störanfällig sind. Ferner erfolgt die Handhabung des zu bearbeiteten Materials schonend, so dass keine Verluste wegen Materia!beschädigung zu verzeichnen sind. Da die Lastführung ohne Pendelung sozusagen starr erfolgt, können grössere Beschleunigungen und Verzögerungen und somit auch grössere Fördergeschwindigkeiten erzielt werden.
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BAD ORIGINAL

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    I. .'Verfahren zum Transportieren und Lagern von schweren Gütern, insbesondere von in Rollen aufgewickelten Bahnen aus Metall oder dgl. von sperrigen Abmessungen und überschwerem Gewicht, innerhalb einer Fabrikations- oder Bearbeitungsstelle entlang einer Fertigungsstrasse, dadurch gekennzeichnet, dass tier gesamte Transport in cinsr von dsr Ebene dsr Fertigungsstrasse abweichende, darunter oder darüber liegenden Ebene erfolgt, wobei das Transportgut am Anfang und am Ende jeder Fertigungsstrasse zwischengelagert wird.
    II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Anfang und am Ende jeder Fertigungsstrasse als Zwischenlager dienende, geschlossene Hochraumlager vorhanden sind, zwischen welchen Transporteinrichtungen bewegbar sind, die auf Transportbahnen verkehren, welche unterhalb oder oberhalb der Fertigungsstrasse errichtet sind.
    Unt er ans prüche
    1. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass,ein Eingangslager (2.01) vorhanden ist, in welchem ein Regalförderfahrzeug Xl.04] in einer Vertikalebene bewegbar angeordnet ist, welches in der einen Endstellung mit dem Eingangslager (1,03) zusammenwirkt.
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    2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an~ schliessend an das Eingangslager (2.01) eine zweite Abteilung vorhanden ist, welche eine Anzahl Walzwerke (2.03, 2.05, 2.06) mit Ablage (2.04) für das Walzgut aufweist, wobei unterhalb der gebildeten Walzstrasse zwei Hubwagen (1.07, 1.08) in der Längsrichtung der Walzstrasse verfahrbar angeordnet sind.
    S5 Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der Walzstrasse ein Zwischenlager' (2.11) mit Regalförderfahrzeug (1.10) vorhanden ist, wobei zwischen dem Walzwerk und dem Lager (2.11) eine, durch einen Hubwagen (1.06) und einen Portalwagen (1.09) bedienbare Adjustierstelle vorhanden ist.
    4a Einrichtung nach Unterenspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass anschliessend an das Zwischenlager (2.11) eine weitere Abteilung vorhanden ist, welche eine Anzahl Schneidmaschinen (2.12) aufweist, unter welchen ein Hubwagen (Γ.11) vorgesehen ist, wobei der Abschluss dieser Abteilung durch ein Gestellager (2.16) mit Regalförderfahrzeug (1.15) gebildet ist.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass an ein Hochraumlager anschliessend eine Rollenglüherei und eino Abteilung für die Schlusskontrolle und das Verpacken vorhanden sind, welche mit dem Hochraumlager durch ferngesteuerte Fördereinrichtungen verbunden sind.
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    B. Einrichtung nach Patentanspruch IT und Unteransprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtungen Cl.03, 1.04, 1.05, l.OB, 1.07, 1.08, 1.09, 1.10, 1.11, 1.14, 1.15, 1.16 und 1.17) und ihre zugeordneten Transportwege mit einem Positionscodemerkmal für die Fernsteuerung ausgerüstet sind.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochraumlager mit Kühlaggregaten versehen sind, um durch die Bearbeitung erhitztes Lagergut auf Raumtemperatur abzukühlen.
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DE2340764C3 (de) 1982-03-11
DE2516000A1 (de) 1976-10-21

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