DE2340517A1 - Sulfoxid- und sulfonderivate von thiocarbamaten, verfahren zu ihrer herstellung und herbizide mittel, die diese verbindungen enthalten - Google Patents
Sulfoxid- und sulfonderivate von thiocarbamaten, verfahren zu ihrer herstellung und herbizide mittel, die diese verbindungen enthaltenInfo
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- DE2340517A1 DE2340517A1 DE19732340517 DE2340517A DE2340517A1 DE 2340517 A1 DE2340517 A1 DE 2340517A1 DE 19732340517 DE19732340517 DE 19732340517 DE 2340517 A DE2340517 A DE 2340517A DE 2340517 A1 DE2340517 A1 DE 2340517A1
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Description
7ECHTSANWÄLTE 2 3 A O 5 1
DR-JiJS-DiPL-CHEM-WALTERBElL
ALFREO HÜEPPENER
DR. JUR. Dlrt-CHEM, H-J. WOLFF
DR. JUR. HANS CHR. BLlL 3. Α«9·
FRANKrUBT AM MAIN-HÖCHST
OHsriuisi se
OHsriuisi se
Unsere Nr. 18 840
Stauffer Chemical Company Westport, Connecticut, V.St.A.
SuIfoxid- und Sulfonderivate von Thiocarbamaten,
Verfahren zu ihrer Herstellung und herbizide Mittel, die diese -Verbindungen enthalten
Die Erfindung betrifft eine neue Gruppe von Verbindungen, die allgemein als Sulfoxid- und Sulfonderivate von
Thiocarbamaten bezeichnet werden kann, die sich als sehr stark herbizid wirksam erwiesen haben. Die Erfindung
betrifft weiterhin ein Verfahren zur Herstellung der neuen Sulfoxid- und Sulfonderivate von Thiocarbamaten
sowie herbizide Mittel, die diese neuen Verbindungen enthalten.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen haben die allgemeine Formel:
R-S(O) -δ-
Rl
worin η die Zahl 1 oder 2 bedeutet, R eine Halogenphenylgruppe,
eine Phenalky!gruppe oder eine durch einen Halogen-, Alkyl- oder Halogenalkylrest substituierte
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Phenalky!gruppe darstellt und R1 und R„ die gleiche
oder verschiedene Bedeutungen haben können und niedere Alkyl-, Cycloalkyl-, Alkenyl-, Alkinyl- oder Benzylgruppen
bedeuten.
Unter den Ausdrücken "niedere Alky!gruppen", "niedere
Alkenylgruppen" und "niedere Alkiny!gruppen" werden hier geradkettige oder verzweigtkettige Gruppen mit
1-6 Kohlenstoffatomen verstanden.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können hergestellt werden, indem man ein Oxidationsmittel, wie z.B. Peressigsäure
oder m-Chlorperoxybenzoesäure, mit einem
Thiocarboamat der Formel:
O ,R1
R-S-C-iT
R-S-C-iT
umsetzt, worin R, R1 und R„ die vorstehende Bedeutung
haben. Die Umsetzung wird in Gegenwart eines Lösungsmittels, wie z.B. Chloroform, Methylenchlorid, Benzol
oder Toluol, und bei einer Temperatur von etwa -25 bis etwa +650C durchgeführt. Die Menge des vervfendeten
Oxidationsmittels muß mindestens ein Moläquivalent zur Bildung des Sulfoxidderivates und mindestens 2 Moläquivalente
zur Bildung des SuIfonderivates betragen.
Die als Ausgangsverbindungen eingesetzten Thiocarbamate
sind bekannte Herbizide, und ihre Herstellung ist z.B. aus den US-PSs 2 913 327, 2 983 7*»7, 3 133 W, 3 175 897
und 3 I85 720 bekannt. Die Verwendung dieser Thiocarbamate
als Zwischenprodukte zur Bildung anderer Verbindungen,
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BAD ORIGINAL
die auch eine pestizide Wirksamkeit haben, war jedoch unerwartet.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert:
ff S
CH0-S-C-N-
2H "
In einem Reaktionsgefäß wurde eine Lösung hergestellt,
die 7,5 g m-Chlorperoxybenzoesäure in 100 cm Methylenchlorid
enthielt. Die Temperatur dieser Lösung wurde bei 30°C gehalten, worauf im Verlauf von 1 Minute 4,4 g
(0,017 Mol) S-JJ-Chlorbenzyl-diäthylthiocarbamat zugesetzt
wurden. Bei Beendigung der Zugabe erfolgte ein rascher Rückfluß, und die Temperatur stieg auf 4l°C. Man ließ
das Gemisch etwa 40 Minuten reagieren, worauf es abgekühlt und filtriert wurde. Der Filterkuchen wurde sodann
zweimal mit 25 cnr Methylenchlorid gewaschen. Die vereinigten Filtrate wurden viermal mit jeweils 50 cnr einer
5^-igen Natriumcarbonatlösung und zweimal mit jeweils
50 cm Wasser gewaschen, anschließend über Magnesiumsulfat
getrocknet und sodann in einem Rotationsverdampfer konzentriert, und zxtfar zunächst unter dem Vakuum einer Wasserstrahlpumpe
und schließlich unter einem hohen Vakuum, wobei-4,4 g des Produktes mit χ\ύ - 1,5425 erhalten wurden,
Nachdem die Flüssigkeit kurze Zeit gestanden hatte, kristallisierten
4,4 g des Produktes mit einem Schmelzpunkt von 64 - 720C aus.
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BAD ORIGINAL
O O
I» Il
-CH2-S-C-N:
-CH2-S-C-N:
Eine Lösung von 10,7 g (0,0525 Mol) m-Chlorperoxybenzoesäure
in 200 era Methylenchlorid wurde auf -16°C gekühlt und dann im Verlauf von k Minuten mit 12,9 g (0,05 Mol)
S-^-Chlorbenzyl-diäthylthiocarbamat versetzt. Man ließ
das Gemisch eine Stunde lang reagieren, worauf man die Temperatur auf -5°C ansteigen ließ. Die Temperatur wurde
weitere 30 Minuten bei -5°C gehalten, worauf das Gemisch
auf 21,5°C erwärmt wurde. Anschließend wurde die Lösung
in einem Eisbäd gekühlt, das gekühlte Gemisch filtriert und der Filterkuchen zweimal mit jev/eils 25 cm Methylenchlorid
gewaschen. Die vereinigten Filtrate wurden viermal mit jeweils 100 cm^ einer 5%-igen Natrxumcarbonatlösung
und zweimal mit jeweils 100 cm-5 Wasser gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und in einem Rotationsverdampfer konzentriert, wobei zunächst ein Vakuum einer Wasserstrahlpumpe
und dann ein hohes Vakuum angewendet wurde. Es wurden 12,3 g des Produktes mit n^ = 1,5678 erhalten.
Dieses Produkt wurde nochmals destilliert, wobei 10,6 g des Produktes mit nf. = 1,5680 erhalten wurden.
OO n ,T
f Cho "* S*" C*— λ«.
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In einen 500 ml -Dreihalskolben, der mit Thermometer,
mechanischem Rührer und Zugabevorrichtung ausgestattet war, wurden 250 ml Methylenchlorid und 12,6 g (0,05 Mol)
S-Benzyl-äthyl-isobutylthiocarbamat gelöst in 25 ml
Methylenchlorid gebracht. Das Gemisch wurde gerührt und die Temperatur wurde mit Trockeneis auf -300C verringert.
Dann wurden 8,7 g (0,05 Mol) m-Chlorperoxybenzoesäure
schnell zugesetzt, und die Temperatur wurde 15 Minuten lang bei -3O0C gehalten. Dann ließ man die Temperatur
im Verlauf von 30 Minuten auf 00C und anschließend auf
4°C ansteigen. Das kalte Gemisch wurde filtriert, und das
Filtrat wurde dreimal mit jeweils 50 ml einer 5#-igen
Kaliumcarbonatlösung und dann zweimal mit jeweils 50 ml Wasser gewaschen und anschließend über Magnesiumsulfat
getrocknet und abgestreift, wobei ein farbloses, viskoses, flüssiges Produkt in einer Menge von 13,5 g mit n^ =
1,5^03 erhalten wurde.
OO r „
CH9-S -C-2
Eine Lösung von 17,3 g (0,10 Mol) m-Chlorperoxybenzoesäure in 300 ml Methylen^jchlorid wurde auf 30°C erwärmt und
dann mit einer solchen Geschwindigkeit, daß ein ruhiger Rückfluß aufrechterhalten wurde, mit einer Lösung von
12,6 g (0,05 Mol) S-Benzyl-äthyl-isobutylthiocarbamat
in 25 ml Methylenchlorid versetzt. Das Gemisch wurde Minuten am Rückfluß erhitzt und dann in einem Eisbad auf
5°C gekühlt. Der gebildete Peststoff wurde abfiltriert
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und mit kaltem Methylenchlorid gewaschen. Die vereinigten Filtrate wurdendreimal mit jeweils 50 ml einer 55»~igen
Kaliumcarbonatlösung und zweimal mit jeweils 50 ml Wasser
gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und abgestreift, wobei 14,0 g des Produktes mit n^ = 1,5255 erhalten
wurden.
Nach den Arbeitsweisenjder Beispiele 1-4 wurden mit
entsprechenden Ausgangsstoffen in analoger Weise weitere Verbindungen hergestellt.
In der folgenden Tabelle sind repräsentative Verbindungen der vorliegenden Erfindung aufgeführt. Die Verbindungen
sind mit Nummern versehen, die auch in der weiteren Beschreibung zu ihrer Identifizierung dienen.
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BAD ORfGINAL
Verbindung
- Nr.
- Nr.
CH2-/ V-Cl
\=7 C2H5
-C2H5
-CH
Cl -COHC
-C2H5
Ti-C3H7
-CH
-CH.
-CH(CH3)-C-CH
-CH
-C2H5
-CH
U-C3H7 n"C3H7
-CH,
Ti-C4H9
409809/1248
Verbindung R
R2
i-C H
Ti-C3H7 11-C3H7
10 -CH,
-C2H5
11 -CH.
11-C3H7
12 -CH.
-C2H5
-C2H5
CF.
13 -CH
Tl-C3H7
IH-C3H7
14 -CH.
Cl Xl-C3H7
Xi-C3H7
Xi-C4H9
CF.
-ClL
409809/1248
-Q-
Verbindung Nr.-
17
R,
11-C3H7
-CH,
Ho —CoHj-
—CH^CH—
20
11-C3H7
21
-CH2
-C2H5
-CH.
22
-C2H5
-C2H5
23
-CH,
-H-C4H9
24
25
-C
-n-C4H9
SeIc-C4H9
26
-CH2-^ \>
-SeIc-C4H9
27
-CH2^
-C2H5
28
SeK-C4H9
29
-H-C4H9
409809/1248
Verbindung Nr.
7340517
R,
30
-CH
-n-C4H9
31
CH2-/ W
-sek-C4H9
32
33
-CH,
34
-C2H5
35
-C2H5
36
-CH,
37
cn2J\
38
39
■'IS..-:
SeIc-C4H9
-n-C4H9
40
-CH,
-1-C3H7
41 42
-CH,
-CH,
-C2H5
-C2H5
43
-CH,
-H-C4H9
4098 0 9/1248
- 1
Verbindung
Nr.
44
-CH
~C2H5
45
-CH2/\cl
-C2H5
46
-CH2-^ Vci
C2H5
-CH
-C2H5
-CH
C2H5
-H-C3H7
51
-CH2/
-H-C4H9
52
C2H5
53
54
-!-C3H7
-X-C3H7
-CH.
-CH,
56
-CH
-C2H5
-H-C5H11
57
-CH,
Ä098Q9/ 12A8
-sek-C-H-
Verbindung
• Ne. R
- 12 -
58
59 60
61
-CH
C2H5
62
-CH,
-SeIi-C4H9
63
-CH,
64
-CH,
-CH(CH3)-CH(CH3)
-C2H5
-1-C3H7
66
-C2H5
-CH2-CH=CH2
67
-CH
-C2H5
-CH(CH3)-CH(CH3)
68
-CH,
-X-C3H7
69
-X-C3H7
409809/1248
Verbindung
Nr.
70
-CH,
1-C3H7
—Cj-H-i -j
71
-CH,
1-C4H9
72
-CH,
73
74
-CH,
-CH.
C2H5
C2H5
-CH2-CH=CH2 1
75
-CH,
76
-CH,
77
-CH.
78
-CH,
-C2H5
-11-C3H7
79
-CH,
-C2H5
"n~C6H13
80
-CH,
-11-C3H7
81
-CH,
409809/1248
Verbindung
Nr. R
R-,
82
-CH,
-CH(CH3-CH(CH3)
-CH
/Λ
-CH.-
-CH.
.■0
84
oH—
-1-C3H7
-CH3
CH2-/~Vci
-C2H5
-C2H5
CH2-< S
88
-CH,
89
-CH
-C2H5
-CH,
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7340517
Wie bereits erwähnt, sind die erfindungsgemäßen Verbindungen
phytotoxisch^ Verbindungen, die sich zur Bekämpfung verschiedener Pflanzensorten eignen. Die erfindungsgemäßen
Verbindungen wurden in der nachstehenden Weise als Herbizide getestet.
Mit einer Analysenwaage werden 20 mg der zu testenden
Verbindung auf einem Stück durchsichtigem Wägepapier ausgewogen. Das Papier und die Verbindung werden in
einen 30 ml -Weithalskolben gebracht und mit 3 ml Aceton mit einem Gehalt von 1 % Polyoxyäthylensorbitanmonolaurat
(Tween 20) versetzt, um die Verbindung zu lösen. Wenn die Verbindung nicht in Aceton löslich ist, wird stattdessen
ein anderes Lösungsmittel, wie z.B. Wasser, Alkohol oder Dimethylformamid verwendet, Wenn Dimethylformamid
verwendet wird, werden zum Lösen der Verbindung nur 0,5 ml oder weniger eingesetzt, und dann xvird mit
einem anderen Lösungsmittel auf ein Volumen von 3 RiI
aufgefüllt. Die 3 ml der Lösung werden gleichmäßig auf den Boden gesprüht, der in einem kleinen flachen Kasten
aus Polystyrolschaumstoff enthalten ist", nachdem am Tage vorher Unkrautsamen in dem mit Erde gefüllten Kasten
angesät wurden. Um die Sprühlösung anzuwenden, wird ein Zerstäuber (Nr. 152 DeVilbiss) verwendet, der mit komprimierter
Luft bei einem Druck von 0,35 kg/cm arbeitet. Das Anwendungsverhältnis beträgt 0,896 g/m und das
Volumen der Sprühlösung beträgt 131I cnr/m*".
Am Tag vor der Behandlung wird der flache Kasten aus
Polystyrolschaumstoff, der 17,8 cm lang, 12,7 cm breit
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BAD ORIGINAL
7340517
und 6,98 cm tief ist, auf eine Tiefe von 5,08 cm
mit lehmigem Sandboden gefüllt. Die Samen von sieben verschiedenen Unkrautarten werden in einzelnen Reihen
ausgesät, wobei über die Breite des Kastens pro Reihe jeweils eine Art verwendet wird. Die Samen werden mit
Erde bedeckt, so daß sie in einer Tiefe von 1,27 cm liegen. Als Samen werden Digitaria sanguinalis (L.),
Setaria glauca (L.), Amaranthus retroflexus (L.), Brassica juncea (L.) und Rumex crispus (L.) eingesetzt.
Je nach Größe der Pflanzen werden diese Samen so gesät, daß nach dem Auflaufen etwa 20 - 50 Sämlinge in einer
Reihe stehen.
Nach der Behandlung werden die Kästen bei einer Temperatur von 21,1 - 29,4°C in ein Gewächshaus gebracht und mit
einem Sprinkler bewässert. Zwei Wochen nach der Behandlung wird der Grad der Beschädigung oder Bekämpfung durch
Vergleich mit unbehandelten Kontrollpflanzen von gleichem Alter bestimmt. Für jede Art wird die von 0 - 100 %
reichende Beschädigungsrate als prozentuale Bekämpfung aufgezeichnet, wobei 0 % keine Beschädigung und 100 %
vollständige Vernichtung bedeuten.
Die Samen der fünf Unkrautarten Digitaria sanguinalis, Echinochloa crusgalli, Avena sativa, Brassica juncea
und Rumex crispus und eine Kultur Pintobohnen (Phaseolus vulgaris) werden wie vorstehend für den Vorauflauf-Herbizidtest
beschrieben in die flachen Kästen aus Polystyrolschaumstoff gepflanzt. Die Kästen werden bei einer
Temperatur von 21,1 - 29>^0C in das Gewächshaus gestellt
und täglich mit einem Sprinkler bewässert. Etwa 10 bis lh Tage nach dem Pflanzen, wenn die Keimblätter der
Bohnenpflanzen sich fast vollständig entfaltet haben und
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BAD ORJGiNAt
die ersten dreizähligen Blätter sich gerade zu bilden beginnen, werden die Pflanzen besprüht. Zur Herstellung
des Sprühpräparats werden 20 mg der Testverbindung abgewogen,
in 5 ml Aceton mit einem Gehalt von 1 % PoIyoxyäthylensorbitanmonolaurat
gelöst und dann mit 5 ml Wasser versetzt. Die Lösung wird unter Verwendung eines
Zerstäubers (Nr. 152 DeVilbiss) bei einem Luftdruck von 0,35 kg/cm auf die Blätter gesprüht. Die Konzentration
des Sprühpräparats beträgt 0,2 % und das Anwendungsverhältnis beträgt 0,896 g/m . Das Volumen der Sprühlösung
beträgt 445 cm3/m2.
14 Tage nach der Behandlung wird die Beschädigung bewertet. Das Bewertungssystem ist das gleiche wie das vorstehend
für den Vorauflauf-Herbizidtest beschriebene.
Die Ergebnisse dieser Versuche sind in der folgenden Tabelle II zusammengefaßt.
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| Tabelle II | 7340517 | Nachauflauf | |
| Herbizide Wirksamkeit | 45 | ||
| ■γ ρ Prozentuale Bekämpfung bei 0,896 g/m |
88 | ||
| Verb indung Nr. |
Vorauflauf | 0 | |
| 1 | 10 | 18 | |
| 2 | 89 | 93 | |
| 3 | 8 | 87 | |
| 4 | .53 | 87 | |
| 5 | 99.7 | 75 | |
| 6 | 99.9 | 60 | |
| 7 | 99 | 76 | |
| 8 | 76 | 25 | |
| 9 | 88 | 15 | |
| 10 | 90 | 32 | |
| 11 | 91 | 72 | |
| 12 | 75 | 48 | |
| 13 | 93 | 10 | |
| 14 | 87 | 17 | |
| 15 | 82 | 20 | |
| 16 | 27 | 40 | |
| 17 | 37 | 42 | |
| 18 | 57 | 63 | |
| 19 | 68 | 47 | |
| 20 | 17 | 75 | |
| 22 | 92 | 72 | |
| 23 | 90 | 75 | |
| 24 | 90 | ||
| 25 | 94 | ||
| 26 | 91 | ||
| 409809/1248 |
" 10 -
7340517
-Verbindung
Nr.,.
27 31 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54
55 56 57
409 8 0 9/1248
| Vorauflauf | Nachauflauf |
| 27 | 15 |
| 14 | 0 |
| 88 | 73 |
| 99 | 95 |
| 46 | 48 |
| 100 | 85 |
| 98 | 91 |
| 94 | 87 |
| . 96 | 74 |
| 78 | 43 |
| 90 | 50 |
| 37 | 37 |
| 87 | 62 • |
| 90 | 75 |
| 64 | 63 |
| 81 | 74 |
| 90 | 77 |
| 96 | 79 |
| 95 - | 85 |
| 80 | 70 |
| 92 | 76 |
| 0 | 32 |
| 49 | 57 |
| 69 | 73 |
| 86 | 53 |
| 87 | 78 |
Verb indung
-— Nr.
58 59 60 61 62 63 64 65 66
| 2340517 | |
| Prozentuale | Bekämpfung bei 0,896 p;/m2 |
| Vorauflaüf- | Nachauflauf " -^ |
| 89 | 63 |
| 77 | 45 |
| 58 | 43 |
| 96 | 48 |
| 99 | 83 |
| 99 | 81 |
| 99.9 | 93 |
| 99.9 | 92 |
| 95 | 62 |
| 100 | 90 |
| 100 | 86 |
| 93 | 77 |
| 100 | 82 |
| 100 | 82 |
| 100 | 88 |
| 73 | 80 |
| 91 | 85 |
| 99.6 | 85 |
| 96 | 91 |
| 64 | 83 |
| 98 | 83 |
| 88 | »78 |
| 91 | 79 |
| 100 | 91 |
| 100 | 92 |
| 38 | 32 |
409809/1248
Prozentuale Bekämpfung bei 0,896 g/m'
| Verbindung Nr. |
Vorauflauf - | Nachauflauf - -: |
| 84 | 90 | |
| 85 | 21 | 0 |
| 87 | 62 | 0 |
| 88 | 42 | 0 |
| 89 | 67 | 40 |
| Prozentuale | Bekämpfung bei 2-, 2 4 g/m2 | |
| Verbindung Nr.- |
Voratif lauf - | --Nachauflauf -"' |
| 21 | 43 | --. |
| 28 | 29 | -- |
| 29 | 0 | 7 |
| 30 | 0 | 8 |
| 32 | 21 | -- |
| 33 | 0 | 8 |
| 86 | 27 | ···· |
Durchschnittswerte für sieben Pflanzenarten im Vorauflauf-Herbizidtest und für sechs Pflanzenarten
im Nachauflauf-Herbizidtest,
Die Verbindungen der vorliegenden Erfindung können in jeder geeigneten Form angewendet werden. So können die
Verbindungen in emulgierbare Flüssigkeiten, emulgierbare Konzentrate, Flüssigkeiten, benetzbare Pulver, Pulver,
Granulate oder in jede andere geeignete Form von Trägern eingebracht werden, bevor sie zur Bekämpfung von
unerwünschtem Pflanzenwuchs auf den Boden aufgebracht
werden.
409809/1248
Claims (4)
- •JO —Patentansprüche/1.J SuIfoxid- und Sulfonderivate von Thiocarbamaten mit n£r folgenden allgemeinen Formel:worin η die Zahl 1 oder 2 bedeutet, R eine Halogenphenylgruppe, eine Phenalkylgruppe oder eine durch einen Halogen-, Alkyl- oder Halogenalkylrest substituierte Phenalkylgruppe darstellt und R. und R2 die gleiche oder verschiedene Bedeutungen haben können und niedere Alkyl-, Cycloalkyl-, Alkenyl-, Alkinyl- oder Benzylgruppen bedeuten.
- 2. Verfahren zur Herstellung eines SuIfoxid- oder Sulfonderivates von Thiocarbamaten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Oxidationsmittel bei einer Temperatur von -25 - +650C mit einem Thiocarbamat der Formel:RQ Z1*!
^ kJ ™" W ^worin R, R. und Rp die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung haben, unter Anwendung von mindestens einem Moläquivalent des Oxidationsmittels umsetzt.409809/1248- Ii 3 - - 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man als Oxidationsmittel m-Chlorperoxybenzoesäure verwendet.
- 4. Herbizide Mittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem Sulfoxid- oder Sulfonderivat eines Thiocarbamats nach' Anspruch 1.Für:Stauffer Chemical Company Westport, Connecticut, V.St.A.(Dr.H. ».Wolff) Rechtsanwalt409809/1248
Applications Claiming Priority (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US28039372A | 1972-08-14 | 1972-08-14 | |
| US28039172A | 1972-08-14 | 1972-08-14 | |
| US28039272A | 1972-08-14 | 1972-08-14 | |
| US37133273A | 1973-06-18 | 1973-06-18 | |
| US37133073A | 1973-06-18 | 1973-06-18 | |
| US371329A US3897492A (en) | 1972-08-14 | 1973-06-18 | Method of making carbamoyl sulfoxide derivatives |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2340517A1 true DE2340517A1 (de) | 1974-02-28 |
Family
ID=27559551
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732340517 Withdrawn DE2340517A1 (de) | 1972-08-14 | 1973-08-10 | Sulfoxid- und sulfonderivate von thiocarbamaten, verfahren zu ihrer herstellung und herbizide mittel, die diese verbindungen enthalten |
Country Status (10)
| Country | Link |
|---|---|
| AR (1) | AR206996A1 (de) |
| AU (1) | AU476219B2 (de) |
| CA (1) | CA1155135A (de) |
| CH (2) | CH581431A5 (de) |
| DE (1) | DE2340517A1 (de) |
| FR (1) | FR2196119B1 (de) |
| GB (1) | GB1385171A (de) |
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