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DE2239640A1 - Alarmsystem - Google Patents

Alarmsystem

Info

Publication number
DE2239640A1
DE2239640A1 DE19722239640 DE2239640A DE2239640A1 DE 2239640 A1 DE2239640 A1 DE 2239640A1 DE 19722239640 DE19722239640 DE 19722239640 DE 2239640 A DE2239640 A DE 2239640A DE 2239640 A1 DE2239640 A1 DE 2239640A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alarm
antenna
circuit
television
alarm system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19722239640
Other languages
English (en)
Inventor
Shigeo Matsuda
Naoshi Obara
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19722239640 priority Critical patent/DE2239640A1/de
Publication of DE2239640A1 publication Critical patent/DE2239640A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V3/00Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation
    • G01V3/12Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with electromagnetic waves

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Geology (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Geophysics (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

  • Al Alarmsystem Die Erfindung betrifft ein Alarmsystem, das unter Verwendung elektromagnetischer Wellen für die Feststellung eines beweglichen Objekts arbeitet. Insbesondere betrifft die Erfindung sowohl ein Alarmsystem als auch eine Alarmeinrichtung und Hilfseinrichtungen hierfür, wobei elektromagnetische Wellen, vorzugsweise aus dem UHF-Frequenzband, für die Feststellung eines sich bewegenden Objekts benutzt werden.
  • Durch den Stand der Technik sind verschiedene Systeme bekannt, in denen elektromagnetische Wellen für die Feststellung eines sich bewegenden Objekts benutzt werden. Jedoch ist in den bekannten Systemen die Empfindlichkeit gering, und der Betrieb dieser Systeme ist unstabil, was oft zu einem Fehlbetrieb führt. Schließlich ist jedes übliche System den praktischen Anwendungen nur, wenn überhaupt, unter schwierigen Bedingungen gewachsen bzw. anpaßbar, Mit der Lösung der Schwierigkeiten des Standes der Technik soll durch die Erfindung eine betriebsmäßig stabile und außerordentlich praktische Einrichtung zur Feststellung eines sich bewegenden Objektes bzw. ein entsprechendes System geschaffen werden.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird ein Alarmsystem geschaffen, indem elektromagnetische Wellen für den Nachweis bzw. die Feststellung eines sich bewegenden Objekts verwendet werden Das erfindungsgemäße Alarmsystem umfaßt wenigstens eine Antenne und wenigstens eine Sender-Empfänger-Einrichtung, die eine Schwingschleife für die Feststellung von Impedanzänderungen der Antenne aufweist. Ein Verstärkerkreis ist wirksam mit der Sender-Empfänger-Einrichtung verbunden, um ein Ausgangssignal von letzterer zu verstärken. Eine Alärmeinrichtung, die wirksam mit dem Verstärkerkreis verbunden ist, wird durch das verstärkte Signal betätigt, so daß ein Alarm in Ansprechung auf das Objekt erzeugt bzw. ausgelöst wird, welches sich im Bereich des Raumes bewegt, der durch die von der Antenne ausgestrahlten elektromagnetischen Wellen bedeckt bzw. erfüllt ist.
  • Weiterhin wird durch die Erfindung ein Alarmsystem vorgeschlagen, das eine Mehrzahl von Sender-Empfänger-Einrichtungen umfaßt, die zentral mit dem Verstärkerkreis verbunden sind, wobei die Alarmeinrichtung betätigt wird, wenn die Impedanz der Antenne in irgendeiner der Sender-Empfänger-Einrichtungen verändert wi rd.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung zeichnet sich aus durch eine Mehrzahl von Fernsehkameras, die wirksam mit vorbestimmten Sender-Empfänger-Einrichtungen aus einer Mehrzahl von Sender-Empfänger-Einri chtungen verbunden und diesen zugeordnet sind, und zwar derart, daß ein Objekt, welches sich in dem von jeder Sender-Empfänger-Einrichtung überstrichenen bzw. abgedeckten bzw. überwachten Raum bewegt, durch einzelne Monitoren, Kontroll- bzw. Beobachtungseinrichtungen 0. dgl. und/oder Fernsehbandaufzei chnungsein richtungen bzw. Video-Bandrecorder, die betriebsmäßig mit den Fernsehkameras verbunden sind, mitgesehen, wiedergegeben und/oder aufgezeichnet wird Die vorstehenden sowie weitere Merkmale und Vorteile-der Erfindung werden nachstehend anhand einiger, in den Figuren 1 bis 6 der Zeichnung im Prinzip dargestellter, besonders bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert; es zeigen.
  • Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Alarmsystems nach den Prinzipien der vorliegenden Erfindung- in Blockform; Fig. 2 ein schematisches Kre-isschaJtbild, das den Detektor und Oszillatorteil des Alarmsystems gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung veranschaulicht; Fig. 3 ein Blockschaltbild, das den Verstärker und das Bandpaßfilter veranschaulicht, umfassend den Vorverstärkerteil des Antennenkreises; Fig. 4 ein Blockschaltbild, das die Mischschaltung gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung veranschaulicht; Fig. 5 ein schematisches Kreisschaltbild, welches die Einzelheiten eines Zeitgeberkreises gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung zeigt; und Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem Fernsehkameras und zugeordnete Kontroll- bzw. Beobachtungs- und Aufzeichnungseinrichtungen bzw. -schaltungen verwendet werden.
  • In Figur 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Einrichtung in Blockform dargestellt, wobei das Bezugszeichen 1 einem Detektor zugeordnet ist, der einen Oszillatorkreis im'UHF-Wellenband und einen Empfängerkreis für die Feststellung eines sich bewegenden Objekts umfaßt. Mit dem Bezugszeichen 2 ist ein Vorverstärker versehen, der dazu dient, den Einfluß von Rauschen auszuschalten, welches in die Leitung gelangt ist, die mit der Einrichtung verbunden ist. Der Detektor 1 und der Vorverstärker 2 sind in einem Gehäuse untergebracht. Mit 4 ist eine Antenne bezeichnet, während 5 einen Leitungsdraht zur Verbindung zwischen Oszillator, dem Vorverstärker 2 und der Haupteinheit darstellt.
  • Dieser Leitungsdraht 4 kann sich erforderlichenfalls über mehrere hundert Meter erstrecken. Mit 6 ist eine Mischschaltung bezeichnet, die dazu dient, ein Alarm-Ausgangssignal aus einer Anzahl von n-Ausgangssignalen zu erzeugen, wobei letztere von den Detektoren 1, ln-1, ln über Antennen 4, 4n-1, 4n zur Verfügung gestellt werden.
  • In der erfindungsgemäßen Alarmeinrichtung können eine oder mehrere Antennen verwendet werden. Die Empfindlichkeitseinstellung wird in der Mischschaltung 6 bezüglich des Signals von der Antenne vorgenommen.
  • In Figur 1 ist das Bezugszeichen 7 einer Schutzvorrichtung der erfindungsgemäßen Alarmeinrichtung zugeordnet, die dazu dient, über abnormale Zustände zu informieren, wie beispielsweise über die Unterbrechung des Leitungsdrahtes 5, die Unterbrechung der Tasten- bzw. Versorgungsleitung, die Öffnung der Tür der Bedienungstafel der Einrichtung o. dgl.
  • Das Bezugszeichen 8 ist einer Schaltung zugeordnet, die eine erste Zeitmessungsschal tung und eine Al armerzeugungsschal tung umfaßt. Diese Schaltung 8 ist so ausgebildet bzw. bemessen, daß sie nicht auf solche zufälligen Ausgangssignale anspricht, wie sie beispieslweise durch einen in der Nähe der Antenne 4 fliegenden Vogel hervorgerufen werden können.
  • Die Zeitkonstante des Ladekreises der ersten Zeitmessungsschaltung ist so festgelegt, daß die zweite Zeitmessungsschaltung 9 nicht betätigt wird, sofern nicht mehr als fünf Ausgangssignale aufeinanderfolgend gegeben werden. Obgleich die Ladung der ersten Zeitmessungsschaltung durch die Ausgangssignale erfolgt, welche durch die Antenne 4 aufgenommen worden sind, kann das sich aufgrund der Ladung ergebende Resultat als ein Ausgangssignal für einen ersten Alarm herausgeführt werden. Daher kann, wenn es erforderlich erscheint, ein Rückkopplungskreis 10 für das Aufleuchten einer Lampe oder für die Erzeugung eines Alarms in der Nä-he der Antennen bzw, Schaltkreise 1 und 2 angebracht werden.
  • Der Zweck der zweiten Zeitmessungsschaltung 9 besteht darin, einen zweiten Alarm für etwa 20 bis 40 Sekunden zu erzeugen, wenn mehr als fünf Nachweis-Ausgangssignale aufeinanderfolgend von der Antenne empfangen worden sind. Wenn eine Sirene oder ein Summer mit der Ausgangsseite des Alarmkreises 11 verbunden ist, dann kann ein abnormaler Zustand durch die Auslösung eines Alarms angezeigt werden, wobei ein sehr ausgebreiteter Bereich erfaßt wird. Mit 12 ist eine Alarm-Übertragungsschaltung für die Übertragung des in der zweiten Zeitmessungsschaltung erzeugten Alarmsignal es über einen Draht bezeichnet.
  • In Figur 2 ist ein schematisches Kreisschaltbild veranschaulicht, das den Oszillator zeigt, der einen Teil der erfindungsgemäßen Einrichtung bildet.
  • Dieser Oszillator erzeugt ein Hochfrequenzsignal, das als ungerichtete elektromagnetische Welle vom Antennenstab ausgestrahlt wird, und zwar zu dem Zweck, ein in den von der elektromagnetischen Welle erfüllten Raum eintretendes oder sich in diesem Raum bewegendes Objekt festzustellen. Der Oszillator ist mit wenigstens einem, vorzugsweise aber mehr als einem, Leitungsdraht geeigneter Länge versehen, durch den der Schwingungsstrom des Oszillators fließt und auf diese Weise ein elektrostatisches elektrisches Feld um den Leitungsdraht herum ausbildet. Wenn ein Objekt in das elektrische Feld gelangt, dann wird das Objekt sofort durch die Al armeinri chtung festgestellt0 Der Detektor 1 wird im -einzelnen unter Bezugnahme auf Figur 2 näher erläutert. Ein Leitungsdraht 13 ist umschaltbar mit dem Oszillatorkreis des Detektors 1 verbunden. Dieser Leitungsdraht 13 ist in einer geeigneten Lage auf bzw. im Fußboden 14 angebracht. Wenn der Schwingungsstrom durch den Leitungsdraht 13 vom Detektor 1 fließt, dann wird ein elektrostatisches elektrisches Feld um den Leitungsdraht 13 herum erzeugt. Wenn ein Objekt in das Muster bzw. den Feldlinienverlauf des elektrischen Feldes kommt, dann wird dieses Muster bzw. der Feldlinienverlauf verändert (Dopplereffekt), und diese Veränderung wird als ein Alarm abgenommen oder als Aufzeichnung in der Alarmeinrichtung aufgenommen.
  • Im einzelnen ist zu Figur 2 folgendes zu erläutern: Das Spannungssignal, beispielsweise thermisches Rauschen, das an die Basis des Transistors Trl angelegt wird, erscheint am Kollektor als Signalkomponente, dessen Phase sich vom angelegten Signal um 1800 unterscheidet, und zwar wegen der Verstärkungsfunktion des Transistors Trl. Ein Resonanzkreis, der einen Kondensator C3 und eine Spule L1 umfaßt, ist als Last mit dem Transistor Trl verbunden0 In der Nähe der Resonanzfrequenz des Resonanzkreises L1, C3 wird eine Phasendifferenz zwischen der verstärkten Signalkomponente des Kollektorstromes und der am Kollektor erzeugten Spannung hervoroerufen. Die Kapazitätskomponente des Kondensators C5, dessen Kapazität hinreichend größer als diejenige des Kondensators C3 ist, sowie die lnduktivitätskomponente des Leitungsanschlusses und die Phasendifferenzkomponente der Spule L3 sowie des Kondensators C2 werden zusammen auf die Basis des Transistors Trl zurückgekoppelt. Die resultierende Signal spannungskomponente ist größer als die Signalspannung, wie beispielsweise thermisches Rauschen, welche zuerst an die Basis des Transistors Trl angelegt worden ist, und sie hat eine Frequenz, die unter einer Phase steht, welche sich um 3600 von dem an die 8asis des Transistors Tri angelegten Signal unterscheidet (das heißt, die beiden Signale gelangen in Phase). Mit anderen Worten bedeutet das, daß der Kreis die Nyquist-Schwingungsbedingung erfüllt oder die Schwingung aufrecht erhält Der resultierende Schwingungsausgang wird über den Kondensator CJ von etwa dem Mittelpunkt der Spule L1 aus an die Antenne angelegt. (Es sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, daß der Mittelpunkt der Spule L1 bzw. die Abzapfung an dieser Spule so eingestellt werden kann, daß sich eine Abstimmung auf die Antennenimpedanz ergibt.) Durch diese Betriebsweise kann die maximale Energie als elektromagnetische Welle von der Antenne ausgestrahlt werden. Dieser Oszillator wird bei einer hohen Frequenz im UHF-Band in Schwingungsbetrieb gehalten, insbesondere bei etwa 400 MHz, um einsich bewegendes Objekt festzustellen.
  • In Figur 2 ist mit dem Bezugszeichen C1 im Oszillatorkreis ein Hochfrequenz-Nebenschlußkondensator bezeichnet, der dazu dient, die Impedanz der Leistungsquelle des Oszillatorkreises herabzusetzen und die Schwingung zu stabilisieren. Indem der Kondensator C2 in Reihe mit dem Rückkopplungskreis geschaltet ist, dient er zur Einstellung der Größe und der Phase des Rückkopplungssignals und damit zur Einstellung der Intensität der Schwingung. Un7 nun die Änderung der Antennenimpedanz wirksam als Ausgangssignalkomponente abzunehmen, ist ein Antennenanschluß zur Schleife des Oszillatorkreises hinzugefügt. Andiesem Antennenanschluß tritt die aufgrund eines äußeren sich bewegenden Objekts hervorgerufene Änderung der Antennenimpedanz sehr hervorragend in Termen von Spannungsänderung auf. Wenn diese Spannung zur Basis des Transistors Tr1 zurückgekoppelt wird, dann kann die Änderung der Antennenimpedanz als große Änderung in der Verstärkung der Schleife erhalten werden.
  • Mit anderen Worten bedeutet das, daß ein großes Ausgangssignal als Ergebnis der Änderung der Gleichrichtungsfunktion oder der Nachweisfunktion des Transistors Tr1 erhalten werden kann. Der Zweck des Kondensators C3 besteht darin, eine Resonanz parallel mit der Spule L1 zu bewirken und die Schwingungsfrequenz des Oszillatorkreises einzustellen, Der Kondensator C4 wird verwendet, um den Emitter des Transistors Tr1 durch einen Nebenschluß für Hochfrequenzkomponenten an Masse zu legen, damit eine Rückkopplung des Stroms des Transistors Trl vermieden und auf diese Weise der Grad der Verstärkung erhöht wi rd. Der Kondensator C4 dient außerdem dazu, die Hochfrequenzkomponente zu entfernen, die in das niederfrequente Ausgangssignal vom Emitter des Transistors Trt eingeführt worden ist. Der Widerstand R3 ist mit dem Emitter des Transistors Trl verbunden und dient als Gleichstromlast für die Steuerung des Stromflusses zwischen Kollektor und Emitter von Tri. Der Widerstand R3 ist der Emitterwiderstand für die Erzeugung einer Eigenvorspannung des Transistors Trl. Wenn eine Änderung der Belastungsimpedanz der Antenne des Oszillators eintritt, dann wird der in diesem Transistor Trl fließende Strom verändert. Das Produkt des Wertes dieses Stromes und des Wertes des Widerstandes R3 wird als Niederfrequenzausgangsspannung über den Kondensator C6 auf den Ausgangsanschluß "Out" gegeben. Der Zweck der Kondensatoren C5 und C2 besteht darin, die Gleichspannungskomponente zurückzuhalten, wenn der Oszillatorausgang der Antenne zugeführt wird, so daß nur die Hochfrequenzkomponente an die Antenne angelegt wird; diese Kondensatoren haben weiterhin den Zweck, die Einrichtung vor einer Zerstörung durch Überstrom zu schützen, der durch einen Kurzschluß der Antenne bezüglich des Gleichstroms auftreten könnte.
  • Grundsätzlich wird dieser Oszi I I atorkrei s auf der Grundlage des vorstehend erläuterten Arbeitsprinzips kontinuierlich in Schwingung gehalten. Da der Kollektor des Transistors Trl des Oszillators über den Kondensator Cã mit der Antenne verbunden ist, wird die Schwingungsenergie des Hochfrequenzstroms dem Leitungsdraht zugeführt, der mit dem Oszillatorkreis verbunden ist, wodurch ein elektrostatisches elektrisches Feld um den Lei tungsdraht herum ausgebildet wi rd Wenn in dem Bereich, der von den Feldlinien des um den Leitungsdraht herum verlaufenden elektrischen Feldes bedeckt ist, kein eindringendes Objekt gegenwärtig ist, dann hält der Oszillator eine stabile Schwingung mit einer konstanten Amplitude aufrecht. In diesem Zustand ist der im Transistor Trl fließende Oszillatorstrom und die Spannung an den Enden des Widerstandes R3 konstant, und es erscheint kein Ausgangssignal am Ausgangsanschluß. Wenn dagegen ein Objekt, das elektromagnetische Wellen reflektiert, wie beispielsweise ein elektrisch leitendes Objekt, welches nicht gerade ein perfekter schwarzer Körper ist, in dem Bereich anwesend ist, der von den durch die Antenne ausgestrahlten elektromagnetischen Wellen bedeckt wird, und wenn dieses Objekt sich bewegt, kommt es im Oszillator etwa zu den folgenden Veränderungen: Es sei angenommen, daß sich das Objekt, welches sich bewegt, in einer Lage befindet, die vom Ursprung (der Position der Antenne) um ein ganzzahliges Vielfaches von 1/4 /\der Schwingungsfrequenz des Oszillators entfernt ist. Diese Lage des Objekts entspricht dem Knoten der elektromagnetischen Welle. Infolgedessen ist die Energie der elektromagnetischen Welle, die von dieser Lage in Richtung auf die Antenne reflektiert wird, gering. Es kann davon ausgegangen werden, daß die Impedanz, gesehen von der Antenne, nicht merklich verändert wird, selbst wenn ein derartiges sich bewegendes Objekt gegenwärtig ist. Wenn dagegen die Lage des Objekts um + 1/8 9\von der Position eines ganzzahligen Vielfachen von 1/4 > entfernt ist, so entspricht das dem Ausbauchungsteil der reflektierten Welle, in dem sowohl die Amplitude der E-Welle als auch diejenige der H-Welle ihr Maximum haben, und die Energie der elektromagnetischen Welle, die vom Objekt in Richtung auf die Antenne reflektiert wird, erreicht ihr Maximum. Infolgedessen wird eine voreilende oder eine nachlaufende Stromkomponente in bezug auf die Schwingspannung erzeugt, je nachdem, ob der Vektor der reflektierten Welle positiv oder negativ in bezug auf den elektrischen Vektor der Antenne des Oszillators ist, und die Antennenimpedanz wird kapazitiv oder induktiv verändert. Eine derartige Änderung der Antennenimpedanz ist einer Änderung äquivalent, die dadurch erzeugt werden könnte, daß man einen Kondensator oder einer Spule parallel zum Kondensator C3 der Spule Lt schaltet. Infolgedessen wird die Schwingungsfrequenz verändert. Wie bereits erläutert schwingt der Oszillator vorzugsweise bei einer Frequenz oberhalb oder im Bereich von 400 MHz, und der Oszillatorkreis wird in der Nähe der höchstmöglichen Frequenz in Schwingung gehalten. Daher ist die Frequenzcharakteristik der Schwingungsschleife im Hochfrequenzband niedrig. Wenn die Schwingungsfrequenz im Kreis erniedrigt wird, dann wird die Schwingungsintensität verändert, und auch die Antennenimpedanz wird verändert. Als Ergebnis hiervon wird die Schwingungsintensität verändert. Wenn die Schwingungsspannung groß ist, wird der positive Halbwellenstrom, der zwischen der Basis und dem Emitter des Transistors Trt fließt, erhöht.
  • Der Kollektorstrom des Transistors Trl wird tj-fach durch die Gleichrichterfunktion dieses Transistors erhöht, und die Spannung zwischen den Enden des Widerstandes R3 wird vergrößert. Im einzelnen bedeutet das, daß dann, wenn sich ein Objekt, beispielsweise eine Person, das elektromagnetische Wellen reflektiert, dem eine Antenne aufweisenden Oszillator mit einer Geschwindigkeit V nähert, ein Ausgangssignal 2f1 (F=Vx C ) zwischen den Enden des Widerstandes R3 des Oszillators erzeugt wird, und zwar aufgrund der Stromänderung am Transistor Tor1.
  • Bezüglich der vorstehenden Formel sei darauf hingewiesen, daß V die Annäherungsgeschwindi gkei t des weIl enrefl ekti erenden Objektes in m/sec; f1 die Schwingungsfrequenz des Oszillators in Hz/sec; und C die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der elektromagnetischen Welle in m/sec bedeuten. Wenn sich daher beispielsweise eine Person mit einer Geschwindigkeit von 75 cm/sec der Antenne nähert, wird ein Ausgangssignal von 2 Hz am Ausgangsanschluß des Oszillatorkreises erzeugt (hierbei ist zu beachten, daß bei 400 MHz die Wellenlänge 75 cm beträgt).
  • Wie vorstehend erläutert wurde, wird der Oszillator, der einen Teil der Einrichtung zum Feststellen eines sich bewegenden Objekts unter Verwendung elektromagnetischer Wellen bildet, nur in Abhangigkeit von einem einzigen Transistor bei einer hohen Betriebsempfindlichkeit in Schwingung gehalten. Daher kann die Anzahl der nachfolgenden Verstärkungsstufen auf ein Minimum beschränkt werden, und der Betrieb kann aufgrund der Verwendung eines Transistors für eine lange Zeitdauer stabilisiert bzw.
  • stabil gehalten werden Diese Vorteile erhöhen die Brauchbarkeit der Erfindung sehr stark.
  • Darüberhinaus kann ein eindringendes Objekt durch Verwendung eines Leitungsdrahtes an Stelle einer Antenne sicher festgestellt werden. Der Leitungsdraht kann in dem Raum installiert bzw. ausgelegt werden, beispielsweise unter einer Matte, einem Teppich, dem Teppichboden o. dgl., so daß die erfindungsgemäße Einrichtung auf verschiedenste Weise anwendbar ist.
  • Figur 3 zeigt ein Blockschaltbild, welches den im Antennenkreis benutzten Vorverstärker 2 zeigt. Der Detektorausgang des Oszillators (Figur 2) wird diesem Vorverstärker 2 zugeführt. Wie bereits erwähnt, enthält dieses Ausgangssignal verschiedene Rauschkomponenten von einigen Millivolt und niedriger Frequenz (etwa 0,1 bis 10 Hz).Um die erforderliche Signalkomponente durch Entfernung der Rauschkomponenten zu erhalten, umfaßt der Vorverstärker 2 einen Verstärker 15 und ein Bandpaßfilter 16, wie in Figur 3 dargestellt ist. Das verstärkte Ausgangssignal (ungefähr 0,1 bis 1 Volt) wird an den Ausgangsanschluß des Vorverstärkers abgegeben. Da der Vorverstärker 2 zusammen mit dem Detektor 1 (Figur 1) in einem Gehäuse 3 untergebracht ist, ergeben sich wenige bzw, praktisch fast keine Möglichkeiten, die einen Zutritt von externem Rauschen in den Vorverstärker 2 ermöglichen. Das einmal verstärkte Signal wird weniger durch äußeres Rauschen beeinträchtigt, selbst wenn der Leitungsdraht 4, der den Vorverstärker mit der Haupteinheit verbindet, über einen größeren Abstand verläuft Daher kann das nachgewiesene bzw. aufgenommene Signal der Haupteinheit unter einem großen S/N Verhältnis zugeführt werden (Signal- zu-Rauschverhältnis). Das nachgewiesene bzw.
  • aufgenommene Signal wird dann dem Mischkreis 6 (Figur 1) zugeführt.
  • Figur 4 veranschaulicht schematisch den Mischkreis 6. Signale von den Detektorgehäusen 3 bis 3n werden den Antennen zugeführt Diese Signale werden durch das Widerstands-Dämpfungsglied bzw. -netzwerk eingestellt, um auf diese Weise den Arbeitsbereich der Detektoren festzulegen.
  • Die Signale werden im Mischkreis 6 elektrisch gemischt und dann durch den Verstärker 15 spannungsverstärkt. Der verstärkte Ausgang wird dem Filter 16 zugeführt, welches nur sehr niedrige Frequenzkomponenten (O, 1 bis 10 Hz) durchläßt, wodurch die Rauschkomponenten, beispielsweise Brummen, entfernt werden und nur der Detektorausgang erhalten wird. Dieser Ausgang wird durch den Detektor 17 festgestellt, wodurch ein Gleichstrom-Detektorausgangssignal erhalten wird. Der sich ergebende Ausgang kann als ein Gleichstromsignal entnommen werden, das dem vom Oszillatorteil festgestellten bzw. aufgenommenen Wechsel stromsignal proportional ist. Das Bezugszeichen 18 ist einem Gleichstrom-Leistungsverstärkerkreis zugeordnet, der den Ausgang des Detektors 17 verstärkt, damit er einen Relaiskreis 19 betätigen kann. Wenn der Relaiskreis 19 betätigt wird, dann wird eine Leistungs- bzw. Stromquelle angeschaltet, um die Lampe 7 zum Aufleuchten zu bringen. Ein Aufleuchten der Lampe 7 zeigt, daß der Oszillatorteil (Figur 2) ein sich bewegendes Objekt feststellt. Ein Kreis des Relaiskreises bzw. der Relaisschaltung 19 ist mit dem ersten Zeitmessungskreis 8 verbunden. Der zweite Zeitmessungskreis 9 wird in Abhängigkeit davon betrieben, wieviele Male der Relaiskreis 19 betätigt worden ist. Normalerweise ist der erste Zeitmessungskreis 8 so eingestellt, daß der zweite Zeitmessungskreis 9 betätigt wird, wenn der Relaiskreis bzw. die Relaisschaltung 19 etwa fünfmal aufeinanderfolgend betätigt worden ist. Mit anderen Worten bedeutet das, daß der zweite Zeitmessungskreis 9 bei einer oder zwei Betätigungen des Relaiskreises bzw. der Relaisschaltung 19 nicht betätigt wird. Dieser Umstand minimalisiert eine Fehlbetätigung der erfindungsgemäßen Einrichtung.
  • Figur 5 zeigt den Zeitmessungskreis der Erfindung schematisch. Wie ererläutert, wird der Von der Alarmeinrichtung infolge der Feststellung eines bewegten Objekts erzeugte Ausgang den Zeitmessungskreisen bzw. -schaltungen 8 und 9 (Figuren 1 und 4) als elektrisches Wechselstromsignal im Frequenzband zwischen 0, 1 und 10 Hz zugeführt. Wenn der elektrische Impuls, der am Eingsanschluß erscheint, eine kurze Zeitdauer hat, wie beispielsweise ein externes Rauschen, dann kann dieses Signal die Transistoren Q1 und Q2 wegen des Integrationseffekts des Widerstandes R1 des Kondensators C2 nicht in den leitfähigen Zustand versetzen, jedoch wird die am Kondensator C2 gespeicherte Ladung durch den Basis-Eingangswiderstand des Transistors Q3 entladen.
  • Obwohl das elektrische Signal, wenn es auf den Einangsanschluß gegeben wird, auf dem sich bewegenden Objekt beruht, und sowohl hinsichtlich seiner Amplitude als auch bezüglich seiner Aufrechterhaltungszeit groß ist, können die Zeitkonstanten von C2 und R1 so festgelegt werden daß die Transistoren Q1 und Q2 für etwa 0, 5 Sekunden gegen einen elektrischen Eingangsimpuls leitend gemacht werden. Während dieser Zeitdauer wird der Relaiskontakt CO1 leitend gehalten. Wenn eine Lampe ein Summer, ein Läutewerk o. dgl. mit dem Relaiskontakt C01 verbunden ist, dann kann die Gegenwart eines sich bewegenden Objekts visuell oder akustisch wahrgenommen werden. Wenn das Kontaktsignal direkt mit einer großen Sirene verbunden wird, dann ist ein solches Signal zu kurz (ungefähr 0, 5 Sekunden) um die Sirene wirksam zu betätigen, weil die betriebsmäßige Ingangsetzung einer großen Sirene verhältnismäßig langsam vor sich geht.
  • Um daher eine große Sirene wirksam zu betreiben, ist es erforderlich, einen zweiten Zeitmessungskreis 9 (Figuren 1 und 4) zu dem Relaiskreis hinzuzufügen. Der Impuls, der auf den Eingangsanschluß (Figur 5) gegeben wird, bildet durch den Kontakt CO1 ein Kontaktsignal von ungefähr 0,5 Sekunden pro Impuls aus. Dieses Kontaktsignal dient dazu, den Kondensator C3 über den Widerstand R4 aufzuladen. Wenn mehr als fünf Impulse nacheinander auf den Relaiskontakt CO1 zur Einwirkung gelangt sind, dann ist die im Kondensator C3 gespeicherte Ladung angewachsen, die Spannung am Kondensator C3 ist erhöht, Strom beginnt in der Basis des Transistors Q3 über die Diode D4 zu fließen, die Transistoren Q3 und Q4 werden leitend, das Relais RL2 wird betätigt, um den Kontakt C02 leitend zu machen, und infolgedessen kann der Summer oder die Sirene effektiv betätigt werden, Die Zeitkonstanten des Widerstands R4 und des Kondensators C3 sind so festgelegt, daß die Transistoren Q3 und C14 nu, dann in den Eine'- bzw.
  • leitfähigen Zustand versetzt werden, wenn der Kondensator C3 kontinuierlich über mehr als 5 Sekunden geladen wird Daher wird kein Alarm ausgelöst, wenn die Anzahl der Impulse, die das Kontaktsignal bilden, weniger als vier ist (dann ist nämlich die Signal dauer kürzer als ungefähr vier Sekunden). In dem Augenblick, in dem die Transistoren Q3 und Q4 in den 'IEin"- bzw. leitenden Zustand versetzt werden, wird die im Kondensator C3 gespeicherte Ladung durch den Basis-Eingangswiderstand des Transistors Q3 entladen. Wenn der Kondensator C3 nicht mehr weiter durch den Widerstand R4 geladen wird, dann werden die Transistoren Q3 und Q4 für etwa 30 Sekunden in den "Aus"- bzw. den nichtleitenden Zustand nach Beendigung der Entladung versetzt, um die Alarmierung zu stoppen. Dieser Vorgang kann durch geeignete Festlegung der Werte des Eingangswiderstands und der Kapazität von C3 realisiert werden. Die "Ein-Aus"-Betätigung des Relais RL2 ist mit einem Hysteresis-Phänomen verbunden. Daher ist die Spannung am Kondensator C3 am Anfang niedrig, wenn der Kondensator C3 geladen und das Relais RLl betätigt wird Um nun das Relais RL2, dessen Kontakt einmal geöffnet worden ist, in den Durchlaßzustand zu versetzen bzw. einzuschalten, ist es erforderlich, daß der Kontakt des Relais RL1 zusätzlich für mehrere Sekunden geschlossen gehalten wird In der Alarmeinrichtung nach der vorliegenden Erfindung wird der Kontakt von RL2 solange leitend gehalten, wie ein sich bewegendes Objekt, durch welches ein Alarm ausgelöst wird, gegenwartig ist.
  • Mit anderen Worten bedeutet das, ein Alarm dauert während der Gegenwart eines solchen sich bewegenden Objekts an. Um den--Alarm zu beenden, wird der Schalter S1 geschlossen, und die Ladung am Kondensator C3 wird freigegeben.
  • In Figur 5 ist der Kreis bzw. die Schaltung B ein Teil der Schutzeinrichtung. Wenn man diesen Kreis abtrennt, dann macht die Strom- bzw. Leistungsquelle die Transistoren Q3 und Q4 über den Widerstand Rs und die Diode D5 leitend, um einen Alarm auszulösen. Der Leitungsdraht, der im Kreis B enthalten ist, wird zusammen mit anderen Leitungsdrähten, die sich von den Antennen aus erstrecken, mit dem Tasten- bzw. Schaltergehäuse und anderen Teilen der Haupteinheit gebündelt. Wenn daher der Kreis bzw. die Schaltung B geöffnet wird, dann wird ein Alarm ausgelöst, um anzuzeigen, daß sich die Alarmeinrichtung selbst in einem abnormalen Zustand befindet. Darüberhinaus wird der Mikroschalter 52 zur Auslösung eines Alarms betätigt, wenn die Tür der Bedienungsschalttafel geöffnet wird.
  • Ein weiterer Vorteil dieser Zeitmess- bzw. -gebereinrichtung besteht darin, daß der Strom, welcher im Alarmbereitschaftszustand verbraucht wird, sehr gering ist. Wenn nämlich die Basen der Transistoren Q1 und Q3 auf Nuilpotential liegen, sind alle Transistoren Ql, Q2, Q3 und Q4 im 'lAus"- bzw. nichtleitenden Zustand, und daher fließt nur ein Rest-bzw. Kriechstrom von etwa 70 In dieser Zeitmessungs- bzw. -geberschaltung fließt der größte Strom im Schutzkreis, und zwar über den Widerstand R5 und dann nach Masse; jedoch ist dieser Strom sehr klein und weniger als 100 rA. Eine Trockenbatterie kann für diesen Kreis bzw. diese Schaltung als Strom- bzw.
  • Leistungsquelle benutzt werden Es kann davon ausgegangen werden, daß eine solche Batteriequelle für mehr als ein Jahr ausreicht.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend erläutert. In Figur õ ist eine Alarmeinrichtung veranschaulicht, die als eine ideale automatische Monitor-, Kontroll- bzw. Beobachtungseinri chtung verwendbar ist, welche eine oder mehrere Fernsehkameras 20 bis 20n umfaßt, die ein sich bewegendes Objekt durch automatische Auswahl innerhalb der Sichtwinkel der einzelnen Fernsehkameras überwachen bzw. Beobachten. Ein sich bewegendes Objekt, das in die Sichtwinkel der Fernsehkameras 20 bis 20n kommt, wird durch die mit elektromagnetischen Wellen arbeitenden Alarmeinrichtungen 21 bis 21n festgestellt, und die Monitor-Kathodenstrahlröhre 22 sowie das Fernseh-Bandaufzeichnungsgerät 23 werden durch das aufgenommene Signal betätigt. In einem üblichen industriellen Fernseh- und Fernsehbandaufzei chnungssystem muß die Monitor-Kathodenstrahlröhre stets überwacht werden. Wenn mehrere Fernsehkameras verwendet werden, dann müssen alle Monitorbilder zu jedem Zeitpunkt überwacht werden. Im Gegensatz hierzu ist es bei der Erfindung so, daß beim Eintritt eines sich bewegendes Objekts in die Sichtwinkel der Fernsehkameras 20 bis 20n die jeweilige Fernsehkamera sofort mit der Monitor-Kathodenstrahlröhre 22 und dem Fernseh-Bandaufzeichnungsgerät 23 verbunden wird, wodurch das Monitorbild auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre wiedergegeben und auf dem Fernseh-Bandaufzei chnungsgerät 23 aufgezeichnet wi rd. Für diese Operationen sind keinerlei Tätigkeiten einer Bedienungsperson erforderlich.
  • In Figur 6 ist eine Anordnung veranschaulicht, in der eine Fernsehkamera 20, eine Monitor-Kathodenstrahlröhre 22 und ein Fernseh-Bandaufzeichnungsgerät 23 direkt miteinander verbunden sind, wobei eine mit Wellen arbeitende Alarmeinrichtung 21 innerhalb des Sichtwinkels der Fernsehkamera 20 angebracht bzw. wirksam ist, und das in der mit Wellen arbeitenden Alarmeinrichtung 21 erzeugte Signal der Monitor-Kathodenstrahlröhre 22 und dem Fernseh-Bandaufzeichnungsgerät 23 zugeführt wird.
  • innerhalb des Sichtwinkels der Fernsehkamera 20 wird ein Schutzbereich durch die mit Wellen arbeitende Alarmeinrichtung 21 ausgebildet. Wenn ein sich bewegendes Objekt in den Sichtwinkel gelangt, dann sendet die Alarmeinrichtung 21 ein spezifisches Signal zur Monitor-Kathodenstrahlröhre 22 und zum Fernseh-Bandaufzeichnungsgerät 23, durch welches das sich bewegende Objekt sichtbar gemacht und aufgezeichnet wird.
  • Wenn mehrere Fernsehkameras 20 bis 20n verwendet werden und mehrere sich bewegende Objekte gleichzeitig in mehrere Stellen bzw. Sichtwinkelbereiche eintreten, dann wird gemäß einer vorbestimmten Prioritätsordnung diejenige Fernsehkamera in Verbindung mit dem Fernseh-Bandaufzei chnungsgerät 22 betrieben, welche der wichtigsten Stelle zugeordnet ist.
  • Beispielsweise wird ein Fernsehsignal von der Fersehkamera 20 stets auf der Monitor-Kathodenstrahlröhre 22 abgespielt und, wenn notwendig, wird das Bild auf der Monitor-Kathodenstrahlröhre vom Fernseh-Bandaufzeichnungsgerät 23 aufgezeichnet Wenn ein sich bewegendes Objekt in den Sichtwinkel der Fernsehkamera 20 eintritt dann sendet die Alarmeinrichtung 21 ein Signal zur Schaltereinrichtung 245 die zwischen der Fernsehkamera 20, der Monitor-Kathodenstrahlröhre 22 und dem Fernseh-Bandaufzeichnungsgerät 23 installiert ist; durch dieses Signal wird das Relais RL1 der Schaltereinrichtung 24 betätigt. Aufgrund dieser Betätigung wird das Bild von der Fernsehkamera 20 auf der Kathodenstrahlröhre 22 wiedergegeben und gleichzeitig sendet die Schaltereinrichtung 24 ein Betätigungssignal zum Fernseh-Bandaufzeichnungsgerät 23, wodurch das sich bewegende Objekt, das innerhalb des Sichtwinkels der Fernsehkamera 20 zugegen ist, auf dem Fernseh-Bandaufzeichnungsgerät 22 aufgezeichnet wird. Jede der Fernsehkameras 20 ist mit einer Alarmeinrichtung 21 und einer Schaltereinrichtung 24 kombiniert. Wenn ein sich bewegendes Objekt innerhalb des Sichtwinkels der Fernsehkamera 20 gelangt, wird die zugeordnete, mit Wellen arbeitende Alarmeinrichtung 21 sofort betätigt, um die Fernsehkamera 20 direkt mit der Monitor-Kathodenstrahlröhre 22 und dem Fernseh-Bandaufzeichnungsgerät 23 zu verbinden.
  • Die vorerwähnte Prioritätsordnung der Fernsehkameras 20 bis 20n läßt sich durch Hintereinanderschalten der Schalter 24 bis 24n, wie in Figur 6 gezeigt, beispielsweise verwirklichen. Wenn nämlich bei dem Aufbau nach Figur 6 mehrere sich bewegende Objekte in die Sichtwinkel verschiedener Fernsehkameras gelangen, wird durch die jeweils zugeordneten Alarmeinrichtungen die jeweils zugeordnete Schaltereinrichtung betätigt. Man sieht nun, daß die Fernsehkamera 20n Priorität gegenüber allen anderen Fernsehkameras genießt, während der Fernsehkamera 20 die geringste Priorität zugeordnet ist. Wenn nämlich gleichzeitig ein sich bewegendes Objekt in die Sichtwinkel verschiedener Fernsehkameras tritt, unter anderem auch in den Sichtwinkel der Fernsehkamera 20n, dann wird nur das von der Fernsehkamera 20n gesehene Objekt bei 22 wiedergegeben bzw.
  • bei 23 ausgezeichnet. Sobald aber das sich bewegende Objekt aus dem Sichtwinkel der Fernsehkamera 20n herausgetreten ist, gleichzeitig aber noch ein sich bewegendes Objekt im Sichtwinkel einer der anderen Fernsehkameras ist, wird nunmehr das Bild dieses sich bewegendes Objekts bei 22 wiedergegeben bzw. bei 23 aufgezeichnet, weil jetzt die Schaltereinrichtung 24n wieder Signale von anderen Fernsehkameras durchläßt, denen eine geringere Priorität zugeordnet ist.
  • Zusammengefaßt betrifft die Erfindung ein Alarmsystem, das elektromagnetische Wellen für das Feststellen bzw. den Nachweis eines sich bewegenden Objekts verwendet und eine Antenne sowie einen Sender-Empfänger-Apparat mit einer Schwingschleife für die Feststellung von Änderungen der Antennenimpedanz umfaßt. Eine Verstärkerschaltung verstärkt ein Ausgangssignal von dem Sender-Empfänger-Apparat, und ei ne Alarmeinrichtung, die betriebsmäßig mit der Ve rs-tä rkerschaltung verbunden ist wird durch das verstärkte Signal betrieben, so daß ein Alarm in Ansprechung auf das Objekt ausgelöst bzw. erzeugt wird, das sich in dem Raumbereich bewegt, der durch die von der Antenne ausgestrahlten elektromagnetischen Wellen bedeckt ist. Eine Mehrzahl von Fernsehkameras können außerdem betriebsmäßig mit einer Mehrzahl derartiger Sender-Empfänger-Apparate verbunden werden.

Claims (1)

  1. PAT ENTANSPRÜCHE
    1, Alarmsystem, das unter Verwendung elektromagnetischer Wellen für die Feststellung eines sich bewegenden Objekts arbeitet, gekennzeichnet durch die Kombination wenigstens einer Antenne (4); wenigstens einer Sende-Empfänger-Einrichtung (1), die eine Schwingschleife zum Feststellen von Impedanzänderungen der Antenne aufweist; eines betriebsmäßig mit der Sender-Empfänger-Einrichtung verbundenen Verstärkerkreises (2) zur Verstärkung eines Ausgangssignals von der Sender-Empfänger-Einrichtung; und einer betriebsmäßig mit dem Verstärkerkreis verbundenen Alarmeinrichtung (10, 11), die durch das verstärkte Signal betätigt wird so daß ein Alarm in Ansprechung auf das Objekt ausgelöst wird, welches sich im Bereich des Raumes bewegt, der durch die von der Antenne ausgestrahlten elektromagnetischen Wellen bedeckt bzw.
    erfüllt ist 2. Alarmsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Sender-Empfänger-Einri chtungen (1 - in) zentral mit dem Verstärkerkreis (6) verbunden sind und die Alarmeinrichtung (10, 11) betätigt wird, wenn die Impedanz der Antenne (4, 4n-1, 4n) in irgendeiner der Sender-Empfänger-Einrichtungen verändert wird, so daß ein sich in einem weiten Raumbereich bewegendes Objekt einen Alarm auslöst.
    3. Alarmsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sender-Empfänger-Einrichtung einen Schwingkreis (C3; L1) umfaßt, wobei ein Leiterdraht (13) in die Schleife des Schwingkreises einschließlich der Antenne eingeschaltet ist, dem ein schwingender Strom durch den Leiterdraht zugeführt wird, so daß das Objekt, das sich in einem elektrostatischen elektrischen Feld bewegt, welches um den Leiterdraht herum erzeugt wird bzw. wurde, in Termen einer Änderung der Antennenimpedanz festgestellt wird 4. Alarmsystem nach Anspruch 1,. 2 oder 3, dadurch gekennzei chnet, daß eine Zeitmessungs- bzw. Zeitgebereinrichtung (8, 9) zwischen dem Verstärkerkreis und der Alarmeinrichtung (10, tT) vorgesehen und letztere nur dann betätigbar ist, wenn die Intensität und die Zeitmessung bzwa -gebung des Emopfangssignals an der Sender-Empfänger-Einrichtung ihre spezifischen vorbestimmten. Größen übersch rei ten, 5. Alarmsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine erste und eine zweite Zeitmessungs- bzw. -gebereinrichtung (8 bzw. 9), die zwischen dem Verstärkerkreis und der Alarmeinrichtung (10, 11) angeordnet sind, wobei die zweite Zeitmessungs- bzw. -gebereinrichtung betätigt wird, wenn auch die erste Zeitmessungs- bzw.
    -gebereinrichtung betätigt wird, und wobei ferner ein Ladungs-Entladungskreis vorgesehen ist, derart, daß die zweite Zeitmessungs-bzw, -gebereinrichtung während einer bestimmten festgelegten Zeit in ihrem Betriebs- bzw0 Betätigungszustand verbleibt, und zwar selbst dann, nachdem die erste Zeitmessungs- bzw. -gebereinrichtung von ihrem IIEin"- in den Iraus"-zustand übergegangen ist.
    6. Alarmsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Fernsehkamera (20), die in Ansprechung auf Änderungen der Antennenimpedanz der Sender-Empfänger-Ein richtung betätigbar bzw, in Betrieb setzbar ist; sowie einen Monitor, eine Kontroll- bzw.
    Beobachtungseinrichtung o. dgl. (22) und/oder eine Fernsehbandaufzeichnungseinrichtung bzw. einen Video-Bandrecorder (23) der bzw die mit der Fernsehkamera verbunden ist bzw. sind; so daß das sich im Raum der elektromagnetischen Wellen bewegende Objekt auf dem Monitor 0. dgl. und/oder der Fernsehbandaufzeichnungsein richtung o. dgl. wiedergegeben bzw aufgezeichnet wird.
    7. Alarmsystem nach einem der Ansprüche 1 bis , gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Fernsehkameras (20 - 20n) die betriebsmäßig mit vorbestimmten Sender-Empfänger-Einrichtunuen (21 - 21n) aus der Mehrzahl dieser Sender-Empfänger-Ein richtungen verbunden und jeweils diesen zugeordnet sind, so daß das Objekt; das sich in dem von jeder Sender-Empfänger-Einrichtung abgedeckten bzw. überdeckten bzw. überwachten Raum bewegt, durch die einzelnen Monitoren, Kontroll- bzw. Beobachtungseinri cl-lttrngen o. dgl. und/oder Fernsehbandaufzei chnungseinri chtungen bzw, VideoBandrecorder, die betriebsmäßig mit den Fernsehkameras verbunden sind, mitgesehen, wiedergegeben und/oder aufgezeichnet wird.
    8. Alarmsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch ein 8andpaßfilter (16) im Verstärkerkreis zur Entfernung bzw. zum Ausfiltern von Hochfrequenzkomponenten, wie beispielsweise Brummgeräuschen.
    9. Alarmsystem nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitmessungs- bzw. -gebereinrichtung einen Transistor (Q3), eine zwischen die Basis des Transistors und die Stromversorgungsquelle (GE) geschaltete Diode (D5) und einen zwischen die Stromversorgungsquelle und Masse bzw. Erde geschalteten Leiterdraht (B) umfaßt, derart, daß der Stromfluß in der Basis des Transistors normalerweise unterbrochen ist, wobei die Zeitmessungs-bzw. -gebereinrichtung derart betrieben ist, daß der Basis über die Diode Strom zugeführt wird, wenn der Leiterdraht (B) unterbrochen bzw. abgetrennt'und infolgedessen der mit dem Ausgang des Transistors verbundene Alarmkreis betätigt wird Leerseite
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