DE2239565C3 - Hydraulische Vorschubvorrichtung für den Messerschildvortrieb im Tunneloder Stollenbau u.dgl - Google Patents
Hydraulische Vorschubvorrichtung für den Messerschildvortrieb im Tunneloder Stollenbau u.dglInfo
- Publication number
- DE2239565C3 DE2239565C3 DE19722239565 DE2239565A DE2239565C3 DE 2239565 C3 DE2239565 C3 DE 2239565C3 DE 19722239565 DE19722239565 DE 19722239565 DE 2239565 A DE2239565 A DE 2239565A DE 2239565 C3 DE2239565 C3 DE 2239565C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frame
- cylinder
- cylinders
- jacking
- feed device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 title description 3
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 4
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 3
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 2
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 2
- 101100495462 Arabidopsis thaliana CER16 gene Proteins 0.000 description 1
- 235000016496 Panda oleosa Nutrition 0.000 description 1
- 240000000220 Panda oleosa Species 0.000 description 1
- 101100033946 Plasmodium falciparum (isolate 3D7) RIPR gene Proteins 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000006872 improvement Effects 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 239000003380 propellant Substances 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft eine hydraulische Vorschubvorrichtung für den Messerschildvortrieb im Tunneloder
Stollenbau u. dgl. mit einem Vortriebsrahmen zum Vorschub der Messerbohlen, der über hydraulische
Vortriebszylinder mit einem Stützrahmen verbunden ist, wobei die hydraulischen Vortriebszylinder über den
Umfang des Vortriebsrahmens verteilt angeordnet und an ein hydraulisches Pumpensystem angeschlossen sind.
Bei den bekannten Messerschildvortrieben dieser Art werden die den Schild bildenden Messerbohlen einzeln
oder gruppenweise mit Hilfe des Vortriebsrahmens in das Erdreich vorgetrieben, der über eine größere
Anzahl hydraulischer Vortriebszylinder mit dem Stützrahmen verbunden ist. Da von der Gesamtzahl der
vorhandenen Mesiserbohlen jeweils nur eine einzige Bohle oder eine Gruppe von einigen wenigen Bohlen
vorgeschoben wird, müssen die Vorschubkräfte von dem Vortriebsrahmen an stets wechselnden und
exzentrisch zum Rahmenschwerpunkt liegenden Stellen auf die vorzuschiebenden Bohlen übertragen werden.
Aufgrund dieser wechselnden Kraftübertragungsstellen und der zum Rahmenschwerpunkt exzentrischen
Kraftübertragung kann es zu einem Verkanten und Kippen des Vortriebsrahmens selbst dann kommen,
wenn die Vortriebszylinder gleichmäßig über den Rahmenumfang verteilt am Vortriebsrahmen angreifen
und sämtliche Zylinder mit gleichen Druckmittelmengen beaufschlagt werden. Ein genauer Gleichlauf der
Vortriebszylinder und eine gleichmäßige Kraftverteilung auf alle Zylinder sind nicht erreichbar. Beim Kippen
des Vortriebsrahmens wirkt die vorzuschiebende Messerbohle als Drehpunkt, wobei die vom Drehpunkt
entfernt liegenden Vortriebszylinder mit erhöhter Geschwindigkeit eingefahren werden. Dieser unterschiedliche
Einschub der Vortriebszylinder und die unterschiedliche Kraftverteilung kann vor allem bei
großen Tunnel- oder Stollenquerschnitten zu erheblichen Schwierigkeiten, wie Verkantungen oder Verklemmungen
des Vortriebsrahmens führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Schwierigkeiten zu beheben. Insbesondere bezweckt
die Erfindung eine hydraulische Vorschubvorrichtung, mit der sich ein weitgehend verkantungs- und kippfreier
Vorschub des Vortriebsrahmens bei weitgehendem Gleichlauf und zugleich gleichmäßiger Beaufschlagung
und damit günstiger Ausnutzung der Vortriebszylinder erreichen läßt.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Vortriebszylinder zu drei über den Umfang des
Vortriebsrahmens in Abständen angeordnete Zylindergruppen mit jeweils einer gruppeneigenen Druckmittelzuleitung
zusammengefaßt sind, wobei innerhalb einer
jeden Zylindergruppe die Zylinder kommunizierend verbunden sind. Vorzugsweise liegen die Kraftangriffsschwerpunkte
der einzelnen Zylindergruppen in etwa gleichen Abständen voneinander am Umfang des
Vortriebsrahmens.
Jeder Zylindergruppe ist, wie erwähnt, eine eigene Druckmittelzuleitung zugeordnet, über die der Zylindergruppe
eine dosierte Druckmittelmenge zugeführt werden kann. Dabei besteht die Möglichkeit, für die drei
Zylindergruppen ein gemeinsames Pumpenaggregat mit einer Mengensteuerung vorzusehen, mit der jeder
einzelnen Zylindergruppe eine vorbestimmte Druckmittelmenge zugeführt werden kann. Im allgemeinen sind
die den einzelnen Zylindergruppen zugeführten Druckmittelmengen gleich. Nach einem weiteren Merkmal
der Erfindung kann aber auch für jede Zylindergruppe eine gesonderte Pumpe vorgesehen sein, die an den
Hydraulikkreis der betreffenden Zylindergruppe angeschlossen ist.
Die Abstützung des Vortriebsrahmens über drei Zylindergruppen stellt eine statisch eindeutig definierte stabile Rahmenabstützung dar, was Voraussetzung für einen verkantungs- und kippfreien Rahmenvorschub bei Gleichlauf und aktiver Beteiligung aller Zylinder am Messervorschub ist. Da innerhalb der Zylindergruppe alle Zylinder kommunizierend verbunden sind, ist ihre Druckbelastung stets gleich; die Zylinder wirken daher mit derselben Kraft auf den Vortriebsrahmen, wobei jedoch der Ausschub der Zylinder geringfügig unterschiedlich sein kann. Die Kraftübertragung der Zylinder ergibt für jede Zylindergruppe einen Kraftangriffsschwerpunkt, wobei die drei Kraftangriffsschwerpunkte etwa gleiche Abstände untereinander haben. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß stets alle drei Zylindergruppen, vergleichbar den drei Beinen eines dreibeinigen Tisches, ohne innere Verspannung und Verkantung des Vortriebsrahmens Kräfte übertragen, selbst dann, wenn die mittleren Vortriebswege der drei Zylindergruppen unterschiedlich sein sollten oder durch unterschiedliche Mengenbeauischiaguiig bewußt unterschiedlich einge-
Die Abstützung des Vortriebsrahmens über drei Zylindergruppen stellt eine statisch eindeutig definierte stabile Rahmenabstützung dar, was Voraussetzung für einen verkantungs- und kippfreien Rahmenvorschub bei Gleichlauf und aktiver Beteiligung aller Zylinder am Messervorschub ist. Da innerhalb der Zylindergruppe alle Zylinder kommunizierend verbunden sind, ist ihre Druckbelastung stets gleich; die Zylinder wirken daher mit derselben Kraft auf den Vortriebsrahmen, wobei jedoch der Ausschub der Zylinder geringfügig unterschiedlich sein kann. Die Kraftübertragung der Zylinder ergibt für jede Zylindergruppe einen Kraftangriffsschwerpunkt, wobei die drei Kraftangriffsschwerpunkte etwa gleiche Abstände untereinander haben. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß stets alle drei Zylindergruppen, vergleichbar den drei Beinen eines dreibeinigen Tisches, ohne innere Verspannung und Verkantung des Vortriebsrahmens Kräfte übertragen, selbst dann, wenn die mittleren Vortriebswege der drei Zylindergruppen unterschiedlich sein sollten oder durch unterschiedliche Mengenbeauischiaguiig bewußt unterschiedlich einge-
stellt werden, wie dies bei geringfügigen Änderungen der Vortriebsrichtung der Fall sein kann.
Gegenüber den vorbekannten Vorschubvorrichtungen, bei denen für jeden Vortriebszylinder ein
a ripr Pumpenkreis mit einem eigenen Steuerg·*0..
!".«fiat wird, ergibt sich mit der Erfindung
' Vorteil, daß hier nur drei Pumpenkreise
α ripr Pumpenkreis mit einem eigenen Steuer
g μ henötigt wird, ergibt sich mit der Erfindung
vent« dc ^ Vorlei| daß hier nur drei Pumpenkreise
außerdem ^^ steuerventil vorgesehen zu werden
mlt ^hen Dies führt zu einer erheblichen Verminderung
BUSde
deheSweiteren wesentlichen Merkmal der
^Λ,ην ist im Rücklauf der Zyiindergruppen eine
Erfindung·* ten Mindestdruck im Rücklauf halten-
?eiremsvorrichtung in Gestalt eines Drossel- oder >o
α Stils od. dgl. angeordnet. Das Bremsventil
BÄist zweckmäßig ein in Abhängigkeit von dem
°t in der Druckmittelzuleitung gesteuertes Drossel-DrU
welches derart arbeitet, daß der Drosselquer-Or!!ü't
im Rücklauf um so kleiner ist, je geringer der
I im Vorlauf bzw. in der Druckmittelzuführungslei-"ÜVii
den Vortriebszylindern ist. ^Anordnung dieser Bremsventile tragt ebenfalls
Verbesserung des verkantungs- und kippfreien T" nhnhs des Vortriebsrahmens bei Synchronlauf der
£ ytinder bei, da die Bremsventile verhindern,
I ft unter der Wirkung des sich aufgrund des
ntrivhen Lastangriffs unvermeidlich einstellenden exzent'mems einige Zylinder mit erhöhter Geschwin-J1C
Tn Vonrie'bsrichtung einfahren. Ein solcher ,5
hefcheunigter Einschub kann aufgrund des in der
dAbflußleitung wirkenden Gegendrucks nicht so daß die Kippmomente am Rahmen
Bohle und Vortriebsrahmen wieder gelöst und letzterer durch entgegengesetzte Druckbeaufschlagung der zylinder
14 um den Kolbenhub zurückgefahren, um nui eine weitere Bohle oder Bohlengruppe in gleicner
Weise vorzudrücken. Sind sämtliche Bohlen α» Schildes um etwa den Hub der Zylinder 14 vorgeschob-n
so wird der Vortriebsrahmen 13 an den Eonlen verriegelt und die Verriegelung des Stützrahmens 12
mit den Bohlen aufgehoben, so daß nun mit HJfe der
Vortriebszylinder 14 der Rahmen 1.? um den Ko'bennub
i Pfilih Vvorgedrückt werden
rtriebszylinder 14 der Rahmen 1.? um Pfeilrichtung Vvorgedrückt werden kana
Mbhlen vollzieht S!ch
in Pfeilrichtung Vvorgedrückt werden k Der
weitere Vorschub der Messerbohlen vollzieht S!ch dann in der vorstehend beschriebenen Weise.
Es ist erkennbar, daß beim Vortrieb der Bohlen, 0 der
Vortriebsrahmen 13. der in einer senkrecht »r
Vortriebsrichtung V stehenden Ebene angeordne. ^
möglichst parallel zu sich selbst verschoben werden sollte, was durch gle.chmäßige Ve^llu^rt d5r bs V r°h.
iriebszylinder 14 über den Umfang des V°rtnebs«h
mens 13 sowie durch mengenmäßig dosierte Drucfamt
telbe.ufschl.gung der Zylinder 14, als ο durc>G J lau
aller Zylinder erreicht werden konnte. Andererseits la
F ig. !erkennen, daß die Kraftübertragung zwischen
dem Vortriebsrahmen und der jwe.ls vorzuKhitoden
Bohle 10 in jedem Fall exzentrisch ™ k erfolgt und daß sich daher am
„I..UU..B .- ' daher mit vermindertem
Bauaufwand eine Gleichlaufsteuerung und demgemäß SÄngsfreier Vorschub des Vortnebsrahmens bei
zugleich günstiger Ausnutzung der eingesetzten Zylin-
ist ein Ausführungsbeispiel der
FiR 1 schemat.scn .n —Γ e.nen Messerschi
d zusammen mit einem Stützrahmen und einem Vortriebsrahmen sowie den Vortriebszylindern;
έΤβ 2 in einer Ansicht den Vortriebsrahmen und die
Verteilung der Vortriebszylinder über den Rahmenum-Verteuungae^
Vortriebszylinder jeweils zu einer
: mit eigenem Pumpen- und Hydraulik-
einer einzelnen rahmens führen kann.
Um diese Schwierigkeiten zu
■■se
der Messerschildvortrieb eine gruppe
50 ko
Schild bilden. Die Bohlen 10 die verbunden
nstehende Erdreich gepreui wc. uu>.
Die dem Bohlenvorschub dienende Vorschubvorrichtung besteht aus einem Stützrahmen 12, der mit den
einzelnen Bohlen 10 z. B. mittels Bolzen verriegelbar ist, und aus einem Vortriebsrahmen 13, der mit dem
Stützrahmen 12 über mehrere doppeltwirkende hydrau-
' "»--·:—1«- IA iierV-inndpn ist.
Vonriebszylindern der
einem handbetätigten Steuerschieber 22 verbunden ist. In der dargestellten Einstellung a des Steuerschiebers
fördert die Pumpe 17 im Kreislauf über die Druckleitung 21, den Steuerschieber 22 und eine Rücklaufleitung 23,
die über einen Rücklauffilter 24 an den Vorratsbehälter s 20 angeschlossen ist. Zwischen den Leitungen 21 und 23
ist ein Druckbegrenzungsventil 25 angeordnet, welches den maximalen Betriebsdruck im Hydraulikkreis begrenzt:
Der Steuerschieber 22 ist über eine Leitung 26 an die Zylinderräume 14' der drei Vortriebszylinder 14/4
angeschlossen. Entsprechend sind die auf der Kolbenstangenseite der Vortriebszylinder liegenden Zylinderräume
14" über eine Leitung 27 mit dem Steuerventil verbunden. Es ist erkennbar, daß die Zylinderräume 14'
und 14" untereinander jeweils kommunizierend verbunden sind. Mit 28 und 29 sind an die Druckleitung 21
angeschlossene Druckmeßgeräte bezeichnet.
Wird das Steuerventil 22 in die Stellung b gebracht, so werden die Zylinderräume 14" der Vortriebszylinder jo
14/4 mit der Pumpendruckleitung 21 verbunden, während die Zylinderräume 14' der Vortriebszylinder
an die Rücklaufleitung 23 angeschlossen sind. Die Vortriebszylinder schieben daher ein, wobei sie
aufgrund ihrer Kupplung mit dem Vortriebsrahmen 13 diesen in Vortriebsrichtung V(F i g. 1) unter Vorpressen
einer Messerbohle bzw. einer Bohlengruppe vorziehen. Da, wie erwähnt, alle drei Zylinder der Gruppe
kommunizierend verbunden sind, wirken alle drei Zylinder mit gleicher Kraft am Vortriebsrahmen 13. Es
versteht sich, daß beim Vorziehen des Vortriebsrahmens 13 auch die anderen Zylindergruppen // und ///
beteiligt sind, was durch Betätigen der ihnen zugeordneten Steuerventile 22 bewirkt wird. Bei gleicher
Pumpenfördermenge aller drei Pumpenaggregate und bei gleichzeitiger Betätigung der Steuerventile 22 der
Zylindergruppen ergibt sich somit ein Gleichlauf sämtlicher Vortriebszylinder 14, wodurch der Vortriebsrahmen
13 etwa parallel zu sich selbst vorgezogen wird. Wesentlich ist, daß am Vonrieb der Messerbohlen stets
alle Vortriebszylinder 14 aktiv beteiligt sind.
Dieser Zylindergleichlauf bei aktiver Beteiligung aller Vortriebszylinder wird dadurch verbessert, daß in die
Rücklaufleitungen 23 der einzelnen Hydraulikkreise jeweils ein Bremsventil 30 eingeschaltet ist. Dieses
besteht z. B. aus einem Drosselkolben, der über eine mit der Pumpendruckleitung 21 verbundene Steuerleitung
31 gegen die Rückstellkraft einer Feder 32 druckabhängig so verstellbar ist, daß die Rücklaufleitung 23 mittels
des Drosselkolbens um so stärker gedrossel wird, je geringer der Druck in der Leitung 21 ist Falls daher die
eine oder andere Zylindergruppe aufgrund der Kipptendenz
des Voirtriebsrahmens 13 mit geringerer Kraft auf den Vortriebsrahmen wirkt oder sogar durch den
kippenden Flahmen beschleunigt in Vortriebsrichtung einfahren will, erhöht sich automatisch der Druck im
Rücklauf 231 dieser Gruppe. Der Druckanstieg im Rücklauf 23 und damit in den Zylinderräumen 14' der
Vortriebszylinder wirkt dieser Kipptendenz entgegen und trägt daher zur gleichmäßigen Druckbeaufschlagung
sämtlicher Vortriebszylinder bei.
Falle eine Richtungsänderung des Stollen- oder Tunnelvortriebs vorgenommen werden soll, so läßt sich
dies dadurch leicht erreichen, daß die Fördermengen der den drei Zylindergruppen zugeordneten Pumpen 17
unterschiedlich eingestellt oder aber die Steuerventile 22 der Zylindergruppen mit einer gewissen zeitlichen
Verzögerung betätigt werden. In jedem Fall ist eine exakte Steuerung der Vortriebszylinder und damit ein
weitgehend kipp- und verkantungsfreier Vorschub des Vortriebsrahmens möglich.
Es versteht sich, daß die Anzahl der zu jeder Zylindergruppe / bis /// gehörenden Vortriebszylinder
entsprechend der jeweils erforderlichen Vorschubkraft unterschiedlich gewählt werden kann. In jedem Fall ist
es aber angebracht, jeder Zylindergruppe dieselbe Anzahl an Vortriebszylindern zuzuordnen.
Werden die Steuerventile 22 der drei Zylindergruppen in die Stellung c gebracht, so werden die
Druckräume 14' der Vortriebszylinder mit der Druckleitung
21 und die Druckräume 14" an den Rücklauf 23 angeschlossen. In diesem Fall wird der Vortriebsrahmen
13 gemäß F i g. 1 entgegen der Vortriebsrichtung V zurückgefahren bzw. bei festgelegtem Vortriebsrahmen
der entriegelte Stützrahmen 12 in Vortriebsrichtung V vorgeschoben.
Beim Einsatz von großen Messerschilden kann dieser zwei oder mehr Rahmen aufweisen, die jeweils mit drei
Zylindergruppen in der vorstehend beschriebenen Weise ausgerüstet sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Hydraulische Vorschubvorrichtung für den Messerschildvortrieb im Tunnel- oder Stollenbau
u. dgl., mit einem Vortriebsrahmen zum Vorschub der Messerbohlen, der über hydraulische Vortriebszylinder
mit einem Stützrahmen verbunden ist, wobei die hydraulischen Vortriebszylinder über den
Umfang des Vortriebsrahmens verteilt angeordnet und an ein hydraulisches Pumpensystem angeschlossen
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Vortriebszylincler (14) zu drei über den Umfang des
Vortriebsrahmens (13) in Abständen angeordnete Zylindergruppen (1, II, III) mit jeweils einer
gruppeneigenenDruckmittelzuleitung zusammengefaßt sind, wobei innerhalb einer jeden Zylindergruppe
die Zylinder kommunizierend verbunden sind.
2. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftangriffsschwerpunkte
der einzelnen Zylindergruppen (I, II, III) in etwa gleichen Abständen voneinander am Umfang des
Vortriebsrahmens (13) liegen.
3. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zylindergruppe (I,
II, III) eine gesonderte Pumpe (16/1, 16ß, 16Q mit
einem Hydraulikkreis (15A 155, 15Q aufweist.
4. Vorschubvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Rücklauf
(23) der Zylindergruppen (I, II, III) eine einen vorbestimmten Mindestdruck im Rücklauf haltende
Bremsvorrichtung in Gestalt eines Drossel- oder Bremsventils (30) angeordnet ist.
5. Vorschubvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremsventil (30) ein in
Abhängigkeit von dem Druck in der Druckmittelzuleitung (21) gesteuertes Drosselventil ist.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722239565 DE2239565C3 (de) | 1972-08-11 | Hydraulische Vorschubvorrichtung für den Messerschildvortrieb im Tunneloder Stollenbau u.dgl | |
| FR7230907A FR2195729B1 (de) | 1972-08-11 | 1972-08-31 | |
| JP9886572A JPS5539716B2 (de) | 1972-08-11 | 1972-10-02 | |
| BE130725A BE799078A (fr) | 1972-08-11 | 1973-05-04 | Dispositif pour l'avance ou le levage de lourdes et grandes construction, |
| US372351A US3889479A (en) | 1972-08-11 | 1973-06-21 | Means for displacing structures |
| GB2948973A GB1438518A (en) | 1972-08-11 | 1973-06-21 | Tunnelling shield |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722239565 DE2239565C3 (de) | 1972-08-11 | Hydraulische Vorschubvorrichtung für den Messerschildvortrieb im Tunneloder Stollenbau u.dgl |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2239565A1 DE2239565A1 (de) | 1974-02-21 |
| DE2239565B2 DE2239565B2 (de) | 1977-03-03 |
| DE2239565C3 true DE2239565C3 (de) | 1977-10-20 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3039351C2 (de) | Doppelt- wirkende hydraulische Gesenkschmiedepresse | |
| DE2700829C2 (de) | Hydraulische Ausbausteuerung | |
| DE1293032B (de) | Hydraulische Anlage mit Vielfach-Dosierpumpe zum synchronen Betaetigen einer Vielzahl von Arbeitszylindern | |
| DE1634885A1 (de) | Klemmvorrichtung | |
| DE2612169C3 (de) | Steuervorrichtung für einen Messerschild | |
| DE2239565C3 (de) | Hydraulische Vorschubvorrichtung für den Messerschildvortrieb im Tunneloder Stollenbau u.dgl | |
| DE1805229C3 (de) | Steuerung für einen wandernden Strebausbau | |
| DE1289506C2 (de) | Hydraulisches abstuetzelement | |
| DE2106443C3 (de) | Hobelführungseinrichtung | |
| DE3025922A1 (de) | Einrichtung zur steuerung der hydraulischen stirnschalungszylinder beim einbringen einer ortbetonauskleidung in unterirdischen bauwerken, wie vor allem tunnels, stollen, untertagestrecken u.dgl. | |
| DE1809713C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Vorrücken eines Strebförderers | |
| DE2239565B2 (de) | Hydraulische vorschubvorrichtung fuer den messerschildvortrieb im tunnel- oder stollenbau u.dgl. | |
| DE379718C (de) | Magazinholzschleifer | |
| DE805942C (de) | Haltevorrichtung fuer Schaelmesser von Furnierschaelmaschinen | |
| DE4208256A1 (de) | Hydraulische steuereinrichtung fuer messerstern-teigteil- und wirkmaschinen | |
| DE1001220B (de) | Verfahren zum absatzweisen Verlegen eines rahmenartigen Strebausbaugliedes sowie Ausbildung des Strebausbaugliedes | |
| DE1003162B (de) | Vorrichtung zum stempelfreien Vorpfaenden entsprechend dem fortschreitenden Abbau und Verfahren zum Betrieb der Vorrichtung | |
| DE2346514C3 (de) | Steuervorrichtung für die Stempel einer Abspanneinheit für einen Förderer und/oder eine Gewinnungsmaschine | |
| AT396569B (de) | Vorrichtung zum spalten von holz | |
| DE916642C (de) | Vorrichtung zum Verlegen von Strebfoerderern bzw. Leitschienen fuer Gewinnungsmaschinen | |
| DE1608492C (de) | Steuereinrichtung für einen Strebwanderausbau | |
| AT218814B (de) | Hydraulische Gleichlaufsteuerung | |
| DE2223995B2 (de) | Proportionalsteuerung für einen Hydraulikzylinder | |
| DE1758585C3 (de) | Hydraulischer Strebausbau | |
| DE826913C (de) | Einrichtung zum Vorruecken von strebfoerdermitteln als geschlossenes Ganzes in Richtung auf den Kohlenstoss |