DE2238970A1 - Nicht-sphaerisches lichtdurchlaessiges optisches element - Google Patents
Nicht-sphaerisches lichtdurchlaessiges optisches elementInfo
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Description
■ ■■ s ■ PHB. 32.
Dr. Herbert Scholz BKS/GVN
Aar,ii!d8f: K. V. PH LirS'GLOEILAMPEItf/eiÄRN ? 9 ^ P Q 7 Π
A!-.h>: PHB- 32 181 I LOl)-I IU
.Anrr.eidung vom: 7,8.72
»Nicht-sphärisches lichtdurchlässiges optisches Element"
• ...00O00. . .
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung"
von nicht-sphärischen lichtdurchlässigen optischen Elementen unter Anwendung eines Reproduzierverfahrens, in
dem* wenigstens der die optische Oberfläche des Elementes bestimmende Teil- aus einem Kunstharzmaterial gegossen wird,
Bei der Herstellung solcher optischen Elemente besteht das Problem, die optische Oberfläche mit der gewünschten
Genauigkeit zu bilden wegen des Schwunds des
! ■ 309808/1200
- > - PHB.32. 18
Kunstharzmaterials bei Anwendung eines (iussveri'aiirens.
Eine Lösung für dieses Problem wird von
Starkie in einem Artikel auf Seiten 107-109 in "Modern Plastics", Oktober 19^7 gegeben, in dem die Herstellung
eines nicht-sphärischen optischen Elementes, z.B. einer Schmidt-Korrektorplatte, durch was genannt wird das
"Oberflächenfertigungsverfahren", beschrieben wird. In
diesem Verfahren wird ein Kunstharzmaterial in eine optisch bearbeitete Lehre gegossen, die einer gewünschten
Form einer optischen Oberfläche entspricht. Dies liefert ein gegossenes Vorformstück, das, wegen des Schwunds
des Kunstharzmaterials beim Giessen, eine optische Oberfläche hat, die wehr wenig von der genauen Form des
Inneren der Lehre abweicht. Unter Anwendung der gleichen Lehre wird ein dünner Film aus dem gleichen Kunstharzmaterial
wie für das Vorformstück verwendet wurde, auf die Oberfläche des Vorformstückes gegossen. Verglichen
mit dem Rest des Vorformstücks ist dieser Film verhältnismässig
dünn, so dass dessen Schwund beim Giessen klein ist und das Ergebnis ist, dass ein optisches Element
erhalten wird, dessen Form ziemlich genau der Form des Inneren der Lehre entspricht. Weil für das Vorformstück
und den Film das gleiche Material verwendet wird, braucht die Grenzfläche zwischen diesen beiden die optischen
Eigenschaften des Elementes nicht zu beeinflussen,
wobei die Brechungszahl auf beiden Seiten der Grenzt'Iäche
die gleiche ist. Mit diesem Verfahren bedeutet der Schwund des Films beim Giessen jedoch, dass das optische Element
nicht genau der gewünschten optischen Form entsprechen
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- ί - - PUB.32.181
kann, aber die Toleranz ist für manche Anwendungen akzepi
ie-i'bai'1.
Bei einem anderen aus der britischen Patentschrift
"-G 7 9 h'2.6 bekannten Reproduzi ei'verf ahren,, ■ wird
kenn gegossenes Vorformstück verwendet und wird eine
Oberfläclienbedeckung aus Kunstharzmaterial in Uebereinstimmung
mit einer gewünschten nicht-sphärischen Form
auf die Oberfläche eines Substrats gegossen. In diesem Beispiel ist die Oberflächenbedeckung sehr dünn verglichen
mit der Dicke des Substrats, so dass, wie beim vorigen Verfahren, der Schwund beim Giessen klein ist.
Für grössere Genauigkeit wird der Schwund des Kunstharzmaterials beim Gussverfahren durch Anwendung einer Lehre
mit einer vergrösserten öder übertriebenen nicht-* sphärischen Oberfläche derart ausgeglichen, dass die
anfänglich zum Füllen der Lehre erforderliche Menge des Kunstharzmaterials beim Giessen schwinden wird und die
erforderliche nicht-sphärische Oberfläche gebildet wird. Dies wäre im wesentlichen ein Ännäheru'ngsverfahren, in
dem das gegossene Element mit einer optisch bearbeiteten Urlehre verglichen wird und die Lehre nach jedem Guss
allmählich vergrössert wird bis die gewünschte Genauigkeit
erhalten worden ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, das Problem des Schwunds in einer günstigeren Weise als
bis jetzt aus zug! eichen .„ " ,
Die -vorliegende Erfindung bezieht sich auf
ein Verjähren zur Herstellung eines nicht-sphärisehen
lichtdurchlässigen optischen Elementes, dadurch gekenn-
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- 4 - PHB.32.181
zeichnet, dass ein lichtdurchlässiges Substrat in der Nähe einer nicht-sphärischen Lehre und derselben zugewendet
angeordnet wird, welche Lehre eine Oberfläche hat, die der nicht-sphärischen Kontur einer Glasurlehre
entspricht, dass ein lichtdurchlässiges Kunstharzmaterial
in flüssiger Form in die Lehre injiziert wird, welches Kunstharzmaterial eine Brechurigszahl hat, die
grosser ist als die der Glasurlehre um einen Prozentsatz,
der etwa gleich dem Prozentsatz des linearen Schwunds des Kunstharzmaterials während des Giessens
ist, und das Kunstharzmaterial ausgehärtet wird.
Unter linearem Schwund ist hier zu verstehen,
Schwund in einer Richtung senkrecht zur Substratober- ;
fläche, d.h. Schwund, der die endgültige Schichtdicke '
beeinflussen wird.
Mit einem nicht-sphärischen optischen Element gemäss der Erfindung liefert die Zunahme der Brechungszahl der gegossenen Schicht zum Ausgleich des Schwunds
während des Giessens durch die Schicht einen optischen Weg, der etwa die gleiche Länge hat wie ein optischer
Weg haben sollte in einer Schicht die die gleiche Brechungszahl hat wie die genannte Glasurlehre und deren nichtsphärische
Oberfläche der genannten bestimmten nichtsphärischen Kontur entspricht.
Beim Durchführen der Erfindung ist die Anwen-
i. dung eines warmhärtbaren Kunststoffes, wie ein Epoxyharz
oder ein Polyesterharz, für die Schicht vorzuziehen,
weil solche Materialien verhältnlsmässig hart sind wenn sie gehärtet haben und also ein haltbares Produkt liefern.
309808/1200
- I - PUB.32.181
Der maximale Unterschied, in Dicke zwischen "verschiedenen
Teilen der Schicht ist vorzugsweise weniger als 0,o4 Inch.
Das Sub&trat kann auch ein Vorformstück solcher Materialien sein^ aber die Anwendung eines Glassubstrats
ist vorzuziehen weil Glassubstrate mit entweder sphärischen oder ebenen Oberflächen· leicht und billig erhaltbar
sind und nicht speziell für diesen Zweck herzustellen sind. Für eine Glasurlehre aus einem Glas mit
einem Brechungszahl von 1,57» kann das Material der
Schicht ein Epoxyharz sein mit einer Breehungszahl,. die grosser als 1,57 £&t un* einen Prozentsatz, de-r etwa
gleich dem Prozentsatz des linearen Schwunds ist, der während des Giessens zur Bildung der Schicht erhaltenworden ist.
Schicht ein Epoxyharz sein mit einer Breehungszahl,. die grosser als 1,57 £&t un* einen Prozentsatz, de-r etwa
gleich dem Prozentsatz des linearen Schwunds ist, der während des Giessens zur Bildung der Schicht erhaltenworden ist.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher
erläutert.
Fig., T zeigt SrChematisch das Prinzip der· Erfindung,,
Fig. 2 zeigt ein optische;» Element und
Fig. 3 zeigt ein; Stadium bei der Herstellung
des Elementes nach Fig. 2v
Fig. 1 zeigt (nicht masatäblieh) einen: Elementarteil
eines nicht-sphärischen lichtdurchlässigen
optischen Elementes von einer Form mit einem lichtdurchlässigen. Substrat mit einer Oberfläche,, die mit einer
gegossenen Schicht aus lichtdurchlässigem Kunstharzmaterial bedeckt ist, dessen Auesenoberflache nieht-spharisch
ist. Dieser Elementarteil enthält also einen Subatrat-
teil S und einen Schichtteil L. Venn Angenommen wird,
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dass die Materialien für das Substrat und die Schicht die
gleichen Brechungszahlen r_ haben, wird an ihre*· Grenzfläche
F keine Brechung auftreten und es kann angenommen
werden, dass ein gerader optischer Weg OP durch die Elementarteile besteht. Daher wird Licht LL an der Oberfläche
des Schichtteiles L einem solchen optischen Veg durch den Elementarteil folgen und als Licht LL* an die
Oberfläche des Substratteiles S erscheinen« wobei dieses
Licht LL1 abgebogen (oder korrigiert) wird gegenüber dem
Licht LL wegen der zwei Brechungen an den Grenzflächen Luft/Schicht und Substrat/Luft. Es ist einleuchtend,
dass das Mass der Abbiegung zwischen den Eingangs—
licht LL und dem Ausgangslicht LL1 von der- Dicke der
Teile S und L und ihren Brechungszahlen abhängig ist.
Wenn daher die Dicke des Schichtteiles L reduziert würde,
so dass ihre Breite nur La war, so sollte ein anderer kürzerer optischer Weg OP* durch den Elementarteil
bestehen, infolgedessen, das Mass der Abbiegung zwischen
dem Eingangslicht und dem Ausgangslicht IJL" kleiner
sein würde. Die gleiche Abbiegung wie oben kann Jedoch
erhalten werden durch Vergrössern der Brechungszahl des
Schichtteiles L von r zu r1, so dass Licht wieder längs
dem Weg P in den Substratteil S läuft. Es kann daher
eingesehen werden, dass, wenn ein nicht-sphärisebes optisches Element der obigen Form optische Eigenschaften
in Uebereinstimmung mit einer bestimmten nicht-sphärischen
Kontur und einem bestimmten Verhältnis zwischen den Brechungszahlen seines Substrats und seiner Schicht
haben soll, gemäss der Erfindung der lineare Schwund des
teilte/ti·*
- t- PHB„32.181
Kunstharzmaterials beim Giessen der Schicht in einer,
Lehre entsprechend der bestimmten Kontur dadurch ausgeglichen werden kann, dass für die Schicht ein Kunstharzmateriai
gewählt wird, mit einer Brechungszahl, die grosser ist als sie anders sein sollte um einen
Prozentsatz, der dem Prozentsatz des linearen Schwunds entspricht.
Die Herstellung gemäss der Erfindung eines
ni.cht-sphärisehen optischen Elementes der obigen Form
wird jetzt beschrieben werden. In Fig. 2 enthält eine
Schmidt-Korrektorplatte eine runde Glassubstratplatte
mit einem Durchmesser von 12 cm und einer Brechungszahl
von T,57« Die ebene Oberfläche 2 der Platte 1 ist mit
einer Schicht aus Bisphenol-A-Epoxyharz mit Epoxyäquivalent
5 bis 5»2 und hydroxyalkyliertem Polyamin Härter
der einen ausgehärteten Harz mit Brechungszahl von etwa 1,58 liefert. Die Oberfläche 4 der Schicht 3 ist nichtsphärisch
und entspricht im allgemeinen dem bekannten Schmidt-Korrektorplattenprofil. Der Unuterschied in Dicke
zwischen den dicksten Teilen 5 der Schicht 3 und den
dünnsten Teilen 6 ist weniger als Ο,θ4 Inch.
Die Korrektorplatte nach Fig. 2 ist in folgender
Weise hergestellt worden. .
Der Oberfläche 7 einer Glaslehre 8 (Fig. 3) wird zuerst die erforderliche Kontur gegeben durch
normale optische Bearbeitungsverfahren, welche Kontur
der nicht-sphärischen Kontur einer Glasurlehre mit bekannter Brechungszahl (ζ.B. 1,57 ) entspricht deren ' "
optischen Eigenschaften die Kofrelf torplatte · i?u entsprechen
309808/1200 ' "
-S- PHB.32.181
hat. Die Genauigkeit der erforderlichen Kontur wird
durch Vergleichen mit einer Urlehre durch Interferenzstreifenverfahren
kontrolliert. Die Oberfläche 7 der ί
Lehre wird dann gründlich gereinigt und poliert und mit einem Ablösungsmittel versehen von dem der grösste
Teil dann poliert wird. Viele solche Ablösungsmittel sind bekannt, z.B. Silikone, OeIe und Fette.
Die Oberfläche 2 des Substrats 1 wird dann ,'
bearbeitet um die Schicht 3 darauf kleben zu können. |
Zu diesem Zweck wird sie in einem Gemisch aus warmem \
Wasser und Reinigungsmittel gewaschen, mit niedergeschlagener Kreide gereinigt, mit entionisiertem Wasser
gewaschen, in Isopropylalkohol gereinigt und dann durch Ionenbombardierung in einem Vakuumraum gereinigt.
Das Substrat 1 wird dann in einem Abstand von 0,02" bis 0,05" von der Lehre 8 in der in Fig. 3
gezeigten Konfiguration angeordnet und der Raum 9 wird
mit einem Gemisch aus Epoxyharz und Härter gefüllt. Für eine Glasurlehre mit Brechungszahl 1,57» ist Bisphenol
-A-Epoxyharz mit Epoxyäquivalent 5 bis 5>2 und
hydroxyalkyliertem Polyamin Härter, der einen ausge- \
härteten Harz mit Brechungszahl 1,58 liefert, geeignet.
Es ist wichtig, dass während des Giessens keine Luftblasen in den Raum 9 eingefangen werden und zu diesem
Zweck wird diese Stufe in einem Vakuumraum durchgeführt. Ein biegsamer Streifen 10 aus z.B. Maskierungsklebband
wird um den Umfang der Lehre 8 angeordnet um den Harz zu behalten. Durch einen Schlitz 11 zwischen dem Streifen
und dem Substrat 1 kann überflüssiges Harz abfliessen.
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- <* - PHB. 32. 181
Das Material der Schicht 3 wird dann bei Zimmertemperatur zum Aushärten stehen gelassen/, worauf die Lehre 8
entfernt wird und die fertige Schmidt—Korrektorplatte
der Fig. 2 erhalten ist. Es hat sich gezeigt, dass wenigstens 100 und möglich noch mehr Korrektorplatten
mit einem Durchmesser von 12 cm für eine f1,6 Schmidtlinse
während der Lebensdauer einer Glaslehre 8 hergestellt
werden können.
Statt den Raum 9 in einem Vakuum zu füllen,
kann dies dadurch in Luft geschehen, dass der Kunstharz und der Härter durch ein (nicht—dargestelltes) Loch in
der Mitte des Substrats 1 injiziert werden. Dies ist aber ziemlich unbefriedigend, da die Unterseite des Substrats
1 dann nachher noch optisch flach poliert werden muss.
Für bestimmte andere nicht-sphärische optische
Elemente als Schmidt-Korrektorplatten kann es vorteilhaft sein, wenn die Oberfläche 2 des Substrats 1 sphä—
risch, konvex oder konkav ist, da die Variation in Dicke von Punkt zu Punkt der Schicht 3 manchmal so reduziert
werden kann. Wenn diese Variation nicht zu einem akzeptierbaren Mass reduziert werden kann, wird es notwendig
sein, der Oberfläche 2 einen ungefähr genauen Profil zu geben, ehe die Schicht 3 darauf angebracht
wird. ,.,"-.
Während des Aushärtens der Schicht 3 wird der
lineare Schwund des Epoxyharzes 0,5$ bis 1 15$ sein. Die
endgültige nicht-sphärische Kontur des optischen Elementes
wird also nicht genau der nicht-sphärischen
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- PHB. 32. 181
Kontur der Lehre entsprechen. Grosse optische Genauigkeit wird jedoch erreicht, weil die Brechungszahl (1,58) der
Epoxyharzschicht um etwa 0,64$ grosser ist als die
Brechungszahl (1,57) der Glasurlehre, was innerhalb des Bereiches des Prozentsatzes des linearen Schwunds des
Harzes während des Aushärtens ist.
Brechungszahl (1,57) der Glasurlehre, was innerhalb des Bereiches des Prozentsatzes des linearen Schwunds des
Harzes während des Aushärtens ist.
309808/12 OQ
Claims (2)
1.J Verfahren zur Herstellung eines nicht-sphürisclien
lichtdurchlässigen optischen Elementes, dadurch
gekennzeichnet;, dass ein lichtdurchlässiges Substrat
in der Nähe einer nicht-sphärischen'Lehre und-derselbenzugewendet
angeordnet wird, welche Lehre eine Oberfläche hat, die der nicht-sphärischen Kontur einer Glasurlehre
entspricht, dass ein lichtdurchlässiges Kunstharzmaterial
in flüssiger Form in die Lehre injiziert wird, welches Kunstharzmaterial eine Brechungszahl hat,
die grosser ist als die der Glasurlehre um einen
Prozentsatz, der etwa gleich dem Prozentsatz des linearen
Schwunds des Kunstharzmaterials während des Giessens ist,
und das Kunstharzmaterial ausgehärtet wird.
2. Verfahren nach Anspruch T1 dadurch gekennzeichnet,
dass das Kunstharzmaterial ein Epoxyharz ist. /. 3· Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass das Substrat aus Glas besteht.
γ i - -
3098 08/1200
4t
Leerseite
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