DE2238569C3 - Verfahren zum Löten einer Halbleiterplatte - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Beim Zusammenbauen eines Transistors oder einer Diode wird eine kleinere Halbleiterpiatte (in der Größenordnung
von 0,2 bis 0,5 mm2) gewöhnlich nach dem Wärmedruckverbindungsverfahren mit einem Metallsubstrat
verbunden, während eine größere Halbleiterplatte in der Regel mit einem Lötmittel mit dem Metallsubstrat
verbunden wird.
Beispielsweise wird eine Germaniumplatte, die sich gut mit eutektäschem Lötmittel aus Blei-Zinn benetzt,
unmittelbar an das Metallsubsirat gelö<et, während
eine Siliciumplatte, die sich nur schwach mit Lötmitteln benetzt, zuerst in dem Lötabschnitt mit Nickel oder
Gold plattiert und dann mit dem Metallsubstrat verlötet wird.
Beim Löten einer Halbleiterplatte mit einem Lötmittel ist es besonders wichtig, daß die gesamte Lötfläche
der Halbleiterplatte zur Bildung eines guten Kontaktes gut mit Lötmittel benetzt wird. Verbleibt in dem Lötabschnitt
ein Teil, der nicht gut mit Lötmittel benetzt ist, führt dies bei dem fertigen Transistor oder der Diode
zu dem Nachteil, daß die Betriebsstromdichte in dem gelöteten Abschnitt ungleichförmig ist. Läßt man einen
Impulsstrom mit einem sehr hohen Spitzenwert fließen, wird die Stromdichte örtlich konzentriert und verursacht
einen thermischen Durchbruch des Elements.
Bei einem aus der DE-QS 14 89 075 bekannten Verfahren gemäßdem Oberbegrif 1 des Patentanspruchs 1
soll der Einschluß von Gasblasen sowie Flußmittelresten in der Lötmitteischicht vorhindert werden.
Hierzu wird bei diesem Verfahren Lötmittel in Scheibenform zwischen das Metallsubstrat und die
Halbleiterscheibe gelegt und das Metallsubstrat im Bereich der Auf lagefläche mit einem eingeprägten Raster
aus sich kreuzenden Rillen versehen, durch die Gasblasen und Flußmittelreste abfließen sollen.
Bei diesem bekannten Verfahren wird jedoch der Einschluß von Gasblasen oder Flußmittelresten nicht mit
hinreichender Sicherheit verhindert: Beim Erwärmen in einem Ofen kann beispielsweise die Lötmittelscheibe vom
Rand her aufschmelzen. Durch das am Rand flüssige Lötmittel könnte das innerhalb der flüssigen Randschicht
liegende Volumen vom Außenraum abgeschlossen werden, so daß vorhandene Gasblasen sowie Flußmittelreste
teilweise nicht austreten können. Damit kann aber das bekannte Verfahren nicht in allen Fällen
eine einschlußfreie Lötmittelschicht gewährleisten.
Ein Verfahren ähnlicher Gattung ist aus der AT-PS
Ein Verfahren ähnlicher Gattung ist aus der AT-PS
ίο 2 31 568 bekannt Bei diesem Verfahren, das eine einwandfreie
Benetzung der Halbleiterplatte und des Metallsubstrats sicherstellen soll, ist eine einlegierte Elektrode
gleichzeitig als Lötmittelscheibe ausgebildet Für dieses Verfahren gelten ähnliche Gesichtspunkte wie
für das Verfahren gemäß der DE-OS 14 89 075.
Bei einem in der DE-AS 10 64 637 beschriebenen Verfahren ist eine im Metallsubstrat vorgesehene
Ausnehmung für das Lötmittel an der Kante des Halbleiters vorgesehen und wird so mit Lot im
festen Zustand gefüllt, daß die Halbleiterplatte teilweise auf dem Lot aufliegt Damit wird zwischen dem
Metallsubstrat und der Halbleiterplatte ein Spalt ausgebildet, der sich erst im Verlauf des Schmelzvorganges
des Lotes schließt. Bei diesem Eindringen des Lotes zwischen die Halbleiterplatte und das Metallsubstrat
ist es sehr leicht möglich, daß Gasblasen eingeschlossen werden, die nicht entweichen kennen und zu
den gefürrhteten Fehlstellen führen, die eine Zerstörung des Halbleiterbauelements bei höheren Strombelastungen
zur Folge haben können. Die Bildung von Gasbläschen im Lötbereich wird auch dadurch begünstigt,
daß das im Innenbereich der Halbleiterplatte vorhandene Lot keine so schnelle Reduzierung durch Umgebungsgas
erfährt, wie das im Umfangsbereich der Platte vorhandene Lot, so daß sich letzteres schneller
ausbreitet als das im Mittelbereich vorhandene Lot. Durch diese unterschiedliche Ausbreitungsgeschwindigkeit
kann es ebenfalls zum Einschluß von Gasblasen kommen.
Ferner beschreibt die DD-PS 67 512 ein Verfahren zum Kontaktieren von' Halbleiterbauelementen, bei
dem zum Zweck einer guten Wärmeableitung aus dem Kollektor-pn-Übergang die Kollektorauflage mit mindestens
einer Nut versehen ist, die beim Lötvorgang durch Kapillarwirkung einen Teil des Kollektormaterials
aufnimmt und hierdurch ein kleiner Abstand zwischen dem Kollektor-pn-Übergang und der Kollektorauflage
erreicht wird. Bei diesem Verfahren wird also überschüssiges Lötmittel gewissermaßen in eine Nut
gesaugt, wobei aber das beim Lötvorgang schmelzende Kollektormaterial vor dem Lötvorgang als Scheibe
zwischen dem Transistorelement und der Metallunterlage angeordnet ist, so daß sich durchaus Blasen an den
Lötstellen zwischen dem Transistorelement und dem Kollektormaterial ausbilden können.
Schließlich offenbart die DE-AS 11 27 180 ein Verfahren
zum Herstellen von Schaltstücken von Schaltern und insbesondere zum Hartlöten vorzugsweise gesinterter
Kontaktplättchen mit deren Träger. Bei diesem Verfahren erfolgt die Zufuhr von mit einer Flamme geschmolzenem
Lötmaterial von oben durch eine Bohrung in dem Träger, der sich während des Lötvorgangs
oberhalb des Kontaktplättchens befindet.
Durch diese Zufuhr des geschmolzenen Lötmaterials
fts soll erreicht werden, daß das an den Lötspalt herangebrachte Lot das in der späteren Lötstelle unerwünschte
Flußmittel vor sich her nach außen treibt und die Lötstelle tollständig von Flußmittel säubert. Beispielsweise
aufgrund der Verwendung einer Flamme zum Erwärmen ist dieses Verfahren jedoch nicht zum Löten von
Halbleiterplatten verwendbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Pateritanspruchs 1
so auszubilden, daß eine Blasenbildung in der Lötschicht zwischen der Halbleiterplatte und dc:n Metallsubstrat
sicher vermieden wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Schritte gelöst. Durch die Zufuhr von geschmolzenem Lötmittel durch die Nut von einer von der Halbleiterplatte
entfernten Stelle zu der Auflagefläche zwischen der Halbleiterplatte und dem Metallsubstrat wird
zweierlei erreicht- erstens können während der Zufuhr eventuell in dem Lötmittel eingeschlossene Gasblasen
austreten; zweitens beginnt das Eindringen in den Spalt zwischen dem Metallsubstrat und der Halbleiterplatte
am Rand der Halbleiterpiatte, so daß sich das Lötmittel
von dieser Randstelle aus fortschreitend in den Spalt ausbreitet, ohne daß die Gefahr besteht, daß noch unbenetzte
Gebiete eingeschlossen werden.
Damit wird in jedem Fall zwischen der Halbleiterplatte und dem Metallsubstrat vorhandenes Gas aus dem
Zwischenraum ausgedrängt.
Ferner ist außer dem kapillaren Spalt zwischen Halbleiterplatte und Metallsubstrat außerhalb
des Bereichs der Nut kein Spalt vorhanden, der sich durch Absenken der Halbleiterplatte während des Lötvorgangs
verringert und zur Einschließung von Gasblasen führen könnte. Außerdem erfährt das Lötmittel bei
der Zuführung über die Nut eine Reduzierung und breitet sich aus dem Bereich der Nut unterhalb der Halbleiterplatte
gleichmäßig nach allen Seiten im Zwischenraum zwischen der Halbleiterplatte und dem Metallsubstrat
aus. Der gesamte Bereich der Lötflächen wird vollständig mit Lötmittel benetzt, so daß ein extrem
guter Kontakt gebildet wird und ein thermischer Durchbruch als Folge von Gaseinschlüssen zwischen
den Lötflächen ausgeschlossen ist. Die Ausbreitung des Lötmittels durch die Kapillarwirkung auf den gesamten
Bereich der Lötflächen gewährleistet zugleich eine extrem kleine Dicke der Lötmittclschicht, was den Wärmewiderstand
des fertigen Halbleiterbauelements niedrig hält.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert.
F i g. 1 zeigt eine Schnittansicht zur Veranschaulichung
eines konventionellen Verfahrens zum Löten einer Halbleiterplatte an ein Metallsubstrat mit einem
Lötmittel;
Fig. 2a und 2b zeigen eine Draufsicht und eine
Schnittansicht gemäß Linie ΙΙέ>-Ι1ί>
in Fig. ?a zur Veranschaulichung einer Form des Verfahrens zum Löten
einer Halbleiterplatte an ein Metallsubstrat; und
Fig. 3a und 3b zeigen eine Draufsicht und eine
Schnittansicht nach Linie lllö-lllö in F i g. 3a zur Veranschaulichung
einer anderen Form dec Verfahrens zum Löten einer Halbleiterplatte an ein Metallsubstrat.
In F i g. 1 ist ein konventionelles Verfahren zum Löten
einer Halbleiterplatte an ein Metallsubstrat veranschaulicht, bei dem eine Siliciumplatte 1 mit einer Nikkeischicht
2 auf einer Oberfläche plattiert ist und auf einem Metallsubstrat aus Kupfer 3 angeordnet ist, das
über eine Lotscheibe 4 als Wärmesenke wirkt. Die Lotscheibe 4 besteht beispielsweise aus einer
Blei-Zinn-Legierungsplatte. Über der Siliciumplatte i ist ein Gewicht 5 vorgesehen, um während einer Wärmebehandlung
Druck anzulegen. Die Lötung der Siliciumplatte t an das Metallsubstrat wird durchgeführt, indem
die obigen Teile einheitlich übereinander gelegt werden, die zusammengesetzte Anordnung in einem
Ofen gehalten wird, der mit einer nichtoxidierenden Atmosphäre gefüllt ist, und indem die Anordnung bei
einer vorbestimmten Temperatur zum Schmelzen des Lötmittels erhitzt wird (japanische Patentschrift
14 709/64).
Bei diesem Verfahren ist das Schmelzen zwischen der auf die Siliciumplatte 1 plattierten Nickelscnich!
und dem Lötmittel 4 jedoch nicht überall gut, und zwar an solchen Abschnitten in der Nickelschicht 2, die nicht
!5 mit Lötmittel benetzt sind. Existieren solche Abschnitte
in der Lötfläche, ist die Betriebsstromdichte in der Verbiitdungsfläche
in dem fertigen Transistor ungleichmäßig, was die eingangs genannten nachteiligen Folgen
hat.
Das Auftreten solcher Abschnitte ist auf Luft oder andere gasförmige Einschlüsse zurückzuführen, die
zwischen der Siliciumplatte und dem Metallsubstrat zur Zeit des Obereinanderliegens vorlagen und nicht aus
dem Raum zwischen der Siliciumplatte und dem Metallsubstrat entweichen konnten, als das Lötmittel in
dem Ofen geschmolzen wurde und die gewünschten Flächen benetzte. Dies ist der Fall, wenn die Luft oder
die gasförmigen Einschlüsse von dem geschmolzenen Lötmittel umgeben sind und keinen Weg zum Entweichen
finden.
Zur Lösung dieses Problems kann in Erwägung gezogen werden, die Oberfläche des Metallsubstrats zur
Erzielung einer Rauhigkeit von einigen 10 μιτι zu behandeln.
Wird eine solche Bearbeitung durchgeführt, können aber gerade die hierbei erzeugten konkaven
Abschnifte Fallen für die gasförmigen Einschlüsse bilden und das Auftreten von größeren Blasen verursachen.
Mit der Erfindung wird das Problem in der Weise gelöst, daß der Fluß von geschmolzenem Lötmittel während des Lötens gesteuert wird. Ein Lötmittelbad oder eine Lötmittelzufuhr wird in einem Abschnitt eines Metallsubstrats gebildet, der abseits des Abschnitts für die Montage der Halbleiterplatte liegt.
Mit der Erfindung wird das Problem in der Weise gelöst, daß der Fluß von geschmolzenem Lötmittel während des Lötens gesteuert wird. Ein Lötmittelbad oder eine Lötmittelzufuhr wird in einem Abschnitt eines Metallsubstrats gebildet, der abseits des Abschnitts für die Montage der Halbleiterplatte liegt.
Außerdem ist eine Nut vorgesehen, die von dem Lötmittelbad oder der Lötmittelzufuhr zu dem Abschnitt
zur Montage der Halbleiterplatte verläuft, um das geschmolzene Lötmittel den Lötflächen der Halbleiterplatte
und des Metallsubstrats zuzuführen.
Eine Ausführungsform des Lötverfahrens ist in den F i g. 2a und 2b veranschaulicht. In einem Trägersubstrat
ist ein ausgesparter Abschnitt gebildet, der als Lötmittelbad dient. In dieses Bad eingebrachtes Lötmittel
wird geschmolzen und dem Zwischenraum zwisehen den Lötflächen einer Halbleiterplatte und des
Trägersubstrats zugeführt, um diese zu verbinden. In den Figuren bzeichnet die Bezugsziffer 6 den ausgesparten
Abschnitt und die Bezugsziffer 7 eine Nut, die sich von dem ausgesparten Abschnitt 6 zu dem Abschnitt
erstreckt, wo eine Siliciumplatte 1 angeordnet wird. Die Siliciumplatte I wird an einer vorbestimmten
Stelle des Metallsubstrats 3 mit dem ausgesparten Abschnitt 6 und der Nut 7 angeordnet. In dem ausgesparten
Abschnitt 6 wird eine ausreichende Menge an Lötmittel 8 untergebracht. Auf die Siliciumplatte 1 wird ein
geeignetes Gewicht 5 gesetzt, das die Siliciumplatte 1 auf das Metallsubstrat 3 drückt.
Diese mit der Siliciumplatte und dem Lötmittel gebil-
dete Anordnung wird in einem Ofen wärmebehandelt. Der Fluß des Lötmittels wird zum Erreichen einer guten
Lötverbindung folgendermaßen gesteuert:
Das Lötmittel wird zunächst geschmolzen und nimmt dabei eine Kugelform an, die sich mit dem Ansteigen
der Temperatur ändert. Das Lötmittel wird dann flüssig und beginnt von ι %m Lötmittelbad 6 zur Nut 7 zu fließen,
die es auffüllt. Von den Abschnitten längs der Nut 7 setzt ein Benetzen der Siliciumplatte 1 und des Metallsubstrats
3 mit dem Lötmittel ein, wobei gasförmige Einschlüsse, die zwischen den Lötflächen vorhanden
sind, im Verlauf der Benetzung ausgestoßen werden. Das Lötmittel erstreckt sich dann über die gesamten
Lötflächen.
Die Ausdehnung des Lötmittels ist auf die Kapillarwirkung zurückzuführen. Gasförmige Einschlüsse werden
bei diesem Ausdehnungsvorgang ausgestoßen, so daß keine Blasen zwischen den Lötflächen verbleiben
und ein extrem guter Kontakt hergestellt wird.
F i g. 3a und 3b zeigen eine Variante des Verfahrens nach der Erfindung, die eine weitere Verbesserung erbringt.
Bei dem Verfahren nach F i g. 2a und 2b kann zwar ein guter Kontakt erreicht werden, es kann jedoch vorkommen,
daß das Lötmittel aus dem Bad austritt, wenn das Metallsubstrat erschüttert wird, nachdem das Lötmittel
aufgebracht wurde, daß das Lötmittel nur schwierig in das Lötbad eingebracht werden kann und
daß es im Hinblick auf die Abmessungen des Metallsubstrats schwer ist. einen Raum zur Bildung des Lötbades
vorzusehen. Diese Probleme können durch das Verfahren nach F i g. 3a und 3b beseitigt werden, bei dem an
Stelle des in den F i g. 2a und 2b gezeigten Lötbades ein hitzefester Aufsatz mit einem geraden Durchgangsloch, das sich zu einem Abschnitt der Nut 7 erstreckt,
verwendet und auf dem Metallsubstrat angeordnet wird. Über dieses gerade Durchgangsloch wird der Nut
geschmolzenes Lötmittel zugeführt. Gemäß der Darstellung in den F i g. 3a und 3b ist die Siliciumplatte t an
einer bestimmten Stelle auf dem Metallsubstrat angeordnet und mit einem feuerfesten Aufsatz 9 abgedeckt.
In diesem Aufsatz ist ein Loch gebildet, das aus einem geraden Durchgangsloch 10 und einem Trichter
11 besteht. Der Aufsatz ist derart angeordnet, daß das gerade Durchgangsloch 10 in die Nut 7 mündet, die in
dem Metallsubstrat 3 vorgesehen ist. Nach Anordnung des Aufsatzes auf dem Metallsubstrat in der zuvor beschriebenen
Weise wird Lötmitte! 8 in den Trichter 11
ίο des in dem Aufsatz 9 gebildeten Loches eingebracht.
Die Vorbereitung zum Löten ist damit beendet. Dann wird die Anordnung in einen Ofen gesetzt, um eine vorbestimmte
Wärmebehandlung durchzuführen. Das Lötmittel 8 wird bei dieser Wärmebehandlung geschmolzen,
so daß es vom Trichter 11 nicht länger gehalten und über das gerade Durchgangsloch !0 der engen Nut
7 zugeführt wird. Die Verbindung der Siliciumplaite 1 mit dem Metallsubstrat 3 erfolgt dann in der zuvor beschriebenen
Weise, wobei ein guter Kontakt erhalten wird. Es muß also kein Lötbad auf dem Metallsubstrat
gebildet werden, so daß die damit verbundenen erwähnten Nachteile vollständig beseitigt werden.
Gleiche Wirkungen können auch dadurch erhalten werden, daß geschmolzenes Lötmittel in das gerade
Durchgangsloch getropft oder Lötmittel vorher in dem geraden Durchgangsloch angeordnet wird.
Die vorstehenden Ausführungen beziehen sich auf das Löten einer Siliciumplatte bei der Herstellung eines
Siliciumleistungstransistors; das Verfahren kann jedoch in weitem Rahmen auf das Löten von Halbleitern in
Halbleitervorrichtungen angewendet werden. Ferner muß die in dem Substrat gebildete enge Nut nicht gerade
verlaufen, wie es in der Zeichnung gezeigt ist. Vielmehr können auch sich kreuzende Nuten mit einem
Kreuzungspunkt in dem Lötabschnitt oder radial verlaufende Nuten verwendet werden. Wichtig ist das
Vorhandensein eines Teils einer Nut unter dem Lötabschnitt des Halbleiterkörpers zur Lötmittelzufuhr.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Verfahren zum Löten einer Halbleiterplatte an ein Metallsubstrat, bei dem die Halbleiterplatte
oberhalb einer im Metallsubstrat vorgesehenen Nut für das Lötmittel auf das Metallsubstrat aufgelegt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Lötmittel (8) im geschmolzenen Zustand von einer
im Abstand von der Halbleiterplatte (1) angeordneten Stelle durch die Nut (7) der Auflagefläche zwischen
der Halbleiterplatte und dem Metallsubstrat zugeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß das Lötmittel in einem im Metallsubstrat (3) vorgesehenen ausgesparten Abschnitt (6)
am von der Halbleiterplatte (1) entfernten Ende der Nut geschmolzen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lötmittel (8) über einen
ein gerades Durchgangsloch (10) an die Nut (7) anschließenden Trichter (II) zugeführt wird, der in
einem auf das Metallsubstrat (3) gesetzten, feuerfesten Aufsatz (9) ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| JP47013741A JPS5211874B2 (de) | 1972-02-07 | 1972-02-07 |
Publications (3)
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ID=26349573
Family Applications (1)
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