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DE1127180B - Verfahren zum Hartloeten von vorzugsweise gesinterten Kontaktplaettchen mit seinem Traeger - Google Patents

Verfahren zum Hartloeten von vorzugsweise gesinterten Kontaktplaettchen mit seinem Traeger

Info

Publication number
DE1127180B
DE1127180B DES66892A DES0066892A DE1127180B DE 1127180 B DE1127180 B DE 1127180B DE S66892 A DES66892 A DE S66892A DE S0066892 A DES0066892 A DE S0066892A DE 1127180 B DE1127180 B DE 1127180B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soldering
carrier
brazing
support
flux
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES66892A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Haecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES66892A priority Critical patent/DE1127180B/de
Publication of DE1127180B publication Critical patent/DE1127180B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H11/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches
    • H01H11/04Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts
    • H01H11/041Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts by bonding of a contact marking face to a contact body portion
    • H01H11/045Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of switch contacts by bonding of a contact marking face to a contact body portion with the help of an intermediate layer

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Ceramic Products (AREA)

Description

  • Verfahren zum Hartlöten von vorzugsweise gesinterten Kontaktplättchen mit seinem Träger Die Schaltstücke von Schaltern werden bekanntlich vielfach an ihrer Kontaktgabestelle mit einer aus hochwertigem Kontaktmaterial bestehenden Auflage versehen, um den Verschleiß an Kontaktstücken zu verringern. Zu diesem Zweck eignen sich besondere Metall-Legierungen und vor allem auch Sinterwerkstoffe. Bisher machte das Aufbringen der Auflagestücke, die meist in Form von Plättchen verwendet wurden, auf das zugehörige Kontakttragteil beträchtliche Schwierigkeiten. Eine zuverlässige Befestigung sichert zwar das Hartlöten, doch konnte bisher die Hartlötung nur mühsam, zeitraubend und vor allem nicht ohne größeren Ausschuß an fertigen Kontaktstücken durchgeführt werden. Bei dem bisher üblichen Lötverfahren wurde das Schaltstücktragteil und das zugehörige Auflagematerial, z. B. Plättchen, auf einer hoch hitzebeständigen Unterlage, z. B. aus Keramikmaterial, die von unten her, z. B. durch eine Gasflamme auf Rotglut gebracht wurde, erhitzt, wobei die aufeinander zu liegen kommenden Flächen von Tragteil und Auflage mit Flußmittel eingestrichen waren. Hatten die beiden auf diese Weise erhitzten Teile die für die Hartlötung notwendige Temperatur angenommen, wurde unter Einbringen von Lot die Auflage auf das Tragteil gelegt. Dabei mußte die Auflage, um eine in elektrischer Hinsicht sichere Lötung zu gewährleisten, hin und her bewegt werden, um einerseits die sich gebildeten Oxyde zu entfernen und andererseits das Flußmittel aus dem Lötstellenbereich herauszudrücken. Ferner mußte das verhältnismäßig leichte Auflageplättchen beim Lötvorgang noch gegen das Tragteil gepreßt werden, wenn eine sichere Lötung erreicht werden sollte. Besonders nachteilig bei dieser Lötung war ferner noch, daß das Auflageplättchen, da es in gleicher Weise, d. h. zusammen mit dem demgegenüber viel größeren Tragteil erhitzt wurde, leicht überhitzt wurde, wodurch nicht nur eine Verbiegung des Plättchens eintrat, sondern vielfach auch die Eigenschaften des Auflagematerials infolge Strukturänderung sich verschlechterten.
  • Für das Hartlöten von Kontaktplättchen auf einen Träger ist auch ein für das Auflöten von Hartmetall= plättchen auf Drehstählen bekanntgewordenes elektrisches Hartlötverfahren unbrauchbar, bei dem der das Hartmetallplättchen aufnehmende und als Elektrode dienende Drehstahl in einem Elektrodenhalter eingespannt war und gegen die Gegenelektrode gedrückt wurde; denn auch dieses Verfahren wies die gleichen nachteiligen Erscheinungen, wie vorstehend angegeben, auf. Auch ein weiter bekanntgewordenes Lötverfahren, bei dem ein aufzulötendes Plättchen unter Einbringung eines engmaschigen Drahtgewebes in einer Ausfräsung des Tragteils gehalten und in einem eine Mischung von Löt- und Flußmittel enthaltenden, luftdicht verkitteten Tiegel im Lötofen gelötet wurde, ist für das Hartlöten von Kontaktplättchen unbrauchbar, da es einerseits sehr umständlich, teuer und zeitraubend ist und andererseits keine in elektrischer Hinsicht einwandfreien Lötungen sicherte.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Hartlöten von vorzugsweise gesinterten Kontaktplättchen mit seinem Träger anzugeben, bei dem nicht nur die sämtlichen vorgenannten Nachteile vermeidbar sind, sondern das darüber hinaus noch eine schnelle und wenig -Arbeitsaufwand erfordernde Lötung mit Hilfe einer Gasflamme bei geringstem Ausschuß gewährleistet.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt die Erwärmung der Lötfläche durch eine Gasflamme über einen mit wenigstens einer in Richtung auf die Mitte der Lötfläche verlaufenden Bohrung versehenen, auf dem Kontaktplättchen ruhenden Träger, und das Lot wird der Lötfläche über die Bohrung des Trägers zugeführt.
  • Die Erfindung ist in verschiedener Weise vorteilhaft. Da die Erwärmung der Auflage in der Hauptsache über den darüberliegenden Träger erfolgt, besteht keine Gefahr der Überhitzung des Auflageplättchens mit deren schädlichen Folgen, wie Verbiegen der Auflageplättchen und Verschlechterung der Materialeigenschaften infolge Gefügeveränderungen. Die Lötung selbst läßt sich gegenüber dem früheren Lötverfahren in einem Bruchteil der Zeit durchführen. Dabei brauchen die zu verbindenden Teile beim Lötvorgang nicht mehr gegeneinander verschoben und bewegt werden, weil das durch eine Bohrung an den Lötspalt herangebrachte Lot das in der späteren Lötstelle unerwünschte Flußmittel vor sich her nach außen treibt und die Lötstelle vollständig von Flußmittel säubert. Auch das Aufeinanderdrücken der zu verlötenden Teile ist nicht mehr notwendig; weil -der Druck des schwereren obenliegenden Trägers bereits für eine genügende und vor allem ausreichende Belastung während des Lötvorganges sorgt. -Das wichtigste ist aber, daß mit dem erfindungsgemäßen Lötverfahren praktisch aussehußlos gearbeitet. werden kann. Dies bedeutet nicht nur einen Gewinn an Arbeitsaufwand und Vermeidung von Materialverlusten, sondern es wird vor allem auch die umständliche Nachprüfung jedes einzelnen Schaltstückes vermieden.
  • An Hand der Zeichnung wird das erfindungsgemäße Verfahren näher erläutert.
  • Mit 1 ist eine aus hochhitzebeständigem Isolierstoff bestehende Unterlage; z. B. Keramikplatte, bezeichnet. Auf dieser ist ein Kontaktplättchen 2 aufgelegt. Das Plättchen besteht aus einem hochwertigen Kontaktmaterial oder auch aus Sintermaterial. Die Oberseite ist mit Flußmittel für die spätere Hartlotung eingestrichen. Darüber ist der demgegenüber viel größere und schwerere, vorzugsweise aus Kupfer gefertigte Träger 3 für das Plättchen 2 aufgelegt. .Die dem Plättchen 2 zugekehrte Seite ist gleichfalls mit Flußmittel eingestrichen. Im Träger 3 ist vorzugsweise mittig eine Bohrung 4 vorgesehen, die es von oben her in Richtung gegen das Plättchen 2 durchsetzt. Am auflageseitigen Rand dieser Bohrung ist diese bei 5 aufgeweitet, was durch Ansenken erreichbar ist, wobei ein möglichst großer Winkel, vorzugsweise von über 120° angewandt werden soll. Sind die Teile 2 und 3 in der angegebenen Weise übereinandergebracht, dann wird. der Träger 3 von oben her vermittels einer bei 6 angedeuteten Gasflamme erhitzt, bis die für die Hartlotung erforderliche Temperatur an den Teilen 2 und 3 erreicht ist. In diesem Zeitpunkt wird sodann durch die Bohrung 4 das Lot eingebracht. Dieses schmilzt und dringt durch den Spalt 7 zwischen den aufeinanderliegenden Teilen 2 und 3 hindurch und schiebt dabei, da es allseitig sich ausbreiten kann, das Flußmittel radial nach allen Seiten verdrängend vor sich her und säubert damit die Lötstelle zuverlässig von jedwedem Flußmittel, das bei einem Verbleiben an der Lötstelle deren Güte; insbesondere in elektrischer Hinsicht, beträchtlich vermindern würde und zu Ausschußlötungen führen würde, Infolge der am auflageseitigen Ende angebrachten Ansenkung 5 der Bohrung 4 ist das Austreten des Lots und damit das restlose Entfernen des Flußmittels aus dem Spalt 7 beträchtlich erleichtert, und zwar ohne daß die Teile 2 und 3, wie dies bisher notwendig war, während des Lötvorganges bewegt werden müssen. Da beim erfindungsgemäßen Verfahren der schwere Träger 3 auf dem demgegenüber kleineren Kontaktplättchen 2 aufliegt, entfällt ein Gegeneinanderpressen dieser Teile während des Lötvorganges. Bei entsprechend geformten Schaltstücken können selbstverständlich an Stelle einer mittigen Bohrung auch mehrere angebracht werden, doch müssen diese so vorgesehen werden, daß das Flußmittel durch das Lot aus dem Spalt 7 verdrängt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Hartlöten von vorzugsweise gesinterten Kontaktplättchen mit seinem Träger, dadurch gekennzeichnet, daß die durch eine Gasflamme erfolgende Erwärmung der Lötfläche über den mit wenigstens einer inRichtung auf die Mitte der Lötfläche verlaufenden Bohrung (4) versehenen, auf dem Kontaktplättchen (2) ruhenden Träger (3) erfolgt, und das Lot der Lötfläche über die Bohrung (4) zugeführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 899 443; Patentschrift Nr. 7711 des Amtes für Erf ndungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; Erich Lüder, Handbuch der Löttechnik, Verlag Technik, Berlin 1952, S. 345.
DES66892A 1960-02-02 1960-02-02 Verfahren zum Hartloeten von vorzugsweise gesinterten Kontaktplaettchen mit seinem Traeger Pending DE1127180B (de)

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DE1127180B true DE1127180B (de) 1962-04-05

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DES66892A Pending DE1127180B (de) 1960-02-02 1960-02-02 Verfahren zum Hartloeten von vorzugsweise gesinterten Kontaktplaettchen mit seinem Traeger

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DE (1) DE1127180B (de)

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DE7711C (de) * E. BENSEL, Maschinenmeister, und A. ZIMMERMANN, Spinnerei-Techniker, in Waldenburg i. Schi Vorrichtung an Feinspinnmaschinen zur Verhütung von Materialverlust bei eintretendem Fadenbruch
DE899443C (de) * 1941-03-25 1953-12-10 Clemens Jungeblodt Elektrische Hartloetvorrichtung, insbesondere zum Aufloeten von Hartmetallplaettchenauf Drehstaehlen

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