DE2238558A1 - Verfahren zum kleben eines reibmaterials an ein ringaehnliches element - Google Patents
Verfahren zum kleben eines reibmaterials an ein ringaehnliches elementInfo
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Description
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RffS
■■-"· tenner!
n 53-30586
D»A.B* Industries,Inc.
D»A.B* Industries,Inc.
Detroit, Michigah>USA - 4. August 1972
Anwaltsakte r-i-2276
Verfahren zum Kleben eines D.eibmaterials an ein ,tingähnlich.es
Element
Das Verfahren ist vorgesehen zum Kleben eines Reibmaterials an
ein metallisches, ringähnliches Element zur Bildung von Kupplungs-
: elementen der im allgemeinen in automatischen Getrieben verwende-j
ten Art. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird das ring-; ähnliche Element vorher mit einem Klebstoff beschichtet. Dieser ''
Klebstoff wird dann bis zu einem nicht klebrigen Zustand getrocknet. Es wird dann ein Hing des n.eibmaterials auf beiden
[ Seiten des metallischen, ringähnlichen Elements aufgebracht.
Diese Anordnung wird dann in eine Presse gebracht, die einen elektrisch leitenden Ring aufweist, der eine Spule mit einer
: Windung bildet. Die Presse wird zum Ausüben eines Drucks auf die :
: Anordnung geschlossen. Zur gleichen Zeit läßt man IVecIielstrom in ι
die aus einer Windung bestehenden Spule fließen, der ein magneti-;
; sches Feld erzeugt. Dieses induziert einen elektrischen Strom !
j in: metallischen, ring ähnlich en Element. Der elektrische Strom
! ' . ■■ -2-i
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bewirkt ein Erhitzen des metallischen, ringähnlidien Elements als
Ergebnis des Widerstands und der Hystereseverluste.
Die vorliegende Erfindung ist besonders nützlich bei der Herstellung von Kupplungselementen von der Art, die gewöhnlich in automatischen
Getrieben verwendet wird. In automatischen Getrieben ist für den Eingriff und das Unterbrechen des Antriebs ein Stapel von
ι abwechselnden, blanken Metallringen und von mit Reibmaterial versehenen
Ringen vorgesehen. Es war früher teuer» das Reibmaterial auf die Ringe zu kleben, da die verwendeten Verfahren gewisse
ihnen .eigene Nachteile hatten.
Ein früher intensiv verwendetes Verfahren ist ein Chargenverfahren,
bei dem Stapel von Hinganordnungen mit abwechselnden Lagen von
j Reibringen und mit Klebstoff beschichteten iietallringen in einer ί
! Säule zusammengepreßt und dann einer liitzebehandlung in einem Ofen
unterworfen wurden, um die Reibringe an die Metal.lrinpe zu binden.
Dieses Verfahren ist nicht nur zeitraubend, sondern e^ ergibt sich
auch ein großer Ausschuß, falls aus irgendeinem Grund wenig Adhäsion vorhanden ist. Zusätzlich ist bei diesem Verfahren das
Reibuaterial der Hitze über eine verhältnismäßig lange Zeitdauer
ausgesetzt. Eine derartige Hitze kann einige der Zusätze zerstören,
die die Zusammensetzung des Reibinaterials bilden. ,,
Ein anderes früher verwendetes Verfahren ist dem hei tier vorliegenden
Erfindung verwendeten Ver&hren ziemlich ähnlich darin, daß
zum Aufheizen der Ringanordnung mit einem .letallisclien, ringähnliehen
Element mit Ringen aus Reibmaterial auf beiden Seiten ge-
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heizte Platten verwendet werden. Die Nachteile dieses Verfahrens sind wiederum die zum Vervollständigen des Verfahrens erforderliche
Zeit. Die normalerweise benötigte Zeit beträgt 20 Minuten im Gegensatz zu 3 bis 10 Sekunden bei der vorliegenden Erfindung.
Die bei einem derartig langsamen Verfahren erforderliche Kapital- : Investierung ist bedeutend größer als beim vorliegenden Verfahren.
Auch bei diesem bekannten Verfahren muß das Reibmaterial während einer verlängerten Zeitdauer einer erhöhten Temperatur ausgesetzt
werden. Bei der vorliegenden Erfindung wir&t die hohe Temperatur nur für eine kurze Zeit und nicht an der Arbeitsfläche.Die hohe
Temperatur wirkt nur an der Fläche neben dem mittleren Metallring.
Das vorliegende Verfahren ist auch dadurch vorteilhaft, daß es eine sehr-genaue Kontrolle der angewendeten Hitze sowohl in den
; Temperaturbedingungen als auch im Erhitzungsmaß gestattet, was zu
: einer guten Bindung führt. Das Verfahren gestattet eine häufige ■
Inspektion und eine zuverlässige Kontrolle der Kompression des \ Reibmaterials, wodurch sich eine zuverlässige Kontrolle dessen
j endgültiger Dichte ergibt. Es kann eine gleichzeitige Reliefbil-
dung von Nutenmustern im Reibmaterial vorgesehen werden mittels
einesgeeigneten Nutenmusters, das während der Kompression des j P,eibmaterials darauf aufgelegt wird. Das vorliegende Verfahren
! gestattet auch die Verwendung von verschiedenartigen, hitze-
j empfindlichen Zusätzen in der Zusammensetzung des Reibmaterials,
um auf diese Weise die Verwendung eines gewünschten Reibmaterials
zu gestatten, das sonst nicht verwendbar wäre.
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Das Verfahren nach der Erfindung dient zum Ankleben eines Reibraaterials
an ein metallisches, ringähnliches Element zur Bildung eines Kupplungselements. Das Verfahren umfaßt die Schritte des
vorhergehenden Beschichtens einer Fläche eines der Reibmaterialelemente
und metallischen, ringähnlichen Elemente mit einem Klebstoff, der aufgrund der Hitzeanwendung eine Bindung beitfirkt. Das
Reibmaterial und das ringähnliche Element werden dann mit dem daziiischen
befindlichen Klebstoff in Berührung gebracht. Vorzugsweise wird der Klebstoff bis zu einem nicht klebrigen Zustand getrocknet,
bevor das Reibmaterial und das ringähnliche Element in Berührung gebracht werden. Das Ileibmaterial und das ringähnliche
Element werden dann unter Druck gesetzt. Eine elektrisch leitende Wicklung wird neben dem ringähnlichen Element angeordnet. An die
Wicklung wird dann eine Wechselspannung angelegt zur Erzeugung eines elektrischen Felds, das im ringähnlichen Element einen
Strom induziert. Als Folge des induzierten Stromes wird das ringähnliche
Element aufgeheizt. Der induzierte Strom wird für eine Zeitdauer aufrecht erhalten, die zum Verbindendes Reibmaterials
mit dem ringähnlichen Element ausreicht.
Weitere iierkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben
J sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles I anhand der Zeichnung. Darin zeigt:
Fig. 1 eine Schrägansicht eines inet all j sehen, ringi'lmlichen
Elements, das bei der Herstellung der kupplun^splatte
nach einem Ausfülirungsleispiel der'vorl legenden Erfindung
verwendet wird. -5-
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Fig. 2 eine Schrägansicht- eines ringähnliehen Reibelements,
das an eine Seite der Platte von Fig. 1 nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung geklebt x\rird;
Fig. 3 eine schematische Darstellung des Verfahrensschritts
des Auftragens des Klebstoffs auf das ringförmige Element nach Fig. 1 nach einem Verfahrensschritt der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 4 eine schematische Darstellung des VerfahrensSchritts
des Trocknens des Klebstoffs nach dem Auftragen gemäß Fig. 3 nach einem weiteren Verfahrensschritt des Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 5 eine Vorderansicht des Geräts zum gleichzeitigen Unterdrucksetzen
und Erhitzen des !metallischen, ringähnlichen Elements von Fig. 1 mit ringähnlichen Elementen
nach Fig. 2 in Berührung mit deren gegenüberliegenden Seiten, um hierdurch die ringähnlichen Elemente zusammenzukleben,
nach einem weiteren Verfahrensschritt der vorliegenden Erfindung;
Fig. 6 eine Draufsicht auf den leitenden Ring, der als Wicklung mit einer Windung im Gerät nach Fig. 5 verwendet
wird zum induktiven Heizen des ringähnlichen, metallischen
Elements während des VerfahrensSchritts des KIebens
nach Fig. 5;
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- 6 Fig. 7 eine Schrägansicht einer vollständigen Kupplungsplatte,|
die nach dem Verfahren der vorliegenden Erfindung hergei-
i stellt wurdei
Fig. 1, 2 und 7 zeigt die nach der vorliegenden Erfindung behandelten
Elemente und das Endprodukt nach dieser Erfindung. Das Endpto dukt ist gemäß der Zeichnung eine ringähnliche Kupplungsplatte 1Oj
von der Bauart, die für gewöhnlich in automatischen Fahrzeuggetrieben verwendet wird. Die Kupplungsplatte 10 ist eine Schich- j
tenkonstruktion, bestehend aus einem mittleren, metallischen,ring-j
ähnlichen Element 12 mit an dessen gegenüberliegenden Seiten an- j geklebten, ringähnlichen Reibelementen 14, 16. Das Element 12 ist
z.B. aus Stahl hergestellt und hat einen kleineren Durchmesser als die Elemente 14, 16. Eine Verzahnung 18 ist am inneren Umfang
des Elements 12 in einem nicht von den Elementen 14, 16 bedeckten Gebiet ausgebildet. Die Verzahnung 18 kann verschiebbar von einer
Keilwelle aufgenommen v/erden.
Die Elemente 14, 16 können aus papierähnlichem Reibmaterial hergestellt
werden. Ein derartiges Material kann sich in der Zusammen Setzung ändern, in Abhängigkeit von den besonderen Charakteristiken,
die für ein zufriedenstellendes Arbeiten beim beabsichtigten Verwendungszweck
gewünscht werden. Für gewöhnlich kann die Zusammensetzung bestehen aus Zellulosefasern, Asbestfasern, synthetischen
Kunstharzfasern zusammen mit verschiedenartigen, modifizierenden Zusätzen zur Steuerung der Reib- und Abriebcharakteristiken. Derartige
Zusätze sind verschiedenartige Füllstoffe, etwa rotes Eisen oxid und verschiedenartige Kunstharze. Einige der in der Zusammen-
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Setzung enthaltenen Kunststoffe verschlechtern sich, wenn sie hohen
Temperaturen ausgesetzt werden. So sind z.B. synthetische Kunstharzfasern, Kunstharzteilchen, gesättigte Kunstharze und Zellulose
hitzeempfindlich. Es ist aus diesem Grund wichtig, daß die Reibelemente
14, 16 während des Verfahrensschritts des Anlclebens an das lletallelement 12 über keinen ausgedehnten Zeitraum hohen Temperaturen
ausgesetzt werden.
Andere Reibstoffe, etwa halbmetallische oder Plastikstoffe können ;
ebenfalls zum Herstellen der Elemente 14, 16 ver^vendet werden.
iFig. 3 zeigt den Verfahrensschritt des Aufbringens des Klebstoffs
jauf beide gegenüberliegenden Seiten des Elements 12. Dies ist der
; erste Verfahrensschritt des vorliegenden Verfahrens. Ein Element
12 ist an einem endlosen Förderband 20 aufgehängt und wird in j einen Tank 22 mit flüssigem oder halbflüssigem Kunstharzklebstoff \
24 getaucht. Das Element 12 wird als Ergebnis dieses Prozesses ;
vollständig mit dem Klebstoff überzogen. Natürlich können auch j
andere Vorrichtungen zum Aufbringen des Klebstoffes verwendet werden. Zum Beispiel kann der Klebstoff auf die lleibelemente 14,
16 aufgebracht werden. Der Klebstoff kann als trockenes Pulver aufgebracht werden. Es kann auch ein in Form geschnittener Kleb- .
1 stoffilm zwischen das Pveibelement und den lletallring eingelegt
·. werden.
Der Klebstoff kann von duroplastischer oder thermoplastischer Art .
I sein oder die Eigenschaften beider Arten vereinigen. Es xvird ein
j duroplastisches Material, etwa Phenol-Klebstoff bevorzugt. Der
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Klebstoff muß von durch Hitze bindender Art sein. Darunter v/ird
ein Klebstoff verstanden, bei dem das Binden unmittelbar durcli die
Hitze bewirkt oder hierdurch beschleunigt wird, um den Klebstoff entweder auszuhärten oder ihn zum Binden aufzulösen.
Nach dem das Element 12 vom Klebstoff überzogen ist, bewegt es
sich durch einen Ofen 26 mit Heizelementen 28. Der Klebstoff \·ιίτά
im Ofen 26 durch Austreiben des größten Teils der darin enthalte- ! nen Lösungsmittel bis zu einem nicht klebenden Zustand getrocknet.
j Im Fall eines duroplastischen Klebstoffs kann ein geringes Aushärten
stattfinden. Die Temperatur und die Zeit im Ofen wird durch , den blonderen, verwendeten Klebstoff bestimmt. Vorzugsweise v/ird
' der größere Teil irgendwelcher Lösungsmittel im Klebstoff im Ofen
j 26 ausgetrieben, damit keine Blasen im Endprodukt entstehen, die
! die Wirksamkeit der Bindung vermindern Tiürden. Dieser Zwischenschritt
wird beim Verfahren bevorzugt zur Erleichterung der Handhabung und zur Verminderung der für den abschließenden Verklebungsschritt
notwendigen Zeit. V/ird ein Klebstoff aus trockenem Pulver oder ein in Form geschnittener Film verwendet, sp erübrigt
sich dieser Schritt.
Gemäß Fig. 5 wird dann das metallische, ringähnliche Element 12,
das auf beiden Seiten mit getrocknetem Klebstoff überzogen ist, in einem Gerät 30 zwischen zwei ringähnlichen Reibelementen 14,
16 angeordnet. Das Gerät 30 ist vorgesehen zum gleichzeitigen j Unterdrucksetzen und Heizen des ringähnlichen, metallischen Elements
12 mit den ringähnlichen Reibelementen 14, 16 in Berührung
ι mit deren gegenüberliegenden Seiten, um hierdurch die Elemente
ι
zusammenzukleben. - 9-
zusammenzukleben. - 9-
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- 9 "
Das Gerät 30 besteht aus" einer iintefeftf bewegbaren Platte 32, die z.B.. aus Stahl hergestellt ist* Die Platte 32 ruht normalerweise auf einer Tragkonstruktion. 34» Bin Stößel 36 erstreckt sich durch eine Öffnung" in der Tragkonstruktion 34 bis in Verbindung mit der Platte· 32. De*-Stößel 36 ist mit einem flieht dargestellten Ätt~ trieb zttffi Anheben und Absenken der Plätte 32 nach Wünsch Verbunden« Mn rechtwinkeliger Block 3 S aus elektrisch nicht leitendem Material ist an der oberen Fläche der Platte 32 befestigt. Der Blöek 3B hat eine flache obere Flache 40, aa der eine flache Plätte 32 ätis elektrischem» nicht leitendeffl Material befestigt ist* Der Sdhiditenattfbau" des ringähnlichen Elements wird auf die . obere flache Fläche der Platte 42 gelegt. . :
Das Gerät 30 besteht aus" einer iintefeftf bewegbaren Platte 32, die z.B.. aus Stahl hergestellt ist* Die Platte 32 ruht normalerweise auf einer Tragkonstruktion. 34» Bin Stößel 36 erstreckt sich durch eine Öffnung" in der Tragkonstruktion 34 bis in Verbindung mit der Platte· 32. De*-Stößel 36 ist mit einem flieht dargestellten Ätt~ trieb zttffi Anheben und Absenken der Plätte 32 nach Wünsch Verbunden« Mn rechtwinkeliger Block 3 S aus elektrisch nicht leitendem Material ist an der oberen Fläche der Platte 32 befestigt. Der Blöek 3B hat eine flache obere Flache 40, aa der eine flache Plätte 32 ätis elektrischem» nicht leitendeffl Material befestigt ist* Der Sdhiditenattfbau" des ringähnlichen Elements wird auf die . obere flache Fläche der Platte 42 gelegt. . :
j Der bewegliciie Plattenattfbau fluchtet mit einem feststehenden Platr
! tenaufbau, bestehend atts einer Platte 46, die an einer feststehen
den oberen- Tragkonstruktion 48 befestigt ist. Ein Block 50 aus
i elektrisch n.icht leitendem Material ist an der Platte 46 be- !festigt.
Ein leitender Ring 52, der als Wicklung mit einer Win-
!dung zum induktiven Heizen des ringähnlichen, Metallelements 12
jwäkrend des Verfahrensschritts des Anklebens verwendet wird, ist
an der unteren Fläche 54 des Blocks 50 befestigt. Eine flache Platte 56 aus elektrisch nicht leitendem Material ist an der unte
ren Fläche des Rings.52 befestigt. Die Platten 42, 56 sind Verschleißlatten
und können ,nach Bedarf ersetzt werden, nachdem ein ■jestiiaiiiter Verschleiß x/ährend des Benutzens aufgetreten, ist.
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: Zwei Blöcke 53, 59 sind nach der Zeichnung sin der Fläche 44 der
Platte 42 innerhalb des inneren, Durchmessers des Rings 12 be-
: festigt. Die Blöcke 53, 59 dienen der Begrenzung der Bewegung der
. unteren Platte gegen die obere Platte* Auf diese Weis« wird die <
genaue Enddicke des fingähnlichen, geschichteten Aufbaus gesteuert
und ergibt die endgültige, gewünschte üicke des geschichteten Aufbaus* Jeder ringähnliche Schichtkörper wird daher auf
die gleiche Enddicke zusammengedrückt. :
Bs ist darauf hinzuweisen, daß der leitende Ring 52 nach Fig. 6
tine gespaltene Ringkonstruktion ist. Der Ring 52 ist aus einem elektrisch nicht leitenden Material hergestellt, etwa aus Kupfer*
Bine elektrische Isolierschicht 60 ist zwischen den Spaltenden des
Rings 52 vorgesehen, um eine Berührung dazwischen tu verhindern«
Vom Ring 52 gehen zwei Leiter.62, 64 aus. An dtn Enden der Leiter sind zwei Halter 66, 68 vorgesehen, zur Befestigung einer elektrischen
Leitung für die Stromversorgung des Rings* Der Ring hat vor*
zugsweise eine Bandbreite, gemessen vom Außendurchmesser zu» j Innendurchmesser, von genügender Breite, um die Reiht mit verschiedenen
Größen versehenen Kupplungsplattenkonstruktionen unterzubringen. Die Bandbreite reicht aus zum vollständigen überlagern
des ringähnlichen Reibelements, wenn die beiden Platten gegeneinander bewegt werden. Der Schichtenaufbau besteht aus den Elementen
12, 14, 16 und wird mit dem Ring 52 fluchtend auf die untere Platt|&
gelegt.
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Nachdem die Elemente 12, 14, 16 richtig auf der unteren Platte angeordnet wurden, wird die untere Platte mittels des Stößels 36
, nach oben gedrückt, bis die Beilegung durch die Blöcke 58 angehalten
wird. An diesem Punkt hat das obere Element 14 die Platte 56 berührt und die Elemente 14, 16 werden leicht unter Druck gesetzt.
An den Ring 52 wird anschließend eine Wechselspannung angelegt,
wodurch um diesen Ring ein Feld erzeugt wird. Dieses Feld induziert einen Strom in das metallische, ringähnliche Element 32.
Der Strom im Element 12 erzeugt darin eine Erhitzung als Ergebnis der Hystereseverluste und des elektrischen Widerstands für'den
: Fall, daß das Element 12 aus magnetischem Material hergestellt ist),
j etwa aus Stahl, und hauptsächlich als Ergebnis des elektrischen . Widerstands für den Fall, daß das Element 12 aus nicht magnetischem
Material hergestellt ist. Dieser Hitzeanstieg erfolgt sehr schnell»
Die Temperatur steigt bis zum Bereich von 205 bis 2600C in einem '
I ausgeführten Ausführungsbeispiel. Der Temperaturanstieg ergibt ein Aufheizen des Klebstoffs am Element 12 und beitfirkt ein vollständiges
Aushärten dieses Klebstoffs, falls er ein Duroplast ist, j oder bewirkt ein Schmelzen, falls er ein Thermoplast ist. Hierdurch
werden die Elemente 12, 14, 16 aneinander gebunden.
Bei einem besonderen Ausführungsbeispiel der Erfindung wird der
vollständige Vorgang in etwa 3,6 Sekunden beendet. Der auf die Platten ausgeübte Druck wirkt sich darin vorteilhaft aus, daß :
die Elemente 14,16 in enge Berührung mit dem Klebstoff gebracht
werden und hierdurch eine gute Bindung ergeben. Der Druck wird [ auch zum Zusammendrücken der Elemente 14,16 bis auf eine ge- '
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wünschte Dichte und Gesamtdicke der endgültigen Kupplungsplatte verwendet.
Lm die bei der Erfindung erforderliche induktive Erhitzung- zu erzielen,
sollte der elektrische Eingang im Bereich von 2C Hs 20.000 Hz liegen. Bei einem speziellen Ausführungsbeispiel v;a? das
I Gerät 30 ausgelegt zur Aufnahme von Kupplungsplatten mit einem : Innendurchmesser von 82,6 mm und einei.i Außendurchnesser von 203,2
mm. Der Hing 52 hatte einen Innendurchmesser von 69,9 mm und einen
j Außendurchmesser von 228,6 mm. Der Ring 52 hat somit eine Ba-a4-■
breite, die ausreichte, um stets die Elemente 12, 14» 16 zu he-I
decken und somit einen gleichmäßigen Dlruck darauf zu übertragen
! und ein gleichförmiges Feld in das Elemsnt 12 zu induzieren,Daraus
j ergab sich das gewünschte gleichmäßige Erhitzen des Elements 12»
Bei diesem Ausführungsbeispiel lag der elektrische Eingang zwi**
j sehen 9600 und 10000 Hz bei 6500 Watt. Der Spannungs- und Strom·*
eingang sollte zur Lieferung der erforderlichen Leistung ausyei-*
i chen, um das Werkstück innerhalb von Sekunden *uf die erforderliche
Temperatur zu erhitzen. Der von den P;la.tt#n. ausgeübte Dfu.sk
kann z.B. etwa 420 kg/cm betragen. Auf den Platten 42, 5(3 kommen,
Prägeelemente vorgesehen werden, um gleichzeitig iß- die Außen*
fläche der Elemente 14, 16 ein vertieftes oder ei-höhtes Muster
einzuprägen, wenn dies in der fertigen Kupplujtgsplatte gewünscht
wird.
Die vorliegende Erfindung hat eine Anzahl von Vorteilen gegenüber
früheren Verfahren zur Herstellung derartiger Kupp lung splat ten,·
Diese waren, wie oben beschriebe^, die Behandlung von Stapeln
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von Kupplungsplatten im Chargenbetrieb in einem Ofen oder einzelnes
Einsetzen der Kupplungsplatten in eine Presse von im allgemeinen
der erfindungsgemäßen Art, bei der jedoch die Hitze durch eine
Außenbeheizung zugeführt wird. Die Hauptvorteile der Erfindung sind folgende:
1. Es liegt ein Hochgeschwindigkeitsverfahren vor.
2. Das Verfahren gestattet eine genaue Kontrolle des erhizten
Gebiets.
3. Das Verfahren gestattet eine genaue Kontrolle des Maßes der Erhitzung.
] 4. Das Verfahren erleichtert|die Kontrolle der guten Qualität,
da es eine häufige Inspektion des fertiggestellten Erzeugnis- i
ses hinsichtlich Bindung und Dicke gestattet.
5. Das Verfahren gestattet eine Einprägung des ileibmaterials
gleichzeitig mit dessen Ankleben an den lietallring.
6. Als Ergebnis der Schnelligkeit des Verfahrens wird das Reibmaterial
keinen verlängerten-hohen Temperaturen ausgesetzt, wodurch eine Beschädigung jeden hitzeempfindlichen, darin
enthaltenen Materials auf ein Mindestmaß herabgesetzt wird.
7. Das Erhitzen des Metallrings bewirkt nur ein Erhitzen der Innenfläche des Reibmaterials, wodurch eine Beschädigung des
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Reibmaterials auf ein Mindestmaß herabgesetzt wird, und bewirkt ein Fernhalten jeder derartigen, möglichen Beschädigung
von der Außenfläche des Reibmaterials, die tatsächlich die beim : Betrieb des Erzeugnisses benützte Fläche ist. ;
I I
i . ■
I 8. Das Verfahren bewirkt eine Festlegung des Zwischenraums, in-I
dem die Bindung auftritt, was eine gleichmäßige Dicke der Kupplungsplatten bewirkt.
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Claims (6)
- PatentanwälteDr. Ing. H. NegendankDipl. Ing. H. Hauck - Diel Phys. W. SchmitzDipl. Ing. E. Graalfs - Dipl. Ing. W. Wehnert8 München 2, MozarlstrsSe 25Telefon 5380586'' D. A. B. Indus tri es , Ine.ί " 4. August 1972j Detroit,Michigan,USA Anwaltsakte M-2276! Patentansprüche.1* Verfahren zum Kleben von Reibmaterial an ein metallisches, ringähnliches Element zur Bildung einer Kupplungsplatte, ge-j kennzeichnet durch folgende Verfahrenssehritte: Auftragen einer Schicht von durch Hitze bindendem Klebstoff auf eine Fläche eines der Reibmaterialelemente (14,16) und metallischen, ringähnlichen Elemente O2)> Inberührungbringen des Reibmaterials (14,16) und des ringähnliehen Elements (12) mit dem dazwischen befinfliehen Klebstoff, unter drucks et ζ en des Pveibmaterials (14,16) und des ringähnliehen Elements (12), Anordnen einer elektrisch leitenden Wicklung (52) neben dem ringähnlichen Element (12), Anlegen einer Wechselspannung an die Wicklung (52) zur Erzeugung eines elektrischen Feldes, das einen! Strom im ringähnliehen Element (12) induziert, Heizen des ringähnliehen Elements (12) als Folge des induzierten Stroms und Aufrechterhalten eines derartigen, induzierten Stroms während einer Zeitdauer, die ausreieht,um das Reib-309821/0280- 16 material (14,16) an das ringähnliche Element (12) zu binden.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff als flüssige Schicht mit Lösungsmitteln aufgetragen wird und daß nach dem Auftragen des Klebstoffs dieser Klebstoff einer erhöhten Temperatur ausgesetzt wird, zum Austreiben der Lösungsmittel im Klebstoff, damit der Klebstoff bis j zu einem nicht klebenden Zustand getrocknet wird.j
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieWicklung (52) mit einer ausreichenden Bandbreite, gemessen durch die Differenz zwischen deren Außendurchmesser und Innen-durchmesser, das Reibmaterial (14,16) vollständig überdeckt.j
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ; Wicklung (52) ein einziges, geschlitztes P.ingelement ist.
- 5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dasmetallische, ringähnliche Element (12) vom Klebstoff überzogen ist.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff auf beiden Seiten des metallischen, ringähnlichen Elements (12) aufgetragen wird und daß das Reibelenient (14, 16) mit beiden Seiten des metallischen, ringähnlichen Elements (12) in Berührung gebracht wird, und zwar nach dem Verfahrensschritt des Trocknens und vor dem Unterdrucksetzen.-17-309825/02807« Verfahren nacli Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dasReibmaterial (14,16) nnä das ringähnliche Element (12) ein I Bruclc ausgeübt trird, der zum leichten Zusammendrücken des ' Reibmaterials attsreicht, um. eine vorgegebene Dichte diesesj Materials und ehie vorgegebene Dicke, der fertigen ICupplungs-• platte (to) zu
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US20485971A | 1971-12-06 | 1971-12-06 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2238558A1 true DE2238558A1 (de) | 1973-06-20 |
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| DE2238558C3 DE2238558C3 (de) | 1983-12-08 |
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| FR (1) | FR2164139A5 (de) |
| IT (1) | IT962150B (de) |
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| 8281 | Inventor (new situation) |
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