DE2238006B2 - Regeleinrichtung für die Elektrodenregelung von Lichtbogenofen - Google Patents
Regeleinrichtung für die Elektrodenregelung von LichtbogenofenInfo
- Publication number
- DE2238006B2 DE2238006B2 DE2238006A DE2238006A DE2238006B2 DE 2238006 B2 DE2238006 B2 DE 2238006B2 DE 2238006 A DE2238006 A DE 2238006A DE 2238006 A DE2238006 A DE 2238006A DE 2238006 B2 DE2238006 B2 DE 2238006B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- voltage
- electrode
- controller
- control
- proportional
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000000155 melt Substances 0.000 claims abstract 2
- 238000010891 electric arc Methods 0.000 claims description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 4
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 claims description 3
- 238000002844 melting Methods 0.000 claims 2
- 230000008018 melting Effects 0.000 claims 2
- 238000012986 modification Methods 0.000 claims 2
- 230000004048 modification Effects 0.000 claims 2
- 230000003321 amplification Effects 0.000 claims 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 claims 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 1
- 239000000289 melt material Substances 0.000 claims 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 claims 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 claims 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims 1
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 3
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 230000015556 catabolic process Effects 0.000 description 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B7/00—Heating by electric discharge
- H05B7/02—Details
- H05B7/144—Power supplies specially adapted for heating by electric discharge; Automatic control of power, e.g. by positioning of electrodes
- H05B7/148—Automatic control of power
- H05B7/152—Automatic control of power by electromechanical means for positioning of electrodes
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02P—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
- Y02P10/00—Technologies related to metal processing
- Y02P10/25—Process efficiency
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- Discharge Heating (AREA)
- Furnace Details (AREA)
Description
für die Elektrodenregelung anzugeben, die sich dem Verhalten der Regelstrecke selbsttätig anpaßt und
deren Einsatz ein gutes Regelverhalten unabhängig von den verschiedenen Betriebszuständen des Lichtbogenofens
ergibt
Diese Aufgabe wird bei einer Regeleinrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß dem Regler die dem Elektrodenstrom proportionale Größe direkt und die der Elektrodenspannung
proportionale Größe über einen Multiphkator
zugeführt werden, daß die zweite Eingangsgröße des Multiplikators von dem Funktionsgebeir geliefert wird,
dessen Eingangsgröße proportional der Sekundärspannung des Ofentransformators ist, und daß Mittel
vorgesehen sind, die die Verstärkung des Reglers umgekehrt proportional zur Sekundärspannung verändern.
Um kurze Einschmelzzeiten mit voller Ausnutzung des möglichen Maximalstromes zu erreichen, ist es
häufig zweckmäßig, eine von der normalen Impedanzregelung abweichende Kennlinie zu fahren und, beispielsweise
in den oberen Spannungsstufen des Ofentransformators, den Strom konstant zu halten. Hierbei muß aus
regelungsdynamischen Gründen die Impedanzregelung erhalten bleiben. Ein gleich gutes Regelverhalten in den
verschiedenen Betriebszuständen des Ofens läßt sich nur durch Änderung der Zuordnung von Elektrodenstrom
und -spannung erreichen. Bei der Erfindung wird diese Änderung über den Mulitplikator und den
Funktionsgeber vorgenommen.
Beim Anfahren des Ofens kann der Fall eintreten, daß eine voreilende Elektrode sich in den Schrott einbchrt,
ohne daß ein Elektrodenstrom fließt, weil die anderen Elektroden den Schrott noch nicht berühren. Um diesen
Fall, der zum Abbrechen der Elektrode führen kann, zu verhindern, muß der Regler bei dem Signal Null für
beide Eingangsgrößen am Ausgang ebenfalls das Signal Null abgeben. In vorteilhafter Ausgestaltung der
Erfindung ist deshalb der Regler als P-Regler beschaltet.
Die Verstärkung im Regelkreis ist abhängig von der «o
Sekundärspannung des Ofentransformator, die zur Leistungssteuerung des Ofens in einemi weiten Bereich
einstellbar sein muß. Um unabhängig von der Sekundärspannung die gleiche gute Regeldynamik zu erhalten,
muß der Regler als selbstanpassender Regler ausgeführt werden. Hierfür ist die genannte Veränderung der
Verstärkung des Reglers umgekehrt proportional zur Sekundärspannung des Ofentransformators erforderlich.
Um diese zu verwirklichen, ist in vorteilhafter Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß die Ände- so
rung der Verstärkung des Reglers über einen im Rückführzweig des Reglers angeordneten Multiplikator
erfolgt, dessen erste Eingangsgröße proportional der Ausgangsspannung des Reglers und dessen zweite
Eingangsgröße proportional der Sekundärspannung des Ofentransformators ist. Hierbei kann für die Lieferung
der zweiten Eingangsgröße des Multiplikators ein für die Regler aller Elektroden gemeinsames Meßglied
vorgesehen sein.
Als einfachstes Mittel zur Begrenzung des Elektro- <>o
denstromes auf einen einstellbaren Maximalwert kann eine Begrenzung seiner Führungsgröße dienen, das ist
die von der Elektrodenspannung abgeleitete Eingangsgröße des Reglers.
Die Steuerung der Lichtbogenofen über Prozeßrech- h">
ner gewinnt zunehmend an Bedeutung. Um auf einfache Art und Weise eine Eingriffsmöglichkeit für den
Prozeßrechner zu erhalten, können die Multiplikatoren als Digital-Analog-Umsetzer ausgebildet sein, denen die
von der Sekundärspannung des Ofentransformators abgeleiteten Spannungen über einen Prozeßrechner
oder ein System der digitalen Signalverarbeitung zugeführt werden.
Die Ausgangsgröße der Regeleinrichtung kann als Führungsgröße für einen elektromotorischen Verstellantrieb
— z. B. ein drehzahlgeregelter Gleichstromantrieb, ein Drehstromantrieb mit Dreipunktregler —
oder einen hydraulischen oder pneumatischen Stellantrieb dienen. Durch Begrenzung der Ausgangsgröße auf
einen einstellbaren Wert kann bei stetigen Stellantrieben die maximale Geschwindigkeit für Heben und
Senken der Elektroden eingestellt werden.
Im folgenden soll die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher
erläutert werden.
In der Zeichnung ist ein Lichtbogenofen 1 mit seinen Elektroden 2, 3, 4 über einen Ofentransformator 5 und
einen Ofenleistungsschalter 6 an ein Drehstromnetz R, S, Tangeschlossen. Über ein Meßglied 7, das aus einem
Stromwandler mit einem nachgeschalteten Gleichrichter und einer Bürde bestehen kann, wird der Strom der
Elektrode 4 erfaßt und in eine Gleichspannung umgewandelt. Über ein Einstellpotentiometer 8 und
einen Bewertungswiderstand 9 wird diese Größe als Regelgröße des Elektrodenstromes einem Regelverstärker
10 zugeführt. Über ein zweites Meßglied 11, das aus einem Transformator mit einem nachgeschalteten
Gleichrichter bestehen kann, wird die Spannung der Elektrode 4 erfaßt und in eine Gleichspannung
umwandelt. Über ein Einstellpotentiometer 12, einen Multiplikator 24 und zwei Bewertungswiderstände 13
und 14 wird die der Elektrodenspannung proportionale Größe Ue 3 als Führungsgröße für den Elektrodenstrom
dem Regelverstärker 10 zugeführt. Da sich die Führungsgröße Uf aus der Multiplikation der Größen
Uez und Ue* ergibt, ist es möglich, durch die Größe i/E4
eine Änderung in der Bewertung der Elektrodenspannung als Führungsgröße für den Elektrodenstrom
vorzunehmen. Die Eingangsgröße Ue 4 wird von einem
Funktionsgeber 25 geliefert, der seine Eingangsgröße über ein Einstellpotentiometer 26 vom Meßglied 18 für
die Sekundärspannung des Ofentransformators erhält. Es ist damit möglich, einen nichtlinearen Zusammenhang
zwischen Lichtbogenspannung und Elektrodenstrom herzustellen, ohne daß das für die Stabilität der
Regelung erforderliche Verhalten als Impedanzregelung verlorengeht.
Die über das Potentiometer 26 eingestellte Eingangsgröße für den Funktionsgeber 25 kann über die
gestrichelt angedeuteten Leitungen 27 und 28 gleichzeitig auch den entsprechenden Funktionsgebereingängen
der beiden anderen Regeleinrichtungen für die Elektroden 2 und 3 zugeführt werden.
Im Rückführkreis des Regelverstärkers 10 befinden sich ein Potentiometer 15, ein Multiplikator 16 und ein
Rückführwiderstand 17. Über das Potentiometer 15 läßt sich in bekannter Weise die Verstärkung des Reglers
einstellen. Zur weiteren Beeinflussung der Verstärkung dient der Multiplikator 16. Da seine Ausgangsgröße Ua
proportional dem Produkt der Eingangsgrößen Ue 1 und Ue 2 ist, kann durch Verändern der Eingangsgrößen Ue 2
die Verstärkung des Reglers ebenfalls eingestellt werden. Eine Verminderung der Spannung Vai
bedeutet eine Verminderung der Rückführung und damit eine Erhöhung der Verstärkung. Die Spannung
Ue 2 wird von einem Meßglied 18 geliefert, das zur
Erfassung der Sekundärspannung des Ofentransformators dient und aus einem Drehstromtransformator mit
einem nachgeschalteten Gleichrichter in Drehstrom-Brückenschaltung bestehen kann. Zur Einstellung dieser
Einflußgröße des Reglers dient ein Potentiometer 19. Sinkt beispielsweise die Sekundärspannung des Ofentransformators
ab, so wird die Verstärkung der Regelstrecke der Elektrodenregelung geringer. Durch
den Einfluß des Meßgliedes 18, des Einstellpotentiometers 19 und des Multiplikators 16 wird proportional
hierzu die Rückführung des Reglers vermindert und damit die Verstärkung des Reglers erhöht. Das
bedeutet, daß bei Schwankungen der Spannung des Ofentransformators die Regelkreisverstärkung annähernd
konstant bleibt und damit die Regeldynamik der Elektrodenregelung wesentlich verbessert wird.
In zweckmäßiger Weise kann man für die Lieferung der zweiten Eingangsgröße Ue 2 des Multiplikators 16
für die Regler aller Elektroden ein gemeinsames Meßglied 18 vorsehen. In diesem Fall wird die über das
Potentiometer 19 eingestellte Spannung Ue 2 über die gestrichelt angedeuteten Leitungen 22 und 23 gleichzeitig
auch den entsprechenden Multiplikatoreingängen der beiden anderen Regeleinrichtungen für die Elektroden
2 und 3 zugeführt.
Zur Begrenzung des Maximalstromes der Elektrode 4 dient eine Zenerdiode 20. Bei Erreichen der Zenerspannung
der Diode 20 kann das am Bewertungswiderstand 14 anstehende Abbild der Führungsgröße für den
Elektrodenstrom nicht weiter ansteigen. Übersteigt die Regelgröße des Elektrodenstromes den entsprechenden
Wert, so wird vom Ausgang des Reglers eine Stellgröße in Richtung »Heben« angegeben und damit eine
Verminderung des Elektrodenstromes eingeleitet.
Die Ausgangsgröße des Reglers beeinflußt über ein Stellglied 21 die Stellung der Elektroden. Als Stellglieder
sind hydraulische, pneumatische oder elektromechanische Geräte einsetzbar. Der Regler wird vorzugsweise
als P-Regler ausgeführt. Es ist aber auch eine Ausführung als PI-Regler, PD-Regler, PID-Regler,
Regler mit PT,-Verhalten möglich.
Werden die Multiplikatoren 16 und 24 als Digital-Analog-Umsetzer ausgebildet, so können die genannten
Beeinflussungen der Regelung durch einen Prozeßrechner, ein System der digitalen Signalverarbeitung od. dgl.
in Abhängigkeit von der Sekundärspannung des Ofentransformators vorgenommen werden.
Mit den Potentiometern 41,42 und den Dioden 43,44 kann die Ausgangsspannung des Regelverstärkers 10
begrenzt werden. Da die Ausgangsspannung als Eingangsgröße des nachgeschalteten Stellgliedes 21 die
Führungsgröße für die Elektrodengeschwindigkeit darstellt, ergibt sich die Möglichkeit einer für die
Richtungen »Heben« und »Senken« unterschiedlichen Einstellung der maximalen Elektrodengeschwindigkeit.
Gegenüber den bekannten Ausführungen weist die Regeleinrichtung nach der Erfindung insbesondere die
folgenden Vorteile auf:
Leichte Einstellbarkeit der Reglerparameter, selbsttätige Anpassung der Reglerparameter an Parameterschwankungen
der Regelstrecke, Einstellmöglichkeit einer von der reinen Impedanzregelung abweichenden
Kennlinie als Funktion der Spannung des Ofentransformators, leichte Einstellmöglichkeit zur Begrenzung der
Elektrodengeschwindigkeit, externe Eingriffsmöglichkeit in die Sollwertvorgabe (z. B. für Ansteuerung durch
einen Rechner).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Regeleinrichtung für die Elektrodenregelung proportional der Versorgungsspannung der Elektroden
von Lichtbogenofen, bei der jeder Elektrode ein ist.
Regler zugeordnet ist, dem als Meßgrößen für die 5 An eine Regeleinrichtung für die Elektrodenregelung
Regelung eine dem Elektrodenstrom proportionale von Lichtbogenöfen werden hohe Anforderungen
und eine von der Elektrodenspannung abgeleitete gestellt Die Elektroden müssen während des Betriebes
Größe zugeführt werden und der in Abhängigkeit in einem bestimmten Abstand vom Schmelzmaterial,
von der Differenz dieser Größen die zugehörige d. h. vom Schrott oder von der Schmelze, gehalten
Elektrodenverstelleinrichtung steuert, wobei die von io werden, um die richtige Lichtbogenleistung zu bekomder
Elektrodenspannung abgeleitete Größe durch men. Dieser Abstand und damit die Länge des
Bildung einer der Elektrodenspannung proportiona- Lichtbogens sind sowohl durch Spannung und Stromlen
Größe und deren Abwandlung mit einem stärke des Lichtbogens als auch durch die Atmosphäre
Funktionsgeber gebildet wird, dessen Eingangsgrö- und die Ionisation im Ofeninneren bedingt. Durch
ße proportional der Versorgungsspannung der 15 Abschmelzen, Flüssigwerden und Zusammenbrechen
Elektroden ist, dadurch gekennzeichnet, des Schmelzmaterials ändert sich der Abstand laufend
daß dem Regler (10) die dem Elektrodenstrom und damit auch die Stromstärke und der Widerstand des
proportionale Größe direkt und die der Elektroden- Lichtbogens. Um eine möglichst gleichmäßige Leispannung
proportionale Größe (Ue 3) über einen stungsaufnähme zu erzielen, müssen die Elektroden,
Multiplikator (24) zugeführt werden, daß die zweite 20 sobald sich die Länge des Lichtbogens und seine
Eingangsgröße (Ue*) des Multiplikators (24) von elektrischen Werte geändert haben, in kürzester Zeit
dem Funktionsgeber (25) geliefert wird, dessen wieder auf den richtigen Abstand gebracht werden.
Eingangsgröße proportional der Sekundärspannung Hierzu dient die Elektrodenregelung,
des Ofentransformators ist, und daß Mittel (16) Bekannt sind die als Impedanzregelungen bezeichnevorgesehen sind, die die Verstärkung des Reglers 25 ten Ausführungen von Elektrodenregelungen. Meßgrö-
des Ofentransformators ist, und daß Mittel (16) Bekannt sind die als Impedanzregelungen bezeichnevorgesehen sind, die die Verstärkung des Reglers 25 ten Ausführungen von Elektrodenregelungen. Meßgrö-
(10) umgekehrt proportional zur Sekundärspannung ßen für die Regelung sind hierbei der Elektrodenstrom
des Ofentransformators verändern. und die Elektrodenspannung, d. h. die Spannung der
2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch Hochstrombahn zwischen Badsternpunkt und Stromgekennzeichnet, daß der Regler (10) als P-Regler schienen in der Nähe des Transformators. Die aus Strom
beschaltet ist. 30 und Spannung gebildete Regelabweichung entspricht
3. Regeleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dem Scheinwiderstand — daher die Bezeichnung
dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der Impedanzregelung. Die Meßwerte von Elektroden-
fl Verstärkung des Reglers über einen im Rückführ- strom und Elektrodenspannung werden gleichgerichtet
ή zweig des Reglers angeordneten Multiplikator (16) und dem Regler zugeführt. Als Regler werden bisher
|] erfolgt, dessen erste Eingangsgröße (Ue)) propor- 35 beispielsweise Tauchspulenregler oder Ferraris-Regler
i" tional der Ausgangsspannung des Reglers und mit hydraulischen Stellgliedern oder Magnetverstärker
Ii dessen zweite Eingangsgröße (Ue2) proportional mit elektromotorischen Stellgliedern eingesetzt (AEG-
» der Sekundärspannung des Ofentransformators ist. Mitteilungen 46 (1956), S. 314-319; desgl. 49 (1959), S.
[1
4. Regeleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch 552—561; BBC-Nachrichten 60—61). Diese Regler sind
™J gekennzeichnet, daß für die Lieferung der zweiten 40 zwar relativ einfach aufgebaut, haben aber durch das
f Eingangsgröße (Ub) des Multiplikators (16) ein für z. T. relativ hohe Leistungsniveau im Vergleichskreis
r die Regler aller Elektroden gemeinsames Meßglied oder durch eine elektromechanische Reglerausführung
II (18) vorgesehen ist. u.a. Nachteile im Hinblick auf eine leichte Einstellung
»
5. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, gekenn- der Reglerparameter und der Begrenzung der Elektro-
zeichnet durch Mittel (20), die zur Begrenzung des 45 dengeschwindigkeit.
V Elektrodenstromes die von der Elektrodenspannung Zur Anpassung der Empfindlichkeit der Regeleinrichabgeleitete
Eingangsgröße des Reglers begrenzen. tung an den Betriebszustand des Lichtbogenofens ist es
6. Regeleinrichtung nach Anspruch 1 oder 3, aus der DE-AS 10 52 598 bekannt, die Differenzspan-
\\ dadurch gekennzeichnet, daß die Multiplikatoren nung zwischen einem künstlichen Sternpunkt, der als
(16, 24) als Digital-Analog-Umsetzer ausgebildet 50 Sternpunkt von mit ihren einen Enden zusammengefaßsind,
denen die von der Sekundärspannung des ten, mit ihren anderen Enden an die einzelnen
j^ Offentransformators abgeleiteten Spannungen über Elektroden geführten festen Widerständen gebildet ist,
El einen Prozeßrechner oder ein System der digitalen und dem natürlichen Badsternpunkt zur Steuerung des
h Signalverarbeitung zugeführt werden. Proportionalbereichs des Reglers zu verwenden.
ρ 55 Aus der US-PS 23 67 979 ist eine Impedanzregelung
ρ 55 Aus der US-PS 23 67 979 ist eine Impedanzregelung
I^ der eingangs genannten Art für Lichtbogenofen
f' bekannt, bei der zur Aufrechterhaltung einer gleichbleibenden
Ofenleistung trotz Netzspannungsschwankun-
t Die Erfindung bezieht sich auf eine Regeleinrichtung gen dem Spannungsmeßglied ein Funktionsgeber in
für die Elektrodenregelung von Lichtbogenofen, bei der 60 Gestalt eines veränderlichen Widerstands vorgeschaltet
jeder Elektrode ein Regler zugeordnet ist, dem als ist, der abhängig von der Speisespannung des
L· Meßgrößen für die Regelung eine dem Elektrodenstrom Lichtbogenofens den Impedanz-Sollwert für das Meß-
proportionale und eine von der Elektrodenspannung werk ändert. Maßnahmen, um bei wechselnden
abgeleitete Größe zugeführt werden und der in Betriebszuständen eine gleichbleibend gute Regeldyna-
Abhängigkeit von der Differenz dieser Größen die b5 mik zu erzielen, läßt diese bekannte Impedanzregelung
zugehörige Elektrodenverstelleinrichtung steuert, wo- nicht erkennen.
bei die von der Elektrodenspannung abgeleitete Größe Aufgabe der Erfindung ist es, unter Benutzung des
durch Bildung einer der Elektrodenspannung proportio- Prinzips der Impedanzregelung eine Regeleinrichtung
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2238006A DE2238006C3 (de) | 1972-07-28 | 1972-07-28 | Regeleinrichtung für die Elektrodenregelung von Lichtbogenöfen |
| ES417049A ES417049A1 (es) | 1972-07-28 | 1973-07-19 | Dispositivo de regulacion para el reglaje de los electrodosde hornos de arco electrico. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2238006A DE2238006C3 (de) | 1972-07-28 | 1972-07-28 | Regeleinrichtung für die Elektrodenregelung von Lichtbogenöfen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2238006A1 DE2238006A1 (de) | 1974-02-07 |
| DE2238006B2 true DE2238006B2 (de) | 1978-08-31 |
| DE2238006C3 DE2238006C3 (de) | 1982-04-01 |
Family
ID=5852469
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2238006A Expired DE2238006C3 (de) | 1972-07-28 | 1972-07-28 | Regeleinrichtung für die Elektrodenregelung von Lichtbogenöfen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2238006C3 (de) |
| ES (1) | ES417049A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2948787A1 (de) * | 1979-12-04 | 1981-06-11 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Anordnung zur elektrodenregelung eines lichtbogenofens |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3123297A1 (de) * | 1981-06-12 | 1983-01-05 | Brown, Boveri & Cie Ag, 6800 Mannheim | Regeleinrichtung fuer einen gleichstrom-lichtbogenofen |
| IT1175068B (it) * | 1983-03-10 | 1987-07-01 | Ferriere Nord Spa | Procedimento di ottimizzazione della regolazione elettrodi in un forno ad arco e dispositivo effettuante tale procedimento |
| IT1236363B (it) * | 1989-11-30 | 1993-02-25 | Danieli Off Mecc | Forno elettrico ad arco diretto a corrente controllata e procedimento di alimentazione a corrente controllata di un forno ad arco diretto |
| US5115447A (en) * | 1991-01-10 | 1992-05-19 | Ucar Carbon Technology Corporation | Arc furnace electrode control |
| DE102017130991A1 (de) * | 2017-12-21 | 2019-07-25 | Inteco Melting And Casting Technologies Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Regelung der Bewegung einer Elektrode in einer Lichtbogenschmelzanlage |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2367979A (en) * | 1942-12-08 | 1945-01-23 | Westinghouse Electric & Mfg Co | Furnace regulator system |
| DE1052598B (de) * | 1957-04-29 | 1959-03-12 | Elmeg | Einrichtung zur Elektrodenregelung fuer mehrphasige Lichtbogenoefen |
| CH381779A (fr) * | 1962-04-06 | 1964-09-15 | Secheron Atel | Installation de réglage automatique d'un four à arc triphasé |
| DE1183685B (de) * | 1963-01-17 | 1964-12-17 | Goldschmidt Ag Th | Verfahren zur Herstellung stabiler und feinteiliger Dispersionen von Vorpolymerisaten aus Allylestern mehrbasischer Carbonsaeuren |
-
1972
- 1972-07-28 DE DE2238006A patent/DE2238006C3/de not_active Expired
-
1973
- 1973-07-19 ES ES417049A patent/ES417049A1/es not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2948787A1 (de) * | 1979-12-04 | 1981-06-11 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Anordnung zur elektrodenregelung eines lichtbogenofens |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2238006C3 (de) | 1982-04-01 |
| DE2238006A1 (de) | 1974-02-07 |
| ES417049A1 (es) | 1976-03-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0030637B1 (de) | Anordnung zur Elektrodenregelung eines Lichtbogenofens | |
| DE2441501B2 (de) | Schaltungsanordnung zum stossfreien einschalten einer last | |
| DE2827875A1 (de) | Mehrphasen-lichtbogenofen und verfahren zu dessen regelung | |
| DE19623540C1 (de) | Verfahren zur Stabilisierung eines Wechselstromnetzes gegen Blindleistungsschwankungen und Blindleistungskompensationseinrichtung | |
| DE2325786C2 (de) | Schaltung zur Regelung der Betriebsparameter eines Elektronenstrahlerzeugers | |
| DE2238006C3 (de) | Regeleinrichtung für die Elektrodenregelung von Lichtbogenöfen | |
| DE2720347A1 (de) | Lichtbogenschweissgeraet | |
| EP1430313B1 (de) | Messwandler | |
| DE102013219173B4 (de) | Spannungsversorgung für elektrische Fokussierung von Elektronenstrahlen | |
| AT238465B (de) | Automatische Steuervorrichtung für einen Dreiphasenlichtbogenofen | |
| EP0164774A1 (de) | Schaltungsanordnung zur Regelung der Brennspannung von Hochdruckgasentladungslampen | |
| DE2657762C2 (de) | Regelschaltung für einen steuerbaren Stromrichter | |
| DE3731555C1 (en) | Induction heating device with a setting preset controlled by the actual value | |
| DE2334040C2 (de) | Einrichtung zur Regelung des Effektivwertes einer plsierenden Regelgröße | |
| DE2704404C3 (de) | Elektrische Regeleinrichtung mit PID-Verhalten ohne Integralsättigung | |
| DE2315240C3 (de) | Verfahren und Anordnung zur Regelung des Laststromes eines Drehstrom-Wechselstrom-Direktumrichters | |
| DE2003587B2 (de) | Schaltungsanordnung zur Steuerung des mittleren Widerstandes eines elektronischen Schaltgliedes durch Impulsbreitenmodulation | |
| CH193741A (de) | Einrichtung zur selbsttätigen Regelung einer veränderlichen physikalischen Grösse. | |
| AT234224B (de) | Mehrfachnetzregler für kombinierte Frequenz-Leistungsregelung in Verbundnetzen mit Regelkraftwerken unterschiedlicher Regelfähigkeit | |
| DE2361924C3 (de) | Anordnung zur Steuerung der Drehzahl eines an einen Wechselrichter angeschlossenen Wechselstrommotors | |
| DE1615510A1 (de) | Regeleinrichtung fuer die Elektrodenstellung bei Lichtbogenoefen | |
| DE1463688C3 (de) | Spannungsstabihsiertes Strom versorgungsgerat | |
| DE1961707A1 (de) | Elektrischer Leistungsumformer | |
| DE1052598B (de) | Einrichtung zur Elektrodenregelung fuer mehrphasige Lichtbogenoefen | |
| DE2818887B1 (de) | Verfahren zur Steuerung einer Asynchronmaschine sowie Schaltungsanordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |