DE2334040C2 - Einrichtung zur Regelung des Effektivwertes einer plsierenden Regelgröße - Google Patents
Einrichtung zur Regelung des Effektivwertes einer plsierenden RegelgrößeInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Regelung des Effektivwertes einer pulsierenden
Regelgröße.
Derartige Effektivwertregelungen, welche vor allem für elektrische Erwärmungs- oder Beleuchtungsanlagen
in Frage kommen, werfen keine besonderen Probleme auf, wenn dabei die Regelgröße sinusförmig
verläuft, weil hier Scheitel- und Effektivwert über einen konstanten, bekannten Faktor, den sogenannten
Scheitelfaktor miteinander verknüpft sind. Enthält die Regelgröße jedoch einen unregelmäßigen und nicht
mehr zu vernachlässigbaren Oberschwingungsgehalt. \lann ist dieser Faktor dauernden Änderungen unterworfen.
Bei einem Regler für Wechselspannung mit steuerbarer Impedanz ist es nach der DE-AS 1 133 804 bekannt,
die Regelgröße quadratisch abzubilden und mit einem festen Soiiwert zu vergleichen. Mittel zur
Mittelwertbildung der quadratischen Regelgröße sind dort nicht vorgesehen, weshalb eine genaue E'Iektiv-
1S wertregelung mit dem bekannten Regler nicht erreichbar
ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine genaue Effektivwertregelung zu schaffen. Bei einer Einrichtung zur
Regelung des Effektivwertes einer pulsierenden Re-
ao gelgröße, deren quadrierter Wert als Istwert verwendet
wird, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch einen Integral regler gelöst, dem eingangsseitig die
Differenz zwischen einer dem quadrierten Sollwert proportionalen Größe und der quadrierten Istwert-
a5 größe zugeführt ist.
Der Grundgedanke der Erfindung besieht also darin, die Regelgröße so zu beeinflussen, daß ihr quadratischer
Mittelwert einem vorgegebenen Wert folgt, wobei der ohnehin vorhandene Regler gleichzeitig
auch zur Mittelwertbildung herangezogen wird.
Für sogenannte Festwertregelungen, wo der Sollwert nur sehr selten verändert wird, kann es genügen,
den Sollwert des Effektivwertes schon in quadratischer Form einzugeben, also sein Quadrat nicht erst
durch Funktionsgeneratoren oder Multiplizierer zu bilden, so daß die erfindungsgemäße Regeleinrichtung
im einfachsten Fall nur mit einem einzigen Funktionsgenerator bzw . Multiplizierer zur Bildung des Istwertquadrats
auskommt.
♦° Für die Fälle, in denen der Sollwert häufiger verstellt
werden muß, ist es zweckmäßig und für die Handhabung bequemer, wenn eine lineare Eingabe
des Sollwertes erfolgt. Hierzu sieht eine weitere Ausgestaltung der Erfindung vor, daß ein von der SoII-wertgröße
und ein von der Istwertgröße jeweils an beiden Eingängen beaufschlagter Multiplizierer vorgesehen
ist und die Ausgangsspannung beider Multiplizierer subtraktiv dem Eingang des Integralreglers
zugeführt sind. An Stelle der Multiplizierer können selbstverständlich auch mittels Schwellwertdioden
realisierte Funktionsgeneratoren verwendet werden. Diese Variante kann bezüglich des Aufwandes an
Multiplizierern bzw. Funktionsgeneratoren noch weiter vereinfacht werden, wenn nach einer Weiterbildung
der Erfindung der Eingang des Integralreglcrs mit dem Ausgang eines einzigen Multiplizierers verbunden
ist, dessen einem Eingang die Differenz zwischen der Sollwertgröße und der Istwertgröße und
dessen anderem Eingang die Summe von Sollwerten größe und Istwertgröße zugeführt ist.
Zweckmäßig zur Beschleunigung des Ausregelvorganges ist es, wenn nach einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung das Ausgangssignal des Integralreglers um ein dem Sollwert proportionales Signal vergrößert
ist. Durch diese Vorsteuerung wird der Integralregler bei seiner Aufgabe, die Regelabweichung zu beseitigen,
unterstützt.
Bevorzugtes Anwendungsgebiet der Erfindung ist
die Stromregelung von wechselstromgespeisten Elektrodenschmelzöfen. Hierbei hat es sich als zweckmäoig erwiesen, zur Beschleunigung des Regelvorganges
den Intcgialregler dem Ofenstromregler ^u überlagern, d.h. das Ausgangssignal des Integralreglers -gegebenenfalls vergrößert um das Sollwertsignal
selbst - als Sollwert des Ofenstromreglers wirksam werden /u lassen.
Hine besondere ArI der Hlektrodenschmelzöfon
sind die sogenannten Hlektroschlackenum.schmelzöfen. Hierbei hat .sich als vorteilhaft ergeben, wenn
die Grundfrequenz des Ofenstroms veränderbar ist. Da die Effektivwerlregelung relativ zu einer Frequenzveränderung langsam vonstatten geht, könnte
hierbei die Gefahr der vorübergehenden Überlastung der Stellglieder bei einer Verminderung der Ofenstromfrequen/ bestehen, da hier bei unverändertem
Sollwert des Hffektivwertes eine Rücknahme der Stromamplitude erfolgen muß. Als Sicherheitsmaßnahme wird deshalb nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung das Ausgangssignal des Integralreglers für die Dauer jeder Verminderung der
Offüstromfrequenz auf Null zurückgesetzt. Im einfachsten Fall könnte dies mittels eines Differenziergliedes erfolgen, welches eingangsseitig mit einer frequenzproportionale η Spannung gespeist ist.
Bei umrichtergespeisten Elektrodenschmelzöfen, bei welchen die Vorgabe der Ofenstromfrequenz mittels eines aus einem Dreipunktkippverstärker und einem diesen nachgeschalteten Integrator bestehenden
Hochlaufgebers erfolgt, kann dieses Rücknahmc&igtial für die Ausgangsspannung des Integralreglers auf
besonders einfache Weise dadurch gewonnen werden, daß der Steucreingang eines zweckmäßigerweise im
Gegenkopplungspfad des Integralreglers angeordneten Feldeffekttransistors durch Eingangssignal des Integrators über einen Grenzwertmelder betätigbar ist.
Die Erfindungsoll im folgenden an Hand der Figuren näher erläutert werden.
F i g. 1 zeigt ein Anwendungsbeispiel der Erfindung bei einer Stromregelung mit einem Gleichstromsteller 1 als Stellglied. Der Gleichstromsteller 1 wird über
einen Steuersatz 2 bezüglich seines Tastverhältnisses in bekannter Weise durch die dem Eingang des Steuersatzes zugeführte Gleichspannung y gesteuert. Mit
wachsendem Wert der Steuergröße y wird also das Tastverhältnis, d. h. die Zeit, in welcher die konstante
Gleichspannung U am ohmisch-induktiven Verbraucher 3 wirksam wird, größer. Die Steuergröße y besteht im Ausgangssignal eines Integralreglers 4, dem
eingangsseitig der quadrierte Istwert / und der quadrierte Sollwert I5 über zwei Multiplizierer 5 und 6
subtraktiv zugeführt sind. Die an den Eingangsklemmen 7 bzw. 8 anliegenden, dem Soll- bzw. dem Istwert
proportionalen Größen beaufschlagen beide Eingänge der ihnen zugeordneten Multiplizierer 5 bzw.
6 gleichzeitig. An Stelle der als Quadrierer verwendeten Multiplizierer 5 und 6 können selbstverständlich
bei geringeren Anforderungen an die Genauigkeit zur Nachbildung der quadratischen Charakteristik Funktionsgeneratoren treten, welche beispielsweise Verstärker und vorgespannte Schwellwertdioden enthalten. Die an der Klemme 9 auftretende Ausgangsgröße y des Integralreglers 4 wird sich mit einer von
der Differenz der quadrierten Werte /5 und / abhängigen Änderungsgeschwindigkeit so lange verändern
und eine dementsprechende Änderung des Tastverhältnisses des Gleichstromstellers 1 bewirken, bis
seine Eingangsgröße, d.h. die Differenz der Ausgangsspannungen der Multiplizierer 5 und 6 im Mittel
verschwindet. Dies ist aber genau dann der Fall, wenn der quadratische Mittelwert und damit auch der Ef
fektivwert des Stromes / dem an der Eingangs-
klcmmc 7 zugeführten Stromsollwert /, entspricht. Es
hat sich zur Beruhigung des Regelvorgangs als vorteilhaft erwiesen, die Integrierzeit ( T1 bei einem I-Regler
mit dem Frequenzgang 1/pTi) des Integralreglers 4
ίο größer zu wählen, als die Periodendauer der Grundschwingung der Regelgröße.
Fig. 2 zeigt eine zweite, äquivalent wirkende Variante für den in Fig. 1 mit 10 bezeichneten Effektivwertregler, bei welcher man mit nur einem einzigen
is Quadrierer bei linearer Vorgabe des Stromsollwertes
auskommt. Diese Variante beruht auf der mathematischen Umformung des Ausdrucks /v--/J = (/s. + /)(/A-/) und besteht demgemäß aus
einem Multiplizierer 11, an dessen beiden Eingängen
ao die Summe bzw. die Differenz von Sollwert Ix und
Istwert / wirksam sind.
Fig. 3 zeigt ein Diagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltung nach Fig. 1. Der
Gleichstromsteller 1 erzeugt an seinem Ausgang in
nerhalb jeder Periode Γ Gleichspannungsimpulse mit
von der Größe der Steuerspannung y abhängigen Breite. Der Stromistwert /, bzw. der ihm zugeordnete
quadratische Wert /- wird sich also während der Einschaltzeiten der Gleichspannung U entsprechend der
dem Verbraucherkreis eigenen Zeitkonstar.ten erhöhen und während der Spannungspausen erniedrigen.
Bis zum Zeitpunkt il ist ls 2>l2, so daß bis dahin die
Steuergröße y, d. h. das Äusgangssignal des Integralreglcrs 4 dauernd in positiver Richtung ansteigt. Der
Zeitmaßstab zwischen il und /2 ist gegenüber den
übrigen Zeitbereichen des Diagramms der F i g. 3 verkürzt und angenommen, daß zum Zeitpunkt ti der
abgeglichene Zustand beginnt. Dann sind die in F i g. 3 schraffiert gezeichneten Stromquadratzeitflächen
einander gleich, und es entspricht der quadratische Mittelwert des Stromistwertes / und damit auch sein
Effektivwert dem vorgegebenen Sollwert ls.
F i g. 4 zeigt ein. auf die Verwendung bei umrichtergespeisten Elektroschlackenumschmelzöfen zuge-
schnittenes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Hier wird ein ohmisch-induktiver Verbraucher 12 in Form
des Gebildes Elektrode-Schmelze-Stromzuleitungen mit niederfrequentem Wechselstrom aus einem
Wechsel- bzw. Drehstromnetz N von einem steuer-
so bare Ventile enthaltenden Direktumrichter 13 gespeist. Der Stromistwert /, welcher von einem geeigneten Geber 14 als eine Gleichspannung abgebildet
wird, ist dem Eingangeines als IP-Reglers ausgebildeten Ofenstromreglers 15 zugeführt, welcher über ei-
nen Steuersatz 16 mit nachgeschaltetem Impulsverstärker 17 den Direktumrichter 13 in Abhängigkeit
von der Abweichung zwischen dem dem Ofenstromregler 15 zugeführten wirksamen Sollwert ISw und dem
Stromistwert / aussteuert. Die Umschaltung von po
sitive auf negative Halbwellen des Ofenstroms und
umgekehrt erfolgt mittels einer Kommandostufe 18, welche über eine Leitung 19 zu den Umschaltzeitpunkten den gerade stromführenden Stromrichter in
den Wechselrichterbetrieb steuert und nach erfolgtem
Nullgang des Stromes / für eine stromlose Pause entsprechend der erforderlichen Ventilschonzeit durch
Sperrung der Ausgangsimpulse des Impulsverstärkers 17 sorgt. Die Frequenz des Ofenstroms ist direkt pro-
portional einer Steuergröße fw, welche einen Taktgeber
20 beaufschlagt und der Kommandostufe 18 gewissermaßen ein Zeitraster zuführt. Die Frequenz
wird an einem mit einer Gleichspannung I) gespeisten Potentiometer 21 eingestellt, wobei ein aus einem
Dreipunktkippverstärker 22 und einem diesem nachgcschaltcten Integrator 23 bestehender Hochlaufgeber
dafür sorgt, daß Frequenzänderungen des Ofenstroms nicht sprunghaft, sondern mit einer von der
wählbaren Integrierzeit des Integrators 23 abhängigen Geschwindigkeit vor sich gehen.
Der in Fig. 4 dargestellte Effcktivwertreglcr entspricht
in seinem Kern dem der Anordnung nach Fig. 1 und ist dem Ofenstromregler 15 in der Weise
überlagert, daß seine an der Klemme 9 erscheinende Ausgangsgröße den Sollwert für den Ofenstromrcglcr
15 bildet. Ils ist eine Art Vorsteuerung vorgesehen, indem der Sollwert des einzuregelnden Effektivwertes
/, dem Ausgangssignal des Integralreglers 4 aufgeschaltet
ist, so daß der wirksame Sollwert lSw aus der
Summe dieser beiden Signale besteht. Eine solche Vorsteuerung ist immer dann sinnvoll, wenn der Regelkreis
selbst verhältnismäßig langsam arbeitet und die im vorliegenden Falle die zur Erzielung eines bestimmten
Effektivwertes erforderliche Amplitude der Regelgröße diesen mit Sicherheit immer übcistcigt.
Bei einer Verminderung der Frequenz und konstant belassenem Sollwert des Effektivwertes ls, welcher
am Abgriff eines Potentiometers 26 einstellbar ist, kann auf Grund der verhältnismäßig geringen Regelgeschwindigkeit
des Effcktivwertreglers die Gefahr bestehen, daß die crt orderliche Rücknahme der Stromamplitude
zu langsam erfolgt und daher die Stromrichter des Direktumrichters 13 einer unzulässig hohen
Belastung ausgesetzt sind. Für diesen Fall ist ein das Ausgangssignal des Integrators 4 auf Null zurücksetzender
Schalter 24 vorgesehen, welcher seinerseits von einem mit dem Eingangssignal des Integrators
23 beaufschlagten Grenzwertmelder 25 betätigt wird. Da die Augangsgröße des Integrators
23 proportional der Frequenz ist, ist dessen Eingangsgröße proportional dem zeitlichen Differentialquotienten
der Frequenz. Solange also eine Verminderung der Frequenz /K, des Ofenstroms erfolgt, wird
dem Grenzwertmelder 25 eine negative Eingangsgröße zugeführt und sein Ausgang weist - wie mit dem
in seinem Blocksymbol wiedergegebenen Zusammenhang zwischen Eingangsgröße e und Ausgangsgröße
α angedeutet - Nullpotential auf, wodurch der Schalter 24 betätigt wird und so eine Zurücksetzung
des Integrators bewirkt. Auf diese Weise wird während der Dauer der Frequenzverstellung in Richtung
auf kleinere Werte als Amplitude des einzuregelnden Stroms der Wert /s vorgegeben, und erst nachdem sich
die neue, kleinere Frequenz entsprechend der neuen Stellung des Abgriffs am Potentiometer 21 eingestellt
hat, wird die Sperrung des Integrators 4 freigegeben und der wirksame Sollwert /„, vom Wert I1 durch das
Ausgangssignal des Integralreglers 4 wieder auf den Wert erhöht, welcher bei der nunmehr geänderten
Frequenz dem am Potentiometer 26 eingestellten Effektivwert /, entspricht.
Fig. 5 zeigt ein Diagramm /ur Wirkungsweise der
Anordnung nach Fig. 4. Zu Beginn des betrachteten Vorgangs ist eine Frequenz/„ eingestellt, welcher eine
Periodendauer 7", entspricht. Der Integralregler 4 stellt in der bereits besprochenen Weise die Amplitude
des Ofenstroms in einer solchen Weise ein. daß
der quadratische Mittelwert des Ofenstroms dem Sollwert /( entspricht, was sich im Diagramm der
Fig. 5 d;idiiii'h iiußert. daß IHi jede IViiode die
schraffierten. mitiThalh dri mit /, be/eiehiieten (ie
laden liegenden Flächen gleich sind, derjenigen.
welche iüvi ilei Geraden / liegen. Is sei angenommen,
daß zum Zeitpunkt /1 eine Verminderung
'5 der Frequenz und damit eine Vergrößerung der Periodendauer
einsetzt, welche bis zum Zeitpunkt /2 abgeschlossen ist. Während der Zeitdauer dieser Verminderung
wird das Ausgangssignal des Integralreglers 4 auf Null gesetzt, und es ist allein der Wert des am
»o Potentiometer 26 vorgegebenen Sollwertes /( für die
Amplitudenregelung maßgeblich, welche daraufhin die Amplitude des Ofenstroms auf einen mit Sicherheit
die Stromrichterventile nicht mehr überlastenden Wert zurücknimmt. Ab dem Zeitpunkt ti ist der Inte-
»5 gralregler 4 wieder ungestört im Fingriff, d.h. seine
Sperrung ist aufgehoben und er wird dann nun den für die neue Periodendauer Tl maßgeblichen Amplitudenwert
so einregeln, daß wiederum der quadratische Mittelwert des Stroms / dem des vorgebcncn
Sollwertes / entspricht.
Fig. 6 zeigt eine praktische Realisierung eine; riicksetzbaren Integrators. Ein solcher kann als Integralregler
4 oder auch als Ofenstromregler 15 verwendet werden. Bezüglich des letzteren ist noch nach
zutragen, daß zweckmäßigerweisc dessen Rückset zung während der Dauer der stromlosen Pauser
vorgenommen werden sollte, um einem unkontrollierten Auswandern der Ausgangsspannung de:
Ofenstromreglcrs zu begegnen und so gefährlicl
«o große Stromstöße beim Wiedereingriff des Ofen
Stromreglers zu verhindern. Der rücksetzbare Inte grator gemäß Fi g. 6 besteht aus einem Verstärker 2"
mit großer Leerlaufverstärkung, der über Eingangs widerstände mit den Spannungen Ul und Ul sub
traktiv beaufschlagt wird und einen Gegenkopplungs pfad aufweist, welcher bei der AnwendungsvarianU
als Effektivwertregler lediglich, wie dargestellt, au: einem Kondensator C besteht und für PI-Verhalten
wie im Falle des Ofenstromreglers 15, aus der Reihen schaltung eines ohmschen Widerstandes und eine;
Kondensators besteht. In beiden Fällen sind die bei den Beläge des Gegenkopplungskondensators C
durch einen Feldeffekttransistor 28 überbrückt, dei dann durchgeschaltet ist und damit praktisch als ge
schlossener Schalter wirkt, wenn an seiner Steuer elektrode 29 Nullsignal anliegt. Im Falle eines reinei
I-Reglers wird dann die Ausgangsspannung UA zi
Null, während bei einem PI-Regler die Ausgangs spannung UA auf einem vom Verhältnis von Gegen
kopplungswiderstand zu Eingangswiderstand be stimmten Wert zurückfällt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Einrichtung zur Regelung des Effektivwertes einer pulsierenden Regelgröße, deren quadrierter
Wert als Istwert verwendet wird, gekennzeichnet
durch einen Integralregler(4), dem eingangsseitig die Differenz zwischen einer
dem quadrierten Sollwert proportionalen Größe und der quadrierten Istwertgröße (Γ2) zugeführt
ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß von der Sollwertgröße (I^) und von der Istwertgröße (/) jeweils an beiden Eingängen
beaufschlagte Multiplizierer (5, 6) vorgesehen sind und die Ausgangsspannungen beider
Multiplizierer subtraktiv dem Eingang des Integralreglers (4) zugeführt sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang des Integralreglers
(4) mit dem Ausgang eines einzigen Multiplizierers (11) verbunden ist, dessen einem Eingang die
Differenz zwischen der Sollwertgröße ( /,) und der Istwertgröße (/) und dessen anderen Eingang die
Summe von Sollwertgröße und Istwertgröße zugeführt ist.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal
des Integralreglers (4) um ein dem Sollwert proportionales Signal (I1) vergrößert ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4 für die Stromregelung eines wechselstromgespeisten Elektrodenschmelzofens,
dadurch gekennzeichnet, daß der Integralregler (4) dem Ofenstromregler (15)
überlagert ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5 für Elektroschlackenumschmelzöfen, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ausgangssignal des Integralreglers (4) für die Dauer jeder Verminderung der Ofenstromfrequenz
(/„.) auf Null zurückgesetzt ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Integralregler aus einem
über einen Kondensator (C) gegengekoppelten elektronischen Verstärker (27) besteht, wobei der
Kondensator über einen Feldeffekttransistor (28) kurzschließbar ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7 für umrichtergespeiste Elektrodenschmelzöfen mit Vorgabe der
Ofenstromfrequenz über einen Taktgenerator und eine Kommandostufe, wobei der Taktgenerator
angesteuert wird von einem aus einem Dreipunktkippverstärker und einem diesem nachgeschalteten
Integrator bestehenden Hochlaufgebcr, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuereingang (29)
des Feldeffekttransistors durch das Eingangssignal des Integrators (23) über einen Grenzwertmelder
(25) betätigbar ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Integrierzeit
des Integralreglers (4) größer gewählt ist als die Periodendauer der Grundschwingung der
Regelgröße.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732334040 DE2334040C2 (de) | 1973-07-04 | Einrichtung zur Regelung des Effektivwertes einer plsierenden Regelgröße | |
| CH904074A CH581350A5 (de) | 1973-07-04 | 1974-07-02 | |
| JP7625074A JPS5036947A (de) | 1973-07-04 | 1974-07-02 | |
| FR7423171A FR2241821B1 (de) | 1973-07-04 | 1974-07-03 | |
| AT551174A AT334466B (de) | 1973-07-04 | 1974-07-04 | Einrichtung zur regelung des effektivwertes einer pulsierenden regelgrosse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732334040 DE2334040C2 (de) | 1973-07-04 | Einrichtung zur Regelung des Effektivwertes einer plsierenden Regelgröße |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2334040A1 DE2334040A1 (de) | 1974-10-31 |
| DE2334040B1 DE2334040B1 (de) | 1974-10-31 |
| DE2334040C2 true DE2334040C2 (de) | 1978-02-09 |
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