DE2235795A1 - Zuendverteiler fuer brennkraftmaschinen insbesondere in kraftfahrzeugen - Google Patents
Zuendverteiler fuer brennkraftmaschinen insbesondere in kraftfahrzeugenInfo
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Description
Dipl.-Ing.W.Beyer
Dipl.-Wirtsch»-Ing. B.Jochem
Dipl.-Wirtsch»-Ing. B.Jochem
Frankfurt am Main ■ Freiherr-vom-Stein-Str. 18
In Sachen:
Ford-Werke Aktiengesellschaft
Köln/ Rhein
Ottoplatz 2
Köln/ Rhein
Ottoplatz 2
Zündverteiler für Brennkraftmaschinen insbesondere in Kraftfahrzeugen.
Die Erfindung betrifft einen Zündverteiler für Brennkraftmaschinen
insbesondere in Kraftfahrzeugen, mit einem Gehäuse, in welchem eine einen nockenbetätigten Unterbrecher- ■
kontakt tragende Unterbrecherplatte konzentrisch zur Drehachse des Nockens verstellbar ist.
Die Verstellung der Unterbrecherplatte erfolgt gewöhnlich durch einen Unterdruckversteller, der vom Unterdruck in
der Ansaugleitung der Brennkraftmaschine beeinflußt wird.
Die Anzahl der Winkelgrade, die der rotierende Nocken während der Schließung des Unterbrecherkontaktes überstreicht, wird
als Schließzeit bezeichnet und ist von beträchtlicher Bedeutung. Aus mehreren Gründen ist es erwünscht, diese Schließzeit
während der Verstellung des Zündpunktes voraus oder zurück konstant zu halten. Um dies zu erreichen, ist es notwendig,
daß der mit einem Nockenabgriffsglied versehene Unterbrecherhebel, der auf der Unterbrecherplatte verschwenkbar
angeordnet ist und den somit nockenbetätigten Unterbrecherkontakt trägt, konzentrisch zur Drehachse des Nockens
verstellt wird. ,
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Zündverteiler mit konzentrischer Verstellung des Unterbrechers gegenüber der Drehachse des Nockens sind an sich
bekannt. Wegen der Kosten und aus Gründen der Betriebssicherheit sind die bekannten Anordnungen zur Erzielung
einer solchen konzentrischen Verstellbarkeit jedoch für die Großserienherstellung ungeeignet. Aus diesem Grunde verzichten
die in der Praxis verwendeten Zündverteiler auf die konzentrische Verstellbarkeit und begnügen sich damit, die
Unterbrecherplatte mit dem darauf befindlichen Unterbrecher derart auf einer im Verteilergehäuse festen Tragplatte
schwenkbar anzuordnen, daß das den Nocken abgreifende Abtastglied am Unterbrecherarm radial zur Drehachse des Nockens
verstellt und dadurch früher oder später vom Nocken erfaßt wird. Dies hat zur Folge, daß mit der Verstellung des Zündzeitpunktes
.zugleich die Schließdauer des Unterbrecherkontaktes verändert wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Zündverteiler zu schaffen, der den vorstehenden Nachteil durch konzentrische Verstellbarkeit
des Unterbrecherkontaktes mit konstruktiven Mitteln vermeidet, die geringen Aufwand und damit geringe Kosten
verursachen und gleichzeitig einen hohen Grad an Betriebssicherheit gewährleisten. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe
dadurch gelöst, daß die Unterbrecherplatte auf der einen Seite einer mit einer Durchbrechung versehenen, im
Gehäuse festen Tragplatte angeordnet ist und auf der anderen Seite dieser Tragplatte eine Schwinge vorgesehen ist, die
an einer ersten Stelle mit der Tragplatte und an einer zweiten Stelle mittels eines die Durchbrechung der Tragplatte frei
durchsetzenden Gelenkzapfens mit der Unterbrecherplatte gelenkig verbunden ist, und daß zwischen der Tragplatte und
der Unterbrecherplatte eine Bolzen-Schlitz-Verbindung vorgesehen ist, deren Schlitz derart ausgebildet und angeordnet
ist, daß die über die Schwinge an der Tragplatte angelenkte Unterbrecherplatte zwangsläufig die gewünschte konzentrische
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Bewegung zur Drehachse des Nockens ausführt.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung enthält die
gelenkige Verbindung zwischen der Schwinge und der Unterbrecherplatte Eedermittel, durch welche'die Unterbrecherplatte
und die Schwinge gegen die Tragplatte anpreßbar sind. Durch eine solche Ausbildung werden die beiden Platten und
die Schwinge stets in enge Anlage gegeneinander gehalten und sichergestellt, daß sich die Bolzen-Schlitz-Verbindung nicht
ungewollt löst.
Nach einem weiteren Merkmal zur vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besteht die Schwinge aus Kunststoff, und der
Gelenkzapfen ist einstückig an die Schwinge angeformt. Auch
ist es von Vorteil, wenn die Tragplatte mit einer die Schwinge im wesentlichen aufnehmenden Einbuchtung versehen wird, in
welcher die Schwinge geschützt liegt.
Nach einem besonderen Merkmal zur vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Schwinge ebenso wie die Tragplatte
und die Unterbrecherplatte mit zentralen Durchbrechungen zur Durchführung der Verteilerwelle und des an dieser angeordneten
Nockens versehen, und die Anlenkstellen der Schwinge an der Tragplatte bzw. der Unterbrecherplatte liegen einander in
bezug auf· die Verteilerwelle im wesentlichen diametral gegenüber.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Zündverteilers wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher beschrieben. Es
zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen geöffneten Verteiler
bei abgenommenem Verteilerfinger,
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Pig. 2 einen Axialschnitt durch den Verteiler nach Linie 2-2 in Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Unterbrecherplatte mit
der darunter befindlichen Tragplatte in der Ebene 3-3 in Fig. 2,
Fig. 4 eine ähnliche Draufsicht wie in Fig. 3> jedoch nur auf die Tragplatte mit der darunter liegen*
den Schwinge ohne die Unterbrecherplatte in der Ebene 4-4 in Fig. 2, und
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Schwinge in der Ebene
5-5 in Fig. 2.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, ist eine Verteilerwelle 12 innerhalb eines Verteilergehäuses 14 mit Hilfe eines
Lagers 16 drehbar gelagert. Die Verteilerwelle 12 trägt einen Nocken 14, der mit der Verteilerwelle umläuft. Die Verteilerwelle
12 wird über ein Ritzel 20 angetrieben, das mit einem weiteren (nicht dargestellten) Ritzel kämmt, welches seinen
Antrieb von der Bremskraftmaschine erhält.
Seitlich am Verteilergehäuse 14 ist ein in seiner Gesamtheit mit 22 bezeichneter Unterdruckversteller bekannter Ausführung
angeordnet. Der Unterdruckversteller 22 hat eine Betätigungsstange 24, die sich längs der axialen Mittellinie 26 des
Ünterdruckverstellers in Abhängigkeit von Veränderungen der Arbeitsbedingungen der Brennkraftmaschine bewegt.
Im oberen erweiterten Teil des Verteilergehäuses befinden sich eine Tragplatte 28, eine Unterbrecherplatte 30 und
eine Schwinge 32. Die Schwinge 32 wie auch die Unterbrecherplatte
30 und die Tragplatte 28 sind mit zentralen Durchbrechungen für den Durchtritt der Verteilerwelle 12 und des
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daran angeordneten Nockens 18 versehen. Die Tragplatte 28
und die Unterbrecherplatte 30 bestehen -vorzugsweise aus
geprägtem Metall, während die Schwinge 32 vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt ist. Glasfaserverstärktes Polyamid
hat sich als geeignetes Material für die Schwinge 32 erwiesen.
Die Tragplatte 28 ruht.auf einer Bingschulter 34 innerhalb
des Verteilergehäuses 14 und ist an diesem mit Schrauben
festgelegt (Fig. 1). Die Unterbrecherplatte 30 trägt einen
Unterbrecher 38 mit einem Kontaktsatz. 40. Der eine der Unterbrecherkontakte
ist gegenüber der Unterbrecherplatte fest angeordnet, während der andere Unterbrecherkontakt an einem
beweglichen Unterbrecherhebel 42 sitzt, der um einen Gelenk—
punkt 44 verschwenkbar ist. Der Unterbrecherhebel 42 ist
ferner mit einem Nockenabgriffsglied 46 versehen, welches
gegen den drehbaren Nocken 18 anliegt. Weiterhin ist in herkömmlicher Veise ein Kondensator 48 mit seinem Anschlußleiter
50 an eine Klemme 52 angeschlossen, die sich am Unterbrecher 38 befindet. Die Klemme 52 ist elektrisch mit dem
Schaltkontakt am Unterbrecherhebel 42 verbunden. Der feste Schaltkontakt ist elektrisch über einen Verbindungsleiter
an das Verteilergehäuse 14 gelegt. An der Klemme 52.ist
ferner eine Verbindungsleitung 56 mit einer Anschlußklemme
am freien Ende zum Anschluß an eine (nicht dargestellte) Zündspule angebracht.
Als Mittel zur Anlenkung der Betätigungsstange 24 des Unterdruckverstellers
22 an die Unterbrecherplatte 30 dient ein aufrechtstehender Bolzen 58., der an der Unterbrecherplatte
angebracht ist. Dies erlaubt eine Übertragung der Bewegungen der Betätigungsstange 24 auf die Unterbrecherplatte 30.
Insbesondere aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Schwinge zwei Gelenkpunkte zur Bewegung der Unterbrecherplatte 30
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im Verhältnis zur festen Tragplatte 28 aufweint. Der eine
dieser Gelenkpunkte Iiept bei 60 und verbinde die Schwinge 32
mit der Tragplatte 28. Der Gelenkpunkt 60 besteht aus einem geschlitzten Zapfen 62, der in einem Stück mit der Schwinge
ausgebildet ist. Der geschlitzte Zapfen 62 greift in eine von einem Kragen umgebene Öffnung 64 in der Tragplatte 28. Der
andere Gelenkpunkt 65 an der Schwinge 32 wird von einem einstückig
damit ausgebildeten Gelenkzapfen 66 gebildet, der sich
frei durch eine verhältnismäßig große Durchbrechung 98 in der
Tragplatte 28 erstreckt, um die Bildung einer Schwenkverbindung 68 zwischen der Schwinge 32 und der Unterbrecherplatte
zu gestatten. Der Gelenkzapfen 66 wird von einer Schraubenfeder 70 umschlossen, die zwischen der Unterbrecherplatte 30
und einer Federscheibe 72 eingespannt ist. Die Schraubenfeder
70 drückt sowohl die Schwinge 32 wie die Unterbrecherplatte
30 gegen die Tragplatte 28. Daraus geht hervor, daß die Tragplatte 28 mit bezug auf das Verteilergehäuse 14- feststeht,
während die Schwinge 32 bei 60 mit der Tragplatte 28 und ferner mittels des Gelenkzapfens 66 bei 65 mit der Unterbrecherplatte
30 gelenkig verbunden ist. Vorzugsweise befinden sich die Gelenkpunkte 60 und 65 im wesentlichen diametral
einander gegenüber mit bezug auf entsprechende zentrale
Durchbrechungen 106 in der Schwinge, 96 in der Tragplatte und 78 in der Unterbrecherplatte, durch welche die
Verteilerwelle 12 und der Nocken 18 hindurchtreten können.
Vorzugsweise wird die Schwinge 32 innerhalb einer Eindrückung
74 innerhalb der Tragplatte 28 angeordnet. Auch ist es vorzuziehen,
daß die Unterbrecherplatte 30 von der Tragplatte 28 auf Abstand gehalten wird, um die Reibung dazwischen klein
zu halten. Zu diesem Zwecke sind in die Unterbrecherplatte 30
am Umfang verteilt drei Kunststoffknopfe 76 eingesetzt, von
denen einer in der Schnittdarstellung der Fig. 2 und alle in Fig. 3 und 4- sichtbar sind. Der in Fig. 2 sichtbare
Kunststoffknopf ist innerhalb einer Einbuchtung in der Unter-
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brecherplatte .30 zurückversetzt, "während die übrigen beiden
Kunststoffknöpfe nicht zurückversetzt sind.
In Fig. 3 ist die gesamte Platten- und Schwingenanordnung ohne den Kondensator und den Unterbrecherkontakt dargestellt«
Die Stellungen des Nockens 18. und des Nockenabgriffsgliedes
sind' strichpunktiert eingezeichnet.-Es läßt sich erkennen,
daß die Unterbrecherplatte 30 mit einer öffnung 78 versehen
ist, durch welche die Verteilerwelle 12 und'der an dieser
angebrachte Nocken 18 hindurchzutreten vermögen. An die zentrale
Durchbrechung 78 schließt sich eine_rechteckige Durchbrechung
80 an. Diese Durchbrechung 80 gestattet eine Bewegung der Unterbrecherplatte 30 ohne Störung durch die von
dem geschlitzten Zapfen 62 und der von einem Kragen umschlossenen
Öffnung 64 gebildeten Verbindung zwischen der Schwinge und der Tragplatte 28.
Die Unterbrecherplatte 30 ist mit einem Schlitz 82 versehen,
in welchem ein an der Tragplatte 28 befestigter Führungsstift 84 eingreift. Die Bewegung des Schlitzes 82 längs dem
Führungsstift 84 bewirkt eine Steuerung der Bewegung sowohl
der Unterbrecherplatte 30 wie der Schwinge 32 im Verhältnis
zur festen Tragplatte 28, wobei diese Bewegung um die beiden
Gelenkpunkte 60 und 65 verläuft. Es ist die Bolzen-Schlitz-Verbindung
82, 84, die bei entsprechender Auswahl der Schlitzform und -anordnung eine konzentrische Bewegung des Nockenabgriffsgliedes
46 im Verhältnis zur Achse des drehenden Nockens 18 sicherstellt. Wie bereits oben erläutert wurde,
wird diese Bewegung durch die am aufrechtstehenden Bolzen 58
auf der Unterbrecherplatte 30 angreifende Betätigungsstange
des Unterdruckverstellers 22 ausgelöst und erfolgt in Abhängigkeit
von sich ändernden Betriebsbedingungen der Brennkraftmaschine .
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In der Praxis kann der Führungsbolzen 84 auch an der Unterbrecherplatte
30 statt der Tragplatte 28 angeordnet sein. In diesem Fall würde sich dann der Führungsschlitz 32 in
der Tragplatte 28 befinden. Die Zuordnung des Bolzens und des Schlitzes zu der Tragplatte und der Unterbrecherplatte
ist nicht entscheidend. Die Form des Schlitzes ist jedoch von der gewählten Zuordnung für den Bolzen abhängig. Somit
kann ein Punkt an der Tragplatte für die Anbringung des Führungsbolzens frei gewählt werden, und die Unterbrecherplatte
kann dann um die Gelenkpunkte 60 und 65 derart verschwenkt
werden, daß das Nockenabgriffsglied 46 die gewünschte konzentrische Bahn zurücklegt. Die Lage und Form
des Schlitzes ist dann als der geometrisch Ort aller Punkte gegeben, die der auf der Tragplatte gewählt Punkt für die
Anbringung des Führungsbolzens überstreicht. Für gewöhnlich wird dieser geometrische Ort für den Schlitz 82 eine Kurvenbahn beschreiben. Wenn jedoch der Schlitz angenähert so wie
in Fig. 3 dargestellt, plaziert wird, verläuft der geometrische Ort sehr nahe einer geraden Linie. Es kann dann ein
einfaches gerades Langloch als Schlitz verwendet werden.
Gewindelöcher 86 und 88 ermöglichen die Anbringung des Unterbrechers
38 auf der Unterbrecherplatte 30. Das Gewindeloch
dient zum Festschrauben des Kondensators 48 auf der Unterbrecherplatte 30. In üblicher Weise ist ferner ein Vorsprung
94 vorgesehen, um den Kondensator 48 in Stellung zu halten.
Ein Ausschnitt 92 am Rande der Unterbrecherplatte 30 ermöglicht
dieser eine Bewegung ohne Behinderung durch die Befestigungsschraube 36, mit welcher die Tragplatte 28 am
Verteilergehäuse 14 verschraubt ist.
Aus Fig. 4 ist die bereits erwähnte zentrale Durchbrechung der Tragplatte 28 ersichtlich, durch welche die Verteilerwelle
12 und der daran angeordnete Nocken 18 hindurchtreten
können. Auch ist dort die schon erwähnte exzentrische Durch-
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■und 65 von den geschlitzten Zapfen 62 bzw. den Gelenkzapfen
gebildet, wobei die Gelenkverbindungen einander im -wesentlichen gegenüber mit bezug auf die zentrale Durchbrechung
in der Schwinge 32 liegen. Die Schwinge 32 ist mit Vorsprüngen 108, 110, 112 und .114- versehen, welche das Ausmaß
der Oberfläche, mit welcher die Schwinge 32 gegen die Tragplatte
28 anliegt, begrenzen. Vorzugsweise sind die Vorsprünge 11'2 und 114 mit etwa halber Höhe gegenüber den Vorsprüngen
108 und 110 ausgeführt. Dies ermöglicht der den Gelenkzapfen 66 umschließenden- Schraubenfeder, den zentralen
Bereich der Schwinge 32 nach aufwärts zu ziehen, und schafft eine Vorspannkraft für die Gelenkverbindung 60»
Ansprüche /
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Claims (10)
- - ίο -PatentansprücheZündverteiler für Brennkraftmaschinen, insbesondere in Kraftfahrzeugen, mit einem Gehäuse, in welchem eine einen nockenbetätigten Unterbrecherkontakt tragende. Unterbrecherplatte konzentrisch zur Drehachse des Nockens verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrecherplatte (30) auf der einen Seite einer mit einer Durchbrechung (98) versehenen, im Gehäuse (14-) festen Tragplatte (28) angeordnet ist und auf der anderen Seite dieser Tragplatte (28) eine Schwinge (32) vorgesehen ist, die an einer ersten Stelle (60) mit der Tragplatte (28) und an einer zweiten Stelle (65) mittels eines die Durchbrechung (98) der Tragplatte (28) frei durchsetzenden Gelenkzapfens (66) mit der Unterbrecherplatte (30) gelenkig verbunden ist, und daß zwischen der Tragplatte (28) und der Unterbrecherplatte (30) eine Bolzen-Schlitz-Verbindung (82, 84) vorgesehen ist, deren Schlitz (82) derart ausgebildet und angeordnet ist, daß die über die Schwinge (32) an der Tragplatte (28) angelenkte Unterbrecherplatte (30) zwangsläufig die gewünschte konzentrische Bewegung zur Drehachse des Nockens (18) ausführt.
- 2. Zündverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die gelenkige Verbindung (65» 66) zwischen der Schwinge (32) und der Unterbrecherplatte (30) Pedermittel (70) enthält, durch welche die Unterbrecherplatte (30) und die Schwinge (32) gegen die Tragplatte (28) anpreßbar sind.
- 3. Zündverteiler nach Anspruch 2, dadurch (·; e kennzeichnet , dnß zwischen der Tragplatte (28) und der Unterbrocherplatte (30) Mittel (76) zur Herabsetzung der Reibung vorgesehen sind.209885/1006ίΌ 8339/20.7.1972
- 4. Zündverteiler nach Anspruch 35 dadurch gekennzeichnet , daß die Mittel zur Herabsetzung der Reibung vom am Umfang der Unterbrecherplatte (30) verteilten Abstandshaltern (76) aus Kunststoff gebildet sind»
- 5. Zündverteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (82) der Bolzen-Schiitz~Verb'indung (82, 84) in der Tragplatte (28) angeordnet ist und im wesentlichen gerade verläuft.
- 6. Zündverteiler nach einem' der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (32) aus Kunststoff besteht und der Gelenkzapfen (66) einstückig an die Schwinge angeformt ist.
- 7. Zündverteiler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Schwinge mit einem weiteren Gelenkzapfen (62) versehen ist, der in eine von einem Kragen umgebene Durchbrechung (64) der Tragplatte (28) eingreiftβ
- 8. Zündverteiler nach Anspruch.6 oder 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Schwinge (32) mit gegen die Tragplatte (28) gerichteten Vorsprünge (108, 110, 112, 114) zur Herabsetzung der Reibung versehen ist.
- 9. Zündverteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (28) mit einer die Schwinge (32) im wesentlichen aufnehmenden Einbuchtung (74) versehen ist.
- 10. Zündverteiler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (32) ebenso wie die Tragplatte (28) und die Unterbrecherplatte (30) mit zentralen Durchbrechungen (106 bzw.2098 85/10 06Fo 8339/20-7.1972-12- 273579596 bzw. 78) zur Durchführung der Verteilerv/elle (12) und des an dieser angeordneten Nockens (18) versehen sind und die Anlenkstellen (60, 65) der Schwinge (32) an der Tragplatte (28) bzw. der Unterbrecherplatte (30) einander in bezug auf die Verteilerwelle (12) im wesentlichen diametral gegenüberliegen.209885/1006Fo 8339/20.7.1972Le erse i t e
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