DE2235620C2 - Einrichtung zur Umwandlung handgeschriebener Zeichen in eine für elektronische Geräte lesbare Form - Google Patents
Einrichtung zur Umwandlung handgeschriebener Zeichen in eine für elektronische Geräte lesbare FormInfo
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Description
Signale beim Schreiben eine:; Zeichens vorübergehend 50 Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch
gespeichert und in einen zum Ansteuern der clck- gelöst, duß zur Abgabe von aus mehreren Einzel-
tronischen Geräte geeigneten Zeichencode umgesetzt zeichcr. bestehenden Zeichengruppen vor oder nach
werden. dem Einschreiben eines Einzelzeichens in Klar- oder
Einrichtungen der oben beschriebenen Art dienen Kurzschrift ein oder mehrere zusätzlich vorgesehene
zur direkten handschriftlichen Eingabe von vorge- 55 Sensoren mit dem Schreibgriffel berührt oder ungesehenen
Zeichen in elektronische Geräte, beispicls- tippt wcrdi η und daß die von den zusätzlich vorweise
Digitalrechner oder elektrische Schreibwerke. gesehenen Sensoren stammenden elektrischen Signale
und sind beispielsweise aus der USA.-Piiientsnirift zusammen mit den Signalen des eingeschriebenen
108 254 bekannt. Mit diesen bekannten Anordinin- Emzclzeichcns /ur Auswuhl einer Zcichengiuppe aus
gen können jedoch nur Einzclzcichen hintereinander 60 einem Speicher herangezogen werden, in den vorin
Klarschrift eingegeben bzw. eingeschrieben werden. bestimmte Zeichengruptcn unter vorbestimmten
Ferner ist das bekannte Einschreibfdd lediglich zum Adressen eingespeichert sind
Einschreiben von Zahlen und Großbuchstaben gceig- Dadurch wird die Möglichkeit gegeben, nicht inir
net. Da jedoch das Schreiben von Großbuchstaben Ein/clbuchstaben. sondern juch aus mehreren 11' ■'!"■-
wesentlich langer als djs Schreiben von Klcinbuch- <>5 stäben bestehende Silben mit nur einem ein μί.η
stäben dauert und alle an das elektronische Gerät eingeschriebenen Einzeizeichcn im Schreibwerk zum
abgegebenen Zeichen ein! In und nacheinander in Abdruck zu bringen. Gas eingeschriebene hmzcl-
das Einschreibfeld eingeschrieben werden müssen, zeichen kann ein Klarschrift-oder Kurzschriftzeichen
sein. Vorzugsweise werden alle Kleinbuchstaben des lateinischen Alphabets herangezogen. Darüber hinaus
konm:n auch Sonderzeichen vereinbarter Form eingeschrieben
werden. Durch die Verwendung der zusätzlichen Adressensensoren kann man mit einem
kleinen Zeichenvorrat, der sehr schnell zu erlernen ist, iiclbst bei maßig schnellem Einschreiben der
vereinbarten Zeichen durch den Benutzer eine verhältnismäßig hohe Zeichenausgabegeschwindigkeit
erreichen.
Wenn das erste Zeichen einer auszugebenden Zeichengruppe mil dein eingeschriebenem Einzcizeichen
übereinstimmt, brauchen in dem adressierbaren Speicher nur die weiteren Zeichen der Zeichendienen.
Zum schnellen und ermüdungsfreien Einschreiben ist der die Schreibfläche umgebende Rand
als Führungskanlc für die Schreibgriffelspitze ausgebildet.
Das Entsprechende gilt für die in der Schrcib-
S fläche liegenden Inseln. Durch diese Fühningskanten
wird sichergestellt, dad der Benutzer die kugelförmige
Schreibgriffelspitze korrekt über die Sensoren führt. Zu diesem Zweck wird die Schreibfläche vorzugsweise
auch von eingravierten Führungsnuten gebildet, in
ίο denen die Sensoren angeordnet sind. Zur Anpassung
an die individuelle Schreibweise ist es von Vorteil, da» Hinschrcibfeid drehbar in einer Handauflage anzuordnen.
Zur Überprüfung der korrekten Schreibweise weist
gruppe gespeichert zu werden. Dadurch kommt man 15 ein Zeichenbildschirm die gleiche Anzahl von Leucht-
mit einem kleineren Speicher aus.
Die Ausgabe der durch Eingabe gewählten Zeichen erfolgt vorzugsweise selbsttätig, ohne daß der Benutzer
einen zusätzlichen Ausgabesensor zu betätigen braucht. Beim Ansteuern eines elektrischen Schreibwerks
ist es zweckmäßig, die eingeschriebenen bzw. ausgegebenen Zeichen zu zählen und bei Erreichen
einer vorgegebenen Zeichenanzahi eine optische und
bzw. :?ibr akustische Anzeige z:u geben. Auf diese
balken auf. wie Sensoren in dem Einschreibfeid angeordnet
sind. Die einzelnen Leuchtbalken sind entsprechend den Linien der Grundfigur für die Anordnung
der Sensoren ausgerichtet. Damit das gerade eingeschriebene Zeichen ohne Änderung der Blickrichtung
visuell überprüft werden kann, sind der Zei-' hcnbildschirm und das Einschreibfeld vorzugsweise
zu einer einzigen i'.iuheil verschmolzen.
Ein '.leispielsvcise zur A 11*03ho <!rr cingcschriebc-
WeiiiC wird der Benutzer in die Lage versetzt, am as ncr. Zeichen dienender Sensor umgibt vorzugsweise,
Ende einer Zeile über einen besonderen Befehlssensor lediglich durch die ainterc Hiimingskantc getircnnt,
den Maschinenbefehl »Wagenrücklauf mit Zeilen- die gesamte Schreibfläche. Auf diese Weise ist dieser
schaltung.« einzugeben. In entsprechender Weise arn häufigsten benutzte Bcfchlsscnsor schnell und
kann die Zeilenanzahl gezählt und angezeigt werden, leicht zugänglich,
um anzugeben, wann das Blattende erreicht ist. Es 30
kann dann der Maschinenbefehl »Neue Seite« vom
Benutzer eingegeben werden. Diese Funktionen können auch automatisiert sein, was jedoch mit einem
höheren elektronischen Schaltungsaufwand verbunden ist.
kann dann der Maschinenbefehl »Neue Seite« vom
Benutzer eingegeben werden. Diese Funktionen können auch automatisiert sein, was jedoch mit einem
höheren elektronischen Schaltungsaufwand verbunden ist.
Bei einer bevorzujiteni Weiterbildung wird das eben
eingeschriebene Zeichen zwecks visueller Überprüfung sichtbar angezeigt. Je nach Anwendungsfall
können zu diesem Zweck mehrere Zeichcnbildschirmc nebeneinander angeordnet sein, um nicht nur das
gerade eingeschriebene Zeichen, sondern auch die In einer für den Benutzer bequemen Lagt: sind
neben dem Einschreibfcld weitere Befehlssensorcn in
trichterförmigen Vertiefungen angeordnet. Je nach Anwendung können diesen Bcfchlssensoren die ν er
schiedenartigsten Funktionen zukommen. Entsprechend diesen Funktionen kann die erfindungsgemäße
Einschreibeinrichtung mit verschiedenen Anzeigevorrichtungen ausgerüstet sein. Für die verschiedenen
Funktionen sind auch entsprechende erfindunesgemäßc
SchaltungsmaNnahmcn vorgesehen.
Die nach der Erfindung ausgebildete Einschreibeinrichtung ermöglicht eine bcijiieme Schreibhaltung
und arbeitet völlig geräuschlos, da sie mit dem elektronischen Gerat, beispielsweise einem Schreibwerk,
nicht direkt verbunden zu sein braucht, also als gctrennte Einheit verwendet werden kann. Ein weiterer
Vorteil ist der geringe Plalzbedarf.
Bevorzugte Ausführungsbeispielc der Erfindung
werden an Hand von Figuren beschrieben. Es zeigt Fig. I eine Draufsicht auf ein in einer Trägerplatte
daß die Grundfigur für die Anordnung der Sensoren 50 angeordnetes Einschrcibfeld,
in der Schreibfläche aus einem Kreis und einer den Fig. 2 einen Querschnitt durch eine Handauflage
Kreis umschließenden und beidseitig berührenden. mit eingebauter Trägerplatte und darin angeordnetem,
senkrecht stehenden Ellipse besteht, die zu beiden Einschreibfeld,
Seiten von senkrechten Geraden tangiert ist, die ober- F i g. 3 eine Grundform für die Anordnung von
halb und unterhalb der Ellipse durch je eine waage- 55 Sensoren,
rechte Gerade verbunden sind, von denen je eine F i g. 4^ eine Abwandlung der in der F i g. 3 darge-
Mittelsenkrechte nach innen bis zum Kreis führt. .....*-.
Die beschriebene Anordnung der Sensoren ermöglicht mit einer minimalen Anzahl von Sensoren ein
flüssiges, ermüdungsfreies Einschreiben von sehr 60 F i g. 6 eine Draufsicht auf eine Handauflage, mit vielen Zeichen in Klar- oder Kurzschrift. Zur Anpas- einem Teil der darin angeordneten Vorrichtungen, sung an die natürliche Schreibweise kann diese eine F i g. 7 eine Ausführungsform eines außerhalb des
flüssiges, ermüdungsfreies Einschreiben von sehr 60 F i g. 6 eine Draufsicht auf eine Handauflage, mit vielen Zeichen in Klar- oder Kurzschrift. Zur Anpas- einem Teil der darin angeordneten Vorrichtungen, sung an die natürliche Schreibweise kann diese eine F i g. 7 eine Ausführungsform eines außerhalb des
Grundfigur darstellende Anordnung der Sensoren im Einschreibfelds angeordneten Befehlssensors-,
Rahmen der erfindungsgemäßen Lehre in mannig- F i g. 8 einige Beispiele für einschreibbare Klar-
facher Weise abgewandelt werden. Vorzugsweise sind 65 schrift- und Kurzschriftzeichere und
vierzehn Sensoren in dem Schreibfeld untergebracht, F i g. 9 ein Blockschema einer nach der Erfindung
wobei zehn zum Einschreiben der Einzelzeichen und ausgebildeten Einrichtung,
vier Sensoren zur Adressierung von Zeichengruppen In der F i g. 1 ist ein EinschreibfeW 1 mit einem
vorher eingeschriebenen Zeichen kontrollieren zu können. Fehlerhaft eingeschriebene Zeichen können
durch Antippen eines Bcfchissensors mit der Schreibgriffelspitze gelöscht werden.
Eine Weiterbildung der Einrichtung mit einem Einschrcibfeld. das gegenüber der Schreibfläche mit
den darin enthaltenen Sensoren erhöhte Inseln aufweist, ist nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet
stellten Grundform,
F i g. 5 ein Einschreibfeld mit gravierten Führutigsnuten,
zugehörigen SchreibgrifTel 2 für eine nach der Erfindung ausgebildete Einrichtung im einzelnen dargc-Itellt.
Das Einschreibfeld 1 weist eine Schreibfläche 5 *uf, in der vierzehn Sensoren 5 (51 bis 514) in einer
bestimmten Weise angeordnet sind. Um beim Einichreiben eines Zeichens die Sensoren 5 mit Sichcrlcit
xu berühren oder zu überfahren, ist die Schreibfläche S beispielsweise etwa 0,5 mm tiefer als der die
Schreibfläche unmittelbar umgebende Rand 6 angeordnet. Dadurch entsteht eine die gesamte Schreiblache
umgebende äußere Führungskante 7 für den mit einer kugelförmigen Spitze 3 versehenen Schreibiriffel
2. Um ein unbeabsichtigtes Berühren der innerhalb der Schreibfläche 5 liegenden Sensoren 56, 5 7,
SW und 59 zu verhindern, sind zwischen den Sensofen
an bestimmten Stellen beispielsweise etwa 0,4 mm hohe Inseln / (/1 bis J' 15) angeordnet, deren Ränder
ebenfalls als Fühningskanten dienen. Wie es noch im einzelnen beschrieben wird, dienen die in der Schreibfläche
5 angeordneten Sensoren zum Einschreiben Von Einzelzeichen und Zeichengruppen. Außerhalb
der äußeren Führungskante 7 ist vorzugsweise in den Rand 6 des Eifuchreibfeldes 1 ein die gesamte
Schreibfläche umgebender Sensor U eingearbeitet, der Bach dem Einschreiben eines Zeichens oder einer »5
Zeichengruppe mit der Schreibgriffelspitze 3 angetippt oder berührt wird, um bei Einstellung »manuelle
Ausgabe« das eingeschriebene Zeichen oder die eingeschriebene Zeichiingruppe auszugeben. Dicht neben
dem Einschreibfeld 1 sind außerhalb des Randes 6 mehrere, in trichterförmigen Vertiefungen 4 liegende
Funktions- und Bclehlssensorcn T (TI bis Γ9) angeordnet,
mit denen durch Antippen mit der Schreibgrilteispitze
3 wiederkehrende Maschinenbefehle, beiipiclsweise
Löschen eines falsch eingeschriebenen
Zeichens, Leertaste, Umschaltung, Wagenrücklauf usw., ausgegeben werden. Das Einschreibfcld 1 ist
zusammen mit den es umgebenden Funktions- und Befchlssensorcn T in die Mitte einer kreisrunden
Trägerplatte 8 eingebaut, die nach Lösen einer Feststellschraube 9 beispielsweise um + 15° in einer
Handauflage 10 (F i g. 2 und 6) gedreht werden kann. Dadurch kann man die senkrechte Achse des Einjchreibfelds
1 in eine für den Benutzer optimale Schreiblage bringen.
Die F i g. 2 zcigi einen Querschnitt durch die
Handauflage 10, in der die·. Trägerplatte 8 mit dem Einschreibfeld drehbar angeordnet ist. In der Hand-Äuflagc
10 ist unter der Trägerplatte 8 eine gedruckte Schaltungsplatte 12 vorgesehen, die über elektrische
Letterll mit den Sensoren S und T verbunden ist.
Damit die Trägerplatte 8 gegenüber der Schaltungsplatte 12 verdreht werden kann, sind die Leiter 11
federförmig ausgebildet. Um eine Verdrehung der Trägerplatte um mehr als ±15° zu verhindern, ist
die Trägerplatte 8 mit einer Ausnehmung 13 versehen, in die eine von der Feststellschraube 9 gehaltene Andruckscheibe
14 eingreift.
Damit das Schreiben auf der Schreibfläche 5 mit einer beispielsweise aus Stahl bestehenden Schreibgriffelspitze
.3 für den Benutzer angenehm ist, weist die Schreibfläche 5 einen PVC- oder Polyesterüberzug
27 auf. Aus dem gleichen Grund sind die Inseln / und eine metallische Deckplatte 28 mit einem Weichplastiküberzug
29 versehen.
In der F i g. 3 ist eine bevorzugte Grundform Kr die Anordnung der Sensoren Sl bis S14 gezeigt
Diese Grundform besteht aus einem Kreis 15 und einer senkrecht stehenden Ellipse 25, die den Kreis
15 umschließt und ihn an seiner linken und rechten Seite berührt. Das Seitenverhältnis der Ellipse beträgt
etwa 1 : 1,75. Der Kreis 15 und die Ellipse 25 sind rechts und links von je einer senkrechten Geraden 16
bzw. 17 tangiert. Die Höhe der senkrechten Geraden
16 und 17 beträgt etwa das Dreifache des Kreisdurchmessers. Die senkrechten Geraden 16 und 17
sind oben und unten durch je eine waagerechte Gerade 18 bzw. 19 verbunden. Von den waagerechten
Geraden 18 und 19 führt je eine Mittelsenkrechte 20 bis 21 bis zum Kreis 15. In den vier Außenecken
der Grundfigur sind die Sensoren 51, 35, 510 und 514 angeordnet, die zum Adressieren von Zeichengruppen
herangezogen werden. Auf dem Kr^.is 15 liegen die Sensoren 53, 57, 58 und 512, und zwar
an den Berührungspunkten mit der Ellipse 25 und den Schnittpunkten mit den Mitlelsenkrechten 20 und
21. Die beiden Sensoren 5 6 und 5 9 befinden sich in den Schnittpunkten der Ellipse 25 mit den Mittelscnkrechti;n
20 und 21. Die SensorenS2, 54, 511 und 513 liegen ebenfalls auf der Ellipse, und zwar
in Höhe der Sensoren 57 und 58 oben und unten auf
dem Kreis 15.
Da es jedoch einer natürlichen Schreibweise widerspricht, genaue senkrechte Striche und korrekte
Kreise zu schreiben, sind gemäß der Ausführungsform nach der Fig. 4 die senkrechten Geraden 16
und 17 zu konvexen Bögen 22 und 23 und der Kreis 15 zu einer unter 15 bis 20D schrägliegenden Ellipse
24 verforml. Die schrägliegende Ellipse 24 hat ein Seitenverhältnis von etwa 1 : 1,3. Ferner sind die Sensoren
57 und 58 entsprechend der natürlichen Schreibweise nicht auf der Längsachse der schrägliegenden
Ellipse angeordnet, sondern in Richtung auf den linken Bogen 22 verschoben. Ferner sind die
Sensoren S3, 57, 58 und 512 in Form von Balken ausgebildet, deren Längsachsen sich im Mittelpunkt
der dargestellten Grundform schneiden. Die Sensoren 51 bis 5114 in dem in der Fig. 1 dargestellten Einschreibfeld
sind etwa nach der abgewandelten Grundform gemäß der F i g. 4 angeordnet.
Die F i g. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform des Einschreibfelds 1. Bei dem hier dargestellten Einschreibfeld
ist die Schreibfläche 5 durch zusätzliche und größere Inseln / zu gravierten Führungsnuten 30
verengt, in denen die Sensoren S gemäß der beschriebenen Grundform angeordnet sind. In den Führungsnuten
30 kann die kugelförmige Schreibgriffelspitze 3 des vom Benutzer geführten Schreibgriffels 2 gleiten.
In der F i g. 6 ist eine Draufsicht auf die Handauflage 19 mit der darin drehbar angeordneten Trägerplatte
8, einem Zeichenbildschirm 26 sowie weiteren Vorrichtungen dargestellt. Die Trägerplatte 8
weist das Einschreibfeld 1 mit den Sensoren S und die trichterförmigen Vertiefungen 4 mit den Funktions-
und Befehlssensoren T auf, wie es in der F i g. 1 gezeigt iiit. Der Zeichenbildschirm 26 ist mit dem
Einschreibfeld 1 elektrisch gekoppelt und dient zur sofortigen visuellen Überprüfung des gerade eingeschriebenen
Zeichens. Zu diesem Zweck enthält der Zeichenbiidschirm 26 mehrere Leuchtbalken L, deren
Anzahl mit der Anzahl der Sensoren 5 im Einschreibfeld 1 übereinstimmt und die unter Berücksichtigung
der Schrdbrichtung an entsprechenden Stellen angeordnet
sind. Beim Schreiben eines Zeichens * / "V
Schreibfläche 5 des Einschreibfeldes 1 und ό>. .· t jamit
verbundenen Aktivieren der einzelnen Sensorrn S
409615/438
leuchten die diesen Sensoren zugeordnetem Leuchtbalken
L auf, so daß am Ende des Einschreibvorganges das eingeschriebene Zeichen vollständig und
visuell prüfbar im Zeichenbiidschirm 26 steht. Bei
die Möglichkeit, in Verbindung mit dem Einschreiben
eines Einzelzeichens nicht nur einen der Sensoren .S' 1, 5S1 .VlO und .S14 anzutippen, sondern mehrere, beispielsweise
die Sensoren 51 und 610 sowie die Sen'5 d 514 dh Eihib i g
rechten Strichs. Hieraus wird ersichtlich, daß sich das
erfindungsgemäße Verfahren sehr umfangreich ausbauen läßt, ohne daß der Benutzer eine Vielzahl von
Einzelzeichen zu erlernen braucht. Ferner kann der
entsprechendem elektronischem Schaltungsaufwand 5 soren '-'5 und 514 durch Einschreiben eines waagekann
im Zeichenbildschirm. 26 sowohl ein eben ge- —-.·.««« c.,;.,»,,. u;«»„,,c „,;,-λ »t-c^titiinh ΗηΠ c;,-h ·\>.~.
schriebenes Kurzzeichen als auch das dazugehörige
Klarschriftzeichen gleichzeitig oder abwechselnd zur
Anzeige gebracht werden.
Klarschriftzeichen gleichzeitig oder abwechselnd zur
Anzeige gebracht werden.
Vorzugsweise sind das Einschrcibfeld 1 und der io Benutzer selbst bestimmen, ob er in Klarschrift oder
Zeichenbildschirm 26 zu einer Einheit verschmolzen, ;" v„r-,c,*Ur\,tt «inc^hroiKon u,in „„a nu „r 7pichen
so daß das eben eingeschriebene Zeichen als Leuchtschrift ohne Änderung der Blickrichtung visuell geprüft
werden kann.
Iu der Fig. 7 ist eine bevorzugte Ausführungs- 15
form des Befehlssensors T und der dazugehörigen
form des Befehlssenso gg
trichterförmigen Vertiefung 4 dargestellt. Die Funktions- und Befehlssensoren T sind zweckmäßigerweisc
in kegelstumpf- oder pyramidenstumpfförmige Verib d Ah twa 20" zur
in Kurzschrift einschreiben will und ob er Zeichen für Zeichen einschreiben oder die gegebenen Möglichkeiten
zur Ausgabe von Zeichengruppen erlernen und nutzen will.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung zeigt die Fig. 9 ein Blockschema mit der Trägerplatte 8, dem
Einschreibfeld 1, den Sensoren 51 bis 514, den Funktions- und Befehlssensoren 71 bis 79, dem
Schreibgriffel 2, der gedruckten Schaltungsplatte 12
tiefungen 4 eingebaut, deren Achse um etwa 20" zur jo und dem Zeichenbildschirm 26. Wie bereits erwähnt,
senkrechten Achse der Bcf ehlssensoren 7 geneigt ist. sind die Sensoren 51 bis 514 und die Funktions- und
Die obere Berührungsfläche des Sensors 7 ist in der Befehlssensoren 71 bis 79 über federnd ausgebildete
Mitte der kegelstumpfförmigen Vertiefung 4 angeord- Leiter 11 an die Schaltungsplatte 12 angeschlossen,
net und verläuft senkrecht zur Achse der Vertiefung. Die Sensoren 51 bis 514 sind mit einem Eingabc-Die
geneigten Achsen der Vertiefung 4 sind in Rieh- 25 register 31 verbunden. In entsprechender Weise sind
tung der zustoßenden Schrcibgriffelspitze 3 ausgerich- die Funktions- und Befehlssensoren 71 bis 79 mit
tet so daß die Schrcibgriffelspitze 3 beim Zustoßen einem Befehlsregister 32 verbunden. An das Eingabeauf
die steilere und höher liegende V/and der Vertie- register 32 ist ein Ausgaberegister 35 angeschlossen.
fung4 auftrifft und von dort zum Sensor 7 abgleitet. das auch unter der Steuerung des Befehlsregisters 32
Die Funktions- und Befehlssensoren 7 sind mit ihren 30 steht. Ferner sind die Ausgangsleitungen des EinVertiefungen
4 vorzugsweise auf einem Bogen ange- gaberegistcrs 31 zu den Leuchtbalken L des Zeichen-
ordnet, der der Bahn des von der Hand des Benutzers
geführten Schreibgriffels 2 entspricht.
In der Fig. 8 sind einige Klarschrift- und Kurzschriftzeichen
dargestellt, die mit dem Schreibgriffel 2 35 in das Einschreibfcld .1 eingeschrieben werden können.
Wie man sieht, wird zum Einschreiben dieser Einzelzeichen lediglich der um die Sensoren 52, 53,
54, 56, 57, 58, 59, 511, 512 und 513 liegende Teil
bildschirms 26 geführt. Zur taktmäßigen Steuerung der Anordnung ist ein Taktgeber 33 und ein Ausgabeimpulszähler
34 vorgesehen.
Wie uercits erwähnt, werden beim handschriftlichen Einschreiben eines Zeichens mit der Schreibgriffelspitzc
3 dem betreffenden Zeichen eindeutig zugeordnete Sensoren 5 berührt oder überfahren. Dadurch
tritt in den den Sensoren 5 zugehörigen Aus-
der Schreibfläche 5 benutzt. Die Sensoren 51, 55, 40 gangslcitcrn 11 eine Spannungs-oder Stromflußändc-510
und 514 dienen in Verbindung mit dem Ein- rung auf, die in der angeschlossenen elektronischen
schreiben eines Einzelzeichens zur Ausgabe einer aus Schaltung nach Verstärkung und Impulsformung im
mehreren Eir.zelzeichen bestehenden Zeichengruppe. Eingabcregisler 31 den Sensoren 51 bis 514 zugeord-Zum
Ausgeben einer Zeichengruppe werden vor oder neten elektronischen Schaltern zugeführt werden, so
nach dem Einschreiben eines Binzelzeichcns ein oder 45 daß die in den berührten oder überfahrenen Sensomehrere
der Sensoren 51, 55, 510 und 514 mit der ren5 entsprechenden Schalter gesetzt werden. Mit
SchreibgrifTelspitze 3 angetippt oder berührt. Der dem Setzen dieser Schalter leuchten im Zeichenbild-Sensor
51 kann beispielsweise zur Ausgabe von Dop- schirm 26 die entsprechend zugeordneten Leuchtbalpellauten,
der Sensor S5 zur Aasgabe von 2-Buch- ken L auf. Nach visueller Überprüfung des Leuchtstaben-Gruppen,
der Sensor 510 zur Ausgabe von 50 zeichens wird durch Berühren eines vereinbarten
3-Buchstaben-Gruppen und der !Sensor S14 zur Aus- Befehlssensors T mit der Schreibgriffelspitze 3 die
gäbe von 4-Buchstaben-Gruppen dienen. Auf diese Ausgabe aus dem ebenfalls entsprechend gesetzten
Weise kann man beispielsweise mit dem Einschreiben Ausgaberegister 5 nach einem Schreibwerk oder
des Einzelzeichens »a« und durch Antippen des Sen- einem sonstigen elektronisch ansteuerbaren Gerät,
sors51 den Doppellaut »aa«, durch Antippen des 55 beispielsweise einem Digitalmagnetbandgerät, Daten-Sensors
55 die Buchstabengruppe »an«, durch Antip- Sichtgerät, Wanderschriftanzeiger usw., veranlaßt,
pen des Sensors 510 die Buchstabengruppe »auf« Vorzugsweise wird der vereinbarte Befehlssensor zur
und durch Antippen des Sensors 514 die Buchsta- Ausgabe der Zeichen in Form des in Verbindung mit
bengruppe »auch« ausgeben. der F i g. 1 beschriebenen Ausgabesensors U ausge-
Bei 26 Einzelzeichen in Klarschrift- oder Kurz- 60 bildet Bai fehlerhafter Einschreibung des Zeichens
schriftfonn können auf diese Weise insgesamt kanr. durch Berühren eines anderen vereinbarten Be
312 Einzelzeichen in einem elektronisch angesteuer- fehlssensors T mit der Schreibgriffelspitze 3 die fehten
Schreibwerk zum Abdruck gebracht werden. lerhafte Eingabe gelöscht werden.
Wenn man den 26 Klarschriftzeichen und den Nach dem Einschreiben eines Einzelzeichens in das
26 Kurzschriftzeichen jeweils verschiedene Buch- 65 Einschreibfeld 1 wird eine den Sensoren S 2, 53, 54,
stabengruppen zuordnet, kann man die Anzahl der 56, 57, S 8, 59, 511, 5IZ und 513 entspn · · Jc
ausRabebereiten Zeichen beträchtlich erhöhen. Zur Codekombinalion in Form eines 10-PU-Wort* ha
weiteren Vergrößerung des Zeichenvorrats besteht Ausgaberegister 35 eingespeichert. Beim Einschreiben
von Zeichengruppen wird dieses I O-Bit-Wort um t ·ι
den Sensoren .Vl, SS, SH) und S\4 zugeordnetes 4-Bit-Wori ergänzt, so daß man zusammen mit einem
Start- und Endbit ein 16-Bit-Wort erhält. Der von der beschriebenen Einschrcibeinrichtung gelieferte
Code kann in einer dem elektronisch ansteuerbaren Schreibwerk vorgeschalteten oder separaten Decodierschaltung
auf genormte Codes umgeformt werden, soweit nicht die entsprechenden elektronischen
Schalungen bereits für den 10-Bit-Zeichencode ausgelegt
sind.
Bei der bisher beschriebenen Schaltungsanordnung muß nach jedem eingeschriebenen Zeichen der Ausgabebefehlsscnsor
U getastet werden. Um diese Unbequemlichkeit zu vermeiden und ein kontinuier-Hohes
Schreiben von Zeichen zu ermöglichen, ist zwischen das Eingaberegister 31 und das Ausgaberegister
35 ein Verzögerungsglied 36 geschaltet, das automatisch die Ausgabe eines eingeschriebenen Zeichens
veranlaßt.
Im folgenden wird die Arbeitsweise der Einrichtung unter der Steuerung des Verzögeirungsglieds erläutert.
Wenn ein in dem Einschreibfeld 1 angeordneter Sensor 5 mit der SchreibgrifTelspilze 3 berührt
oder überfahren und der zugeordnete Schalter im Eingaberegister 31 gesetzt wird, fließt von dort ein
Stromimpuls zu einer Torschaltung im Verzögerungsglied 36, wodurch ein dort angeordneter Zähler zu
zahlen beginnt. Da zum Einschreiben eines Zeichens im allgemeinen mehr als ein Sensor mit der Schreibgriffelspitzc
berührt werden muß, wird eine kurze Zeit später ein weiterer Stromimpuls im Verzögerungsglied
eintreffen. Mit diesem zweiten Stromimpuls und gegebenenfalls weiteren Stromimpulsen
wird das dem Zähler zugeführtc Taktsignal unterbrochen und der Zähler auf Null zurückgesetzt. Danach
beginnt der Zähler erneut zu zählen. Dieses Spiel wiederholt sich so lange, bis der Benutzer das Zeichen
vollständig in das Einschrcibfeld 1 eingeschrieben
hat, d. h. keinen weiteren Sensor S mit der Schreibgriffel spitze 3 berührt oder überfährt. Jetzt
kann der Zähler in dem Zeitverzögcrungsglicd bis zu einer vorgegebenen Endzahl zählen, die beispielsweise
200 betragen kann. Beim Erreichen dieser Endzahl fließt aus einem dem Zähler nachgcschalteten Vergleicher
ein impuls zum Ausgabeimpulszähler 34, der die Ausgabe der dem Zeichen zugeordneten Codekombination
aus dem Ausgaberegister 35 veranlaßt. Mit dem Endbit aus dem Ausgabeimpulszähler 34 erfolgt
die Löschung der Zeichenbildanzeige sowie die Rücksetzung des Zählers und der Schalter im Zeitverzögerungsglied
auf Null, so daß dieses in seine Ausgangsposition zurückgestellt und für den nächsten
Start bereit ist.
Damit der Benutzer seine optimale Schreibgeschwindigkeit selbst bestimmen kann, ist ein Codierschalter
38 vorgesehen, mit dem die Ausgabegeschwindigkeit der eingeschriebenen Zeichen in Stufen,
beispielsweise zwischen 0,2 und 1,8 Sekunden, eingestellt werden kann. Mit dem Codierschalter 38
wird der zum Zeitverzögerungsglied gehörende Vergleicher in eine entsprechende Pos.iion gesetzt, so
daß Zeidicnausgabezeiten von 0,2, 0,3, 0,5, 0,7, 1,0
und 1,8 Sekunden sowie »manuelle Ausgab«« festgelegt wurden.
Beim Schreiben eines Zeichens in das Einschrcibfeld 1 kann es vorkommen, daß der Benutzer ein falsches
Zeichen einschreibt und dies im selben Augenblick merkt. Damit ein derartiger Fehler auf einfache
Weise Korrigiert werden kann, ist dem Ausgaberegister Λ5 ein 16-Bit-Schieberegister 37 nachgeschaltet,
das durch Berühren eines vereinbarten Befehlssensors T (entsprechend der Rücktaste bei der
Schreibmaschine) separat gelöscht werden kann. Damit der Benutzer am Ende eines Einschreibvorganges
(Textes) sehen kann, ob das Schieberegister 37 noch ein Zeichen enthält, ist eine Anzeigelampe 39 vorgesehen,
die aufleuchtet, wenn im Schieberegister 37 ein Zeichen gespeichert ist. Durch Antippen eines Bcfehlssensors
40 mit der Schreibgriffelspitze Ά muß dann am Textende das letzte noch gespeicherte Zeichen
ausgegeben werden.
Dem Ausgaberegister 35 oder dem Schieberegister 37 ist ein Festwertspeicher nachgcschallet, in dem die
Codes für die adressierbaren Zeichengruppen gespeichert sind.
Falls die erfindungsgemäße Einrichtung zum Ansteuern eines elektrischen Schreibwerks verwendet
wird, ist ein Zeichenzähler mit einer einstellbaren Anzeige von beispielsweise 0 bis 80 oder 0 bis 120
und ein Zeilenzähler mit einer Anzeige von beispielsweise 0 bis 70 oder 0 bis 100 vorgesehen. Die:.e Zähler
dienen zur optischen und bzw. oder akustischen Anzeige von Zeilen- jnd Blattende. In entsprechender
Weise sind für alle bei einer Schreibmaschine vorkommenden Funktionen Bcfehlssensoren T vorgesehen,
beispielsweise Wagenrücklauf, Umschaltung von Klein- auf Großbuchstaben, Daucnimschaltung.
Rücktaste, Randauslöser, Tabulator usw.
Die. elektrischen Schalturgsanordnungen sind vorzugsweise
in integrierter Schaltungstechnik ausgebildet,
so daß die gesamte Einschreibeinrichtung gemäß der Erfindung auf einem kleinen kompakten Raum,
beispielsweise in der Größenordnung einer Zigar-.-tenpackung,
untergebracht werden kann. Als Anzeigelampe können GeAS-Dioden verwendet werden.
Die erfindungsgemäße Eirischreibeinrichtung brauehl
nicht direkt mit einem elektronischen Schreibwert gekoppelt zu sein, sondern kann einen Digital-Magnetband-Kassettenrekorder
enthalten, auf den die eingeschriebenen Zeichen aufgezeichnet werden
Die Magnetbandkassetten können in ein separat« Schreibgerät mit Magnetbandabspieleinrichtung unc
Decodierschaltung eingesetzt werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (21)
- Patentansprüche:I, Einrichtung zur Umwandlung handgeschrie- s bener Zeichen in eine für elektronische Geräte, insbesondere elektronisch angesteuerte elektrische Schreibwerke, lesbare Form, bei der einzelne Zeichen vereinbarter Form mit einem Schreibgriffel auf einer Schreibfläche geschrieben und dabei durch Berühren oder Überfahren von in der Schreibfläche angeordneten Sensoren in elektrische Signale umgewandelt werden, die den einzelnen Zeichen eindeutig zugeordnet sind, und bei dif die von den einzelnen Sensoren stammenden elektrischen Signale beim Schreiben eines Zeichens vorübergehend gespeichert und in einen zum Ansteuern der elektronischen Geräte geeigneten Zeichencode umgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abgabe von aus mehreren Einzelzeichen bestehenden Zeichengruppen vor oder nach dem Einschreiben eines Einzelzeichens in Kiar- oder Kurzschrift ein oder mehrere zusätzlich vorgesehene Sensoren (51, 55, 510 und 514) mit dem Schreibgriffe! (2) berührt oder angetippt werden und daß die von den zusätzlich vorgesehenen sensoren (51, 55, 510 und 514) stammenden elektrischen Signale zusammen mit den Signalen des eingeschriebenen Einzelzeichens zur Auswahl einer Zeichengruppe aus einem Spc.cher herangezogen werden, in den vorbestiinmte Ztiichengruppen unter vorbestimmten Adressen eingespeichert Sind.
- 2. Einrichtung nach Anspru· h 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Zeichen der Zeichengruppe mit dem eingeschriebenen Einzclzeichen übereinstimmt und daß in dem Speicher nur die weiteren Zeichen der Zeichengruppe gespeichert sind.
- 3. Einrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach Ablauf einer einstellbaren Zeitdauer nach dem Berühren oder Antippen des letzten Sensors (5) eines eingeschriebenen Zeichens der dem Zeichen entsprechende Zeichencode mit Speicheradresse selbsttätig ausgegeben wird.
- 4. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die eingeschriebenen Zeichen gezahlt werden und bei Erreichen einer vorgegebenen Zeichenanzahl eine optische und bzw. oder akustische Anzeige gegeben wird.
- 5. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß während des Schreibens das Zeichen sichtbar angezeigt wird.
- 6. Einrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche mit einem Einsclireibfeld, das gegenüber der Schreibfläche mit den darin angeordneten Sensoren erhöhte Inseln aufweist, dadurch gekennzeichnet daß die Anordnung der Sensoren (51 bis 514) in der Schreibfläche (5) aus einem Kreis (15) und einer den Kreis umschließenden und beidseitig berührenden, senkrecht stehenden Filipse (25) besteht, die zu beiden Seiten von senkrechten Geraden (16, 17) tangiert ist, die oberhalb und unterhalb der Ellipse durch je eine waagerechte Gerade (18, 19) verbunden sind, von denen je eine Mittelsenkrechte (20, 21) nacf innen bis zum Kreis führt.
- 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zu-c A"slab c e in de,r Iie.lchfn gruppen vier Sensoren (51, 55, 510, 514) in der Außenecken der Grundfigur und zum Schreiber eines Zeichens vier Sensoren (5 3, Λ 7, 5 8, 512 auf dem Kreis (15) an den Schnitt- bzw. Berührungspunkten mit den Mittelsenkrechten (20, 21] und den senkrechten Geraden (16, 17) und sechs weitere Sensoren (52, 54, 56, 59, 511, 513) au! der Ellipse (25) auf der Höhe des unteren und oberen Sensors auf dem Kreis und an den Schnittpunkten mit den Ivfittelsenkrechten angeordnet sind.
- 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung der Sensoren (51 bis 514) in der Schreibfläche (5) aus dem Kreis (15) zu einer schrägliegenden E'lipse (24) und aus den senkrechten Geraden (!6, 17) /u konvexen Bogen (22, 23) verformt ist.
- 9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Schnittpunkten des Kreises (15) bzw. der schräg liegenden hilipse (7.4) mit den Mittelsenkrechten (20. 21) liegenden Sensoren (57. 58) in Richtung auf cue linke senkrechte Gerade (16) bzw. auf den linken konvexen Bogen (22) verschoben sind.
- H). Hinrichtung nach einem der Ansprüche 7 {,',:; 9, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Kreis (15) bzw."auf der schrägliegenden Ellips. (24) angeordneten Sensoren (53. 57, 58, 512i als in radialer Richtung verlaufende Balken ausgebildet sind.
- M. Einrichtung nach einem der Ansprüche <-, bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibfläche (5) von einem erhöhten Rand (6) umgeben ist und daß der erhöhte Rand (6) und die Inseln (/) Führungskantcn(7) für die Schrcibgriffelspitzc (3) bilden.
- 12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibfläche (5) Führiingsnutcn (30) für die liandgcführte SchreibgrifTelspitze (3) aufweist.
- 13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibfläche (5) und die Inseln (/) mit PVC oder/und Weichplastik (27, 29) überzogen sind.
- 14. Einrichtung nach einem der Anspruch'.· 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Einschreibfeld (I) stützende Trägerplatte (8) drch- und feststellbar in einer Mandauflagc (10) angeordnet ist.
- 15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Hinschrcibfeld (1) auf der Trägerplatte (8) durch die Schreibgriffclspitze (3) betätigbarc Befchls-•■scnsorcn (/") längs eines Bogcns angeordnet sind, tier der Bahn des von der Hand des Benutzers geführten SchreibgriiTo's (2) und deren Spitze (3) entspricht.
- 16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Befehlssensoren (T") in kegelstumpf- oder pyramidenstumpfförmige Vertiefungen (4) eingebaut sind, deren Achse in einem spitzen Winkel (20°) gegenüber der senkrechten Achse des Befehlssensors (T) geneigt ist, und daß die obere Berührungsfläche des Befehls-sensors (7) mitten in der Vertiefung (4) unge- läßt sich mit dieser bekennten Einrichtung nur eineordnet ist, geringe Schreibgeschvindigkeit erzielen. Darüber
- 17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 hinaus stellt das benutzte Einschreibfeid infolge seiner bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sensor Ausbildung sehr hohe Anforderungen an die Kon- (U) den gesamten Außenrand des Einschreib- S zentration des Benutzers, so daß bereits nach kurzer feides (I) umgibt, der bei Einstellung auf »manu- Schreibdauer Ermüdungserscheinungen auftreten, eile Ausgabe« zur Zeichenausgabe und bei Ein- Dies ist darauf zurückzuführen, dal< in einer verhältstellung auf »automatische Ausgabe« zum Stop- nismäßig großflächigen ebenen Schrtibfläche maximal pen der Zeichenausgabe dient. nur vier verhältnismäßig kleine Ii '.ein angeordnet
- 18. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 io sind, die lediglich zur groben Orientierung des Bcbis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Ein- nutzere dienen, ihn jedoch nicht veranlassen, den schreibfeld mit einem Zeichenbildschirm zu einer Schreibgrilfel in praktisch vorgegebenen Bahnen zu Einheit verschmolzen ist, in der beim Berühren führen. Dadurch kommt es bei nachlassender Konoder Überfahren von Sensoren den berührten zentration zu sehr vielen Schreibfehlern. Ferner bzw. überfahrenen Sensoren zugeordnete Leucht- 15 benötigt diese Einschreibeinrichtung eine zu aufbalken aufleuchten. wendige Dekodiereinrichtung, um die wenigen ein-
- 19. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 schreibbaren Buchstaben und Ziffern in veiwertbare bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit den elektrische Signalketten (Codekoinbinationen) umSensoren (S) verbundenes Eingaberegister (31) zmvandeln. Aus diesen Gründen und infolge der ein Zeitverzögerungsglied (36) ansteuert und daß i° geringen Schreibgeschwindigkeit hat die bekannte das Zeitverzögcrungsglied nach Ablauf einer Anordnung keine praktische Bed«, .-.tung erlangt,
einstellbaren Zeit das in einem dem Eingabe- Ferner ist aus der Fachzeitschrift 7BM Technical register nachgeschaltcten Ausgaberegister <35) ge- Disclosure Bulletin, Vol. 6, Nr. 3, August 1963, eine speicherte Zeichen selbsttätig ausgibt. druckempfindliche Widerstandsmatrix bekannt, über - 20. Einrichtung nach Anspruch 19, dadurch 25 die mit einem Schreibgriffel handgeschriebeneZeichen gekennzeichnet, daß dem Ausgaberegister (35) ein in elektrische Signale umgewandelt werden können. Schieberegister (37) nachgeschaltet ist, dessen Bei der Verwendung einer solchen Widerstandsmatrix Inhalt durch Betätigen eines Befehlssensors mit brauchten die eingegebenen Zeichen zwar nicht in der Schrcibgriffelspilze gelöscht werden kann. einer vereinbarten Form eingeschrieben zu werden,
- 21. Einrichtung nach Anspruch 20, dadurcn 3° jedoch wäre zur Feststellung, was für ein Zeichen gekennzeichnet, daö ein besonderer Befehlssensor überhaupt geschrieben wurde, eine aufwendige und (40) zur Ausgabe des Inhalts des Schieberegisters komplizierte Zeichenerkennungscinrichtung erforder-(37) vorgesehen ist. lieh. Eine derartige, beliebige Schriftarten erkennendeEinrichtung steht jedoch der Allgemeinheit heute35 noch nicht zur Verfügung und würde auch infolgeihres komplizierten Aufbaues und der damit verbundenen Kosten zumindest: in absehbarer Zeit keine weile Verbreitung und Anwendung finden. Die be-Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung kannte Widerstandsmatrix wird daher im allgemeinenzur Umwandlung handgeschriebener Zeichen in eine 4° dafür verwendet, um auf einem mit entsprechendenfür elektronische Geräte, insbesondere elektronisch Matrixpunklen ausgerüsteten Bildschirm einen aufangesteuerte elektrische Schreibwerke, lesbare Form, der Widerstandsmatrix geschriebenen Schriftzug inbei der einzelne Zeichen vereinbarter Form mit einem genau der gleichen Form abzubilden.
Schreibgriffel auf einer Schreibfläche geschrieben und Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diedabei durch Eerühren oder Überfahren von in der ',5 eingangs beschriebene Hinrichtung derart weiterzu-Schreibflächc angeordneten Sensoren in elektrische bilden, daß eine Eingabe auf einfache Weise crmög-Signale umgewandelt werden, die den einzelnen licht wird, wobei mit dem Einschreiben nur wenigerZeichen eindeutig zugeordnet sind, und bei der die Zeichen eine hohe Schreibgcschwindigkcit erreichtvon den einzelnen Sensoren stammenden elektrischen werden soll.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2235620A DE2235620C2 (de) | 1972-07-20 | 1972-07-20 | Einrichtung zur Umwandlung handgeschriebener Zeichen in eine für elektronische Geräte lesbare Form |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2235620A DE2235620C2 (de) | 1972-07-20 | 1972-07-20 | Einrichtung zur Umwandlung handgeschriebener Zeichen in eine für elektronische Geräte lesbare Form |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2235620B1 DE2235620B1 (de) | 1973-09-06 |
| DE2235620A1 DE2235620A1 (de) | 1973-09-06 |
| DE2235620C2 true DE2235620C2 (de) | 1974-04-11 |
Family
ID=5851169
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2235620A Expired DE2235620C2 (de) | 1972-07-20 | 1972-07-20 | Einrichtung zur Umwandlung handgeschriebener Zeichen in eine für elektronische Geräte lesbare Form |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2235620C2 (de) |
-
1972
- 1972-07-20 DE DE2235620A patent/DE2235620C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2235620B1 (de) | 1973-09-06 |
| DE2235620A1 (de) | 1973-09-06 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |