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DE2234660A1 - Vorrichtung zum pruefen und eichen von balgengaszaehlern - Google Patents

Vorrichtung zum pruefen und eichen von balgengaszaehlern

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Publication number
DE2234660A1
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DE
Germany
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test
liquid
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pulse generator
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DE2234660A
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DE2234660C3 (de
DE2234660B2 (de
Inventor
Werner Smolny
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Elster Kromschroeder GmbH
Original Assignee
G Kromschroeder AG
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Publication date
Application filed by G Kromschroeder AG filed Critical G Kromschroeder AG
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Priority to NL7309187A priority patent/NL7309187A/xx
Priority to BE133088A priority patent/BE801884A/xx
Priority to ES416555A priority patent/ES416555A1/es
Priority to FR7324683A priority patent/FR2193197B1/fr
Priority to GB3337473A priority patent/GB1426480A/en
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Publication of DE2234660B2 publication Critical patent/DE2234660B2/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F25/00Testing or calibration of apparatus for measuring volume, volume flow or liquid level or for metering by volume
    • G01F25/10Testing or calibration of apparatus for measuring volume, volume flow or liquid level or for metering by volume of flowmeters
    • G01F25/15Testing or calibration of apparatus for measuring volume, volume flow or liquid level or for metering by volume of flowmeters specially adapted for gas meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Or Calibration Of Command Recording Devices (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

6710
G. Kromschröder Aktiengesellschaft
4-5 Osnabrück, Jahnplatz 6
Vorrichtung zum Prüfen und Eichen von Balgengaszählern
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Prüfen und Eichen von Balgengaszählern, bei der der zu prüfende Gaszähler zum Vergleichen mit einem Normal in Reihe geschaltet wird, .und das Normal aus zwei Behältern besteht, in denen eine Flüssigkeit proportional mit der Prüfluft verlagert, und die Verlagerung gemessen wird.
3G9885/0132--"
ORIGINAL INSPECTED
Nach den Vorschriften ist jeder Balgengaszähler mit Höchstbelastung (Qmax), 0,2-facher Höchstbelastung (0,2 Qmax) und der Mindestbelastung (Qmin) zu prüfen. Da nun jedem Balgengaszähler ein periodischer Fehler anhaftet, wird deshalb ein mehrmaliger Arbeitsgang des Prüflings für jede Prüfung gefordert. Die Qmax-Prüfung läßt sich unter den angeführten Bedingungen in einer annehmbaren Zeit durchführen. Die Prüfzeit wird aber schon bei der 0,2-fachen Qmax-Prüfung lang, und wirtschaftlich kaum vertretbar lang bei der Qmin-Prüfung. Aus diesem Grunde wurde zugestanden, daß bis zu 2Pt Prüflinge hintereinander geschaltet werden können. Abgesehen von dem Bau eines so großen und teuren Prüfstandes sind nicht überall und immer eine so große Anzahl von Volumengaszählern gleicher Nennbelastung zu prüfen, so daß auch dadurch eine befriedigende Lösung nicht gefunden wurde. Nun gibt es zwar nach den PrüfregeIn eine Qmin-Prüfung nach besonderem Verfahren, die besagt, daß bei der Durchflußstärke Qmin volle Arbeitsgänge des Meßwerks einzustellen sind und der diesen entsprechende Volumendurchgang am Normalgerät festzustellen ist, aber dieses Verfahren eignet sich nur für große Volumengaszähler, wo das kleinste zugelassene Normalgerät gegenüber dem Prüfling einen verhältnismäßig kleinen Heßraurainhalt besitzt, so daß es bei diesem geringen Durchfluß mehrere Arbeitsgänge durchläuft und damit der Einfluß seines periodischen Fehlers verkleinert wird.
BAD ORiGiNAL 309885/0132
-3—
Nun sind aber die meist hergestellten Balgengaszähler die Haushaltsgaszähler, deren Meßrauminhalte denen des kleinsten Normalgerätes, gleich oder kleiner sind, weshalb die Qmin-Prüfung nach dem geschilderten besonderen Verfahren nicht zur Anwendung kommen kann.
Es ist eine Vorrichtung zur Prüfung und Einstellung von Gasmengen- und Gasdurchflußmeßgeräten bekannt und in der DT-PS Nr. 1.295.221 beschrieben, bei der das Normalgerät aus zwei Behältern besteht, in denen eine Flüssigkeit von dem einen Behälter in den anderen Behälter verlagert und die Prüfluft dabei proportional verdrängt wird. Die Messung der verlagerten Flüssigkeit erfolgt dabei mittels zweier feststehender Meßfühler, wobei der erste den Beginn der Messung und der zweite die Beendigung meldet· Es wird also hierbei eine vorbestimmte Luftmenge verdrängt und durch den Prüfling gedrückt, dabei zwischen dem von den Meßfühlern kommende Anfangs- und Endsignal am Prüfling abgelesen. Bei diesem Verfahren wird nur der äußerst seltene genau laufende Prüfling exakt einen Arbeitsgang machen und alle anderen Prüflinge, die einjustierbare Abweichungen besitzen, werden über oder unter einem Arbeitsgang liegen, wobei sich der periodische Fehler sehr stark bemerkbar macht, oder die vorbestimmte Luftmenge muß ein Vielfaches des Meßraumvolumens ,des Prüflings betragen, damit dieser eine Vielzahl von Arbeitsgängen durchläuft,
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_ Il _
wodurch der periodische Fehler unterdrückt wird. Die erstgenannte Maßnahme ist für eine Eichung unzulässig und die zweite benötigt eine unvertretbar lange Prüfzeit.
Eine andere bekannte Vorrichtung, die jedoch nur mit einem Medium, hier Flüssigkeit, arbeitet, und bei der eine Vielzahl von Impulsen vom Normalgerät abgegeben wird, ist in der DT-PS 1.498.424 beschrieben. Bei dieser Vorrichtung besteht das Normalgerät aus einem Meßgefäß gleichförmigen Querschnitts, in dem ein abgedichteter Kolben durch eine sich drehende Schraubenspindel verschoben wird, wobei die Drehbewegung der Schraubenspindel in eine Vielzahl von Impulsen unterteilt ist. Abgesehen von der Verwendbarkeit nur von Flüssigkeit in dieser Vorrichtung, hat sich herausgestellt, daß durch die hohe Irapulszahl und die Ungenauigkeit der Schraubenspindel, nicht immer der verdrängten Flüssigkeit entsprechend proportionale Impulse abgegeben werden, was dieses Normalgerät, insbesondere bei kleineren Durchgängen, ungenau macht. Außerdem kann mit dieser Vorrichtung keine Prüfluft verdrängt werden, da dabei durch fehlende Schmierung entweder die Dichtmanschette am Kolben zu schwergängig, somit zu starkem Verschleiß unterliegt, oder leichtgängig ist, und dann starke Leckverluste aufweist. Als Normalgerät für den praktischen Gebrauch ist es dann unbrauchbar.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der alle Balgengaszähler, insbesondere die Haushaltsgaszähler, einer Qmin-Prüfung nach dem genannten besonderen Verfahren und in einer wirtschaftlich vertretbaren -Zeit unterzogen werden können, wobei außerdem angestrebt wird, die geforderten zwei Arbeitsgänge des Prüflings unter Beibehaltung der Prüfgenauigkeit auf nur einen Arbeitsgang zu reduzieren.
Zur Lösung der Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß zum Messen der sich verlagernden Flüssigkeit im Durchgang vom ersten Behälter zum zweiten Behälter ein, einen mindest fünfzigmal kleineren Meßraum als der des Prüflings besitzender Flüssigkeitszähler mit elektrischem Impulsgeber, der bei fünfzig Arbeitsgängen des Flüssigkeitszählers mindestens 1000 Impulse abgibt, angeordnet ist.
Durch den Einsatz eines Flüssigkeitszählers als !formal, mit einem wesentlich kleineren Meßraum als der des zu prüfenden Balgengaszählers, ist jede verlagerte Flüssigkeitsmenge und somit indirekt die verdrängte Prüfluft exakt meßbar. Bei= einem Meßraumverhältnis von mindestens 50:1 macht der Flüssigkeitszähler 50 Arbeitsgänge während «ines Arbeitsganges des Prüflings, wodurch der periodische Fehler des Flüssigkeitszählers ausgeglichen ist und nicht mehr berücksichtigt zu werden braucht. Die vom Normalgerät pro Prüfgang des Prüflings abgegebenen 1000 Impulse verkleinern
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außerdem den Abstand vom ersten Impuls des Prüflinge bis zum nächst folgenden Impuls des Uormalgerätes, der so maximal kleiner als 1/1000 des Prüfganges ist.
Die zu verlagernde Flüssigkeit kann Wasser sein, doch ist es von Vorteil, wenn nach einem Merkmal hierfür dünnflüssiges, schwer verdunstendes öl verwendet wird und weiter» wenn der ^ Flüssigkeitszähler ein an sich bekannter Ovalradzähler ist· Der Eigenfehler eines Ovalradzählers läßt sich besondere klein halten und durch die Verwendung von öl wird eine fortlaufend gute Schmierung des Zählers erreicht, und somit die Abnutzung dessen -rotierender Teile verringert·
Für die Zuordnung des Prüflings zum Iformalgerät ist nach :f Merkmalen der Erfindung vorgesehen, daß der die gemessene Flüssigkeit aufnehmende zweite Behälter luftdicht ver- v
schließbar ist und im Raum oberhalb des höchsten Flüssigkeitsspiegels ein Bohr mündet, an das der Prüfling anschließbar ist, oder daß der die ungemeastne Flüssigkeit aufnehmende erste Behälter luftdicht verschließbar ist und ;-
im Raum oberhalb des höchsten Flüssigkeitsspiegels ein Rohr mündet, an das der Prüfling anschließbar ist. Im ersten Fall wird die von der gemessenen Flüssigkeit verdrängte Luft durch den Prüfling gedrückt, wobei es unbedeutend ist, ob der Druck der gemessenen Flüssigkeit durch entsprechendes Gefälle, durch eine Pumpe oder durch Druckluft über die ungemessene Flüssigkeit auf die Prüfluft hervorgerufen wird.
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Im zweiten Fall wird die aus einer Druckluftleitung oder von einem Gebläse kommende Luft zunächst durch den Prüfling und dann in den verschlossenen, die ungemessene Flüssigkeit beinhaltenden Behälter, geleitet, wodurch die ' Flüssigkeit proportional verdrängt wird und die verdrängte Flüssigkeit durch.den Ovalradzähler meßbar ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der Impulsgeber des Normale über einen (Torschalter mit einem Zählwerk, und ein dem Prüfling zugeordneter, nur bei vollen Arbeitsgängen des Keßwerkes des Prüflings ein Signal abgebender Impulsgeber mit dem Torschalter elektrisch verbunden ist. Bei dieser Anschaltung gelangen die Impulse vom Normal zum Torsohalter, ohne zunächst von diesem durchgelassen zu werden. Erst wenn der erste Impuls vom Prüfling zum Torsohalter kommt, wird dieser für die Impulse vom ' Normal durchlässig, die dann vom nachgeschalteten Zähler gezählt werden· Der nächste Impuls des Prüflings, der bei. einem Umlauf des Zelges, entsprechend einem Arbeitsgang des Meßwerkes, gegeben wird, sperrt der Türschalter wieder. Je nach Ausführung des Zählwerkes ist nun die Abweichung des Prüflings vom Normal in Prozenten ablesbar.
Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnungen erläutert. Es sind zwei die Erfindung nicht einschränkende Ausführungebeispiele schematisch dargestellt, und zwar zeigt:
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Fig.1 eine Prüfvorrichtung, bei der die Prüfluft durch die Flüssigkeit verdrängt wird und
ig.2 eine Prüfvorrichtung, bei der die Flüssigkeit durch die Prüfluft verdrängt wird.
Die Prüfvorrichtung nach der Fig.1 besteht aus einem Gebläse 1 und einem Trommelgaszähler 2, der für die Qmax-Prüfung als Normalgerät dient und der in einer Leitung 3 mit Ventil 4· zwischen Gebläse 1 und einem Prüfling 5 angeordnet ist. Die Teile 1 bis 4· sind ersatzweise für die bisher in den Prüfstellen vorhandenen Prüfeinrichtungen genannt. Der Prüfling 5 ist ein Balgengaszähler und wegen der übersieht nur allein dargestellt, während in den Prüfständen bis zu fünf Prüflinge hintereinandergeschaltet werden können. Als neu kommen hinzu ein.dicht verschlossener erster Behälter 6 und ein ebenso dicht verschlossener zweiter Behälter 7· Die Verbindung der beiden Behälter 6 und 7 erfolgt über ein Rohr 8 mit Ventil 9 und einem Ovalradzähler 10. Das Rohr 8 endet im zweiten Behälter 7 über einen Krümmer 11 innen in der Nähe einer Seitenwand. Der erste Behälter 6 ist, in der dargestellten Ausgangsstellung, mit einem dünnflüssigen öl 12 gefüllt. Außerdem werden die Behälter 6 und 7 durch ein Rücklaufrohr 13 mit Ventil 14 und Pumpe 15 verbunden. Oberhalb des Flüssigkeitsspiegeis mündet im ersten Behälter 6 ein Rohr 16 mit Ventil 17·vom Gebläse kommend. Außerdem besitzt der erste Behälter 6 ein Entlüftungsventil 18, über welches auch die Flüssigkeit einge-
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füllt werden kann. Der zweite Behälter 7 besitzt ein Belüftungsventil 19 uni ein Rohr 20 mit Ventil 21 zum Prüfling 5· Mit einem Ventil 22 in der Ausgangsleitung des Prüflings 5 ist der Durchgang für die Dichtheitsprüfung einstellbar. Auf die Meßwerkswelle des Prüflings 5 ist, ein Zeiger 23 aufgesetzt, der einen Impulsgeber 24 beim Überschreiten erregt. Die Ausführung des Impulsgebers 24 ist von untergeordneter Bedeutung, wenn nur eine reproduzierbar punktgenaue Impulsgabe bei langsamer Zeigerbewegung gegeben ist.
Von dem Impulsgeber 24 gelangen die Signale zu einem Torschalter 25» dessen Arbeitsweise nachstehend beschrieben wird. Die Impulse eines Impulsgebers 26 am Ovalradzähler gelangen über einen einstellbaren Teiler 27 zum Torschalter 25 und über diesen zu einem Zählwerk 28, dem ein Zeichenanzeiger 29 beigeordnet ist.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Es soll hier nicht auf die z.Z. bestehenden PrüfVorschriften eingegangen werden sondern nur eine Volumenprüfung, z.B.
die Qmin-Prüfung, beschrieben wenden.
Bei der vorangegangenen Prüfung auf ordnungsgemäßen Lauf des Prüflings 5? bei dem die Ventile 17 und 21 geschlossen und die Ventile 4 und 22 - letzteres gedrosselt - geöffnet waren, wurde der Prüfling 5 durch Schließen des Ventils 4 zwischen zwei Totpunkten des Meßwerks angehalten und der Zeiger 23 durch Verdrehen auf der Meßwerkswelle ca 30 vor den Impulsgeber 24 gestellt. Die Ventile 4,14,18 und 19
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bleiben geschlossen und die Ventile 17,9,21 und 22 werden geöffnet, wobei am Ventil 22 die Durchflußstärke eingestellt wird. Die Anzeige für den Durchfluß kann durch Zählen der vom Impulsgeber 26 kommenden Impulse pro Zeiteinheit erfolgen. Das Gebläse 1 drückt Luft durch das nun offene ßohr 16 in den ersten Behälter 6, wobei das öl 12 durch das nun offene Bohr 8 in den zweiten Behälter 7 fließt und den Flüssigkeitsspiegel dort ansteigen läßt. Dadurch wird die eingeschlossene Luft verdrängt und durch den Prüfling 5 geleitet. Das durch das Rohr 8 fließende öl wird im Ovalradzähler 10 gemessen und eine Vielzahl von Impulsen von dessen Impulsgeber 26 über den !Teiler dem Torschalter 25 zugeleitet. Der Torschalter 25 gibt aber erst diese Impulse weiter, wenn der Zeiger 23 am Prüfling 5 den Impulsgeber 24 erreicht hat und von dort ein Anfangsimpuls zum Torschalter 25 gelangt. Die nun vom Impulsgeber 26 kommenden und vom Torschalter 25 durchgelassenen Impulse werden vom Zählwerk 28 gezählt, !fach einer vollen Umdrehung des Zeigers 23» entsprechend einem vollen Arbeitsgang des Meßwerkes im Prüfling, wird vom Impulsgeber 24 die Ankunft des Zeigers 23 als neuer Impuls angezeigt. Dieser zweite Impuls sperrt nun wieder den Torschalter 25, wodurch das Zählwerk 28 keine Zählimpulse mehr erhält. Durch Abschalten der offenen Ventile ist die Prüfung beendet. Am Zählwerk 28 ist nun der rohe Fehler des Prüflings in Zehntelprozent ablesbar.
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Zum Rücklaufen des Öls werden nun die Ventile 14,18 und geöffnet und die Pumpe 15 eingeschaltet. Dieser Vorgang kann durch Niveauschalter abschaltbar sein. Nun zum Impulsteiler 27. Mit einem Ovalradzähler 10 können verschiedene Größen von Balgengaszählern geprüft werden, so lange der Durchgang durch den Ovalradzähler 10 in dessen Meßbereich liegt. ¥ird z.B. ein Balgengaszähler geprüft, bei dessen Prüfmenge ein Vielfaches von 1000 Impulsen vom Ovalradzähler abgegeben wird, ist am Impulsteiler 27 das Vielfache einzustellen, so daß am Zählwerk '28 wieder für einen Prüf gang 1000 Impulse gezählt werden. Es ist selbstverständlich, daß, wenn der vorhandene Prüfstand für Balgengaszähler mit stark abweichenden Nenngrößen geeignet ist und der benötigte Durchfluß nicht mehr im Meßbereich eines Ovalradzählers 10 liegt, ein oder mehrere Ovalradzähler mit anderen Meßbereichen umstellbar dem ersten parallel geschaltet werden können.
Die Pig.2 besitzt nahezu die gleichen Teile wie Fig.1, die dementsprechend auch mit den gleichen Bezugsziffern versehen sind. Hierbei ist jedoch der Eingang des Prüflings über ein.Rohr 30 mit Ventil 31 direkt an das Gebläse 1 angeschlossen und der Ausgang des Prüflings 5 über ein Rohr mit dem Raum oberhalb des höchsten Flüssigkeitsspiegels im ersten Behälter 6 verbunden. Bei dieser Anordnung wird zunächst die Luft durch den Prüfling 5 geleitet und dann dem ersten. Behälter 6 zugeführt. Die in den ersten Behälter 6 eindringende Luft verdrängt proportional das öl durch das
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Rohr 8 und den Ovalradzähler 10 in den zweiten Behälter 7, wobei jedoch ebenfalls abweichend zu Pig.1 hier das Entlüftungsventil 19 geöffnet ist.
Es ist selbstverständlich, daß alle für eine Eichung außerdem erforderlichen Geräte, wie Temperatur- und Druckmeßge-
rate anzubringen sind, die wegen der Übersichtlichkeit weggelassen wurden. Auch ist es möglich, die Ventile fernsteuerbar auszurüsten und mit nur einem Programschalter zu betätigen. Bei der Auswahl der fernsteuerbaren Ventile sollte jedoch darauf geachtet werden, daß diese möglichst keine Eigenerwärmung aufweisen, damit das Meßergebnis dadurch nicht verfälscht wird.
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Claims (5)

  1. Patent an s ρ r ti oh e
    /* 1«Λ Vorrichtung zum Prüfen und Eichen von Balgengaszählern, bei der der zu prüfende Gaszähler zum Vergleichen mit einem Normal in Heihe geschaltet wird, und dae Normal aus zwei Behältern besteht, in denen eine Flüssigkeit proportional mit der Prüfluft verlagert und die Verlagerung gemessen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Kessen der sich verlagernden
    .1 '
    Flüssigkeit im Durchgang (3) vom ersten Behälter (6) zum zweiten Behälter (7) ein, einen mindest fünfzigmal kleineren Meßraum als der des Prüflinge (5) besitzender
    Flüssigkeitszähler (10) mit elektriechem Impulsgeber (26), der bei fünfzig Arbeitegängen des Flüssigkeitszähler (10) mindestens 1000 Impulse abgibt, angeordnet ist·
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verlagernde Flüssigkeit ein dünnflüssiges, schwer verdunstendet Ol ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g ek e η η ζ β i c ta. η et, daß der Flüssigkeitszähler (10) ein an eich bekannter Ovalradzähler ist·
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der die gemessene Flüssigkeit aufnehmende zweite Behälter (7) luftdicht verschließbar ist
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    und im Raum oberhalb des höchsten Flüssigkeitaspiegels ein Rohr (20) mündet, an das der Prüfling (5) anachließbar 1st.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch ge» kennzeichnet, daß der die ungemessene Flüssigkeit aufnehmende erste Behälter (6) luftdicht verschließbar ist und im Baum oberhalb des höcheten !Flüssigkeitsspiegel s ein Bohr (32) mündet, an das der Prüfling (5) anechließbar ist.
    6· Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgeber (26) des Normale über einen Torschalter (25) mit einem Zählwerk (28), und ein dem Prüf* ling (5) zugeordneter, nur bei vollen Arbeitsgängen des Meßwerkes des Prüflings (5) ein Signal abgebender Impulsgeber (24) mit dem Türschalter (25) elektrisch verbunden ist.
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    1$
    L e e r s e i t e
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Legal Events

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C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977