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DE2233203A1 - Messucher fuer fotografische kameras - Google Patents

Messucher fuer fotografische kameras

Info

Publication number
DE2233203A1
DE2233203A1 DE19722233203 DE2233203A DE2233203A1 DE 2233203 A1 DE2233203 A1 DE 2233203A1 DE 19722233203 DE19722233203 DE 19722233203 DE 2233203 A DE2233203 A DE 2233203A DE 2233203 A1 DE2233203 A1 DE 2233203A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image field
field frame
lens
markings
image
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722233203
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Eckhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Original Assignee
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Leitz Wetzlar GmbH filed Critical Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Priority to DE19722233203 priority Critical patent/DE2233203A1/de
Priority to JP5877273A priority patent/JPS4953828A/ja
Publication of DE2233203A1 publication Critical patent/DE2233203A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/02Viewfinders
    • G03B13/10Viewfinders adjusting viewfinders field

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Viewfinders (AREA)

Description

  • Meßsucher für fotografische Kameras Die Erfindung betrifft einen Meßsucher für fotografische Kameras mit Zwischenabbildung und Parallax- und Bildfeldschwundausgleich.
  • Meßsucher der genannten Art sind bereits bekannt (z.B. durch DRP 747 843). Diese bekannten Meßsucher haben jedoch den Nachteil, daß sie dann relativ viel Platz benötigen, wenn sie nicht nur mit Parallaxausgleich versehen sind (bei dem der Sucherrahmen als Ganzes mit seinem Mittelpunkt entlang der Verbindungslinie zum Obiektivmittelpunkt verschoben werden muß), sondern zusätzlich auch noch einen Ausgleich des bei Verschwenicung des Rahmens von der osEinstellung zu einer Nah-Einstellung auftretenden Bildfeldschwundes besitzen.
  • Bekanntermaßen kann dieser Bildfeldschwund dadurch berücksichtigt werden, daß der Bildfeldrahmen diagonal geteilt und in Richtung der anderen Diagonale zusammengeschoben bzw.
  • auseinandergezogen wird. In der Praxis bewirken diese beiden Adsgleiche, daß die mit ihrem Ende zum Objektiv zeigende Rahmenhälfte im wesentlichen stationär bleibt, während bei Einstellung von co auf eine Nah-Einstellung die gegeniiberliegende Hälfte des diagonal geteilten Rahmens eine größere als zum bloßen Parallax-Ausgleich erforderliche Diagonalverschiebung ausfährt.
  • Diese Diagonalbewegung ist entscheidend dafür die Ursache, daß ein solcher Meßsucher immer einen relativ großen Platzbedarf hat, denn erstens erfordert die seitliche Komponente der Diagonalbewegung einen gewissen Raum und zweitens ist eine solche Diagonalbewegung nur mit relativ aufwendigen Getriebemitteln darstellbar. Außerdem bietet auch das normalerweise im Bildfeldrahmen noch untergebrachte Meßfenster des Entfernungsmessers Schwierigkeiten bei der Steuerung.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen derartigen Meßsucher trotz der erwähnten Schwierigkeiten kleiner als in den sonst üblichen Abmessungen darzustellen.
  • Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung durch die Kombination der folgenden Merkmale gelöst: Der Bildfeldrahmen ist in an sich bekannter Weise parallel zur Kamerafrontseite hinter einem Sichtfenster angeordnet und wird über einen Lochspiegel zu einem den Entfernungsmesserstrahl in den Sucherteil einspiegelnden teildurchlässigen Spiegel reflektiert.
  • Die Markierungen des rechteckigen Bildfeldrahmens sind diagonal in zwei Hälften geteilt, von denen die eine Hälfte stationär angeordnet, die zweite Hälfte jedoch in Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung des Objektivs parallel zu den Schmalseiten des Bildfeldrahmens geradlinig verschiebbar ist.
  • Der Lochspiegel ist ebenfalls diagonal in zwei Hälften geteilt, von denen die der verschiebbaren Bildfeldrahmenhälfte gegenüberliegende Hälfte in Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung des Objektivs um eine Achse schwenkbar ist, die parallel zu den Schmalseiten des Biläfeldrahmens verläuft, während die der stationären Bildfeldrahmenhälfte gegenüberliegende Hälfte ebenfalls stationär ist.
  • Die Blende mit dem Meßfenster des Entfernungsmesserteils ist getrennt vom Bildfeldrahmen in derjenigen Ebene angeordnet, in welcher das Entfernungsmesserobjektiv ein Zwischenbild des Objekt e S s entwirft.
  • Und schließlich ist vor der Meßfensterblende eine Linse angeordnet, die optisch ein Teil des Sucherokulars darstellt und zusammen mit der Meßfensterblende in Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung des Objektivs im wesentlichen rechtwinklig zur optischen Achse verschiebbar ist.
  • Bei einem derartigen Sucher wird somit die Diagonalbewegung der einen Bildfeldrahmen hälfte aufgeteilt in eine in waagrechter Gebrauchslage der Kamera senkrechte Bewegung der Bildfeldrahmenhälfte und in eine Kippbewegung der einen Lochspiegelhälfte. Durch diese Kippbewegung wird die waagrechte Bewegung der Bildfeldrahmenhälfte ersetzt, so daß der Platz dafür eingespart wird.
  • Beim Bildfensterrahmen wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die Markierungen der beiden Rahmenhälften auf geschlossenen, unterschiedlichen Schiebern anzubringen, die dann nicht in einer Ebene, sondern hintereinander liegen und an den entsprechenden Stellen jeweils Ausbrüche für den Durchtritt der Lichtstrahlen durch die Markierungen des anderen Schiebers besitzen.
  • Ist der Sucher zum Einbau in eine Kamera mit Wechselobjektiven bestimmt, so sind auf jedem Schieber die Markierungen mehrerer Bildfensterrahmen angeordnet, und es ist zusätzlich ein vom eingesetzten Objektiv gesteuerter Abdeckschieber vorhanden, der jeweils die zu diesem Objektiv passenden Markierungen freigibt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Suchers in der Draufsicht, Fig. 2 den geteilten Lochspiegel des Entfernungsmesserteils in Ansicht, Fig. 3 die Meßfensterblende in Ansicht, Fig. 4 eine schematische Ansicht des geteilten Bildfeldrahmens in Pfeilrichtung A der Fig. 1.
  • In Fig. 1 ist mit 1 die Objektivlinse eines Meßsuchers bezeichnet, die optisch mit einem Okular 2 ein umgekehrtes Galilei-Fernrohr bildet. Zwischen beiden Linsen ist ein teildurchlässiger Spiegel 4 angeordnet, der in bekannter Weise den Strahlengang des Entfernungsmesserteils sowie die Bildfeldrahmen in den Sucherstrahlengang einspiegelt.
  • Der Entfernungsmesserteil besitzt ein Objektiv 5, dem ein Pentaprisma 6 nachgeordnet ist. Über das Objektiv und das Pentaprisma wird daher ein Zwischenbild des Objektes nach Bildumkehr im Prisma in die Ebene 7 entworfen, in der dieses Bild mittels des Okulars 2 und zwei weiterer Linsen 8 und 9, die zusammen eine Lupe bilden, betrachtet wird.
  • Zur Begrenzung des Sucherbildes ist ein Bildfensterrahmen vorgesehen, dessen Markierungen in zwei Schiebern 10 und 11 untergebracht sind. In bekannter Weise sind die Markierungen als Schlitze in den Schiebern ausgebildet. Wie insbesondere aus Fig. 4 erkennbar, sind die vier Markierungen 10a, 10b; liga, lib zu je zweien in der dargestellten Weise auf den beiden Schiebern angebracht, d.h. der Bildfeldrahmen ist praktisch diagonal geteilt. Dieser Bildfeldrahmen wird über einen Lochspiegel 12 in den Sucher eingespiegelt.
  • Bei einem Meßsucher, bei dem nur die Parallaxe ausgeglichen wird, ist eine solche Teilung des Bildfeldrahmens nicht erforderlich, denn zum Parallaxenausgleich ist es lediglich erforderlich, den Bildfeldrahmen als Ganzes diagonal zu verschieben. Soll jedoch neben der Parallaxe auch noch der Bildfeldschwund ausgeglichen werden, so ist außer der Verschiebung des Bildfeldrahmens auch noch eine gleichzeitige Vergrößerung bzw. Verkleinerung des gesamten Rahmens erforderlich. Zum Beispiel muß bei einer Änderung der Entfernungseinstellung des Objektivs von einer Nah-Einstellung nach oo der Biidfeldrahmen vom Objektiv weg in Diagonalrichtung verschoben werden. Gleichzeitig muß aber auch der Bildfeldrahmen durch Auseinanderschieben der Markierungen in der gleichen Diagonalrichtung vergrößert werden. Das bedeutet, daß die dem Objektiv zugekehrte Ecke des Bildfeldrahmens etwa an der gleichen Stelle stehenbleiben muß.
  • Bei einer Einstellung des Objektivs von Co auf eine Nah-Sinstellung spielt sich dieser Vorgang dann in umgekehrter Richtung ab. Auch dabei bleibt wieder die dem Objektiv zugekehrte Bildfeldrahmen-Ecke an etwa der gleichen Stelle stehen. Infolgedessen ist bei einem erfindungsgemäßen Sucher, z.B. beim Sucher des vorliegenden Ausführungsbeispiels, der Schieber 11, dessen Markierungen iia, lib die dem Kameraobjektiv zugekehrte Bildfeldrahmen-Ecke bilden, stationär angeordnet. Dagegen ist der Schieber 10, der die beiden anderen Bildreldrahmenmarkierungen 10a, lOb trägt, verschiebbar angeordnet0 Allerdings erfolgt diese Verschiebung nur in der Vertikalrichtung des Doppelpfeiles B der Fig0 4.
  • Die waagrechte Komponente der Diagonalbewegung wird in noch zu beschreibender Weise durch Kippen des einen Teiles des Lochspiegels 12 erzeugt.
  • Dieser Lochspiegel 12 dient dazu, den Bildfeldrahmen in den Sucherstrahlengang-einzuspiegeln. In seiner Mitte besitzt er ein rechteckiges Loch 12a, durch das der Entfernungsmesserstrahl hindurchtreten kann. Wie bereits erwähnt und wie in Fig. 2 gezeigt, ist der Lochspiegel diagonal geteilt? wobei die in Fig. 2 untere Hälfte 12b, die auch in der Draufsicht der Fig. 1 unten liegt, stationär angeordnet ist. Die obere Hälfte 12c ist dagegen um eine Achse 12d kippbar, und zwar in Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung des Kameraobjektivs. Wenn sich der Schieber 10 vertikal verschiebt, kippt auch die Spiegelhälfte 12c, und diese beiden Bewegungen zusammen lassen das Bild der Markierungen 10a, 10b im Sucher diagonal auswandern. Diese Erzeugung der Diagonalbewegung der einen Bildfeldrahmen-Hälfte aus der Kombination einer reinen Vertikalbewegung und der Kippbewegung eines Spiegels ist ein wesentlicher technischer Fortschritt des Erfindungsgegenstandes gegenüber den Suchern nach dem Stand der Technik, denn diese Anordnung erspart die waagrechte Komponente der Bewegung und damit den sonst dafür benötigten Platz.
  • Zur Begrenzung des Entfernungsmeßfeldes ist eine Meßfeldblende 13 vorgesehen, die in der Ebene 7 angeordnet ist, so daß sie zusammen mit dem vom Entfernungsmesserobjektiv 5 entworfenen Zwischenbild scharf gesohen wird. Da naturgemäß das Entfernungsmeßfeld immer in der Mitte des Bildfeldrahmens sichtbar sein soll, muß bei einer Änderung der Lage des Bildfeldrahmens, d.h. also bei Entfernungseinstellung, auch die Meßfeldblende jeweils ihre Lage ändern. Sie muß demnach in Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung des Kamera objektivs gesteuert werden.
  • Des,gleichen wird die Linse 9 in Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung in Richtung des Doppelpfeiles C der Fig. 1 verschoben. Dabei wandert im Sucher das Entfernungsmesserbild ebenfalls seitlich aus, und in bekannter Weise ist die richtige Entfernungseinstellung dann erreicht, wenn sich das Entfernungsmesserbild mit dem entsprechenden Teil des Sucherbildes deckt.
  • Zur Erzeugung der verschiedenen Bewegungen und Verschiebungen der Bauelemente in Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung des Kameraobjektivs sind die folgenden Getriebeteile vorgesehen: Am Sucherboden ist ein Rollenhebel 15 um einen Zapfen 16 ortsfest, aber drehbar gelagert. Das eine Ende dieses Rollenhebels trägt eine Rolle 17, die in bekannter und daher nicht weiter dargestellter Weise unter Federkraft am Tubus des Kamera objektivs anliegt und von diesem bei der Entfernungseinstellung in Pfeilrichtung D hin und her verschwenkt wird.
  • Das andere Ende des Rollenhebels 15 ist mit einer Steuernase 18 versehen, gegen die unter der Kraft einer nichtdargestellten Feder ein Zapfen 19 eines einarmigen Schwenkhebels 20 anliegt. Dieser Hebel 20 ist um einen ortsfesten Zapfen 21 schwenkbar und besitzt einen freien Arm 229 auf dem einmal die Linse 9 befestigt ist und der andererseits unter die Meßfeldblende 13 greift. Letztere ist auf einem Rahmen 13a gelagert. Der Rahmen 13a besitzt zwei Stifte 23a, 23b, die in zwei schräge Langlöcher der Blende greifen.
  • Außerdem hat die Blende an ihrer Unterseite eine schräge Fläche 13c, mit der sie auf dem Arm 22 aufliegt. Bei Verschwenkung des Armes in Pfeilrichtung C (Fig. 1 und 3) wird die Blende gegen Federkraft nach oben gedrückt, wobei sie infolge der Schrägstellung der Langlöcher auch etwas seitlich auswandert.
  • Außerdem ist noch eine Platte 24 vorgesehen, die sowohl zur Kippung der Lochspiegelhälfte 12c ald auch zur Verschiebung des beweglichen Schiebers 10 des Bildfeldrahmens dient. Die Platte 24 besitzt zwei parallel gerichtete, langlochartige Ausbrüche 24a, 24b, mit denen sie sich einmal auf dem ortsfesten Zapfen 21 und zum anderen auf dem ortsfesten Zapfen 16 führt. Auf diesen beiden Zapfen ist die Platte demnach in Richtung der Ausbrüche verschiebbar.
  • Die Platte 24 hat aber' noch ein weiteres Langloch 25, mit dem sie über den Zapfen 19 greift, der auf dem Schwenkhebel 20 angeordnet ist. Der Zapfen 19 ist demnach mit dem Hebel 20 schwenkbar und beschreibt einen Kreisbogen um den ortsfesten Zapfen 21. Dabei ist das Langloch 25 derart gerichtet, daß die Schwenkung des Zapfens 21 in einer geradlinigen Verschiebung der Platte 24 resultiert.
  • An der Platte sind zwei Arme 27, 28 angeformt, von denen der Arm 27 mit der kippbaren Lochspiegelhälfte 12c und der Arm 28 mit dem verschiebbaren Schieber 10 zusammenwirkt.
  • Der Arm 27 ist unten umgekröpft und greift an einer Ecke der Lochspiegelhälfte an, und der Arm 28 greift in ein Loch eines Steuerschiebers 29.
  • Dieser Steuerschieber ist mit zwei Langlöchern 30, 31 auf zwei ortsfesten Zapfen 32, 33 längs verschiebbar und besitzt selbst einen Steuerstift 34, der in ein Langloch 35 des Schiebers 10 eingreift (Fig. 4). Das Langloch 35 ist derart ausgerichtet, daß eine in der Fig. 4 waagrechte Verschiebung des Steuerschiebers 29 eine dazu senkrechte, in Fig. 4 vertikale Verschiebung des Schiebers 10 erzeugt.
  • Für alle Bauelemente, die in einseitiger Anlage an einem weiteren Element gehalten werden, sind entsprechende Andruckfedern vorgesehen, die aber zur Vereinfachung der Zeichnung nicht dargestellt sind.
  • Die beschriebenen Getriebeteile arbeiten in folgender Weise zusammen: Wenn der Rollenhebel 15 bei der Entfernungseinstellung vom Objektiv in Pfeilrichtung D verschwenkt wird, drückt seine Steuernase 18 gegen den Zapfen 19 und schwenkt damit auch den einarmigen Schwenkhebel 20. Dabei verschiebt sich die auf dessen Arm 22 sitzende Linse 9 im wesentlichen rechtwinklig zum Entfernungsmesserstrahlengang und bringt das Entfernungsmesserbild zum seitlichen Auswandern, bis sich Entfernungsmesserbild und der entsprechende Teil des Sucherbildes decken.
  • Mit einem Stift 19 verschiebt der Hebel 20 aber gleichzeitig auch die Platte 24, was dazu führt, dad einmal der Arm 28 den Steuerschieber 29 und damit den Schieber 10 verschiebt, während gleichzeitig der Arm 27 die Lochspiegelhälfte 12c kippt. Der Schieber 10 wandert dabei in vertikaler Richtung (Fig; 4) aus, aber die Kippung der Lochspiegelhälfte 12c bewirkt, daß für den Betrachter durch das Okular 2 sich die Bildfeldmarkierungen 10a, 10b scheinbar in der diagonalen Richtung des Doppelpfeiles F (Fig. 4) bewegen. Damit wird ein Parallax- und Bildreldschwundausgleich bewirkt, ohne daß sich der Bildfeldrahmen tatsächlich verbreitert.
  • Da sich der Bildfeldrahmen wenigstens scheinbar in diagonaler Richtung vergrößert, muß auch das Entfernungsmeßfeld in dieser diagonalen Richtung nachgeführt werden, damit es sich stets im Mittelpunkt des Bildfeldrahmens befindet.
  • Dies wird noch durch den freien Arm 22 des Schwenkhebels 20 bewirkt. Gleichzeitig mit der Verschiebung der Linse 9 hebt dieser unter die Meßfeldblende 13 greifende Arm letztere bei seinem Verschwenken mehr oder weniger an. Er tut dies durch Entlanggleiten an der schrägen Fläche 13a, wobei sich die Meßfeldblende gegen den Druck einer Feder (nicht gezeigt) menr oder weniger hebt bzw. senkt. Wie bereits beschrieben, wandert sie dabei auch etwas seitlich aus, so daß das Meßfeld stets im Zentrum des Bildfeldrahmens steht.
  • In den Darstellungen der Fig. 1 und 4 wurden bewußt nur die Markierungen eines einzigen Bildfelfrahmens gezeigt, um die Zeichnung nicht unnötigerweise zu komplizieren. Ein solcher Sucher wäre nur für eine Kamera mit nur einem Objektiv geeignet. Es ist jedoch bereits bekannt, bei Kameras, an die Wechsel objektive verschiedener Brennweite ansetzbar sind, die Markierungen mehrerer Bildfeldrahmen auf den Schiebern unterzubringen. Gewöhnlich wird dann noch ein weiterer Schieber, ein sogenannter Abdeckschieber, angeordnet, der geeignet geformt ist und vom angesetzten Objektiv derart gesteuert wird, daß er den Lichtdurchtritt durch die Mar-Biegungen nur des jeweils eingesetzten Objektivs freigibt.
  • Dies ist bekannt und nicht Gegenstand der Anmeldung, jedoch läßt sich-der Erfindungsgegenstand -ohne weiteres auch bei einem derartigen Sucher anwenden.

Claims (3)

An sprüche
1. Meßsucher für fotografische Kameras mit Zwischenabbildung und Parallax- und Bildfeldschwfundausgleich, dessen Sucherteil aus einem umgekehrten Galilei-Fernrohr besteht, in das Bildieldrahmen sowie der Entfernungsmesserstrahl mit Meßfeldblende über einen teildurchlässigen Spiegel eingespiegelt werden, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) der Bildfeldrahmen (10a,10b, 11a, lib) ist in an sich bekannter Weise parallel zur Kamerafrontseite hinter einem Sichtfenster angeordnet und wird über einen Lochspiegel (12) zum teildurchlässigen Spiegel (4) reflektiert; b) die Markierungen (lOa, 1Ob, 11a, leib) des rechteckigen Bildfeldrahmens sind diagonal in zwei Hälften geteilt, von denen die eine Hälfte (10a, 10b) stationär angeordnet, die zweite Hälfte (1la, 11b) jedoch in Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung des Objektivs parallel zu den Schmalseiten des Bildfeldrahmens geradlinig verschiebbar ist; c) der Lochspiegel (12) ist ebenialls diagonal in zwei Hälften geteilt, von denen die der verschiebbaren Bildfeldrahmen-Hälfte gegenüberliegende Hälfte (12c) in Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung des Kamera objektivs um eine Achse (12d) schwenkbar ist, die parallel zu den Schmalseiten des Bildfeldrahmens verläuft, während die der stationären Bildfeldrahmen-Hälfte gegenüberliegende Hälfte ebenfalls stationär ist; d) die Meßfeldblende (13) mit dem Meßfenster des Entfernungsmesserteils ist getrennt vom Bildfeldrahmen in derjenigen Ebene angeordnet, in welcher das Entfernungsmesserobjektiv (5) ein Zwischenbild des Objektes entwirft; und e) vor der Meßfeldblende (13) ist eine Linse (9) angeordnet, die optisch ein Teil des Sucherokulars darstellt und zusammen mit der Meßfeldblende (13) in Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung des Objektivs im wesentlichen rechtwinklig zu ihrer optischen Achse verschiebbar ist.
2. Meßsucher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die IIälften der Markierungen des Bildfeldrahmens in geschlossenen, unterschiedlichen Schiebern (10, 11) angebracht sind, die jeweils Ausbrüche zum Durchtritt der von den Markierungen des anderen Schiebers kommenden Strahlen besitzen
3. Meßsucher nach den Ansprüchen 1 und 2 für Kameras mit Wechselobjektiven, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Schiebern die Markierungen der Bildfeldrahmen mehrerer Objektive angeordnet sind und daß zusätzlich ein Abdeckschieber vorgesehen ist, der von dem eingesetzten Objektiv gesteuert wird und die Markierungen des entsprechenden Objektivs zum Lichtdurchtritt freigibt.
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