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Meßsucher für fotografische Kameras Die Erfindung betrifft einen
Meßsucher für fotografische Kameras mit Zwischenabbildung und Parallax- und Bildfeldschwundausgleich.
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Meßsucher der genannten Art sind bereits bekannt (z.B. durch DRP 747
843). Diese bekannten Meßsucher haben jedoch den Nachteil, daß sie dann relativ
viel Platz benötigen, wenn sie nicht nur mit Parallaxausgleich versehen sind (bei
dem der Sucherrahmen als Ganzes mit seinem Mittelpunkt entlang der Verbindungslinie
zum Obiektivmittelpunkt verschoben werden muß), sondern zusätzlich auch noch einen
Ausgleich des bei Verschwenicung des Rahmens von der osEinstellung zu einer Nah-Einstellung
auftretenden Bildfeldschwundes besitzen.
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Bekanntermaßen kann dieser Bildfeldschwund dadurch berücksichtigt
werden, daß der Bildfeldrahmen diagonal geteilt und in Richtung der anderen Diagonale
zusammengeschoben bzw.
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auseinandergezogen wird. In der Praxis bewirken diese beiden Adsgleiche,
daß die mit ihrem Ende zum Objektiv zeigende Rahmenhälfte im wesentlichen stationär
bleibt, während bei Einstellung von co auf eine Nah-Einstellung die gegeniiberliegende
Hälfte des diagonal geteilten Rahmens eine größere als zum bloßen Parallax-Ausgleich
erforderliche Diagonalverschiebung ausfährt.
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Diese Diagonalbewegung ist entscheidend dafür die Ursache, daß ein
solcher Meßsucher immer einen relativ großen Platzbedarf hat, denn erstens erfordert
die seitliche Komponente der Diagonalbewegung einen gewissen Raum und zweitens ist
eine
solche Diagonalbewegung nur mit relativ aufwendigen Getriebemitteln darstellbar.
Außerdem bietet auch das normalerweise im Bildfeldrahmen noch untergebrachte Meßfenster
des Entfernungsmessers Schwierigkeiten bei der Steuerung.
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Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, einen derartigen
Meßsucher trotz der erwähnten Schwierigkeiten kleiner als in den sonst üblichen
Abmessungen darzustellen.
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Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung durch die Kombination der folgenden
Merkmale gelöst: Der Bildfeldrahmen ist in an sich bekannter Weise parallel zur
Kamerafrontseite hinter einem Sichtfenster angeordnet und wird über einen Lochspiegel
zu einem den Entfernungsmesserstrahl in den Sucherteil einspiegelnden teildurchlässigen
Spiegel reflektiert.
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Die Markierungen des rechteckigen Bildfeldrahmens sind diagonal in
zwei Hälften geteilt, von denen die eine Hälfte stationär angeordnet, die zweite
Hälfte jedoch in Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung des Objektivs parallel
zu den Schmalseiten des Bildfeldrahmens geradlinig verschiebbar ist.
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Der Lochspiegel ist ebenfalls diagonal in zwei Hälften geteilt, von
denen die der verschiebbaren Bildfeldrahmenhälfte gegenüberliegende Hälfte in Abhängigkeit
von der Entfernungseinstellung des Objektivs um eine Achse schwenkbar ist, die parallel
zu den Schmalseiten des Biläfeldrahmens verläuft, während die der stationären Bildfeldrahmenhälfte
gegenüberliegende Hälfte ebenfalls stationär ist.
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Die Blende mit dem Meßfenster des Entfernungsmesserteils ist getrennt
vom Bildfeldrahmen in derjenigen Ebene angeordnet, in welcher das Entfernungsmesserobjektiv
ein Zwischenbild des Objekt e S s entwirft.
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Und schließlich ist vor der Meßfensterblende eine Linse angeordnet,
die optisch ein Teil des Sucherokulars darstellt und zusammen mit der Meßfensterblende
in Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung des Objektivs im wesentlichen rechtwinklig
zur optischen Achse verschiebbar ist.
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Bei einem derartigen Sucher wird somit die Diagonalbewegung der einen
Bildfeldrahmen hälfte aufgeteilt in eine in waagrechter Gebrauchslage der Kamera
senkrechte Bewegung der Bildfeldrahmenhälfte und in eine Kippbewegung der einen
Lochspiegelhälfte. Durch diese Kippbewegung wird die waagrechte Bewegung der Bildfeldrahmenhälfte
ersetzt, so daß der Platz dafür eingespart wird.
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Beim Bildfensterrahmen wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die
Markierungen der beiden Rahmenhälften auf geschlossenen, unterschiedlichen Schiebern
anzubringen, die dann nicht in einer Ebene, sondern hintereinander liegen und an
den entsprechenden Stellen jeweils Ausbrüche für den Durchtritt der Lichtstrahlen
durch die Markierungen des anderen Schiebers besitzen.
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Ist der Sucher zum Einbau in eine Kamera mit Wechselobjektiven bestimmt,
so sind auf jedem Schieber die Markierungen mehrerer Bildfensterrahmen angeordnet,
und es ist zusätzlich ein vom eingesetzten Objektiv gesteuerter Abdeckschieber vorhanden,
der jeweils die zu diesem Objektiv passenden Markierungen freigibt.
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In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Suchers
in der Draufsicht,
Fig. 2 den geteilten Lochspiegel des Entfernungsmesserteils
in Ansicht, Fig. 3 die Meßfensterblende in Ansicht, Fig. 4 eine schematische Ansicht
des geteilten Bildfeldrahmens in Pfeilrichtung A der Fig. 1.
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In Fig. 1 ist mit 1 die Objektivlinse eines Meßsuchers bezeichnet,
die optisch mit einem Okular 2 ein umgekehrtes Galilei-Fernrohr bildet. Zwischen
beiden Linsen ist ein teildurchlässiger Spiegel 4 angeordnet, der in bekannter Weise
den Strahlengang des Entfernungsmesserteils sowie die Bildfeldrahmen in den Sucherstrahlengang
einspiegelt.
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Der Entfernungsmesserteil besitzt ein Objektiv 5, dem ein Pentaprisma
6 nachgeordnet ist. Über das Objektiv und das Pentaprisma wird daher ein Zwischenbild
des Objektes nach Bildumkehr im Prisma in die Ebene 7 entworfen, in der dieses Bild
mittels des Okulars 2 und zwei weiterer Linsen 8 und 9, die zusammen eine Lupe bilden,
betrachtet wird.
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Zur Begrenzung des Sucherbildes ist ein Bildfensterrahmen vorgesehen,
dessen Markierungen in zwei Schiebern 10 und 11 untergebracht sind. In bekannter
Weise sind die Markierungen als Schlitze in den Schiebern ausgebildet. Wie insbesondere
aus Fig. 4 erkennbar, sind die vier Markierungen 10a, 10b; liga, lib zu je zweien
in der dargestellten Weise auf den beiden Schiebern angebracht, d.h. der Bildfeldrahmen
ist praktisch diagonal geteilt. Dieser Bildfeldrahmen wird über einen Lochspiegel
12 in den Sucher eingespiegelt.
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Bei einem Meßsucher, bei dem nur die Parallaxe ausgeglichen wird,
ist eine solche Teilung des Bildfeldrahmens nicht erforderlich, denn zum Parallaxenausgleich
ist es lediglich
erforderlich, den Bildfeldrahmen als Ganzes diagonal
zu verschieben. Soll jedoch neben der Parallaxe auch noch der Bildfeldschwund ausgeglichen
werden, so ist außer der Verschiebung des Bildfeldrahmens auch noch eine gleichzeitige
Vergrößerung bzw. Verkleinerung des gesamten Rahmens erforderlich. Zum Beispiel
muß bei einer Änderung der Entfernungseinstellung des Objektivs von einer Nah-Einstellung
nach oo der Biidfeldrahmen vom Objektiv weg in Diagonalrichtung verschoben werden.
Gleichzeitig muß aber auch der Bildfeldrahmen durch Auseinanderschieben der Markierungen
in der gleichen Diagonalrichtung vergrößert werden. Das bedeutet, daß die dem Objektiv
zugekehrte Ecke des Bildfeldrahmens etwa an der gleichen Stelle stehenbleiben muß.
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Bei einer Einstellung des Objektivs von Co auf eine Nah-Sinstellung
spielt sich dieser Vorgang dann in umgekehrter Richtung ab. Auch dabei bleibt wieder
die dem Objektiv zugekehrte Bildfeldrahmen-Ecke an etwa der gleichen Stelle stehen.
Infolgedessen ist bei einem erfindungsgemäßen Sucher, z.B. beim Sucher des vorliegenden
Ausführungsbeispiels, der Schieber 11, dessen Markierungen iia, lib die dem Kameraobjektiv
zugekehrte Bildfeldrahmen-Ecke bilden, stationär angeordnet. Dagegen ist der Schieber
10, der die beiden anderen Bildreldrahmenmarkierungen 10a, lOb trägt, verschiebbar
angeordnet0 Allerdings erfolgt diese Verschiebung nur in der Vertikalrichtung des
Doppelpfeiles B der Fig0 4.
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Die waagrechte Komponente der Diagonalbewegung wird in noch zu beschreibender
Weise durch Kippen des einen Teiles des Lochspiegels 12 erzeugt.
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Dieser Lochspiegel 12 dient dazu, den Bildfeldrahmen in den Sucherstrahlengang-einzuspiegeln.
In seiner Mitte besitzt er ein rechteckiges Loch 12a, durch das der Entfernungsmesserstrahl
hindurchtreten kann. Wie bereits erwähnt und wie in Fig. 2 gezeigt, ist der Lochspiegel
diagonal geteilt?
wobei die in Fig. 2 untere Hälfte 12b, die auch
in der Draufsicht der Fig. 1 unten liegt, stationär angeordnet ist. Die obere Hälfte
12c ist dagegen um eine Achse 12d kippbar, und zwar in Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung
des Kameraobjektivs. Wenn sich der Schieber 10 vertikal verschiebt, kippt auch die
Spiegelhälfte 12c, und diese beiden Bewegungen zusammen lassen das Bild der Markierungen
10a, 10b im Sucher diagonal auswandern. Diese Erzeugung der Diagonalbewegung der
einen Bildfeldrahmen-Hälfte aus der Kombination einer reinen Vertikalbewegung und
der Kippbewegung eines Spiegels ist ein wesentlicher technischer Fortschritt des
Erfindungsgegenstandes gegenüber den Suchern nach dem Stand der Technik, denn diese
Anordnung erspart die waagrechte Komponente der Bewegung und damit den sonst dafür
benötigten Platz.
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Zur Begrenzung des Entfernungsmeßfeldes ist eine Meßfeldblende 13
vorgesehen, die in der Ebene 7 angeordnet ist, so daß sie zusammen mit dem vom Entfernungsmesserobjektiv
5 entworfenen Zwischenbild scharf gesohen wird. Da naturgemäß das Entfernungsmeßfeld
immer in der Mitte des Bildfeldrahmens sichtbar sein soll, muß bei einer Änderung
der Lage des Bildfeldrahmens, d.h. also bei Entfernungseinstellung, auch die Meßfeldblende
jeweils ihre Lage ändern. Sie muß demnach in Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung
des Kamera objektivs gesteuert werden.
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Des,gleichen wird die Linse 9 in Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung
in Richtung des Doppelpfeiles C der Fig. 1 verschoben. Dabei wandert im Sucher das
Entfernungsmesserbild ebenfalls seitlich aus, und in bekannter Weise ist die richtige
Entfernungseinstellung dann erreicht, wenn sich das Entfernungsmesserbild mit dem
entsprechenden Teil des Sucherbildes deckt.
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Zur Erzeugung der verschiedenen Bewegungen und Verschiebungen der
Bauelemente in Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung des Kameraobjektivs sind
die folgenden Getriebeteile vorgesehen: Am Sucherboden ist ein Rollenhebel 15 um
einen Zapfen 16 ortsfest, aber drehbar gelagert. Das eine Ende dieses Rollenhebels
trägt eine Rolle 17, die in bekannter und daher nicht weiter dargestellter Weise
unter Federkraft am Tubus des Kamera objektivs anliegt und von diesem bei der Entfernungseinstellung
in Pfeilrichtung D hin und her verschwenkt wird.
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Das andere Ende des Rollenhebels 15 ist mit einer Steuernase 18 versehen,
gegen die unter der Kraft einer nichtdargestellten Feder ein Zapfen 19 eines einarmigen
Schwenkhebels 20 anliegt. Dieser Hebel 20 ist um einen ortsfesten Zapfen 21 schwenkbar
und besitzt einen freien Arm 229 auf dem einmal die Linse 9 befestigt ist und der
andererseits unter die Meßfeldblende 13 greift. Letztere ist auf einem Rahmen 13a
gelagert. Der Rahmen 13a besitzt zwei Stifte 23a, 23b, die in zwei schräge Langlöcher
der Blende greifen.
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Außerdem hat die Blende an ihrer Unterseite eine schräge Fläche 13c,
mit der sie auf dem Arm 22 aufliegt. Bei Verschwenkung des Armes in Pfeilrichtung
C (Fig. 1 und 3) wird die Blende gegen Federkraft nach oben gedrückt, wobei sie
infolge der Schrägstellung der Langlöcher auch etwas seitlich auswandert.
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Außerdem ist noch eine Platte 24 vorgesehen, die sowohl zur Kippung
der Lochspiegelhälfte 12c ald auch zur Verschiebung des beweglichen Schiebers 10
des Bildfeldrahmens dient. Die Platte 24 besitzt zwei parallel gerichtete, langlochartige
Ausbrüche 24a, 24b, mit denen sie sich einmal auf dem ortsfesten Zapfen 21 und zum
anderen auf dem ortsfesten Zapfen 16 führt. Auf diesen beiden Zapfen ist die Platte
demnach in Richtung der Ausbrüche verschiebbar.
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Die Platte 24 hat aber' noch ein weiteres Langloch 25, mit dem sie
über den Zapfen 19 greift, der auf dem Schwenkhebel 20 angeordnet ist. Der Zapfen
19 ist demnach mit dem Hebel 20 schwenkbar und beschreibt einen Kreisbogen um den
ortsfesten Zapfen 21. Dabei ist das Langloch 25 derart gerichtet, daß die Schwenkung
des Zapfens 21 in einer geradlinigen Verschiebung der Platte 24 resultiert.
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An der Platte sind zwei Arme 27, 28 angeformt, von denen der Arm 27
mit der kippbaren Lochspiegelhälfte 12c und der Arm 28 mit dem verschiebbaren Schieber
10 zusammenwirkt.
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Der Arm 27 ist unten umgekröpft und greift an einer Ecke der Lochspiegelhälfte
an, und der Arm 28 greift in ein Loch eines Steuerschiebers 29.
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Dieser Steuerschieber ist mit zwei Langlöchern 30, 31 auf zwei ortsfesten
Zapfen 32, 33 längs verschiebbar und besitzt selbst einen Steuerstift 34, der in
ein Langloch 35 des Schiebers 10 eingreift (Fig. 4). Das Langloch 35 ist derart
ausgerichtet, daß eine in der Fig. 4 waagrechte Verschiebung des Steuerschiebers
29 eine dazu senkrechte, in Fig. 4 vertikale Verschiebung des Schiebers 10 erzeugt.
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Für alle Bauelemente, die in einseitiger Anlage an einem weiteren
Element gehalten werden, sind entsprechende Andruckfedern vorgesehen, die aber zur
Vereinfachung der Zeichnung nicht dargestellt sind.
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Die beschriebenen Getriebeteile arbeiten in folgender Weise zusammen:
Wenn der Rollenhebel 15 bei der Entfernungseinstellung vom Objektiv in Pfeilrichtung
D verschwenkt wird, drückt seine Steuernase 18 gegen den Zapfen 19 und schwenkt
damit auch den einarmigen Schwenkhebel 20. Dabei verschiebt sich die
auf
dessen Arm 22 sitzende Linse 9 im wesentlichen rechtwinklig zum Entfernungsmesserstrahlengang
und bringt das Entfernungsmesserbild zum seitlichen Auswandern, bis sich Entfernungsmesserbild
und der entsprechende Teil des Sucherbildes decken.
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Mit einem Stift 19 verschiebt der Hebel 20 aber gleichzeitig auch
die Platte 24, was dazu führt, dad einmal der Arm 28 den Steuerschieber 29 und damit
den Schieber 10 verschiebt, während gleichzeitig der Arm 27 die Lochspiegelhälfte
12c kippt. Der Schieber 10 wandert dabei in vertikaler Richtung (Fig; 4) aus, aber
die Kippung der Lochspiegelhälfte 12c bewirkt, daß für den Betrachter durch das
Okular 2 sich die Bildfeldmarkierungen 10a, 10b scheinbar in der diagonalen Richtung
des Doppelpfeiles F (Fig. 4) bewegen. Damit wird ein Parallax- und Bildreldschwundausgleich
bewirkt, ohne daß sich der Bildfeldrahmen tatsächlich verbreitert.
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Da sich der Bildfeldrahmen wenigstens scheinbar in diagonaler Richtung
vergrößert, muß auch das Entfernungsmeßfeld in dieser diagonalen Richtung nachgeführt
werden, damit es sich stets im Mittelpunkt des Bildfeldrahmens befindet.
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Dies wird noch durch den freien Arm 22 des Schwenkhebels 20 bewirkt.
Gleichzeitig mit der Verschiebung der Linse 9 hebt dieser unter die Meßfeldblende
13 greifende Arm letztere bei seinem Verschwenken mehr oder weniger an. Er tut dies
durch Entlanggleiten an der schrägen Fläche 13a, wobei sich die Meßfeldblende gegen
den Druck einer Feder (nicht gezeigt) menr oder weniger hebt bzw. senkt. Wie bereits
beschrieben, wandert sie dabei auch etwas seitlich aus, so daß das Meßfeld stets
im Zentrum des Bildfeldrahmens steht.
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In den Darstellungen der Fig. 1 und 4 wurden bewußt nur die Markierungen
eines einzigen Bildfelfrahmens gezeigt, um die
Zeichnung nicht
unnötigerweise zu komplizieren. Ein solcher Sucher wäre nur für eine Kamera mit
nur einem Objektiv geeignet. Es ist jedoch bereits bekannt, bei Kameras, an die
Wechsel objektive verschiedener Brennweite ansetzbar sind, die Markierungen mehrerer
Bildfeldrahmen auf den Schiebern unterzubringen. Gewöhnlich wird dann noch ein weiterer
Schieber, ein sogenannter Abdeckschieber, angeordnet, der geeignet geformt ist und
vom angesetzten Objektiv derart gesteuert wird, daß er den Lichtdurchtritt durch
die Mar-Biegungen nur des jeweils eingesetzten Objektivs freigibt.
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Dies ist bekannt und nicht Gegenstand der Anmeldung, jedoch läßt sich-der
Erfindungsgegenstand -ohne weiteres auch bei einem derartigen Sucher anwenden.