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DE2232791A1 - Anordnung an voll- oder unterkalibrigen geschossen - Google Patents

Anordnung an voll- oder unterkalibrigen geschossen

Info

Publication number
DE2232791A1
DE2232791A1 DE19722232791 DE2232791A DE2232791A1 DE 2232791 A1 DE2232791 A1 DE 2232791A1 DE 19722232791 DE19722232791 DE 19722232791 DE 2232791 A DE2232791 A DE 2232791A DE 2232791 A1 DE2232791 A1 DE 2232791A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
twist
bores
grooves
caliber
arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722232791
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Dipl Ing Mehlitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Industrie AG
Original Assignee
Rheinmetall GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinmetall GmbH filed Critical Rheinmetall GmbH
Priority to DE19722232791 priority Critical patent/DE2232791A1/de
Priority to FR7324458A priority patent/FR2237169A1/fr
Priority to BE133106A priority patent/BE801902A/xx
Publication of DE2232791A1 publication Critical patent/DE2232791A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B10/00Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
    • F42B10/02Stabilising arrangements
    • F42B10/26Stabilising arrangements using spin
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B14/00Projectiles or missiles characterised by arrangements for guiding or sealing them inside barrels, or for lubricating or cleaning barrels
    • F42B14/06Sub-calibre projectiles having sabots; Sabots therefor
    • F42B14/061Sabots for long rod fin stabilised kinetic energy projectiles, i.e. multisegment sabots attached midway on the projectile

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

der Firma Rheinmetall GmbH., 4 Düsseldorf, Ulmenstraße 125
betreffend:
"Anordnung an voll- oder unterkalibrigen Geschossen"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung an voll- oder unterkalibrigen Geschossen, denen zur Stabilisierung ihrer Flugbahn ein Drall erteilt wird. Um Geschossen jeder Art bereits im Waffenrohr einen Drall aufzuzwingen, ist es bisher üblich gewesen, in das Waffenrohr schräg verlaufende Züge einzubringen, was sehr aufwendig ist. Zudem sind die Züge sehr verschleißfähig, wodurch die Treffgenauigkeit der Geschosse gemindert und die Lebensdauer der Rohre verringert wird.
Auch flügelstabilisierte Geschosse bedürfen bekanntlich zur Erhöhung der Treffgenauigkeit eines vergleichsweise geringen Ausgleichdralls. Dieser wird bisher dadurch erzeugt, daß die Leitwerke der Geschosse einseitig angeschärft sind. Nachteilig ist bei dieser Anordnung, daß in dem Augenblick, in dem die Leitwerke in Funktion treten, diese mit einem beachtlichen Biegemoment beaufschlagt werden, was häufig zur Erregung von Schwingungen der Flügel Anlaß gibt. Dieser Nachteil tritt umso deutlicher in Erscheinung, als es zur Kleinhaltung des Luftwiderstandbeiwertes c erforderlich ist, die Leitwerksflügel möglichst dünnwandig zu dimensionieren.
309883/0284
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, die vorskizzierten Nachteile, die den bisherigen Drallerzeugungsmitteln anhaften, zu vermeiden, den hierfür erforderlichen Aufwand zu verringern und es zu ermöglichen, drallstabilisierte Geschosse auch aus völlig glatten Waffenrohren verschießen zu können.
Die Erfindung besteht darin, daß an vollkalibrigen Geschossen zumindest ein Führungsband angebracht ist, in welches Drallnuten am umfang oder Drallbohrungen auf einem unterkalibrigen Teilkreisdurchmesser derart eingebracht sind, daß Projektionen dieser Drallnuten oder Drallbohrungen in die Ebene durch die Geschoßachse einen Winkel mit der Geschoßachse bilden.
Bei unterkalibrigen Geschossen werden diese durch einen Treibkäfig mit in der Regel zwei kalibergleichen Flanschen im Waffenrohr geführt. Am Umfang der kalibergleichen Flansche können ebenfalls Drallnuten oder in den Wandstärken der Flansche Drallbohrungen eingebracht werden.
Die in dieser Art vorgesehenen Drallnuten bzw. Drallbohrungen haben den Vorzug, daß sie in einfacher Weise maschinell hergestellt und in ihren Strömungsquerschnitten entsprechend den Erfordernissen variiert werden können.
Ferner können die Drallnuten oder Drallbohrungen in dem hinteren oder vorderen Führungsband bzw. bei unterkalibrigen Geschossen im hinteren oder vorderen Führungsflansch entsprechend einer mehrstufigen Turbine mit unterschiedlichen Winkeln gegenüber der Geschoßachse angeordnet werden. Damit ist zur Erzeugung eines Geschoßdralls die bestmögliche Ausnutzung des Druckgefälles zwischen dem Gasdruck der Treibladung und dem annähernd atmosphärischen Luftdruck gegeben.
- 3 3 0 9883/0284
Die Erfindung soll anhand der Zeichnung näher erläutert werden.
In Fig. 1 ist ein vollkalibriges Geschoß 2 mit einem hinteren Führungsband 3 und einem vorderen Führungsband 4 dargestellt. An beiden Führungsbändern sind Drallnuten 5 angebracht. Der nach Zünden der Treibladung entstehende Gasdruck entweicht zu einem geringen Teil durch die Drallnuten 5, die in ihrem Strömungsquerschnitt entsprechend der erforderlichen ν und dem damit limitierten Druckverlust in Anzahl, Breite und Tiefe variiert werden können (Fig. la und Ib).
Die durch das Druckgefälle entstehende Strömung beaufschlagt das Geschoß mit einem Drehmoment, wodurch das Geschoß in Rotation gesetzt wird.
Die Drallnuten im hinteren Führungsband sind dann vergleichbar mit einem Hochdrukteil, die Drallnuten im vorderen Führungsband vergleichbar mit einem Niederdruckteil einer Turbine.
In Fig. 2 ist ein unterkalibriges Geschoß.8 mit Treibkäfig δ dargestellt. Bei den Drall erzeugenden Kanälen handelt es sich hierbei um Drallbohrungen 9. Diese Bohrungen können ebenfalls mit unterschiedlichen Winkeln zur Geschoßachse, wie bei Fig. 1 beschrieben, angebracht werden.
Die Mittel der Erfindung lassen also jedwede Variationsmöglichkeit im Hinblick auf die Erfordernisse der Waffe und die günstige Ballistik der Geschosse zu, und haben den Vorzug, daß sie jedwede Art von drallstabilisierten Geschossen aus glatten Rohren verschießen lassen, ohne einer besonderen Zurichtung der Geschoßkörper selbst zur Erzeugung eines Dralleffektes zu bedürfen.
(Patentansprüche)
_ 4 309883/0284

Claims (5)

  1. Patentansprüche
    I)J Anordnung an voll- oder unterkalibrigen Geschossen, denen zur Stabilisierung ihrer Flugbahn ein Drall erteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an den Geschossen zumindest ein kalibergleiches Führungsband (3, 4) angebracht ist, in das Drallnuten (5) außen oder in Form von Bohrungen eingebracht sind.
  2. 2) Anordnung an unterkalibrigen Geschossen, denen zur Stabilisierung ihrer Flugbahn ein Drall erteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Geschoß ein Treibkäfig(8) mit vorzugsweise zwei kalibergleichen Flanschen (10) angebracht ist, in die Drallnuten außen oder in Form von Bohrungen (9) eingebracht sind.
  3. 3) Anordnung nach dem Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Anbringung von zwei im Abstand voneinander angeordneten Führungsbändern (3, 4) oder eines Treibkäfigs (8) mit zwei kalibergleichen Flanschen (10) die Drallnuten oder -bohrungen (9) in den Führungsbändern oder Flanschen unterschiedliche Neigungen bzw. Winkel aufweisen.
  4. 4) Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drallnuten (5) oder -bohrungen (9) in ihrer Anzahl und in ihrem durch ihre Breite und Tiefe gegebenen Strömungsquerschnitt der erforderlichen ν und dem damit limitierten Druckverlust angepaßt sind.
  5. 5) Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drallnuten oder -bohrungen besonders strömungsgünstig nach Art von Turbinenschaufeln ausgebildet sind.
    309883/0284
DE19722232791 1972-07-04 1972-07-04 Anordnung an voll- oder unterkalibrigen geschossen Pending DE2232791A1 (de)

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DE19722232791 DE2232791A1 (de) 1972-07-04 1972-07-04 Anordnung an voll- oder unterkalibrigen geschossen
FR7324458A FR2237169A1 (en) 1972-07-04 1973-07-03 Gun projectile stabilising system - projectile has pair of guide rings with rifling holes or grooves
BE133106A BE801902A (fr) 1972-07-04 1973-07-04 Perfectionnements aux projectiles au calibre ou sous-calibres

Applications Claiming Priority (1)

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BE (1) BE801902A (de)
DE (1) DE2232791A1 (de)
FR (1) FR2237169A1 (de)

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Publication number Publication date
FR2237169A1 (en) 1975-02-07
BE801902A (fr) 1973-11-05

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