DE2232791A1 - Anordnung an voll- oder unterkalibrigen geschossen - Google Patents
Anordnung an voll- oder unterkalibrigen geschossenInfo
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- F42B14/06—Sub-calibre projectiles having sabots; Sabots therefor
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Description
der Firma Rheinmetall GmbH., 4 Düsseldorf, Ulmenstraße 125
betreffend:
"Anordnung an voll- oder unterkalibrigen Geschossen"
"Anordnung an voll- oder unterkalibrigen Geschossen"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung an voll-
oder unterkalibrigen Geschossen, denen zur Stabilisierung ihrer Flugbahn ein Drall erteilt wird. Um Geschossen jeder
Art bereits im Waffenrohr einen Drall aufzuzwingen, ist es
bisher üblich gewesen, in das Waffenrohr schräg verlaufende Züge einzubringen, was sehr aufwendig ist. Zudem sind die
Züge sehr verschleißfähig, wodurch die Treffgenauigkeit der Geschosse gemindert und die Lebensdauer der Rohre verringert
wird.
Auch flügelstabilisierte Geschosse bedürfen bekanntlich zur Erhöhung der Treffgenauigkeit eines vergleichsweise geringen
Ausgleichdralls. Dieser wird bisher dadurch erzeugt, daß die Leitwerke der Geschosse einseitig angeschärft sind.
Nachteilig ist bei dieser Anordnung, daß in dem Augenblick, in dem die Leitwerke in Funktion treten, diese mit einem beachtlichen
Biegemoment beaufschlagt werden, was häufig zur Erregung von Schwingungen der Flügel Anlaß gibt. Dieser Nachteil
tritt umso deutlicher in Erscheinung, als es zur Kleinhaltung des Luftwiderstandbeiwertes c erforderlich ist, die Leitwerksflügel
möglichst dünnwandig zu dimensionieren.
309883/0284
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, die vorskizzierten Nachteile, die den bisherigen Drallerzeugungsmitteln
anhaften, zu vermeiden, den hierfür erforderlichen Aufwand zu verringern und es zu ermöglichen, drallstabilisierte
Geschosse auch aus völlig glatten Waffenrohren verschießen zu können.
Die Erfindung besteht darin, daß an vollkalibrigen Geschossen
zumindest ein Führungsband angebracht ist, in welches Drallnuten am umfang oder Drallbohrungen auf einem unterkalibrigen
Teilkreisdurchmesser derart eingebracht sind, daß Projektionen dieser Drallnuten oder Drallbohrungen in die Ebene
durch die Geschoßachse einen Winkel mit der Geschoßachse bilden.
Bei unterkalibrigen Geschossen werden diese durch einen Treibkäfig mit in der Regel zwei kalibergleichen Flanschen im
Waffenrohr geführt. Am Umfang der kalibergleichen Flansche können ebenfalls Drallnuten oder in den Wandstärken der Flansche
Drallbohrungen eingebracht werden.
Die in dieser Art vorgesehenen Drallnuten bzw. Drallbohrungen haben den Vorzug, daß sie in einfacher Weise maschinell
hergestellt und in ihren Strömungsquerschnitten entsprechend den Erfordernissen variiert werden können.
Ferner können die Drallnuten oder Drallbohrungen in dem hinteren oder vorderen Führungsband bzw. bei unterkalibrigen
Geschossen im hinteren oder vorderen Führungsflansch entsprechend einer mehrstufigen Turbine mit unterschiedlichen
Winkeln gegenüber der Geschoßachse angeordnet werden. Damit ist zur Erzeugung eines Geschoßdralls die bestmögliche Ausnutzung
des Druckgefälles zwischen dem Gasdruck der Treibladung und dem annähernd atmosphärischen Luftdruck gegeben.
- 3 3 0 9883/0284
Die Erfindung soll anhand der Zeichnung näher erläutert werden.
In Fig. 1 ist ein vollkalibriges Geschoß 2 mit einem hinteren
Führungsband 3 und einem vorderen Führungsband 4 dargestellt. An beiden Führungsbändern sind Drallnuten 5 angebracht.
Der nach Zünden der Treibladung entstehende Gasdruck entweicht zu einem geringen Teil durch die Drallnuten 5, die in ihrem Strömungsquerschnitt entsprechend der erforderlichen ν und dem damit
limitierten Druckverlust in Anzahl, Breite und Tiefe variiert werden können (Fig. la und Ib).
Die durch das Druckgefälle entstehende Strömung beaufschlagt das Geschoß mit einem Drehmoment, wodurch das Geschoß
in Rotation gesetzt wird.
Die Drallnuten im hinteren Führungsband sind dann vergleichbar mit einem Hochdrukteil, die Drallnuten im vorderen Führungsband
vergleichbar mit einem Niederdruckteil einer Turbine.
In Fig. 2 ist ein unterkalibriges Geschoß.8 mit Treibkäfig
δ dargestellt. Bei den Drall erzeugenden Kanälen handelt es sich hierbei um Drallbohrungen 9. Diese Bohrungen können ebenfalls mit
unterschiedlichen Winkeln zur Geschoßachse, wie bei Fig. 1 beschrieben, angebracht werden.
Die Mittel der Erfindung lassen also jedwede Variationsmöglichkeit
im Hinblick auf die Erfordernisse der Waffe und die günstige Ballistik der Geschosse zu, und haben den Vorzug, daß sie
jedwede Art von drallstabilisierten Geschossen aus glatten Rohren verschießen lassen, ohne einer besonderen Zurichtung der Geschoßkörper
selbst zur Erzeugung eines Dralleffektes zu bedürfen.
(Patentansprüche)
_ 4 309883/0284
Claims (5)
- PatentansprücheI)J Anordnung an voll- oder unterkalibrigen Geschossen, denen zur Stabilisierung ihrer Flugbahn ein Drall erteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an den Geschossen zumindest ein kalibergleiches Führungsband (3, 4) angebracht ist, in das Drallnuten (5) außen oder in Form von Bohrungen eingebracht sind.
- 2) Anordnung an unterkalibrigen Geschossen, denen zur Stabilisierung ihrer Flugbahn ein Drall erteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Geschoß ein Treibkäfig(8) mit vorzugsweise zwei kalibergleichen Flanschen (10) angebracht ist, in die Drallnuten außen oder in Form von Bohrungen (9) eingebracht sind.
- 3) Anordnung nach dem Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Anbringung von zwei im Abstand voneinander angeordneten Führungsbändern (3, 4) oder eines Treibkäfigs (8) mit zwei kalibergleichen Flanschen (10) die Drallnuten oder -bohrungen (9) in den Führungsbändern oder Flanschen unterschiedliche Neigungen bzw. Winkel aufweisen.
- 4) Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drallnuten (5) oder -bohrungen (9) in ihrer Anzahl und in ihrem durch ihre Breite und Tiefe gegebenen Strömungsquerschnitt der erforderlichen ν und dem damit limitierten Druckverlust angepaßt sind.
- 5) Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drallnuten oder -bohrungen besonders strömungsgünstig nach Art von Turbinenschaufeln ausgebildet sind.309883/0284
Priority Applications (3)
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| DE19722232791 DE2232791A1 (de) | 1972-07-04 | 1972-07-04 | Anordnung an voll- oder unterkalibrigen geschossen |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19722232791 DE2232791A1 (de) | 1972-07-04 | 1972-07-04 | Anordnung an voll- oder unterkalibrigen geschossen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2232791A1 true DE2232791A1 (de) | 1974-01-17 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (3)
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|---|---|
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| DE (1) | DE2232791A1 (de) |
| FR (1) | FR2237169A1 (de) |
Cited By (2)
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| DE2731092A1 (de) * | 1977-07-09 | 1979-01-25 | Josef Prof Dr Ing Ballmann | Geschoss mit drall erzeugenden stroemungskanaelen |
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- 1973-07-03 FR FR7324458A patent/FR2237169A1/fr not_active Withdrawn
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| FR2237169A1 (en) | 1975-02-07 |
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