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DE2232260C3 - - Google Patents

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Publication number
DE2232260C3
DE2232260C3 DE19722232260 DE2232260A DE2232260C3 DE 2232260 C3 DE2232260 C3 DE 2232260C3 DE 19722232260 DE19722232260 DE 19722232260 DE 2232260 A DE2232260 A DE 2232260A DE 2232260 C3 DE2232260 C3 DE 2232260C3
Authority
DE
Germany
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phenyl
radiation
fluorescence
radicals
scintillators
Prior art date
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Expired
Application number
DE19722232260
Other languages
English (en)
Other versions
DE2232260B2 (de
DE2232260A1 (de
Inventor
Helmut Dipl.-Chem. Dr. 7801 Mengen Baumgaertel
Hans Dipl.Chem. Dr. 6831 Altlussheim Guesten
Juergen Dipl.-Chem. Dr. 7800 Freiburg Heinze
Sabine Dipl.-Phys. 7500 Karlsruhe Schoof
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gesellschaft fuer Kernforschung mbH
Original Assignee
Gesellschaft fuer Kernforschung mbH
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Publication date
Application filed by Gesellschaft fuer Kernforschung mbH filed Critical Gesellschaft fuer Kernforschung mbH
Priority to DE19722232260 priority Critical patent/DE2232260B2/de
Priority to GB2976773A priority patent/GB1436230A/en
Priority to CH933773A priority patent/CH591554A5/xx
Publication of DE2232260A1 publication Critical patent/DE2232260A1/de
Publication of DE2232260B2 publication Critical patent/DE2232260B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2232260C3 publication Critical patent/DE2232260C3/de
Granted legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01TMEASUREMENT OF NUCLEAR OR X-RADIATION
    • G01T1/00Measuring X-radiation, gamma radiation, corpuscular radiation, or cosmic radiation
    • G01T1/16Measuring radiation intensity
    • G01T1/20Measuring radiation intensity with scintillation detectors
    • G01T1/204Measuring radiation intensity with scintillation detectors the detector being a liquid
    • G01T1/2042Composition for liquid scintillation systems
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K11/00Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials
    • C09K11/06Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials containing organic luminescent materials

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Molecular Biology (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Luminescent Compositions (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

20
worin X = Stickstoff mit R", Sauerstoff oder Schwefel; R = Phenyl- bzw. Tolyl- bzw. Anisyl-Reste und/oder Alkyl-Reste mit 1 bis 4 Kohlen-Stoffatomen; R" = Wasserstoffatome oder R bedeutet;
(II)
worin R = Phenyl- bzw. Tolyl- bzw. Anisyl-Reste und/oder Alkyl-Reste mit 1 bis 4 Kohlenstoff-Atomen; R' = Methyl- und/oder Methoxy-Gruppen bedeutet;
(III)
worin Y = Stickstoff mit R" oder Schwefel, R = Phenyl- bzw. Tolyl- bzw. Anisyl-Reste und/ oder Alkyl-Reste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen; R' = Wasserstoffatome und/oder Methyl- und/ oder Methoxy-Gruppen; R" Wasserstoffatome oder R bedeutet;
N5
R' R'
worin X = Stickstoff mit R", Sauerstoff oder Schwefel; R = Phenyl- bzw. Tolyl- bzw. Anisyl-Reste und/oder Alkyl-Reste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen ; R' = Wasserstoffatome und/oder Methyl- und/oder Methoxy-Gruppen; R" = Wasserstoffatome oder R und η eine der Zahlen 2. 3 oder 4 bedeutet; als Strahlenumwandler.
2. Verwendung der Verbindungen gemäß Anspruch 1 als flüssige Szintillatoren oder als optische Aufheller.
Zur Sichtbarmachung oder zur qualitativen und/ ©der quantitativen Erfassung von Strahlung, beispielsweise von elektromagnetischer Wellen-Strahlung oder von Korpuskularstrahlung, werden Szintillatoren in fester, flüssiger und gasförmiger Form verwendet. Diese Szintillatoren sind Substanzen, die beim Auftreffen der Strahlung Photonen bestimmter Energie (Wellenlänge) als Fluoreszenzstrahlung emittieren. Hierbei tritt bei elektromagnetischen Wellen meist (von der auftretenden Strahlung zur Fluoreszenz-Strahlung h>n betrachtet) eine Verschiebung zu längeren Wellenlängen auf bzw. tritt bei Korpuskularstrahlung eine Umwandlung in elektromagnetische Wellen-Strahlung auf, so daß diese Szintillatoren als Strahlenumwandler anzusehen sind.
Optische Aufheller bzw. optische Bleichmittel nehmen beim Auftreffen unsichtbarer ultravioletter Strahlung diese auf und wandeln sie in langwelligere, sichtbare blaue Strahlung um, die wieder ausgesendet wird. Werden optische Aufheller auf beispielsweise nahezu weiße Textilien mit leicht gelblicher Farbtönung gebracht, so geben die blauen Strahlen mit den gelben Strahlen (von Verunreinigungen, Eisenverbindungen u.dgl.) zusammen gerade Weiß. Bläut man Wäsche lediglich mit kleinen Mengen von beispiclsweise Ultramarin oder Indanthrenblau als Komplementärfarbe zu der leicht gelblichen Farbtönung, so wird die Gilbe nur gelöscht und eine Rückstrahlung verhindert. Wird jedoch solche Wäsche mit optischen Aufhellern behandelt, so werden keine Lichtbeträge ausgelöscht, sondern wird durch die Umwandlung ultravioletter Strahlung die vom Gewebe zurückgeworfene Lichtintensität noch verstärkt. Optische Aufheller sind in Wasch- und Spülmitteln enthalten und werden zum Weißtönen von Papier. Baumwolle. Wolle, Perlon, Kunststoffen, Wachsen, Seifen. Druckfarben, Fotopapieren usw. verwendet. In diesem Sinne sind opiische Aufheller ebenfalls Strahlenumwandler.
Die meisten der bisher zur Verwendung gekommenen flüssigen Szintillatoren weisen für d;c zur Strahlenmessung gebräuchliche Photomultiplier eine zu kurzwellige Fluoreszenzemission auf und benötigen daher einen Zusatz eines zweiten Fluoreszenzstoffes. eines sogenannten Sekundärszintillators (im englischen Sprachgebrauch als wave length shifter bezeichnet). Das Fluoreszieren in Licht von im Ultravioiettbereich liegenden oder kürzeren Wellenlängen allein ist kein Kriterium dafür, daß eine organische Verbindung als Szintillator oder als optischer Aufheller verwendbar ist.
Weitere Nachteile der bekannten Szintillatoren sind eine bei Raumtemperatur zu niedrige absolute FluoreszeiTztjuantenausbeute (QF) bei Anwesenheit von Sauerstoff, eine zu langsame Abklingzeit (r0) der Fluoreszenzstrahlung und eine zu geringe photo- und/oder strahlenchemische Stabilität.
Die Anwendbarkeit von wäßrigen Lösungen der Watriumsalze der Sulfonsäuren der Verbindungen 14- Di -(5' - Phenyl - oxazolyl - 2') - benzol (POPOP) ind i,4-Di-(5'-pbenyl-thiazolyl-2')-benzol zum Aufhellen des Weißtons von Baumwollgarn wurde in der deutschen Patentschrift 926 249 erwähnt. In der mit dieser Patentschrift zum Teil korrespondierenden britischen Patentschrift 722 543 wird darüber hinaus die Anwendbarkeit wäßriger Lösungen von Natriumlalzen der Sulfonsäuren von 2-Styrol-5-phenyl-oxazol, 2-/}-Naphthyl-5-phenyl-oxazol und 2-/i-Naphthyl-5-phenyl-thiazol zum Aufhellen von Wolle oder Perlongarn dargelegt. Die in den beiden Patentschriften genannten Aufheller-Substanzen sind jeweils in der 4-Stellung eines jeden heterocyclischen Ringes unsubitituierl, d. h. mit einem Wasserstoffatom besetzt und pix Verbesserung der Wasserlöslichkeit der ihnen zugrunde liegenden Verbindungen (wie z. B. POPOP) lulfoniert und in die Natriumsalze überfuhrt worden.
D. Walker und T D. W a u g h beschrieben als jizintillatoren folgende Abkömmlinge der Verbindung POPOP: 2,2'-p-Phenylenbis(4-methyl-5-phenyloxazol), 2,2'-p-Phenylenbis(4-äthyl-5-phenyloxazol), 2 2' - ρ ·· Phenylenbis(4,5 - diphenyloxazol) sowie Verbindungen, die POPOP entsprechen, jedoch in den in 5'-Stellung der heterocyclischen Ringe stehenden Phenylresten jeweils mit je einer bzw. mit je zwei Methylgruppen substituiert sind.
Alle diese Substanzen weisen mindestens eine oder mehrere nachteilige Eigenschaften auf, wie z. B. langgarne Abklingzeit, zu geringe Fluorezenzquantenausbeule, Herabsetzung der Ausbeute bc' Anwesenheit von Luftsauerstoff, usw.
Bei den laufend steigenden Anforderungen an die Eigenschaften von Szintillatorsubstanzen für verfeinerte Messungen ist ein starker Bedarf an solchen Substanzen, jedoch mit verbesserten Eigenschaften gegeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Strahlenumwandlung zu verbessern und zu intensivieren, Zusätze von Sekundärszintillatoren zu flüssigen Szintillatoren und die genannten Nachteile der bekannten Szintillator-Substanzen zu vermeiden.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als Strahlenumwandler fluoreszierende, zwei heteroeyclische Ringe enthaltende Verbindungen mit in 4-Stellung und in 5-Stellung eines jeden heterocyclischen Ringes stehenden Substituenten R, welche in Toluol-Lösungen Fluoreszenzabklingzeiten unter einer Nanosekunde (nsec), maximale Fluoreszenzemissionen Afmax bei Wellenlängen im Bereich von 400 bis 450 Nanometer (nm) und eine Stokesche Verschiebung (Verschiebung der emittierten Strahlung zu längeren Wellenlängen) von mindestens 60 nm, sowie eine nur kleine Beeinflußbarkeit durch Luftsauerstoff in der Lösung aufweisen, nach den allgemeinen Formeln
R' R'
(U)
R' R'
worin R = Phenyl- bzw. Tolyl- bzw. Anisyl-Reste und/oder Alkyl-Reste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen; R' = Methyl- und/oder Methoxy-Gruppen bedeutet;
R'
R'
R'
R'
(111)
worin Y = Stickstoff mit R" oder Schwefel, K. - Phenyl- bzw. Tolyl- bzw. Anisyl-Reste und/oder Alkyl-Reste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen; R' = Wasserstoffatome und/oder Methyl- und/oder Methoxy-Gruppen; R" Wasserstoffatome oder R bedeutet;
N:,
NX'
(IVl
50
55
(D
60
X'X
worin X = Stickstoff mit R", Sauerstoff oder Schwcfei; R = Phenyl- bzw. Tolyl- bzw. Anisyl-Reste und/oder Alkyl-Reste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen; R " =i Wasserstoff-Atome oder R bedeutet; worin X = Stickstoff mit R", Sauerstoff oder Schwefel; R = Phenyl- bzw. Tolyl- bzw. Anisyl-Reste und/oder Alkyl-Reste mit 1 bis4 Kohlenstoffatomen;R' = Wassersioffatome und/oder Methyl- und/oder Methoxy-Gruppen; R" = Wasserstoffatome oder R und η eine der Zahlen 2, 3 oder 4 bedeutet, verwendet werden.
Erfindungsgemäß werden diese Verbindungen als flüssige Szintillatoren oder als optische Aufheller verwendet.
Die zur Verwendung kommenden Substanzen umfassen in 4,5- und 4',5'-Stellung substituierte 2.2'-Bis~ üxazolyle, in 4,5- und 4',5'-Stellung substituierte 2,2'-Bis-thiazolyle, in 4,5- und 4',5'-Slellung subsiituierte 2,2'-Bis-imidazolyle, in 1.4.5- und l',4'.5'-Stellung substituierte 2,2'-Bis-imida/,olyle. in 4'.5'- und 4",5''-Stellung substituierte i.>,c/-Bis-o\a/.olyl-(2'.2"I-p-phenylene mit vier Substituenten am Benzolring. entsprechende p-Biphenyle, p-Terphenyle. p-Quaterphenyle ohne oder mit einem bis vier Substiluenten am Penzolring, in 4',5'- und 4",5"-Stellung substituierte <*>,(//-Bis-thiazolyl-(2',2")-p-phenylene ohne oder mit einem bis vier Substituenten am Benzolring, entsprechende p-Biphenyle, p-Terphenyle, p-Quaterphenyle, in 4',5'- und 4",5"-Stellung bzw. in 1',4'.5'- und i",4",5"-Stellung substituierte fi>,r»'-Bis-imidazolyl-(2',2")-p-phenylene ohne oder mit einem bis vier Substituenten am Benzolring, entsprechende p-Biphenyle, p-Terphenyle und p-Quaterphcnylc,
Die genannten Verbindungen weisen den bekannten flüssigen Szintillatoren und optischen Aufhellern gegenüber folgende Vorteile auf:
I. Schon bei Raumtemperatur zeigen sie eine intensive Fluoreszenz, die durch Abkühlen bis auf - 1900C kaum noch zunimmt, d. h.,daß die Fluoreszenz auch über einen großen Temperature* reich hinweg praktisch gleich bleibt. Die absoluten Fluoreszenzquantenausbeuten (Q F) sind hoch.
2. Die jeweilige absolute Fluoreszenzausbeute wird fast nicht durch den beim praktischen Meßverfahren nicht auszuschließenden Luftsauerstoff in der Lösung herabgesetzt. Dies zeigen die Quotienten aus den absoluten Fluoreszenzquantenausbeuten ohne und mit Luftsauerstoff in der Lösung
-Werte, gebildet aus
QF (mit O2) )■
dungen in Toluol auf die für den praktischen Gebmwch als Szmtillatoren übliche Konzentration um
hrTfolgenden sind zum Vergleich die photophysikaÜsdien Eigenschaften einiger Beispiele der erfindunesgemaß zur Verwendung kommenden Verbindungen (Tabelle I) den Fluoreszenz-Eigenschaften gebräuchlicher Sadntillatoren (Tabelle 2) jeweils in sauerstoflfreiem Toluol bei Raumtemperatur gegenübergestellt.
6 Tabelle 1
Die sperrigen Substituenten in der jeweiligen Molekülstruktur verhindern eine unerwünschte Fluoreszenzlöschung durch Eigen- oder Fremdlöschung.
Die Werte für die Stockesche Verschiebung (das ist die Verschiebung zu längeren Wellenlängen), Ak, sind hoch. Dadurch ist eine sehr geringe Reabsorption der emittierten Fluoreszenzstrahlung gegeben. Außerdem erfolgt die maximale Fluoreszenzemission kFmax bei Wellenlängen von 400 bis 450 Nanometer (nm). Dieser Wellenlängenbereich liegt im empfindlichsten Gebiet der Photokathoden der üblichen Photomultiplier und ist für den Effekt der optischen Aufhellung Voraussetzung.
Die heterocyclisch ω,ω'-disubstituierten p-Oligophenylene weisen für die praktische Szintillationsmessung wichtige, kurze Abklingzeiten T0 unter einer Nanosekunde (nsec) auf. Fluoreszenzabklingzeiten unter 1 nsec sind selten. Die geringste bisher gemessene Abklingzeit beträgt 0,65 nsec. (I.B. Berlman, H. O. Wirth und O. J. Steingraber, J. Phys.Chem., Vol.75, p.318 [1971]).
5. Der hohe Schmelzpunkt und die hohe thermische Stabilität der heterocyclisch ω,ω'-disubstituierten p-Oligophenylene macht sie besonders geeignet als optische Aufheller Tür Kunststoffe. Sie können unbeschadet bei Temperaturen über 3000C, z. B. mit f-Caprolactam, mit einem Polyamid aus Hexamethylendiaminadipat oder mit einem Polyestergranulat aus Terephthalsäure-cthylenglykolpolyester im Schmelzspinnverfahren ausgesponnen werden.
Εε wurde gefunden, da mit zunehmender Anzahl (n) der Sechsringe zwischen den heterocyclischen Ringen
a) die »Stokes shifts«, Λ λ, größer werden; dies ist sowohl für Szintillationsmessungen erwünscht als auch für optische Aufheller (diese werden »farbloser«);
b) die absoluten Fluoreszenzquantenausbeuten, QF, größer werden (sie streben dem Ideal wert 1,00 zu);
c) die Fluoreszenz-Abklingzeiten, T0, kürzer werden (Vorteile für die Meßmethoden).
Die beschriebenen Verbindungen werden durch Umsetzung von Desylaminhydrochloriden bzw. Desylanilinhydrochloriden mit Dicarbonsäuredichloriden zu N.N'-Bis-desyl-dicarbonsäurediamiden, die danach mittels Phosphorpentachlorid bzw. Phosphorpentasulfid oder eines Ammonacetat-Eisessig-Gemisches kondensiert werden, hergestellt (J. Heinze und H. Baumgärte\, Chemische Berichte, Bd. 103, · S. 1572 [1970]). Methyl- bzw. Methoxy-Gruppen in R'-Stellung erhöhen die Löslichkeit dieser Verbin
Substanz Q, L0 ι,- max
[nm]
Vi.
[nm]
Insec J
15 X = O
R = phenyl; 0,67 1,06 412 65 0,99
π = 0
R = phenyl; 0,70 1,03 426 60 0,80
/ι= 1
R = phenyl; 0,75 1,03 430 73 0.69
R = phenyl; 0,77 1,05 429 76 0.62
25 R'= H; /i = 3
X = N-R"
R = phenyl; 0,63 1,11 400 66 0.82
n=0
3O R = phenyl; 0,73 1,03 426,5 71,5 0.72
R' = H;n = 1;
R" = H
R = phenyl; 0,78 1,08 415 68 0.71
R' = H; «= 1;
35 R" = phenyl
R = phenyl; 0,81 1,04 434 74 0.60
R' = H;/i = 2
R = phenyl; 0,80 1,05 435 76 0.60
R' = H; π = 3;
R = phenyl; 0,83 1,07 427 74 0,58
R' = H; π = 3;
R" = phenyl
45 X = S
R = phenyl; 0,34 1,01 449 73 0.44
R' = H;/i= 1
Tabelle 2
Substanz Qy 1,20 /., max
jnm]
I/.
[nm]
2,5-Diphenyloxa- 0,74 376
zol (PPO)
2-(!-Naphthyl- 416
5-phenyl-oxazol
(«-NPO)
l,4-Bu-|X5-phe- 440
nylyl-oxazolyl)]-
benzol
(POPOP) 1,14
2-Phenyl-5-(4bi- 0,80 363
phenylyl)-
1,3,4-oxadiazol
(PBD)
Quaterphenyl 357
[nsec]
Fortsetzung 1,iT /, max
I mn]
Ia
iiimJL
Substanz Q1 1,06 35 i
2,5-Diphcnyloxa-
diazol (PPD)
h0,69 429 63
2,2'-p-Phenylen-
bia-(4,5-diphe-
nyloxazol)
0,71
Die Anwendungs-Konzentration der heterocyclisch [nscc] (1i,(/i'-disubstituierten p-Oligophenylene sind als flüs-
sige SzintiUatoren die gleichen wie die Konzcntratio-
0-79 nen der bisher gebräuchlichen Substanzen (primäre 5 SzintiUatoren). Die Mengen, die als optische Auf-0,82 heller verwendet werden, entsprechen ebenfalls den gebräuchlichen Mengen der bisher verwendeten Substanzen.

Claims (1)

Pajpn tansprüche:
1. Verwendung von fluoreszierenden, zwei heterocyclische Ringe enthaltenden Verbindungen mit in ^Stellung und in 5-Stellung eines jeden heterocyclischen Ringes stehenden Substituenten R, welche in Toluol-Lösungen Fluoreszenzabklingzeiten unter einer Nanosekunde (nsec), maximale Fluoreszenzemissionen AFmax bei Wellenlängen to im Bereich von 400 bis 450 Nanometer (nm) und eine Stokessche Verschiebung (Verschiebung der emittierten Strahlung zu längeren Wellenlängen) Δ λ von mindestens 60 nm sowie eine nur kleine Beeinflußbarkeit durch Luftsauerstoff in der Lösung aufweisen, nach den allgemeinen Formeln
DE19722232260 1972-06-30 1972-06-30 Verwendung von heterocyclisch omega, omega'-disubstituiertenp-Oligophenylenen als Strahlenumwandler Granted DE2232260B2 (de)

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DE2232260B2 (de) 1974-05-30
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C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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