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DE2231542A1 - Elektronische kalenderuhr - Google Patents

Elektronische kalenderuhr

Info

Publication number
DE2231542A1
DE2231542A1 DE19722231542 DE2231542A DE2231542A1 DE 2231542 A1 DE2231542 A1 DE 2231542A1 DE 19722231542 DE19722231542 DE 19722231542 DE 2231542 A DE2231542 A DE 2231542A DE 2231542 A1 DE2231542 A1 DE 2231542A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
date
electronic calendar
watch according
calendar watch
electronic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722231542
Other languages
English (en)
Inventor
auf Nichtnennung. P Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BRUNNER LUEBERG TECHNIK
Original Assignee
BRUNNER LUEBERG TECHNIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BRUNNER LUEBERG TECHNIK filed Critical BRUNNER LUEBERG TECHNIK
Priority to DE19722231542 priority Critical patent/DE2231542A1/de
Publication of DE2231542A1 publication Critical patent/DE2231542A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/14Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means incorporating a stepping motor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • nElektronische Kalenderuhr" Die Erfindung betrifft eine elektronische Kalenderuhr mit einer vom Uhrwerk gesteuerten Datumsanzeige.
  • Derartige elektronische Kalenderuhren sind bereits bekannt, wobei die Datumsanzeige im allgemeinen durch Ziffern- und Zeichenröhren erfolgt, was jedoch einen sehr großen technischen Aufwand erfordert und eine derartige elektronische Kalenderuhr demzufolge sehr teuer macht. Darüber hinaus haben derartige bekannte elektronische Kalenderuhren einen relativ hohen Energieverbrauch, so daß sie nicht durch eine Batterie angetrieben werden können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektronische Kalenderuhr mit einer vom Uhrwerk gesteuerten Datumsanseige zu schaffen, die neben einem einfachen störunanfälligen Aufbau vom Stromnetz unabhängig mit Hilfe einer Batterie betrieben werden kann, um insbesondere als vielseitig verwendbarer Werbeträger eingesetst werden zu können.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß eine das Zifferblatt tragende Frontplatte mit Ausnehmungen versehen ist, hinter denen endloses die Datumsangaben tragende, Datumsbänder bewegbar sind, die einzeln durch Bandmotoren verschoben werden, und daß die Datumsbänder neben den Datumsangaben, durch die Frontplatte verdeckte, Kodierungen für die Steuerung eines durch einen 24-Stunden-Impuls des Uhrwerks mit einer elektrischen Energiequelle verbindbaren, die Bandmotoren steuernden Betätigungar haltung mit einem vorprogrammierten Logikteil tragen.
  • Neben dem Vorsehen eines Zwischenraums auf der Frontplatte zwischen dem Zifferblatt und den Datumsausnehmungen zum AuSbringen von Werbeangaben ermöglicht die erfindungsgemäße Ausbildung der vom Uhrwerk gesteuerten Datumsanzeige eine weitere besonders vorteilhafte Ausgestaltung einer derartigen elektronischen Kalenderuhr als Werbeträger, indem entweder eines der Datums-Bänder, insbesondere das Monats-Band, zusätzliche Werbeangaben enthält, oder mit einem, synchron mit ihm bewegten, Werbeangaben tragenden Band gekoppelt ist. Auf diese Weise können automatisch die jeweiligen Werbeangaben ausgewecbs8it werden, wobei es in einfacher Weise auch möglich ist, eine gezielte Werbung für Produkte zu betreiben, die besonders zu bestimmten Jahreszeiten, d.h. vor allem in bestimmten Monaten, benötigt und gekauft werden.
  • Durch den Aufbau des Kalanders mit Hilfe endloser Bänder, auf denen diese Angaben aufgedruckt sind, zusammen mit der lediglich kurzzeitigen, in Abständen von jeweils 24 Stunden erfolgenden, Verbindung der Betätigungsschaltung und der Bandmotoren mit einer elektrischen Energiequelle ist es möglich, den Kalander einer erfindungsgemäßen elektronischen Kalenderuhr mit Hilfe einer Batterie zu betreiben, da der Verbrauch an elektrischer Energie sehr klein gehalten ist.
  • Nit Vorteil kann im einen Seitenstreifen eines Bandes eine der jeweiligen Datumsangabe entsprechende Kodierung und im anderen Seitenstreifen eine Stop-Kodierung vorgesehen sein, die über entsprechende Abtasteinrichtungen die Betätigungsschaltung zum alle 24 Stunden erforderlichen Weiterschalten der Bänder steuern und nach Beendigung der notwendigen Bandverschiebungen wieder außer Betrieb setzen soll.
  • Zur Erzielung des 24-Stunden-Impulses kann mit Vorteil ein Nockenschalter im Versorgungsstromkreis der Betätigungsschal tung vorgesehen sein, der einen vom Uhrwerk angetriebenen, in 24 Stunden eine Umdrehung ausführenden, Schließnocken enthält.
  • Um den Stromverbrauch noch stärker zu verringern und damit die Lebensdauer einer Batterie noch mehr zu erhöhen, ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß bei Verwendung einer Batterie als Energiequelle dem Nockenschalter eine elektronische Schaltvorrichtung nachgeschaltet ist, die, über doe Kodierungen der Bänder gesteuert, unmittelbar nach Beendigung deren Neueinstellung den Stromkreis unabhängig von der Fortdauer der Schließstellung des Nockenschalters unterbricht. Der Nockenschalter kann nämlich aus mechanisch konstruktiven Gründen nur so aufgebaut sein, daß er alle 24 Stunden wenigstens einige Minuten lang den Batteriestromkreis schließt, wobei bereits die nach Beendigung der Bandverschiebungen noch fließenden Ströme über einen längeren Zeitraum die Batterie zu stark belasten würden, so daß ihre Lebensdauer zu bald erschöpft wäre.
  • In Ausgestaltung der Erfindung soll der Schließimpuls des Nockenschalters sowohl die elektronische Schaltvorrichtung schließen, als auch einen Startimpuls für die Betätigungsschaltung erzeugen, so daß unabhängig von dem allmählichen Schließen des Nockenschalters ein definierter Schaltzeitpunkt für den Weitertransport der Datumsbänder gegeben ist.
  • Um sicherzustellen, daß der Startimpuls für die Auswahllogik erst zu einem Zeitpunkt erfolgt, in dem sämtliche Bauteile mit der notwendigen Spannung beaufschlagt sind, ist ein den Startimpuls für die Betätigungsschaltung gegenüber dem Schließen der elektronischen Schaltvorrichtung zeitlich verzögerndes Zeitverzögerungsglied vorgesehen.
  • Das alle 24 Stunden erforderliche Weiterschalten der Datumsbänder kann dadurch erfolgen, daß der Startimpuls dem einen Eingang eines ODER-Gatters zugeführt wird, dessen zweiter Eingang miteinem Signal durch einen vorprogrammierten Logikteil beaufschlagt ist, solange nicht alle Bandbewegungen für die jeweilige Datumsänderung beendet sind, daß der Ausgang des ODER-Gatters mit den ersten Eingängen je eines UND-Gatters im Ansteuerkreis jedes Bandmotors verbunden ist, und daß die zweiten Eingänge der UND-Gatter selektiv mit Signalen durch den Logikteil beaufschlagt sind, bis die richtige Einstellung des jeweiligen Bandes erfolgt ist.
  • Der vorzugsweise in integrierter Bauweise aufgebaute Logikteil ist dabei so ausgelegt, daß er die über den Jahresseitraum verschieden großen Tageskapazitäten der Monate ermittelt und ausgleicht, so daß trotzdem die tägliche Datumsanzeige richtig erkannt wird. Hierbei wird der Monat Februar zur Vereinfachung mit 28 Tagen vorprogrammiert.
  • Die Datumskodierung neben dem jeweiligen Aufdruck auf einem der Datumsbänder liefert über eine Abtasteinrichtung die entsprechenden Grundbefehle an den Logikteil. Die Bandkodierungen sind vorteilhafterweise als optisch oder mechanisch abtastbare Lochkodierungen ausgebildet, so daß als Datumsbänder verschleißfeste Papier-, Metall- oder Eunststoffbänder verwendet werden können, und darüber hinaus ein einfacherer Aufbau der Abtasteinrichtung möglich ist, als es bei magnetischer oder elektrischer Kodierung der Fall wäre.
  • Zur Grund- und Ersteinstellung des Kalenders ist eine vorzugsweise hinter der Frontplatte angeordnete n+1-stellige Tastatur für jeweils n Datumsbänder vorgesehen.
  • Die Ansteuerung der Bandmotoren erfolgt über Thyristorstufen, die jeweils mit den Ausgängen der UND-Gatter verbunden sind.
  • Die Erfindung betrifft darüber hinaus eine Schaltvorrichtung für eine batteriebetriebene Anlage, bei der beim Schließen eines mit einem zeitlich umlaufenden Schließnocken versehenen Nockenschalters Schalt- undXoder Bewegungsvorgänge eingeleitet werden sollen, insbesondere für eine vorstehend beschriebene elektronische Ealenderuhr, die erfindungsgemäß gekennzeichnet ist durch einen im Batteriestromkreis liegenden, im Haltebereich betriebenen und durch den Schließimpuls des Nockenschalters durchgeschalteten ersten Thyristor, sowie einen über ein UND-Gatter bei Beendigung aller Schalt-und/oder Bewegungsvorgänge einschaltbaren, den ersten Thyristor löschenden zweiten Thyristor, der anschließend in seine Ausgangsstellung zurückkehrt.
  • Die Verwendung einer derartigen Thyristorschaltung als elektronischer Schalter in einem Stromkreis, der zur Stromersparnis nur kursseitig geschlossen werden soll, ermöglicht das absolute Stromloshalten außerhalb des gewünschten Schließintervalls.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines AusfUhrungsbeispiels an Hand der Figuren der Zeichnung. Dabei zeigen: Figur 1 eine teilweise aufgebrochene Ansicht der Frontplatte einer erfindungsgemäßen elektronischen Ealenderuhr; Figur 2 ein schematisches Blockbild der Betätigungseinrichtung für den Kalender und Figur 3 das Schaltbild des im gestrichelt umrahmten Kasten IIZ enthaltenen Nockenschalters mit der nach-geschalteten elektronischen Schaltvorrichtung (Stromsparelektronik).
  • Die in Figur 1 dargestellte Fronplatte 1 einer elektronischen Kalenderuhr trägt im oberen Benichs hinter dem ein Uhrwerk angeordnet ist, das Zifferblatt 2o Im unteren Bereich der Froitplatte sind Ausnehmungen 3,4,5 und 6 vorgesehen, hinter denen endlose Datumsbänder 7,8,9 und 10 für die Anzeige des jeweiligen Wochentages, die Eineranzeige und die Zehneranzeige des Monatstages und die Monatsanzeige bewegbar sind. Jedes Datums-Band ist im Bereich eines durch die Frontplatte 1 verdeckten Seitenstreifens mit einer die jeweilige Datumsangabe charakterisierenden Kodierung 11 und am anderen Seitenstreifen mit einer sogenannten Stop-Kodierung 13 versehen, die u.a. für die exakten Positionierung der Bänder sorgt.
  • Im Bereich 14 zwischen dem Zifferblatt und den Aussnehmungen 3 bis 6 ist Platz für eine durch Balken angedeutete Werbeaufschrift.
  • Durch eine zusätzliche Ausnehmung 15 der Frontplatte ist ein Ausschnitt eines mit verschiedenen Werbeangaben versehenen Bandes 16 zu sehen, welches mit Vorteil synchron mit einem Datums-Band, insbesondere dem Monatsband 10, gekoppelt ist.
  • Beim Schließen des Nockenschalters 17 (Figur 2), dessen Schließnocken 18 in 24 Stunden eine Umdrehung ausführt, wird der positive Pol einer Batterie an den Punkt 19 der Schaltung gelegt, der mit entsprechenden Einspeisepunkten der Betätigungsschaltung für den Transport der Datumsbänder fest verbunden ist. Der dabei entstehende Einschaltimpuls schließt zunächst die elektronische Schaltvorrichtung 21, so daß der negative Pol der Batterie mit dem Potential O V über diese elektronische Schaltvorrichtung 21 an die Betätigungsschaltung für den Transport der Datumsbänder angelegt wird und damit ein geschlossener tromkreis entsteht. Der Kondensator 20 zwischen der elektronischen Schaltvorrichtung 21 und dem Nockenschalter 17 dient zur gleichstrommäßigen Trennung der ansonsten über die elektronische Schaltvorrichtung 21 bestehenden Verbindung zwischen den beiden Batteriepolen.
  • Der beim Schließen der elektrischen Schaltvorrichtung 21 durch den Einschaltimpuls des Nockenschalters 17 entstehende Ausgangsimpuls gelangt über ein Zeitverzögerungsglied 22 an den einen Eingang 23 eines ODER-Gatters 24, dessen Ausgang jeweils mit einem der Eingänge von in den Ansteuerstufen der Bandtransportmotoren 25 bis 28 liegenden UND-Gattern 29 bis 32 verbunden ist. Zwischen die Ausgänge der UND-Gatter 29 bis 32 und die Bandtransportmotoren 25 bis 28 sind Thyristorstufen 33 bis 36 eingeschaltet.
  • Die durch Kontaktfedern oder -bUrsten 37 und 38 abgetasteten Kodierungen 11 und 13 der jeweils durch die Frontplatte 1 sichtbaren Datumsangaben beim Schließen des Nockenschalters 17 werden als Grundbefehle einem vorprogrammierten Logikteil 39 zugeführt, der über die Leitung 40 so lange einen Impuls an den zweiten Eingang 41 des ODER-Gatters 24 abgibt, solange die sich aus dem Grundbefehl und der Vorprogrammierung des Logikteils 39 ergebende Neueinstellung aller Datumsbänder noch nicht vollständig durchgeführt ist. Auf diese Weise wird während dieses Zeitraums vom ODER-Gatter 24 ständig ein Signal an die oberen Einge der UND-Gatter 29 bis 32 abgegeben. Die unteren Eingänge der UND-Gatter 29 bis 32 erhalten selektive Signale vom Logikteil 39, solange die durch die mechanische Kodeabtastung des jeweiligen Datums-Bandes gemeldete Stellung des Datums-Bandes noch nicht mit der neuen Stellung übereinstimmt, welche der Logikteil 39 aus den abgetasteten Grundbefehlen ermittelt. Auf diese eise wird jeder der als Gleichrtrommotoren mit Getriebe ausgebildeten Bandmotoren 25 bis 28 unabhängig davon, ob die anderen Motoren noch Bufen, genau so lange betätigt, bis das durch ihn bewegte Band in die von der Auswahllogik ermittelte neue Einstellung verschoben worden ist.
  • ober Signale entsprechend der Stop-Kodeabtastung auf den Leitungen 42 bis 45 erfolgt gemeinsam mit den Ausgangsimpulsen der UND-Gatter 29 bis 32 die Betätigung der Thyristorstufen 33 bis 36.
  • Nachdem alle vier Datumsbänder 7 bis 10 durch selektive Betätigung der zugehörigen Bandmotoren 25 bis 28 in die richtige neue Stop-Stellung gelangt sind, wird durch eine Erkennschaltung 46 ein Signal an die elektroni3che Schaltvortchtung 21 abgegeben, die diese abschaltet, so daß unabhängig vom Weiterbestehen der Verbindung der gesamten Betätigungsschaltung mit dem positiven Pol der Batterie die Verbindung sum negativen Pol augenblicklich unterbrochen wird.
  • Auf diese Weise wird sichergestellt, daß ausschließlich während des zur Durchführung der notwendigen Bandverschiebungen erforderlichen Zeitintervalls die Batterie belastet wird, so daß eine maximale Lebensdauer der Batterie erreicht wird.
  • Die in dem gestrichelten Kästchen MITT, zngedeutete, ausdiem Nockenschalter 17 und der elektronischen Schaltvorrichtung 21 gebildete Stromsparelektronik ist in Figur 3 im einzelnen dargestellt. Der beim Schließen des Nockenschalters 17, dessen in 24 Stunden einmal umlaufender Schließnoken 18 ständig mit dem positiven Pol der Baterie verbunden ist, entstehende Einschaltimpuls schaltet einen im Haltebereich betriebenen Thyristor T1 durch, so daß der negative Pol der Batterie bleibend mit dem Punkt 48 verbunden ist, von wo aus das entsprechende O Volt-Potential an die Betätigungsschaltung gelegt ist.
  • Nach Beendigung-der Einstellung sämtlicher Datumsbänder, so daß die Kontaktfedern oder -bUrsten 38 der mechanischen Kode-Abtasteinrtichtung alle in ihrer Ruhestellung liegen, wird über die ein UND-Gatter 49 enthaltende ErkennungssChaltung 46 zum Feststellen der Beendigung sämtlicher Bandbewegungen ein zweiter Thyristor T2 kurzzeitig gezündet, der dabei den im Haltebereich betriebenen, bislang durchgeschalteten, Thyristor T1 wieder ausschaltet. Kurze Prell-Impulse der verschiedenen Kontaktfedern oder -bürsten 38 der mechanischen tode-Abtasteinrichtung werden durch den Löschkondensator 50 unwirksam gemacht, der infolge seiner durch den Widerstand 51 mitbestimmten Zeitkonstante eine bestimmte Ansteuerzeit benötigt.
  • Der parallel zum Nockenschalter 17 und der elektronischen Schaltvorrichtung 21 legende Einstellschalter 52 dient lediglich zur Grund- bzw. Ersteinstellung des Kalenders einer erfindungsgemäßen elektronischen Kalenderuhr. Wird dieser handbetätigbare Schalter 52 geschlossen, so können die Datumsbänder durch eine nicht dargestellte fünfstellige Tastatur (einschließlich des Einstellschalters 52) eingestellt werden, indem über die Tasten die jeweiligen Bandmotoren extern angesteuert werden. Nach dieser Erstei-nstellung des galenders wird dieser Einstellschalter 52 wieder geöffnet und braucht -vorausgesetzt, daß der Kalander nicht irgendwann einmal abgeschaltet wird - nie mehr betätigt zu1 werden, da dann die oben beschriebene automatisch fortschaltende Betätigungsschaltung in Funktion tritt.
  • Das Uhrwerk, das den Schließnocken 18 des Nockenschalters 17 antreibt, wird vorteilhafterweise ebenfalls elektrisch angetrieben, wobei zu diesem Zweck eine gesonderte Batterie vorgesehen ist.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Insbesondere ist die in Figur 3 dargestellte Stromsparelektronik,unabhängig von ihrem vorteilhaften Einsatz im Rahmen einer erfindungsgemäßen Kalenderuhr, auch für andere batteriebetriebene Anlagen verwendbar, bei denen beim Schließen eines einen zeitlich umlaufenden Schließnokken enthaltenden Nockenschalters Schalt- und/oder Bewegungsvorgänge eingeleitet werden sollen, und die Batterie nicht während der gesamten Schließdauer des Nockenschalters belastet werden soll.

Claims (12)

  1. PatentansDrUche
    t.8Elektronische Kalenderuhr mit einer vom Uhrwerk gesteuerten Datumsanzeige, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Zifferblatt (2) tragende Frontplatte (1) mit Ausnehmungen (3,4,5,6) versehen ist, hinter denen endlose, die Datumsangaben tragende, Datumsbänder (7,8,9,10) bewegbar sind, die einzeln durch Bandmotoren (25,26,27,28) verschoben werden, und daß die Datumsbänder (7,8,9,10), neben den Datumsangaben, durch die Frontplatte (1) verdeckte, Kodierungen (11,13) für die Steuerung einer durch einen 24-Stunden-Impuls des Uhrwerks mit einer elektrischen Energiequelle verbindbaren, die Bandmotoren steuernden, Betätigungsschaltung mit einem vorprogrammierten Logikteil(39) tragen.
  2. 2. Elektronische Kalenderuhr nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ihre Ausbildung als Werbeträger, indem insbesondere auf der Frontplatte (1) zwischen dem Zifferblatt (2) und den Ausnehmungen (3,4,5,6) für die Datumsangaben Raum (14) zum Aufbringen von Werbeangaben vorgesehen ist.
  3. 3. Elektronische Kalenderuhr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Datumsbänder (7,8,9,10) insbesondere das Monatsband (10), zusätzliche Werbeangaben trägt, oder mit einem, synchron mit ihm bewegten, Werbeangaben tragenden Band (16) gekoppelt ist.
  4. 4. Elektronische Kalenderuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im einen Seitenstreifen jedes Datums-Bandes (7,8,9,10) eine der jeweiligen Datumsangabe entsprechende Kodierung (11) und im anderen Seitenstreifen eine Stop-Kodierung (11) vorgesehen sind.
  5. 5. Elektronische Kalenderuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen in 24 Stunden eine Umdrehung ausftlhrenden Schließnocken (18) eines im Versorgungsstromkreis der Betätigungsschaltung liegenden Nockenschalters (17).
  6. 6. Elektronische Kalenderuhr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Energiequelle eine Batterie dient, und daß dem Nockenschalter (17) eine elektronische Schaltvorrichtung (21) nachgeschaltet ist, die über die Eodierungen (11,13) der Datumsbänder (7,8,9,10) gesteuert, unmittelbar nach Beendigung deren Neueinstellung den Stromkreis unabhängig von der Fortdauer der Schließstellung des Nockenschalters (17) unterbricht.
  7. 7. Elektronische Kalenderuhr nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließimpuls des Nockenschalters (17) sowohl die elektronische Schaltvorrichtung (21) schließt, als auch einen Startimpuls für die Betätigungsschaltung erzeugt.
  8. 8. Elektronische Kalenderuhr nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch ein den Startimpuls für die Betätigungss-altung gegenüber dem Schließen der elektronischen Schaltvorrichtung (21) zeitlich verzögerndes Zeitverzögerungsglied (22).
  9. 9. Elektronische Kalenderuhr nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Startimpuls dem einen Eingang (23) eines ODER-Gatters (24) zugeführt wird, dessen æweiter Eingang (41) mit einem Signal durch den vorprogrammierten Logikteil (39) beaufschlagt ist, solange nicht alle Bandbewegungen für die jeweilige Datumsänderung beendet sind, daß der Ausgang des ODER-Gatters (24) mit den ersten Eingängen je eines UND-Gatters (29,30,31,32) im Ansteuerkreis jedes Bandmotors (25,26,27,28) verbunden ist, und daß die zweiten Eingänge der UND-Gatter (29, 30,31,32) iektiv mit Signalen durch den Logikteil (39) beaufschlagt sind, bis die richtige Einstellung des jeweiligen Datums-Bandes (7,8,9,10) erfolgt ist.
  10. 10. Elektronische Kalenderuhr nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansteuerkreise der Bandmotoren (25, 26,27,28) mit den Ausgängen der UND-Gatter (29,30,31,32) verbundene Thyristorstufen (42,43,44,45) sind.
  11. 11. Elektronische Kalenderuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kodierungen (11,13) der Datumsbänder (7,8,9,10) optisch oder mechanisch abtastbare Lochkodierungen sind.
  12. 12. Elektronische Kalenderuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 11,gekennzeichnet durch eine vorzugsweise hinter der Frontplatte (1) angeordnete n+1-stellige Tastatur für n Datumsbänder zur Grund- und Ersteinstellung des Kalenders.
    13% Schaltvorrichtung für eine batteriebetriebene Anlage, bei der beim Schließen eines mit einem zeitlich umlaufenden 'Schließnocken versehenen Nockenschalters Schalt- und/oder Bewegungsvorgänge eingeleitet werden sollen, insbesondere für eine elektronische Kalenderuhr nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch ein n im Batteriestromkreis liegenden, im Haltebreich betriebenen, und durch den Schließimpuls des Nockenschalters (17) durchgeschalteten ersten Thyristor T1 und einen über ein UND-Gatter (49) bei Beendigung aller Schalt- und/oder Bewegungsvorgänge einschaltbaren, den ersten Thyristor Tl löschenden zweiten Thyristor T2, der anschließend in seine Ausgangsstellung zurückkehrt.
    Leerseite
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2416503A1 (fr) * 1978-01-31 1979-08-31 Junghans Gmbh Geb Montre electronique

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FR2416503A1 (fr) * 1978-01-31 1979-08-31 Junghans Gmbh Geb Montre electronique

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