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DE2231062C2 - Kabeleinführungsplatte - Google Patents

Kabeleinführungsplatte

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Publication number
DE2231062C2
DE2231062C2 DE19722231062 DE2231062A DE2231062C2 DE 2231062 C2 DE2231062 C2 DE 2231062C2 DE 19722231062 DE19722231062 DE 19722231062 DE 2231062 A DE2231062 A DE 2231062A DE 2231062 C2 DE2231062 C2 DE 2231062C2
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DE
Germany
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plate
cable entry
plate according
cable
entry plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19722231062
Other languages
English (en)
Other versions
DE2231062A1 (de
DE2231062B1 (de
Inventor
Albert 4270 Dorsten Stewing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19722231062 priority Critical patent/DE2231062C2/de
Publication of DE2231062A1 publication Critical patent/DE2231062A1/de
Publication of DE2231062B1 publication Critical patent/DE2231062B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2231062C2 publication Critical patent/DE2231062C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/22Installations of cables or lines through walls, floors or ceilings, e.g. into buildings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Kabeleinführungsplatte aus Kunststoffbeton für Kabelschächte, HauseinfUhrungen oder dergleichen mit Einschuböffnungen für Kabelschutzrohre.
Kabeleinführungsplatten sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. So können Kabeleinführungsplatten z. B. aus einer Stahlbetonplatte und darin einbetonierten Muffen zur Durchführung der Kabel bestehen. Die Kabel werden in die Muffen mit einer geeigneten, zumeist bituminösen Vergußmasse vergossen oder auch mit anderen Mitteln verstemmt. Derartige Kabeleinführungsplatten sind insbesondere für wasserdichte Einführung der Kabel nicht geeignet. Tatsächlich können Undichtigkeiten zwischen der Stahlbetonplatte und den einbetonierten Muffen auftreten, gleichgültig aus welchem Werkstoff diese Muffen
bestehen. Das gilt auch dann, wenn die Muffen zum Anschluß an den Stahlbeton der Stahlbetonplatte besonders ausgebildet sind, z. B, aus Kunststoff bestehen und eine aufgerauhte Oberfläche aufweisen. — Ferner sind Kabeleinführungsplatten bekannt, die aus Stahlplatten mit eingeschweißten Stahlmuffen bestehen. Bei dieser Ausführungsform können jedoch erhebliche Korrosionen auftreten. Zwar könnte man diese vermeiden, indem korrosionsbeständige Stähle eingesetzt werden, doch sind derartige Maßnahmen zu material- und gewichtsaufwendig. — Um dem entgegenzutreten ist bereits eine Kabeleinführungsplatte aus Stahlbeton bekanntgeworden, die zumindest eine Schicht aus Kunstharz gebundenem Beton aufweist und in diese Kunststoffmuffen einbetoniert sind. Dabei besteht grundsätzlich die Möglichkeit, die Kabeleinführungsplatte vollständig aus Kunstharz gebundenem Beton aufzubauen. Diese Kabeleinführungsplatte hat sich im Einsatz an sich bewährt, ist jedoch hinsichtlich des Einbetonierens der Muffen, die auch Kabelschutzrohre genannt werden, verbesserungsbedürftig.
Außerdem kennt man Kabelkanaldurchfüht-ungssteine mit darin gas- und wasserdicht einbetonierten Abdichtungsmanschetten. Bei diesen Abdichtungsmanschetten handelt es sich um rohrförmige Kunststoffauskleidungen, auf die elastische Dichtungselemente im vorgespannten Zustand aufgebracht und von einer Manschette derart umgeben sind, daß die elastischen Dichtungselemente gegen die Außenseite der rohrförmigen Kunststoffauskleidungen angedrückt werden. In diesem Zustand erfolgt die Einbettung der rohrförmigen Kunststoffauskleidungen in Beton. — Derartige Maßnahmen sind in dichtungstechnischer und einbautechnischer Hinsicht verhältnismäßig aufwendig.
Endlich sind noch Fertigbauteile zur gas- und flüssigkeitsdichten Einführung von Kunststoffrohren in Bauwerke bekannt, welche Kunststoffstirnplatten mit gebördelten Löchern aufweisen, in welche Kunststoffmuffen eingeschweißt oder eingeklebt sind. Der Hohlraum zwischen den Kunststoffmuffen und den Kunststoffstirnplatten ist mit Beton ausgefüllt, und zwar derart, daß die mit einer Sandschicht bedeckte Bordkante der Kunststoffstirnplatten vollständig von Beton umgeben ist — Bei diesen Fertigbauteilen finden also zum gas- und flüssigkeitsdichten Anschluß der KunststoffrTiuffen zusätzlich Kunststoffstirnplatten Verwendung. Daraus resultieren materialtechnischer und fertigungstechnischer Aufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kabeleinführungsplatte der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, welche leichten und schnellen Einbau der Kabelschutzrohr in ihr? Einschuböffnungen unter Beibehaltung absoluter Dichtigkeit zwischen der Platte und den Kabelschutzrohren gewährleistet.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einer gattungsgemäßen Kabeleinführungsplatte dadurch gelöst, daß die Einschuböffnungen Innenausnehmungen aufweisen, welche nach Einschieben der Kabelschutzrohre Kammern zur Aufnahme von Klebstoffen und ggf. zusätzlichen Dichtmitteln zum abgedichteten Einkleben der Käbelschutzröhre in die Einschuböffnungen bilden. — Diese Maßnahmen haben also zur Folge, daß die Kabelschutzrohre in die Einschuböffnungen der Kabeleinführungsplatte nicht einbetoniert, sondern vielmehr eingeklebt werden. Es hat sich herausgestellt, daß sich eine einwandfrei abgedichtete Klebverbindung insbesondere dann herstellen läßt, wenn die KabeleinführungsplAtte aus Kunststoffbeton aufgebaut ist. Die Innenausnehmungen in den Einschuböffnungen zur Aufnahme der Klebstoffe bzw. zusätzlichen Dichtmittel können als radiale, d.h. umlaufende Ausnehmungen ausgeführt sein, wobei die Klebstoffe selbst bereits
s Dichtmittel darstellen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind im folgenden aufgeführt So können die Kammern Kleberinge aus PVC enthalten und diese zur Aufnahme eines auf die einzuschiebenden Kabelschutzrohre aufgetragenen Lösungsmittelklebers ausgebildet sein. Die Kammern können als Injektionskammern zur Aufnahme eines nachträglich zu injizierenden Schmelzmittelklebers ausgebildet sein und weisen dazu einen oder mehrere auf der Plattenstirnseite mündende Injektionskanäle auf. Überraschenderweise sorgt gerade ein injizierter Schmelzkleber für hervorragende Dichtigkeit zwischen der Kabeleinführungsplatte bzw. den Einschuböffnungen und den Kabelschutzrohren. Dabei ist von besonderem Vorteil, daß die Injektionen sehr schnell und einfach mit entsprechenden Injektionsgeräten durchgeführt werden können. Das gilt insbesondere dann, wenn in die Injektionskamniern auf der Plattenstirnseite Injektionsstopfen aus Kunststoff mit Bohrungen als Injektionskanäle eingesetzt sind. — Im übrigen können sich an die Kleberinge oder Injektionskammci-n Steckkammern mit im Material ausgeformten Hinterschneidungen zur Aufnahme zusätzlicher Dichtmittel wie Dichtungsringe aus einem Elastomer anschließen, so daß doppelte Dichtwirkung erreicht
JO wird. — Die Kabeleinführungsplatte kann aus einem Kunststoffbeton aus Polyesterharz mit mineralischen Zuschlagstoffen bestehen und eine Bewehrung aus schlaffem oder vorgespanntem Stahl aufweisen, so daß einerseits besondere Plattenstabilität erreicht wird^ andererseits besonderes Haftvermögen für die Klebstoffe. — Dies läßt sich nach einer weiteren vorteilhaften Ausbildung dadurch erreichen, daß die Platte eine Glasfaserverstärkung aufweist — Eine einwandfreie Abdichtung der Kabeleinführungsplatte gegen den
■to Schacht wird dann erreicht, wenn zwischen Platte und Schacht oder Mauerwerk ein Fugenverguß aus z. B. einem Reaktionsharz vorgesehen wird. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Platte gegen den Schacht oder das Mauerwerk mittels Vakuum-Fugendichtungen ab-
■»5 zudichten, dabei können die Vakuum-F-tgendichtungen mit einem Füllstoff ausgefüllt werden, wodurch eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Schacht bzw. Mauerwerk und Platte erfolgt. Zum Toleranzenausgleich sind zweckmäßigerweise zwischen Schacht bzw. Mauerwerk und Platte Dichtungsbänder aus einem Elastomer eingesetzt. Grundsätzlich kann die Platte auch an den Schacht bzw. das Mauerwerk angeschraubt sein. — Die Kabeleinführungsplatte kann als Rippencder iciialenkonstruktion, als Kasten mit Verstärkungsrippen ausgebildet sein. Schließlich kann die Platte aus zwei zusammengesetzten Halbschalen bestehen. Sie kann jedoch auch aus beliebig geformten, kreisförmigen Elementen bestehen. Nach einem besonderen Vorschlag, der auf einfache Weise viele Variationen zuläßt,
M) ist die Platte aus kleineren Elementen durch Kleben oder Verspannen zusammengeset2t. Die Verspannung der kleineren Elemente kann unter Verwertung von Abdichtprofilen in Gestalt von Gummileisten erfolgen. Zweckmäßig kann die Platte durch ein eingesetztes Dichtungsprofil zi-m Anschluß an Schacht- oder Gebäudewände ausgerüstet sein. Die Platte kann jedoch auch mittels Geschränk, z. B. Zarge, an den Schachtoder Baukörper anschließbar sein. Schließlich kann die
Platte im Achsenbereich der Einschuböffnungen geteilt sein, wodurch bereits vorhandene Kabelschutzrohre von den halbierten Plattenteilen zu umschließen sind.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß eine Kabeleinführungsplatte aus Kunststoffbeton für Kabelschächte. HauseinfUhrungen oder dergleichen verwirklicht wird, bei welcher sich der Einbau der Kabelschutzrohre in die Einschuböffnungen besonders einfach und schnell durchführen läßt und dennoch absolute Dichtigkeit zwischen dem Plattenkörper und den Rohren erreicht wird. Denn nach Lehre der Erfindung wird auf ein Eingießen bzw. Einschweißen oder Einbetonieren der Kabelschutzrohre in die für sie vorgesehenen Einschuböffnungen verzichtet, vielmehr ist erkannt worden, daß auch ein Einkleben der Kabelschutzrohre in die Einschuböffnungen möglich ist, wobei die verwendeten Kleber Lösungsmittelkleber oder Schmelzkleber sein
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nviliivil, jvubllinild IUl !.llinailUIIVIk L»%.ll.3llgUllg UIIU Dichtwirkung sorgen. Bei Verwendung eines Lösungsmittelklebers wird dieser auf die Kabelschutzrohre vor deren Einführung in die Einschuböffnungen aufgetragen, bei Verwendung eines Schmelzmittelklebers läßt dieser sich nachträglich in die zwischen den Kabelschutzrohren und den Innenausnehmungen der Einschuböffnungen gebildeten Kammern unschwer injizieren, wodurch einwandfreier Verbund mit absoluter Dichtigkeit erreicht werden. Die aus Kunststoffbeton aufgebaute Kabeleinführungsplatte läßt sich besonders einfach und funktionsgerecht auch an den Schacht bzw. das Mauerwerk anschließen, nämlich z. B. mittels Fugenverguß aus einem Reaktionsharzkleber oder Vakuum-Fufiendichtungen nebst Dichtungsbändern. Im Ergebnis wird eine Kabeleinführungsplatte verwirklicht, die sich durch besonders leichte und funktionssichere Bauweise auszeichnet.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigt
F i g. I eine erfindungsgemäße Kabeleinführungsplatte in Frontansicht mit angedeuteten Einschuböffnungen,
F i g. 2 einen Teilschnitt durch den Gegenstand nach F i g. t im Bereich einer Einschuböffnung mit Einschub- und Steckkammer,
F i g. 3 einen Teilschnitt durch den Gegenstand nach F i g. 1 im Bereich einer Einschuböffnung mit Steck- und Injektionskammer,
F i g. 4 einen Teilschnitt im Übergangsbereich KabeleinfühningspIatte/Schacht mit Fugenverguß,
F i g. 5 einen Teilschnitt im Übergangsbereich KabeleinführungsplatteVSchacht mit Vakuum-Fugendichtung und Dichtungsband,
F i g. 6 einen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform des Gegenstandes nach F i g. 1 und
Fig.7 einen Längsschnitt durch eine weitere abgewandelte Ausführungsform des Gegenstandes nach Fi
In den Figuren ist eine Kabeleinführungsplatte 1 aus Kunststoffbeton fürKabelschäChte~2, Hauseinführungen oder dergleichen mit Einschuböffnungen 3 für Kabelschutzrohre 4 oder andere Rohre dargestellt Die Einschuböffnungen 3 weisen Innenausnehmungen auf, welche nach Einschieben der Kabelschutzrohre 4 Kammern 5 zur Aufnahme von Klebstoffen 6 und ggf. zusätzlichen Dichtmitteln zum abgedichteten Einkleben der Kabelschulzröhre 4 in die Einschuböffnungen 3 bilden. Die Kammern 5 sind nach F i g. 2 als Einschubkammern 5a, die einen Klebring aus vorzugsweise PVC enthalten, zur Aufnahme eines auf die einzuschiebender Kabelschutzrohre 4 aufgetragenen Lösuiigsmittelkle bers 6 ausgebildet. Es besteht aber auch die in Fig. J
s dargestellte Möglichkeit, nämlich die Kammern 5 ah Injektionskammern Sb zur Aufnahme eines nachträglicr zu injizierenden Schmelzmittelklebers 6 auszubilder und dazu einen oder mehrere auf der Plattenstirnseite mündende Injektionskanäle 7 vorzusehen. Dazu sind ir
ίο die Injektionskammern 5b auf der Plattenstirnseite Injektionsstopfen β aus Kunststoff mit Bohrungen al; Injektionskanäle 7 eingesel/1. An die Einschubkammerr 5a oder Injektionskammern 56 können sich Steckkam mern 5czur Aufnahme zusätzlicher Dichtmittel, nämlicr
π Dichtungsringe aus einem Elastomer anschließen Insoweit werden also praktisch Steckhiebe- ode ι Steckinjektionsverbindungen verwirklicht. Die Dich tungsringe sind nicht dargestellt. — Die Kabeleinfüh
Polyesterharz mit mineralischen Zuschlagstoffen bestehen, und eine Bewehrung aus schlaffem oder vorge spanntem Stahl oder auch eine Glasfaserarmierung aufweisen. — Für den Anschluß der Kabeleinführung* platte 1 an den zugeordneten Schacht 2 oder — be
2ϊ Hauseinführungen — an ein nicht dargestelltes Mauerwerk bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Nach Fig.4 kann die Platte 1 gegen den Schacht 2 mittels Fugen»·'.rguß 9 aus z. B. einem Reaktionsharz abgedichtet sein. Nach F i g. 5 ist die Platte 1 gegen den Schacht 1 mittels Vakuum-Fugendichtungen IO abgedichtet. Die Vakuum-Fugendichtungen 10 kennen mit einem Füllstoff ausgefüllt werden, wodurch eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Schacht 2 und Platte 1 erfolgt Zum Toleranzenausgleich sind zwischen Schacht 2 und Platte I zusätzlich Dichtungsbänder Il aus einem Elastomer eingesetzt. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, die Platte I an den Schacht 2 oder das Mauerwerk anzuschrauben. — Die Platte 1 kann als Rippen- oder Schalenkonstruktion, als Kasten mit Verstärkungsrippen aus Kunststoff ausgebildet sein. Im übrigen kann vorgesehen sein, daß die Kabeleinführungsplatte 1 im Achsenbereich der Einschuböffnungen geteilt ist und dadurch vorhandene Kabelschutzrohre 4 von den halbierten Plattenteilen zu umschließen sind.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 6 ist die Platte 1 aus zwei Halbschalen Xa und Xb zusammengesetzt. Sie kann dazu aus beliebig geformten kreisförmigen Elementen bestehen. Man kann die Platte, was jedoch nicht dargestellt ist, aus kleineren Elementen durch
so Kleben oder Verspannen zusammensetzen. So kann die Verspannung der kleineren Elemente unter Vt. «vendung von Abdichtleisten aus Gummi erfolgen. Zum Anschluß an Schacht- oder Gebäudewände können ferner eingesetzte DichtungsproHle oder ein Geschränk, z. B. Zarge, verwandt werden.
Bei der in F i g. 7 dargestellten Ausführungsform ist die Kabeleinführungsplatte 1 aus U-förmigen Kastenelementen ic und I-förmigen Trägerelementen Xd aufgebaut Die I-förmigen Trägerelemente Xd können aus glasfaserverstärktem Polyester bestehen. Um einer Durchbiegung unter Belastung entgegenzuwirken, sind die Glasfasern im Ober- und Untergurt vorgespannt Jeweils zwei der U-förmigen Kastenelemente Xc zusammengesetzt ergeben eine Diele mit kreisförmigen
öffnungen. Die Dielen lassen sich durch Einfügen der I-förmigen Trägerelemente id za einer Kabeieinführungsplatte 1 zusammenfügen.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (22)

Patentansprüche;
1. Kabeleinführungsplatte aus Kunststoffbeton für Kabelschächte, Hauseinführungen oder dergleichen, mit Einschuböffnungen für Kabelschutzrohre, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschuböffnungen (3) Innenausnebmungen aufweisen, welche nach Einschieben der Kabelschutzrohre (4) Kammern (5) zur Aufnahme von Klebstoffen (6) und ggf. zusätzlichen Dichtmitteln zum abgedichteten Einkleben der Kabelschutzrohre (4) in die Einschuböffnungen (3) bilden.
2. Kabeleinführungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (5) als Einschubkammern (5a) Kleberinge aus PVC enthalten und diese zur Aufnahme eines auf die einzuschiebenden Kabelschutzrohre (4) aufgetragenen Lösungsmittelklebers (6) ausgebildet sind.
3. Kabeleinführungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (5) als Injektionskammern (5b) zur Aufnahme eines nachträglich zu injizierenden Schmelzmittelklebers (6) ausgebildet sind und dazu einen oder mehrere auf der Plattenstirnseite mündende Injektionskanäle (7) aufweisen.
4. Kabeleinführungsplatte nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Injektionskammern (Sb) auf der Plattenstirnseite Injektionsstopfen (8) aus Kunststoff mit Bohrungen als Injektionskanäle (7) eingesetzt sind.
5. Kabeleitiführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gokennz< '.chnet, daß sich an die Kleberinge (5a) oder Injektionskammern (5b) Steckkammern (5c) mit insbc- andere im Material ausgeformten Hinterschneidungen zur Aufnahme zusätzlicher Dichtmittel aus einem Elastomer anschließen.
6. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen Kunststoffbeton aus Polyesterharz mit mineralischen Zuschlagstoffen.
7. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) eine Bewehrung aus schlaffem oder vorgespanntem Stahl aufweist.
8. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) eine Glasfaserverstärkung aufweist
9. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (I) gegen den Schacht (2) oder das Mauerwerk mittels Fugenverguß (9) aus z. B. einem Reaktionsharz abgedichtet ist.
10. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) gegen den Schacht (2) oder das Mauerwerk mittels Vakuum-Fugendichtungen (10) abgedichtet ist.
11. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuum-Fugendichtungen (10) mit einem Füllstoff ausgefüllt sind und dadurch eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Schacht (2) bzw. Mauerwerk und Platte (1) erfolgt.
12. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zum Toleranzenausgleich zwischen Schacht (2) bzw.
Mauerwerk und Platte (1) Dichtungsbänder (11) aus einem Elastomer eingesetzt sind,
13. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) an den Schacht (2) oder das Mauerwerk angeschraubt ist
14. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) als Rippen- oder Schalenkonstruktion als Kasten mit Verstärkungsrippen aus Kunststoff ausgebildet ist
15. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet daß die Platte (1) aus zwei zusammengesetzten Halbschalen (la,lZ>;besteht
16. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet daß die Platte (1) aus beliebig geformten kreisförmigen Elementen besteht
17. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) aus kleineren Elementen durch Kleben oder Verspannen zusammengesetzt ist
18. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet daß die Verspannung der kleineren Elemente unter Verwendung von Abdichtprofilen in Gestalt von Gummileisten erfolgt
19. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet daß die Platte (1) durch ein eingesetztes Dichtungsprofil zum Anschluß an Schacht- oder Gebäudewände ausgerüstet ist
20. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet daß die Platte (1) mittels Geschränk (Zarge) an den Schachtoder Baukörper anschließbar ist.
21. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet daß die Platte (1) im Achsenbereich der binschuböffnungen (3) geteilt ist und dadurch vorhandene Kabelschutzrohre (4) von den halbierten Plattenteilen zu umschließen sind.
22. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (1) aus U-förmigen Kastenelementen (Ic^und I-förmigen Trägerelementen [Xd) aus glasfaserverstärktem Kunststoff aufgebaut ist.
DE19722231062 1972-06-24 1972-06-24 Kabeleinführungsplatte Expired DE2231062C2 (de)

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