DE2231062C2 - Kabeleinführungsplatte - Google Patents
KabeleinführungsplatteInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/22—Installations of cables or lines through walls, floors or ceilings, e.g. into buildings
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kabeleinführungsplatte aus Kunststoffbeton für Kabelschächte, HauseinfUhrungen
oder dergleichen mit Einschuböffnungen für Kabelschutzrohre.
Kabeleinführungsplatten sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. So können Kabeleinführungsplatten
z. B. aus einer Stahlbetonplatte und darin einbetonierten Muffen zur Durchführung der Kabel
bestehen. Die Kabel werden in die Muffen mit einer geeigneten, zumeist bituminösen Vergußmasse vergossen
oder auch mit anderen Mitteln verstemmt. Derartige Kabeleinführungsplatten sind insbesondere
für wasserdichte Einführung der Kabel nicht geeignet. Tatsächlich können Undichtigkeiten zwischen der
Stahlbetonplatte und den einbetonierten Muffen auftreten, gleichgültig aus welchem Werkstoff diese Muffen
bestehen. Das gilt auch dann, wenn die Muffen zum Anschluß an den Stahlbeton der Stahlbetonplatte
besonders ausgebildet sind, z. B, aus Kunststoff bestehen
und eine aufgerauhte Oberfläche aufweisen. — Ferner sind Kabeleinführungsplatten bekannt, die aus Stahlplatten
mit eingeschweißten Stahlmuffen bestehen. Bei dieser Ausführungsform können jedoch erhebliche
Korrosionen auftreten. Zwar könnte man diese vermeiden, indem korrosionsbeständige Stähle eingesetzt
werden, doch sind derartige Maßnahmen zu material- und gewichtsaufwendig. — Um dem entgegenzutreten
ist bereits eine Kabeleinführungsplatte aus Stahlbeton bekanntgeworden, die zumindest eine
Schicht aus Kunstharz gebundenem Beton aufweist und in diese Kunststoffmuffen einbetoniert sind. Dabei
besteht grundsätzlich die Möglichkeit, die Kabeleinführungsplatte vollständig aus Kunstharz gebundenem
Beton aufzubauen. Diese Kabeleinführungsplatte hat sich im Einsatz an sich bewährt, ist jedoch hinsichtlich
des Einbetonierens der Muffen, die auch Kabelschutzrohre genannt werden, verbesserungsbedürftig.
Außerdem kennt man Kabelkanaldurchfüht-ungssteine
mit darin gas- und wasserdicht einbetonierten Abdichtungsmanschetten. Bei diesen Abdichtungsmanschetten
handelt es sich um rohrförmige Kunststoffauskleidungen, auf die elastische Dichtungselemente im
vorgespannten Zustand aufgebracht und von einer Manschette derart umgeben sind, daß die elastischen
Dichtungselemente gegen die Außenseite der rohrförmigen Kunststoffauskleidungen angedrückt werden. In
diesem Zustand erfolgt die Einbettung der rohrförmigen Kunststoffauskleidungen in Beton. — Derartige Maßnahmen
sind in dichtungstechnischer und einbautechnischer Hinsicht verhältnismäßig aufwendig.
Endlich sind noch Fertigbauteile zur gas- und flüssigkeitsdichten Einführung von Kunststoffrohren in
Bauwerke bekannt, welche Kunststoffstirnplatten mit gebördelten Löchern aufweisen, in welche Kunststoffmuffen
eingeschweißt oder eingeklebt sind. Der Hohlraum zwischen den Kunststoffmuffen und den
Kunststoffstirnplatten ist mit Beton ausgefüllt, und zwar derart, daß die mit einer Sandschicht bedeckte
Bordkante der Kunststoffstirnplatten vollständig von Beton umgeben ist — Bei diesen Fertigbauteilen finden
also zum gas- und flüssigkeitsdichten Anschluß der KunststoffrTiuffen zusätzlich Kunststoffstirnplatten Verwendung.
Daraus resultieren materialtechnischer und fertigungstechnischer Aufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kabeleinführungsplatte der eingangs beschriebenen Art
zu schaffen, welche leichten und schnellen Einbau der Kabelschutzrohr in ihr? Einschuböffnungen unter
Beibehaltung absoluter Dichtigkeit zwischen der Platte und den Kabelschutzrohren gewährleistet.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einer gattungsgemäßen Kabeleinführungsplatte dadurch gelöst,
daß die Einschuböffnungen Innenausnehmungen aufweisen, welche nach Einschieben der Kabelschutzrohre
Kammern zur Aufnahme von Klebstoffen und ggf. zusätzlichen Dichtmitteln zum abgedichteten Einkleben
der Käbelschutzröhre in die Einschuböffnungen bilden.
— Diese Maßnahmen haben also zur Folge, daß die Kabelschutzrohre in die Einschuböffnungen der Kabeleinführungsplatte
nicht einbetoniert, sondern vielmehr eingeklebt werden. Es hat sich herausgestellt, daß sich
eine einwandfrei abgedichtete Klebverbindung insbesondere dann herstellen läßt, wenn die KabeleinführungsplAtte
aus Kunststoffbeton aufgebaut ist. Die Innenausnehmungen in den Einschuböffnungen zur
Aufnahme der Klebstoffe bzw. zusätzlichen Dichtmittel können als radiale, d.h. umlaufende Ausnehmungen
ausgeführt sein, wobei die Klebstoffe selbst bereits
s Dichtmittel darstellen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind im folgenden aufgeführt So können die Kammern Kleberinge aus
PVC enthalten und diese zur Aufnahme eines auf die einzuschiebenden Kabelschutzrohre aufgetragenen Lösungsmittelklebers
ausgebildet sein. Die Kammern können als Injektionskammern zur Aufnahme eines nachträglich zu injizierenden Schmelzmittelklebers
ausgebildet sein und weisen dazu einen oder mehrere auf der Plattenstirnseite mündende Injektionskanäle
auf. Überraschenderweise sorgt gerade ein injizierter Schmelzkleber für hervorragende Dichtigkeit zwischen
der Kabeleinführungsplatte bzw. den Einschuböffnungen und den Kabelschutzrohren. Dabei ist von
besonderem Vorteil, daß die Injektionen sehr schnell und einfach mit entsprechenden Injektionsgeräten
durchgeführt werden können. Das gilt insbesondere dann, wenn in die Injektionskamniern auf der
Plattenstirnseite Injektionsstopfen aus Kunststoff mit Bohrungen als Injektionskanäle eingesetzt sind. — Im
übrigen können sich an die Kleberinge oder Injektionskammci-n
Steckkammern mit im Material ausgeformten Hinterschneidungen zur Aufnahme zusätzlicher Dichtmittel
wie Dichtungsringe aus einem Elastomer anschließen, so daß doppelte Dichtwirkung erreicht
JO wird. — Die Kabeleinführungsplatte kann aus einem
Kunststoffbeton aus Polyesterharz mit mineralischen Zuschlagstoffen bestehen und eine Bewehrung aus
schlaffem oder vorgespanntem Stahl aufweisen, so daß einerseits besondere Plattenstabilität erreicht wird^
andererseits besonderes Haftvermögen für die Klebstoffe. — Dies läßt sich nach einer weiteren vorteilhaften
Ausbildung dadurch erreichen, daß die Platte eine Glasfaserverstärkung aufweist — Eine einwandfreie
Abdichtung der Kabeleinführungsplatte gegen den
■to Schacht wird dann erreicht, wenn zwischen Platte und
Schacht oder Mauerwerk ein Fugenverguß aus z. B. einem Reaktionsharz vorgesehen wird. Es besteht aber
auch die Möglichkeit, die Platte gegen den Schacht oder das Mauerwerk mittels Vakuum-Fugendichtungen ab-
■»5 zudichten, dabei können die Vakuum-F-tgendichtungen
mit einem Füllstoff ausgefüllt werden, wodurch eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Schacht bzw.
Mauerwerk und Platte erfolgt. Zum Toleranzenausgleich sind zweckmäßigerweise zwischen Schacht bzw.
Mauerwerk und Platte Dichtungsbänder aus einem Elastomer eingesetzt. Grundsätzlich kann die Platte
auch an den Schacht bzw. das Mauerwerk angeschraubt sein. — Die Kabeleinführungsplatte kann als Rippencder
iciialenkonstruktion, als Kasten mit Verstärkungsrippen
ausgebildet sein. Schließlich kann die Platte aus zwei zusammengesetzten Halbschalen bestehen. Sie
kann jedoch auch aus beliebig geformten, kreisförmigen Elementen bestehen. Nach einem besonderen Vorschlag,
der auf einfache Weise viele Variationen zuläßt,
M) ist die Platte aus kleineren Elementen durch Kleben
oder Verspannen zusammengeset2t. Die Verspannung der kleineren Elemente kann unter Verwertung von
Abdichtprofilen in Gestalt von Gummileisten erfolgen. Zweckmäßig kann die Platte durch ein eingesetztes
Dichtungsprofil zi-m Anschluß an Schacht- oder
Gebäudewände ausgerüstet sein. Die Platte kann jedoch auch mittels Geschränk, z. B. Zarge, an den Schachtoder
Baukörper anschließbar sein. Schließlich kann die
Platte im Achsenbereich der Einschuböffnungen geteilt sein, wodurch bereits vorhandene Kabelschutzrohre
von den halbierten Plattenteilen zu umschließen sind.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß eine Kabeleinführungsplatte
aus Kunststoffbeton für Kabelschächte. HauseinfUhrungen oder dergleichen verwirklicht wird,
bei welcher sich der Einbau der Kabelschutzrohre in die Einschuböffnungen besonders einfach und schnell
durchführen läßt und dennoch absolute Dichtigkeit zwischen dem Plattenkörper und den Rohren erreicht
wird. Denn nach Lehre der Erfindung wird auf ein Eingießen bzw. Einschweißen oder Einbetonieren der
Kabelschutzrohre in die für sie vorgesehenen Einschuböffnungen verzichtet, vielmehr ist erkannt worden, daß
auch ein Einkleben der Kabelschutzrohre in die Einschuböffnungen möglich ist, wobei die verwendeten
Kleber Lösungsmittelkleber oder Schmelzkleber sein
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Dichtwirkung sorgen. Bei Verwendung eines Lösungsmittelklebers wird dieser auf die Kabelschutzrohre vor
deren Einführung in die Einschuböffnungen aufgetragen, bei Verwendung eines Schmelzmittelklebers läßt
dieser sich nachträglich in die zwischen den Kabelschutzrohren und den Innenausnehmungen der Einschuböffnungen
gebildeten Kammern unschwer injizieren, wodurch einwandfreier Verbund mit absoluter
Dichtigkeit erreicht werden. Die aus Kunststoffbeton aufgebaute Kabeleinführungsplatte läßt sich besonders
einfach und funktionsgerecht auch an den Schacht bzw. das Mauerwerk anschließen, nämlich z. B. mittels Fugenverguß
aus einem Reaktionsharzkleber oder Vakuum-Fufiendichtungen
nebst Dichtungsbändern. Im Ergebnis wird eine Kabeleinführungsplatte verwirklicht,
die sich durch besonders leichte und funktionssichere Bauweise auszeichnet.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung
näher erläutert; es zeigt
F i g. I eine erfindungsgemäße Kabeleinführungsplatte in Frontansicht mit angedeuteten Einschuböffnungen,
F i g. 2 einen Teilschnitt durch den Gegenstand nach F i g. t im Bereich einer Einschuböffnung mit Einschub-
und Steckkammer,
F i g. 3 einen Teilschnitt durch den Gegenstand nach F i g. 1 im Bereich einer Einschuböffnung mit Steck- und
Injektionskammer,
F i g. 4 einen Teilschnitt im Übergangsbereich KabeleinfühningspIatte/Schacht
mit Fugenverguß,
F i g. 5 einen Teilschnitt im Übergangsbereich KabeleinführungsplatteVSchacht
mit Vakuum-Fugendichtung und Dichtungsband,
F i g. 6 einen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform des Gegenstandes nach F i g. 1 und
Fig.7 einen Längsschnitt durch eine weitere
abgewandelte Ausführungsform des Gegenstandes nach Fi
In den Figuren ist eine Kabeleinführungsplatte 1 aus Kunststoffbeton fürKabelschäChte~2, Hauseinführungen
oder dergleichen mit Einschuböffnungen 3 für Kabelschutzrohre 4 oder andere Rohre dargestellt Die
Einschuböffnungen 3 weisen Innenausnehmungen auf, welche nach Einschieben der Kabelschutzrohre 4
Kammern 5 zur Aufnahme von Klebstoffen 6 und ggf. zusätzlichen Dichtmitteln zum abgedichteten Einkleben
der Kabelschulzröhre 4 in die Einschuböffnungen 3 bilden. Die Kammern 5 sind nach F i g. 2 als Einschubkammern
5a, die einen Klebring aus vorzugsweise PVC enthalten, zur Aufnahme eines auf die einzuschiebender
Kabelschutzrohre 4 aufgetragenen Lösuiigsmittelkle bers 6 ausgebildet. Es besteht aber auch die in Fig. J
s dargestellte Möglichkeit, nämlich die Kammern 5 ah
Injektionskammern Sb zur Aufnahme eines nachträglicr
zu injizierenden Schmelzmittelklebers 6 auszubilder und dazu einen oder mehrere auf der Plattenstirnseite
mündende Injektionskanäle 7 vorzusehen. Dazu sind ir
ίο die Injektionskammern 5b auf der Plattenstirnseite
Injektionsstopfen β aus Kunststoff mit Bohrungen al; Injektionskanäle 7 eingesel/1. An die Einschubkammerr
5a oder Injektionskammern 56 können sich Steckkam mern 5czur Aufnahme zusätzlicher Dichtmittel, nämlicr
π Dichtungsringe aus einem Elastomer anschließen
Insoweit werden also praktisch Steckhiebe- ode ι Steckinjektionsverbindungen verwirklicht. Die Dich
tungsringe sind nicht dargestellt. — Die Kabeleinfüh
Polyesterharz mit mineralischen Zuschlagstoffen bestehen, und eine Bewehrung aus schlaffem oder vorge
spanntem Stahl oder auch eine Glasfaserarmierung aufweisen. — Für den Anschluß der Kabeleinführung*
platte 1 an den zugeordneten Schacht 2 oder — be
2ϊ Hauseinführungen — an ein nicht dargestelltes Mauerwerk
bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Nach Fig.4 kann die Platte 1 gegen den Schacht 2 mittels
Fugen»·'.rguß 9 aus z. B. einem Reaktionsharz abgedichtet
sein. Nach F i g. 5 ist die Platte 1 gegen den Schacht 1 mittels Vakuum-Fugendichtungen IO abgedichtet. Die
Vakuum-Fugendichtungen 10 kennen mit einem Füllstoff ausgefüllt werden, wodurch eine kraftschlüssige
Verbindung zwischen Schacht 2 und Platte 1 erfolgt Zum Toleranzenausgleich sind zwischen Schacht 2 und
Platte I zusätzlich Dichtungsbänder Il aus einem Elastomer eingesetzt. Grundsätzlich besteht auch die
Möglichkeit, die Platte I an den Schacht 2 oder das Mauerwerk anzuschrauben. — Die Platte 1 kann als
Rippen- oder Schalenkonstruktion, als Kasten mit Verstärkungsrippen aus Kunststoff ausgebildet sein. Im
übrigen kann vorgesehen sein, daß die Kabeleinführungsplatte 1 im Achsenbereich der Einschuböffnungen
geteilt ist und dadurch vorhandene Kabelschutzrohre 4 von den halbierten Plattenteilen zu umschließen sind.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 6 ist die Platte 1 aus zwei Halbschalen Xa und Xb zusammengesetzt. Sie
kann dazu aus beliebig geformten kreisförmigen Elementen bestehen. Man kann die Platte, was jedoch
nicht dargestellt ist, aus kleineren Elementen durch
so Kleben oder Verspannen zusammensetzen. So kann die Verspannung der kleineren Elemente unter Vt. «vendung
von Abdichtleisten aus Gummi erfolgen. Zum Anschluß an Schacht- oder Gebäudewände können
ferner eingesetzte DichtungsproHle oder ein Geschränk,
z. B. Zarge, verwandt werden.
Bei der in F i g. 7 dargestellten Ausführungsform ist die Kabeleinführungsplatte 1 aus U-förmigen Kastenelementen
ic und I-förmigen Trägerelementen Xd aufgebaut Die I-förmigen Trägerelemente Xd können
aus glasfaserverstärktem Polyester bestehen. Um einer Durchbiegung unter Belastung entgegenzuwirken, sind
die Glasfasern im Ober- und Untergurt vorgespannt Jeweils zwei der U-förmigen Kastenelemente Xc
zusammengesetzt ergeben eine Diele mit kreisförmigen
öffnungen. Die Dielen lassen sich durch Einfügen der
I-förmigen Trägerelemente id za einer Kabeieinführungsplatte
1 zusammenfügen.
Claims (22)
1. Kabeleinführungsplatte aus Kunststoffbeton für
Kabelschächte, Hauseinführungen oder dergleichen, mit Einschuböffnungen für Kabelschutzrohre, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einschuböffnungen (3) Innenausnebmungen aufweisen, welche
nach Einschieben der Kabelschutzrohre (4) Kammern (5) zur Aufnahme von Klebstoffen (6) und
ggf. zusätzlichen Dichtmitteln zum abgedichteten Einkleben der Kabelschutzrohre (4) in die Einschuböffnungen
(3) bilden.
2. Kabeleinführungsplatte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (5) als Einschubkammern (5a) Kleberinge aus PVC enthalten
und diese zur Aufnahme eines auf die einzuschiebenden Kabelschutzrohre (4) aufgetragenen
Lösungsmittelklebers (6) ausgebildet sind.
3. Kabeleinführungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (5) als
Injektionskammern (5b) zur Aufnahme eines nachträglich zu injizierenden Schmelzmittelklebers (6)
ausgebildet sind und dazu einen oder mehrere auf der Plattenstirnseite mündende Injektionskanäle (7)
aufweisen.
4. Kabeleinführungsplatte nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Injektionskammern
(Sb) auf der Plattenstirnseite Injektionsstopfen
(8) aus Kunststoff mit Bohrungen als Injektionskanäle (7) eingesetzt sind.
5. Kabeleitiführungsplatte nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gokennz<
'.chnet, daß sich an die Kleberinge (5a) oder Injektionskammern (5b)
Steckkammern (5c) mit insbc- andere im Material ausgeformten Hinterschneidungen zur Aufnahme
zusätzlicher Dichtmittel aus einem Elastomer anschließen.
6. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen Kunststoffbeton
aus Polyesterharz mit mineralischen Zuschlagstoffen.
7. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte
(1) eine Bewehrung aus schlaffem oder vorgespanntem Stahl aufweist.
8. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte
(1) eine Glasfaserverstärkung aufweist
9. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte
(I) gegen den Schacht (2) oder das Mauerwerk mittels Fugenverguß (9) aus z. B. einem Reaktionsharz abgedichtet ist.
10. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Platte (1) gegen den Schacht (2) oder das Mauerwerk mittels Vakuum-Fugendichtungen (10) abgedichtet
ist.
11. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche
1 bis 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vakuum-Fugendichtungen (10) mit einem Füllstoff
ausgefüllt sind und dadurch eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Schacht (2) bzw. Mauerwerk
und Platte (1) erfolgt.
12. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zum
Toleranzenausgleich zwischen Schacht (2) bzw.
Mauerwerk und Platte (1) Dichtungsbänder (11) aus
einem Elastomer eingesetzt sind,
13. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Platte (1) an den Schacht (2) oder das Mauerwerk angeschraubt ist
14. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
Platte (1) als Rippen- oder Schalenkonstruktion als Kasten mit Verstärkungsrippen aus Kunststoff
ausgebildet ist
15. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet daß die
Platte (1) aus zwei zusammengesetzten Halbschalen (la,lZ>;besteht
16. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet daß die
Platte (1) aus beliebig geformten kreisförmigen Elementen besteht
17. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die
Platte (1) aus kleineren Elementen durch Kleben oder Verspannen zusammengesetzt ist
18. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet daß die
Verspannung der kleineren Elemente unter Verwendung von Abdichtprofilen in Gestalt von Gummileisten
erfolgt
19. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet daß die
Platte (1) durch ein eingesetztes Dichtungsprofil zum Anschluß an Schacht- oder Gebäudewände ausgerüstet
ist
20. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet daß die
Platte (1) mittels Geschränk (Zarge) an den Schachtoder Baukörper anschließbar ist.
21. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet daß die
Platte (1) im Achsenbereich der binschuböffnungen
(3) geteilt ist und dadurch vorhandene Kabelschutzrohre (4) von den halbierten Plattenteilen zu
umschließen sind.
22. Kabeleinführungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Platte (1) aus U-förmigen Kastenelementen (Ic^und
I-förmigen Trägerelementen [Xd) aus glasfaserverstärktem
Kunststoff aufgebaut ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722231062 DE2231062C2 (de) | 1972-06-24 | 1972-06-24 | Kabeleinführungsplatte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722231062 DE2231062C2 (de) | 1972-06-24 | 1972-06-24 | Kabeleinführungsplatte |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2231062A1 DE2231062A1 (de) | 1973-03-15 |
| DE2231062B1 DE2231062B1 (de) | 1973-03-15 |
| DE2231062C2 true DE2231062C2 (de) | 1980-04-30 |
Family
ID=5848729
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722231062 Expired DE2231062C2 (de) | 1972-06-24 | 1972-06-24 | Kabeleinführungsplatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2231062C2 (de) |
-
1972
- 1972-06-24 DE DE19722231062 patent/DE2231062C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2231062A1 (de) | 1973-03-15 |
| DE2231062B1 (de) | 1973-03-15 |
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