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DE2230863A1 - Verpackung bzw. verkapselung von halbleitervorrichtungen bzw. verfahren zu deren herstellung - Google Patents

Verpackung bzw. verkapselung von halbleitervorrichtungen bzw. verfahren zu deren herstellung

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Publication number
DE2230863A1
DE2230863A1 DE2230863A DE2230863A DE2230863A1 DE 2230863 A1 DE2230863 A1 DE 2230863A1 DE 2230863 A DE2230863 A DE 2230863A DE 2230863 A DE2230863 A DE 2230863A DE 2230863 A1 DE2230863 A1 DE 2230863A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
packaging
mounting base
frame
lead frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2230863A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2230863C2 (de
Inventor
Richard Sherwin Mann
Kenneth John Moyle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Intersil Corp
Original Assignee
Intersil Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Intersil Inc filed Critical Intersil Inc
Priority to DE2230863A priority Critical patent/DE2230863C2/de
Publication of DE2230863A1 publication Critical patent/DE2230863A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2230863C2 publication Critical patent/DE2230863C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • H10W74/121
    • H10W76/157
    • H10W76/40
    • H10W74/00
    • H10W90/756

Landscapes

  • Structures Or Materials For Encapsulating Or Coating Semiconductor Devices Or Solid State Devices (AREA)

Description

  • Verpackung bzw. Verkapselung von Halbleitervorrichtungen bzw. Verfahren zu deren Herstellung Die Erfindung bezieht sich auf eine Verpackung für eine Halbleitervorrichtung sowie ein Verfahren zu deren Herstellung.
  • Es ist allgemein anerkannt, daß Halbleitervorrichtungen für kommerzielle Zwecke irgendeiner Umhüllung oder Verpackung bedürfen. Ohne zu tief in die Materie einzutreten, sei kurz bemerkt, daß Halbleitervorrichtungen, einschließlich integrierter Schaltungsyorrichtungen, normalerweise mit kleinsten Abmessungen hergestellt werden, so daß es dem Benutzer nahezu unmöglich ist, sie direkt zu handhaben and anzuschließen. Außerdem erfordert schon die Eigentümlichkeit von Halbleitervorrichtungen ein dichtes Einschließen oder Einkapseln, damit eine zeitbedingte Qualitätsminderung vermieden wird.
  • Die Schutzverkapselung von Halbleitervorrichtungen und Schaltungen schützt diese nicht nur gegen die Wirkungen von Stößen und Umgebungseinflüssen, sondern sorgt auch in vielen Fällen für die Ableitung der beim Betrieb solcher Vorrichtungen erzeugten Wärme. Besondere Schwierigkeiten beim Einkapseln bzw Verpacken ergeben sich dabei auf dem Gebiet der integrierten Schaltungen, bei denen eine verhältnismäßig große Anzahl elektrischer Leiter oder Anschlußstücke für den Anschluß solcher Vorrichtungen oder Schaltungen an andere Teile einer elektronischen Schaltungeanlage vorgesehen sein müssen. Es ist sogar durchaus üblich, für integrierte Schaltungsvorrichtungen 40 Leitungseinheiten vorzusehen0 Obwohl sehr mannigfaltige unterschiedliche Typen von Verpackungen für integrierte Schaltungsvorrichtungen o.
  • dgl. vorgeschlagen worden sind, ist eine der üblichsten, die sich außerdem als bestens zufriedenstellend erwiesen hat, die sogenannte Glasverpackung. Dieser Typ von Verkapselungen oder den Verpackuugen besteht darin, daß die Vorrichtung, mittels feiner Drähte an vorgeformten Leitern eines Lultungsrahmens verbunden, zwischen einen Glaswand wich cselogt wird, der in dieser Lage zur Bildung einer hermetischen Abdichtung rund um die Vorrichtung und deren Anschlüsse verschweißt oder verschmolzen wird. Bei Verwendung eines Covar-Leitungsrahmens und eines Aluminiumoxydglases wird eine vollständige hermetische Abdichtung der Vorrichtung und der Anschlüsse erzielt, und die Verpackung zeichnet sich außerdem durch eine wesentliche Festigkeit aus. Auf diesem allgemeinen Feld der Verpackungstechnik sind auch mannigfaltige Metallhüllen, im allgemeinen mit Dichtungen von Glas gegen Metall, ~*wickelt worden. Einer der wesentlichen Nachteile dieses Typs einer verhältnismäßig überlegenen Verpackung besteht in dessen hohen Kosten. Dies gilt insbesondere bei Vorrichtungen, die einer großen Anzahl von Leitungen bedürfen, da bei diesen die Kosten der heru:etischen Abdichtung der Vorrichtung nahezu unvertretbar sind. Iu allgemeinen überschreiten die Verpackungskosten die Kosten der Vorrichtung und des Anschließens derselben bei weiten Die hohen Kosten dieses Typs einer Halbleiterverpackung wird zum Teil durch die Kosten der dafür verwendeten Materialiefn und Zum Teil durch die begrenzte erzielbare Produktlonsleistung verursacht.
  • Bei Glasverpackungen von der allgemein oben angedeuteten Art treten mannigfaltige Behinderungen auf, die nicht nur einer hohen Produktionslsistung im Wege stehen sondern auch auf anderen Gebieten der Herstellung Probleme aufwerfen.
  • Ein weiterer Verpackungstyp von hoher Qualität ist die keramische Verpackung, die in vielen Hinsichten der Glasverpackung ähnlich ist. Keramische Verpackungen weisen normalerweise gedruckte leitfähige Bereiche auf, an die die Leitungen angelötet werden. Dieser Typ von Verpackungen ist ebenfalls ziemlich teuer.
  • Um die Kosten def Verpackung von Halbleitervorrichtungen zu vermindern, sind nicht-hermetische Kunststoffverpackungen entwickelt worden. Kunststoffverpackungen haben sich trotz mannigfaltiger Beschränkungen im Handel ziemlich weitgehend durchgesetzt. Zu den Schwierigkeiten oder Beschränkungen, die bei diesem Typ von Verpackungen auftreten, gehört der Feuchtigkeitspfad, der entlang der Trennflächen zwischen Metall und Kunststoff vorhanden ist, da Kunststoff und Metall keine hermetische Dichtung ergeben. Ein Biegen des Leitungsrahmens während der Foruworgänge vermindert die Fabrikationsleistung und beschränkt außerdem ernstlich die Anwendung dieses Verpackungstyps für Vorrichtungen, die einer großen Anzahl von Leitungen bedürfen.
  • Probleme treten auch durch Reißen der Drahtverbindungen wegen des beim Verpacken mit Kunststoff verwendeten hohen Transfer- bzw. Spritzdruckes auf. Möglicherweise liegen noch grundlegendere Schwierigkeiten bei diesem Typ von Verpackungen in den Schäden bei erhöhten Temperaturen, da die Wärmestreuungsfähigkeit von Kunststoff sehr schlecht und seine Festigkeit verhältnismäßig niedrig ist Die Erfindung schafft nun eine neue und sehr vorteilhafte Verpackung, die in sich die Vorteile von Glas- bzw.
  • Keramikverpackungen unter Ausschluß ihrer Nachteile und hohen Kosten und die Vorteile der Kunststoffverpackungen, ebenfalls unter Ausschluß der oben angedeuteten Beschränkungen derselben -vereinigt.
  • Die Erfindung schafft eine verbesserte Verpackung für Halbleitervorrichtungen und ein Verfahren zu deren Herstellung.
  • Der Sockel für die Vorrichtung sowie die Leitungsfinger eines Leitungsrahmens sind in einer starren zentralen Glaskonstruktion enthalten, die unter den genannten Elementen einen Basisabschnitt und um diese Elemente herum eine stehende Wand über dem Basisteil aufweist. Innerhalb der genannten Umfahsungswandl wird dann eine Vorrichtung montiert, von deren Kontakten zu den Leitungsfingern sich feine Drähte erstrecken. Die Vorrichtung und die Drähte werden dann mit einem geeigneten Isoliermaterial überzogen, das flüssig aufgebracht und an Ort und Stelle aushärten gelassen wird. Dieses Material wird im allgemeinen als Material für nanpassungsfähige Überzüge" bezeichnet. Diese Konstruktion einschließlich des Leitungsrahmens wird dann einem Kunststoffverpackungsverfahren unterworfen, wobei sich der Kunststoff weit über die innere starre Glaskonstruktion hinaus erstreckt, jedoch kurz vor den äußeren Enden der Leitungen des Rahmens endet. Der äußere Rand des Rahmens wird dann entfernt, so daß die von den Leitungen gebildeten Anschiußstücke der Vorrichtung von der Kunststoffhülle vorstehen.
  • In der Zeichnung sind einige bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt, und in der folgenden Figurenbeschreibung ist das Verfahren an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung einer Halbleiterverpackung bekannter Art aus Kunststoff; Fig. 2 ist eine Draufsicht auf einen herkömmlichen Leitungsrahmen, der gemäß der Erfindung verwendet werden kann; Fig. 3 ist ein Querschnitt entlang der Linie 3-3 in Fig. 1 zur Veranschaulichung der inneren Elemente einer herkömmlichen Kunststoffverpackung; Fig. 4 (A bis E) veranschaulicht schematisch die wichtig sten Verfahrensschritte des Verpackungsverfahrens gemäß der Ertindung; Fig. 5 ist ein Schnitt durch die zentrale starre Konstruktion der Verpackung gemäß der Erfindung in dem Zustand nach dem Verfahrensschritt gemäß Fig. 4 B; Fig. 6 ist eine perspektivische Darstellung einer Zwillingsverpackung (dual inline package) gemäß der Erfindung; Fig. 7 ist ein Schnitt entlang der Linie 7-7 in Fig. 6; und Fig. 8 (A und B) veranschaulicht abgewandelte Verfahrensschritte innerhalb des Verfahrens gemäß der Erfindung.
  • Verpackungen für Halbleitervorrichtungen, insbesondere solche für integrierte Schaltungsvorrichtungen, können in mannigfaltigen Formen eestellt werden, beispielsweise als Zwiilingspackungen, Kantenanbaupackungen und Flachpackungen. Außerdem können mannigfaltige unterschiedliche Materialien für die Verpackungen für Halbleitervorrichtungen, wie Glas, Keramik und Kunststoffe in mannigfaltigen Kombinationen mit Metall, verwendet werden. Die Erfindung ist hier an Hand einer Zwillingsverpackung veranschaulicht, obwohl sie auf diesen Typ von Verpackungen keineswegs beschränkt ist. Außerdem ist in der folgenden Beschreibung der Erfindung als eines der verandeten Materialien Glas genannt. Anstelle von Glas können jedoch auch keramische Materialien verwendet werden.
  • Kunststoff In Fig 1 ist eine herkömmliche Zwillingsverpackung 11 aus veranschaulicht. Innerhalb dieser Verpackung ist beispielsweise eine integrierte Schaltungsvorrichtung eingebaut, und von der Mantelfläche der Verpackung springen mehrere elektrische Leitungen vor, die zur Bildung von Anschlußstücken 12 in der angedeuteten Weise umgebogen sind.
  • Eine Verpackung dieses Typs eignet sich also zum Einstecken in eine Schalttafel oder Schaltungs-platte o.dgl. durch Einsetzen der Steckanschlüsse 12 in entsprechende Steckbuchsen an der Platte.
  • Es ist bei der Herstellung mannigfaltiger Typen von Halbleiterverpackungen, einschließlich derjenigen gemäß Fig. 1, üblich, einen Leitungsrahmen, beispielsweise den Leitungsrahmen 16 gemäß Fig. 2, zu verwenden. Dieser Rahmen ist aus dünnem Metall gebildet-und weist einen zentralen Anbausockel 17 mit mindestens einem Tragglied 18 auf, das zu einem rund um den Rahmen umlaufenden Rand 19 reicht. Die Leitungen 21 erstrecken sich von dem Rand 19 bis nahe an den zentralen Anbausockel 17 heran, und die inneren Ab schnitte 22 dieser Leitungen werden allgemein als Leitungsfinger bezeichnet. Die Leitungsrahmen können je nach Art der zu bildenden Verpackung in mannigfaltiger. unterschiedlicher Art räumlich ausgebildet sein, jedoch ist zu bemerken, daß der Rahmen im allgemeinen von Natur aus verhältnismäßig zerbrechlich ist, das schon seine Gesamtabmesstungen sehr klein und die Abmessungen der Einzelelemente desselben noch viel kleiner sind. Außerdem sind die inneren Teile der Leitungen 21 freitragend, und es ist daher normalerweise äußerste Sorgfalt darauf zu verwenden, daß der Rahmen selbst während der Herstellung der Verpackung seine ebene Lage beibehält.
  • Bei einer herkömmlichen Kunststoffverpackung wie auch in mannigfaltigen anderen Typen von Halbleiterverpackungen ist auf dem zentralen Sockel 17 eine Halbleitervorrichtung 26 montiert, und die Kontakte der Vorrichtung sind mit den inneren Enden 22 der elektrischen Leitungen 21 (Fig. 3) durch feine Drähte 27 verbunden. Die Technik des Anbringens von Halbleitervorrichtungen auf Anbausockeln und die Verbindung der Kontakte der Halbleitervorrichtungen mit den elektrischen Leitungen sind in der Technik bekannt, und eine eingehendere Beschreibung erübrigt sich daher.
  • Es genügt, in diesem Zusammenhang auf allgemeine Veröffentlichungen auf dem Gebiet hinzuweisen, in denen die mannigfaltigen Arten und Einrichtungen des Anbringens und Anschließens von Halbleitervorrichtungen einschließlich integrierter Schaltungsvorrichtungen angegeben sind Hier ist lediglich zu bemerken, daß die Erfindung besonders den Erfordernissen des Verpackens integrierter Schaltungen angepaßt ist, bei denen eine erhebliche Anzahl von Außenleitern erforderlich ist. In der Technik sind Vorrichtungen mit 28 Anschlüssön, solche mit 40 Anschlüssen, Ja sogar Vorrichtungen mit einer noch größeren Anzahl von Anschlüssen bekannt, und bei solchen Vorrichtungen findet die Erfindung ihre vorteilhafteste Anwendung.
  • Bei Kunststoffverpackungen (Fig. 3) wird über der Vorrichtung 26 und den von ihr ausgehenden Drähten 27 ein angepaßter Überzug 28 angebracht. Dieser Überzug wird normalerweise als großer Tropfen eines flüssigen Materials von hoher Reinheit angebracht, der in Wärme ausgehärtet wird. Dieses Material 28 kann beispielsweise ein Typ eines Epoxydharzes oder ein Typ eines Siliciumkunststoffes hoher Reinheit sein, wie dies in der Technik bekannt ist.
  • Dann wird zur Bildung der äußeren Umrißform gemäß Fig. 1 ein Kunststoffmaterial 29 auf die Einheit aufgebracht.
  • Dieses Kunststoffmaterial kann in bekannter Weise durch Transferpressen angebracht werden. Der Formvorgang erfolgt durch Anwendung von Wärme und Druck in einer Form zur Herstellung der dargestellten, gewünschten äußeren Umrißform Der äußere Rand 19 des Rahmens wird dann abgenommen, und die äußeren Enden der Anschlußstücke 21 können bei-~spielsweise, wie in Fig. 1 und 2 veranschaulicht, zur Bildung einer Verpackung derart umgebogen werden, daß sie in eine gedruckte schaltungstafel eingesteckt werden können.
  • Obwohl dieser Typus von Verpackungen wegen seiner äußerst geringer Kosten anerkanntermaßen vorteilhaft ist, ist man sich darüber ebenso einig, daß dieser Typ von Verpackungen mit gewissen Beschränkungen sowie mit gewissen Schwierigkeiten bei dessen Herstellung behaftet ist. Von besonderer Bedeutung ist dabei, daß die bekannten Kunststoffe mit den Leitungen oder Anschlußstücken der Verpackung keine hermetische Dichtung eingehen. Es bilden sich daher entlang der Trennflächen zwischen Metall und Kunststoff Feuchtigkeitspfade zwischen der Umgebung der Verpackung und der darin enthalteüen Hä-Ibleitervorrichtung. Dies macht diesen Typ von Verpackungen für zahlreiche Anwendungsfälle ungeeignet. Was die Herstellungprobleme hinsichtlich der verfügbaren Produktionsleistung betrifft, ist zu erwähnen, das ein Verbiegen des Leitungsrahmens während des Formens zu einer Verminderung der Produktionsleistung führt und der Anwendbarkeit dieses Typs von Verpackungen bei Vorrichtungen mit einer großen Anzahl von Leitungen oder Anschlußstücken ernstlich im Wege steht.
  • Die Biegsamkeit des Leitungsrahmens erschwert auch die Handhabung des Rahmens und der Vorrichtung während des Zusammenbaues erheblich und führt außerdem ebenfalls zu einer Beeinträchtigung der Produktionsleistung. Während des Anbringens der Kunststoffplatten an den Rahmen der daran montierten Vorrichtung ist es üblich, einen Spritzdruck oder Transferdruck zu verwenden, der in vielen Fällen dazu führt, daß die feinen Drähte 27, die von der Vorrichtung zu den Leitungen führen, verschoben oder abgerissen werden. Es hat sich außerdem gezeigt, daß die Trennfläche zwischen Kunststoff und Metall zu i*X4nbeiSeaaldrtbei hohen Temperaturen führt, und es ist bekannt, daß Kunststoff Wärme nur schlecht ableitet und auch eine verhältnismäßig niedrige Festigkeit hat.
  • Trotz dieser zahlreichen Beschränkungsn, denen eine Kunststoffverpackung unterliegt, haben die erheblich geringeren Kosten von Kunststoffverpackungen gegenüber Glasverpackungen dazu geftihrt, daß sich die ersteren mindestens für mannigfaltige Anwendungsfälle weitgehend durchgesetzt haben.
  • Es ist bekannt, Halbleitervorrichtungen, wie integrierte Schaltungen, in Glasverpackungen einzukapseln oder zu verpacken. Dieses Gebiet ist in der Technik bekannt, und eine eingehendere Besprechung erübrigt sich daher. Es genügt zu erwähnen, daß durch Verschmelzen oder Verschweißen von Glas mit Metall eine echte hermetische Abdichtung erzielbar ist, was einen erheblichen Vorteil darstellt, Jedoch auch zu erheblichen Kosten führt Es sind mannigfaltige :rotoren, die zu den verhältnismäßig hohen Kosten von Glasverpackungen beitragen. Zum Teil sind die Kosten der Materialien hoch, Jedoch wird außerdem die Produktionsleistung durch die Notwendigkeit, bei Schmolzglasbehältern die erforderlichen Dimensionstoleranzen einzuhalteri, boeinträchtigt, was zu einer noch weiteren Erhöhung der Herstellungskosten führt. Nur als Beispiel sei angeführt, daß eine Glasverpackung für 40 Anschlüsse siebenmal so teuer ist wie eine Kunststoffverpackung für 40 Anschlüsse.
  • Die Erfindung schafft eine verbesserte Verpackung für Halbleitervorrichtungen sowie ein Verfahren zu deren Herstellung, die die Vorteile von Kunststoffverpackungen und Glasverpackungen in sich vereinigt. Durch die Erfindung werden die Herstellungs- bzw. Fabrikationsprobleme beider Verpackungstypen im wesentlichen beseitigt, und dennoch wird eine einwandfreie hermetische Abdichtung erzielt, -wobei die Kosten der Verpackung gemäß der Erfindung viel näher an den Kosten einer Kunststoffverpackung als an denen einer Glasverpackung liegen.
  • Fig. 4 zeigt schematisch die aufeinanderfolgenden Verfahrensschritte bei der Herstellung der verbesserten Verpackung gemäß der Erfindung. Fig. 4A zeigt den Leitungsrahmen 16 mit einer unter dem mittleren Bereich des Rahmens angeordneten Glasplatte 31 und einem oberhalb des gleichen Teiles angeordneten ringförmigen Glaskörpers 32. Der Körper 32 kann jede beliebige Form haben, also kreisförmig, oval, länglich, rechteckig o.dgl. sein. In der Praxis ist es zweckmäßig, diesen Körper als Ring auszubilden und der Platte 31 eine Kreisform mit dem Durchmesser des Ringes zu geben.
  • Das Material der Platte und des Ringes ist ein Glas und kann nach bekannten Lehren der Technik zusätzlich zu SiO2 einen gewünschten Anteil an A102 enthalten. Es ist ferner zu bemerken, da die Abmessungen des Ringes derart sind, daß er eine Innenöffnung aufweist, die ausreicht, um nicht nur den Anbausockel 17 sondern auch einen inneren Teil der Leitungen aufzunehmen, der oben als Leitungsfinger 22 bezeichnet wurde. Außerdem ist die Außenabmessung des Ringes wesentlich geringer als die Breite oder Länge der fertigen Verpackung.
  • Der Leitungsrahmen 16 wird mit nur einem Trag- oder Verbindungsglied 18 gebildet, das sich von dem Anbausockel 17 zum Rahmen 19 erstreckt. Der Sinn dieser Maßnahme wird unten besprochen. Dieses Glied 18 kann nur dazu dienen, um den Anbausockel 17 anfänglich in seiner Stellung zu tragen, oder kann anstatt dessen auch eine elektrische Leitung von dem Sockel bilden. Es ist ferner zu bemerken, daß an dem Leitungsrahmen eine Stauleiste (dam bar) vorgesehen sein kann, die anschließend beispielsweise mittels eines Hohlstempels (quill die) entfernt werden kann, und daß auch Leitungsversteifungslöcher (lead rigidity holes) vorgesehen sein können.
  • Der Ring, der Leitungsrahmen und die Platte werden unter Anwendung von Hitze und Druck miteinander verschmolzen.
  • Der Leitungsrahmen besteht aus einer Nickel-Eisen-Kobalt-Legierung, z.B. Covar (Kobalt-Vanadium-Rhodium-Legierung), wie ebenfalls in der Technik bekannt, und auf diese Weise wird eine vollständige hermetische Abdichtung an der Trennfläche des Leitungsrahmens und des Glases gebildet. Das Verschmelzen des Ringes und der Platte gemeinsam mit dem Leitungsrahmen zwischen den beiden erfolgt bei hoher Temperatur, die ausreicht, um das Glas zu erweichen, und auf diese Weise ist es möglich, bei diesem Arbeitsgang den Anbausockel 17 des Leitungsrahmens in die Platte einzudrücken, so daß er tatsächlich unter das Niveau der Leitungsfinger zu liegen kommt. Diese räumliche Form ist in Fig. 4 B veranschaulicht, und es ist zu bemerken, daß, obwohl das Eindrücken des Anbausockels nicht erforderlich ist, es doch gewisse Vorteile im Zusammenhang mit dem Verbinden der Kontakte der Vorrichtung mit den Leitungsfingern mittels Draht in der zu besprechenden Weise bietet.
  • Aus Fig. 4 B ist ferner zu erkennen, daß durch die Verschmelzung des Ringes und der Platte an der Verbindungsstelle zwischen Glas und Metall gemeinhin ein Meniskus gebildet wird. Es hat sich erwiesen, daß dies bei den bekannten Glasverpackungen ein wesentliches Problem darstellt, da die Gefahr besteht, daß das Glas während des nachfolgenden Umbiegens der von der Verpackung vorspringenden Leitungen oder Anschlußstücke bricht. Bei der Erfindung hingegen ergeben sich aus dem geringfügigen Vorspringen des Glases in der angedeuteten Weise nach außenkeine Schwierigkeiten, wie aus dem folgenden noch hervorgeht.
  • Es ist zu betonen, daß die Glasplatte und der Ring miteinander zur Bildung eines einzigen starren Elementes verschmelzen, das den mittleren Teil des Leitungsrahmens umgibt. Fig. 5 veranschaulicht schematisch die Konstruktion im Schnitt durch diesen zentralen Abschnitt, mindestens teilweise in einer Ebene zwischen den elektrischen Anschlußstücken 21. Wie rechts in Fig. 5 zu erkennen, sind der Ring und die Platte zu einem einzigen einheitlichen Element verschmolzen. Die Starrheit dieses so gebildeten zentralen Elementes ist beim nachfolgenden Einbauen und Anschließen der Vorrichtung in hohe Maße erwünscht. Wie oben erwähnt, ist der Leitungsrahmen 16 allein verhältnismäßig zerbrechlich, und die elektrischen Leitungen oder Anschlußstücke 21 müssen sich von dem Rand des Rahmens einwärts erstrecken, so daß sie kurz vor dem zentralen Anbausockel enden, damit keine elektrische Verbindung zwischen diesen besteht. Dies führt also dazu, daß die inneren Enden der Anschlußstücke in einem unerwünscht hohen Maße biegsam sind. Durch die Maßnahme gemäß der Erfindung, nach der ein zentrales starres Element oder ein Abschnitt durch Glasverschmelzung gebildet wird, werden jedoch die inneren Enden der Anschlußstücke in ihrer Stellung in bezug aufeinander sowie auf den Anbausockel oder das Anbaukissen festgelegt, so daß die Prob}-me beseitigt werden, die sich aus der Biegsamkeit des Leitungsrahmens ergeben.
  • Auf den zentralen starren Teil der Vorrichtung gemäß der Erfindung laut obiger Beschreibung kann dann eine Halbleitervorrichtung angebaut und angeschlossen werden.
  • Dies ist in Fig. 4C veranschaulicht, in der eine auf dem Anbausockel 17 befestigte Vorrichtung 41 dargestellt ist, deren feine elektrische Leitungsdrähte 42 gewünschte Kontakte der Vorrichtung mit zugeordneten Leitungsfingern 22 verbinden. Der Anbau der Vorrichtung und das Binden mit Draht kann in herkömmlicher Weise erfolgen. Es ist jedoch zu bemerken, daß die Steifheit des mittleren Teiles des Leitungsrahmens diese Arbeltsgänge wesentlich erleichtert.
  • Was das Niederdrücken des Anbausockels in bezug auf die Ebene der Leitungsfinger betrifft, ist zu bemerken, daß die sehr feinen Drähte 42 häufig dazu neigen, zwischen ihren Enden etwas durchzugängen bzw. sich zu senken. Es ist daher äußerst wichtig, zu verhindern, daß diese Drähte 42 so tief durchhxngen oder sinken, daß sie mit dem Anbausockel zur elektrisch leitenden Berührung gelangen. Wie in Fig. 4C dargestellt, wird durch das Niederdrücken des Anbausockels unter die Höhe der Leitungsfinger erreicht, daß diese feinen Drähte sich von der Vorrichtung zu den Leitungsfingern nach oben erstrecken, so daß, selbst wenn ein Durchhang oder ein Sinken der Drähte auftritt, die Wahrscheinlichkeit äußerst gering ist, daß sie genügend weit sinken, um den Anbausockel zu berühren.
  • Nach Einbau der Vorrichtung und Anschließen derselben an den Leitungsfingern werden die Vorrichtung, die Drähte und der Leitungsrahmen ziemlich so, wie oben im Zusammenhang mit Fig. 1 und 3 beschrieben, in Kunststoff eingekapselt. Wie in Fig. 4 D-veranschaulicht, wird ein angepaßter Überzug, beispielsweise aus flüssigem Harz 46, über der Vorrichtung, den Drähten und den Leitungsfingern innerhalb der Glaswand 43 des verschmolzenen Elementes 44 angebracht. Dieses Material 46 kann ein beliebiges von mannigfaltigen, elektrisch isolierenden Materialien sein, die in flüssiger Form anbringbar sind und dann zur festen Form erhärten, beispielsweise ein Expoxydharz oder ein Siliciumkunststoff. Das Härten kann beispielsweise durch Anwendung von Wärme oder chemischer Wirkung erfolgen.
  • Der mittlere Teil der Verpackung der Vorrichtung, (Fig. 4D) umschließt also die Vorrichtung, die von ihr ausgehenden elektrischen Drähte und die Verbindungen dieser Drähte mit den Leitungsfingern des Leitungsrahmens vollständig.
  • Wenn die Vorrichtung und die unmittelbaren Verbindungen derselben vollständig eingekapselt sind, wird als weiterer Verfahrensschritt gemäß der Erfindung ein Kunststoffgehäuse angebracht. Fig. 4E zeigt eine Kunststoffhülle 51, die den mittleren Teil einschließlich des Elementes 44 allseits umschließt. Dieser Kunststoff 51 kann in herkömmlicher Weise, wie oben beschrieben, durch Anwendung von Wärme und Druck derart angebracht werden, daß der äußere Rand des Leitungsrahmens entlang des Umfanges über die Kanten der Platten hinaus vorspringt. Wenn die Vorrichtungen vollständig in dem starren zentralen Abschnitt der Verpackung eingekapselt sind, werden weder die Vorrichtung selbst noch die von den Kontakten der Vorrichtung zu den Leitungsfingern führenden feinen Drähte durch den Spritzdruck oder Transferdruck zum Verbinden des Kunststoffes mit dem Leitungsrahmen beeinträchtigt oder gefährdet. Außerdem ist der zentrale starre Abschnitt der Verpackung einschließlich des verschweißten oder verschmolzenen Glaseleuentes vollständig vom Kunststoff umgeben, der während der Herstellung keinen übermäßigen Dimensionss chwanku'ngen unterliegt. Die Beschreibung zusätzlicher, herkömmlicher Arbeitsschritte bei der Anbringung einer Kunststoffhülle an dieser Stelle erübrigt sich.
  • Die Verpackung wird fertiggestellt, indem der Rand 19 von dem Leitungsrahmen abgetrennt oder abgeschnitten wird und - beim dargestellten Typ von Verpackungen - die Leitungen, die von der eigentlichen Verpackung vorspringen, zu Verbindungsstücken umgebogen werden, die von gegenüberliegenden Kanten der Verpackung ausgehen und gegen die gleiche ebene Seite der Verpackung gerichtet sind. Dieses Umbiegen bietet bei dem Verfahren gemäß der Erfindung insofern keine Schwierigkeit, als der Glasteil der Verpackung sich in einem Abstand von den Biegelinien befindet und ein Brechen des Glases daher nicht auftritt. Auf diese Weise ermöglicht dieses Verfahren eine Erhöhung der erzielbaren Produktionsleistung.
  • Es ist zu erkennen, daß die besondere, gemäß der oben b-schriJbenen Erfindung hergestellte Verpackung, was ihr äußeres Aussehen anbetrifft, einer Zwillingsverpackung 11 (Fig. 1) bekannter Art ähnlich sein oder mit dieser im wesentlichen dbereinstimmen kann. Anstatt dessen ist die Erfindung natürlich in gleicher Weise bei Kantenanbauverpackungen und sogenannten Flachverpackungen sowie bei anderen Verpackungsformen verwendbar. Es int ferner zu bemerken, daß bei den Darstellungen des Gegenstandes der Erfindung gewisse Abmessungen und sogar Abmessungsverhältnisse weitgehend übertrieben wurden. Dies war erforderlich, um die Verwendeten, äußerst kleinen Vorrichtungen, Verbindungen und Elemente sowie die relative Anordnung der Teile der Verpackung in verständlicher Weise zu veranschaulichen.
  • Außerdem darf vorausgesetit werden, daß der Leser über gewisse allgemeinkenntnisse in der Halbleitertechnik und der Halbleiterverpackungstechnik verfügt, so daß darauf hier nicht eingegangen zu werden braucht. Beispielsweise ist das Verschweißen oder Verschmelzen von Glas mit Nickel-Eisen-Kobaltlegierungen in der Technik ebenso bekannt wie das Anformen oder Anbringen @annigfaltiger Kunststofftypen bei der Herstellung von Halbleitervorrichtungen.
  • Fig. 6 und 7 veranschaulichen eine fertiggestellte Zwillingsserienverpackung für eine integrierte Halbleiterschaltungsvorrichtung gesäß der Erfindung. Wie oben bereits erwähnt, kann die Außenform: der Verpackung 61 im wesentlichen die gleiche sein wie die einer herkömmlichen Kunststoffzwillingsverpackung 11 gemäß Fig. 1. jedoch ist innerhalb der Verpackung ein starrer Mittelteil 62 vorgesehen, der das Anbaukissen für den Leitungsrahmen und mit den verschmolzenen Glaselement 44 verbundene Leitungsfinger aufweist. Ein hermetisches Abdichten des Glases am Metall des Leitungsrahmens verhindert die Ausbildung eines Feuchtigkeitspfades entlang der Leitungen durch die Verpackung.
  • Gewisse Verfahrensschritte des oben beschriebenen Verfahrens können geändert oder abgewandelt werden. Beispielsweise kann beim Aufdiffundieren von Glas auf den Leitungsrahmen ein einziges Glaspellet anstatt der Platte und des Ringes laut obiger Beschreibung und Darstellung verwendet werden. Ein solches -Pellet'wllrde als becherförmiges Element ausgebildet sein, das im wesentlichen die gleiche Querschnittsform wie die Platte und der Ring im verschmolzenen Zustand hat. Fig. 8 A veranschaulicht ein solches becherförmiges Pellet 56 mit dem darüber angeordneten Leitungsrahmen 16. Das Pellet 56 wird in steuerbarer Weise auf den Erweichungspunkt erhitzt, und dann wird der Leitungerahmen auf das Pellet aufgesetzt, und beispielsweise durch Belastung, wie durch ein Gewicht, wie durch den Pfeil in Fig. 8A angedeutet, niedergedrückt.
  • Der Leitungsrahmen'sinkt dann durch das erweichte Glas und bildet dadurch die in Fig. 4B schematisch angedeutete Anordnung. Das Glaspellet wird im wesentlichen auf die gleiche Temperatur erhitzt, wie die Glasplatte und der Ring bei des oben beschriebenen Arbeitsgang gemäß der Erfindung, d.h. bis zu einem Punkt, bei dem das Glas erweicht, jedoch nicht flüssig oder fließfähig wird Als weiteres Beispiel einer Abwandlung des oben beschriebenen Verfahrens kann anstatt des angepaßten Überzuges 46 an der Vorrichtung und den Leitungen oder Zungen nach Fig. 4D eine Glas- oder Metallkappe zum Verschließen der Oberseite des Elementes 44 verwendet werden. Dies ist in Fig. 8B veranschaulicht, nach der auf die Wand 43 des geschmolzenen Glaselementes 44 eine Platte 57, beispielsweise aus Covarlegierung, aufgesetzt und durch Anwendung von Hitze zur Bildung einer hermetischen Abdichtung daran angeschmolzen wird. Diese Platte 57 könnte anstatt dessen aus Glas bestehen und an der Wand 43 entlang das oberen Randes derselben angeschmolzen werden.
  • Das Verfahren wird dann nur Bildung der Kunststoffumhüllung des zentralen starren Elementes weitergeführt.
  • Zahlreiche andere Avwandlungen und Abänderungen des Verfahrene gemäß der Erfindung sind ebenfalls möglich.
  • Es ist Jedoch zu bemerken daß der starre zentrale Teil der Verpackung aus Glas dder kdramischem Material bedeutend kleiner als die herkömmlichen Glasverpackungen ist und beispielsweise unter Verwendung von ca. 20% der Glasmenge herstellbar ist, die normalerweise für eine Glasverpackung verwendet wird. Dies allein bedeutet schon eine Materialersparnis in den Gesamtkosten des fertigen Erzeugnisses. Es ist ferner au bemerken, daß der starre zentrale Teil gemäß der Erfindung ein Verbiegen des Inn.nteiles der Vorrichtung während der Herstellung verhindert, so daß ein Reißen der Drahtverbindungen im wesentlichen ausgeschlossen ist. Dies äußert sich ebenfalls in einer w-sontlichen Verbesserung der erzielbaren Produktionsleistung durch die Erfindung.
  • Aus dem Obigen ist zu ersehen, daß die Erfindung ein verbesseres Verfahren zum Verpacken von Halbleitervorrichtungen sowie eine verbesserte Verpackungevorrichtung schafft.
  • Die Erfindung erzielt dabei im wesentlichen alle Vorteile bekannter Glasverpackungen sowie bekannter Kunststoffverpackungen unter Ausschaltung der Schwierigkeiten und Bes#hränkungen hinsichtlich der Herstellung und des fertigen Erzeugnisses gemäß beiden Verfahren.
  • Patent ansprüche

Claims (10)

  1. Patentansprüche 1.)Verpackte Halbleitervorrichtung, gekennzeichnet durch a) eine zentrale starre Konstruktion aus elektrisch isolierfähigem Glas mit einer ebenen Basis und einer aufrechten Umfassungswand; b) einen auf der oberen Fläche der Basis innerhalb der Wand angeordneten Anbausockel für die Vorrichtung und eine darauf montierte Halbleitervorrichtung; c) mehrere durch die Wand hindurchgeführte und mit dieser verschmolzene Metalleitungen mit kurzen Leitungsfingern, die bis nahe an den Anbausockel auf der Glasbasis heranreichen und um ein wesentliches Maß über die Glaswand nach außen vorspringen und die elektrisch leitend mit der Vorrichtung verbunden sind; d) einen innerhalb der Glaswand angeordneten, die Vorrichtung auf dem Sockel und die Verbindungen zwischen dieser und den Leitungsfingern umhüllendes und dichtend umschließendes Verkapselungsmaterial; und e) eine Kunststoffverkapselung, die die starre zentrale Konstruktion einschließt und sich in der Seitenrichtung über diese bis knapp vor die Enden der Metalleitungen erstreckt und an der Konstruktion und den Leitungen haftend befestigt ist, wobei die von ihr ausgehenden Leitungsenden als Anschlußstücke für die verpackte Vorrichtung dienen.
  2. 2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Metalleitungen aus einer Nickel-Eisen-Kobalt-Legierung gebildet sind und das Glas zur Bildung einer hermetischen Abdichtung an den Leitungen an die Legierung angeschmolzen ist.
  3. 3. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anbausockel für die Vorrichtung geringfügig unterhalb der Leitungsfinger innerhalb der Glaswand angeordnet ist
  4. 4. Verpackung für eine Halbleitervorrichtung, gekennzeichnet durch a) eine zentrale starre Konstruktion mit einer Glasbasis mit einem an der oberen Fläche derselben angeschmolzenen Anbausockel für die Vorrichtung und eine stehende,den Anbausockel umgebende Glaswand, durch die sich in der Seitenrichtung Metalleitungen bis nahe an den Anbausockel heran erstrecken, mit denen die Glaswand und die Basis verschmolzen sind; und b) eine rund um die zentrale starre Konstruktion einschließlich einer daran montierten ~Vorrichtung geformte Kunststoffumhüllung, durch die Leitungen nach außerhalb derselben vorspringen.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung einer Verpackung einer Halbleitervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß a) an einem zentralen Teil eines Leitungsrahmens zur Bildung einer Glasbasis unter diesem Teil und einer einen zentralen Anbausockel und benachbarte Leitungsfinger des Rahmens zur Bildung eines zentralen starren Verpackungsteiles umgebenden stehenden Glaswand auf dem Rahmen Glas angeschmolzen wird; b) auf dem Anbausockel eine Haibleitervorrichtung befestigt wird und die Kontakte der Vorrichtung mit den Leitungsfingern innerhalb der Wand des zentralen Verpackungsteiles verbunden werden; c) über die Vorrichtung und die Verbindungen innerhalb der Glaswand ein angepaßter Überzug angebracht wird; und d) um den mittleren Teil der Verpackung, diese einschließend, eine Kunststoffkapsel angeformt wird, von der die Enden des Leitungsrahmens vorspringen
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Anbausockel des Leitungsrahmens während des Verschmelzens des Glases in dem Glas auf ein Niveau unterhalb der Leitungsfinger niedergedrückt wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der angepaßte Überzug im wesentlichen dadurch gebildet wird, daß der Hohlraum innerhalb der stehenden Wand im wesentlichen mit einem flüssigen, warmhärtbaren Verkapselungsmaterial ausgefüllt und das Material zum Aushärten erhitzt wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschmelzen des Glases an den Leitungsrahmen dadurch geschieht, daß eine Glasplatte unter der Mitte des Leitungsrahmens und ein Glasring auf dem Leitungsrahmen angeordnet werden und zum hermetischen Abdichten des Glases gegen den Rahmen auf das Glas Wärme und Druck zur Wirkung gebracht werden und 4er Ring und die Platte verschmolzen werden.
  9. 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, bei dem die Halbleitervorrichtung auf einem zentralen Anbausockel eines Leitungsrahmens angebaut wird, dadurch gekennzeichnet, daß a) unter dem Sockel des Leitungsrahmens eine Glasplatte angeordnet wird, die sich nach außen unter die Leitungsfinger des Rahmens erstreckt; b) auf dem Leitungsrahmen eine stehende Glaswand angeordnet wird, die den Anbausockel des Rahmens und eine kurze innere Verlängerung der Leitungsfinger umgibt; c) der Rahmen und das Glas miteinander zur Bildung einer starren zentralen Konstruktion des Leitungsrahmens verschmolzen werden; d) auf dem Anbausockel des Rahmens eine Halbleitervorrichtung montiert wird und die Anschlüsse der Vorrichtung innerhalb der Glaswand mit den Leitungsfingern elektrisch leitend verbunden werden; e) die Vorrichtung und die elektrischen Verbindungen innerhalb der Glaswand mittels eines Anpaßüberzuges abgedichtet werden; und f) um die zentrale Konstruktion einschließlich der Vorrichtung und der Verbindungen unter Ausschluß der äußeren Enden der Leitungen des Rahmens eine Kunststoffkapsel geformt wird.
  10. 10. Verfahren zum Verpacken einer Halbleitervorrichtung mit Kontakten, dadurch gekennzeichnet, daß a) ein becherförmiges Glaselement nur bis zur Erweichungstemperatur erhitzt wird; b) ein Leitungsrahmen aus Metall mit Leitungen und einem Anbausockel in das erweichte Glas nach unten gepreßt wird, so daß der Rahmen mindestens bis zur oberen Fläche des Bodens des Bechers in eine Stellung gesenkt wird, in der der Anbausockel des Rahmens und die Leitungsfinger innerhalb des becherförmigen Körpers angeordnet sind und die Leitungen durch die Wände des becherförmigen Körpers nach außen vorspringen, derart, daß ein zentraler starrer Verpackungsteil gebildet wird; c) auf dem Anbausockel im Inneren des becherförmigen Glas elementes eine Halbleitervorrichtung befestigt wird; d) an den Leitungsfingern und den Kontakten der Vorrichtung diese mit jenen innerhalb des Elementes miteinander verbindende Drähte angebracht werden; e) die Vorrichtung und die Drähte innerhalb des Elementes abgedichtet werden; und f) um den starren zentralen Teil der Verpackung eine Kunststoffumhüllung angeformt wird, durch die der äußere Rand des Leitungsrahmens zur Bildung von Anschlußstücken für die verpackte Vorrichtung nach außen vorspringt.
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