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DE2229362A1 - Laeuferanordnung fuer elektromotor - Google Patents

Laeuferanordnung fuer elektromotor

Info

Publication number
DE2229362A1
DE2229362A1 DE2229362A DE2229362A DE2229362A1 DE 2229362 A1 DE2229362 A1 DE 2229362A1 DE 2229362 A DE2229362 A DE 2229362A DE 2229362 A DE2229362 A DE 2229362A DE 2229362 A1 DE2229362 A1 DE 2229362A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
slots
windings
brush
coil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2229362A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Jaffe
John Whilldin Wurst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Singer Co
Original Assignee
Singer Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Singer Co filed Critical Singer Co
Publication of DE2229362A1 publication Critical patent/DE2229362A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/26DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings
    • H02K23/36DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings having two or more windings; having two or more commutators; having two or more stators
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/12Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots
    • H02K3/16Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots for auxiliary purposes, e.g. damping or commutating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
'27291R?
DR. E. WIEGAND. DIPL-ING. W. NIEMANN «.«.a* ova
DR. M. KÖHLER DIPL-ING. C. GERNHARDT
MÖNCHEN .HAMBURG
TELEFON: 395314 2000 HAMBURG 50, 14. Juni 1972
TELEGRAMME=KARPATENt KDNIGSTRASSE 28
W.25 260/72 Wr./bl
The Singer Company
Elizabeth, Nev/ Jersey (V.St.A.)
Läuferanordnung für Elektromotor.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Läuferanordnung für einen mit Bürsten arbeitenden Elektromotor,
Fast alle bekannten Motoren der Art, auf die sich die vorliegende Erfindung bezieht, verwenden einfache, einspulige Anker mit Schleifenwicklungen und, obwohl die Stromwendung dieser vorbekannten Elektromotoren bemerkenswert schlecht ist, i&t bisher wenig unternommen worden, die Stromwendung an der Quelle durch besondere Ankerwicklungsgestalten zu verbessern. Stattdessen ist in der Praxis versucht worden, durch Verwendung besonderen Borstenmaterial« die Lebensdauer der Bürsten auf ein erträgliches Maß zu verlängern, wobei die Stromwendung jedoch im wesentlichen unverändert blieb.
Wo elektromagnetische Interferenzen zu Schwierigkeiten geführt haben, hat man im allgemeinen auf die üblichen Netzfilter und Abschirmungen zurückgegriffen, welche die Störung lediglich isolierten, ohne daß ihre Ursache, i.e. die schlechte Stromwendung, beseitigt wurde.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
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eine verbesserte Läuferanordnung zu schaffen, die, bei Verwendung in einem mit Bürsten arbeitenden Elektromotor, die Erzielung einer besseren Stromwendung ermöglicht.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Läufer für einen mit Bürsten arbeitenden Elektromotor geschaffen, der einen Anker mit einer Vielzahl von über den Umfang verteilten Nuten, einen in eine Vielzahl von gegeneinander isolierten Segmenten gleicher Bogenlänge aufgeteilten Kommutator und einer Vielzahl von in den genannten Nuten gewickelten Spulen aufweist, wobei die Spulen mit dem Kommutator so verbunden sind, daß sich eine erste aufgeteilte Wicklung zwischen einem ersten Paar nebeneinanderliegender Kommutatorsegmente und eine zweite aufgeteilte Wicklung zwischen einem zweiten Paar nebeneinanderliegender Komroutatorsegmente ergibt, wobei bestimmte Spulenseiten dar ersten Wicklung in den gleichen Nuten liegen, wie die Spulenseiten der zweiten Wicklung, um eine gemeinsame Verbindung zwischen den Wicklungen zu ermöglichen, wobei im Betriebszustand, wenn sich die eine Windung im Zeitpunkt der Stromwendung befindet und/oder die Stromwendung an einer Bürste gerade beendet, die andere bindung durch die andere Bürste kurzgeschlossen wird.
Ausgestaltungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung beispielhaft erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer konventionellen, einspuligen Schleifenwicklung entsprechend dem Stand der Technik, bei einem zweipoligen Anker mit 11 Kommutatorsegmenten und 11 Nuten, mit einer Spulenweite von 1-5;
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Wicklurigsgestalt zwischen nebeneinanderliegenden Kommutatorsegmenten bei einem
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11-lamelligen (bar), mit 11 Nuten ausgestatteten Anker, gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Lage der verschiedenen Wicklungen zueinander, entsprechend der Ausführungsform nach Fig. 2;
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer
weiteren Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung, und zwar eine Vereinfachung der Ausführungsform der Fig. 2;
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer
konventionellen, einspuligen Schleifenwicklung gemäß dem Stand der Technik, bei einem zweipoligen Anker mit 22 Kommutatorsegmenten und 11 Nuten, mit einer Spmlenweite von 1 bis 5;
Fig. 6 eine schematische Darstellung einer
Ankerwicklung eines zweipoligen Ankers mit 22 Kommutatorsegmenten und Ϊ1 Nuten, * die eine weitere Ausgestaltung der Erfindung erläutert;
Fig. 7 eine schematische Darstellung einer
konventionellen, einspuligen Schleifenwicklung, entsprechend dem Stand der Technik, bei einem zweipoligen Anker mit 12 Kommutatorsegmenten und 12 Nuten, mit einer Spulenweite von 1 bis 6, und
Fig. 8 eine schematische Darstellung einer
Ankerwicklung eines zweipoligen Ankers mit 12 Kollektorsegmenten und 12 Nuten zur Erläuterung einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung.
In Jeder der vorgenannten Figuren der Zeichnung stellt die obere Reihe von Rechtecken die Anker-
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zähne dar, so daß die Zwischenräume zwischen diesen Rechtecken die Ankernuten darstellen. Jede Figur zeigt eine ebene Abwicklung des Ankers, und der erste Zahn auf der linken Seite wird als letzter Zahn auf der rechten Seite wiederholt. Die unterhalb der Ankerzähne dargestellten Reihen von miteinander verbundenen Rechtecken stellen jeweils den Kommutatorring mit seinen Lamellen oder Segmenten dar, wobei jede senkrechte Linie die Isolierung zwischen den Segmenten darstellt.
Mit Ausnahme der Fig. 2 stellt jede Figur einen besonderen Zeitpunkt dar, zu dem eine Wicklung ihre Stromwendung an einer Bürste gerade beendet. Es versteht sich, daß einen Augenblick später die Stromwendung der vorher kurzgeschlossenen V/icklung an der anderen Bürste beendet ist, und daß dieser Vorgang weiterläuft, wenn sich der Anker in Bezug auf die Bürsten dreht. Der Strom jeder Wicklung muß innerhalb der Zeitspanne gewendet werden, die erforderlich ist, daß ein isoliertes Segment unter einer Bürste vorbeigeht. Aus Gründen der Vereinfachung sind jeweils nur zwei oder drei Wicklungen in den Figuren gezeigt, da lediglich diese Wicklungen zu dem jeweils dargestellten Augenblick die Stromwendung beeinflussen und die Darstellung anderer Wicklungen das Bild nur unnötig komplizieren würde. Es versteht sich weiter, daß ein vollständiger Anker zu den gezeigten Wicklungen zusätzliche, identische Wicklungen aufweist, so daß alle Nuten symmetrisch mit Spulenseiten gefüllt sind und zwei parallele Wege für den Stromfluß zwischen den Bürsten, entsprechend der üblichen Ankerwicklungstechnik bilden. Wichtig ist also, daß die dargestellte, die vorliegende Erfindung bestimmende Beziehung der Wicklungen zueinander nacheinander für jedje Wicklung für den Abschluß ihrer Stromwendung, und damit für die Stromwendung als Ganzes, wirksam ist, so daß also die vorliegende Erfindung durch Herstellung
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des Kopplungsverhältnisses zwischen zwei bestimmten Wicklungen im Augenblick der Beendigung der Stromwendungen einer Wicklung für einen vollständig gewickelten Anker bestimmt ist. .
Bezugnehmend auf Figur 1, die einer Schleifenwicklung nach dem Stand der Technik mit Einzelspulen zwischen nebeneinanderliegenden Kommutatorsegmenten zeigt, ist eine Wicklung 10 mit einer Spulenseite 11 in einer Nut 12 und einer Spulenseite 13 in einer Nut 14 im Augenblick der Kurzschließung durch eine Bürste gezeigt, die die Kommutatorsegmente 16 und 17 überspannt· Zur gleichen Zeit beendet gerade eine Wicklung 18 mit Spulenseiten 19, 20 in den Nuten 21, 22 die Stromwendung, da die Bürste 13 gerade den Kontakt mit dem Segment 23 verliert. Die Spulenseiten der die Stromwendung gerade beendeten Wicklung 18 sind in allen Figuren zur besseren Erkennung mit doppelten Pfeilen an den Spulenseiten versehen. Es ergibt sich aus der Zeichnung, daß keine Spulenseite der Wicklung 10 in derselben Nut liegt wie eine Spulenseite der Wicklung 18, wie dieses nach der Lehre der vorliegenden Erfindung erforderlich ist, so daß diese Wicklungen nur eine sehr geringe wechselseitige Kopplung miteinander haben,und der aprupte Stromwechsel in der Wicklung 18, der sich durch dem Stromwendungsprozeß ergibt, kann nicht durch eine v/echselseitige Stromänderung in der Wicklung 10 ausgeglichen werden. Hierdurch wird an den Anschlüssen der Wicklung 18 eine Überschlagspannung erzeugt, die zu schädlicher Lichtbogenbildung führt, wenn die Bürste 23 den Kontakt mit dem Segment 24 verliert. Hierdurch werden außerdem elektrische Geräusche hervorgerufen, die sich, wie Ja gut bekannt ist, nachteilig auf in der Nähe befindliche Radio- und Fernsehempfänger auswirken können.
Die Fig. 2 zeigt eine WicklungsEinordnung für einen
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Anker mit 11 Nuten und 11 Segmenten in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung und zeigt eine einzelne, typische Wicklung zwischen nebeneinanderliegenden Kommutatorsegmenten mit, für diese AusfUhrungsform, sechs Spulenseiten in sechs verschiedenen Nuten. Es zeigt sich, daß diese Anordnung der Spulenverteilung eine größtmögliche Anzahl von Nuten für eine gemeinsame Kopplung mit einer anderen, ähnlichen Wicklung ergibt, was das Grundprinzip der vorliegenden Erfindung darstellt. Zum Vergleich mit der konventionellen Schleifenwindung der Fig. 1 ist die einspulige Wicklung 10 nunmehr auf die drei Spulen 10a, 10b und 10c verteilt, deren jede eine Spulenweite von 1 bis 5 aufweist. Die Spule 10a ist in Vorwärtsrichtung gewickelt, während die Spulen 10b und 10c in Rückwärtsrichtung gewickelt sind. Es zeigt sich also, daß die Wicklung der Fig. 2 im wesentlichen den gesamten Umfang des Ankers überdeckt, wobei die relativ umgekehrten Spulen erforderlich sind, damit das sich durch jede Spule ergebende Drehmoment additiv wirkt.
Die Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung der Koppung zwischen zv/ei Wicklungen, wobei jede die gleiche Gestalt aufweist, v/ie die in Fig. 2 gezeigte Einzelwicklung. Die Wicklungen 10 und 18 sind nunmehr auf 6 Nuten verteilt, statt auf 2 Nuten, wie in Fig. 1 gezeigt. Es ist ersichtlich, daß nunmehr beiden Wicklungen gemeinsame Spulenseiten in den 5 Nuten S1, S2, S^, S^f, Sr enthalten sind. Hierdurch ergibt sich eine erhebliche wechselseitige Kopplung zwischen den Wicklungen 10 und 18, wodurch die Stromänderung in der Wicklung 18 mit geringerer Flußänderung als bei der nach Fig. 1 gezeigten Anordnung ermöglicht wird. Damit wird auch die an den Anschlüssen der Wicklung 18 erzeugte Überschlagspannung reduziert und die Stromwendung entsprechend verbessert. Außerdem
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weist die Wicklung 18 der Fig. 3» wegen ihrer Verteilung, eine geringere Selbstinduktanz auf, als die Wicklung 18 nach Fig. 1, die in einer Spule zusammengedrängt ist. Da Selbstinduktanz ein Maß für die Speicherfähigkeit kinetischer Energie ist, kann die Wicklung 18 der Fig. 3 dementsprechend nicht so viel Energie speichern und später wieder abgeben, wie die Wicklung 18 der Fig. 1. Daraus folgt, daß die für die Erzeugung einer Überschlagspannung verfügbare Energie geringer und die Stromwendung entsprechend verbessert ist. >
Die Fig, 4 zeigt die Anwendung der, der vorliegenden Erfindung zugrunde liegenden Lehre auf denselben Ankerkern, der in Fig. 1 gezeigt ist, wobei die in den Fig. 2 und 3 gezeigten Rückwärtsspulen weggelassen sind. Die Wicklungen 10 und 18 sind nun jeweils auf 4 Nuten verteilt, statt auf 2 Nuten, wie in Fig. 1 gezeigt. Es zeigt sich, daß die Spulenseite 30 der Wicklung 10 nunmehr in der gleichen Nut liegt, wie die Spulenseite 31 der Wicklung 18, wodurch eine wechselseitige Kopplung zwischen den Wicklungen ge~ schaffen wird, und die Stroraänderung in der Wicklung 18 mit·geringerer Flußänderung möglich ist, als bei der Anordnung nach Fig. 1» Damit wird die Überschlagspannung, die an den Anschlüssen aer Wicklung 18 der Fig. 4 erzeugt wird, reduziert,und die Stromwendung ist verbessert« Es ist ersichtlich, daß die Wicklungsanordnung der Fig. 4 eine Vereinfachung der Anordnung nach Fig. 2. und 3 darstellt, indem die Einzelspulen 10a und 1Ba ausgelassen sind. Nach dieser Anordnung überspannen die Wicklungen etwa die Hälfte des Umfanges do« Ankers und weisen gleiche Wicklungsrichtung auf. Während die Wicklung nach Fig. 4 leichter aufzubringen ist, wird damit eine -geringere wechselseitige Kopplung (.!'reicht, und sie :lnt daher weniger v/irksam bansicht.]! ich der Verbesserung dor Stromwendung als die
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Ausführung nach Fig. 3.
Die bisher gezeigten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind zwar nur anhand von Beispielen mit 11 Nuten erläutert worden, jedoch soll diese beispielhafte Darstellung den Gegenstand der Erfindung nicht auf eine bestimmte Zahl von Nuten, gerade oder ungerade, beschränken. Durch eine größere Anzahl von Nuten ergeben sich natürlich mehr Nuten für eine engere Kdpplungsmöglichkeit, jedoch wird damit auch die Wicklung komplizierter.
Es ist außerdem möglich, diese Erfindung auf einen Anker mit einer geraden Zahl von Kommutatorsegmenten anzuwenden. Ein Beispiel dieser Anwendungsmöglichkeit ist in der Fig. 6 dargestellt, einem Anker mit 11 Nuten und 22 Segmenten, bei einer Wicklungsweite von 1 bis 5. Zunächst ist jedoch eine konventionelle Schleifenwicklung entsprechend dem Stand der Technik für einen gleichen Anker in der Fig. 5 dargestellt. Bezugnehmend auf die Fig. 5 hat die kurzgeschlossene Wicklung 10 keine Kopplungsnuten gemeinsam mit der Wicklung 18, die gerade die Stromwendung beendet. Eine dritte Wicklung 40 ist ebenfalls kurzgeschlossen, ist jedoch nicht mit der Wicklung 18 durch eine gemeinsame Nut gekoppelt,und das Kopplungsprinzip der vorliegenden Erfindung wird nicht angewendet.
In der Fig. 6 ist eine Wicklungsanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung bei Verwendung des in Fig. gezeigten Ankerkerns dargestellt. Bei dieser Anordnung ergibt sich ein sehr hoher Grad der Kopplung zwischen der die Stromwendung gerade beendenden Wicklung 18 und der anderen, kurzgeschlossenen Wicklung 10. In diesem Falle ist jede Wicklung im wesentlichen über fast den ganzen Teil des Umfangs des Ankers verteilt, und zwar in 6 Spulenseiten, von denen 5 Spulenseiteri in Nuten liegen, die beiden v/ieklungen gemeinsam: .sind.
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Wird, wie in der Fig. 6 dargestellt, eine Bürste verwendet, die breiter ist als eine Kommutatorlamelle, so ist eine zusätzliche, kurzgeschlossene Wicklung 40 vorgesehen, die durch vier gemeinsame Nuten mit der Wicklung 18, welche gerade die Stromwendung beendet, gekoppelt ist. Es versteht sich, daß die breite Bürste nicht als ein die vorliegende Erfindung begrenzender Faktor aufzufassen ist, jedoch ergibt sich durch ihre Anwendung eine größere Kopplung zwischen der die Stromwendung gerade beendenden Wicklung und den Wicklungen, die zum gleichen Augenblick kurzgeschlossen sind, wodurch die Stromwendung im Vergleich zur Verwendung einer schmaleren Bürste verbessert wird.
Aus der Fig. 6 ist zu ersehen, daß die Wicklung 10 aus einer vorwärtsgewickelten Spule 41 in den Nuten 42, 43 und zwei rückwärtsgewickelten Spulen 44,
45 in den Nuten 46, 47 bzw. 48, 49 besteht. Diese Wicklung 10 ist durch die Bürste 15 kurzgeschlossen.
Die Wicklung 18 besteht aus einer vorwärtsgewickelten Spule 51 in den Nuten 49, 48, einer rückwärtsgewickelten Spule 52 in den Nuten 43, 42, und einer rUckwärtsgewickelten Spule 53 in den Nuten 54, 46. Diese Wicklung 18 beendet gerade die Stromwendung durch die Bürste 23.
Die Wicklung 40, die bei Verwendung einer breiten Bürste als kurzschluß-gekoppelte Wicklung wirksam ist, ist in der Fig. 6 durch überlagerte Punkte dargestellt, und man sieht, daß diese Wicklung die Nuten 42, 43,
46 und 49 mit der Wicklung 18 gemeinsam benutzt und damit die Kopplung gemäß der vorliegenden Erfindung noch weiter verbessert. Es zeigt sich, daß die Wicklungen der Fig. 6, die miteinander zwischen nebeneinanderliegenden Segmenten verbunden sind, dadurch gekennzeichnet s^ind, daß sie sich im wesentlichen über den gesamten Umfang des Ankers verteilen, wobei die
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extremen Spulenseiten einen Bereich von etwa 360 elektrischen Grad überspannen. D.h. also, betrachtet man jede der Wicklungen als eine verteilte Wicklung mit in Serie geschalteten, vorwärts- und rückwärtsgewickelten Spulen, daß die extremen äußeren Spulenseiten der Wicklung als Ganzes die gesamte Anzahl der Ankernuten überspannen. Es versteht sich weiter, daß für eine gegebene, vielspulige Wicklung die An~ zahl der Windungen jeder Spule nicht gleich sein braucht, jedoch vorteilhafter gleich ist.
Die Lehre der vorliegenden Erfindung kann ebenfalls angewendet werden auf Anker, bei denen sowohl die Anzahl der Nuten als auch die der Segmente einar geraden Zahl entsprechen. Dieses Ausführungsbeispiel ist in der Fig. 8 an einem Anker mit 12 Segmenten und 12 Nuten, bei einer Spulenweite von 1 bis 6, gezeigt. Zunächst ist jedoch in der Fig. 7 eine konventionelle einspulige Schleifenwicklung für denselben Ankerkern gezeigt, aus welcher zu entnehmen ist, daß die durch die Bürste 15 kurzgeschlossene Spule 10 keine Spulenseiten aufweist, und die mit den Spulenseiten der Wicklung 18, die an der Bürste 23 gerade ihre Stromwendung beendet, durch gemeinsame Nuten verlaufen. Zwischen den Wicklungen 10 und 18, gibt es entsprechend der Anordnung nach Fig. 7 keine wechselseitige Kopplung, v/ie nach der vorliegenden Erfindung, so daß die Stromwendung entsprechend schlecht ist.
Bezugnehmend auf die Fig. 8 ist die Wicklung 10 jetzt, unter voller Anwendung der Lehre der vorliegenden Erfindung, in zwei in Serie geschalteten Spulen 10s und 10b aufgeteilt. Die Spule 10a ist vorwärts und die Spule 10b rückwärts gewickelt. In der gleichen Weise ist die Wicklung 18 jetzt in zwei in Serie geschaltete Spulen 18a und b ausgeteilt. Die Spule 18a ist vorwärts und die Spule 18b ist rückwärts gewickelt. Es zeigt sich, daß .iede Spulenseite der Wicklung 10
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in einer Nut liegt, die einer Spulenseite der Wicklung 18 gemeinsam ist. Diese Nuten sind als Sg, S~, SQ, und Sq bezeichnet, eine Anordnung, durch welche, entsprechend dem Grundprinzip der Lehre der vorliegenden Erfindung, eine größtmögliche wechselseitige Kopplung zwischen den Wicklungen 10 und 18 hergestellt wird. Aus der Fig. 8 wird.wiederum ersichtlich, daß die am weitesten voneinander entfernten Spulenseiten der Wicklungen 10 und 18 im wesentlichen den gesamten Umfang des Ankers überspannen.
Aus den vorgenannten Ausführungen ergibt sich, daß die erläuterten Ausgestaltungen Wicklungsanordnungen für die Anker kleiner Kommutatormotoren beschreiben, welche die Stromwendung dieser Motoren erheblich verbessern. Diese Wicklungsanordnungen basieren auf dem Prinzip erhöhter wechselseitiger Kopplung zwischen einer V/ick lung, die durch eine Bürste kurzgeschlossen wird, und einer zweiten Wicklung, die, zur gleichen Zeit, gerade die Stromwendung durch eine andere Bürste beendet. Diese erhöhte Kopplung wird dadurch erreicht, daß die Wicklungen zwischen nebeneinanderliegenden Kommutatorsegmenten über mehrere Ankernuten verteilt werden und daß die Spulenseiten jeder Wicklung in beiden Wicklungen ge~ meinsamen Nuten angeordnet sind. Dies kann dadurch erreicht werden, daßfeine progressive Wicklung angewendet wird, wie sie in.Fig. 3 dargestellt ist, die sich etwa über die Hälfte des Umfangs des Ankers erstreckt, oder durch eine Wicklung, wie in Fig«, 5 gezeigt, die aus vorwärts- und rückwärts gewickelten Spulen besteht, die über dem gesamten Umfang des Ankers verteilt sind.
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Claims (4)

  1. 2229302
    Patentansprüche
    /"Ά
    ( 1.)Lauferanordnung für einen Bürsten aufwei-
    senden Elektromotor, mit einem Anker mit einer Vielzahl "von über seinen Umfang verteilten Nuten, einem in eine Vielzahl von gegeneinander isolierten Segmenten gleicher Bogenlänge aufgeteilten Kommutator, und einer Vielzahl von in den genannten Nuten gewickelten Spulen, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen (11, 13) mit dem Kommutator (16, 17,· 24) so verbunden sind, daß sich eine erste verteilte Wicklung (10) zwischen einem ersten Paar nebeneinanderliegender Kommutatorsegmente (16, 17) und eine zweite verteilte Wicklung (18) zwischen einem zweiten Paar nebeneinanderliegender Kornmutatorsegmente (24) ergibt, und daß bestimmte der Spulenseiten der ersten Wicklung in den gleichen Nuten (S,,, Sp, S7, S^, Sc) liegen wie die Spulenseiten der zweiten Wicklung, um wechselseitige Kopplung zwischen den Wicklungen zu ermöglichen, wodurch, wenn im Betriebszustand sich eine Wicklung (18) durch eine Bürste (23) in der Stromwendung befindet und/oder die Stromwendung gerade beendet, die andere Wicklung (10) durch die andere Bürste (15) kurzgeschlossen wird,
  2. 2. Lauferanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Wicklungen (10, 18) aus vorwärts- und rückwärts gev/ickelten Spulen besteht, und daß die extremen Spulenseiten jeder Wicklung etwa den gesamten Umfang des Ankers überspannen (Fig. 3).
  3. 3. Lauferanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Spulenseiten jeder Wicklung in Nuten (S,. bis S1-) liegen, die beiden Wicklungen gemeinsam sind«,
  4. 4. Lauforanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Wicklung fortschreitend in der gleichcn Richtung verteilt ist und daß die extremen.
    enroiten jeder Wicklung etwa die Hälfte des Umdos Ankorr- überspannen (Fi{;· 4),
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DE2229362A 1971-10-29 1972-06-16 Laeuferanordnung fuer elektromotor Pending DE2229362A1 (de)

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US19393471A 1971-10-29 1971-10-29

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