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DE2226871A1 - Waschmittel mit einem gehalt an vergrauungsverhuetenden zusaetzen - Google Patents

Waschmittel mit einem gehalt an vergrauungsverhuetenden zusaetzen

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Publication number
DE2226871A1
DE2226871A1 DE19722226871 DE2226871A DE2226871A1 DE 2226871 A1 DE2226871 A1 DE 2226871A1 DE 19722226871 DE19722226871 DE 19722226871 DE 2226871 A DE2226871 A DE 2226871A DE 2226871 A1 DE2226871 A1 DE 2226871A1
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DE
Germany
Prior art keywords
alkyl
washing
compounds
acid
soil
Prior art date
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Pending
Application number
DE19722226871
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Werner Dipl Chem D Eckert
Edmund Dipl Chem Dr Schmadel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
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Publication date
Application filed by Henkel AG and Co KGaA filed Critical Henkel AG and Co KGaA
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Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/16Organic compounds
    • C11D3/26Organic compounds containing nitrogen
    • C11D3/30Amines; Substituted amines ; Quaternized amines
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/0005Other compounding ingredients characterised by their effect
    • C11D3/0036Soil deposition preventing compositions; Antiredeposition agents

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

  • Waschmittel mit einem Gehalt an vergrauungsverhütenc''W Zusätzen Es ist bekannt, Wasch- und Reinigungsmitteln, die grenzflächenaktive Verbindungen enthalten, Stoffe zuzusetzen, die das Schmutztragevermögen der Waschflotten verbessern0 Derartige, im folgenden als Vergrauungsinhibitoren bezeichnete Stoffe verhindern eine Resorption des abgelösten Schmutzes auf den gereinigten Oberflächen. Es handelt sich dabei meist um hochmolekulare Verbindungen, die entweder aus Naturstoffen, insbesondere Cellulose, hergestellt werden oder aus polymeren bzw. copolymeren Vinylverbindungen, Polyestern oder Polyamiden bestehen und vielfach freie, zur Salzbildung befähigte Carboxyl- oder Sulfonatgruppen auSweisen.
  • Von den infrage kommenden Verbindungen hat jedoch nur die Carboxymethylcellulose eine größere technische Bedeutung erlangt, zumal sie in ihrer vergrauungsinhibierenden Wirkung alle dafür vorgeschlagenen synthetischen Polymeren übertrifft. Die Carboxymethylcellulose und die Mehrzahl der genannten synthetischen Polymeren besitsen-Jedoch den Nachteil, daß ihre vergrauungsverhütende Wirkung auf Cellulosefasern beschränkt ist, während sie beim Waschen von synthetischem Fasermaterial, chemisch abgewandelter Cellulose oder veredelter Baumwolle weitgehend unwirksam sind. Dieser Nachteil macht sich insbesondere gegenüber weißen Textilien aus Polyester- oder Polyolefinfaser, bügelfrei ausgerüsteter Baumwolle sowie Mischgeweben aus genannten Synthesefasern mit Cellulosefasern bemerkbar, die beim Gebrauch trotz häufigen Waschens vergrauen und somit unansehnlich werden könnene Synthetische Vinylpolymere haben häufig den Nachteil einer gegenüber Cellulosederivaten stark verxanderten biologischen Abbaubarkeit,während Polyester und Polyamide durch stark alkalische Waschmittelsalze teilweise verseift werden können.
  • Es bestand die Aufgabe, ein Mittel zu entwickeln, das die genannten Nachteile nicht besitzt.
  • Gegenstand der Erfindung sind Waschmittel mit einem Gehalt an mindestens einer oberflächenaktiven Waschaktivsubstanz und mindestens einem Aufbausalz aus der Klasse der Polymerphosphate, Sequestrierungsmittel und Waschalkalien,dadurch gekennzeichnet, daß sie in engen von 0,1 bis 10 Gewichtsprozent eines N-Alkylpolyhydroxyalkylamins nachstehender Formel enthalten: in der R einen Alkylrest mit 10 bis 22 Eohlenstoffatomçn, m die Zahlen 3 oder 4 und n eine ganze Zahl von 2 bis 6 bedeuten.
  • Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind herstellbar durch Umsetzung von N-Alkyl-alkylendiaminen mit Aldosen unter hydrierenden Bedingungen und anschließende Äthoxylierung der Reaktionsprodukte.
  • Als Beispiele für die als Ausgangsstoffe einzusetzenden N-Alkylalkylendiamine sind zu nennen: N- De cyläthyl endi amin, N-Octadecyläthylendiamin, N-Dodecyltrimethylendiamin, N-Decylhexamethylendiamin, N-Docosyltrimethylendiamin, N-Tetracosyläthylendiamin, N-Tetradecyltetramethylendiamin, N-Eicosyltrimethylendiamin, N-Tetradecylpentamethylendiamin, N-Decyltetramethylendiamin sowie Gemische von N-Alkyl-alkylendiaminen, die in Bezug auf die Kettenlängenverteilung im längerkettigen Alkylrest natürlichen Fettsäuregemischen entsprachen, beispielsweise N-Kokosalkyl-trimethylendiamin, N-Talgalkyl-trimethylendiamin.
  • Von den als Ausgangsstoffe einzusetzenden Aldopentosen und Aldohexosen kommen in erster Linie Glucose, Mannose, Arabinose und Invertzucker sowie deren Gemische in Betracht.
  • Zur Umsetzung werden sie mit den Diaminen im Mol-Verhältnis 1 : 1 unter Zusatz eines geeignetenLösungsmittel, z.B.
  • Äthanol, sowie eines Hydrierungskatalysators, z.B. Raney-Nickel, unter einem Wasserstoffdruck von 150 - 200 at auf Temperaturen zwischen 50 und 1000C erhitzt. Das nach Abtrennen des Hydrierungskatalysators und des Lösungsmittels erhältliche Reaktionsprodukt wird anschließend mit 2 Mol Äthylenoxid umgesetzt. Die Äthoxyiierung kann in einem Lösungsmittel, s.B. in niedermolekularen Athern bzw. hydroxylgruppenfreien Glykoläthernt z.B. Diglykoldimethyläther, in Abwesenheit von Katalysatoren erfolgen. Die erhaltenen Verbindungen können unmittelbar in die Waschmittel bzw. die pastösen Vorgemische eingearbeitet werden.
  • Außer den erfindungsgemäßen Polyhydroxyalkylaminen enthalten die Waschmittel übliche oberflächenaktive Waschaktivsubstanzen, wie anionische, nichtionische und zwitterionische Detergentien, ferner nichtoberflächenaktive Aufbausalze, beispielsweise kondensierte Phosphate, Sequestrierungsmittel und Waschalkalien sowie ggf. weitere, in Waschmittelrezepturen übliche Hilfs- und Zusatzstoffe.
  • Geeignete Waschrohstoffe sind solche vom Sulfonat- oder Sulfattyp, beispielsweise Alkylbenzolsulfate, insbesondere n-Dodecylbenzolsulfonat, ferner Olefinsulfonate, Alkylsulfonate, α-Sulfofettsäureester, primäre und sekundäre Alkylsulfate sowie die Sulfate von äthoxylierten oder propoxylierten höhermolekularen Alkoholen.
  • Weitere Verbindungen dieser Klasse, die ggf. in den Waschmitteln vorliegen können, sind die höhermolekularen sulfatierten Partialäther und Partialester von mehrwertigen Alkoholen, wie die Alkalisalze der Monoalkyläther bzw. der Monofettsäureester des Glycerinmonoschwefelsäureesters bzw.
  • der 1,2-Dioxypropansulfonsäure. Ferner kommen Sulfate von äthoxylierten oder propoxylierten Fettsäureamiden und Alkylphenolen sowie Fettsäuretauride und Fettsäureisäthionate infrage. Weitere geeignete anionische Waschrohstoffe sind Alkaliseifen von Fettsäuren natürlichen oder synthetischen Ursprungs, z.B. die Natriumseifen von Kokos-, Palmkern- oder Talgfettsäuren.
  • Als zwitterionische Waschrohstoffe kommen Alkylbetaine und insbesondere Alkylsulfobetaine infrage, z.B. das 3-(N,N-Dimethyl-N-alkylammonium)-propan-l-sulfonat und 3- (N, N-Dimethyl-N-alkylammoniiun) -2-hydroxypropan-l-sulfonat.
  • Die anionischen Waschrohstoffe können in Form der Natrium-, Kalium- und Ammoniumsalze sowie als Salze organischer basen, wie Mono-, Di- oder Triäthanolamin, vorliegen. Sofern die genannten anionischen und zwitterionischen Verbindungen einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest besitzen, soll dieser bevorzugt geradkettig sein und 8 bis 22 Kohlenstoffatome aufweisen. In den Verbindungen mit einem araliphatischen Kohlenwasserstoffrest enthalten die vorzugsweise unverzweigten Alkylketten im Mittel 6 bis 16 Kohlenstoffatome.
  • Als nichtionische oberflächenaktive Waschaktivsubstanzen kommen in erster Linie Polyglykolätherderivate von Alkoholen, Fettsäuren und Alkylphenolen infrage, die 3 bis 30 Glykoläthergruppen und 8 bis 20 Kohlenstoffatome im Kohlenwasserstoffrest enthalten. Besonders geeignet sind Polyglykolätherderivate, in denen die Zahl der Äthylenglykoläthergruppen 5 bis 15 beträgt und deren Kohlenwasserstoffreste sich von geradkettigen, primären Alkoholen mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen oder von Alkylphenolen mit einer geradkettigen, 6 bis 14 Kohlenstoffatome aufweisenden Alkylkette ableiten.
  • Weitere geeignete nichtionische Waschrohstoffe sind die wasserlöslichen, 20 bis 250 Äthylenglykoläthergruppen und 10 bis 100 Propylenglykoläthergruppen enthaltenden Polyäthylenoxidaddukte an Polypropylenglykol, Äthylendiaminopolypropylenglykol und Alkylpolypropylenglykol mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette. Die genannten Verbindungen enthalten üblicherweise pro Propylenglykol-Einheit 1 bis 5 Äthylenglykoleinheiten. Auch nichtionische Verbindungen vom Typ der Aminoxide und Sulfoxide, die ggf. auch äthoxyliert sein können, sind verwendbar.
  • Als Polymerphosphate kommen'ion erster Linie Tripolyphosphate, insbesondere das Pentanatriumtriphosphat infrage. Die Triphosphate können auch im Gemisch mit höher kondensierten Phosphaten, wie Tetraphosphaten, oder ihren Hydrolyseprodukten, wie sauren oder neutralen Pyrophosphaten, vorliegen.
  • Die Polymerphosphate können auch ganz oder teilweise durch organische, komplexierend wirkende Aminopolycarbonsäuren ersetzt sein. Hierzu zählen insbesondere Alkalisalze der Nitrilotriessigsäure und Äthylendiaminotetraessigsäure. Geeignet sind ferner die Salze der Diäthylentriaminopentaessigsäure sowie der höheren Homologen der genannten Aminopolycarbonsäuren. Diese Homologe können beispielsweise durch Polymerisation eines Esters, Amids oder Nitrils des N-Essigsäureaziridins und anschließende Verseifung zu carbonsauren Salzen oder durch Umsetzung von Polyäthylenimin mit chloressigsauren oder bromessigsauren Salzen in alkalischem Milieu hergestellt werden. Weitere geeignete Aminopolycarbonsäuren sind Poly-(N-bernsteinsäure)-äthylenimine und Poly-(N-tricarballysäure)-äthylenimine, die analog den N-Essigsäurederivaten erhältlich sind.
  • Weiterhin können komplexierend wirkende polyphosphonsaure Salze anwesend sein, z.B. die Alkalisalze von Aminopolyphosphonsäuren, insbesondere Aminotri-(methylenphosphonsäure), 1 -Hydroxyäthan- 1, 1 -diphosphonsäure, Methylendiphosphonsäure, Äthylendiphosphonsäure sowie Salze der höheren Homologen der genannten Polyphosphonsäuren. Auch Gemische der vorgenannten Komplexierungsmittel sind verwendbar.
  • Als Waschalkalien kommen s.B. Alkalisilikate infrage, insbesondere Natriumsilikat, in dem das Verhältnis von Na20 Si02 1 : 3,5 bis 1 : 1 beträgt. Weiter geeignete Waschalkalien sind Carbonate, Bicarbonate und Borate des Natriums oder Kaliums. Die Menge der alkalisch reagierenden Stoffe einschließlich der Alkalisilikate und Phosphate soll so bemessen sein, daß der pH-Wert einer gebrauchsfähigen Lauge für Grobwäsche 9 bis 12 für Feinwäsche 6 bis 9 beträgt.
  • Als weiterer Mischungsbestandteil kommen Sauerstoff abgebende Bleichmittel, wie Alkaliperborate, -percarbonate, perpyrophosphate und -persilikate sowie Harnstoffperhydrat infrage.
  • Bevorzugt wird Natriumperborat in wasserfreier Form oder als Tetrahydrat verwendet. Zwecks Stabilisierung der Perverbindungen können die Mittel Magneslurasilikat enthalten, beispielsweise in Mengen von 3 bis 20 Gew.-%,bezogen auf die Menge an Perborat. Zur Textilwäsche bei Temperaturen unterhalb 700C anzuwendende Mittel, sogenannte Kaltwaschmittel,können Bleichaktivatoren aus der Klasse der N- und O-Acylverbindungen, insbesondere Tetraacetyläthylendiamin oder Tetraacetylglykoluril, als Pulverbestandteil enthalten. Die aus dem Bleichaktivator oder aus der Perverbindung bestehenden Pulverpartikel können mit Hüllsubstanzen, wie wasserlöslichen Polymeren oder Fettsäuren überzogen sein, um eine Wechselwirkung zwischen der Perverbindung und dem Aktivator während der Lagerung zu vermeiden.
  • Die Waschmittel können ferner optische Aufheller enthalten, insbesondere Derivate der Diaminostilbendisulfonsäure bzw.
  • deren Alkalimetallsalze. Geeignet sind z.B. Salze der 4,4'-Bis (-2"-anilino-4"-morpholino-1,3,5-triazinyl-6"-amino)-stilben-2,2s-disulfonsäure oder gleichartig aufgebaute Verbindungen, die anstelle der Morpholinogruppe eine Diäthanolaminogruppe, eine Methylaminogruppe oder eine ß-Methoxyäthylaminogruppe tragen. Weiterhin koiiiinen als Aufheller für Polyamidfasern solche vom Typ der Diarylpyrazoline infrage, beispielsweise 1-(-p-Sulfonamidophenyl)-3-(p-chlorphenyl) - g -pyrazolin sowie gleichar-tig aufgebaute Verbindungen, die anstelle der Sulfonamidogruppe eine Carboxymetllyl- oder Acetylaminogruppe tragen. Brauchbar sind ferner substituierte Aminocumarine, z.B. das 4-Methyl-7-dimethylamino- oder das 4-Methyl-7-diäthylaminocumarin. Weiterhin sind als Polyamidaufheller die Verbindungen 1 - (2-Benzimidazolyl )-2- ( 1-hydroxyäthyl-2-bensimidazolyl)-äthylen und 1-thyl-3-phenyl-7-diäthylamino-carbostyril brauchbar. Als Aufheller für Polyester-und Polyamidfasern sind die Verbindungen 2,5-Di-(2-benzoxazolyl)-thiophen, 2- (2-Benzoxazolyl)-naphtho 2 ,3- -thiophen und 1,2-Di-(5-methyl-2-benzoxazolyl)-äthylen geeignet. Weiterhin können Aufheller vom Typ der substituierten Diphenylstyrile anwesend sein. Auch Gemische der vorgenannten Aufheller können verwendet werden.
  • Die Mittel können ferner Enzyme aus der Klasse-der Proteasen, Lipasen und Amylasen bzw. deren Gemische enthalten. Besonders geeignet sind aus Bakterienstämmen oder Pilzen, wie Bacillus subtilis, Bacillus licheniformis und Streptomyces griseus gewonnene enzymatische Wirkstoffe, die gegenüber Alkali, Perverbindungen und anionische Waschaktivsubstanzen relativ beständig sind und auch bei Temperaturen zwischen 500 und 70 0C noch nicht nennenswert inaktiviert werden.
  • Weitere Bestandteile, die in den erfindungsgemäßen Mitteln enthalten sein können, sind Neutralsalze, insbesondere Natriumsulfat, bacteriostatische Stoffe, wie halogenierte Phenoläther und -thioäther, halogenierte Carbanilide und Salicylanilide sowie halogenierte Diphenylmethane, ferner Farb- und Duftstoffe.
  • Flüssige Mittel können außerdem hydrotope Substanzen und Lösungsmittel enthalten, wie Alkalisalze der Bensol-, Toluol- oder Xylolsulfonsäure, Harnstoff, Glycerin, Polyglycerin) Di- oder Triglykol, Polyäthylenglykol, Äthanol, i-Propanol und Ätheralkohole.
  • Gegebenenfalls können die Waschmittel noch bekannte Schaumdämpfungsmittel enthalten, wie gesättigte Fettsäuren oder deren Alkalimetallseifen mit 20 bis 24 Kohlenstoffatomen, höhermolekulare Fettsäureester bzw. Triglyceride, Paraffine, Trialkylmelamine und Silikonantischallmmittel, Zur weiteren Steigerung des Schmutztragevermögens können noch weitere bekannte Vergrauungsinhibitoren, insbesondere Natriumcelluloseglykolat (Carboxymethylcellulose) zugesetzt werden. Die gemeinsame Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungenund des Celluloseglykolats ist insbesondere bei der Reinigung von Textilien aus Cellulosefasern und Synthesefasern enthaltenden Mischgeweben von Vorteil.
  • ple qualitative und quantitative Zusammensetzung der Waschmittel hängt weitgehend von deren Einsatzgebiet ab. Der Gehalt an den erfindungsgemäß zu verwendenden Vergrauungsinhibitoren beträgt in den zusammengesetzten Waschmitteln 0,1 bis 10, vorzugsweise 0,2 bis 5 Gewichtsprozent, Die Differenz von 90 bis 99,9, vorzugsweise 95 bis 99,8 Gew.-% entfällt auf sonstige Waschmittelbestandteile, deren quantitative Zusammensetzung folgendem Schema entsprechen kann (Angaben in Gewichtsprozent): 1 bis 40 % mindestens einer Verbindung aus der Klasse der anionischen, nichtionischen und zwitterionischen Waschaktivsubstanzen, 10 bis 80 % mindestens eines Aufbausalzes aus der Klasse der Polymerphosphate, Sequestrierungsmittel und Waschalkalien, 10 bis 50 % einer Perverbindung, insbesondere kristallwasserhaltiges oder wasserfreies Natriumperborat, sowie deren Gemische mit Stabilisatoren und Aktivatoren, 0,1 bis 20 % sonstige Hilfs- und Zusatzstoffe.
  • Die Waschaktivsubstanzen können bis zu 100 %, vorzugsweise 5 bis 70 % aus Verbindungen vom Sulfonat- und bzw. oder Sulfattyp, bis zu 100 %, vorzugsweise 5 bis 40 % aus nichtionischen Verbindungen vom Polyglykoläthertyp und bis 2;u 100 , vorzugsweise 10 bis 50 % aus Seife bestehen. Die Aufbausalze können bis zu 100 %, vorzugsweise 25 bis 95 % aus Alkalimetalltriphosphaten und deren Gemischen mit Alkalimetallpyrophosphaten, bis zu 100 O/o, vorzugsweise 5 bis 50 $ aus einem Alkalimetallsalz eines Komplexierungsmittels aus der Klasse der Polyphosphonsäuren, Nitrilotriessigsäure, Äthylendiaminotetraessigsäure und bis zu 100 %, vorzugsweise 5 bis 75 % aus mindestens einer Verbindung aus der Klasse der Alkalimetallsilikate, Alkalimetallcarbonate und Alkalimetallborate zusammengesetzt sein.
  • Zu den sonstigen Hilfs- und Zusatzstoffen zählen neben den optischen Aufhellern insbesondere die Schauminhibitoren, die in den erfindungsgemäßen Mitteln in einer Menge bis zu 5 %, vorzugsweise in einer Menge von 0,2 bis 3 % anwesend sein können, ferner die Enzyme, die in einer Menge bis zu 5 %, vorzugsweise 0,2 bis 3 % vorliegen können und die Carboxymethylcellulose, deren Anteil bis zu 5 %, vorzugsweise 0,2 bis 3 %, betragen kann.
  • Beispiele Die vergrauungsinhibierende Wirkung der in den folgenden Beispielen beschriebenen Verbindungen wurde nach der bekannten "Soil-Redeposition"-Methode geprüft (vergl. H. STAPEL "Textil-Praxis" Bd. 3, Seite 264 (1954)). Dabei wurden in einer Laborwaschmaschine (Launder-O-meter, ATLAS, Chicago USA) Seweils 4 Läppchen aus dem zu untersuchenden Gewebe von 8,3 g Gesamtgewicht zusammen mit 1,3 g eines künstlich angeschmutzten Baumwollgarnes 30 Minuten bis zu dreimal gewaschen.
  • Danach wurde der Reflexionswert mit einem Photometer (Elrepho der Firma CARL ZEISS, unter Verwendung des Filters Nr. 6) ermittelt.
  • Die zur Anschmutzung des Bäumwollgarnes benutzte praxisnahe Staub/Hautfettkoinbination bestand aus einem Gemisch von Kaolin, Eisenoxidschwarz, Ruß und synthetischem Hautfett (aus 1/3 Fettsäuren, 1/3 Fett und 1/3 Kohlenwasserstoffen). Das Baumwollgarn enthielt nach der Anschmutzung ca. 11 % Pigmente und ca. 2 % Hautfett.
  • Verwendet wurde ein Waschmittel der Zusammensetzung (in Gewichtsprozent): 8 % n-Dodecylbenzolsulfonat (Na-Salz) 3 % Talgalkohol (JZ 50) mit 10 Äthylenglykoläthergruppen 3 % Na-Seife aus gesättigten C12-C22-Fettsäuren 40 % Pentanatriumtriphosphat 22 % Natriumperborat 3,5 % Natriumsilikat (Na2O:SiO2=1:3,3) 2,5 % Magnesiumsilikat 0,2 % Na-Äthylendiaminotetraacetat 0,3 % optische Aufheller.
  • Diesem Mittel wurden 4 96 an Vergrauungsinhibitoren zugesetzt.
  • Die Differenz bis 100 96 entfiel auf Natriumsulfat.
  • Die Anwendungskonzentration der Waschmittel betrug 5 g/l, die Härte des Wassers 100 dH. Die Textilproben aus Synthesegewebe sowie die Mischgewebe aus veredelter Baumwolle und Synthesefaser wurden bei 40 bis 600C,,die aus veredelter Baumwolle bei 950C gewaschen. Das Gewichtsverhältnis von Textilgut zu Waschflotte (Flottenverhältnis) betrug 1 : 30 bzw. 1 : 12. Nach einer Waschdauer von 30 Minuten wurden die Textilproben viermal mit destilliertem Wasser gespült. Nach drei Waschbehandlungen wurde der Weißgrad der Proben auf photometrischem Wege bestimmt. Zum Vergleich wurden Waschversuche ohne Anwendung eines Vergrauungsinhibitors durchgeführt. Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt.
  • Aus den Remissionswerten geht hervor, daß bei Anwendung der erfindungsgemäßen Polyhydroxyalkylamine in allen Versuchen eine geringere Vergrauung der Textilfasern eintritt.
  • Wurde anstelle der erfindungsgemäßen Mittel Carboxymethylcellulose verwendet, so wurde bei den Geweben aus Synthesefasern bzw. solchen aus ausgerüsteter Baumwolle keine nennenswerte Verbesserung gegenüber dem Vergleichswert ohne Vergrauungsinhibitor erzielt, d.h. die Zunahme der Remissionswerte lag unter 1 5'.
  • Als Vergrauungsinhibitoren wurden die folgenden Verbindungen verwendet: 1. N-Decyl-N'-pentahydroxyhexyl-N,N'-dShydroxyäthyl-propylendiamin 2. N-Dodecyl-N' -pentahydroxyhexyl-N,N' -dihydroxyäthyl-propylendiamin 3. N-Tetradecyl-N'-pentahydroxyhexyl-N,N'-dShydroxyäthyl-propylendiamin 4. N-Cocosalkyl-N'-pentahydroxyhexyl-N,N'-dihydroxySthyläthylendiamin 5. N-Cocosalkyl-N'-penta'hydroxyhexyl-N,N'-dlhydroxyäthylhexamethylendiamin Unter "Cocosalkyl" wird ein Gemisch der Kettenlänge C12-18 (mittlere Kettenlänge C13,2) verstanden, das aus Cocosfettsäuren gewonnen wurde.
    Baumwolle Polypropylen Polyester Polyurethan Polyester/
    hochveredelt Baumwolle
    Beispiel 95°C 1:12 95°C 1:30 60°C 1:30 60°C 1:30 60°C 1:30
    1 61,8 25,7 50,8 66,5 66,4
    2 61,2 28,7 51,4 68,3 70,3
    3 63,9 30,7 58,2 68,6 70,2
    4 64,2 30,5 59,1 69,0 71,4
    5 63,9 31,2 58,8 69,2 70,0
    ohne Zusatz 54,6 24,4 38,3 64,1 58,5

Claims (3)

  1. Patentansprüche 1. Waschmittel mit einem Gehalt an'mindestens einer oberflächenaktiven Waschaktivsubstanz und mindestens einem Aufbausalz aus der Klasse der Polymerphosphate, Sequestrierungsmittel und Waschalkalien, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Mengen von 0,1 bis 10 Gewichtsprozent eines N-Alkylpolyhydroxyalkylamins nachstehender Formel enthalten: in der R einen Alkylrest mit 10 bis 22 Kohlenstoffatomen, m die Zahlen 5 oder 4 und n eine ganze Zahl von 2 bis 6 bedeuten.
  2. 2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Formel m = 4 bedeutet.
  3. 3. Mittel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie bis zu 5 Gew.-%,vorzugsweise 0,2 bis 3 Gew.'-5' an Carboxymethylcellulose, vorzugswe-se in Form der Alkalisalze enthalten.
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