DE2226471C3 - Differential verstärker - Google Patents
Differential verstärkerInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
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- H03F3/45—Differential amplifiers
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Description
Die Erfindung betrifft einen Differentialverstärker mit einem ersten und einem zweiten Stromversorgungsanschluß,
bei dem die Emitter der Eingangs-Transistoren über eine Konstantstiomquelle mit dem
ersten Versorgungsaiischluß verbunden sind und das
Eingangssignal mindestens der Basis des einen Eingangstransistors des Differentialverstärkers zugeführt
wird.
Bei Anwendung von inbesondere monolithischen, integrierten Schaltkreisen werden Dilferentialverstärker
häufig verwendet, um Differential-Ausgangsströme zu liefern, die den Verstärkern zugeführte
Differential-Eingangssignale (siehe z. B. die USA.-Patentschrift 3 522 248) repräsentieren. Es ist oft
notwendig, zwei oder mehr Stufen kaskadenartig anzuordnen (siehe z. B. USA.-Patentschrift
3 622 903), um die gewünschte Verstärkung zu erhalten, doch ergibt sich bei derartigen vielstufigen
Differential-Verstärkern der Nachteil, daß für jeden einzelnen Differential-Verstärker eine getrennte
Stromquelle verwendet werden müßte. Die Spannungsanforderungen dieses Schaltkreises steigen
dann mit einem vom Spannungsabfall in der Stromquelle abhängigen Faktor an. Außerdem mußte eine
Vorspannung für jede Stromquelle vorgesehen werden. Daher war die Schaffung eines Differential-Stromverstärkers
für einen integrierten Schaltkreis wünschenswert, der ohne die bisher benötigten
Stromquellen und daher mit niedrigeren Spannungsanforderungen arbeiten kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines kaskadenartig geschalteten Differential-
3 '4
Stromverstärkers, insbesondere von monolithischer, daß das feste Spannungspotential durch einen Spanintegrierter
Bauart, der keine zusätzliche Stromquelle nungsteiler zwischen den Stromversorgungsanschlüsbenötigt.
sen gebildet wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- Gleiches gilt für eine Weiterbildung, bei der die
löst, daß eine dritte, zweiteilige Tn.nsistoranordnung 5 Konstantstromquelle aus einem Transistor besteht,
mit erstem und zweitem Kollektor und mit minde- dessen Leitfähigkeitstyp dem der Ejjngangtransistostens
einer Basis und einem Emitter, durch eine vierte ren entspricht und dessen Basis über einen Spar.
Transistoranordnung mit mindestens einem Kollek- nungstei..: zwischen den Stromversorgungsanschlüstor,
mindestens einer Basis und mindestens einem sen auf festem Potential gehalten wird.
Emitter; durch eine Verbindung zwischen Gen Emit- ίο Weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten tern dei dritten und vierten Transistoranordnung mit der Erfindung ergeben sich aus der Darstellung eines dem zweiten Stromversorgungsanschluß; durch eine Ausfiihrungsbeispicls sowie aus der folgenden BeVerbindung zwischen dem Kollektor des ersten Ein- Schreibung,
gangstransistors mit der Basis der dritten Transistor- Es zeigt
Emitter; durch eine Verbindung zwischen Gen Emit- ίο Weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten tern dei dritten und vierten Transistoranordnung mit der Erfindung ergeben sich aus der Darstellung eines dem zweiten Stromversorgungsanschluß; durch eine Ausfiihrungsbeispicls sowie aus der folgenden BeVerbindung zwischen dem Kollektor des ersten Ein- Schreibung,
gangstransistors mit der Basis der dritten Transistor- Es zeigt
anordnung au einem ersten Verbindungspunkt und 15 F i g. 1 ein schematisches Diagramm einer Aus-
durch eine Verbindung zwischen dem Kollektor des führungsform der Erfindung und
zweiten Eingdügstransistors und der Basis der vierten F i g. 2 ein schematisches Diagramm einer anderen
TransistoranorOi^ng an einem zweiten Verbindungs- Ausführungsform der Erfindung,
punkt durch eine Zusammenführunj des ersten KoI- In den F i g. 1 und 2 sind die Teile der Schaltung,
lektors der dritten Transistoranordnung und dem »o die in einem monolithischen, integrierten Schaltkreis
einen Kollektor der vierten Transistoranordnung an aufgebaut werden können, durch gestrichelte Linien
einem dritten Verbinaungspunkt, der über Rück- umschlossen. Die von den gestrichelten Linien um-
koppelungsimpedanzen mit dem ersten und dem schlossenen Schaltkreiskomponenten können als unab-
zweiten Verbindungspunkt verbunden ist, und durch hängige integrierte Schaltkreis-Chips hergestellt wer-
einen Ausgang, der mit dem zweiten Kollektor der 25 den, oder sie können Teile eines größeren Chips dar-
dritten Transistoranordnung verbunden ist. stellen, auf denen noch andere Schaltkreiskompo-
Das hat den Vorteil, daß durch Verwendung von nenten und Funktionen vorhanden sind.
Transistoren entgegengesetzter Leitfähigkeit in bei- In F i g. 1 ist ein Betriebs-Gleichspannungsden Stufen und durch Rückkoppelungswiderslände Potential (B + ) an einen Anschluß 10 geführt, der hohe Verstärkung bei nur einer einzigen Stromquelle 30 wiederum mit einem Verbindungsstück 11 auf dem erreicht werden kann. integrierten Schaltkreis-Chip verbunden ist. Ein Besonders geeignet für monolithische Bauweisen Spannungsteiler mit einer Diode 12 und zwei Widerist eine Ausführungsform, bei der der Verstärker ein ständen 13 und 15 ist zwischen dem Anschlußstück monolithisch integrierter Schaltkreis ist, daß die 11 und einem geerdeten Anschlußstück 16 verbundritte und vierte Transistoranordnung Lateral-PNP- 35 den, um Betriebs-Vorspannungs-Potentiale für den Transistoren sind, wobei der dritte Transistor ein Schaltkreis zu liefern. Der Stromverstärker enthält Dual-Kollektor-Transistor ist, der einen Emitter, eine einen Eingangs-Differential-Verstärke·-17, der aus Basis und zwei Kollektoren besitzt. zwei L ateral-PNP-Transistoren 19 und 20 besteht, Sind zwei Ausgänge erforderlich, kann gemäß deren Emitter mit dem Kollektor eines Lateraleiner weiteren Ausführungsform der Differential- 4° PNP-Transistors 21 verbunden ist, der einen konstanverstärker so aufgebaut werden, daß die vierte Tran- ten Betriebsstrom an den DiTerential-Verstärker 17 sistoranordnung wie die dritte Transistoranordnung liefert. Der Emitter des Stromquellen-Transistors 21 einen ersten und zweiten Kollektor aufweist, wobei ist über einen Emitter-Widerstand 22 mit dem Verdie zweiten Kollektoren Differentialausgänge bilden. bindungsstück 11 verbunden, und die Basis des Tran-Soll ein monolithischer Aufbau gewählt werden, 45 sistors 21 ist mit der Verbindung zwischen der Diode ist es zweckmäßig, wenn die vierte Transistoranord- 12 und dem Widerstand 13 verbunden, so daß die nung ein Dual-Kollektor-Lateral-Transistor mil Diode 12 ein Betriebs-Vorspannungs-Potential und einem Emitter, einer Basis und zwei Kollektoren ist. eine Temperaturkompensation für den Stromquellen-Günstig ist es auch, wenn gemäß einer anderen transistor 21 liefert.
Transistoren entgegengesetzter Leitfähigkeit in bei- In F i g. 1 ist ein Betriebs-Gleichspannungsden Stufen und durch Rückkoppelungswiderslände Potential (B + ) an einen Anschluß 10 geführt, der hohe Verstärkung bei nur einer einzigen Stromquelle 30 wiederum mit einem Verbindungsstück 11 auf dem erreicht werden kann. integrierten Schaltkreis-Chip verbunden ist. Ein Besonders geeignet für monolithische Bauweisen Spannungsteiler mit einer Diode 12 und zwei Widerist eine Ausführungsform, bei der der Verstärker ein ständen 13 und 15 ist zwischen dem Anschlußstück monolithisch integrierter Schaltkreis ist, daß die 11 und einem geerdeten Anschlußstück 16 verbundritte und vierte Transistoranordnung Lateral-PNP- 35 den, um Betriebs-Vorspannungs-Potentiale für den Transistoren sind, wobei der dritte Transistor ein Schaltkreis zu liefern. Der Stromverstärker enthält Dual-Kollektor-Transistor ist, der einen Emitter, eine einen Eingangs-Differential-Verstärke·-17, der aus Basis und zwei Kollektoren besitzt. zwei L ateral-PNP-Transistoren 19 und 20 besteht, Sind zwei Ausgänge erforderlich, kann gemäß deren Emitter mit dem Kollektor eines Lateraleiner weiteren Ausführungsform der Differential- 4° PNP-Transistors 21 verbunden ist, der einen konstanverstärker so aufgebaut werden, daß die vierte Tran- ten Betriebsstrom an den DiTerential-Verstärker 17 sistoranordnung wie die dritte Transistoranordnung liefert. Der Emitter des Stromquellen-Transistors 21 einen ersten und zweiten Kollektor aufweist, wobei ist über einen Emitter-Widerstand 22 mit dem Verdie zweiten Kollektoren Differentialausgänge bilden. bindungsstück 11 verbunden, und die Basis des Tran-Soll ein monolithischer Aufbau gewählt werden, 45 sistors 21 ist mit der Verbindung zwischen der Diode ist es zweckmäßig, wenn die vierte Transistoranord- 12 und dem Widerstand 13 verbunden, so daß die nung ein Dual-Kollektor-Lateral-Transistor mil Diode 12 ein Betriebs-Vorspannungs-Potential und einem Emitter, einer Basis und zwei Kollektoren ist. eine Temperaturkompensation für den Stromquellen-Günstig ist es auch, wenn gemäß einer anderen transistor 21 liefert.
Weiterbildung die Rückkopplungsimpedanzen Wider- 5» Die Basis des Transistors 19 ist mit einem Bezugsständc
von gleichem Wert sind. spanniings-Potential versehen, das von der Verbin-Für
nichtmonolithische Bauweisen ist es zweck- dung zwischen den Widerständen 13 und 15 hermäßig,
wenn die dritte und vierte Transistoranord- geleitet wird, und Eingangssignale werden der Basis
nung jeweils zwei Transistoren umfaßt, deren Emitter des Transistors 20 auf einem Anschlußstück 24 zumit
dem zweiten Stromversorgungsanschluß ver- 55 geführt, so daß die relative Zuleitung der Transistobunden
sind, wobei die Basen der jeweils zwei Tran- ren 19 und 20 abhängig ist von der relativen Größe
sistoren miteinander verbunden sind, um den ersten der den Basen dieser Transistoren zugeführten
bzw. zweiten Verbindungspunkt zu bilden, und daß Potentiale. Wenn das Eingangs-Potcntia! an dem Andie
Kollektoren von jeweils einem Transistor der schlußstück 24 gleich ist zu dem Potential an der
Transistorpaare miteinander verbunden sind, um den 6o Basis des Transistors 19, sind die Transistoren 19
dritten Verbindungspunkt zu bilden, und daß die und 20 gleich leitend und teilen den Strom gleich
Ausgänge auch den Kollektoren verbleibenden Tran- auf, der von der Stromquelle 21 geliefert wird. Wenn
sistoren angeschlossen sind. das dem Eingangs-Verbindungsstück 24 zuueführte
Ist nur ein Eingangssignal vorhanden, kann gemäß Potential positiver ist als das Bezugs-Potenti?! an der
einer anderen günstigen Weiterbildung die Basis des 65 Basis des Transistors 19, leitet der Transistor 19 mehr
zweiten Eingangs-Transistors auf einem festen Span- Strom als der Transistor 20. und umgekehrt.
nungspotenti«] gehalten werden. Um einen zusätzlichen Gewinn für die Differen-Besonders einfach wird die Schaltung dadurch, tial-Ströme zu erhalten, die an den Kollektoren der
nungspotenti«] gehalten werden. Um einen zusätzlichen Gewinn für die Differen-Besonders einfach wird die Schaltung dadurch, tial-Ströme zu erhalten, die an den Kollektoren der
Transistoren 19 und 20 erscheinen, ist eine Ausgangs- Die Ausgangsströme an den Kollektoren der Tran-
Stufe vorgesehen, die aus vier NPN-Transistoren 25. sistoren 25 und 28 werden an zwei Ausgangs-An-26,
27 und 28 bestehen. Der Kollektor des Tran- schlußstücke 35 und 36 angelegt bzw. als Ausgangssistors
19 ist gemeinsam an die Basen der Transisto- ströme an zwei Ausgangsanschlüsse A und Ii. Die
ren 25 und 26 angeschlossen, und über einen Wider- 5 absoluten Größen dieser Ausgangsströme und die
stand 29 ebenfalls mit dem Kollektor des Transistors DifTerenzkomponenie zwischen diesen Strömen kann
26. In ähnlicher Weise ist der Kollektor des Tran- höher oder niedriger gelegt weiden durch Verändesistors
20 gemeinsam mit den Basen der Transistoren rung der relativen Emitierflächen der Transistoren
27 und 28 verbunden, und über einen Widerstand 30 25 und 26 und der Transistoren 28 und 27. Aus
mit dem Kollektor des Transistors 27, und die Wider- io einem Studium der F i g. 1 ist zu erkennen, daß die
stände 29 und 30 besitzen gleiche Widerstandswerte. Eingangsströme, die der Ausgangsstufe 25, 26, 27, 28
Die Emitter aller Transistoren 25, 26, 27 und 28 von den Transistoren 19 und 20 zugeführt werden,
sind gemeinsam mit dem geerdeten Verbindungs- beide über einem Diodenübergang in der Form des
stück 16 verbunden. Um den Differential-Betrieb der Emitter-Basis-Überganges der Transistoren 26 bzw.
Ausgangsstufe aufrechtzuerhalten, sind die Kollek- I5 27 abfallen, so daß die Spannung, die benötigt wird,
toren der Transistoren 26 und 27 miteinander ver- um den Teil der Schaltung zu betreiben, der mit den
bunden. Daher sind die Widerstände 29 und 30 wirk- Kollektoren der Transistoren 19 und 20 verbunden
sam über die Kollektoren der Transistoren 19 und 20 ist, ungefähr 0,7 Volt beträgt (1 Φ).
verbunden, wobei die Verbindung zwischen den Die gegenseitige Verbindung der Kollektoren der
verbunden, wobei die Verbindung zwischen den Die gegenseitige Verbindung der Kollektoren der
Widerständen 29 und 30 gemeinsam mit den Kollek- 20 Transistoren 26 und 27 in dem Schaltkreis eintoren
der Transistoren 26 und 27 verbunden sind. schließlich der Rückkopplungswiderstände 29 und 30
Diese Verbindung der Widerstände 29 und 30 mit bewirkt, daß die Ausgangsstufe einschließlich der
den Transistoren 26 und 27 liefert ein Rückkopp- Transistoren 25 bis 28 einen vergrößerten Differenzlungsschaltkreis,
der bewirkt, daß die den Transisto- stromgewinn liefert, obwohl eine zusätzliche Ausren
26 und 27 von den Transistoren 19 und 20 zu- 25 gangsstromquelle nicht für die Emitter der Transigeführten
Ströme gezwungen werden, in die Kollek- stören 26 und 27 vorgesehen ist. Durch Beseitigung
toren der Transistoren 26 und 27 zu fließen. Wenn dieser zusätzlichen Stromquelle, die normalerweise
daher die an den Kollektoren der Transistoren 19 über eine zusätzliche Kaskadenstufe in einem viel-
und 20 auftretenden Eingangsströme verschieden stufigen Differential-Stromverstärker verwendet wird,
sind, wird eine Differential-Spannung über den 30 ist es möglich, den Schaltkreis über ein geringeres
Widerständen 29 und 30 erzeugt, und diese erscheint Potential zu betreiben, als ts möglich ist, wenn
zwischen den Basen der Transistoren 26 und 27. eine derartige zusätzliche Stromquelle verwendet
Diese Differential-Spannung bewirkt einen unter- wird.
schiedlichen Stromfluß in den Transistoren26und27. Obwohl die in Fig. 1 gezeigte Schaltung eine
Bei kleinen Differential-Strömen, die an den Kollek- 35 Gleichtaktverstärkung von 1 für die Ausgangsstufe 25
toren 19 und 20 auftreten, wird der Differential- bis 28 aufweist, kann ein wesentlich vergrößerter
Strom A id zwischen den Transistoren 26 und 27 durch Differential-Gewinn durch die Verwendung der
die folgende Gleichung gegeben, wobei angenommen Rückführungswiderstände 29 und 30 erzielt werden,
wird, daß die Transistoren 26 und 27 aufeinander so daß die Nachteile des Verlustes der Gleichtaktangepaßt
sind: 40 unterdrückung in der Ausgangsstufe im wesentlichen
ausgeglichen werden durch die Vorteile des Differential-Gewinns, der ohne die Notwendigkeit einer
.. zusätzlichen Stromquelle erreicht wird.
^ ' In F i g. 2 ist eine andere Variation der in F i g. 1
45 gezeigten Schaltung gezeigt, bei der eine PNP-T ransistor-Ausgangsstufe
gezeigt ist, die als monolithi-In der Gleichung bedeutet R die Summe des Wider- scher, integrierter Schaltkreis unter der Verwendung
Standes der Widerstände 29 und 30. von zwei Dual-Kollektor-Lateral-PNP-Transistoren
.M1 den Eingangs-Differential-Strom, der von den aufgebaut ist. Bei Betrachtung der Fig. 1 ist zu
Kollektoren der Transistoren 19 und 20 erhalten 50 erkennen, daß die Basen der Transistoren 25 und 26
wird, und K, T und q ihre gewöhnlichen Bedeutun- und deren Emitter jeweils beide an gemeinsame
gen. Anschlüsse geführt sind, wie auch die vergleichbaren
Wenn die Transistoren 25 und 28 so ausgewählt Elektroden der Transistoren 27 und 28, wobei nur
werden, daß sie an die Transistoren 26 und 27 jeweils die Kollektor-Elektrode dieser vier Transistoren von
angepaßt sind, ist der Ausgangs-Differential-Strom/0 55 Fig. 1 an verschiedene Punkte in dem Schaltkreis
gleich dem Differential-Strom zwischen den Tran- angeschlossen sind. Daher ist es möglich, den in
sistoren 26 und 27: F i g. 1 gezeigten Schaltkreis durch die Verwendung
von Dual-Kollektor-Transistoren aufzubauen, die entweder NPN- oder PNP-Transistoren sein können,
(2) 60 wie es in F i g. 2 gezeigt ist.
Die in F i g. 2 gezeigte Schaltung arbeitet im wesentlichen in der gleichen Weise, wie die in F i g. 1
daher ist der Differential-Gewinn dieses Systems: gezeigte Schaltung, mit der Ausnahme, daß der Ein-
Σϊ R gangs-Differenzverstärker 117 in der Form eines
65 Paares von NPN-Transistoren 119 und 120 aufge-
4 KT_ (3) baut ist, die von einem Stromquellen-Transistor 121
g mit Strom versorgt werden, dessen Emitter mit einem
geerdeten Anschlußstück 116 über einen Emitter-
Widerstand 122 verbunden ist. Eingangssignale werden der Basis des Transistors 120 auf einem Anschlußstüek
124 zugeführt, und die vorspannenden Potentiale zur Schaffung der Gleichspannungs-Bezugspegel
für den Betrieb des Schaltkreises werden von einem Spannungsteiler in der Form eines Paares
von Widerständen 113 und 115 erhalten, die in Serie mit einer Diode 112 zwischen einem ß J--Eingangs-Anschlußstück
111 und dem geerdeten Anschlußstück 116 angeschlossen sind. Die Wirkung dieses Teils des Schaltkreises ist die gleiche, wie die Wirkung
des in F i g. 1 gezeigten Schaltkreises.
Die Ausgangs-Transistorstufen von F i g. 2 bestehen aus zwei Lateralen-PNP-Dual-Kollektor-Transistoren
126 bzw. 127, wobei die Basis des Transistors 126 Strom von dem Kollektor des Transistors
119 erhält, und die Basis des Transistors 126 Strom von dem Kollektor des Transistors 120 erhält. Der
erste Kollektor 126a des Transistors 126 ist mit seiner Basis über einen Rückführwiderstand 129 verbunden.
Ein vergleichbarer Kollektor 127 a des Transistors 127 ist über einen Rückführwiderstand
130 mit seiner Basis verbunden. Ein zweiter Kollektor 126b des Transistors 126 liefert einen ersten Ausgangstrom
an ein Ausgangsverbindungsstück 135, und der zweite Kollektor 127 b des Transistors 127
liefert einen zweiten Ausgangsstrom an ein Ausgangsverbindungsstück 136. Diese Ausgangsströme,
die von den Transistorkollektoren 126 ft und 127 b geliefert werden, sind vergleichbar mit den Strömen,
die von den Kollektoren der Transistoren 25 und 28 der F i g. 1 geliefert werden.
Durch Veränderung der relativen Flächen der Kollektoren 126a und 126b und der relativen
Flächen der Kollektoren 127a und 127b ist es möglieh, den Größenfaktor zwischen den Eingangsstellen
der Transistoren 126 und 127 und den Ausgangsteilen in der gleichen Weise zu verändern, wie auch
eine Anpassung gemacht werden kann bei den vier separaten Transistoren, die in F i g. 1 gezeigt sind.
Wenn nur ein einzelner Ausgang der Ausgänge A oder B gewünscht wird, könnte der zusätzliche Kollektor,
der mit dem Ausgang verbunden ist, beseitigt werden. Der Rest des Schaltkreises bleibt der gleiche,
um einen einzigen Ausgang zu schaffen, der die Veränderungen des Differenzstromes darstellt, der
von den Transistoren 119 und 120 geleitet wird. Die Rückführungsschaltung in der Form der Widerstände
129 und 130 wirkt, in der gleichen Weise in F i g. 2, wie die vergleichbare Rückführschaltung einschließlich
der Widerstände 29 und 30 der in Fig. 1 gezeigten Schaltung
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (9)
1. Difterentialverstärker mit einem ersten und
einem zweiten Stromversorgungsanschluß, bei dem die Emitter der Eingangs-Transistoren über
eine Konstantstromquelle mit dem ersten Versorgungsanschluß verbunden sind und das Eingangssignal
mindestens der Basis des einen Eingangstransistors des Differentialverstärkers zugeführt
wird, gekennzeichnet durch eine dritte, zweiteilige Transistoranordnung (25/26;
126) mit erstem und zweitem Kollektor und mindestens einer Basis und einem Emitter, durch
eine vierte Transistoranordnung (27/28; 127) mit mindestens einem Kollektor, mindestens einer
Basis und mindestens einem Emitter; durch eine Verbindung zwischen den Emittern der dritten
und vierten Transistoranordnung (25/26; 126 bzw. 27/28; 127) mit dem zweiten Stromversor- ao
gungsanschluß (16, 116); durch eine Verbindung zwischen dem Kollektor des ersten Eingangstransistors (19; 119) mit der Basis der dritten
Transistoranordnung (25, 26; 126) an einem ersten Verbindungspunkt und durch eine Verbindung
zwischen dem Kollektor des zweiten Eingangstransistors (20; 120) und der Basis der
vierten Transistoranordnung (27, 28; 127) an einem zweiten Verbindungspunkt durch eine Zusammenführung
des ersten Kollektors (126 a) der dritten Transistoranordnung (25, 26; 126) und
dem einen Kollektor (127a) der vierten Transistoraüordnung
(27, 28; 127) an einem dritten Verbindungspunkt, der über Rückkoppel ungsimpedanzen
(29, 30 bzw. 129, 130) mit dem ersten und dem zweiten Verbindungspunkt verbunden
ist, und durch einen Ausgang (35), der mit dem zweiten Kollektor (Kollektor von 25
bzw. Kollektor 126 b von 126) der dritten Transistoranordnung verbunden ist
2. Differentialverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker ein
monolithischer, integrierter Schaltkreis ist, daß die dritte und vierte Transistoranordnung (126,
127) Lateral-PNP-Transistoren sind, wobei der
dritte Transistor (126) ein Dual-Kollektor-Transistor ist, der einen Emitter, eine Basis und zwei
Kollektoren (126 a, 126 ft) besitzt.
3. Differentialverstärker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vierte
Transistoranordnung (27, 28; 127) wie die dritte Transistoranordnung (25, 26; 126) einen ersten
und zweiten Kollektor (127 β, 127 b) aufweist, wobei die zweiten Kollektoren (126 ύ, 1276)
Differentialausgänge bilden.
4. Differentialverstärker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vierte Transistoranordnung
(127) ein Dual-Kollektor-Lateral-Transistor
mit einem Emitter, einer Basis und zwei Kollektoren (127 a, 127 ft) ist.
5. Differentialverstärker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückkoppelungsimpedanzen (29 oder 129 bzw. 30 oder 130) Widerstände von
gleichem Wert sind.
6. Differentialverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte und vierte
Transistoranordnung jeweils zwei Transistoren (25, 26 bzw. 27, 28) umfaßt, deren Emitter mit
dem zweiten Stromversorgungsanschluß (16) verbunden sind, wobei die Basen der jeweils zwei
Transistoren (25, 26 bzw. 27, 28) miteinander verbunden sind, um den ersten bzw. zweiten Verbindungspunkt
zu bilden, und daß die Kollektoren von jeweils einem Transistor (26 bzw. 27) der Transistorenpaare (25, 26 bzw. 27, 28) miteinander
verbunden sind, um den dritten Verbindungspunkt zu bilden, und daß die Ausgänge
auch den Kollektoren verbleibenden Transistoren (25, 28) angeschlossen sind.
7. Differentialverstärker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Basis des zweiten Eingangs-Transistors (19; 119) auf einem festen Spannungspotential
gehalten wird.
8. Differentialverstärker nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Spannungspotential durch einen Spannungsteiler (12,13,15;
112, 113, 115) zwischen den Stromversorgungsanschlüssen (11,16; 111,116) gebildet wird.
9. Differentialverstärker nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Konstantstromquelle aus einem Transistor (21; 121) besteht, dessen Leiitähigkeitstyp
dem der Eingangstransistoren entspricht und dessen Basis über einen Spannungsteiler (12, 13,
15; 112, 113, 115) zwischen den Stromversorgungsanschlüssen (11, 16; 111, 116) auf festem
Potential gehalten wird.
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |