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DE222484C - - Google Patents

Info

Publication number
DE222484C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
shaft
cam
different
rocking movements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT222484D
Other languages
English (en)
Publication of DE222484C publication Critical patent/DE222484C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G3/00Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
    • A23G3/02Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
    • A23G3/0236Shaping of liquid, paste, powder; Manufacture of moulded articles, e.g. modelling, moulding, calendering
    • A23G3/0252Apparatus in which the material is shaped at least partially in a mould, in the hollows of a surface, a drum, an endless band, or by a drop-by-drop casting or dispensing of the material on a surface, e.g. injection moulding, transfer moulding
    • A23G3/0263Moulding apparatus for hollow products, e.g. opened shell

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 222484 KLASSE 53/. GRUPPE
in LONDON.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung von Hohlkörpern aus Schokolade u. dgl., mit welcher vornehmlich Schokoladeneier und ähnliche Waren erzeugt werden sollen.
In der Schokoladenfabrikation ist es an sich bekannt, die Zentrifugalkraft zu verwenden, um die Masse derart in Formen einzubringen, daß sie diese vollständig und ohne Luftblasen
ίο ausfüllt. Anderseits ist es in der Technik, z.B. in der Glasindustrie, bekannt, Hohlkörper von runder oder ellipsoidförmiger Gestalt durch die Zentrifugalkraft in Verbindung mit anders gerichteten Bewegungen zu erzeugen. Bei der im folgenden beschriebenen Maschine sind nun die an sich bekannten Verfahren zu einem neuen Zweck vereinigt, und es gelingt mit dieser neuen Maschine, welche Mittel für die Behandlung einer größeren Anzahl von Formen und neuartige Mittel für die Erreichung des angestrebten Zweckes aufweist, die gewünschten Waren sicher und schnell zu erzeugen.
Um Hohlkörper aus Schokolade o. dgl. herzustellen, muß die Masse im Innern der Form derartig fließen, daß die Formwandungen gleichmäßig von einer Schicht der Masse bedeckt werden. Solche Formen kann man bei der neuen Maschine in größerer Anzahl an Befestigungsvorrichtungen (Klammern), die von einer drehbaren und auch in der Längsrichtung schaukelnd bewegbaren Trommel ausgehen, anbringen.
Die Maschine ist auf den Zeichnungen in einer beispielsweise gewählten Ausführung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine vollständige Seitenansicht, Fig. 2 eine Endansicht, bei welcher der Deutlichkeit halber verschiedene Teile fortgelassen sind, Fig. 3 eine Draufsicht.
Die Maschine hat eine Grundplatte 1, auf welcher die Ständern, 3 und 4 angeordnet sind. Die Ständer 2 und 3 tragen die Einrichtungen zur Inbetriebsetzung der Maschine und das Rädervorgelege. Der Ständer 4 besteht im wesentlichen aus einer mit einem Längsschlitz versehenen Säule. Zwischen den Ständern 3 und 4 ist eine Trommel 5 angeordnet, welche aus festen Endscheiben 6, 6 und aus zwei oder mehr abnehmbaren, gerundeten Blechmantelteilen 7, 7 besteht, die mit den Endscheiben 6, 6 in geeigneter Weise verbunden sind. An den Blechmantelteilen 7, 7 sind Klammern 8 in beliebiger Zahl befestigt, die beliebig gestaltet sein können, zweckmäßig aber aus zwei gebogenen Gliedern 8 oder Armen bestehen, die mit geeigneten Umbiegungen 9 (Fig. 3) durch Schrauben 10 oder in anderer Weise an den Blechmantelteilen befestigt sind. Diese sind abnehmbar und durch andere ähnliche Teile ersetzbar, welche z. B. Vorrichtungen für die Aufnahme anders gestalteter Formen oder andere Formgrößen haben können.
Die beschriebenen Klammern 8 dienen zur Aufnahme der Formen 12, die zweiteilig sind und deren beide Teile durch Gelenke miteinander verbunden sind.
An einer der Trommelendscheiben ist ein in die Trommel hineinragender Kegel 13 ange-. bracht, an dessen verjüngtem Ende eine Welle 14 angeordnet ist, die in einem Lager getragen wird, welches sich in dem Längsschlitz des Ständers 4 bewegen kann. Im Innern des Kegels 13 ist ferner eine andere Welle 15 vorgesehen, die in Lagern der Ständer 2 und 3 und ferner in einem anderen Lager, das sich am Ende eines Armes befindet, welcher vom Ständer 3 ausgeht, gelagert ist . Die beiden Wellen
14 und 15 sind durch ein Universalgelenk 18 verbunden, so daß der Trommel 5 um dieses eine Schaukelbewegung in jeder Richtung erteilt werden kann, wie es z. B. die gestrichelten Linien in Fig. 1 andeuten. Oben an den Ständern 2 und 3 ist eine Welle 19 gelagert, welche eine feste und eine lose Riemenscheibe 20 und 21 hat, deren nicht mitgezeichneter Treibriemen mit Hilfe einer Gabel 22, die durch einen Handhebel verschoben wird, in bekannter Weise von einer Scheibe auf die andere geleitet werden kann. Auf der Welle 19 ist ferner ein Zahnrad 23 befestigt, das mit einem Zahnrad 24 im Eingriff ist, welches sich auf der Welle
15 befindet und hierdurch die Drehung der Trommel 5 bewirkt. Die Welle 15 hat ferner ein Zahnrad 25, welches in ein Zahnrad 26 eingreift, das von einer Welle 27 getragen wird, die in den Ständern 2 und 3 gelagert ist. Außerhalb des Ständers 2 ist auf der Welle 15 eine Kurvenscheibe 28 angebracht, welche eine Nut besitzt, in der eine Rolle laufen kann, die an einer Stange 31 angeordnet ist. Diese Stange 31 ist in Führungen verschiebbar, und diese Führungen werden von dem Ständer 2 getragen. Die Stange 31 hat ein Auge, in welches das abgerundete Ende 34 eines zweiarmigen Hebels 35 eingreift, der wagerecht gelagert ist und dessen anderes Ende mit Hilfe eines Zapfens mit einer senkrecht angeordneten Stange 39 verbunden ist, die sich in dem Schlitz des Ständers 4 bewegen kann und deren oberes Ende durch ein Gelenk 40 mit dem verschiebbaren Lager der Welle 14 verbunden ist. Die Welle 19 hat auch noch ein Handrad 41, mit welchem die Trommel 5 auch bei ausgerückter Maschine nach Bedarf gedreht werden kann, um nämlich die Formen in ihren Klemmen anbringen oder um die verschiedenen Blechmantelteile abnehmen und aufsetzen zu können.
Die Maschine arbeitet nun folgendermaßen: Vor Ingangsetzen der Maschine oder auch während der Drehung der Trommel 5 werden die mit Schokolade in entsprechender Menge und von geeigneter Beschaffenheit gefüllten Formen 12 in den Klammern 8 auf dem Umfang der Trommel befestigt, und während der Drehung um ihre Achse kann dann der Trommel auch die Schaukelbewegung mitgeteilt werden. Diese Schaukelbewegung hängt nur von der Gestaltung der Nut in der Kurvenscheibe ab, und man kann nach Belieben durch Ansetzen einer anderen Kurvenscheibe andere Schaukelbewegungen erzeugen, je nachdem die Formen verschiedene Größe und Gestaltung haben. Mit Hilfe der in Fig. 2 gezeichneten Kurvenscheibe und mit dem zur Darstellung gelangten Getriebe, welches eine Übersetzung von 5 : ι zwischen der Trommelwelle 15 und der Zahnradwelle 27 hat, können die folgenden Bewegungen der Trommel 5 hervorgebracht werden. Diese bestehen in einer Drehung der geneigt liegenden Trommel, deren eines Ende die tiefste Stellung einnimmt; hieran schließen sich einundeinhalbe Drehung, während welcher die Trommel so bewegt wird, daß das Ende nunmehr in die höchste Stellung gelangt ; dann erfolgt eine Drehung, während der die Trommel in dieser Stellung verbleibt und ferner einundeinhalbe Drehung, in welcher die Trommel in ihre Anfangsstellung zurückbewegt wird.
Die Schokoladenmasse wird demgemäß gezwungen, alle inneren Wandungen der Formen zu bedecken, und fließt in diesen Formen von einem Ende zum andern. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Schokolade die ganzen inneren Formwandungen mit einer gleichmäßigen Schicht bedeckt. Wenn eine solche Bewegung, wie beschrieben, durchgemacht ist, können die Formen aus ihren Klammern herausgenommen und durch andere ersetzt werden. Die Klammern jeder Abteilung (der Trommelmäntel) können so ausgebildet sein, daß sie Formen der gleichen oder Formen verschiedener Größen aufnehmen können, aber in der Praxis wird man nach Möglichkeit gleiche Formen anwenden, da verschiedene Formengrößen gewöhnlieh auch verschieden geartete Schaukelbewegungen der Trommel erfordern werden, welche nach Bedarf durch verschiedene Kurvenscheiben mit verschieden gestalteten Nuten erzeugt werden können.

Claims (3)

  1. Pate nt-A N Sprüche:
    i. Maschine zur Herstellung von Hohlkörpern aus Schokolade u. dgl., welche eine no oder mehrere zwecks gleichmäßiger Verteilung der Masse in verschiedenen Richtungen bewegbare Formen hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Formen (12) lösbar in Klammern (8) an dem äußeren Umfang einer Trommel (5) gehalten werden, welche um eine wagerechte Achse drehbar ist und gleichzeitig mit Hilfe eines Universalgelenkes (18) in Schaukelbewegungen versetzt wird, wobei das Gelenk inner- oder außerhalb der Längsachse der Trommel angeordnet sein kann, so daß die Formen ge-
    zwungen werden, elliptische Wege in verschiedenen senkrechten Ebenen während einer Trommeldrehung auszuführen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Trommel (5) an einer ihrer Endscheiben (6) ein Kegel (13) befestigt ist, während eine aus zwei durch ein im Kegel (13) befindliches Universalgelenk (18) verbundenen Teilen (14 und 15) bestehende Welle die Trommel (5) trägt,, wobei der äußere Wellenteil (14) von einem in einer Schlittenführung verschiebbarem Lager getragen wird, so daß diesem Wellenende und somit auch der Trommel Schaukelbewegungen erteilt werden können.
  3. 3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Wellenstück (14) samt der Trommel (5) durch eine Stange (39) und einen zweiarmigen Hebel (35), der durch eine Kurvenscheibe (28) verstellt wird, bewegbar sind, wobei diese Kurvenscheibe (28) von ihrer Welle lösbar ist, so daß sie durch eine Kurvenscheibe mit anderer Nutenführung ersetzt werden kann, um der Trommel nach Bedarf Schaukelbewegungen verschiedener Art erteilen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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