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DE2223439A1 - Verfahren und geraet zum entmagnetisieren ferromagnetischer werkstoffe - Google Patents

Verfahren und geraet zum entmagnetisieren ferromagnetischer werkstoffe

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DE2223439A1
DE2223439A1 DE19722223439 DE2223439A DE2223439A1 DE 2223439 A1 DE2223439 A1 DE 2223439A1 DE 19722223439 DE19722223439 DE 19722223439 DE 2223439 A DE2223439 A DE 2223439A DE 2223439 A1 DE2223439 A1 DE 2223439A1
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DE
Germany
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wave
current
demagnetizing
switching elements
waves
Prior art date
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Application number
DE19722223439
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English (en)
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DE2223439B2 (de
DE2223439C3 (de
Inventor
Ernst-August Dr-Ing Becker
Harro Jessen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DEUTSCH PRUEF MESSGERAETE
Original Assignee
DEUTSCH PRUEF MESSGERAETE
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Publication date
Application filed by DEUTSCH PRUEF MESSGERAETE filed Critical DEUTSCH PRUEF MESSGERAETE
Priority to DE19722223439 priority Critical patent/DE2223439C3/de
Publication of DE2223439A1 publication Critical patent/DE2223439A1/de
Publication of DE2223439B2 publication Critical patent/DE2223439B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2223439C3 publication Critical patent/DE2223439C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F13/00Apparatus or processes for magnetising or demagnetising
    • H01F13/006Methods and devices for demagnetising of magnetic bodies, e.g. workpieces, sheet material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Magnetic Treatment Devices (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)

Description

  • Verfahren und Gerät zum Entmagnetisieren ferromagnetischer Werkstoffe.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entaagnetisieren ferromagnetischer Werkstoffe mit Hilfe eines umpolenden Magnetfeldes abwehmender Feldstärke, das mittels einer Wechseispannung üblicher Netzfrequenz erzeugt wird, deren Halbwellen mittels kontaktloser Schaltelemente, z. B.
  • Thyristoren, an die Entmagnetisierungsvorrichtung, z.B.
  • die Entmagnetisierungsspule, bzw. an den dieser vorgeschalteten Transformator angeschaltet werden. Weiterhin bezieht sich die Erfindung auf ein Gerät für die automatische Aushebung dieses Verfahrens.
  • Die Abnahme der Beldstärke des Magnetfeldes während des Entmagnetisierungsvorganges erfolgt vorzugsweise nach einer e-Funktion. Sie kann außer durch Herabsetzung der Amplitude des Magnetfeldes während des Entmagnetisierungsvorganges auch dadurch verwirklicht werden, daß die zu entmagnetisierenden Werkstücke bei konstant gehaltener Amplitude des Entmagnetisierungsstromes stetig aus dem Entmagnetisierungsfeld-herausbewegt werden. Nach diesem zuletzt genannten Verfahren arbeiten die bekannten Geräte für die kontinuierliche Durch führung der ritmagnetisierung, bei denen das zu entmagnetisierende Werkstück auf dem Pließband durch das Spulenfeld einer mit konstantem Entmagnetisierungsstrom gespeisten Entmagne tis ierungsvo rr ic htung hindurc hge führt werden. Bei den bekannten Geräten für intermittierenden Betrieb, in denen das zu entmagnetisierende Werkstück zeitweise im Stillstand verbleibt, wird die Amplitude des Entmagnetisierungsstromes w ahrend des Stillstandes stufenweise über Widerstände oder Regeltransformatoren und mechanische Kontakte herabgesetzt.
  • rtir intermittiernden Betrieb ist es auch bereits bekannt geworden, zwecks Verkürzung der Entmagnetisierungszeit die Verringerung der Feldstärke des Entmagnetisierungsfeldes dadurch zu beschleunigen, daß zusätzlich zur Verringerung des Entmagnetisiexungsstromes noch die Frequenz des Entmagnetisierungsfeldes erhöht wird. Hierbei wird ausgenutzt, daß die Eindringtiefe des Magnetfeldes mit steigender Srequenz sinkt.
  • Da mechanische Kontakte stets einer Abnutzung-unterworfen sind, besteht bei den bekannten Geräten, bei denen die Entmagnetisierungsströme über mechanische Kontakte geleitet werden und die Frequenzerhöhung auf mechanischem Wege erfolgt (z.B. durch Nockenscheiben oder ähnliche bewegliche Kontakte) eine nicht unbeträchtliche Unsicherheit hinsichtlich Kontaktgabe und Lebensdauer. Das wirkt sich vor allem beim Einsatz solcher Geräte im Dauerbetrieb äußerst nachteilig aus. Zudem ist der Wirkungsgrad dieser Geräte bei erheblichem Materialaufwand schlecht. tberdies haben mechanische Kontakteinrichtungen besonders beim Schalten hoher Ströme gewisse Schaltzeiten, was die Entmagnetisierungsfrequenz nach oben hin begrenzt.
  • Um diese mit mechanischen Kontakten verbundenen Nachteile zu vermeiden, hat man bereits Entmagnetisierungsgeräte eingeführt, bei denen die Entmagnetisierungsströme mittels kontaktloser Schaltelemente, z.B. Thyristoren, geschaltet werden. Bei Geräten, die für eine Entmagnetisierfrequenz von 50 Hz ausgelegt sind, werden die Thyristoren zum Beginn des Entmagnetisierungsvorganges jeweils zu einem Zeitpunkt eingeschaltet, für den sichergestellt ist, daß nahezu die vollen positiven und negativen Halbwellen der Wechselspannung an der Entmagnetisierspule bzw. den Entmagnetisierkontakten anliegen. Im Verlauf des Entmagnetisierungsvorganges wird dann der Schaltzeitpunkt der Thyristoren in bekannter Weise allmählich so weit verschoben, daß immer kleinere Anteile der positiven und negativen Spannungshalbwellen an der Spule bzw. den Kontakten anliegen, bis der Entmagnetisierungsstrom schließlich auf den Wert 'Null" abgesunken ist. Meist ist zwischen die Schaltanordnung und die Spule bzw. die Kontakte noch ein Transfornator geschaltet.
  • Bei diesen bekannten Geräten wirkt sich jedoch der kurzzeitig nach dem Einschalten auftretende Einschalt-Stromstoß nachteilig aus, der sich den WEchselstromhalbwellen als verhältnismäßig hoher GleichStromanteil überlagert. Durch diesen Gleichstromanteil kännen die Werkstücke kurz nach dem Einschalten des Entmagnetisiergerätes so stark aufmagnetisiert werden, daß eine anschlieinde einwandfreie Entmagnetisierung nicht mehr möglich ist, wofür zwei Gründe maßgebend sein können, nämlich erstens der Umstand, daß die Wechselstromhalbwellen in ihrer Amplitude kleiner sind als die aufmagnetisierende tberlagerung aus Wechselstromhalbwelle und Gleichstromimpuls, und zweitens die geringe Eindringtiefe der reinen Wechs elstromhalbwellen.
  • Wegen dieser Abhängigkeit der Eindringtiefe des Magnetfeldes von der Frequenz darf diese einen gewissen Maximalwert nicht übersteigen, wenn auch der Kern des Werkstückes entmagnetisiert werden soll. Eine Atmagnetisierungsfrequenz von 50 Hz ist nur bei kleineren Teilen anwendbar, während dickere und größere Werkstücke wegen des magnetischen Skineffektes damit nicht mehr einwandNrei entmagnetisiert werden können.
  • Bei Stücken mit größerem Querschnitt muß also mit niederiger Frquenz gearbeitet werden.
  • Der Erfindung hat die Aufgabe zugrunde gelegen, ein Verfahren und ein Gerät zu schaffen, mit dem, auagehend von einer Wechselspannung üblicher Netzfrequenz, ohne größeren technischen Aufwand bei Stücken größeren Durchmessers mit niedrigerer Frequenz entuagnetisiert werden kann, wobei auch auf höhere Frequenzen umgestellt werden kann, bei dem überdies die Nachteile mechanischer Schaltorgane durch Verwendung kontaktloser Schaltelemente eliminiert werden können, ohne daß dafür die Gefahr einer zu starken AuSmagnetisierung der Werkstücke zu Beginn der Qhtmagnetisierung in Kauf genommen werden müßte und mit dem bei verringertem mechanischen und elektrischen Aufwand die Entmagnetisierung innerhalb kürzester Zeit und mit vergrößerter Betriebssicherheit zu bewirken ist.
  • Die Lösung dieser Aufgabe ist bei dem Verfahren gemäß der Erfindung dadurch ermöglicht worden, daß von den Halbwellen der den Ennagnetisierungsstrom erzeugenden Wechselspannung üblicher Netzfrequenz (Speisespannung) nur jede (2n + 1) - te Halbwelle (wobei "n" eine positive'ganze Zahl ist) mittels der kontaktlosen Schaltelemente an die Entmagnetisierungsvorrichtung zur Erzeugung einer Halbwelle des Entmagnetisierungsstromes weitergeleitet wird, sodaß der Entmagnetisierungsstrom zwischen seinen einzelnen aufeinander folgenden Halbwellen jeweils erneut eingeschaltet wird und dadurch bei jedem Umpolen des Sntmagnetisierungsatromes ein durch das Einschalten hervorgerufener Gleichstromimpuls sich der erzeugten Wechselstromhalbwelle im Sinne einer Stromverstärkung überlagert.
  • Das Gerät gemäß der Erfindung ist gekennzeichnet durch eine Taktgeber-Steuereinheit zum Steuern der Zündimpulse der kontaktlosen Schaltelemente, welche nur bei jeder (2n + 1) - ten Halbwelle der Speisewechselspannung ein Ausgangs-Signal abgibt, welches die Zuleitung eines Zündimpulses zu den kontaktlosen Schaltelementen bewirkt.
  • Diese Taktgeber-Steuereinheit besteht im wesentlichen aus einem Zähler, der jede Halbwelle der Speisewechselspannung zählt, jedoch nur nach jeder (2n + 1) - ten Halbwelle ein Ausgangssignal abgibt.
  • Nach einem weiteren Erfindungsgedanken ist ein variabler Geber für die Steuereinheit vorgesehen, mit dem die Zeitkonstante einer Phasenanschnittssteuerung der Zündimpulse für die kontaktlosen Schaltelemente einstellbar ist.
  • Ein weiterer-Erfindungsvorschlag sieht vor, das Gerät mit einem Geber für das Taktgeber-Steuergerät auszurüsten, mit dem diesen auf einen bestimmten gewünschten Wert für "n" zwecks Einstellung der Frequenz einstellbar ist.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen: Fig. 1:'ein schematisches Blockschaltbild eines Sntmagnetisierungegerätes gemäß der Erfindung, Fig. 2: Kurvenbilder zur Darstellung des Verlaufes der zur Erzeugung des Magnetisieriingsstromes verwendeten Wech-und selspannundes damit gemäß der Erfindung erzeugten Magffl netisierungestromes.
  • und Pig. 3 ein Schaltbild eines Taktgebers für ein Gerät gemäß der Erfindung.
  • Zum leichteren Verständnis der Erfindung wird nachstehend zunächst das Verfahren gemäß der Erfindung anhand der Fig.
  • 2 erläutert.
  • Die Kurve 1 zeigt den Verlauf einer Wechselspannung üblicher Netzfrequenz (50 Hz), wie sie bei dem Verfahren und dem Gerät gemäß der Erfindung zur Erzeugung des Magnetisierungsstromes benutzt wird. Würde man die Halbwellen dieser Wechselspannung ohne Unterbrechung alle an die Entmagnetisierungsvorrichtung weiterleiten, so ergäbe sich ein Entmagnetisierungsstrom, dessen Wechselstromanteil durch die Kurve 2 wiedergegeben ist. Die auftretende Phasenverschiebung von etwa 900 zwischen Speisespannung gemäß Kurve 1 und Entmagnetisierungsstrom ergibt sich unter Berücksichtigung des Umstandes, daß die praktisch vorkommenden Bntmagnetisierungsstromkreise oder Entmagnetisierungsspulen eine vorwiegend induktive Last darstellen0 Es sei nun angenommen, daß für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ein twert für "n'L gewählt wird, der gleich 1 ist.- Damit wird der Wert (2n + 1) gleich 3, was bedeutet, daß nur jede dritte Halbwelle der Netzwechselspannung ausgenutzt wird für die Erzeugung des Entmagnetisierungsstromes, während die dazwischen liegenden Halbwellen der Wechselspannung nicht ausgenutzt werden. Bei Fig. 2 ist davon ausgegangen worden, daß die erste positive Halbwelle der Spannung an die Entmagnetisiervorrichtung angeschaltet wird, daß die nächst folgende negative und die nächst folgende positive Halbwelle ausgeschaltet werden, die diesen folgende negative Halbwelle erneut angeschaltet wird, wonach wiederum die beiden folgenden Halbwellen ausgeschaltet werden usw. Es folgen einander somit positive und negative Entmagnetierungsstrom-Halbwellen in einem zeitlichen Abstand, der dreimal so groß ist wie der zeitliche Abstand der Halbwellen der erzeugenden Wechselspannung0 Infolge der Anschaltvorgänge wird sich bei jeder an die Entmagnetisierungsvorrichtung angeschalteten WEchselspannungshalbwelle ein Gleichstromimpuls gemäß den Kurven 3 einstellen, der ja nach Zeitkonstante des Stromkreises und Frequenz mehr oder weniger schnell nach einer e - Funktion bis auf Null abklingt. Die tberlagerung der Gleichstromimpulse 3 und der Wechselstromimpulse 2 ergibt C den wirksamen Entmagnetisierungsstrom gemäß den Kurvenzügen 4, dessen Impulsamplitude um etwa den Faktor 1,6 größer ist als einer Halbwelle des Wechselstromanteiles des Entmagnetisierungsstromes und dessen Frequenz um den Faktor 1 (2n+1) gegenüber der Frequenz der erzeugenden Wechselspannung verkleinert ist, bei dem angenommenen Ausführungsbeispiel also 1/3 der Netzfrequenz, d.i. 16-2/3 Hz beträgt. Durch die 3 Frequenzverminderung wird die Eindringtiefe des Entmagnetisierungsfeldes vergrößert, sodaß die Erfindung die En9nagnetisierung größerer Werkstücke im Vergleich zu den bekannten Verfahren und Geräten ermöglicht.
  • Bei dem nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeitenden Gerät ist an eine Stromversorgung ii eine Leistungseinheit 12 angeschlossen, die in bekannter Weise mittels antip parallel geschalteter Thyristoren die einzelnen Wechselstromhalbwellen schaltet. Diese Wechselstromhalbwellen werden an einen Hochstrom-ransformator 13 oder an eine Entmagnetisierungsspule 15 weitergeleitet. Der DHochstrom"Transformator 13 dient vorzugsweise zur direkten Durchflutung von Werkstücken mit Hilfe der Hochstromkontakte 14.
  • Eine Taktgeber-Steuereinheit 16 dient zur Zündung der Thyristoren in der Leistungseinheit 12 in einem dem Verfahren gemäß der Erfindung entsprechenden Rhythmus. Der Taktgeber 16 besteht im wesentlichen aus einem Zähler, der mit Zündimpulsen im RhYthmus der erzeugenden Frequenz gespeist wird, jedoch nur nach jeder (2n + 1) - ten Halbwelle ein Ausgangssignal abgibt, welches bewirkt, daß die Zündimpulse während einer Halbwelle den Thyristoren zugeleitet werden. Dabei kann für "n" jeder einer positiven, ganzen Zahl entsprechende Wert gewählt werden, also 1, 2, 3 usw.
  • Wird der Zähler so eingestellt, daß er jeweils bis 3 zählt, so wird nach beispielsweise einer positiven Halbwelle die nächste negative und die nächste positive Halbwelle des erzeugenden Wechselstromes nicht ausgenutzt, dagegen bei der dann folgenden negativen Halbwelle der Entmagnetisierungsstrom wieder erneut eingeschaltet, um die daran anschließende positive und negative Halbwelle wieder auszusetzen.
  • Die nächste Halbwelle, die eingeschaltet wird, ist wiederum eine positive Halbwelle, wonach sich der geschilderte Zyklus wiederholt.
  • Bei Anschluß des Gerätes an eine Netzfrequenz von 50 Hz beträgt die wirksame Enimagnetiserungefte ruenz dann nur noch 50/3 Hz = 16 2/3 Hz. Durch diese Frequenrverminderung weist das Entmagnetisierungsgerät gemäß der Erfindung zusätzlich zum Vorteil der Stromerhöhung noch den Vorteil einer größeren Eindringtiefe (geringerer Skineffekt) auf. Dadureh kann das Gerät für wesentlich größere Werkstücke bzw. Werke stücke mit größerer Wandstärke eingesetzt werden ana dies mit den bekannten, an 50 Hz- Wechselspannung angeschlossenen Geräten möglich ist.
  • Fig. 3 ist ein Schaltbild einer beispielsweisen Ausführungsform eines Taktgebers, der nach jedem dritten eingehenden Impuls einen Impuls abgibt und somit die erzeugende Frequenz drittelt. Der Taktgeber ist mit Thyristoren Ti, T2 und T3 ausgerüstet sowie mit einer Diode Di, Widerständen Ri, R2,o...
  • R6, einem Regelwiderstnad R7, Kondensatoren Ci, 2 und a3 und den integrierten Schaltkreisen IC1, 102.
  • Zur Verringerung der während des Entmagnetisierungsvorganges auf das Werkstück einwirkenden Stärke des umpolenden Magnetfeldes kann das Werkstück entweder allmählich aus dem Entmagnetisierungsfeld herausbewegt werden, oder im Einflußbereich des Feldes bleiben, dessen Amplitude in diesem- Fl mit Hilfe einer Phasenanschnittsteuerung der Thyristoren bis auf Null verringert werden muß. Zur Einstellung der Zeitkonstante dies er allmählichen Amplituden-Verringerung dient ein Geber 17 (Fig.1), Mittels eines Gebers 18 der rCaktgeber-Steuere inhei t kann aie Frequenz eingestellt werden.

Claims (1)

  1. Ans prüc he
    9 Verfahren zum Entmagnetisieren ferromagnetischer Werkstoffe mit Hilfe eines umpolenden Megnetfeldes abnehmender Feldstärke, das mittels einer Wechselspannung üblicher Netzfrequenz erzeugt wird, deren Halbwellen mittels kontaktloser Schaltelemente, z Thyristoren, an die Entmagnetisierungsvorrichtung, z.B. die Entmagnetisierungsspule, bzw.
    den dieser vorgeschalteten Transformator angeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß von den Halbwellen der den Entmagne tis ierunge 5 trom erzeugenden Wechs ele pannung üblicher Netzfrequenz nur jede (2n + 1) - te (wobei "n" eine positive ganze Zahl ist) Halbwelle mittels der kontaktlosen Schaltelemente (12) an die Entmagnitis ierungsvorrichtung (13, 14, 15) zur Erzeugung einer Halbwelle des Entmagnetisierungestromes weitergeleitet wird, sodaß der Entmagnetisierungsetrom zwischen zwei aufeinander folgenden Halbwellen jeweils erneut eingeschaltet wird und dadurch bei jedem Umpolen des Entmagnetisierungsstromes ein durch das Einschalten hervorgerufener Gleichstromimpuls sich der erzeugten WEchselstromkomponente im Sinne einer Stromverstärkung überlagert 2. Gerät zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Taktgeber-Steuereinheit (16) zum Steuern der Zündimpulse der kontaktlosen Schaltelemente, welche nur bei jeder (2n + 1) - ten Halbwelle der erzeugenden Wechselspannung ein Ausgs w signal abgibt, welches die Zuleitung eines Zündimpulses zu den kontaktlosen Schaltelementen bewirkt.
    3. Gerät nach Anspruch a, gekennzeichnet durch einen Zähler in der Taktgeber-Steuereinheit (16), der jede Halbwelle der erzeugenden Wechselspannung zählt, jedoch nur nach jeder 62n + 1) - ten Halbwelle ein Ausgangssignal abgibt0 4. Gerät nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch einen variablen Geber für die Steuereinheit (16) mit dem die Zeitkonstante einer Phasenanschnittsteuerung der Zündimpulse für die kontaktlosen Schaltelemente einstellbar ist0 5. Gerät nach Anspruch 2, 3 oder 4, gekennzeichnet durch einen Geber für die Steuereinheit, mit dem die Frequenz einstellbar ist.
DE19722223439 1972-05-13 1972-05-13 Verfahren und Gerat zum Entmagnetisieren ferromagnetischer Werkstoffe Expired DE2223439C3 (de)

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DE2939372C2 (de) * 1979-09-28 1986-04-30 Karl Deutsch Prüf- und Meßgerätebau GmbH + Co KG, 5600 Wuppertal Verfahren und Vorrichtung für die Magnetpulver-Rißprüfung

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