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DE2223345C3 - Verfahren zur Bestückung eines Bauelementeträgers und Vorrichtung zur Durchfuhrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Bestückung eines Bauelementeträgers und Vorrichtung zur Durchfuhrung des Verfahrens

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Publication number
DE2223345C3
DE2223345C3 DE2223345A DE2223345A DE2223345C3 DE 2223345 C3 DE2223345 C3 DE 2223345C3 DE 2223345 A DE2223345 A DE 2223345A DE 2223345 A DE2223345 A DE 2223345A DE 2223345 C3 DE2223345 C3 DE 2223345C3
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DE
Germany
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components
bending
component carrier
carrier
connecting wires
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Expired
Application number
DE2223345A
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English (en)
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DE2223345B2 (de
DE2223345A1 (de
Inventor
Helmut 1000 Berlin Gericke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Original Assignee
Siemens AG
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Publication date
Application filed by Siemens AG filed Critical Siemens AG
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Priority to AT183673A priority patent/AT344836B/de
Priority to CH297973A priority patent/CH552330A/de
Priority to ES412326A priority patent/ES412326A1/es
Priority to ZA732107A priority patent/ZA732107B/xx
Priority to BR3315/73A priority patent/BR7303315D0/pt
Priority to IT23802/73A priority patent/IT987324B/it
Priority to AR247967A priority patent/AR194446A1/es
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Publication of DE2223345B2 publication Critical patent/DE2223345B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2223345C3 publication Critical patent/DE2223345C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K7/00Constructional details common to different types of electric apparatus
    • H05K7/02Arrangements of circuit components or wiring on supporting structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)
  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)
  • Wire Processing (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

In elektrischen Geräten befinden sich oftmals parallel zueinander Verlaufende Reihen mit Anschlußelementen, wobei die Reihen durch Isölierstoffträger, beispielsweise Hartpapierplatten, zu einer konstruktiven Einheit zusammengefaßt sind. Zwischen einander gegenüberliegenden Arischlußelementen zweier parallel verlaufender Reihein werden dabei jeweils nebeneinander diskrete Bauelemente eingelegt Die Befestigung der Anschlußdrähte der Bauelemente kann dabei durch Löten erfolgen. Es sind aber auch Schraub- und Klemmverbindungen in diesem Zusammenhang bekannt
Der Abstand zweier benachbarter Anschlußeieroenile einer Reihe ist dabei im allgemeinen nach einem mittleren Durchmesser von Bauelementen bemessen, so daß bei der in der Praxis vorkommenden großen Bandbreite in den Abmessungen der Bauelemente bei mehreren über dieses Mittelmaß hinausgehenden Bauelementen an sich nicht alle Anschlußelemente bel.gt werden können. Die Anzahl dieser freibleibenden Anschlußelemente kann aber dadurch entscheidend verringert werden, daß die Bauelemente in verschiedenen Ebenen angeordnet werden, da damit irr der Projektion gesehen, die Bauteile enger aneinander rücken können. Da die für den Einsatz in solche Bauelernenieiräger bestimmten Bauelemente im allgemeinen parallel zu ihrer Längsachse verlaufende Anschlußdrähte aufweisen, erfordert eine derartige Verteilung der Bauelemente in verschiedenen Ebenen ein Abbiegen der Anschlußdrähte in einem an die Lage der gewählten Ebene für die jeweiligen Bauteile angepaßten Maß. Dies kann beispielsweise in einem Vorfertigungsschritt geschehen, birgt aber zugleich den Nachteil, daß Bauelemente mit derart doppelt abgebogenen Anschlußdrähf.en sich nur verhältnismäßig schwer handhaben lassen. Einerseits ist zu berücksichtigen, daß bei Aufbewahrung mehrerer solcher Bauelemente in einem Vorratsbehälter die Vielzahl der Biegekanten zu einem mehrfachen Verhaken der Bauelemente untereinander führt, so daß die Entnahme eines einzelnen Bauelementes mit Schwierigkeiten verbunden ist; andererseits ist es nicht möglich, die Bauteile direkt auf die Anschlußelemente aufzusetzen, da diese, sofern die Anschlüßelemenle nicht als Klemmelemente ausgebildet sind, um die Aufsatzstellen abkippen würden. Bei nachfolgender Verlötung von Hand müßte also das Bauelement immer in seiner gewünschten Lage zusätzlich gehalten werden, während ein maschinelles Verlöten beispielsweise in einem Hubtauch- oder einem Schwallötband gänzlich unmöglich wäre.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfaches Verfahren zur Bestückung eines Bauelementeträgers, wie er im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannt ist, anzugeben; zur Lösung dieser Aufgabe dient die Ausgestaltung des Verfahrens nach dem kenr zeichnenden Teil des Anspruchs 1.
Der bei dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendetc Trägerkanal enthält nach der manuellen Bestükkung mehrere Bauelemente in unterschiedlichen Ebenen, deren Anschlußdrähte so abgebogen werden, daß sie dann alle in einer Ebene verlaufen und auf die angegebene Weise rationell mit d™ Anschlußelementen des Bauelementeträgers durch Klemmen, Verschrauben oder Löten verbunden werden könnea
Bei Bestückungseinrichtungen für gedruckte Schaltungen werden gewöhnlich die Bauelemente nacheinander auf die Schaltungsplatte aufgesetzL Eine aus der DE'AS 12 56 282 bekannte Bestückungseinrichtung sieht allerdings bereits eine Übernahmelehre vor, in der Aussparungen zum Aufnehmen der Bauelemente angebracht sind, wobei diese Aussparungen in einem
der Lage der Austrittsöffnungen von Führungsgängen entsprechenden Muster angeordnet sind. Durch diese Führungsgänge werden durch entsprechende Antriebseinrichtungen die Bauelemente von Magazinen der Obernahmelehre zugeführt Im Prinzip wäre zwar der Einsatz einer derartigen an Führungskanäle angeschlossenen Übernahmelehre auch für Bauelementeträger mit parallelen Reihen von Anschlußelementen möglich, jedoch nur dann, wenn diese Bauelemente nicht in unterschiedliche^ Ebenen innerhalb des Baueleinenteträgers verlaufen.
Eine andere Übernahmelehre ist auch bereits im Zuge eines unter manueller Einwirkung ablaufenden Fertigungsschrittes bekannt Bei dieser in der DE-AS 18 03 398 beschriebenen Vorrichtung handelt es sich um eine Hilsvorrichtung für die Bestückung eines Relaiskopplers mit Blankdrähten. Die beim fertigen Relaiskoppler in gleichmäßigen Abständen parallel verlaufenden und entsprechende Relaiskontakte vervielfachenden Blankdrähte werden dabei innerhalb der Hilfsvorrichtung in eine entsprechende Anzahl nach dem gleichen Raster angelegter Riüen mittels einer weiteren mechanischen Hilfsvorrichtung »eingekämr.u«, anschließend an den überstehenden Enden gespannt und dann in ihrer Gesamtheit auf die Relaiskontakte aufgesetzt Die gesamte Einheit wird dann anschließend in einem Hubtauchlötbad maschinell verlötet Mit der Bestückung eines Bauelementeträgers, bei dem Bauelemente quer zwischen zwei Isolierstoffträgern befestigt sind, befaßt sich diese Druckschrift nicht
Ein dem bekannten ähnlichen Spannrahmen kann allerdings auch für das erfindungsgemäße Verfahren Anwendung finden, sofern nach dem Bestücken des Trägerkanals eine automatische Verlötung mit der eigentlichen Bauteilehalterung vorgesehen ist Der Spannrahmen kann dabei so ausgebildet sein, daß er zugleich den Bauelementeträger und den Trägerkanal erfaßt und beide somit zu einer beliebig weiterzuverarbeitenden Fertigungseinheit zusammenfügt Die Konturen des Spannrahmens sowie natürlich auch des Trägerkanals jind dabei vorzugsweise auf entsprechende maschinelle Einrichtungen, wie z. B. ein Hubtauchlötbad, abgestimmt Als vorteilhaft ist allerdings d;e direkte Verspannung der Bauelemente mit dem Bauelementeträger anzusehen, da dann der Trägerkanal je Arbeitsplatz nur einmal vorhanden zu sein braucht
Um die Anschlußdrähte der im Trägerkaiial ruhenden Bauelemente exakt parallel auszurichten, sieht eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung vor, daß der an den Trägerkanal angepaßte Biegestempel mit zwei außerhalb der Bezugsflächen des Biegeblocks verlaufenden Ausrichtkämmen versehen ist die die seitlich über die eigentliche Biegefläche hinausreichenden Drahtenden greifen und ausrichten; die Ausrichtkämme weisen dazu zweckmäßigerweise V-förmige Ausschnitte für die einzelnen Drahtenden auf.
Die Erfindung wird im folgenden anhand fünf perspektivischer Schemazeichnungen erläutert, die neben der konstruktiven Ausbildung der an der Bestückung der Bauteileträger beteiligten Einzelelemente die einzelnen Fertigungsschritte von dem
ίο Einlegen der Bauelemente in den Trägerkanal bis zum fertig verlöteten Bauteileträger darstellen.
In der F i g. 1 ist der Endbereich des Trägerkanals TK dargestellt in dessen in seinen Wandflächen W befindlichen Schlitzen die Bauelemente Et bis E 5 eingelegt sind. Die Lage der Anschlußdrähte a 1 bis a 5 ist dabei durch die Tiefe der jeweiligen Schlitze bzw. bei den Bauelementen E2. und E4 auch durch die Lage der Biegefläche SFgegeben.
Nachdem alle Bauelemente Et bis £5 sowie die weiteren nicht dargestellten Bauelemente eingelegt sind, wird der Biegestempel BS in ..nr dargestellten Weise auf den Trägerkanal bzw. auf dk Biegefläche abgesenkt Damit die Bauelemente Ei bis E5 sich nicht nach oben durchbiegen, ist der mittlere Bereich des Biegestempels BS mit einer Schaumstoffeinlage versehen, die ^ie Bauelemente E1 bis E5 schonend arretiert Beim Absenken des Biegestempels 55 werden die einzelnen Anschlußdrähte a 1 bis a 5 von den V-förmigen Schlitzen der Ausrichtkämme erfaßt und parallel ausgerichtet
Wie der F i g. 2 zu entnehmen ist befinden sich nach dem Biegevorgang sämtliche Anschlußdrähte a 1 bis a 5 der Bauelemente E1 bis E5 in einer Ebene, die in einem nachfolgenden Fertigungsschritt mit der Ebene der Anschlußelemente in Deckung gebracht wird. Dies ist durch die beiden dargesteüten Reihen R von Lötösen angedeutet
In der Fig.3 ist eine Zwischeneinheit dargestellt, die den Trägerkanal TK mit seinen beiden BetTenzuigswänden W, die Bauteilehalterung BH sowie den Spannrahmen SR umfaßt, der die Anschlußdrähte a I bis a j der Bauelemente E1 bis E5 drehsicher arretiert
Der in der F i g. 4 veranschaulichte Fertigungsschritt
besteht im Herausheben der mit dem Spannrahmen SR verbundenen Bauteilehalterung BH aus dem Trägerkanal und der anschließenden durch die beiden Hubtaischlötbäder HL schematisch angedeuteten Verlötung, aus der die in Fig.5 dargestellte fertige Baueinheit mit angelöteten Bauelementen hervorgeht bei der die über die Lötösen hinausstehenden Anschlußdrähte der Bauelemente bereits abgeschnitten sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Bestückung eines Bauelemenreträgers, der in einem größer als die Längsabmessungen der Bauelemente bemessenen Abstand parallel zueinander zwei längliche Isolierstoffkörper mit in einer Ebene angeordneten Reihen von Anschlußellementen zur Aufnahme von quer eingebauten Bauelementen mit entgegengesetzt gerichteten, unterschiedlich stark abgekröpften Anschlußdrähten aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die zunächst nicht abgekröpften Anschlußdrähte (a\ bis a 5) der Bauelemente (Ei bis E5) in entsprechend der gewünschten Kröpfung unterschiedliche Tiefe aufweisende Schlitze zweier in einem kleineren Abstand als dem der Isolierstoffkörper voneinander parallel zueinander verlaufenden Begrenzungswände (W) eines Trägerkanals (TK) eingelegt und mittels eines Biegestempels (BS) auf zwei äußerstenfalls in Höhe des tiefstgelegenen Schiitzgrundes in einer Ebene verlaufende Bäegeflächen (BF) eines entlang der Außenflächen der Begrenzungswände (W) angeordneten Biegeblocks abgebogen und gekröpft werden, daß danach, ohne die Bauelemente vom Trägerkanal (TK) zu entfernen, sämtliche Anschlußdrähte (z 1 bis a 5) mit den Anschlußelementen des Bauelementeträgers (BH) zusammengefügt werden und daß anschließend unter Beibehaltung der gegenseitigen Lage der Bauelemente (Ei bis E5) und des Bauelementeträgers (BH) die Aischlußdrähte (a 1 bis a 5) mit den Anschlußelementen des Bauelementeträgers (BH) fest verbunden werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abgekröpften Anschlußdrähte (a I bis a 5) nach dem Zusammenfügen mit den Anschlußelementen mittels eines Spannrahmens (SR)dreh- und verschiebesicher arretiert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den Bauelementen (E 1 bis E5) dem mit den Anschlußdrähten (a 1 bis a 5) zusammengefügten Bauelementeträger (BH) und dem diese Teile umfassenden Spannrahmen (SR) bestehende Anordnung in eine automatisch arbeitende Lötvorrichtung (HL) eingesetzt wird.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Biegestempel (BS)mil zwei außerhalb der Biegeflächen (BF) verlaufenden und nachdem Absenkendes Biegestempels (BS) über die Ebene der Biegefläche (BF) hinausreichenden Ausrichtkämmen (AK) für die Drahtenden (a I bis a 5) versehen ist.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Biegestempel (BS) in seinem den unmittelbaren Bereich des Trägerkanals (TK) umfassenden Bereich mit einer beim Absenken an die Bauelemente (Ei bis E5) angedrückten Schaumstoffeinlage (SE) versehen ist
DE2223345A 1972-05-12 1972-05-12 Verfahren zur Bestückung eines Bauelementeträgers und Vorrichtung zur Durchfuhrung des Verfahrens Expired DE2223345C3 (de)

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