DE2222017B2 - Vorhangschiene - Google Patents
VorhangschieneInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47H—FURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
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Description
50
Die Erfindung betrifft eine Vorhangschiene mit einer Laufnuten für die f-'uhrungsglieder eines Vorhangs aufweisenden
Laufschiene, die ganz oder zum Teil lösbar in einer ortsfest an der Decke befestigten Unterschiene
eingesetzt ist.
Eine derartige Anordnung ist beispielsweise bereits aus dem deutschen Gebrauchsmuster 1912 593 bekanntgeworden.
Bei dieser bekannten Anordnung füllt jedoch zum einen die Laufschiene die an der Decke
starr befestigte Unterschiene nicht querschnittlich aus, so daß nicht der optisch gefällige geschlossene Eindruck
normaler Vorhangschienen erzielt wird. Zum anderen lassen sich die Befestigungselemente für den lösbaren
Einsatz in Form von Schwenkhebeln, die zur festen Halterung der Laufschiene ohne die Gefahr einer
Durchbiegung relativ eng benachbart angeordnet sein müssen, nicht mit einem Handgriff bedienen. Diese
Schwierigkeit der Handhabung ist besonders gravierend, da gerade bei größeren, schwereren Vorhangen
das notwendige Einschwenken der Befestigungshebel von einer Hausfrau kaum durchgeführt werden kann,
während sie ja gleichzeitig mit einer Hand so lange die Laufschiene, noch dazu zusammen mit dem daran hingenden schweren Vorhang, an die Unterschiens gepreßt halten muß.
Bei der abnehmbaren Vorhangschiene nach dem deutschen Gebrauchsmuster 7 124 727 fehlt es an einer
an der Decke befestigten Unterschiene, in welche eine Laufschiene lösbar eingesetzt ist, so daß die zur lösbaren
Haiterung eines Laufschienenabschnitts an den starren Laufschienenteilen notwendigen, als Schnappverschlüsse
ausgebildeten Befestigungsmittel sich nur sehr schwierig bedienen lassen. Da diese Schnappverschlüsse
nämlich das volle Gewicht des Vorhangs aushalten müssen, bedarf es zum Wiedereinsetzen des abgenommenen
Teils der Laufschiene mit dem daran hängenden Vorhang einer Eindruck!?raft, die ein mehrfaches
des Gewichts des daran hängenden Vorhangs darstellt. Diese Kraft kann im allgemeinen von einer Hausfrau
nicht vorausgesetzt werden.
Bei der Anordnung nach der deutschen Patentschrift 1 199 447, die ebenfalls keine ortsfeste Unterschiene
aufweist, dient zur Befestigung des abnehmbaren Schienenteils ein Verschrauben oder Verstiften, was
zum einen nic'it mit einem Handgriff erfolgen kann und, wie bei der vorstehend genannten Anordnung,
wiederum den Nachteil mit sich bringt, daß während dieser gesamten Dauer des Wiederanschraubens oder
Wiederanstiftcns das schwere Gewicht der Schiene mit dem daran hängenden Vorhang von Hand abgestützt
werden muß.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 1 729 933 ist schließlich eine Vorhangschiene bekanntgeworden, bei
der die eigentliche Laufschiene mit einer rückwärtigen durchgehenden Federausbuchtung in eine Nut einer
ortsfest an der Decke befestigten Schiene eingedrückt wird, was jedoch — damit die Laufschiene nicht unter
dem Gewicht des Vorhangs herausspringen kann — wie bereits bei der Vorhangschiene nach dem deutschen
Gebrauchsmuster 7 124 727 eine derartig große Klemmkraft der Nut- und Federverriegelung erfordert,
daß sie von einer einzelnen Bedienungsperson, insbesondere von Hausfrauen, praktiscn niemals aufgebracht
werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorhangschiene mit abnehmbar in einer fest an der Decke
montierten Unterschiene angebrachter Laufschiene zu schaffen, bei welcher neben einem gefälligen optischen
Eindruck die Bedienung auch für Laien einfach und trotzdem sicher sein soll.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Vorhangschiene der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung
vorgesehen, daß die querschnittlich der kastenförmigen Nut der Unterschiene entsprechende Laufschiene
rückwärtige Ausnehmungen und die Unterschiene an ihr befestigte, gemeinsam betätigbare und in die
Ausnehmungen eingreifbare Spreizglieder aufweist.
Das Lösen und Feststellen der die abnehmbare Laufschiene in der Unterschiene halternden Spreizglieder
kann mechanisch erfolgen. Mit Vorteil kann man jedoch auch eine elektromagnetische Betätigung durch
Knopfdruck vorsehen, so daß die Bedienungsperson mit beiden Händen die Laufschiene untergreifen und
durch bloßen Druck auf einen daneben angeordneten Druckknopf die Verriegelungseinrichtung lösen kann,
so daß die Laufschiene infolge des Gewichts des daran
hangenden Vorhangs selbsttätig aus der Unterschiene
in die daruntergehaltenen Hände fällt. Umgekehrt kann
dann das Wiedereinsetzen der abnehmbaren Laufschiene ebenfalls durch eine Bedienungsperson erfolgen, die !>
hierfür beide Hände zur Verfügung hat, indem die Laufschiene in die Unterschiene eingesetzt wird, deren
Spreizglieder durch einen Fingerdruck inaktiviert sind und beim Loslassen des Druckknopfes automatisch in
die Verriegelungsstellung gelangen.
Ip Ausgestaltung der Erfindung kann dabei vorgesehen sein, daß die Spreizglieder ein in eine rückwärtige
Nut der Laufschiene eingreifendes, in der Unterschiene befestigtes langgestrecktes Federelement zur Anlage
gegen die Nutseitenwände aufspreizen.
Das den in Abstand voneinander angeordneten, an der Decke befestigten Spreizgliedern und der rückwärtigen
Nut der Laufschiene zwischengeordnete Federelement erstreckt sich im wesentlichen über die gesamte
Länge der in Längsrichtung durchgehenden riSckwärti- »ο
gen Nut der Laufschiene, wobei der Nutquerschnitt und der entsprechende Federelementquerschnitt bei aufgespreizten
Spreizgliedern ein sich nach unten verbreiterndes Trapez darstellt, so dul sich eine sogenannte
Schwalbenschwanz-Verriegelung ergibt. as
Das Federelement kann eine die Spreizglieder aufnehmende U-Leiste mit nach innen eingebogenem Boden
umfassen, die wiederum als nach innen vorspringendes Teil der Basisplatte einer in die Unterschiene
einsetzbaren U-förmigen Federschiene ausgebildet sein kann.
Eine besonders gute Auseinanderspreizbirkeit des in Verriegelungsstellung als Schwalbenschwanzleiste in
die rückwärtige Nut der Laufschiene eingreifenden Federelements läßt sich dadurch erreichen, daß das
Federelement aus zwei mit ihren öffnungen einander zugekehrten L-förmigen Federblechschienen besteht,
die beidseits der Spreizglieder in der Unterschiene befestigt sind.
Zum Herunterlassen und/oder Hochziehen der abnehmbaren Laufschienen kann bei besonders längen
Vorhangschienen bzw. besonders schweren Vorhängen eine Seilaufhängung vorgesehen sein, die jedoch nicht
zur Befestigung der Laufschienen gedacht ist, sondern lediglich zur Vereinfachung des Abnehmens von den
eigentlichen Verriegelungsvorrichtungen an der Decke bzw. des Wiedereinsetzens in diese Verriegelungsvorrichtungen.
Die Erfindung wird in der Beschreibung und den Zeichnungen t~n Hand einiger Ausführungsbeispiele näher
erläutert. Dabei zeigt
F i g. 1 eine schaubildliche Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorhangschiene mit abnehmbaren Lndabschnitten
einer in einer unter Putz verlegten Unterschiene befestigbaren Laufschiene,
F i g. 2 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße Anordnung während des Einsetzens b/w. Herausnehmens
der abnehmbaren Laufschiene.
F i g. 1 einen Querschnitt durch die in der Unterschiene befestigte abnehmbare Laufschiene,
F i g. 4 ein bei einer Anordnung nach den F i g. I bis 3 verwendbares Spreizglied,
F i g. 5 einen Schnitt V-V durch die Anordnung nach F ig. 4.
Fig.6 einen Schnitt durch eine Unterschiene mit
einem gegenüber den Anordnungen nach den F i g. 2 bis 5 abgewandelten Federelement und
F i g. 7 einf schematische Darstellung einer elektromagnetisch betätigbaren Verriegelungseinrichtung für
eine abnehmbare Laufschiene.
Die F i g, 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorhangschiene in Unterputzausführung, bei der eine eine Verriegelungsvorrichtung enthaltende Unterschiene 2 in
die Zimmerdecke I eingelassen ist.
In diese Unterschiene 2 ist eine mit einer Laufnut 5 versehene, aus zwei durch einen nicht abnehmbaren
Mittelabschnitt 4 getrennten Teilen bestehende Laufschiene 6 eingesetzt, die durch Betätigung der Verriegelungsvorrichtung
über Handgriffe? aus der Unterschiene 2 herausnehmbar ist.
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der Mittelabschnitt 4 der Laufschiene 6 nicht abnehmbar und kann einstöckiges Teil der Unterschiene
selbst sein, wobei in jedem Fall darauf zu achten ist, daß
die Laufnuten 5 der abnehmbaren Laufschiene 6 einen glatten Einlauf in die Laufnut 5 des ortsfesten Mittelteils
4 bilden.
An Stelle lediglich abnehmbarer Abschnitte könnte selbstverständlich eine zusammenhängende, der Länge
der Unterschiene 2 entsprechende Laufschiene insgesamt abnehmbar in dieser befestigt sein. Im folgenden
ist — wenn nichts anderes gesagt ist — unter Laufschiene
6 stets der oder die abnehmbaren Teile der Laufschiene 6 zu verstehen.
Das Herausnehmen bzw. Vv iedereinfädeln der den Vorhang 9 verschiebbar an der Laufschiene 6 halternden.
auf Röllchen 11 laufenden Führungsglieder 10 erfolgt beispielsweise durch E'mfädelöffnungen 12, die anschließend
durch Versciilußstopfen verschließbar sind. Bei der dargestellten Anordnung mit nur teilweise abnehmbarer
Laufschiene 6 können diese E'mfädelöffnungen 12 auch wegfallen, da hierbei das Einfädeln der
Führungsglieder von der Vorderseite 13 der Laufnut 5 her erfolgen kann.
Die Unterschiene 2, die durch eine L-förmige Zwischenwand
14 in einem Raum 15 zur Aufnahme einer Betätigungsvorrichtung 17 für Spreizglieder 16 und
einen nach unten offenen Kastenraum 18 für die lösbar einzusetzende Laufschiene 6 unterteilt ist, schließt nach
unten bündig mit der Deckenoberfläche ab.
Die Laufschiene 6. die einen im wesentlichen U-förmigen
Querschnitt aufweist, bestitzt zur Bildung von inneren Laufflächen für die Rollen 11 der Führungsglieder
10 nach innen umgebogene rechtwinklig an den Seitenschenkeln 19 hängende Randflansche 20
Die über die Betätigungsvorrichtung 17 betätigbaren Spreizglieder 16 greifen unter Zwischenordnung eines
Federelements 21 in eine rückwärtige Nut 22 der Laufschiene 6 ein. wobei beim Auseinanderspreizen der
Spreizglieder 16 die im Ruhezustand mit einem nach innen eingeknickten Boden 24 versehene Federleiste
sich unier Bildung einer Schwalbenschwanz-Verriegelung
gegen die Seitenwände 23 de,· Nut 22 anlegt und somit die Laufschiene 6 in der Unterschiene haltert.
Die in den F 1 g. 2 und 3 nur schematisch dargestellten
Spreizglieder 16 und ihre zugehörige Betätigungsvorrichtung 17 werden durch Nachuntenziehen des
Handgriffs 25 entriegelt, so daß die Laufschiene 6 abgenommen bzw. in die Unterschiene 2 eingesetzt werden
kann, während durch das Wiederhineindrücken des
Handgriffs 25 in die Decke 1 die Spreizglieder 16 auseinanderspreizen und damit die beschriebene Halterung
der Laufschiene 6 in der Unterschiene 2 bewirken.
Die scherenartig auf einer Achse 26 angelenkten Spreizkeile 27 der Anordnung nach F i g.4 werden bei
der Abwärtsbewegung des Handgriffs 25 durch eine
vorzugsweise als Blattfeder ausgebildete Andruckplatte 28 auseinandergespreizt, so daß sie als Federelement
21 aus der entriegelten Stellung nach F i g. 2 in die Verriegelungsstellung nach den F i g. 3 und 4 auseinanderspreizen.
Die Verriegelungsvorrichtung für eine abnehmbare Laufschiene bzw. für einen abnehmbaren Laufschienenabschnitt besteht dabei aus mehreren in Abstand voneinander auf einer gemeinsamen Achse 26 angeordne-(en Paaren von Spreizkeilen 27. wobei die in F i g. 1
dargestellte Anordnung, bei der lediglich die Endabschnitte der Laufschiene 6 abnehmbar sind, den Vorteil
gegenüber einer insgesamt abnehmbaren Laufschiene aufweist, daß dabei wesentlich weniger solcher Paare
von Spreizkeilen 27 vorgesehen sein müssen.
Das auseinanderspreizbare Federelement 21 ist bei den Anordnungen nach den F i g. 2 bis 5 ein nach innen
vorspringendes Teil der Basisplatte 30 einer U-förmigen Federschiene 31. die den Querschnitt des Kastenraums 18 der Unterschiene 2 ausfüllt. Der Zweck des
die Spreizglieder 16 aufnehmenden leistenförmigen Federelements 21 liegt einmal in der selbsttätigen
Rückstellung der Spreizkeile 27 bei Entlastung durch die Andrückplatte 28, so daß die abnehmbare Laufschiene 6 mit ihrer Nut 22 über die Verriegelungsvorrichtung aufsetzbar ist, sowie darin, daß ein das Einsetzen der Laufschiene 6 erschwerendes Einfädeln der
Spreizkeile 27 in die Nut 22 entfällt, was sicherlich dann zu befürchten wäre, wenn die durch die Spreizkeile 27
gebildeten Spreizglieder 16 direkt in die Nut 22 eingreifen würden.
Gemäß F i g. 5 sind zur Befestigung einer abnehmbaren Laufschiene 6 zwei in Abstand voneinander auf
einer Achse 26 angeordnete Spreizglieder 16 vorgesehen, wobei die Achse 26 durch Haltelappen 32 in der
Unterschiene aufgehängt ist. Die Betätigung der beiden Spreizglieder 16 erfolgt mit Vorteil gemeinsam mit Hilfe einer in Richtung des Doppelpfeils P in F i g. 5 verschiebbare Schubstange 34, die an einer die beiden Andruckplatten 28 verbindenden Stange 35 angreift. Die
Verstellung der Schubstange 34 kann entweder mit Hilfe eines in den F i g. 2 bis 4 schematisch dargestellten
Hebelgestänges erfolgen, oder aber mit Hilfe einer elektromagnetischen Betätigungsvorrichtung gemäß
F i g. 7. Bei der Anordnung nach F i g. 7 wird die Schubstange 34 durch eine sich zwischen der Unterschiene
und einer rückwärtigen Platte 38 abstützende Feder 39 normalerweise ^ach unten gedrückt, wobei sie über die
Andrückplatte 28 die Spreizkeile in die Verriegelungssteilung auseinanderspreizt Die Schubstange 34 durch
setzt eine Magnetspule 37, die bei Erregung einen Magneten bzw. einen Eisenklotz 36 anzieht und damit die
Schubstange 34 entgegen der Wirkung der Feder 39 nach oben verschiebt, wodurch die Spreizkeile 27 ent
riegelt werden. Die zur Entriegelung erforderliche Er
regung der Magnetspule 37 kann mit Hilfe eines an der Decke neben der Vorhangschiene angeordneten, einen
entsprechenden Stromkreis schließenden Druckknopfschalters erfolgen, der bei Freigeben den Stromkreis
ίο selbsttätig wieder unterbricht. Selbstverständlich
braucht eine derartige elektromagnetische Betätigungsvorrichtung nicht für jedes Spreizglied 16 einzeln
vorgesehen sein, sondern es können entsprechend F i g. 5 sämtliche zur Verriegelung einer abnehmbaren
Laufschiene bzw. eines abnehmbaren Laufschienenabschnitts vorgesehenen Spreizglieder gemeinsam mit
Hilfe einer derartigen elektromagnetischen Betätigungsvorrichtung ver- und entriegelt werden.
In F i g. 6 ist eine besonders gut spreizfähige Ausbiiao dung des der Nut 22 der Laufschiene 6 und den Spreizgliedern 16 zwischengeordneten Federelements 21 dargestellt, welches aus zwei Z-förmigen Federblechschienen 41 gebildet wird, die einzeln mit Hilfe ihrer oberen
Z-Schenkel 42 an der Zwischenwand 14 der Unter
schiene 2 befestigt sind, so daß sie zwischen sich die
Spreizglieder 16 aufnehmen können. In der gestrichelt
eingezeichneten Spreizstellung bilden sie die bereits beschriebene Schwalbenschwanz-Verriegelung für die
hinterschnittene Nut 22 der abnehmbaren Laufschie
ne6.
Die Laufschiene, die Unterschiene und die Röllchen können sowohl aus Kunststoff, Metall. Holz bzw. in
Mischbauweise aus mehreren dieser Rohstoffe aufgebaut sein.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellter, Ausführungsbeispiele beschränkt. Neben der Möglichkeit, in
einer Laufschiene mehrere Laufnuten vorzusehen bzw. mehrere einläufige Laufschienen parallel zueinander
anzuordnen, können die Verriegelungsvorrichtungen
zur lösbaren Befestigung der abnehmbaren Laufschienen bzw. Laufschienenabschnitte in beliebiger anderer
Weise aufgebaut sein.
Ebenso wäre es möglich, die abnehmbare Laufschiene 6 bzw. eine in der Mitte aufgetrennte, abnehmbare
Laufschiene jeweils an den äußeren Enden mit der Unterschiene 2 verriegelt zu lassen, so daß sich die Laufschienenteile beim Lösen der übrigen Verriegelungselemente in der Mitte nach unten biegen, um so. ohne
Abnahme der Laufschiene insgesamt, das Herausneh
men und Wiedereinsetzen des Vorhangs zu erleichtern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
- Patentansprüche:U Vorhangschiene mit einer Laufnuten for die Pöhrungsglieder eines Vorhangs aufweisenden Laufschiene, die ganz oder zum Teil lösbar in einer ortsfest an der Decke befestigten Unterschiene eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die querschnittlich der kastenförmigen Nut der Unterschiene (2) entsprechende Laufschiene (6) rück- wärtige Ausnehmungen (Nut 22) und die Unterschiene (2) an ihr befestigte, gemeinsam betätigbare und in die Ausnehmungen (Nut 22) eingreifbare Spreizglieder (16,27) aufweist
- 2. Vorhangschiene nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizglieder (16, 27) durch Knopfdruck elektromagnetisch betätigbar sind.
- 3. Vorhangschiene nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein in die rückwärtige Nut (22) der Laufschiene (6) eingreifendes, in der so Unterschiene (2) befestigtes langgestrecktes Federelement (21) durch die Spreizglieder (16, 27) gegen die Nutseitenwände (23) aufspreizbar ist
- 4. Vorhangschiene nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (21) sich im wesentlichen über die gesamte Länge der in Längsrichtung durchgehenden rückwärtigen Nut (22) der Laufschiene (6) erstreckt
- 5. Vorhangschiene nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Nut (22) ein sich nach innen verbreiterndes Trapez ist.
- 6. Vorhangschiene nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (21) aus einer die Spreizglieder (16, 27) aufnehmenden U-Leiste mil nac ι innen eingeknicktem Boden (24) besteht.
- 7. Vorhangschiene nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmige Leiste nach innen vorspringendes Teil der Basisplatte (30) einer in die Unterschiene (2) einsetzbaren U-förmigen Federschiene (31) ist.
- 8. Vorhangschiene nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Fedei element (21) aus zwei mit ihren öffnungen einander zugekehrten L-förmigen Federblechschienen (41) besteht, die beidseits der Spreizglieder (16, 27) in der Unterschiene (2) befestigt sind.
Priority Applications (1)
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| DE19722222017 DE2222017C3 (de) | 1972-05-05 | 1972-05-05 | Vorhangschiene |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19722222017 DE2222017C3 (de) | 1972-05-05 | 1972-05-05 | Vorhangschiene |
Publications (3)
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|---|---|
| DE2222017A1 DE2222017A1 (de) | 1973-11-15 |
| DE2222017B2 true DE2222017B2 (de) | 1974-06-20 |
| DE2222017C3 DE2222017C3 (de) | 1975-02-06 |
Family
ID=5844120
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (1)
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Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3327024C2 (de) * | 1983-07-27 | 1985-10-24 | Gardinia Vorhangschienenfabrik Klein & Wälder, 7972 Isny | Befestigung einer Laufschiene in einem mit der Decke verbundenen Tragprofil |
| US11457761B2 (en) * | 2020-07-14 | 2022-10-04 | Blindspace Ab | Drapery system and a method for mounting a drapery track |
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1972
- 1972-05-05 DE DE19722222017 patent/DE2222017C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2222017C3 (de) | 1975-02-06 |
| DE2222017A1 (de) | 1973-11-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |