DE2221842A1 - Gegenzug-schaftmaschine - Google Patents
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Description
A-.-·';", i.. ο■-.;.'. κϊ/r
ί Μύ,ΐζΐ.Χ) £3, Maiiiiihuar.ftr, 49
ί Μύ,ΐζΐ.Χ) £3, Maiiiiihuar.ftr, 49
Stäubli AG, Horgen-Zürich (Schweiz)
Gegenzug-Schaftmaschine
Die Erfindung betrifft eine Gegenzug-Schaftmaschine System Hattersley mit Balance, an deren Enden Zughaken
angelenkt sind, die mustergemäss in hin- und herschwingbaren Zugmessern einrastbar sind, sowie einem schwenkbaren
Arretierbalken, der den in mustergemäss angehobener Grundstellung befindlichen Zughaken spielfrei gegen die
feststehende Traverse presst, wobei die Rastfläche von Arretierbalken und Zughaken im eingerasteten Zustande
zwischen der Schwenkachse des Zughakens an der Balance und der Schwenkachse des Arretierbalkens liegt.
Durch die Schwenkbewegung soll der Zughaken aus der angehobenen Stellung in die Mitnahmestellung für die
Zugmesser gedrückt werden.
Bei diesen Maschinen erstrecken sich die Arretierbalken über die ganze Breite der Maschine und bewegen
sich - bei in Grundstellung befindlichem angehobenem
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Zughaken - gegen die Abstützflächen der Zughaken, um die Zughaken durch Druck gegen eine feststehende Traverse
spielfrei zu halten. Dies erfolgt entweder durch eine lineare Bewegung gegen die Rastfläche hin oder
durch ein Herunterschwenken auf den angehobenen Zughaken. Die Bewegungen der Arretierbalken erfolgen zwangsläufig.
Je schneller eine Maschine arbeitet, desto kürzer und sicherer - und damit auch zwangsläufiger - müssen
die Bewegungen der einzelnen Teile vor sich gehen. Das bisher bekannte Absenkenlassen der Zughaken mittels des
Eigengewichtes aus ihrer gehobenen Grundstellung genügte nicht mehr. Man ging dazu über, eine eigene Kraftkomponente
auf die Haken wirken zu lassen, die alle Haken gemeinsam in die Anhängestellung herunterdrückt, von ,wo sie
einzeln gesteuert werden. Teilweise werden sie nachher wieder hochgehoben. Ein weiterer Vorschlag besteht darin,
jedem Zughaken eine Feder zuzuordnen,um das Herunterfallen der Haken zu beschleunigen.
Die Federn und querliegenden Balken genügen nicht in Bezug auf den zur Verfugung stehenden Platz, die
Grosse der Kraft, des Pederweges - hier insbesondere am
Ende des Bewegungsweges - in Bezug auf die Funktionssicherheit.
Aufgabe der Erfindung ist eine Vorrichtung, die einen raschen und sicheren Ablauf der Bewegung gewährleistet,
wobei die angehobenen Zughaken spielfrei gehalten und die mustergemäss abzusenkenden Zughaken
kraftschlüssig abgesenkt werden.
Dies wird bei der genannten Gegenzug-Schaftmaschine dadurch erreicht, dass erfindungsgemäss der Arretierbalken
eine Antriebseinrichtung aufweist für mindestens einen Schwenkweg von seiner Stellung des spielfreien
Einrastens mit dem in angehobener Grundstellung befind-
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lichen Zughaken bis zur Stellung des Anliegens eines Teiles dieses Arretierbalkens an der Oberseite des in
niehtangehobener Grundstellung befindlichen Zughakens, wodurch der Arretierbalken auch zum Niederdrückbalken
für die Zughaken wird.
Diese Anordnung gestattet, mit nur einem Schwenkorgan pro Zughakenreihe oder pro Zughaken sowohl den
Zughaken in angehobener Stellung spielfrei zu halten als auch ihn kraftschlüssig auf die Zugmesser abzusenken.,
unter gleichzeitiger Bildung des für den Steuervorgang notwendigen Einlesespieles.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform kann der Arretierbalken in soviele Einzelhebel unterteilt werden,
als die Schaftmaschine Balancen bzw. Zughaken aufweist, und jeder Hebel in mindestens einer Bewegungsrichtung
eine individuelle Antriebseinrichtung aufweist. Dadurch wird eine individuelle Steuerung der Zughaken ermöglicht,
d.h. eine Steuerung, die ein mehrmaliges Belassen eines Zughakens in gesteuerter Hochstellung ge- .
stattet. Jedem Haken kann also ein mit einer !Feder belasteter Hebel mit ortsfestem Schwenkpunkt zugeordnet
sein, welcher Hebel den Zughaken gegen das Zugmesser hin beschleunigt, resp. in der umgekehrten Bewegungsrichtung
verzögert, wobei die gegeneinander gerichteten Abstützflächen am Schwenkhebel und am Haken sich voneinander
entfernen, resp. sich wieder begegnen, und zwar so, dass im zweiten Fall das Abstützspiel gänzlich aufgehoben ist
und im ersten Pail die Abstütznase des Schwenkhebels ausserhalb der Wegbahn irgendeines Hakenteiles ausschwenken
kann, bei gleichzeitiger Bildung des Einlesespieles zwischen dieser Nase und der Abstützfläche des
Zughakens.
Bei Schaftmaschinen, in welchen während der G-rundstellung
das Messers sämtliche Haken duroh ein Kollektivorgan, z.B. eine Steigschiene, an das Zugmesser ge-
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bracht werden, werden die einzelnen Schwenkhebel von einer quer über eine Reihe von Zughaken reichenden Schiene
in einer Richtung zwangsläufig und in der anderen Richtung durch Federn angetrieben, wobei die Abstütznase
der Schiene in einer Ausbildungsart sich ausserhalb und in einer anderen Ausbildungsart sich innerhalb
der Wegbahn irgendeines Teiles des Zughakens befindet.
Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt
Pig. 1 schematisch eine Seitenansicht eines Teiles einer auf einem Webstuhl montierten
Doppelhub-G-egenzug-Schaftmaschine,
Fig. 2 in grösserem Massstabe die Anordnung der Fachbildungsteile einer Schaftmaschine
System Hattersley mit einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 3 einen Zughaken mit einer zweiten Ausführungsvariante
eines Arretier- und ÜTiederdrüokhebels
sowie
4 die dazugehörende Stirnansicht der Zughakenreihe
mit den Antriebsorganen, sowohl für Einsel- als auch Gesamtantrieb,
5 einen Zughaken mit einer dritten AusführungsTariante
eines Arretier- und Hiederdrückhebels,
sowie
Pig, 6 die dazugehörende Stirnansicht der Zughaksnreihe.
Gemäss Fig. 1 sind am Webstuhlgestell 1 einerseits
die Schäfte 2 heb- und senkbar und anderseits die Schaftmaschine
3 anmontiert ο Letztere weist pro Schaft eine
Fachbildungsvorriohtitng System Hattersley (siehe auch
'S'ig. 2) mit einer Balance 4 mit zwei an ihren Enden angelenkten
Zughaken 5» 50 auf. Dem Ausziehen der Zughaken dienen die Zugmesser 6, 60, während die Zughaken in
ihrer angehobenen Grundstellung durch die Arretiermes-
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ser 1, 70 spielfrei gegen die feststehenden Traversen 8, 80 gehalten werden. Mit 9 sind der Schwinghebel und
die Uebertragungselemente zwischen Schaftmaschine und Schaft bezeichnet.
Gemäss Pig. 2 sitzt auf der Welle 57 der über alle Zughaken 5 bzw. 50 einer Reihe sich erstreckende Arretier-
und Niederdrüekbalken 7 bzw. 70, der beiderends Arme 77 aufweist, deren Bewegung von den Anschlägen 20
ausgelöst wird. Bei der oberen Zughakenreihe ist der Zughaken 5 in angehobener Grundstellung, bei der unteren
Zughakenreihe der Zughaken 50 in gesenkter Grundstellung, d.h. bereit zur Mitnahme durch das Zugmesser 60 gezeichnet.
In angehobener Stellung steht die Rastfläche 35 des Balkens 7 in Eingriff mit der Rastfläche 65 des Zughakens
5. Beide Rastflächen 35, 65 stehen annähernd senkrecht zur Verbindungsgeraden I, die vom Schwenkpunkt des
Zughakens 5 an der Balance 4 aus zwischen der Schwenkwelle 57 des Balkens 7 und dem dazugehörenden Zugmesser
6 verläuft. Wird nun die Stütznadel 10 gesenkt, so schwenkt der gesamte Balken 7, 77 unter der Kraftwirkung
des seitlichen Anschlages 20 und drückt den Zughaken kraftschlüssig in die abgesenkte Stellung entsprechend
der unteren Reihe von Zughaken 50. Dabei gleitet der Balken 70 auf einer parallel zur Verbindungsgeraden I
verlaufenden Ebene 34 ab, welche Ebene sich an die Rastfläche 65 des Zughakens auf der dem Balken 7 zugerichteten
Seite anschliesst. Die Rastflächen 35» 65 können um wenige Gradteile («£) z.B. 40 aus der Senkrechten zur
Geraden I - was gleichbedeutend ist mit einer Neigung J, zur Tangentialfläche an den Schwenkbogen des Zughakens
5 dieser Rastfläche 65, wobei die Rastflächen gegen das Zugmesser 6 zu von der Tangentialflache II abstehen
- herausgeschwenkt oder leicht bombiert sein. Oder sie können senkrecht stehen auf die Verbindungsgeräde
zwischen Schwenkpunkt des Zughakens 5 mit der
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Balance 4 einerseits und Schwenkachse 57 des Balkens anderseits.
Statt eines durchgehenden Balkens 7 können pro Zughaken Einzelhebel 7, 77 angeordnet sein. Vor der Ausziehbewegung
des Zugmessers 60 muss der Balken 70 zurückgeschwenkt werden,ansonst die Rastflächen 35» 65
wieder einrasten würden. Der bewegliche Anschlag kann, wie aus den weiteren beschriebenen Ausführungsvarianten
zu entnehmen ist, teilweise durch Federn ersetzt sein.
Zur beispielsweisen Erläuterung der weiteren Beispiele der Erfindung wird in Zeichnung und nachstehender
Beschreibung nur auf den oberen Zughaken der Fachbildungsvorrichtung, resp. auf die Reihe nebeneinander
angeordneter oberer Zughaken bezug genommen. Dieser Zughaken 5 ist bei 4-0 an der nichtgezeichneten Balance
angelenkt. Dem Ausziehen des Zughakens dient das Zugmesser 6. Die mustergemässe Steuerung erfolgt über die
Nadel 10.
Im zweiten Ausführungsbeispiel gemäss den Pig. 3
und 4 ist pro Zughaken 5 auf der ganzen Querwelle 57 je
ein Arretier- und Niederdrückhebel 7, 77 angeordnet. Dieser Hebel weist zwei Arme 7 und 77 auf, wobei die
Spitze 25 des Armes 7 zu einer Anschlagwalze abgerundet ist, die mit der ebenfalls gerundeten Rastfläche 55 des
Zughakens zusammenwirkt. Der andere Arm 77 erstreckt sich in den Raum zwischen der festen Anschlagleiste 20
und der beweglichen Schiene 22. Zwischen Arm 77 "und
Schiene 22 ist eine Zugfeder 23 eingespannt.
Soll der Zughaken in der in1Pig. 3 ausgezogen gezeichneten,
d.h. angehobenen und von der Nadel 10 unterstellten Stellung des Zughakens 5 verbleiben, so verbleibt
auch die Anschlagspitze 25 des Armes 7 in der Rastfläche eingerastet. Das Spiel zwischen Hebel 7, 77
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und Zughaken 5 ist aufgehoben. Auch eine Hin- und Herbewegung
der Schiene 22 beeinflusst die Stellung der Teile nieht,
.Zum Steuern des Zughakens in die abgesenkte, d.h..
gestrichelt gezeichnete Stellung, wird die Nadel 10 vom Steuersystem abgesenkt. Unter der Wirkung der Kraft der
Feder 23 verschwenkt sich der Hebel 7, 77 und unterstützt dabei die bereits auf den Zughaken wirkende
Schwerkraft. Dabei gleitet die Anschlagspitze 25 des Armes 7 auf der Ebene 24 des Zughakens 5 ab. Der Zughaken
folgt augenblicklich der Bewegung der Nadel 10, Man erhält die gestrichelt .gezeichnete Stellung von Nadel
10, Zughaken 5 und Hebel 7? 77. Bevor nun das Zugmesser
6 den Zughaken 5 nach links auszieht, muss die Schiene 22 durch ihre Schwingbewegung nach links in die gestrichelte
Stellung den Hebel 7j 77 zurücksehwenken. Würde dies nicht der Pail sein, so würde der Zughaken
nicht unter der Anschlagspitze 25 hindurchgleiten können. Bei dieser Anordnung besteht der Vorteil der individuellen
Steuerung der Zughaken, jedoch der Nachteil einer gewissen Unsicherheit bezüglich der genau abgestimmten
Bewegung von Zugmesser 6 und Schiene 22.
Dieser Nachteil ist beim dritten Ausführungsbeispiel nach den Pig. 5 und 6 auch eliminiert. Hier ist
das Ende des Armes 7 zweigeteilt in den Anschlag 25 und
den Pinger 26. Ersterer ist gleich ausgebildet wie beim zweiten Ausführungsbeispiel und wirkt ebenfalls mit der
Eastflache 55 des Zughakens 5 zusammen, zwecks Aufhebung
des Einlesespieles und Pesthaltens des Zughakens in angehobener Grundstellung.
Der Pinger .26 hingegen liegt auf der Oberkante 27 des Zughakens auf und dient dem Niederdrücken des Zughakens
5 bei dessen Absenken» Der Schwenkradius dieses !fingers 26 ist grosser als der Schwenkradius des Anschlages
25. Dadurch ist es möglich, dass die Rastfläehe
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55 des Zughakens 5 bei der durch das Zugmesser 6 ausgelösten Ausziehbewegung in Pfeilrichtung a unter dem Anschlag
25 hindurchgleitet. Der Hebel 7, 77 muss also nicht vor der Schlingbewegung des Zugmessers 6 wieder
zurückversohwenkt werden. Ein durch die Nadel IO von
der abgesenkten (gestrichelt gezeichneten) nach der angehobenen (ausgezogen gezeichneten) Stellung gesteuerter
Zughaken 5 wird zu Beginn den Hebel 7, 77 über den Finger 26 und später über den Anschlag 25 in die Endsteilung
gegen die Wirkung der Feder 23 drücken. Während dieser Bewegung begegnet die Ebene der Rastfläche
55 des Zughakens 5 allmählich dem Anschlag 25 des Hebels 7, 77,bis zwischen diesen beiden nach dem teilweisen
Sinn der Aufgabenstellung in Längsrichtung gemessen kein Spiel mehr vorhanden ist. Der Hebel hat die Funktion
eines Arretiermessers übernommen. Will man die von der Nadel 10 beim Hochheben des Zughakens 5 auszuübende
Arbeit verringern, so kann man der Schiene 22 eine Hin- und Herbewegung erteilen, die den Hebel 7, 77
surückschwenkt. Es ist wichtig, dass der Hebel 7, 77
nach dem Zurückschwenken freigelassen wird,bevor der
Zughaken 5 beginnt, sich gegen seine angehobene Stellung zu bewegen. Damit wird erreicht, dass der Anschlag
25 des Armes 7 sinngesiäss in die Rastfläche 55 eingreift
una das Einlesespiel aufgehoben wird. Vorteilhaft kann
es sein«, die gegenseitige lage des Anschlages 25 und der Spitze 26 so zu wählen, dass bei ganz angehobenem
Zughaken 5 die Spitze 26 die Fläche 27 nicht berührt. Auch kann die Schiene 22 derart angeordnet sein, dass
bei ganz abgesenktem Zughaken 5 dieselbe Spitze 26 die Fläche 27 auch nicht berührt.
Die Stirnansicht Fig. 4 zeigt rechts eine Ausführimg
mit Einzelhebeln I7 77, sowie die dazugehörige Antriebseinrichtung
30, 32, 33, 36 für die Schwenkbewegungen der Hebel in beiden Richtungen und links eine Aus-
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führung mit einem über alle Zughaken 5 einer Reihe reichenden
Schwenktalken 7 zum Arretieren und Niederdrücken der Zughaken. Die Antriebseinrichtungen sind dabei seitlich
angeordnet.
Dem Nachuntenschwenken des Hebels aus der Arretierstellung
dient die Zugfeder 23. Das Zurückschwenken erfolgt über den auf dem Bolzen 30 schwenkbar gelagerten
Doppelhebel 32. Am einen Ende des Doppelhebels ist die Schiene 22 befestigt, während das andere Ende die Rolle
33 trägt, welche auf der Kurvenscheibe 36 der Antriebswelle abläuft. Dieser Mechanismus dient dem Antrieb der
Hin- und Herbewegung der Schiene 22 bzw. 20 in. Fig. 2.
Die walzenförmige Spitze 25 kann beim Hinauf schwenken des Zughakens 5 derart in die Pfanne 55 eingreifen,
dass dadurch der Zughaken höher angehoben wird,als dies die Steuernadel 10 bewirkt. Damit wird die Steuernadel
•vollständig entlastet und kann für den nächsten Schuss vom Eadelwerk in eine andere Bereitschaftslage gesteuert
werden.
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Claims (13)
1. Gegenzug-Schaftmaschine System Hattersley mit Balance, an deren Enden Zughaken angelenkt sind, die
mustergemäss in hin- und herschwingbaren Zugmessern
einrastbar sind, sowie einem schwenkbaren Arretierbalken, der den in mustergemäss angehobener Grundstellung
befindlichen Zughaken spielfrei gegen die feststehende Traverse presst, wobei die Rastflächen von
Arretierbalken und Zughaken im eingerasteten Zustande zwischen der Schwenkachse des Zughakens an der Balance
und der Schwenkachse des Arretierbalkens liegt, dadurch gekennzeichnet, dass der Arretierbalken (7, 70,
77) eine Antriebseinrichtung (23, 30, 32, 33, 36) aufweist für mindestens einen Schwenkweg von seiner Stellung
des spielfreien Einrastens mit dem in angehobener Grundstellung befindlichen Zughaken (5) bis zur Stellung
des Anliegens eines Teiles (25, 26, 35) dieses Arretierbalkens an der Oberseite (24, 27, 34) des in
nichtangehobener Grundstellung befindlichen Zughakens (5), wodurch der Arretierbalken auch zum Niederdrückbalken
für die Zughaken wird.
2. Gegenzug-Schaftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Arretierbalken in soviele
Einzelhebel (7, 77) unterteilt ist, als die Schaftmaschine Balancen (4) bzw. Zughaken (5) aufweist,
und jeder Hebel in mindestens einer Bewegungsrichtung eine individuelle Antriebseinrichtung (23
bzw. 30, 32, 33, 36) aufweist.
3. Gegenzug-Schaftmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Arretierbalken (7, 70)
oder jedem Einzelhebel (7, 77) als Antriebseinrichtung je ein federndes Element (23) angreift, das auf den
Hebel eine Kraft in Richtung des Abschwenkens des
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Balkens oder Hebels gegen das Zugmesser (6) zu ausübt«
4. Gegenzug-Schaftmaschine nach Anspruch 3» dadurch
gekennzeichnet, dass das federnde Element eine Zugfeder (23) ist, die einerseits am schwingbaren Balken oder
Hebel (7, 77) und anderseits an einem festen oder, beweglichen Teil (22) angehängt ist.
5· Gegenzug-Schaftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4j gekennzeichnet durch eine bewegliche Schiene
(22), in deren Bewegungsweg der Balken oder Hebel (7, 77) angeordnet ist zwecks Heraufschwenkens des Balkens
oder Hebels von der abgeschwenkten Stellung vor däm Ausziehen des zugeordneten Zughakens (5).
6. Gegenzug-Schaftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Zughaken
(5) in Verbindung stehende Kante (25) des Balkens oder Hebels (7, 77) und ihr Gegenstück (55) am Zughaken
'von kreisbogenförmigem Querschnitt sind.
7. Gegenzug-Schaftmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kreisbogen des Zughakens (5)
auf der dem Balken oder Hebel (7? 77) zugerichteten Seite in eine ebene Fläche (24) übergehts auf welcher
sich die Kante (25) des Balkens oder Hebels bei der. Schwenkbewegung abstützt»
8. Gegenzug-Schaftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7} dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Zughaken
(5) in Wirkverbindung stehende Kante des Balkens oder Hebels (7, 77) zweigeteilt ist, wobei deren beide
Enden (25 und 26) im Querschnitt gesehen annähernd kreisbogenförmig sind.
9. Gegenzug-Schaftmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das eine", vorwiegend als Rückhalteteil
arbeitende Ende (25) des Balkens oder Hebels (7,
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77) sowie sein Gegenstück (55) am Zughaken (5) einen
kürzeren Abstand von seinem Schwenkpunkt (70) als das andere Ende (26) aufweist und im Querschnitt gesehen
kreisbogenförmig ausgebildet ist, wobei das Gegenstück (55) am Zughaken (5) das Ende nur teilweise umgreift,
derart, dass der abgesenkte Zughaken unter dem Balken oder Hebel (7, 77) hindurch ausziehbar ist, und dass
das andere Ende (26) des Balkens oder Hebels im Querschnitt gesehen ebenfalls vorwiegend kreisförmig und
sein Gegenstück als annähernd ebene Fläche (27) ausgebildet ist.
10. Gegenzug-Schaftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Eastfläche
(35) des Balkens (7, 70) oder Hebels einerseits und die damit in Eingriff kommende Rastfläche (65) des Zughakens
(5, 50) anderseits als ebene Flächen ausgebildet sind, die in eingerastetem Zustande, d.h. bei angehobenem
Zughaken (5), annähernd senkrecht stehen zu einer Yerbindungsgeraden (I), die vom Schwenkpunkt des Zughakens
(5) an der Balance (A-) aus-zwigchen der Schwenk-^
welle (57) des Balkens (7, 70, 77) oder Hebels und dem Zugmesser (6) verläuft.
11. Gegenzug-Schaftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Eastfläche
(35) des Balkens (7, 70) oder Hebels einerseits und die damit in Eingriff kommende Rastfläche (65) des Zughakens
(5, 50) anderseits als ebene Fläche ausgebildet sind, die in eingerastetem Zustande, d.h. bei angehobenem
Zughaken (5), annähernd senkrecht steht zu der Verbindungsgeraden (i) zwischen Schwenkpunkt des Zughakens
(5) mit der Balance (4) einerseits und Schwenkachse (57)
des Balkens (7, 77) oder Hebels anderseits.
12. Gegenzug-Schaftmaschine nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastfläche des Zugha-
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kens (5) auf der dem Balken oder Hebel (7, 77) zugerichteten
Seite in eine annähernd parallel zur Verbindungsgeraden verlaufende Ebene (34) übergeht.
13. Gegenzug-Schaftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung
(20, 22, 30) des Arretierbalkens (7,- 70) oder
Hebels (7, 77) diesen beim Hochschwenken soweit hebt,
dass sich der eingerastete Zughaken (5) noch von der angehobenen Unterstell- oder Steuernadel (10) abhebt.
Hebels (7, 77) diesen beim Hochschwenken soweit hebt,
dass sich der eingerastete Zughaken (5) noch von der angehobenen Unterstell- oder Steuernadel (10) abhebt.
14-. Gegenzug-Schaftmaschine nach einem der Ansprüche
1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastfläche
(35, 65) von Zughaken (5) und Arretierbalken (7, 77)
bis zu 4° zur Tangentialfläche an den Schwenkbogen des
Zughakens dieser Rastfläche geneigt ist, wobei die Rastflächen gegen das Zugmesser (6) zu von der Tangential·
fläche abstehen.
(35, 65) von Zughaken (5) und Arretierbalken (7, 77)
bis zu 4° zur Tangentialfläche an den Schwenkbogen des
Zughakens dieser Rastfläche geneigt ist, wobei die Rastflächen gegen das Zugmesser (6) zu von der Tangential·
fläche abstehen.
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309841/0343
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE2221842B2 DE2221842B2 (de) | 1979-09-06 |
| DE2221842C3 DE2221842C3 (de) | 1980-05-14 |
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