DE222140C - - Google Patents
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- DE222140C DE222140C DE1907222140D DE222140DA DE222140C DE 222140 C DE222140 C DE 222140C DE 1907222140 D DE1907222140 D DE 1907222140D DE 222140D A DE222140D A DE 222140DA DE 222140 C DE222140 C DE 222140C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F25/00—Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
- B01F25/10—Mixing by creating a vortex flow, e.g. by tangential introduction of flow components
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Detergent Compositions (AREA)
Description
KAISERLICHES A
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren nebst Vorrichtung zum stetigen Vermischen
·. ' und gleichzeitigen Zerstäuben zweier Stoffe, ■·; insbesondere stark reagierender bzw. sofort
feste Körper bildender Stoffe, ζ. B. öl und ; Chlorschwefel, Soda und Seife usw. Nach
diesem Verfahren werden die in Frage kom-.';■ menden Stoffe derart vereinigt, daß das
■; erhaltene Gemisch aus der Vorrichtung sofort •ίο in feiner Zerstäubung oder in Form von Körnern,
Pulvern oder Flocken heraustritt.
Durch dieses Verfahren werden kostspielige Zerkleinerungsprozesse, ferner das Auftreten
schädlicher Gase und Stoff Verluste vermieden .15 sowie gleichmäßigere Produkte erzielt. Das
Verfahren besteht im wesentlichen darin, daß der eine der zu mischenden Stoffe vor der
Vereinigung mit dem zweiten Stoff in eine fortschreitende Drehbewegung versetzt wird,
so -Beim Zusammentreffen des in der Drehbewegung
befindlichen ersten Stoffes mit dem zweiten wird dieser gezwungen, an der Drehbewegung
teilzunehmen. Das so erhaltene Gemisch wird unter feiner Zerstäubung aus dem Mischapparat herausgetrieben und hierbei
"■'. gegebenenfalls noch mit ebenfalls fein zerstäubten Neutralisationsmitteln o. dgl. behandelt.
Zur Ausübung des Verfahrens dient die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung. Es
zeigt Fig. ι einen Längsschnitt, Fig. 2 eine
\ Draufsicht der Fig. i, Fig. 3 einen Schnitt
nach Linie A-B der Fig. ■ 1, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie C-D der Fig. 1. Fig. 5
einen Längsschnitt einer anderen Ausführungsform, Fig. 6 einen Schnitt nach Linie E-F
der Fig. 5.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen
aus einem Düsenkörper a, in dem ein Gewindekörper c angeordnet ist, der zusammen
mit dem Zuführungsrohr g über einer mit Ausschnitten r oder Bohrungen I (Fig. 5) versehenen
Platte f drehbar angeordnet ist, sowie einer durch das Düsenmundstück b hindurchgeführten
Ringdüse fi, während seitlich in das Mundstück das Zuführungsrohr m für
den zweiten Stoff mündet. Bei Drehung des Körpers c werden die Gewindegänge c durch
die Platte f mehr oder weniger geschlossen, so daß die durch Rohr g zugeführte Flüssigkeitsmenge
verändert werden kann.
Läßt man bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform die Bohrungen I fort und
durchbohrt die Spitze'der Deckplatte f bei k,
so tritt die durch das Rohr * eintretende Komponente der herzustellenden Verbindung
in glattem Strahl aus dem Mundstück aus und wird dabei von der aus dem Gewinde c
kommenden rotierenden zweiten Komponente erfaßt und zerstäubt.
Handelt es sich z. B. um die Herstellung von Seifenpulver, so führt man in das Mundstück
b des Apparates durch das Rohr m Soda als Pulver, in Teigform oder in Lösung
ein, in den beiden eisten Fällen unter Vermittlung der Förderschnecke 0. Zugleich läßt
.· man durch das Rohr g und die Schlitze d
stetig und in abgemessener Menge .flüssige Seife unter hohem Druck in die Gewindegänge
c eintreten. Die Seife wird dabei in Rotation versetzt, gelangt rotierend in das
Mundstück b, versetzt auch die Soda in Drehbewegung und mischt sich innig mit ihr.
Dieses Gemisch tritt nun aus der öffnung η rotierend aus und bildet dabei einen hohlkegelförmigen
Schleier, der schließlich zu einem feinen Pulver zerfällt. Um dieses sofort vollständig
trocken zu erhalten, wird durch das • Rohr i und die Ringdüse p überhitzter Dampf
oder ein anderes wasserabsorbierendes Medium zugeführt.
Zwecks Gewinnung von ölkautschuk führt man in das Mundstück b (Fig. 5) durch das
Rohr i und die Kanäle I der Platte f Chlorschwefel
ein. Zugleich läßt man unter hohem
20. Druck öl durch das Rohr g in den Gewinde-"
körper c eintreten. Dieses mischt sich im
. Mundstück b mit dem Chlorschwefel und tritt während der Reaktion aus dem Mundstück
rotierend aus, wobei es zerstäubt und als flockenförmiger Ölkautschuk zu Boden fällt.
Durch die Ringdüse p wird gleichzeitig eine stark gekühlte, alkalische Waschflüssigkeit zugeführt
und dadurch die entstehende Säure neutralisiert. Da dieser Arbeitsvorgang selbst-
ZP tätig und in einer luftdicht verschlossenen
Vorrichtung vor sich geht, so behebt dieses Verfahren alle Schwierigkeiten und Nachteile
der bekannten ölkautschukfabrikation. Das gleiche gilt von vielen anderen Industriezweigen.
Claims (3)
1. Verfahren zum stetigen Vermischen und gleichzeitigen Zerstäuben zweier Stoffe,
dadurch gekennzeichnet, daß der eine der zu mischenden Stoffe vor der Vereinigung
mit dem zweiten Stoffe in eine fortschreitende Drehbewegung versetzt wird und beim Zusammentreffen mit dem zweiten
Stoffe diesen zwingt, an der Drehbewegung teilzunehmen, worauf das so erhaltene Gemisch
unter feiner Zerstäubung aus dem Mischapparat herausgetrieben und hierbei gegebenenfalls noch mit ebenfalls fein zerstäubten
Stoffen (Neutralisationsmitteln, Trockenmitteln o. dgl.) behandelt wird.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Ver- ■ fahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß innerhalb eines Düsenkörpers (a) ein drehbarer Gewindekörper (c)
und ein Zuführungsrohr (g) für den einen Stoff über einer mit Ausschnitten (r) oder
Bohrungen (I) versehenen Platte (f) sowie eine durch das Mundstück (b) hindurch
nach außen geführte Ringdüse (j>) angeordnet
sind, während seitlich in das Mundstück (b) das Zuführungsrohr (m) für den
zweiten Stoff mündet.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Zuführung des zweiten Stoffes an Stelle des Rohres (m) ein innerhalb des
Rohres (g) angeordnetes, durch den Gewindekörper (c) und die Platte (f) hindurchgeführtes
Rohr (i) benutzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT46592D AT46592B (de) | 1907-12-14 | 1908-12-28 | Verfahren und Vorrichtung zum stetigen Vermischen und gleichzeitigen Zerstäuben zweier Stoffe. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE222140C true DE222140C (de) |
Family
ID=483057
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1907222140D Expired - Lifetime DE222140C (de) | 1907-12-14 | 1907-12-14 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE222140C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1099115B (de) * | 1959-05-05 | 1961-02-09 | Henkel & Cie Gmbh | Verfahren zum Einarbeiten von Farbstoffen in Waschmitteln |
| DE1232510B (de) * | 1963-11-19 | 1967-01-12 | Erich Weber | Verfahren zur Metallisierung von Keramikkoerpern fuer elektrotechnische Bauelemente |
| DE1274082B (de) * | 1964-01-13 | 1968-08-01 | Akad Wissenschaften Ddr | Stroemungsreaktor fuer Faellungen |
| DE2848298A1 (de) * | 1978-11-07 | 1980-05-29 | Hranmasch | Einrichtung zur fluessigkeitshomogenisierung |
| WO1996032185A1 (fr) * | 1995-04-13 | 1996-10-17 | Institut Français Du Petrole | Dispositif pour melanger des fluides a grande vitesse |
-
1907
- 1907-12-14 DE DE1907222140D patent/DE222140C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1099115B (de) * | 1959-05-05 | 1961-02-09 | Henkel & Cie Gmbh | Verfahren zum Einarbeiten von Farbstoffen in Waschmitteln |
| DE1232510B (de) * | 1963-11-19 | 1967-01-12 | Erich Weber | Verfahren zur Metallisierung von Keramikkoerpern fuer elektrotechnische Bauelemente |
| DE1274082B (de) * | 1964-01-13 | 1968-08-01 | Akad Wissenschaften Ddr | Stroemungsreaktor fuer Faellungen |
| DE2848298A1 (de) * | 1978-11-07 | 1980-05-29 | Hranmasch | Einrichtung zur fluessigkeitshomogenisierung |
| WO1996032185A1 (fr) * | 1995-04-13 | 1996-10-17 | Institut Français Du Petrole | Dispositif pour melanger des fluides a grande vitesse |
| FR2732902A1 (fr) * | 1995-04-13 | 1996-10-18 | Inst Francais Du Petrole | Dispositif pour melanger des fluides a grande vitesse |
| DE19680273B4 (de) * | 1995-04-13 | 2005-06-09 | Institut Français du Pétrole, Rueil-Malmaison | Vorrichtung zum Vermischen von Fluiden bei großer Geschwindigkeit |
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