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DE2221039A1 - Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Ansetzen von Beuteln an eine Abfuellvorrichtung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Ansetzen von Beuteln an eine Abfuellvorrichtung

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DE2221039A1
DE2221039A1 DE19722221039 DE2221039A DE2221039A1 DE 2221039 A1 DE2221039 A1 DE 2221039A1 DE 19722221039 DE19722221039 DE 19722221039 DE 2221039 A DE2221039 A DE 2221039A DE 2221039 A1 DE2221039 A1 DE 2221039A1
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DE
Germany
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bag
filling
pneumatic suction
suction device
bags
Prior art date
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Application number
DE19722221039
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English (en)
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DE2221039C3 (de
DE2221039B2 (de
Inventor
Katsuji Obara
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nippon Jido Fukurozumeki Manufacturing Co Ltd
Original Assignee
Nippon Jido Fukurozumeki Manufacturing Co Ltd
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Publication date
Application filed by Nippon Jido Fukurozumeki Manufacturing Co Ltd filed Critical Nippon Jido Fukurozumeki Manufacturing Co Ltd
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Publication of DE2221039B2 publication Critical patent/DE2221039B2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B43/00Forming, feeding, opening or setting-up containers or receptacles in association with packaging
    • B65B43/26Opening or distending bags; Opening, erecting, or setting-up boxes, cartons, or carton blanks
    • B65B43/30Opening or distending bags; Opening, erecting, or setting-up boxes, cartons, or carton blanks by grippers engaging opposed walls, e.g. suction-operated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B43/00Forming, feeding, opening or setting-up containers or receptacles in association with packaging
    • B65B43/12Feeding flexible bags or carton blanks in flat or collapsed state; Feeding flat bags connected to form a series or chain
    • B65B43/14Feeding individual bags or carton blanks from piles or magazines
    • B65B43/16Feeding individual bags or carton blanks from piles or magazines by grippers
    • B65B43/18Feeding individual bags or carton blanks from piles or magazines by grippers by suction-operated grippers

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)

Description

Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Ansetzen von Beuteln an eine Abfüllvorrichtung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum aromatischen Ansetzen von Beuteln an eine Abfüllvorrichtung, insbesondere an eine Vorrichtung zum Abfüllen von pulverförmigen Erzeugnissen, wie z.Be Graphit, Stärke, Weizenmehl, Plugasche, pulverisierte synthetische Harze, Kieselgur, Düngemittel u.a. chemische Nebenerzeugnisse.
Bisher wurden verschiedene Verfahren und Vorrichtungen zum automatischen Ansetzen von Beuteln an Abfüllvorrichtungen vorgeschlagen. Diese Verfahren und Vorrichtungen sind jedoch nur bei Abfüllanlagen derart brauchbar, bei der das pulverförmige Erzeugnis unter dem Einfluß der Schwerkraft von einer Trichterwaage in eine Einfüllöffnung des Beutels geworfen wird, der vorher in eine solche Stellung gebracht worden ist, daß das abzufüllende pulverförmige Erzeugnis durch die vorher geöffnete Einfüll-
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O _
Öffnung eingebracht werden kann.
Beim Abfüllvorgang bei diesen beschriebenen Einrichtungen ist die Zufuhrkapazität an Beuteln begrenzt und es entweicht Staub, der die Umgebung der Arbeitsstelle verun- · reinigt.
Seit kurzem gibt es auch eine aromatische Abfüllvorrichtung für pulyerförmige Erzeugnisse, beispielsweise der in der USA-Patentschrift Nr. 3 578 041 beschriebenen Art, bei der ein derartiges Erzeugnis in einer Luftkammer strömungsfähig gemacht wird und durch einen Luftstrom zu einer Füllvorrichtung gebracht wird, die einem Beutel zugeordnet ist, der einen ventilförmigen Einlaß besitzt, wie z.B. ein inneres oder ein äußeres Ventil«. Der ventilförmige Einlaß besitzt gewöhnlich einen geringen Durchmesser, so daß eine genaue Handhabung erforderlich ist, um den ventilförmigen Einlaß mit der Fülldüse der Abfülleinrichtung zu verbinden, was nicht durch übliche Systeme zum Ansetzen von Beuteln erreicht werden kann, bei denen das Einsetzen des Füllventils in die Abfüllmündung der Abfüllvorrichtung von Hand bewirkt wird, was unbequem ist und den Wirkungsgrad verschlechtert.
Nach vielen eingehenden Untersuchungen zur Verbesserung der Nachteile und Schwierigkeiten der üblichen Systeme wurde ein neues Verfahren und eine neue Vorrichtung geschaffen, bei der ein Beutel aufgehängt und von einer pneumatischen Saugeinrichtung mit einem Luftzylinder und Saugrohren getragen wird, worauf dann eine ventilartige Einfüllöffnung durch eine andere pneumatische Saugeinrichtung geöffnet wird, um den Beutel sanft mit der Abfülldüse der Abfüllvorrichtung in Verbindung zu bringen.
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_. 3 —
Erfindungsgemäß wird das Ansetzen an die Abfüllvorrichtung derart bewirkt, daß eine Anzahl von Beuteln in einem Behälter gestapelt wird, daß eine Seitenfläche eines Beutels rechtwinklig durch eine erste pneumatische Saugvorrichtung angehoben wird, daß der angehobene Beutel in hängendem Zustand durch eine zweite pneumatische Saugvorrichtung in eine Lage verbracht wird, in der er der Ausmündung einer Abfülldüse der Abfüllvorrichtung gegenüberliegt und daß die Einfüllöffnung des Beutels durch eine dritte pneumatische Vorrichtung für das Einführen der Fülldüse der Abfüllvorrichtung geöffnet wird. Dadurch wird durch ein zuverlässiges Verfahren eine kontinuierliche und schnelle Zufuhr zahlreicher Beutel gewährleistete
Es ist demnach eine allgemeine Aufgabe der Erfindung, ein schnell und zuverlässig wirkendes System zum kontinuierlichen Ansetzen von Beuteln an eine Verpackungsvorrichtung für pulverförmige Erzeugnisse zu schaffen.
Zur Lösung der Aufgabe besteht die Erfindung hauptsächlich in einem Verfahren zum automatischen Ansetzen von Beuteln an eine Abfüllvorrichtung, wobei eine Anzahl von Beuteln in einen Behälter gestapelt werden, eine Seitenfläche eines Beutels rechtwinklig durch eine erste pneumatische Saugvorrichtung angehoben, der angehobene Beutel in hängendem Zustand durch eine zweite pneumatische Saugvorrichtung in eine Lage verbracht wird, in der er der Ausmündung einer Abfülldüse der Abfüllvorrichtung gegenüberliegt und wobei die Einfüllöffnung des Beutels durch eine dritte pneumatische Vorrichtung für das Einführen der Fülldüse der Abfüllvorrichtung geöffnet wird«,
Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, eine Vorrichtung zum automatischen Ansetzen von Beuteln an eine
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Abfüllvorrichtung zu schaffen» E-ri'.uviungsgemäß besteht diese Vorrichtung au& einem Behälter zur Aufnahme einer Anzahl übereinandergestapelter Beutel, durch eine erste pneumatischR Saugvorrichtung -zum Anheben einer Seitenfläche eines Beutels in dazu rechtwinkliger Richtung, durch eine zweite pneumatische Saugvorrichtung zum Transport des angehobenen Beutels in eine dem Auslaß des Abfüllstutzens einer Abfüllvorrichtung benachbarte Lage und durch eine dritte pneumatische Saugvorrichtung zur Öffnung einer Einfüllöffnung des Beutels, um diese an den AbfüllstutEen anzusetzen,,
Anhand der nun folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestelivari iaisführungsbeispiele der Erfindung wird diese näher erläuterte. Es aeigtj
Pig, 1 ein Blockdiagramm des erfindungs-
gernäßen Verfahrens zum Ansetzen eines Beutels an eine Abfüllvorrichtung,
Fig· 2 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Beutelansetzvorrichtung,
Fig. 3 eine seitliche Ansicht eines Beutelspeichers zur Aufnahme einer Anzahl über-einandergestapelter Beutel,
Fie· 4 eine Seitenansicht des dem Beutel-
speicher zugeordneten Beutelanhebeaechanismus,
Fit. 5a - α eine Darstellung des Bewegungsablaufs
ceim Öfinen der Einfüllöffnung eines
]?ig. 6a - d eine Darstellung des Bewegungsablaufs bei der Öffnung eines Beutels
entsprechend einer anderen ausführungs■ form der Erfindung und
Figo 7 -ein Beispiel einer Anordnung der er-
. findungsgemäßen Vorrichtung.
In Fig. 1 ist das erfindungsgemäße Verfahren in Form eines Blockschaubildes dargestellt.
Zunächst wird eine Anzahl von mit Einlaßventilen versehenen Beuteln in einem Beutelspeicher oder -behälter übereinandergestapelt. Eine Seitenfläche eines Beutels wird dann durch eine erste pneumatische Saugvorrichtung erfaßt, um den
Beutel in vertikaler Richtung anzuheben. Anschließend wird der angehobene Beutel durch eine zweite pneumatische Saugeinrichtung in eine Lage verbracht, in der er dem Auslaß
des Abfüllstutzens der Abfüllvorrichtung benachbart ist«,
Darauf wird das Einlaßventil des Beutels durch die dritte
pneumatische Saugvorrichtung geöffnet, während der Beutel
an den Abfüllstutzen der Abfüllvorrichtung angesetzt wird. Diese Betätigungen können serienmäßig durchgeführt werden, indem ein Frequenzschaltkreis in Zusammenarbeit mit einem
Begrenzungssehalter und einem Luftzylinder verwendet wird.
In den Fig» 2 und 4 bezeichnet 10 einen Beutelspeicher,
in dem eine Anzahl von Beuteln 12, Z0 Bo 200 Beutel,
horizontal liegend gestapelt sind. Luftrohre 14 liegen
am Beutelspeicher 10 an, um eine erste pneumatische
Beutelansaugvorrichtung 16 zu bilden, die um eine Schwenkachse 18 durch einen Luftzylinder 20 drehbar ist, um dadurch den Beutel 12 vertikal anzuheben.
Wie aus Fig. 1 zu entnehmen ist, wird der Beutel 12 in
hängendem Zustand durch die zweite pneumatische Saug-
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Vorrichtung 22 befördert, die aus einer als Saugeinrichtung ausgebildeten Rohrverzweigung besteht und durch einen Elektromotor 24 in eine Position A bewegbar ist, die dem Auslaß des Abfüllstutzens 26 bzw, der Abfülldüse der nicht gezeigten Abfüllvorrichtung benachbart ist und in der ein Einlaß 28 längs der oberen Kante des Beutels 12 durch eine dritte pneumatische Saugvorrichtung 30 zum Ansetzen des Beuteleinsatzes 28 an den Abfüllstutzen 26 nach einer gewissen Bewegung"aus der Position A geöffnet wird.
Die dritte pneumatische Saugvorrichtung 30 umfaßt ein Paar als Saugeinrichtungen ausgebildeter Rohrverzweigungen 32, die in ihrer Relativlage zueinander durch einen Luftzylinder 34 positioniert und miteinander verbunden sindo Die Saugvorrichtungen 32 umgreifen das Einfüllventil 28 durch eine Betätigung des Luftzylinders 34 und werden dann in entgegengesetzten Richtungen bewegt, wodurch sich die ** Beuteleinfüllöffnung 28 unter Saugwirkung öffnet.
Die dritte pneumatische Saugvorrichtung 30 mit den Saugrohrverzweigungen 32, an denen der Beutel 12 hängt, wird gegen die Abfüllvorrichtung bewegt, um die Beuteleinlaßöffnung 28 an den Abfüllstutzen 26 der Abfüllvorrichtung anzusetzen·
Nach dem Ansetzen des Einfüllventils 28 des Beutels 12 an den Abfüllstutzen 26 wird die Saugwirkung der Saugvorrichtungen 32 auf die Beuteleinfüllöffnung 28 unterbrochen und dann die dritte pneumatische Saugvorrichtung 28 in ihre ursprüngliche Ausgangsstellung zurückbewegt. Auf diese Weise verlaufen die einzelnen Verfahrensschritte zyklisch, um die Beutel in einem Verfahren mit sich ständig wiederholenden Schritten an die Abfüllvorrichtung anzusetzen.
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Bei einer anderen Ausführungsform wird der Beutel 12 von der zweiten pneumatischen Saugvorrichtung 22 getragen und in eine Beutelaufnähme 36 abgeworfen, die parallel zum Abfüllstutzen 26 liegt. Die Beutelaufnahme 36 besteht aus einer einzigen Platte, die symmetrisch zu einem U-förmigen Behälter gebogen ist, um den Beutel 12 stehend aufzunehmen;, so daß der Beutel 12 vor dem Ansetzen an die Abfülldüse bzw. den Abfüllstutzen immer parallel zum Abfüllstutzen liegt, um ein sanftes und genaues Ansetzen der Beuteleinfüllöffnung an den Abfüllstutzen zu ermöglichen.
Die für das Verfahren vorzugsweise anwendbaren Ventilbeutel umfassen symmetrisch genähte Beutel, geklebte Beutel mit Faltboden, Beutel aus dünner Polyäthylenfolie, oder Beutel mit einer Auskleidung oder Beschichtung aus Polyäthylen. Y/enn derartige Beutel aufeinandergestapelt werden, besitzen die oberen und unteren Enden der Beutel eine größere Dicke als der mittlere Abschnitt der gestapelten Beutel, wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich ist, wodurch wegen der schrägen Oberfläche der Beutel das erwünschte Ansaugen der Beutel durch die erste pneumatische Saugvorrichtung 16 beeinträchtigt wird.
Um diesen Nachteil zu überwinden, wird nach der vorliegenden Erfindung eine Anhebevorrichtung 38 vorgesehen, die einen Arm 40 besitzt, der an seinem einen Ende heb- und senkbar mit einer Gewindespindel 42 in Eingriff steht, sowie ein Hubelement 44, das an seinem unteren Ende heb- und senkbar mit einer Gewindespindel 46 in Eingriff steht und an seinem gegenüberliegenden oberen Ende derart ausgebildet ist, daß es den mittleren Abschnitt des Beutelstapels anheben kann, so daß die Oberfläche des Beutelstapels stets in der in Figo 4 gezeigten flachen Weise verläuft ο Das Hubelement 44 wird proportional zum
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Anheben des Arms 40 nach oben beweg:, venn auch die BewegungsgesG.:v.ro.ndigkeit dee erster en gegenüber jener des letzteren etwas verzögert ist« Die Gewindespindeln42 und 46 werden di;roh einen Elektromotor 48 über Getriebe 50 und 52 angetrieben, die am unteren Ende einer jeden Gewindespindel angeordnet sind.
Bei Verwendung von Beuteln aus Polyäthylenfolie ergibt sich beim Stapeln keine Ausbuchtung im mittleren Abschnitt in der dargestellten Form, wie sie bei genähten Beuteln auftritt, so aaS die Hubeinrichtung 38 nicht erforderlich ist»
Die dritte pneumatische Saugvorrichtung wird vorzugsweise entsprechend 3sr Art und dem Material der Beutel abgewandelte Beispielsweise besteht die dritte pneumatische Saugvorrichtung im Falle eines Beutels aus Polyäthylenfolie bzw. Polyäthylenfilm aus zwei als Saugvorrichtung dienenden Rohrverzweigungen 32 in im wesentlichen U-förmiger Gestalt, die relativ zueinander durch den Luftzylinder 34 festgelegt sind, um durch eine Betätigung des Luftzylinders 34 das Binfüllventil des Beutels su umfassen, das sich längs der Oberkante des Beutels erstreckt. Die Saugvorrichtungen werden dann in zueinander entgegengesetzten Richtungen bewegt, wodurch das Einlaßventil 28 geöffnet wird, während zugleich der Beutel gehalten wird und die den Beutel tragende dritte pneumatische Saugvorrichtung wird dann gegen die Abfüllvorrichtung bewegt, um die EinfüllÖffnung des Beutels an den Füllstutzen der Abfüllvorrichtung anzusetzen, wie dies aus den Fig. 5a bis 5d ersichtlich ist. Bei dieser Aisführungsfcrni wird die Beutelaufnahme 36 nicht benutzt und das Ansaugen durch die zweite pneumatische Saugvorrichtung und durch die dritte pneumatische Saugvorrichtung wird während einer gegebenen Zeitspanne überlappt, um zu verhindern, :a° ier Beut ■■! ,.ας:* ;;iter;. fc'lt.
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Andererseits besteht im Falle von geklebten Beuteln mit Faltboden die pneumatische Saugvorrichtung vorzugsweise aus einem einzigen Saugrohr 54» das sich vertikal er- ' streckt, und aus zwei relativ zueinander angeordneten stangenförmigen Schiebern 56» die sich horizontal erstrecken und an ihren Enden mit im wesentlichen V-förmigen Ausnehmungen 58 versehen sind, wobei alle diese Teile durch einen Luftzylinder betätigbar sind. Bei dieser Ausführungsfdrm steht der Beutel vertikal in der Beutelaufnahme 36■ und das Einfüllventil 28, das sich längs der Oberkante des Beutels 12 erstreckt, ist flach geschlossene Bei der Öffnung der Beuteleinfüllöffnung 28 wird das Saugrohr 54 gegen die flache Oberseite des Beuteleinfüllventils 28 gelegt, um diese anzusaugen, worauf dann das Saugrohr 54 zurückbewegt wird, während jede Seite des Beuteleinlaßventils durch die zwei Schieber 56 umschlossen wird, so daß sich das Beuteleinfüllventil 28 öffnet, wie dies am besten aus Figo 6 ersichtlich ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Ansetzen von Beuteln an eine Abfüllvorrichtung wird so angeordnet, daß sie längs einer aus Schienen 60 gebildeten Führung beweglich ist, so daß nur eine einzige Vorrichtung 62 zum Ansetzen von Beuteln mit einer Reihe von Abfüllvorrichtungen verwendet werden kann, die jeweils eine Mehrzahl von Abfüllstutzen aufweisen, wobei der Abfüllvorgang, wie aus Pig. 7 zu erkennen ist, aufeinanderfolgend ausgeführt wird.
Die pneumatischen, bei der vorliegenden Erfindung benutzten Anordnungen können leicht durch die Betätigung des Begrenzungsschalters, des Luftzylinders und des Elektromotors betrieben werden.
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Obwohl gewisse bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung lediglich beispielsweise in der Zeichnung und der Beschreibung erläutert worden sind, sind im Rahmen der Erfindung verschiedene Abwandlungen möglich, so daß sie nicht auf die erläuterten Ausführungsbeispiele beschränkt sein soll.
Ansprüche:
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Claims (12)

Ansprüche :
1.) Verfahren zum automatischen Ansetzen von Beuteln an eine Abfüllvorrichtung für pulverförmige Erzeugnisse, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von Beuteln in einem Behälter gestapelt wird, daß eine Seitenfläche eines Beutels rechtwinklig durch eine erste pneumatische Saugvorrichtung angehoben wird, daß der angehobene Beutel in hängendem Zustand durch eine zweite pneumatische Saugvorrichtung in eine Lage verbracht wird, in der er der Ausmündung einer Abfülldüse der Abfüllvorrichtung gegenüberliegt^ und daß die Einfüllöffnung des Beutels durch eine dritte pneumatische Saugvorrichtung für das Einführen der Fülldüse der Abfüllvorrichtung geöffnet wird«
2o Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der für den Transport von der zweiten pneumatischen Saugvorrichtung erfaßte Beutel zum Fallen in eine Beutelaufnahme freigegeben wird, die sich in einer der Abfülldüse der Abfüllvorrichtung benachbarten Lage befindet und daß der Beutel dann durch die dritte pneumatische Saugvorrichtung erfaßt wird, um die Einfüllöffnung des Beutels zum Ansetzen an die Abfülldüse zu öffnen0
3ο Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Phase, in der der Beutel von der zweiten pneumatischen Saugvorrichtung erfaßt wird und die Phase, in der der Beutel durch die dritte pneumatische Saugvorrichtung erfaßt wird, während einer gegebenen Zeitspanne einander überlappen.
4. Vorrichtung zum automatischen Ansetzen von Beuteln an eine Abfüllvorrichtung, insbesondere zur Durchführung
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des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Behälter (10) zur Aufnahme einer Anzahl aufeinandergestapelter Beutel (12), durch eine erste pneumatische Saugvorrichtung (16) zum Anheben einer Seitenfläche eines Beutels in dazu rechtwinkliger Richtung, durch eine zweite pneumatische Saugvorrichtung (22) zum Transport des angehobenen Beutels .in eine dem Auslaß des Abfüllstutzens (26) einer Abfüllvorrichtung benachbarte Lage und durch eine dritte pneumatische Saugvorrichtung (32; 54) zur öffnung einer Einfüllöffnung (28) des Beutels, um diese an den Abfüllstutzen anzusetzen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (10)mit einer Hubeinrichtung (46, 52) versehen ist, um die Oberfläche des Beutelstapels im wesentlichen eben zu halten.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung einen horizontalen Arm (40) zur Aufnahme der Beutel umfaßt, der an seinem einen Ende von einer vertikalen Gewindespindel (42) in heb- und senkbarer Weise getragen wird, und ein vertikales Stützelement (44) zum Anheben eines Mittelbereiches des Beutelstapels, das an seinem unteren Ende mit einer vertikalen Gewindespindel (46) heb- und senkbar in Eingriff steht, wobei die Gewindespindeln durch einen Elektromotor (48) über Getriebe (50, 52 ) antreibbar sind,
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Anheben des Stützelements (44) gegenüber dem des !Tragarms (40) etwas verzögert ist,
8. Vorrichtung nach Anspruch 4t dadurch gekennzeichnet,
daß die erste pneumatische Saugvorrichtung zwei symmetrisch angeordnete Saugrohre (14) von im wesentlichen U-Form be-
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sitzt·, die an ihrem einen Ende drehbar mit einer Schwenkachse (18) verbunden sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 4j> dadurch gekennzeichnet, daß die zweite pneumatische Saugvorrichtung eine bewegliche SaugrohrverzWeigung (22) umfaßt.
1Oo Vorrichtung nach Anspruch 4j dadurch gekennzeichnet, daß die dritte pneumatische Saugvorrichtung zwei in einer ßelativlage zueinander positionierte Saugrohrverzweigungen (32) von im wesentlichen U-Form umfaßt, die durch einen Luftzylinder (34) zur Ausübung einer öffnenden und einer schließenden Bewegung verbunden sindo
11« Vorrichtung nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet,, daß die dritte pneumatische Saugvorrichtung ein vertikales Saugrohr (54) zum Ansaugen der flachen Oberfläche der Beuteleinfüllöffnung umfaßt, sowie zwei relativ zueinander positionierte, gegen jede Seite der Beuteleinfüllöffnung bewegbare Schieber (56).
12. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine zur Aufnahme der Beutel (12) in vertikaler Lage geeignete Beutelaufnahme (36) in einer Position vor der Auslaßöffnung der Einfülldüse (26) angeordnet ist.
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DE2221039A 1971-04-28 1972-04-28 Vorrichtung zum automatischen Ansetzen von Ventilsäcken an den Füllstutzen einer Abfüllvorrichtung Expired DE2221039C3 (de)

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DE2221039C3 DE2221039C3 (de) 1981-07-30

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