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DE2220078A1 - Strickmaschine mit linear angeordneten Nadeln - Google Patents

Strickmaschine mit linear angeordneten Nadeln

Info

Publication number
DE2220078A1
DE2220078A1 DE19722220078 DE2220078A DE2220078A1 DE 2220078 A1 DE2220078 A1 DE 2220078A1 DE 19722220078 DE19722220078 DE 19722220078 DE 2220078 A DE2220078 A DE 2220078A DE 2220078 A1 DE2220078 A1 DE 2220078A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knitting machine
control
machine according
knitting
comparator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722220078
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Francis Long Eaton; Gaunt Dennis Berry Hill; Nottinghamshire Ladyman (Großbritannien)
Original Assignee
Stibbe-Monk Developments Ltd., Leicester (Grossbritannien)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stibbe-Monk Developments Ltd., Leicester (Grossbritannien) filed Critical Stibbe-Monk Developments Ltd., Leicester (Grossbritannien)
Publication of DE2220078A1 publication Critical patent/DE2220078A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/54Thread guides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

DR. MÜLLER-BORE DIPL-PHYS. DH MANITZ DIPL-CHEM. DR. DEUFEL DIPL-ING. FINSTERWALD DIPl.-ING. GRÄMKOW
Hünchen, den 24, Mak/Sv - S "2365
STIBBE-MOITK DmTELOPiIEtTTS LIMTED P.O. Box Ü1, 11 Hewarke Street Leicester LE1 9LI1, England
Strickiiiaschine mit linear angeordneten !Tadeln
Die Erfindung "bezieht sich auf eine Wirkmaschine "bzw. Strickmaschine mit linear angeordneten Nadeln und betrifft insbesondere die Steuerung der Längsbewegung der Muttergehäuse entlang Schrauben, die üblicherweise als Fassonierungsschrauben bezeichnet werden, solcher Maschinen. Wie es üblich ist, steuert die letztere Einrichtung zusätzlich zu der Passonierungssteuerung ebenfalls die Maschenübertragungselemente zur Musterung bzw. Husterbildung und weiterhin die Strickbreite, wenn kein Fassonieren erfolgt.
Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Mehrkopf-Strickmaschine, bei der Jeder Kopf mit einer oder mehreren Gruppen von linear angeordneten Stricknadeln vorgesehen ist und ein Steuerfach oder mehrere Steuerfächer zur Steuerung
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Dr. Müller-Bor« Or. Manllz · Dr. Deufel · Dlpl.-Ing. Finsterwald Dlpl.-Ing. Qramkow Braunschweig, Am Bürgerpark 8 8 München 22, Robert-Koch-Straße 1 7 Stuttgart-Bad Cannstatt, Marktstraße 3 Telefon (0531) 73887 Telefon (0811) 2938«. Telex 5-22050 mbpat Telefon (0711) 567261 Bank: Zentralkatse Bayer. Volktbanken, München, Kto.-Nr. 9822 Postscheck: München 95495
des Betriebs der Vielzahl von Strickköpfen vorgesehen, ist "bzw. sind. Solche Maschinen, sind bekannt und es wird insbesondere auf . diese als Mehrkopf-Flachbett-, -V-Bett- und -Plach-Striclnnaschinen Bezug genommen.
Bekanntlich weisen solche Strickmaschinen zumindest ein Paar von Fassonierungsschrauben, eine zur Steuerung der linken und die andere zur Steuerung der rechten Kante (selvedge) eines Kleidungsstück-Rohteils auf. Die IFassonierungsmuttern werden in der einen oder der anderen Richtung bewegt, um die Strickbreitenanschläge zurückzustellen und/ oder die ITassonierungsspitzen zu Oositionieren. Eine solche
" Rast bzw. Bewegung wird durch Zahnstangen- bzw^+Steuerstangeneinrichtungen erhalten, die an jeder Schraube angebracht sind und von Ketten, Hocken, gestanzten Steuerbändern oder dergl. gesteuert werden. Eine solche Anordnung ist in der britischen Patentschrift 1 088 712 gezeigt.
Es ist weiterhin, insbesondere bei Iflachstrickmaschinen (straight bar machines) bekannt, eine weitere Gruppe von Fassonierungsmuttern oder Kupplungs- und Entkupplungseinrichtungen getrennt von den vorhandenen IPassonierungsmuttern vorzusehen, so daß Spitzenbildungs-(lacing) und V-Ausschnitt-Maschenübertragungs-Arbeitsgänge durch^ getrennte Gruppen von Übertragungsspitzen ausgeführt werden können.
Die Steuerstangeneinrichtungen und zugeordneten Steuerungen, die im allgemeinen für das Drehen der Passonierungsschrauben verwendet werden, bilden eine sehr voluminöse bzw. aufwendige mechanische Anordnung und bewegen sich, vom Standpunkt der Bewegung der Muttern über ein Äquivalent von mehr als zwei oder drei Nadelteilungen, langsam und benötigen infolgedessen wertvolle Strickzeit. Tatsächlich sind solche Ein-
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richtungen im allgemeinen nur in der Lage, pro Zahnstange in jeder Richtung das Äquivalent von einer oder zwei Nadelteilungen zu -rücken.
Es ist ebenfalls bei Flachstrickmaschinen zu dem Zweck, die Fassonierungsmuttern über lange Strecken zu bewegen, beispielsweise wenn die Strickbreite bei dem Beginn eines neuen lileidungsstück-Rohteiles rückgestellt wird., bekannt, die inassonierungsschrauben an einen Motorantrieb zu kuppeln, um Zeit zu sparen. Die Positionen, zu.denen die Fassonierungsmuttern in diesem Falle bewegt werden, werden durch eine Unzahl -von manuell voreingestellten Schaltern gesteuert, die in vorbestimmter Ordnung unter der Steuerung eines gestanzten Bandes eingeschaltet werden. Die Drehung der Fassonierungsschrauben wird abschließend gesteuert durch einen Plunger, der in eine Kerbe bzw. Hute fällt, die der Schraube zugeordnet ist, und dadurch werden die übertragungsspitzen und Zieheinrichtungen mit einer Nadel genau ausgelichtet. In Siesem Fall werden die normalen Steuerstangeneinrichtungen zurückgehalten für ein Fassonieren und Spitzenbilden (lacing) etc..
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Einrichtung, die es ermöglicht, die Fassonierungsschraubengehäuse und deren zugeordnete 'feile, wie Zuganschläge (draxv stops) zur Breitensteuerung und Fassonierungsspitzen eine Strecke in Längsrichtung über ein Äquivalent von irgendeiner Zahl von Hadelteilungen durch Benutzen eines Antriebsmotors zu bewegen, der von biiiär-kodierteil Streifen und photoempfindliehen-Einrichtungen, die allen Anschlagstellungen gemeinsam sind, gesteuert wird. '
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Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, das Erfordernis für die sperrigen, und aufwendigen Zahnstangen- bzw. SteuerStangeneinrichtungen, die allen solchen Fassonierungsschrauben bisher zugeordnet sind, durch Benutzung eines genau gesteuerten Antriebsmotors zu vermeiden.
Erfindungsgemäß ist eine Strickmaschine mit einer oder mehreren Gruppen von linear angeordneten Nadeln und einer motorgesteuerten Einrichtung zum linearen Bewegen eines Maschinenteils wie eines Kantenanschlags und/oder von Passonierungsspitzen von einer Stelle zu einer anderen wähx'end der Herstellung einer Reihe von lileidungsstiick-Sohteilen vorgesehen mit einer Leseeinrichtung, die ziimindest ein kodiertes Element, das den Hadeln der Haschine zugeordnet ist, abtasten und ein Signal übertragen kann, das die tatsächliche Stellung des Maschinenteils zu einem Komparator meldet, zumindest einem kodierten Steuerband, das ein Signal zu dem Komparator senden kann, das eine Stellung, zu der das Maschinenteil bewegt werden soll, anzeigt, und einer Einrichtung, die die von dem Komparator erteilte Information zur Steuerung der Geschwindigkeit und der Arbeitsrichtung des Antriebsmotors nutzt.
Bei einer besonderen Ausführungsform besteht die Steuereinrichtung aus zwei' binär-kodierten, sich in Längsrichtung erstreckenden Platten, die in einen Steuerfach der Maschine angeordnet sind. Die Platten sind Passonierungssciirauben, eine der linken Passonierungsschraube bzw. Schrauben und die andere der rechten Passonierungsschrsube bzw. Schrauben zugeordnet. In die der linken Schraube zugeordnete Platte ist ein Kode für Jede Nadelstellung in der linken Hälfte der Nadelbetten eingestanzt und in der der rechten Schraube zugeordneten Platte ist ein Kode für Jede Nadclstelluiig in der rechten Hälfte dor Nadelbetten eingestanzt. Ein stationären Lecekopf tastet seine zugeordnete Platte ab, wobei .u\ie de.:· platten mit einer der !''assoniuruiigsmutturii beweglich isL,
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um zu einen Komparator die genaue Position zurückzumelden" (to relay back),an der sich die Fassoiiierungsnutter und die ilir zugeordneten Anschläge su irgendeiner Zeit befinden. Durch die Benutzung zweier solcher Anordnungen, einer für die Steuerung der linken Kante und·einer für die Steuerung der rechten Kante ist es möglich, Kleidungsstücke asymmetrisch zu den Strickköpfen der Haschine zu stricken.
Das gestanzte Steuerband wird durch weitere Leseköpfe abgetastet, die ebenfalls dessen Information, zu dem Komparator neiden. Dieses Steuerband" ist mit dem Kode der Nadelposition gestanzt, zu der die entsprechenden Ifassonierungsmuttern bewegt werden müssen. Diese Information wird durch einen Regler cinalysiert, der dem Komparator zugeordnet ist, und Steuersignale vjerden zu den entsprechenden Hotorantriebseinheiten für diese geführt, um die Schraube oder Schrauben mit einer schnellen Geschwindigkeit über eine bestimmte Wanderstrecke der entsprechenden Huttern zu drehen. Diese Strecke liegt in einer positiven oder negativen Sichtung bis zu etwa fünf ITadelteilungen im Bereich der erforderlichen Positionen. Für eine Bewegung innerhalb der letzteren Strecke wird.eine langsame Wc-ndorgeschwindigkeit für den Antrieb der Schrauben gewählt.
I1Ur die Zwecke einer abschließenden Ausrichtung und eines genauen Stoppens der Ii'assonierungsmuttern an einer vorbestii.ii.iten adelposition kann es von Vorteil sein, eine ver-
Zahnstangen-- bzw. Steuerstangen-- bzw. Eaststeuer-anordnung aus einem genuteten King und einer Plungeranordnung, die jeder ITassonierungsschraube .-zugeordnet ist, vor- '/,i's: oh en.
Die Krfindong wird im folgenden anhand der Zeichnung beirjpiclawoiße boßchi'iebenj in dieser zeigts
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BAD ORIGINAL
Pig. 1 eine Stirnansicht, in der soviel von einen Steuerfach einer Maschine gezeigt ist, v/ie es zur Beschreibung der Erfindung erforderlich ist,
Pig. 2 einen Teil schnitt in vergrößerten Haß et ab längs Linie II-II in Pig. 1,
3 eine· allgemeinere Teildraufsicht der Mechanik, wobei aus Gründen der Klarheit bestimmte Teile weggelassen sind,
4 eine Stirnansicht entsprechend Pig. 3,
Pig. 5 eine-Stirnansicht-in der Richtung des Pfeiles VI in Pig. 4 und
Pig. 6 ein elektrisches Blockschaltbild.
In der Zeichnung ist ein Teil eines zentralen Steuerfaches einer Mehrkopf-Plach- oder -V-Bett-Wirkmaschine bzw. -Strickmaschine mit vorderen und hinteren zusammenwirkenden Nadelbetten dargestellt. Auf jeder Seite des Steuerfaches sind drei Strickköpfe angeordnet und werden von diesem gesteuert, von denen jeder in der Lage ist, vollständig fassonierte bzw, gfcildete Kleidungs-Rohteile aus einer gerippten und/oder glatten Ware gleichzeitig mit den anderen Strickköpfen der Maschine zu erzeugen. Pur die Zwecke der Beschreibung ist nur die linkerhand gelegene bzw. linke Zanteneinrichtung (selvedge mechanism) gezeigt und im einzelnen beschrieben, es ist jedoch auch eine rechterhand gelegene bzwo rechte Kanteneinrichtung vorhanden, die ein Spiegelbild der linken Einrichtung ist. Wo entsprechende Teile der rechten Einrichtung dargestellt sind, sind diese mit einem Strich hinter der Bezugsziffer bezeichnet.
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Die linke Kanteneinrichtung umfaßt eine Fassonierungsschraube 4I, die die Kantenposition in bezug auf das vordere Nadelbett steuert,· und eine Fassonierungsschraube 1a in bezug auf. die Kantenposition des hinteren Nadelbettes. Die Schrauben 1 und 1a werden durch eine Einrichtung gesteuert, .die diesen beiden gemeinsam ist, wie es nachfolgend beschrieben wird»
Die Schrauben 1 und 1a werden drehbar in Lagern getragen, die in Stützen bzw. Supporten 2 und 3 untergebracht sind, die einen Teil des Rahmens der Maschine bilden, wobei die anderen Teile des Rahmens allgemein mit F bezeichnet sind«, Auf jede der Fassonierungsschrauben ist ein Muttergehäuse 4 aufgesetzt. Die linker Hand gelegenen bzw. linken Muttergehäuse 4- sind entweder direkt oder indirekt gekoppelt mit Strickbreiten-Steueranschlägen an der linken Seite jedes Strickfaches und/ oder mit linken Fassonierungssteuerungen. Die Form der Strickbreiten- und Fassonierungssteuerungen kann von irgendeinem bekannten Typ sein, von denen Beispiele in den britischen Patentschriften 1 088 712 und 1 272 309 beschrieben sind.
Das Muttergehäuse 4 der Fassonierungsschraube 1 ist zusätzlich mit einer Betätigungsstange 5 verbunden, die an ihrem einen Ende eine quer angeordnete, kanalförmige Halterung 6 aufweist. Die Verbindung zwischen dem Gehäuse 4 und der. Stange 5 besteht aus einer Halterung 7> die eine Stange 8 trägt, deren freies Ende in der Halterung 6 positioniert und an der Halta?ung 6 mittels Einstellschrauben 9 befestigt ist, so daß die Längsposition der Stange 5 genau eingestellt werden kann. Die Betätigungsstange 5 ist in einem Führungskanal 10 angebracht, der an einem Rahmenglied F befestigt und in Lagerbahnen 11 gleitend verschiebbar ist.
An der Stange 5 ist wie durch Schrauben 12 eine Steuerplatte 13 angebracht, die entlang ihrer Länge mit einem Binärkode für jede Nadelposition der linken Hälfte des Nadelbettes
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vorgesehen ist. Der Kode ist in der Form von Löchern und lochlosen Markierungen (no hole markings) vorgesehene Mittig in dem Steuerfach ist eine Abtastkopfanordnung vorgesehen, die einen Abtastkopf und eine Lichtquelle für jede der linken und rechten Steuerplatten 13 und 13' aufweist. Die Steuerplatte 13' für die rechte Hälfte jedes Nadelbettes ist über und rechts von der linken Steuerplatte 13 in einer gleichen Weise wie die letztere angebracht.
Die Abtastkopfanordnung ist in Fig. 2 im Schnitt dargestellt und besteht aus zwei Leseköpfen 14 und 14', die an einer Platte 15 angebracht sind, und zwei Lichtquelleneinheiten 16 und 16', die an einer Platte 17 angebracht sind«, Die Platten 15 und 17 werden beide in einer Halterung 18 festgehalten, die an einer Platte 19 an dem Support 2 angebracht ist. Die Steuerplatte 13 kann frei zwischen dem Lesekopf 14 und der Lichtquelle 16 hindurchgehen und die Steuerplatte 13' kann frei zwischen dem Lesekopf 14' und der Lichtquelle 16' hindurchgehenο In Figo 1 sind das Fassonierungs-Muttergehäuse 4 der Schraube 1 und die zugeordneten Teile zusammen mit der Steuerplatte 13 in ihrer äußersten Stellung gezeigt, so daß in dieser Position der Kode, der durch den Lesekopf 14 übertragen wird, sich auf die äußerste linke Nadelposition bezieht. Wenn das Fassonierungs-Muttergehäuse 4 nach rechts in Fig. 1 bewegt wird, werden die Kode für aufeinanderfolgend einwärts zugeordnete Nadelpositionen abgetastet und übertragen.
Um die Fassonierungs-Muttergehäuse 4 zu bewegen, werden die Fassonierungsschrauben 1 und 1a durch eine umkehrbare Antriebseinrichtung von dem elektrischen oder hydraulischen Typ entweder direkt oder wahrscheinlicher durch Getriebe- oder Kettenanordnungen gedreht0 Die Richtung und Zahl der den Schrauben 1 und 1a erteilten Drehungen wird durch einen Regler unter Anweisung bzw. Befehl eines Steuerbandes und eines zugeordneten Lesekopfes aufgezwungen, das durch einen Komparator mit den Ablesewerten von der Steuerplatte 13 verglichen wird. 209846/0845
Es sind, um die Fassonierungsschrauben 1 und 1a zu drehen und die Muttergehäuse in Längsrichtung der Schrauben genau zu positionieren, schräg verzahnte Zahnräder bzw. Stirnräder an den äußeren Enden der Schrauben angebracht, die jeweils mit schräg verzahnten Zahnrädern bzw. Stirnrädern 21 kämmen, die an den Enden einer angetriebenen Welle 22 befestigt sind. Eine Antriebsriemenscheibe 23 ist mittig an der Welle 22 angeordnet und wird über einen Riemen 24 durch eine Antriebsriemenscheibe 25 angetrieben, die an der Abtriebswelle 26 einer hydraulisch betätigten Motor- und -Kupplungseinheit 27 angebracht ist. Geeignete freidrehende Riemenscheiben 28 sind vorgesehen, um den Antriebsriemen 24-zu spannen. Der Motor 27 wird- durGh ein solenoidbetätigtes Steuerventil 29 gesteuert, das den Ölstrom von einer Haupt-Hydraulik-Pumpen- und -Motor-Anordnung 30 steuerte
Ebenfalls ist an dem äußeren Ende von jeder der Schrauben 1 und la ein Hocken 31 mit vier Kerben 32 angebracht, die bei einer Umdrehung vier aufeinanderfolgende Nadelpositionen repräsentieren» Eine Plungereinrichtung 33 is^ s0 angeordnet, daß sie mit einer der Kerben 32 in Abhängigkeit von der erforderlichen !Tadelposition in Eingriff tritt,, Die Plunger 33 sind an Kniehebeln 34 angebracht, die durch eine ■Verbindungsstange 35 miteinander verbunden sind, wobei die Plunger 33 aus einer Betriebsstellung, in der sie mit ihren zusammenwirkenden Kerben bzw« Nutai 32 in Eingriff treten, mittels einer einfach wirkenden hydraulischen Arbeitszylindereinrichtung 36 bewegt sind, die an einem der Hebel 34- gekuppelt ist. Eine Bewegung der Plunger 33 in eine Betriebsstellung wird, wenn der Druck an der Arbeitszylindereinrichtung 36 entspannt bzwc weggenommen wird, unter der Wirkung einer Spannungsfeder bzw» Zugfeder 37 herbeigeführt, die sich zwischen dem äußeren Hebel 34 und einem Rahmenglied F erstreckt, wobei die .Feder 37 ebenfalls dazu dient, den
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AO
Plungern 33 Elastizität"zu geben, wenn sie in Eingriff mit den Nuten bewegt werden. Der Arbeitszylinder 36 steht ebenfalls unter der Steuerung des Steuerventils 29.
Einem von dem Paar von Nocken 31 und zusammenwirkenden Plungern 32 sind zwei Näherungsschalter 38 und 39 (Fig.5 und 6) des von der Kubier Impulsgerätebau hergestellten Gigatronic G.A,Typ zugeordnet. Diese Schalter sind von dem Typ, der die Nachbarschaft von Metall zu seiner Stirnfläche feststellt und nur dann eine in ihn strömende elektrische Energie wieder austreten läßt, um dadurch ein Ausgangssignal zu erzeugen, das zu einer Hauptlogikeinheit 40 (FigQ6) mittels Relais übertragen (relayed) wird, die den Betrieb des Steuerventils 29 steuert. Sb überträgt der Schalter 3.8 ein Signal zu jeder Zeit bzw. jedesmal, wenn es sicher ist, daß die Plunger 33 in die Nuten 32 hineinfallen gelassen werden können, wobei die Plunger normalerweise auf den Flächen der Nocken gleiten, so daß sie automatisch in die nächstfolgenden Nuten fallen, wenn sich die Nocken drehen. Der Schalter 39 dient dazu, ein Signal nur zu übertragen, wenn die Plunger 33 in. die Nuten 32 gefallen sind, woba. ein Signal zu dem Steuerventil 29 geliefert wird, um den Betrieb des Motors 27 zu stoppen.
Ein weiterer Schalter 41 (Fig.5) in der Form eines Mikroschalters ist einem der Plunger 33 zugeordnet und schließt nur, wenn der Plunger 33 in eine Nut 32 gefallen ist. Dieser Schalter führt ein Signal zu der Einheit 40 und zeigt an, daß ein Fassonierungsarbeitsgang vollständig ausgeführt ist, so daß der Stricknocken bzw. das Strickschloß seinen Betrieb wieder beginnen kann.
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Ai
Zwei weitere Schalter 42 und 43 in der Form von Begrenzungsschaltern sind vorgesehen, die mit den Fassonierungsschrauben-Muttergehäuse 4 zusammenwirken. Diese Schalter werden nur betätigt, wenn das Muttergehäuse 4 über seine sichere Distanz (safe distance) in der einen oder anderen Richtung hinausgeht, wodurch ein Sicherheitsmerkmal vorgesehen ist, wenn die falsche Information in die Einheit 40, "beispielsweise durch das Steuerband gegeben wirdo
Mit der gerade beschriebenen Anordnung ist es möglich, ohne die sperrige bzw. voluminöse und komplizierte Zahnstangenbzw. Steuerstangeneinrichtung, von der ein Beispiel in der britischen Patentschrift 1 088 712 beschrieben ist, selbst die Abnahme- und ZunahmeSteuerungen, das Fassonieren, die Tressen- bzw. Spitaai (lace work) und Musterarbeit, etc auszuführen.
Ein Vorteil der Erfindung besteht in der Zeitersparnis bei dem Rückstellen der Strickbreitensteuerungen für aufeinanderfolgende unterschiedlich konturierte Kleidungsstück-Rohteile, d.h. das sogenannte Folgestricken (sequential knitting).
Die elektrische Anordnung zur Steuerung dieser Funktionen wird jetzt mit Bezug auf Fig. 6 beschrieben. Die Taktsteuerung wird durch Impulse gesteuert, die von einem Taktgeber 44 zu einem Zeitkoordinator 45 gesendet werden, um die binär-kodierten Dezimalzahlen zu der richtigen Zeit zu verteilen.
Ein Programmband mit gestanzter binär-kodierter Information wird durch einen Bandleser 46 gelesen, der die Information überträgt, die die Nadelposition betrifft, in welche als nächstes das Fassonierungs-Muttergehäuse 4 bewegt werden
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solle Eine alternative Form der Steuerung, eine Handeinstellsteuerung 47 genannt, kann benutzt werden und besteht aus von Hand wählbaren bzw. betätigbaren Wählscheibenschaltern, die für die nächste erforderliche richtige Nadelposition eingestellt werden. Diese Information wird dann zu einem Dezimal-Binär-Wandler 48 geführt, der die Information in Binärform zu einer Datenauswahleinheit 49 führt» Die Datenauswahleinheit 49 ist mittels eines Hand- oder Band-Wahlschalters 50 davon informiere, we.i.cxxe liiiorraation, von Hand oder Band, weitergeführt werden solle
Die Position, in binär-kodierter Form, zu welcher das Fassonierungs-Muttergehäuse 4 bewegt werden soll, wird jetzt zu einem Speicher 5I übertragen und diese Information wird nachfolgend aus Gründen der Vereinfachung, als Information B bezeichnet«) Die Information B wird auf eine Addiereinheit 52 gegeben, deren Zweck nachfolgend erläutert wird»
In der Zwischenzeit überträgt der Lichtfühler 14 des Lesekopfes, der allgemein mit 55 in Fige 6 bezeichnet ist, die binär-kodierte Information, die die tatsächliche Position des Fassonierungs-Muttergehäuses 4 berücksichtigt, zu einem Speicher 54. Diese Information wird aus Gründen der Vereinfachnung nachfolgend als Information A bezeichnet. Zeittakt- und Steuersignale, werden zu beiden Speichern 51 und 54- von den Zeitkoordinatoren 45 übertragen.
Die Informationen A und B werden dann zu einem Komparator 55 geführt, der eine Information, ob A größer als, gleich oder kleiner als B ist, zu der Geschwindigkeits- und Ri chtungs-Logikeinheit 40 und einer Wahleinheit bzw. Auswahleinheit 56 überträgt ο Diese Information wird durch die Richtungslogikeinheit 40 benutzt, um eine Traversierbewegung bzwo Seitenbewegung der Muttergehäuse entweder in einer positiven oder negativen Richtung oder überhaupt keine Bewegung anzustoßen»
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Bezüglich, der zu der Auswahleinheit 56 übertragenen Information ist zu beachten, daß für Strecken von über fünf Nadelteilungen eine Traversierbewegung mit schneller Geschwindigkeit und für Strecken von fünf oder weniger Nadelteilungen eine Traversierbewegung mit langsamer Geschwindigkeit eingeschaltet ist und daß zwischen der Strecke einer Nadelteilung und keiner die Plunger 33 der-Figo 4 und 5 freigegeben sind, um in die ersten Nuten 32, die sie antreffen·, zu fallen. Der Vergleich der Informationen A und B wird zu der Auswahleinheit 56 übertragen, die die ausgewählten vorverbundenen (pre-strapped) Zahlen, doho die Zahl der Nadelposition, bei der eine oben erläuterte Geschwindigkeitsänderung erfolgen soll, speichert. Es werden ebenfalls Synchronisierungsimpulse zu der Auswahleinheit 56 von dem Zeitkoordinator 45 übertragen, der ebenfalls Impulssignale zu den Speichern 57 und 58 und der Richtungslogikeinheit 40 sendet.
Die Information von der Einheit 3E> wird ^jetzt zu der Addiereinheit 52 geführt, die, wie der Fall liegen mag, die vorverbundenen bzw. festgelegten Zahlen, d.h. + 5 und + 1 addiert oder subtrahiert. Diese Ziffern werden dann zu den Speichern 57 und 58 geführt, die die Information B + 5 bzw. die Information B + 1 speichern. Diese Information zusammen mit der Information vom Speicher 54- wird zu Komparatoren 59 und 60 geführt und in diesen vergliehen. Der Komparator 59 vergleicht die Information A in bezug auf die Information B + 1» Die resultierende Information wird dann zu der Geschwindigkeits- und Hichtungs-Logikeinheit 40 geführt, die jetzt über die notwendige Information verfügt, um über das Steuerventil 29 und den Motor 27 das Fassonierungs-Muttergehäuse 4 mit der erforderlichen Geschwindigkeit und in die erforderliche Richtung zu bewegen„
Das Ausführen eines Fassonierungsarbeitsgangs wird ebenfalls mit bezug auf Fig. 6 beschrieben.
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Zuerst gibt das Steuerband keine Instruktion, um die Muttergehäuse 4 zu einer besonderen Nadelposition zu bewegen, gibt jedoch eine Instruktion, eine Anzahl von Fassonierungs- (Abnahme- oder Zunahme-)Bewegungen bei jeweils so vielen Reihen (courses) von jeweils so vielen Rippen (wales), d.h„ 10 Abnahmebewegungen alle 4 Reihen um eine 4-Rippenteilung (4 wales pitch) auszuführen O
Diese Information wird von dem Lesekopf 46 zu einer Recheneinheit 61 geführt, die ebenfalls ein Signal von dem Speicher 54 empfängt, der diese von der Position des J?assonierungs-Muttergehäuseß 4 informiert. Der Rechner 61 informiert dann die Datenauswahleinheit 49, in welche Position die Fassonierungseinheit sich bewegt, um die richtige Zahl von Rippen zuzuaddieren oder abzuziehen«, Dies dauert fort, bis alle Fassonierungsarbeitsgänge abgeschlossen worden sind, wobei die elektrische Steuerung von der Datenauswahleinheit 49 in der oben für eine Zahnstangen-Rückstellsteuerung beschriebenen Weise arbeitet»
Es ist ebenfalls eine Fasson-Grenzeinheit 62 vorgesehen, die mit einer maximalen Anzahl von Rippen voreingestellt ist, über die irgendein Fassonierungsarbeitsgang auftreten kann. Wenn ein IPassonierungsarbeitsgang ausgeführt werden soll, wird ein Informationssignal zu dem Passon-Grenzkomparator 62 von dem Lesekopf 46 gesendet» Der Fasson-Grenzkomparator 62 verhindert dann jegliche von der Datenauswahleinheit instruierte Bewegung über eine bestimmte Menge, vermutlich 4 Rippen.
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Es ist ebenfalls ein Grenzkomparator 65 vorgesehen, der ein Signal vom Speicher 51 empfängt, das auf die Position bezogen ist, in die das Fassonierungs-Muttergehäuse bewegt werden soll. In dem Komparator 65 sind die maximalen und minimalen Positionsgrenzen gespeichert, zu denen die Fassonierungsmutter 4 sicher bewegt werden kann, und wenn die von dem Grenzkomparator 63 empfangene Information außerhalb dieser Grenzen liegt, wird ein Stoppsignal zu der Geschwindigkeits- und Richtungslogikeinheit 40 übertragen«.
Im Betrieb enthält infolgedessen das nicht gezeigte Hauptsteuerband, das durch den Lesekopf 46 abgetastet wird zur Ausführung der Erfindung, eine Information bezüglich der Fassonierung und/oder Kleidungsstück-Rückstellung. In dem Fall der Fassonierung ist die erforderliche Information die Anzahl von Fassonierungsvorgangen, deren Frequenz und rippenweise Bewegung (walewise movement). In dem Fall der Kleidungsstück-Rückstellung ist sie der Kode der Nadel, bei der die nächste Kleidungsstückbreite starten soll» Diese Information wird, wie es oben beschriebenist, in geeigneter Weise zu Komparatoren geführt, von denen geeignete Signale zu der Geschwindigkeits- und Richtungs- · logikeinheit 40 übertragen werden, die das Solenoidventil 29 in Abhängigkeit von der erforderlichen Richtung, Dauer und Traversiergeschwindigkeit betätigt.
Die Richtung des Traversierens wird durch das Solenoidventil 29 gesteuert, das ein Zweiwegventil umfaßt, das Öl in eine Richtung, wenn es sich in einer Endstellung befindet, und in der anderen Richtung, wenn es sich in der anderen Endstellung befindet, strömen läßt und den Ölstrom stoppt, wenn eine Mittelposition erreicht ist»
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Obgleich die Nocken 31 mit vier Nuten 32 gezeigt und beschrieben sind, kann die Anzahl gemäß dem Maß (gauge) der Nadeln und/oder der Steigung der Fassonierungsschrauben variieren., So ist beispielsweise ein Nocken mit sieben Nuten sowohl für eine 14— als auch eine 7-Gauge-Masihine unter der Voraussetzung geeignet, daß die Gewindesteigung der i'assonierungsschrauben bei der 7-Gauge-Msashine zweimal so breit wie bei der 14-Gauge-Maschine ist.
Obgleich die Erfindung in Verbindung mit Flachbett- oder V-Bett-Strickmaschinen bzw<> -Wirkmaschinen mit zwei zusammenwirkenden Nadelbetten beschrieben worden ist, kann sie in gleicher Weise bei Flach-Strickmaschinen bzw« -Wirkmaschinen (straight bar knitting machines) mit einem oder zwei Nadelbetten angewendet verden»
Gleichfalls kann, obgleich die Erfindung mit Bezug auf die Steuerung der Positionen der Muttergehäuse auf den Fassonierungsschrauben einer Strickmaschine beschrieben worden ist, die Steuerung auf andere ähnliche Funktionen von Strickmaschinen angewendet werden,.
- Patentansprüche -
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Claims (1)

  1. Λ*
    Patentansprüche
    1, Strickmaschine mit einer Gruppe oder mehreren Gruppen von linear angeordneten Nadeln und einer motorgesteuerten Einrichtung zur linearen. Bewegung eines Maschinenteils wie eines Kantenanschlags und/oder Fassonierungsspitzen von einer Stelle zu einer anderen während der Herstellung einer Reihe von Kleidungsstück-Rohteilen, gekennzeichnet durch eine Leseeinrichtung (14, 16), die zumindest ein kodiertes Element (13)» das den Nadeln zugeordnet ist, abtasten und ein Signal übertragen kann, daß die tatsächliche Position des Maschinenteils einem Komparator (63) anzeigt, durch zumindest ein kodiertes Steuerband, das ein Signal zu dem Komparator übertragen kann, daß eine Position anzeigt, zu der das Maschinenteil bewegt werden soll, und durch eine Einrichtung (29)» die die von dem Komparator erteilte Information nutzt zur Steuerung der Geschwindigkeit und der Betriebsrichtung des Antriebsmotors (27).
    2. Strickmaschine mit einem Steuerfach, einer Vielzahl von Strickköpfen, von denen Jeder zumindest eine Gruppe von linear angeordneten Stricknadeln aufweist, zumindest einer IFassonierungsschraube, die in dem Steuerfach angeordnet ist, einem Üfasson-Muttergehäuse, das auf der oder jeder tfassonierungsschraube angebracht ist, Maschinenteilen wie Kantenanschlageinrichtungen und/oder Fasßonierungsspitzen, die an dem oder jedem Muttergehäuse angebracht sind und mit einer Hälfte jeder Gruppe von Stricknadeln zusammenwirken, und einer motorbetätigten Einrichtung, die die oder jede Fassonierungsschraube dreht und dadurch eine Längsbewegung des oder jedes Fassonierungs-Muttergehäuses hervorruft, g e k e η η -
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    zeichnet durch zumindest ein kodiertes Element (13), das arbeitsmäßig den Nadeln der Maschine zugeordnet ist, eine Le se einrichtung (14-, 16), die das kodierte Element oder die Elemente abtasten und zu einem Komparator (63) ein Signal übertragen kann, das die tatsächliche Stellung des -Fassoniexungs-Muttergehäuses (4) anzeigt, zumindest ein kodiertes Steuerband, eine Leseeinrichtung (46), die das kodierte Steuerband abtasten und zu dem Komparator ein Signal übertragen kann, das eine Stellung angibt, zu der das Fassonierungs-Mutbergehäuse bewegt werden soll, und eine Einrichtung (29), die dieser durch den Komparator erteilte Information zur Steuerung der Geschwindigkeit und der Betriebsrichtung der motorbetätigten Einrichtung nutzt.
    3. Strickmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das oder jedes kodierte Element eine Steuerplatte (13) umfaßt, die über eine Betätigungsstange (5) an ihrem zusammenwirkenden Fassonierungs-Muttergehäuse (4)"angebracht ist, und daß jede Steuerplatte unter der Einwirkung des Muttergehäuses relativ zu einer festen Abtastkopfanordnung (14, 16) beweglich ist,
    4. Strickmaschine nach Anspruch 3j dadurch g e k e η η -
    ζ e i c hn e t, daß die Abtastkopfanordnung einen Lesekopf (14) umfaßt, der mit Abstand von einer Lichtquelle (16) angeordnet ist, so daß die Steuerplatte dazwischen beweglich ist.
    5. Strickmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsstange (5) in Lagern (11) gleitend angebracht und über eine Halterungseinrichtung (6) mit dem Muttergehäuse (4) einstellbar verbunden ist, so daß deren Position in Längsrichtung genau bestimmt werden kann,
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    Strickmaschine nach einem der Ansprüche 2 "bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die motorbetätigte Einrichtung einen Hydraulikmotor (30) unta? der Steuerung eines solenoidbetätigten Steuerventils (29) und eine Antriebseinrichtung (27)» die zwischen dem'Motor und der oder jeder Fassonierungsschraube (1) angeordnet ist, umfaßt.
    7ο Strickmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (31,33) vorgesehen ist, die das Ausmaß der Drehung der oder jeder Fassonierungsschraube (1) genau begrenzt.
    8β Strickmaschine nach Anqruch 7» dadurch g e k e η η -r ζ e i c h η et, daß die Schraubendrehungs-Begrenzungseinrichtung.einen genuteten Nocken (31)» der an der oder jeder Fassonierungsschraube (1) angebracht ist, und eine Plungereinrichtung (33) umfaßt, die dem oder jedem Nocken zugeordnet ist und in dessen Nuten (32) ergriffen werden kann.
    ο Strickmaschine nach Anspruch 8, dadurch g e k e η η ζ e i c h η et, daß die oder jede Plungereinrichtung (33) durch eine Federeinrichtung (37) in eine Betriebsstellung vorgespannt ist, wo sie mit einer Nut (32) in dem Nocken in Eingriff tritt.
    10.Strickmaschine nach Anspruch 8 oder 9» dadurch g e k e η η zeichnet, daß eine hydraulische Arbeitszylindereinrichtung (36) vorgesehen ist, die die oder jede Plungereinrichtung (33) in eine Außerbetriebsstellung bzw. Ruhestellung frei von den Nuten (32) bewegte
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    11. Strickmaschine nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schalteinrichtung (38) vorgesehen ist, die anzeigt, wann der oder die Plunger (33) in eine Betriebsstellung bewegt werden kann bzw. können.
    12o Strickmaschine,nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennz ei chnet, daß eine weitere Schalteinrichtung (39) vorgesehen ist, die anzeigt, wann der oder die Plunger (33) sich in einer Betriebsstellung befindet bzw. befinden»
    13. Strickmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine dritte Schalteinrichtung (41) vorgesehen ist, die arbeitsmäßig mit der weiteren Schalteinrichtung ein Signal überträgt, das den Abschluß eines Fassonierungsarbeitsganges oder anderen Arbeitsganges anzeigt.
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