DE2219858A1 - Hydraulisches Hochdruckentlastungsventil - Google Patents
Hydraulisches HochdruckentlastungsventilInfo
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Description
Hamburg, den 21. April 1972 120572 .927
Prioritäts 7. Mai 1971, USA, Patc-Anm. Nr. 141,229
Anmelder;
Caterpillar Tractor Co.,
100 N.E. Adams Street,
Peoria, Illinois 61602, USA
100 N.E. Adams Street,
Peoria, Illinois 61602, USA
Hydraulisches Hochdruckentlastungsv/entil
Die Erfindung bezieht sich auf Hydrauliksysteme und betrifft insbesondere ein Hochdruckhydrauliksystem zur Steuerung doppelt
wirkender Motoren zur Verwendung in hydraulisch betätigten Baggern oder dergleichen.
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Hydraulisch betätigte Maschinen, wie Bagger oder Lader, arbeiten
mit Hochdruckhydrauliksystemen, die doppelt wirkende Motoren enthalten, um die das Material aufnehmenden Gefäße
an Schwenkarmen oder Bäumen zu betätigen. Die durch derartige Vorrichtungen zu handhabenden Lasten schwanken beträchtlieh
in ihrer Größe und unterliegen raschen Beschleunigungen und Bremsungen. Unter solchen Bedingungen kann der Strömungsmitteldruck
auf Höhen ansteigen, die über den Grenzen der Systeme liegen, aber auch unter Atmosphärendruck in den Motorsteuerleitungen
abfallen.
Diese Hochdruckschwankungen können ein Platzen oder Brechen der Leitungen und/oder Zylinder oder andere Schäden an dem
System verursachen. Andererseits führt ein Unterdruck zu Hohlsog innerhalb der Zylinder und verursacht, daß Freßstellen
an den Kolben und den Zylinderwänden auftreten.
Derartige Hochdrücke können auf der einen Seite eines Motorkreises
vorhanden sein, während gleichzeitig ein Vakuum auf der anderen Seite des fflotorkreises verursacht wird. Diese
Bedingung· kann auftreten, uienn der Baum aus einer schnellen
Schwenkung oder einem schnellen Fallen unter Last plötzlich angehalten wird. Diese Umstände verursachen eine rasche Abnutzung
und Ausfälle in den Hydrauliksystemen.
In solchen Systemen sind Entlastungsventile und Ventile zur Vermeidung der Kavitation oder des Hohlsoges eingesetzt worden,
um die hier beschriebenen Schwierigkeiten zu überwinden.
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Bekannt sind z.B. \Jentile nach dam US-Patentschriften
2 954 011 und 2 954 052.
Eine Hauptschuiierigkeit der bekannten Einrichtymgen liegt
darin, daß sie mit komplizierten Anordnungen von Öffnungen und Kanälen arbeiten. Der Bau der Ventile ist auch so, daß
die Ventile, die die Ergänzung und Entlastung regulieren, dem Einfluß der durchfließenden Flüssigkeit unterliegen.
Daher ist eine genaue Steuerung des Strömungsmittels in dem System nicht möglich. Weiter sind solche komplizierten Anordnungen
teuer in der Herstellung und Unterhaltung.
Die Erfindung bezweckt deshalb hauptsächlich, die hier beschriebenen
Schwierigkeiten bekannter Einrichtungen zu beseitigen.
Weiter bezweckt die Erfindung, ein hydraulisches Steuersystem zu schaffen, daß Ergänzungs- und Entlastungsventile benutzt,
die einfach und leicht herzustellen sind.
Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Steuerventilanordnung für ein Hydrauliksystem mit Ergänzungs-
und Entlastungsventilen, die in der Lage sind, die Drücke innerhalb des Systems genau zu steuern.
Ein weiterer Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer verbesserten Durchtrittsöffnung- und Ventilanordnung für eine
Kombination aus Ergänzungs- und Entlastungsventilen in Vermit
einem Steuerschieber eines Hauptsteuerventils.
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Erfindungsgemäß weist eine Steuerventilanordnung für ein
Hochdruckhydraulikeyetem eine Kombination aus Entlastungsund Ergänzungsventil in einem einzigen Umgehungskanal auf,
der sich zwischen einer Rückführleitung mit niedrigem Druck
und einer Hochdruckmotorzuleitung befindet.
Weitere Vorzüge und merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung und
der Zeichnung, in denen Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert und dargestellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt in axialer Richtung des Schiebers durch
ein erfindungsgemäßes Steuerventil,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II - II der Fig. 1
und
Fig. 3 eine der Fig. 2 ähnliche Schnittdarstellung einer
abgewandelten Ausführungsform.
Eine erfindungsgemäße Steuerventilanordnung, sieh« Fig. 1,
weist ein Gehäuse 10 mit einer durchgehenden Bohrung 12 auf, in der ein Steuerschieber 14 gleitfähig sitzt. Der Schieber
14 ist in seiner neutralen Stellung gezeigt, aus der heraus er verschoben werden kann in andere Stellungen, bei denen
zwischen den verschiedenen Kanälen in dem Ventilkörper eine Verbindung besteht. Im einzelnen schneidet ein Einlaßkanal
die Schieberbohrung 12 in der Mitte und ist über die Bohrung 12 beiderseits vom Absatz 18 des Schiebers 16 mit den Zweigen 20 und 22 eines nicht dargestellten Durchgangskanals in
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Verbindung, der die Flüssigkeit zurück zum Sumpf führt, wenn
das Ventil in der neutralen Stellung ist. Der Einlaß 16 ist
über einen Zufuhrkanal 24 und ein Rückschlagventil 26 auch in Verbindung mit Zufuhrkanälen 28 und 30, die den Schieber
14 beiderseits von dem Durchgangskanal und benachbart zu den Steuerkanälen 32 und 34 kreuzen. Die Motorsteuerkänäle 32
und 34 führen Flüssigkeit denHöchdruckmotoröffnungen 36 und
38 zu, die dann durch entsprechende Leitungen mit einem nicht dargestellten doppelt wirkenden Strömungsmittelmotor
verbunden sind. Ein Niederdruckkanal mit Zweigen 40 und 42, die den Steuerschieber 14 an benachbart zu den Metorsteuerkanälen
32 und 34 liegenden Stellen kreuzen, verbindet mit einem Auslaßkanal 44, dar durch entsprechende Leitungen
mit einem Sumpf 46 verbunden ist. Zu/ei kurze, im wesentlichen T-förmige Überströmkanäle 48 und 50 erstrecken sich
zwischen den Hlotorkanälen 32 und 34 und den Niederdruckzweigleitungen
40 und 42 an einem unmittelbar über dem Steuerschieber 14 liegenden Punkt. Die Verbindung zwischen diesen
Hoch- und Niederdruckkanälen mittels der Überströmkanäle wird durch ein Paar Druckentlastungsventile 52 und 54
und ein Paar Ergänzungs- oder Antikavitationsrückschlagventile
56 und 58 gesteuert, die unmittelbar hinter den Entlastungsventilen liegen, bezogen auf die Darstellung in
Fig. 1. Die Lagebeziehung ergibt sich deutlich aus Fig. 2, wobei die Ventile unmittelbar über dem Steuerschieber 14
liegen.
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In Fig. 2 ist im einzelnen der Bau der Ergänzungs- und Entlastungsventile
veranschaulicht. Das Antikavitationsventil 56 ist ein Unterdruckrückschlagventil und meist ein zylindrisches
l/entilglied 60 in einer Bohrung 62, einen Gewindestopfen
64 und eine Feder 66 auf, die zwischen dem Ventilglied 60 und dem Stopfen 64 leicht zusammengedrückt angeordnet
ist. Das Ventilglied 60 tritt in Eingriff mit einem Sitz 68, um die Verbindungen zwischen dem Hochdruckkanal 48
und dem Niederdruckkanal 40 abzusperren. Das Ventilglied 60 enthält eine mehrzahl von Öffnungen 70, welche ein Einfließen
des Hochdruckströmungsmittels vom Hochdruckkanal 48 in das Innere des Ventilgliedes 60 hinter die Ventilfäche vermöglichen.
Der Bau dieses Antikavitationsrückschlagventils ist derart,
daß die Feder 66 eine leichte Kraft zur Vorspannung des Ventilgliedes 60 in Eingriff mit dem Sitz 68 liefert, so
daß die Federkraft nur ausreicht, um die normale Reibung und Trägheit des Ventils zu überwinden. Die Hauptkraft, welche
das Ventil auf seinem Sitz hält, kommt von der Hochdruckflüssigkeit
im Kanal 48, die durch die Öffnungen 70 hindurch wirkt. AufgruntL-dessen würde ein Vakuum, das in einer Hochdruckmotoröffnung,
die mit dem Kanal 48 verbunden ist, erzeugt wird, zu einem Druckabfall in dem Ventil 60 führen, so
daß die Niederdruckflüssigkeit im Kanal 40 des Rückschlagventils
56 öffnet und durch dan Kanal 48 in den lYlotorkanal
einfließt. Damit wird ein sehr empfindliches Unterdruckrückschlag-Antikavitationsventil
geschaffen.
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β ξ mm
Das Hochdruckentlastungsventil weist einen Ventilkörper 72
auf, der in einer zylindrischen Bohrung 74 sitzt und in Eingriff mit einem Sitz 76 durch eine Feder 7Θ vorgespannt ist,
die zwischen dem Ventilglied 72 und einer Gewindekappe oder einem Stopfen BO eingespannt ist. Das Hochdruckentlastungsventil enthält ein Vorsteuerkegelventil, das einen Regelkolben 82 aufweist, der auf einen Sitz vorgespannt ist, der
in einem durch Einschrauben in das Ventilglied 72 feststehenden Stopfenglied B4 ausgebildet ist. Der Kegel 82 ist auf
den Sitzeingriff mittels einer Feder 86 vorgespannt, um einen Kanal 88 gegen eine Verbindung mit einer Kammer 90
und weiter über einen Kanal 92 mit dem Niederdruckkanal 40 zu sperren. Ein Kanal 94 mit einer Drosselstelle 97 ist im
Ventilkörper 72 ausgebildet und liefert eine Verbindung zwischen der Hochdrucköffnung 48 und dem Kegelventil 82.
Das Hochdruckentlastungsventil arbeitet so, daß der Druck, bei welchem das Entlastungsventil 52 öffnet und die Kammer
48 entlastet, durch die Vorsteuerventilkegelfeder 86 bestimmt wird. Ulenn der Vorsteuerventilkegel B2 öffnet, öffnet auch das Hauptventil 72.
Der Druck in der Kammer 48 gibt den Druck wieder, der in den iTtotorsteuerleitungen vorhanden ist, die von dem Steuerventil zu den Strömungsmittelmotoren führen. Der Druck in
der Kammer oder dem Kanal 48 wird durch den Kanal 94 in die Hauptventilfederkammer 96 übertragen, von wo aus der Druck
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auch durch den Kanal 88 gegen den Ventilkegel 82 uiirkt. Der
Vorsteuerventilkegel 82 wird in Schließstellung gegen den
Kanal 88 durch die Feder 86 gehalten, die zwischen dem Kegel. 82 und des Innenbohrung des Haüptventils 72 eingespannt ist.
Der hohe Druck in der Kammer 96, der auf die Flächen A und
B wirkt, hält zusammen mit der Kraft der zusammengedrückten
Fader 78 das Hauptventil 72 auf seinem Sitz 76, und hält damit den Schließzustand zwischen den Kanälen 48 und 40 aufrecht. Der hohe Druck in der Kammer 48 uiirkt auch auf die
Bereiche C und D des Hauptventiles 72, und sucht damit das Ventil von seinem Sitz 76 abzuheben. Da jedoch die Flächen
A und B größer als die Fläche C und D sind und der Druck in der Kammer 48 und 96 gewöhnlich gleich oder nahezu gleich
ist, bleibt das Hauptventil 72 auf seinem Sitz 76. Die Kraft der Feder 78 addiert sich auch zu der Kraft, die das Ventil
72 auf dem Sitz 76 hält.
UJs η η der Druck in der Kammer 96 etwas entlastet wird, würde
die Kraft der Feder 78, die gegen das Hauptventil 72 wirkt, nicht groß genug sein, um das Ventil gegen den Sitz 76 unter
der Kraft des Druckes in der Kammer 48 zu halten, der auf die Flächen C und D wirkt, so daß das Ventil 72 vom Sitz abheben würde. Dies würde eintreten, wenn der Voreteuerventilkegel 82 vom Sitz abhebt und ermöglicht, daß der Druck in
der Kammer 96 in den Kanal 40 durch den Kanal 92 einfließt. Um jedoch das Vorsteuerventil 82 abzuheben, muß der Druck
der Kammer 96 groß genug sein, um die Kraft der zusammenge-
— 9 —
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drückten l/orsteuerfeder 86 zu überwinden. Die zur Überwindung
der Feder 86 benötigte Kraft stammt also von dam Druck,
der in der Kammer 96 herrscht und auf die Fläche des l/orsteuerventilkegels
82 einwirkt. Die zur Überwindung der Feder 86 benötigte Kraft kann daher laicht berechnet warden,
wenn die Feder unmittelbar so bemessen ist;, daß sie dem
gewünschten Höchstentlastungsdruck in der Kammer 48 entspricht.
Wenn der Druck in der Kammer 48 auf den worgseehensn höchsten
liiert ansteigt, herrscht in der Kammar 96 ebenfalls dieser
Druck, da diese zwei Kammarn durch denKanal 94 verbunden
sind. Dieser Druck wirkt auf die Fläche des l/orsteuerventilkegels
82 und drückt die Feder 86 zusammen, so daß der l/orsteuerventilkegel
vom Sitz abheben kann. Das entlastet die Kammer 96 zur Behälterleitung 40, wie erwähnt, und der hohe
Druck in der Kammer 48, der auf die Flächen C und D des Hauptventils 72 einwirkt, hebt den Ventilkolben vom Sitz ab
und entlastet die Hochdruckkammer 48 zur Niederdruckabzugsoder Rückführleitung 40 hin. Eine Drosselstelle 97 im Kanal
94 ermöglicht, daß ein Druckunterschied zwischen den Kammern 48 und 96 besteht, so daß der aus der Kammer 48 in die Kammer
96 fließende Druck nicht dazu führt, daß das Hauptventil 72 vorzeitig wieder geschlossen wird, bevor der hohe Druck
in der Kammer 48 entlastet worden ist.
Die erfindungsgemäße Hochdruckentlastungsventilanordnung
dient dazu, die einzelnen Hydraulikleitungen gegen Schäden
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zu schützen, die auf extremen Drücken beruhen, welche durch
äußere Kräfte verursacht sind. Diese Entlastungsventile wirken zu jeder Zeit, zu der der Druck in den einzelnen Hydraulikmotorleistungen
die Druckeinstellung des Entlastungsventils übersteigt. Gleichzeitig funktionieren die Antikavitationsventile
jederzeit,»wenn der Druck in den Rückführleitungen
größer als der Druck in den Iflotorleitungen ist.
In Fig. 3 ist eine abgewandelte Ausführungsform des Entlastungsventils
dargestellt. Diese abgewandelte Ausführungsform
kann als patronenartiges Ventil bezeichnet werden. Die Anordnung weist ein Buchsenglied 100 auf, das in eine Bohrung
102 eingesetzt bzw. eingeschraubt ist, die in einem Gehäuse 10 ausgebildet ist und von den Kanälen 48 und 40 gekreuzt
wird. Ein Ventil 104 ist in der Buchse 100 angeordnet und in Eingriff mit einem Sitz 106 durch eine Hauptventilfeder 108
vorgespannt, die durch eine in die Bohrung 102 eingeschraubte Kappe 110 unter Vorspannung gehalten wird. Das Ventil enthält
einen Ventilkegel 112, der in einer Kammer 114 des Ventilgliedes 104 angeordnet und durch eine Kegelfeder 106 in Sitzberührung
mit einem Sitz vorgespannt ist, der in einem Stopfen 118 ausgebildet ist, der in das Ende des Ventilgliedes
104 eingeschraubt ist.
mehrere Öffnungen 120 sind in der Buchse 100 ausgebildet, um
Verbindungen zwischen dem Kanal 48 und einem Durchgang 122 herstellen zu können, der in unmittelbarer Verbindung mit dem
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Niederdruckkabel 40 ist. Die Lage der Öffnungen 120 ist derart, daß u/ie in der zuerst beschriebenen Ausführungsform der
Fluß des Strömungsmittel vom Kanal 48 zum Kanal 40 radial
über die Fläche des Ventils 104 geht, die der Ventilsitsöffnung zugekehrt ist. Aufgrund dieser baulichen merkmale spricht
das Ventil 104 unmittelbarer auf den Druck in der Kammer 48
an und aiird nicht durch den Fluß des Strömungsmittels beeinflußt, der über die Längserstreckung des Ventilkörpers geht,
u/ie in den bekannten Anordnungen. Ein Druckkanal 124 ist zur Verbindung der unter hohem Druck stehenden Flüssigkeit im Kanal 48 mit dem Vorsteuerventil vorgesehen.
- Patentansprüche -
- 12 -
203850/ΟδΕδ
Claims (6)
- P U E H H S P R Ü C H E :/ 17\Hydraulisches Steuerventil mit einem Gehäuse, das eine Bohrung mit einem darin hin- und herbeuieglichen Steuerschieber, einen Einlaö und einen zum Abzug führenden Auslaß und eine in Verbindung mit dem Einlaß stehende Speiseleitung aufweist, die den Ventilschieber kreuzt, wobei ferner ein Paar Hochdruckmotorsteuerleitungen den Schieber beiderseits dar Speiseleitung und Ablaßkanäle den Schieber benachbart zu den Motorleitungen kreuzen, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (10) zu/ischen dem Hochdruckmotorsteuerkanal (32) und dem Abzugskanal (40) ein Überströmkanal (48) ausgebildet ist, in dem der Strömungsmittelfluß durch ein Paar Rückschlagventile (52, 56, 54, 58) gesteuert wird, von denen eines (52, 54) ein Hochdruckentlastungsventil zur Entlastung des Überschußdruckes auf der Hochdruckmotoröffnung aufweist und das andere Rückschlagventil den Fluß der unter niedrigem Druck stehenden Flüssigkeit aus dem Ablaßkanal in den unter hohem Druck stehenden fflotorkanal zur Verhinderung von Hohlsog steuert.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Überströmkanal im wesentlichen T-förmig ist und die Rückschlagventile nebeneinander in einem T-Ziueig sitzen.- 13 -209850/0656
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlastungsventil (104) so angeordnet ist, daß das unter hohem Druck stehende Strömungsmittel quar zur Achse des Ventils zum Ventilsitz fließt.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das Entlastungsventil ein Vorsteusruentil (82) und einen Drosselkanal (97) enthält, der das Vorsteuervontil mit dem Hochdruckkanal (48) verbindet.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das Antikavitationsventil (56) ein Unterdrückrückschlagventil ist.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückschlagventile (52 - 58) rechtwinklig zu dem Hochdrucküberstromkanal liegen und die Verbindung zum Abzugskanal an dessen Kreuzung mit dem Steuerschieber unmittelbar steuern.209850/0656Le e rs e i ί e
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