DE2810375A1 - Steuereinrichtung fuer eine hydraulische kraftuebertragung - Google Patents
Steuereinrichtung fuer eine hydraulische kraftuebertragungInfo
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Description
-i "
Stand der Technik 2810375
Die Erfindung gebt aus von einer Steuereinrichtung für eine
hydraulische Kraftübertragung für ein an ein landwirtschaftliches Fahrzeug angebautes Arbeitsgerät nach der Gattung des
Hauptanspruchs. Es ist schon eine derartige Steuereinrichtung
bekannt, bei der der Arbeitsstrom von der Punpe über den Vorsteuerschieber
und den Sperrblock zum Verbraucher geleitet ΐ/ird, wobei der Vorsteuerschieber den HauptSteuerschieber
vorsteuert. Demzufolge müssen hier alle Ventil achsen für den HauptSteuerschieber, den Vorsteuerschieber und den Sperrblock
auf den großen Arbeitsstrom ausgelegt werden. Dadurch wird eine kompakte Bauweise verhindert. Zudem führt diese Anordnung
zu einem länger bauenden Druckkanal und damit zu erhöhtem Durchflußwiderstand. Hinzu kommt, daß der Hilfsschieber
Teil eines 4~¥ege-2-SteHungs-Ventils bildet und damit eine
relativ aufwendige Bauweise verursacht. Da über den Hilfsschieber
in Eeutralstellung ein ständiger Steuerölstrom
fließt, darf dieser auch nicht zu klein gebaut werden, was wiederum eine kompakte Bauweise verhindert. Der ständige
Steuerölstrom verursacht zudem Energieverluste. Ferner wird bei der Steuereinrichtung der bekannten Art mit dem Hilfsschieber
die Entlastung eines dem Hauptschieber zugeordneten Steuerraums beeinflußt. Dabei soll durch eine sprungartige
Bewegung des Hilfsschiebers niemals ein solcher Drosselvcrgang
eintreten können, daß die durch die Pumpe geförderte ölmenge gerade über die Entlastungsöffnungen bei den entsprechenden
Druckverhältnissen abströmen kann und so die Pumpe gegen einen unnötig hohen Druck arbeiten muß. Dieser
kurz mit "Festdrosseln" bezeichnete Vorgang kann sehr schnell zur Zerstörung der Pumpe führen. Während bei der bekannten
Steuereinrichtung diese-s Festdrosseln bei einer- Druckaufbauphase,
also bei Auslenkung des Vorsteuerschiebers von Stellung Feutral nach Heben vermieden wird, können vor allem
beim Auslenken von Heben nach ITeutral Verhältnisse auftreten, die das Festcircsseln bewirken, was besonders nachteilig ist.
Darüber hinaus hat die bekannte Einrichtung den lischteil, daß hier mehrere Abmessungen von Bohrungen und Steuerkanten zuein-
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ander kritisch sind. Ein weiterer liachtei] besteht darin,
daß bei einer eventuellen Belastung des vom HauptSteuerschieber
in den Rücklauf geleiteten Druckmittelstrcms durch einen nachgeschalteten Verbraucher und. bei gleichzeitigen
Senken dee ersten Verbrauchers in Sperrblock ein Lruck anstehen kann, der- den Sperrblock beschr.fi.igt.
Vorteile der Erfirdur-r
Die erfindungsgemäße Steuereinrichtung mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil,
daß sie eine einfachere und kompaktere Bauweise ermöglicht.
So wird der Arbeitsstrom zum Verbraucher um den Vorsteuerschieber- herussgeleitet, so daß dieser relativ zur
Durchflußmenge der Steuereinrichtung im Durchmesser klein gehalten v/erden kann. Hies wird noch dadurch begünstigt,
daß der Hilfsschieber- nur sehr kleine Steuerströme steuern
muß und damit auch kleine Abmessungen aufweisen kann. Die kurze Bauweise des Eruckkanals verringert auch den Du^chfluftwiderstand.
Besonders wesentlich ist jedoch, daß der Hilfsschieber
ein Feetcrcsse]η nicht nur bei Auslenkung des Vorsteuerschiebers
von jTeutralstellung nach Heben verhindert,
sondern dies auch bei umgekehrter Bewegungsrichtung, also bei einer Druckabbauphase, vermeidet, indem er dabei als
umgekehrt gepolter Strcünregelschieber arbeitet.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind
vorteilhafte '»Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch
angegebenen Steuereinrichtung möglich. Besonders vorteilhaft ist eine V/eiterbildung gemäß Anspruch 3, wodurch
sich eine Dämpfung des Hauptsteuerschiebers bei einer
Bewegung aus Stellung Heben nach Stellung Neutral erreichen läßt. Von Vorteil ist ferner eine Ausbildung gemäß Anspruch 9,
wodurch bei einfacher Bauweise ein schnelles Umschalten von Stellung Heben nach Senken und umgekehrt möglich ist. In zweckmäßiger
V/eise kann bei einer Ausbildtmg gemäß Anspruch ^C eine
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hohe Druckte! sstung des V/eiterlauf ε durch einen nnchgeschrltetcn
Verbraucher auftreten, ohne daß "bei gleichzeitiger Betätigung des Sperrblocks dieser durch zu hohen
Druck beschädigt wird. V/eitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung.
Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Steuergerät in vereinfachter Darstellung in Stellung Neutral,
Fig. 2 einen teilweisen Längsschnitt durch einen anderen Hilfsschieber und Fig. 3 einen Längsschnitt durch einen
Teil eines zweiten Steuergeräts.
Die Fig. 1 zeigt eine Steuereinrichtung 10, die als Regelwegeventil
bei einer mechanisch hydraulischen Hubwerksregelung eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs, insbesondere einem
Ackerschlepper oder einem Mühare scher verwendet wird.
Die Steuereinrichtung 10 hat ein Gehäuse 1% in dem in drei
parallelen Achsen der Haupt Steuerschieber 12, der Vorsteuerschieber
13 mit in ihm liegenden Hilfsschieber Ά sowie der
Sperrblock 15» bestehend aus Sitzventil 16 und zugehörigem
Aufstoßkc]ben 17, angeordnet sind.
Der Hauptsteuerschieber 12 gleitet in einer Schieberbohrung
18, die nebeneinander liegend, von links nach rechts gesehen bezogen auf Fig. 1, eine Federkammer 19» eine Ablaufkammer 21,
eine Auslaßkammer 22, eine Einlaßkammer 23, eine Veiterlaufkarnrier
24 und Dämpfungskammern 25, 26 aufweist. Der Hauptsteuerschieber 12 wird von einer in der Federkammer 19 angeordneten
Feder 27 sowie von den Drücken in der Federkammer
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und in der Dämpfungskammer 26 "beaufschlagt. Die Dämpfungskammern25,
26 haben über ein Drossel-Rückschlagventil 28 und einen Kanal 29 mit der EinlaBkammer 23 Verbindung. Die ■
Einlaßkammer 25 steht mit einer Pumpe J"! in Verbindung; vcn
der We it erlauf kammer 24- führt eine Leitung 32 über einen nachgeschalteten Verbraucher 33 zum Tank 3C. Im Hauptsteuerschieber
12 ist ein die Verbindung zwischen den Dampfungskammern
25, 26 steuernder Dämpfungsschieber 34 angeordnet,,
eier druckabhängig gesteuert wird. Zur Steuerung des von der
Pumpe 3^ kommenden Druckmittelstroms aus der Einlaiükammer 23
wahlweise in die Veiterlauf- (24) oder in die Auslaßkammer 22,
hat der Hauptsteuerschieber 12 einen Kolbenabschnitt 35 aiit
Feinsteuer Fase 36.
Der Vorsteuerschieber 13 ist in einer zweiten Schieberbohrung 38 angeordnet, dn der wiederum nebeneinanderliegend und von
links nach rechts gesehen, bezogen auf Pig. ι, eine erste
Rücklaufkammer 39?eine erste Steuerkammer 41, eine ZuIaufkammer
42, eine zweite Steuerkar.mer 43, eine zweite (44) sowie
eine dritte Rücklaufkammer 45 ausgebildet sind. Die erste
(39) und die zweite- Rücklaufkammer 44 sind zum Tank 3 G entlastet·,
die ZuIaufkammer 42 hat über einen Zuleufksnal 46 mit
der Einla.?kamnier 23 Verbindung, während vcn der erster. Steuerkammer
41 ein Steuerkanal 47 zur Federkammer 19 des Hauptsteuerschiebers
12 führt. Zulaufkanal 46 und Steuerkanal 47 sind Teile eines Steuerleitungssystems 50, das von der Pumpe
zum Rücklauf geführt ist und in das Vorsteuerschiebe
Hilf^schieber 14. und die Federkammer 19 geschaltet sind. Am
äußeren Umfang des Vorsteuerschiebers 13 sind durch Ringnuten
fünf Steuerkanten 48, 49, 5;/1 , 5'2, 53 ausgebildet, von denen die
erste (48) die Verbindung von einem im Vorsteuerschieber 13
ausgebildeten Druckraum 5^- über Radialbohrungen 55 zur ersten
Rücklaufkammer 39 steuert. Die zweite Steuerkante 49 beeinfluEt
die Verbindung von der Zulaufkammer 4 2 zur ersten Steuerkammer
4.1. Die dritte (5Ό und vierte Steuerkante 52 cteuern
die Verbindungen von der zweiten Steuerkanmer 43 zur Zulaufkammer
42 bzw. zur zweiten Rücklaufkammer 44. Kit der fünften
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53 wird beim Senken eines angeschlossenen Krafthebers 56 der Senkvorgang angedrosselt. Die erste (48)
und zweite Steuerkante 49 sind se ausgelegt, daß eine positive
Übsrdeckung entsteht und sudein arbeiten sie in gegenläufigem
Sinne. Im Vorsteuerschieber.· 13 selbst führt ν er.
Druckraum 5^ eine achsparallele Lengsbohrung ^7 in einen
eine Feder 58 aufnehmenden Raum; die Feder 58 belastet den
in dieser Längsbohrung 57 gleitend geführten Hilfsschieber 14, der Teil eines 3-w"ege-2-Stellungs-Ventils 59 ist und zur
Vermeidung des sogenannten Festdrossel-Vorgangs dient. Am Hilfsschieber 14 ist durch eine Nut 61 ein Endabschnitt 62
von einem Kolbenabschnitt 63 getrennt, deren zugeordnete Steuerkanten ebenfalls mit positiver überdeckung ausgebildet
sind. In der gezeichneten Ausgangslage des Hilfsschiebers
steuert der Endabschnitt 62 die Verbindung vom Druckraum 54
über die Nut 6i zu den zweiten Radialbohrungs?64 auf, die unabhängig
von der Jeweiligen Stellung des Vorsteuerschiebers 13 stets nit der ersten Steuerkammer 41 Verbindung haben.
Gleichseitig steuert in der erwähnten Ausgangslage des HiIf?-
schiebers ^ 4 sein Kolbenabschnitt 63 dritte Eadialbchrungen
65 zu, die in eine Ringnut des Vorsteuerschiebers 13 nahe rev
zweiten Steuerkante 4.c führen und stets mit cor Zu] aufkairirer
42 Verbindung haben. Parallel zu der vom End abschnitt 62 gesteuerten
Verbindung führt von der ersten Steuerkammer 41 über eine im Bereich der Nut 6"1 liegende Querbohrung 66, eine
axiale Bohrung 67 sowie eine Drossel 68 eine parallele Verbindung in den Druckraum 54, Der Vorsteuerschieber 13 wird
von einer Feder 69 nach rechts - bezogen auf Fig. 1 - gedrückt und an seinem aus dem Gehäuse 11 ragenden Ende von einem
nicht näher gezeichneten Regelgestänge des Ackerschleppers betätigt. Der Hilfsschieber 14 steuert mit seinem Kolbenabschnitt
63 eine von der Zulaufkammer 4-2 zur Steuerkammer 41 führende
Verbindung, die als Bypass 60 bezeichnet wird und die parallel zur Verbindung über die zweite Steuerkante 49 führt und auch
parallel zur Drossel 68 liegt.
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Der Aufstcßkolben 17 des Sperrblocks 15 ist in einer Schieberbohrung
71 gelagert, in der nebeneinander ein Rücklaufraum
72, ein Zulaufraum 73, ein Verbraucherraum 74, ein
Senkenraum 75 sowie ein Steuerraum 76 ausgebildet sind. Vein
ZuIaufraum 73 führt ein Druckkanal 77 unter Umgehung des
Versteuerschiebers "J unmittelbar in die Auslaßkammei' 22 am
HauptSteuerschieber 12. Ea die drei Ventilachsen in einem
zylindrischen Gehäuse 11 angeordnet sind, wird diese Verbindung in der Praxis vorteilhaft durch eine kurze Querverbindung
im Gußteil erreicht. Vom Verbraucherraum 7^ führt eine
Verbraucherleitung 78 über das Sitzventil ^G zum Kraftheber
55. Der Senkenraum 75 hat über eine Senkleitung 79 mit der
dritten Rücklaufkammer 45 am VorSteuerschieber 13 Verbindung.
Von dem Steuerraum 76 führt ein Kanal 81 mit Drosselstelle
in die zweite Steuerkammer 43 am VorSteuerschieber 13. Der
Rücklaufraum 72 ist zum Tank 30 entlastet. Am äußeren Umfang
des Aufstofikolbens 17 sind ein erster (83) und ein zweiter
Steuerbund 84 ausgebildet. Im Innern des Aufstcßkclbens 17
drückt eine Feder 85 einen Kolben 86 gegen einen Anschlag
und bilden derart eine Kraftbegrenzungseinrichtung 88. Am
Kolben 86 liegt ein im. Gehäuse ^" dicht und gleitend geführter
Stößel 89 an, der mit den Schließglied 9^ des Sitsventils
16 zusammenwirkt, das seinerseits schon vorgesteuert ist durch ein in ihm angeordnetes Kugelventil 92. Das Schließglied
9^ trennt in Ruhelage eine erste, zulaufseitige Kammer
93 von einer zweiten, verbraucherseitigen Kammer 94.
Die Wirkungsweise der Steuereinrichtung 10 ist wie folgt, wobei nur insoweit darauf eingegangen wird, als zum Verständnis
der Erfindung notwendig ist.
In der gezeigten Neutralstellung des Vorsteuerschiebers 13 nimmt der Hauptsteuerschieber 12 etwa die gezeichnete Stellung
ein. Dabei steuert er von der Pumpe 31 in die Einlaß-Kammer
23 gefördertes öl über die Feinsteuer fase 36 in die
Vjeiterlaufkammer 24 und zum nachgeschalteten Verbraucher
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bzw. zum Tank 30. Dabei entsteht ein Druckgefälle von der
Einlaßkammer 23 zur Veiterlaufkammer 24 hin, da der Fumpenclruck in der Dämpfungskammer 26 der Kraft der leder 27 das
Gleichgewicht halten muß. Die Federkammer 19 selbst ist über
den HiIfsschieber "4 und die erste Steuerkante ^8 des V^rsteuerschiebers
^3 zum Tank 30 entlastet, da der Hilfsschieber
^4 die gezeigte Ausgangslage einnimmt und daher das Steuerleitungssystem 50 zun Tank 30 nicht sperrt und auch
nicht drosselt. Weiterhin ist in ITeutralstellung der Kraftheber
5-6 durch das Sitzventil 16 abgesperrt. Der Verbraucherraum 74 des Aufstoßkolbens 17 ist über den Druckkanal 77,
die Auslaßkammer 22 und die Ablaufkammer 21 zum Tank 30 entlastet.Gleichzeitig
ist der Steuerraum 76 am Aufstcßkolben
17 über den Kanal 81, die zweite Steuerkammer 43 und die
zweite Rücklaufkammer 44 zum Tank 30 entlastet. Der aufgrund
des Druckgefälles in der Zulaufkammer 42 anstehende Steuerdruck
kann demnach nicht zu einem ungewollten Betätigen des Aufstoßkolbens 17 durch leckendes Steueröl führen.
Zum Heben des Krafthebers 56 wird der Vor Steuerschieber "3
gegen die Kraft der Feder 69 nach links (bezogen auf Fig. ")
in eine Eet-en-Ste! lung bewegt. Dabei steuert zuerst die err-te
Steuerkette 4S :-_u. und unterbricht das von 6er Federksnr.er "9
zun Tank 30 geführte Steuer! eitungssysteci 50. Danach steuert
die zweite Steuerkante 49 die Verbindung von der Zulaufkammer 42 zur ersten Steuerkammer 41 auf und. Steueröl gelangt über
den Steuerkanal 47 in die Federkammer 19. Der nun druckausgeglichene
H.ouptsteuerschieber Λ2. wird von der Feder "9 nach
rechts geschoben und drosselt dabei den Clstrom zum nachgeschal
teten Verbraucher 33 an. Diese Rechtsbewegung erfolgt anfangs ungedämpft und wird im weiteren Verlauf dann gedämpft, wenn
der druckabhängig schaltende Dämpfungsschieber 34 umschaltet. Bei der erwähnten Rechtsbewegung des Hauptsteuerschiebers
trennt dieser zuerst die Auslaßkammer 22 von der Ablaufkammer 21 und verbindet erstere (22) dann mit der Ein!aRkammer 23=
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BAD
E 1 5
Cl vcn der Einlaßkammer 23 gelangt über den !!rückkanal 77
in den ZuI auf raum 73 und weiter über die Verbraucherkammer
7^· α rr. Aufstoßkolben 17, die Verbraucherleitung 78 und das
nun als Rückschlagventil x-jirkence Sitzventil "1G zum Kraftheber
?6, der ein angebautes Arbeitsgerät hobt.
Bei diesem Heben wird ein sogenanntes Festcrcssein vermieden.
Dieser Vorgang.ist an sich bekannt aus der LT-AS 1 928 und bezeichnet einen solchen Drcsselvorgang, bei dem die von
der Fumpe geförderte C]menge gerade über Entlastungsbohmngen
bei den entsprechenden Druckverhältnissen abströmen kann, wobei die Pumpe gegen einen hohen Druck arbeiten muß und dabei
rasch zerstört wird. Verhindert wird d.ieses Festdrcsseln
durch die sprungartige Ansteuerung des Hauptsteuerschiebers 12, so daß er in keiner Zwischenstellung ungewollt stehenbleiben
kann. Eine schleichende Annäherung in den ungewollten Gleichgewichtszustand wird dadurch sicher vermieden. Erreicht
wird dies mit Hilfe Ces Hilfsschiebers 14, der als hydraulischer
Schnappschalter wirkt und einen Bypass PC is Steuerleitungssystem
5-0 steuert. Venn die erste Steuerkante ^8 am
Vorsteuerschieber 13 die Entlastung der Steuerleitung 50
sperrt und anschließend die zweite Steuerkante 49 ihre zugeordnete
Verbindung öffnet, kann sich der in der ersten Steuerkammer
41 herrschende Druck über die zweiten Eadialbohrungen
64, die Ringnut 61 am Hilf sschieber 14 auch im Druckrauni ^A
aufbauen. Erreicht er dort eine bestimmte Größe, abhängig vom Druckanstieg in der Einlafikammer 23, so schnappt der
Hilfsschieber 14 aus der gezeichneten Ausgangs!age nach
rechts in seine andere Endstellung. Dabei öffnet der Kolbenabschnitt
63 einen Bypass 60 vcn der Zulaufkammer 42 zur ersten Steuerkamner 41 und schließt mit dem Endabschnitt 62
die Verbindung über die Ringnut 61 in den Druckraum 54. Der
Bypass 60 liegt so^mit parallel zur Verbindung über die zweite
Steuerkante 49. Der noch steigende Druck in der ersten Steuerkammer
4Ί kann bei umgeschalteten Hilfsechieber 14 über die
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Querbohrung 66, die Bohrung 67 und die Drossel 68 weiterhin in den Druckraum 5^ gelangen und hält den Hilfsschieber 14
fest gegen die Kraft der Feder >8 in seiner rechten Endlage.
Semit wird beim Schalten des Vorsteuerschiebers 13 von Neutral
nach Heben ein sogenanntes Festdrosseln sicher vermieden, wobei der Hilfsschieber 14 als sogenannter Druckwächter
arbeitet.
Wird nach durchgeführtem Heben des Krafthebers 56 der Vorsteuerschieber
13 aus der Hebenstellung wieder in Richtung Neutralstellung bewegt, so wird auch hier ein Festdrosseln
wieder durch das sprungförmige Umschalten des Hilfsschiebers
14 verhindert. Zuerst steuert bei einer solchen, beginnenden Rechtsbewegung des VorSteuerschiebers 13 aus der Hebenstellung
heraus die zweite Steuerkante 49 ihre Verbindung zu,
während der Bypass 60 noch offen ist. Schließlich steuert die erste Steuerkante 48 die Verbindung vom Druckraum ^4 zum
Tank 30 auf, wodurch der Druck im Druckraum ^1A- sinkt. Über
die Drossel 68 kann nur sehr wenig Steuen-cl aus der Feuerkammer
^9 i~ den Druckraum ^M- nachströmen. Unterschreitet der
Druck im Druckraum 5^ einen bestimmten Wert, so drückt die
Feder 58 den Hilfsschieber 14 in die gezeichnete Ausgangslage
zurück, wobei der Bypass 60 geschlossen wird. Durch die nun zum Tank 30 entlastete Federkammer 19 kann der in der
Dämpfungskammer 26 wirksame Druck den Hauptsteuerschieber 12
aus seiner rechten Endstellung wieder in Richtung der gezeichneten
Mittelstellung bewegen und die Verbindung zur Weiterlaufkammer 24 wieder aufsteuern» Somit wird auch hier ein
Festdrosseln durch die sprungförmige Umschaltung in Verbindung
mit den gegenläufig auf- bzw. zugesteuerten Drosselsteilen im Steuerkreis' sicher vermieden., DiesH-zird vorteilhaft
dadurch erreicht, daß hierbei der Hilfsschieber 14 als
ein Stromrege]schieber arbeitet, der jedoch umgekehrt herum gepolt ist, so daß er mit zunehmendem Druckgefälle seinen Zulaufstrom
abdrosselt.
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2Ö10375
Zum Senken des Krafthebers 56 wird der Vorsteuerschieber 13
aus seiner gezeichneten ICeutralstellung nach rechts in eine
Senkenstellung gebracht. Dabei öffnet der Versteuerschieber ΛΖ>
mit seiner dritten Steuerkante 51 cLie Verbindung von cer
ZuIaufkammer 42 sum Steuerraum 76 und sperrt gleichzeitig
dessen Entlastung zum Tank 3C mit der vierten Steuerkante 52·
Der anstehende Steuerdruck wird in den Steuerraum 76 geleitet
und. der Aufstoßkolben 17 aus der gezeichneten Grundstellung
nach links in eine Endstellung gedrückt. Kit Hilfe des Stößels 89 wird das vorgesteuerte Sitzventil 16 geöffnet
und öl aus dem Kraftheber 56 strömt über die Verbraucherleitung
78 zurück in die Verbraucherkammer 77S weiter zur
Senkenkammer 75■> über die Senkenleitung 79 in die dritte
Eücklaufkämmer 45 und von dort in die zweite Bücklaufkammer
43 und zum Tank 30. Dabei wird der Rücklaufstrom über Feinsteuerphasen
am Vorsteuerschieber 13 nach Belieben gedrosselt, um die Senkgeschwindigkext zu steuern. Bei diesem Senken
genügt der vom Ilauptsteuerechieber Λ2. engedrosselte
StR-uerdrück zuir Betrtiger, des Atfstcßkolbens 17·
Tritt jedoch der Tall auf, dafi z.B. beim Senken der iiachceschaltete
Verbraucher 33 gleichzeitig betätigt wird und in
der Weiterlaufkammer 24 und danit auch in der Einlaßkammer
23 ein viel höherer Druck auftritt als der sonst netwendige Steuerdruck, so herrscht dieser hohe Druck auch in dein
Steuerraum 76 am Aufstoßkolben 17· Durch, die Kraftbegrenzungseinrichtung
88 wird verhindert, daß auf den Stößel 89 eine zu große Kraft übertragen und dadurch Teile des Sperrblccks 15
V-eschädigt werden können.
Fig. 2 zeigt teilweise den Vorsteuerschieber 13 mit einem anderen Ililfsschieber 100. Dieser unterscheidet sich vom Hilfsschieber
14 nach Fig. 1 lediglich durch den breiteren Endabschnitt 101,
der auch in der Ausgangsstellung die ungedrosselte Verbindung von der Steuerkammer 41 zur Druckkammer 5^- sperrt. Dadurch
läßt sich eine ganz besonders wirksame und vorteilhafte D&mpfunr
des HauptsteuerSchiebers 12 bei seiner Bewegung aus Stel-
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lung Heben nach Stellung Neutral erreichen, v/ob ei praktisch keine zusätzlichen Mittel'erforderlich sind. Bei
dieser Bewegung aus HebensteLlung nach Neutral stellung
nuß der Haupt st euer schieber 12 Druckmittel aus der Ireöerkammer
10 verdrängen. Dieses Steueröl strömt aus der "Feuerkammer 19 über den Steuerkanal 47, die erste Steuerkammer
41, die zweiten Radialbohrungen 64 im Versteuerschieber
14, die Bohrungen 66, 67 im Hilfsschieber 14 und die Drossel 68 in den Druckraum 54 und über die erste
Steuerkante 48 zum Tank 30. Durch die starke Drosselung an der Drossel 30 werden Schwingungen des ■Hauptsteuerschiebers
12 sicher vermieden und ein Überschwingen üb ei' die Neutralstellung hinaus verhindert, obwohl in der Dämpfungskammer
26 bzw. 25 ein relativ hoher Druck auf den HauptSteuerschieber 12 wirkt.
i'ig. 3 zeigt einen Teil einer Steuereinrichtung HC, die
sich von derjenigen nach Fig. 1 vor allem"durch den einfacher
bauenden Aufstoßkolben ΛΛΛ unterscheidet. Der Drude kanal
77 führt direkt in die erste Kammer 93 des Sitzventils "1O. Die erste Kammer 93 ipt durch ein im ErucV.kanal 77 angeordnetes
Rückschlagventil 112 abgesichert und hat über
einen Kanal 1^3 unmittelbar mit der dritten Rücklaufkammer
4 5 am Vorsteuerschieber 13 Verbindung. Die infolge der
Veichenfunktion des Aufstoßkolbens 17 nach Eig. 1 vorgesehenen
Räume für Zulauf, Verbraucher und Senken (73i 74, 75)
ontfallen.
Die Wirkungsweise ist weitgehend vergleichbar mit derjenigen bei Pig. 1. Beim Heben gelangt Druckmittel über den
Druckkanal 77 und das Sitzventil 16 direkt zum Kraftheber 56. Der Kanal 113 ist vom Vorsteuerschieber 13 blockiert.
Beim Senken ist der Druckkanal 77 "vom Rückschlagventil abgesichert und das öl. strömt vom Kraftheber 56 über das
er.tsprerrte Sitzventil 16, den Kanal 113? <3ie dritte (45)
/und zweite Rücklauf kammer 44 zum Tank 30. Die Steuerein-
909838/0129 _ 13 _
richtung "-"C hat den Vorteil, da? sie einfacher beut und
vor allen ein schnelleres Umschalten von Stellung Heben nach Stellung Senken und umgekehrt erlaubt.
Selbstverständlich sind Änderungen ranglich, ohne von Gedenken der Erfindung abzudeichen, ixe gezeigte Ausbildung
des Vorsteuerschieberc mit innenliegendem Hilfsschieber
und die Art und ',/eise, wie diese beider, den Hauptsteuerschieber
vorsteuern, ermöglichen eine besonders einfache und kompakte
Bauweise bei gleichzeitiger Verhinderung des IFestdrcsselns
in beiden Schaltrichtungen. Zudem ist eine- günstige Lruckmittelführung innerhalb des Geräts möglich und
es läßt sich ein gutes Eänpfungsverhalten in den verschiedenen Betriebszuständen erreichen.
909838/0
Claims (1)
- 6.3.1978 My/EoECBERT "CSCH GIlBH, 5tuttrnrtLnsprüche[ΛJ Steuereinrichtung für eine hydraulische Kraftübertragung, insbesondere für ein an" ein landwirtschaftliches Fahrzeug
angebautes Arbeitsgerät, mit einem Hauptsteuerschieber mit
einem letzteren beeinflussenden Vorsteuerschieber, mit einem im Vorsteuerschieber angeordneten Hilfsschieber sowie mit
einem einen Verbraucher absichernden und vom VorSteuerschieber beeinflußbaren Sperrbiock, der in einen von einer Druckmittel qu el Ie zum Verbraucher geführten Eruckkanal geschaltet ist und mit einem von der Druckmittelquelle zu einem dem
HauptSteuerschieber zugeordneten Federraum und über den Versteuerschieber in den Eücklauf geführten Steuerleitungssystem, in das der Hi]. f sschieber ε-ovrie eine beid.e druckbeauf schlagt en Seiten des Hauptsteuerschiebers miteinander verbindende
Erosse]stel Ie geschaltet sind und mit einer dem Vorsteuerschieber zugeordneten Zulaufkammer, einer Rücklaufkammer und einer zwischen diesen liegenden Steuerkammer, deren Verbindungen ζυι· Rücklauf kammer und zur ZuI auf kammer ycxi ersten
b.v.;. zweiten Steuerkanten am Vorsteuerschieber beeinflußbar
e'. .-id, und mit einer zwischen Steuerkarr.mer und eine"! dem Hilfp-909B38/012SBAD -ORIGINAL-schieber zugeordneten Druckraum geschalteten Erossei, dadurch gekennzeichnet, cla" der Eruckkanal (77) unter Umgehung doe Vorsteuei-schiebers (13) vom Hauptsteuerschieber ("2) umiittelber zum Sperrblock (15) geführt ist, de,?, die 7unkti.cn der Drosselstelle im Steuerleitungssystem von der zweiten Steuerkante (4-9) übernommen wird und die Steuerkammer (4-1) ausschließlich mit dem Federraum (19) verbunden ist und daß der Hilfsschieber (14) einen zu der von der Zulaufkammer (4-2) über die zweite Steuerkante (4-9) zur Steuerkammer (4-1) führenden Verbindung parallel geführten Bypass (6C) steuert, der im Steuerleitungssystem (50) parallel zur Erossei (68) liegt.2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsschiebei" (14·) von einer Feder (5S) belastet eine Ausgangsstellung aufweist, in der er den Bypass (6C) sperrt, wobei die Steuerkammer (4-1) mit einem im Vor st euer schieber (13) angeordneten, mit der Rücklaufkammer (39) verbindbaren Eruckraum (54·) Verbindung hat, und daß er eine Arbeitsstellung aufweist, in der er den Bypass (6o) öffnet.3- Steuereinrichtung nach Anspruch Λ oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Eruckraum (54) in jeder Stellung des Hilfsschiebers (1CC) nur über die Drossel (68) mit dem Gteuerraum (54-) Verbindung hat.909838/01294 5 ? 3δ. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hi] f sschieber (IA-) einen Endabschnitt (62) aufweist, der in Ausgangsstellung eine Verbindung vcn der Steuerkammer (A-1) in den Bruckraum (^A-) öffnet und diese Verbindung in Arbeitsstellung unterbricht und daß die diese Verbindung steuernde Kante am Endabschnitt (62) und die Kante am den Bypass (60) steuernden Kolbenabschnitt (63) positive überdeckung aufweisen.5. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis A-, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsschieber (1A-) eine Längsbohr-jng (67) hat, von der eine Querbohrung (66) in eine mityonder,cer ßteuerkair.mer (A^) verbundene Ringnut (61) uncTcTe Drossel(68) zum Bruckraum (54) führen.6. Steuereinrichtung nach einen der Ansprüche Λ bis ^-, mit einer den Hilf^schieber aufnehmenden Längsbohrung, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Zulaufkammer (A2) der Vorrteuerschieber (13) Radialbohrungen (65) aufv/eist, denen die r.veite Steuerkante (A9) soviie eine mit dem Kolbenabschnitt (63) zuseinr.em/irkende. Steuerkante zugeordnet sind.7. Steuereinrichtung nach einem-der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem Hauptsteuerschieber (12) eine irit der Druckmittelquelle (31) verbundene Einlsßkammer (23) und zu deren beiden Seiten eine mit dem Druckkanal (77) ver-Trur.doriC AiiFlaPkair.^.fT (22) scv.'ie eine Weiterl auf kammer (2A)809838/01 2SBAD ORIGINALzugeordnet sind und er einen Eolbenabschnitt (35) aufweist, der die Verbindungen von der Einlaßkammer (23) zu der. daneben! iegenden Kammern (22, 24) steuert.8. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche Λ bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkanal (77) i*1 einen Zulaufraum (73) des Aufstoßkolbens (17) geführt ist und von einem Verbraucherraum (74-) zum Sitzventil (16) weiterführt und daß der Verbraucherraum (74-) vom Aufstoßkolben (17) mit einem Senkenraum (75) verbindbar ist, der mit einer dritten Rücklauf kammer (45) am VorSteuerschieber (13) Verbindung hat.9. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkanal (77) unmittelbar in eine erste, zulaufseitige Kammer (93) des Sitzventils (1c) mündet, die über eine Leitung (1"3) mit der dritten Rücklaufkammer (4-5) an Vorsteuerschieber O 3) Verbindung hat und daßim Druckkanal (77) ein die erste Kammer (93) absicherndes Rückschlagventil (^i2) angeordnet ist.10. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufstoßkolben (17; 1"1O des vom Vorsteuerschieber (13) gesteuerten Sperrblocks (15) eine Kraftbegren2ungseinrichtung (88) aufweist und der Hauptsteuerschieber (12) die Verbindung zu einer Weiterlauf kammer (24·) steuert.909838/0129
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8120 | Willingness to grant licences paragraph 23 | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee | ||
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