DE2219740C3 - Verfahren zur Behandlung einer Eisenschmelze mit unlegiertem, in ihr verdampfendem Magnesium - Google Patents
Verfahren zur Behandlung einer Eisenschmelze mit unlegiertem, in ihr verdampfendem MagnesiumInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung einer Eisenschmelze mit unlegiertem, in ihr verdampfendem
Magnesium unter Verwendung eines Behandlungsgefäßes mit einer auf dessen Boden angeordneten,
von außen vor dem Einfüllen der Schmelze durch eine verschließbare Öffnung mit dem Magnesium zu beschickenden
Aufnahmekammer, deren Wandung mehrere in unterschiedlichen Abständen vom Boden des
Behandlungsgefäßes angeordnete, während des gesamten Verfahrens offene Durchtrittsöffnungen aufweist.
Es ist bereits ein derartiges Verfahren (DT-OS 18 15 214) bekannt, bei welchem in einem kippbaren
Behandlungsgefäß die Verdampfung durch eine Kippbewegung desselben eingeleitet wird, wodurch die verdampfbaren
Zusätze unter die Schmelzoberfläche getaucht werden und die Verdampfungsgeschwindigkeit
durch Öffnungen der Aufnahmekammer gesteuert wird, welche in unterschiedlichen Abständen vom Boden
des Behandlungsgefäßes angeordnet sind. Bei diesem Verfahren ist es erforderlich, zuerst eine Kippbewegung
des Behandlungsgefäßes für das Einfüllen der Metallschmelze vorzunehmen und anschließend eine
Kippbewegung für die Aufrechtstellung des Behandlungsgefäßes und damit der Einleitung der Behandlung
vorzunehmen. Nach der Behandlung ist eine weitere Kippbewegung notwendig, um die Schmelze in ein
Transportgefäß umzuschütten. Diese mehrfachen Kippbewegungen begrenzen die Zahl der je Stunde
möglichen Behandlungen.
Es ist ferner bekannt, die Metallschmelze zur Behandlung mit verdampfbaren Zusätzen in eine durch
einen Stopfen verschließbare Pfanne zu geben und die Behandlung der Schmelze durch Eintauchen der verdampfbaren
Zusätze durchzuführen. Eine Behandlung mit unlegiertem Magnesium ist auf diese Weise jedoch
im allgemeinen nicht möglich, weil der Ablauf der Reaktion nicht unter Kontrolle gebracht werden kann.
Es ist auch bekannt, in einem aufrecht stehenden Behandlungsgefäß
die verdampfbaren Zusätze durch eine stopfenähnliche Verschließeinrichtung abzudecken und
die Behandlung durch Abheben dieser Verschlußeinrichtung einzuleiten. Bei diesem vorgeschlagenen Verfahren
fehlt jedoch wiederum eine Regelung des Behandlungsablaufes, weshalb dieses Verfahren für unlegiertes
Magnesium als verdampfbarer Zusatz nicht verwendbar ist.
Es wurde ferner vorgeschlagen, einen feuerfesten Zwischenboden in einer bestimmten Entfernung über
dem Pfannenboden anzuordnen. Da diesem Vorschlag die Aufnahmekammer für die verdampfbaren Zusätze
mit Öffnungen für den Durchtritt der Schmelze und geregelten Austritt der Magnesiumdampfblasen fehlt, ist
auch mit dieser Einrichtung eine Behandlung einer Metallschmelze mii unlegiertem Magnesium wegen unkontrolliertem
Ablauf der Reaktion unmöglich.
Es ist auch schon bekannt (DT-PS 9 75 543). in eine
Eisenschmelze Magnesium in der Weise einzuführen, daß zuerst ein Teil der Schmelze eingefülh und anschließend
- während des weiteren Auffüllens - das. Magnesium nach und nach in flüssiger oder fester, je
denfalls aber nicht in stückiger Form durch eine Tauchglocke oder eine in bestimmter Höhe über dem Boden
eingebaute Kammer zugeführt wird. Auch andere bekannte Gefäße zum Behandeln von Metallschmelzen
(DT-OS 17 5811O und DT-PS 732761) weisen nicht
eine Kammer auf, in welche die Zusätze in stückiger Form von außen eingefüllt werden sondern lediglich
einen Einbau, welcher eine Art Nische für die Zusätze bildet, die gegen den Behälter weit geöfinet ist. In derartigen
Nischen können allenfalls spezifisch leichte Stücke am Aufsteigen in der Schmelze gehindert werden,
sofern es sich um solche Zusätze handelt, die mil der Schmelze keine heftige Reaktion eingehen, sondern
praktisch nur abschmelzen. Keinesfalls können aber in solchen offenen Nischen stückige Zusätze während
nennenswerter Zeit zurück*; halten werden, die mit der
Schmelze derart heftig reagieren, wie es bei unlegiertem Magnesium in einer Eisenschmelze zutrifft.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, mit
welchem die Behandlung einer Metallschmelze mit verdampfendem Magnesium in kürzerer Zeit als bisher
durchgeführt werden kann, sich also der Verfahrensablauf beschleunigen läßt.
Diese Aufgabe ist bei einem solchen Verfahren dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß das Einfüllen der zu
behandelnden Schmelze in einer Stellung des Behandlungsgefäßes erfolgt, in der die Wandung der Aufnahmekammer
von Anfang an von der im Behandlungsgefäß ansteigenden Schmelze berührt wird. Bei diesem
Verfahren wird also das Kippen des Gefäßes zum Einfüllen des Eisens vermieden, wodurch zusätzlich ein früherer
Beginn der Reaklion und eine höhere Einfüllgeschwindigkeit möglich ist. Auf diese Weise zu arbeiten,
hielt man bisher für nicht möglich, da es sich um eine Behandlung mit unlegiertem Magnesium handelt, bei
der in der Fachwelt ein Vorurte.l gegen eine direkte Berührung des Magnesium durch die einfließende
Schmelze wegen der bekannten Eigenschaften des Magnesiums bestanden hat.
Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung wird also die Schmelze in einer solchen Stellung des BehandlungsgcfäSes
eingefüllt, in welcher die im Gefäß ansteigende Schmelze praktisch von Anfang an die Wandung
der Aufnahmekammer für die Magnesiumzusätze be-
rührt. Es zeigt sich dabei überraschenderweise, daß trot/ der in der Kammerwandung vorhandenen Durchtrittsöffnung
die Reaktion mit den Zusätzen nicht sofort einsetzt, sondern erst, wenn die im Steigen begriffene
Schmelze eine gewisse Höhe erreicht hat. Es ist anzunehmen, daß die Schmelze im Bereich der Kammerwand
zunächst erstarrt und daß die Zusätze in der Kammer zuerst von der Schmelze aufgeheizt werden
müssen, bis die Reaktion beginnen kann.
Mit dem Verfahren gemäß der Erfindung sind allgemein
folgende Vorteile erzielbar: Durch den Wegfall der Kippbewegung zum Einfüllen der Metallschmelze
kann die Zeit für die Behandlung einer Charge wesentlich herabgesetzt werden, so daß pro Stunde mehr Behandlungen
durchführbar sind als bisher. Der daraus resuliierende größere Durchsatz ergibt jeweils zwischen
den Behandlungen eine geringere Abkühlung des Geläßes und daraus resultierend eine größere Haltbarkeit
der Auskleidung, bedingt durch geringere Temperaturwechsel. Die geringere Abkühlung oer Auskleidung des
Behandlungsgefäßes ergibt geringere Wärmeverluste der Schmelze beim Einfüllen derselben. Dieser Vorteil
gestattet, bei gleicher Abstichtemperatur höhere Gießtemperaturen einzustellen und dadurch praktisch
schlacken- und blasenfreie Gußoberflächen zu erzielen. Eine geringere Einfülltemperatur der Schmelze gestattet
andererseits die Herabsetzung der Temperatur der Schmelzführung im Kupol- oder Induktionsofen.
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist auch in der Weise durchführbar, daß der Beginn der Reaktion zwiichen
Metallschmelze und den Z-jsätzen durch Wahl der Einfüllgeschwindigkeit und/oder der Einfüllrichtung
gesteuert wird. Hierbei wird also der Zeitpunkt des Reaktionsbeginns durch Wahl der Einfüllgeschwindigkeit
der Schmelze bzw. der für das Einfüllen benöligten Zeit beeinflußt. Statt dessen oder zusätzlich kann
auch durch Zielen des Einfüllstrahles, d. h. Wahl seiner anfänglichen Auftreffstelle im Gefäß oder durch Neigen
desselben nach der einen oder anderen Seite ein gewisser Einfluß auf den Reaktionsbeginn ausgeübt
werden.
Es ist zwar die Verwendung eines sogenannten Teekannen-Gefäßes zur Behandlung einer Schmelze mit
Fcrrosilizium-Magnesium-Vorlegierung schon bekannt (FR-PS 11 13491). Die Vorlegierung wird dabei in
Form eines »Kuchens« auf dem Boden des Gefäßes festgehalten, während die zu behandelnde Schmelze
durch den Teekannen-Kanal eingegossen und gegen die Vorlegierung geleitet wird. Mit dieser Anordnung
wird nicht beabsichtigt, den Beginn oder Verlauf der Reaktion zu beeinflussen — diese isi durch Verwendung
einer Vorlegierung bereits stark gedämpft —. vielmehr wird angestrebt, die bei der Reaktion entstehende
Schlacke ungehindert im Bad nach oben steigen und auf der Oberfläche schwimmen zu lassen.
Nachstehend wird Jas Verfahren gemäß der Erfindung
an Hand von beispiclsweisen Ausführuiigsformen
eines für seine Durchführung geeigneten ßchandlungsf
efäßes näher erläutert. Es zeigt
l·" 1 g. 1 eine erste Ausführungsform in zwei Siellungen
und
F i g. 2 eine weitere Ausführungsiorm eines liehandlungsgefäßes,
welches mit einem seitlichen Ein- und Ausgiißkanul für die Metallschmelze verseilen isi.
In Ii g. 1 ist mit 1 ein LJehandliingsgefäH bezeichnet.
das um eine Drehachse: 2 kippbar ausgebildet isi. Eine
Aufnahmekammer 4 dient der Eingabe von verdampfbaren
Zusätzen 5 unlegierten Magnesiums in stückiger
Form. Die Aufnahmekammer 4 ist von außen zugänglich und verschließbar durch einen Zapfen 6. Die Aufnahmekammer
4 weist Öffnungen 7 und 8 in unterschiedlichen Abständen vom Boden des Behandlungsgefäßes auf. Zum Verschließen der Öffnung 9 des Behandlungsgefäßes
1 kann ein Deckel 10 vorhanden sein. Bei aufgeklapptem Deckel 10 wird in der aufrechtstehenden
Lage das Behandlungsgefäß 1 gefüllt, wobei der Strahl !1 der Metallschmelze anfänglich den Boden des
Behandlungsgefäßes 1 an der Stelle 12. d h. neben der Aufnahmekammer 4 trifft. Sobald die Schmelze 3 in die
Öffnung 8 eintritt, beginnt das Aufschmelzen und anschließende Verdampfen der Zusätze 5. In der Zwischenzeit
hat der Spiegel der Schmelze 3 auch die Öffnungen 7 der Aufnahmekammer 4 bedeckt, so daß austretende
Dampfblasen die Behandlung der Schmelze 3 in Gang setzen. Wie bereits bekannt, verursachen die
aus den Öffnungen 7 aufsteigenden Dampfblasen eine Umwälzbewegung der Schmelze 3. Durch die Bemessung
der Öffnungen 7 und 8 kann der Ablauf der Behandlung geregelt werden, was die Verwendung von
unlegiertem Magnesium zur Behandlung der Schmelze ermöglicht. Indessen kann den Zusätzen auch eine die
Behandlungsreaklion verzögernde Komponente, z. B. Späne aus einer Eisenlegierung, beigegeben werden.
Nach beendeter Behandlung wird das Behandlungsgefäß gekippt, um die behandelte Schmelze 3 in ein
Transportgefäß oder eine Gießpfanne 14 ausfließen zu lassen. Die gekippte Stellung des Behandlungsgefäßes 1
ist in Fig. 1 durch strichpunktierte Linien angedeutet. Nach erfolgter Entleerung des Behandliingsgefäßes 1
wird dasselbe wieder in die senkrechte, d. h. die Behandlungsstellung aufgerichtet und ist für eine weitere
Behandlung bereit. Zweckmäßigerweise wird die Aufnahmckammer 4 vordem Aufrichten des Bchandlungsgefäßes
1 wieder mit Zusätzen 5 aufgefüllt und verschlossen.
Das Behandlungsgefäß 1 nach F i g. 2 ist wiederum um eine Drehachse 2 im Gestell 56 kippbar. Wie bei
der vorangehenden Ausführungsform ist am Boden des durch einen Deckel 10 verschließbaren Behandlungsgeläßes
1 die Aufnahmekammer 4 für die Zusätze 5 angeordnet. Die Wand der Kammer 4 weist untere und
obere Durchtrittsöffnungen 7. 8 auf, und die Einfüllöffnung
für die Zusätze 5 ist durch einen Zapfen 6 verschließbar. Seitlich neben der Aufnahmekammer 4 ist
das Behandlungsgefäß 1 mit einem Kanal 65 versehen, der sich in der dargestellten Gebrauchslage etwa vertikal
erstreckt, sich oben zu einem Trichter 66 erweitert und unten über dem Gefäßboden z. B. gegenüber der
Aufnahmekammer 4 bei 67 in das Gefäßinnere mündet. Der nach Art eines sogenannten Teekannenausgusses
angeordnete Kanal 65 dient nicht nur zum Ausgießen, sondern auch zum Einfüllen der Schmelze 3, und zwar
in der dargestellten Lage, wie durch den Strahl 70 angedeutet
ist. Nach beendeter Behandlung wird dann das Gefäß 1 gekippt, und die behandelte Schmelze entleert
sich durch den Kanal 65 über die Schnauze 71.
Mit dem seitlich angeordneten Ein- und Ausgußkanal 65 lassen sich eine Reihe von Vorteilen erzielen: Das
Einfüllen der Schmelze erfolgt ruhig und gleichmäßig, ohne daß der Metallstrahl sich in Tropfen aufteilt, was
gleichbedeutend mit geringerer Sauerstoffatifnahmc und geringerer Abkühlung ist. In der in dem Behandlungsgefäß
I von unten her aufsteigenden Schmelze 3 ergibt sich eine verminderte Turbulenz, so daß die
Schlacken sich an der Oberfläche sammeln können. Gleichzeitig wird aber die durch die Maenesium-Ver-
dämpfung hervorgerufene· Zirkulation der Schmelze durch die l;infüHströmung unterstiit/i. Sodann k;mn
während mehrerer Beruindliings/vklen (ümhillen —
Behandlungsreakiion — Ausgiel.ien) der Deckel 10 normalerweise
geschlossen bleiben, wodurch sich stark verminderte Wärmcverluste ergeben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Verfahren zur Behandlung einer Eisenschmeize mit unlegiertem, in ihr verdampfendem Magnesium
unter Verwendung eines Behandlungsgefäßes mit einer auf dessen Boden angeordneten, von außen
vor dem Einfüllen der Schmelze durch eine verschließbare Öffnung mit dem Magnesium zu beschickenden
Aufnahmekammer, deren Wandung mehrere in unterschiedlichen Abständen vom Boden des Behandiungsgefäßes angeordnete, während
des gesamten Verfahrens offene Durchtrittsöffnungen aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß das Einfüllen der zu behandelnden Schmelze in einer Stellung des Behandlungsgefäßes erfolgt, in
der die Wandung der AufnahmekamTier von Anfang
an von der im Behandlungsgefäß ansteigenden Schmelze berührt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beginn der Reaktion zwischen
Metallschmelze und den Zusätzen durch Wahl der Einfüllgeschwindigkeit und/oder der Einfüllrichtung
gesteuert wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH726171 | 1971-05-18 | ||
| CH726171A CH549643A (de) | 1971-05-18 | 1971-05-18 | Verfahren und vorrichtung zur behandlung einer metallschmelze mit verdampfenden zusaetzen. |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2219740A1 DE2219740A1 (de) | 1972-11-23 |
| DE2219740B2 DE2219740B2 (de) | 1975-03-27 |
| DE2219740C3 true DE2219740C3 (de) | 1977-04-21 |
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