DE2218742A1 - Verfahren zur Trennung von aromatischen C tief 8-Isomeren - Google Patents
Verfahren zur Trennung von aromatischen C tief 8-IsomerenInfo
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- C01B33/2876—Zeolitic silicoaluminates with a tridimensional crystalline structure possessing molecular sieve properties; Isomorphous compounds wherein a part of the aluminium ore of the silicon present may be replaced by other elements such as gallium, germanium, phosphorus; Preparation of zeolitic molecular sieves from molecular sieves of another type or from preformed reacting mixtures from a reacting mixture containing an amine or an organic cation, e.g. a quaternary onium cation-ammonium, phosphonium, stibonium
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Description
DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHÖN WALD
DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES DIPL.-CHEM. ALEK VON KREISLER DIPL.-CHEM. CAROLA KELLER DR.-ING. KLÖPSCH DfPL.-ING. SELTING
5 KÖLN 1, DCICHMANNHAUS
Köln, den 12.4.1972 FU/Ax
BP Chemicals International Limited, Britannic House, Moor Lane, London, E.C. 2 (England).
Verfahren zur Trennung von aromatischen Cc-Isomeren
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Trennung von
aromatischen Isomeren, insbesondere die Trennung von XyIoIisomeren.
Die Verwendung von zeolithischen Molekularsieben für die Trennung von aromatischen Cg-Isomeren wurde bereits in
der britischen Patentschrift 828 777 vorgeschlagen. Es wurde nun gefunden, daß ein Zeolith, dessen Röntgenbeugungsbild
die in Tabelle 1 genannten Daten hat, für die Trennung von aromatischen Cg-Isomeren verwendet
werden kann.
Gegenstand der Erfindung ist demgemäß die Abtrennung wenigstens eines aromatischen C0-Isomeren von einem
Einsatzmaterial, das ein Gemisch von aromatischen C0-
Isomeren enthält, nach einem Verfahren, bei dem man
a) das Einsatzraaterial durch ein Adsorptionsmittelbett
aus einem zeolithischen Aluminosilicat leitet, das das in Tabelle 1 oder Tabelle 6 angegebene Röntgendiagramm
hat, , '
b) das selektiver adsorbierbare aromatische CQ-Isomere
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. aus dem Einsatzmaterial adsorbiert, aus dem Adsorptionsmittelbett
einen Raffinatstrom abzieht, der weniger selektiv adsorbierte aromatische Cg-Isomere
enthält, und
c) das selektiv adsorbierte C^-Isomere aus dem Adsorptionsmittel
desorbiert.
Das Verfahren kann in der Flüssigphase oder in der
Dampfphase durchgeführt werden, jedoch wird vorzugsweise in der Dampfphase gearbeitet. Das Verfahren eignet sich
für zykliscnen Betrieb. Die Temperatur ist vorzugsweise
möglichst niedrig, wird jedoch im Einklang damit gewählt, daß in der Dampfphase gearbeitet wird. Wahlweise
wird ein Verdünnungsgas, z.B. Stickstoff oder Wasserstoff, in der Adsoptiorisstufe verwendet.
Die Desorption kann durch Verdrängung mit einem Desorptionsmittel oder durch Drucksenkung vorgenommen werden,
jedoch wird die Verdrängung bevorzugt. Als Desorptionsmittel eignen sich beispielsweise Kohlenwasserstoffe,
z.B. einkernige aromatische Kohlenwasserstoffe und Alkane, z.B. n-Pentan. Besonders geeignet als Desorptionsmittel
ist Toluol.
Vorzugsweise wird eine Spül- oder Vexdrängungsstufe
zwischen der Adsorptionsstufe und Desorptionsstufe eingefügt,
um in den Zwischenräumen und an der Oberfläche adsorbiertes Material zu entfernen. Besonders gut geeignet
als Spül- oder Verdrängungsmittel sind Stickstoff und Wasserstoff. Die Spülung oder Verdrängung kann auch
durch Drucksenkung erfolgen.
Die Arbeitsbedingungen können aus den folgenden Bereichen gewählt werden:
Raumströmungsgeschwindigkeit 0,3 bis 6,0, vorzugsweise
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ORIGINAL INSPECTED
0,3 bis 4,0 V/V/Std-,bezogen auf Flüssigzustand;
Adsorptionsdauer vorzugsweise 0,5 bis 10 -Minuten.
2 Druck vorzugsweise 0,7 bis 7 kg/cm
Raumströmungsgeschwindigkeit 100 bis 500, vorzugsweise 100 bis 300 V/V/Std., gerechnet als Gas;
Spüldauer vorzugsweise 0,5 bis 10 Minuten.
ρ Druck vorzugsweise 0,7 bis 7 kg/cm
Raumströmungsgeschwindigkeit 0,5 bis 8,0, vorzugsweise o,5 bis 6,0 V/V/Std., bezogen auf Flüssigzustand;
Desorptionsdauer vorzugsweise 0,5 bis 20 Minuten»
p Druck vorzugsweise 0,7 bis 7 kg/cm .
Das Verfahren wird vorzugsweise isotherm bei Temperaturen
im Bereich von 120 bis 3000G durchgeführt.
Der Zeolith mit dem in Tabelle 1 oder Tabelle 6 angegebenen
Röntgendiagramm kann nach dem Verfahren hergestellt werden, das Gegenstand des USA-Patents 3 308 069 ist.
Diese Patentschrift beschreibt die Herstellung eines als "Zeolith-Beta*1 bezeichneten Materials. Im Laufe der
Herstellung werden Tetraäthylammoniumionen verwendet. Es hat sich gezeigt, daß der (TetraäthylammöniumiDn-en
enthaltende) Zeolith so, wie er hergestellt wird, keine Cg-Alkylaromaten adsorbiert, und daß es notwendig ist,
den Zeolith zur Entfernung dieser Ionen zu calcinieren. Die Calcinierung wird vorzugsweise vorgenommen, indem
der Zeolith an der Luft auf eine Temperatur über etwa 3000C für eine zur Entfernung der Tetraäthylammoniumionen
genügende Zeit erhitzt wird.
Der Zeolith kann unmittelbar nach der Calcinierung an der Luft ohne jede weitere Behandlung verwendet oder
nach-der Galcinierung, jedoch vor dem Einsatz dem Ionenaustausch
unterworfen werden. Bevorzugt als Ionen für
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den Austausch sind beispielsweise Li , K , Cs , Mg , Ca++, Sr++, Ba++, La^+ und Ce^+, insbesondere Cs+ und
K . Vorzugsweise wird die größtmögliche Menge von Ionen, die das Molekularsieb aufzunehmen vermag, durch Austausch
auf das Molekularsieb aufgebracht.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Trennung von Gemischen von p-Xylol und Äthylbenzol aus
einem Gemisch, das m-Xylol, p-Xylol und Äthylbenzol enthält, nach einem Verfahren, bei dem man
a) das Gemisch1 mit einem Adsorptionsmittelbett aus einem
zeolithischen Aluminosilicat, daß das in Tabelle 1 oder Tabelle 6 angegebene RöntgenbeugungsbiId hat,
zusammenführt und hierdurch das p-Xylol und das Äthylbenzol selektiv adsorbiert und aus dem Bett einen an
m-Xylol angereicherten Raffinatstrom abzieht,
b) das Bett mit einem Spül- oder Verdrängungsmedium in einer Spülstufe zusammenführt und hierdurch das in
den Zwischenräumen und an der Oberfläche adsorbierte Material entfernt und
c) das p-Xylol und das Äthylbenzol vom Adsoi'ptionsmittel
desorbiert.
Das erhaltene Gemisch von p-Xylol und Äthylbenzol wird vorzugsweise fraktioniert, und die das p-Xylol enthaltende
Bodenfraktion wird zur Gewinnung des p-Xylols der fraktionierten Kristallisation unterworfen.
Es wurde gefunden, daß mit fortschreitender Desorption der Anteil an p-Xylol und Äthylbenzol im Desorbat zunimmt.
Wenn ein hochreines Gemisch von Äthylbenzol und p-Xylol gewünscht wird, ist es daher vorteilhaft, das
zunächst bei der Desorption austretende Gemisch zu dem bei der Spülung austretenden Gemisch zu geben. Zur
Spülung oder Verdrängung kann beispielsweise Toluol
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verwendet werden. Das während der Spülstufe abgezogene Gemisch wird vorzugsweise in die Adsorptionsstufe zurückgeführt
.
Als Einsatzmaterial zur Adsorptionsstufe kann ein aromatischer
Cg-Kernschnitt aus einer katalytischen Reformieranlage
verwendet werden.
Das aus der Adsorptionsstufe abgezogene Raffinat kann
der Isomerisierung unterworfen und das isomerisierte Gemisch in die Adsorptionsstufe zurückgeführt werden.
Beispiel
Λ
Bei allen Versuchen, die in den folgenden Beispielen beschrieben werden, wurde das aus der Desorptionsstufe
austretende Gemisch der fraktionierten Destillation unterworfen, um das Äthylbenzol und das p-Xylol vom
Desorptionsmittel abzutrennen.
Der Zeolith wurde wie folgt hergestellt: Zu 4A,0 g einer
25%igen wässrigen Lösung von Tetraäthylammoniumhydroxyd
wurden bei Raumtemperatur 2,9 g handelsübliches Natriumaluminat
gegeben (Hersteller Hopkins and Williams Ltd.). Zur Lösung wurden tropfenweise 54-, 5 δ Kieselsol (Ludox
HS) und 3 g V/asser gegeben, wobei sich ein glattes Gel bildete. Dieses Gel wurde 6 Tage in einem Autoklaven bei
150 C und einem mittleren Druck von 5»6 atü gehalten*
Das feste Zeolithprodukt wurde abfiltriert, worauf sein Rontgenpulverdiagramm, dessen Werte in Tabelle 1 genannt
sind, aufgenommen wurde. Der auf diese V/eise hergestellte
Zeolith hatte eine Reinheit von etwa 75 %, bestimmt durch das Rontgenpulverdiagramm. Der Rest bestand aus amorphem
Material. Der Zeolith wurde.18 Stunden an der Luft bei 55O°C calciniert, worauf seine Selektivität für Cq-Alkylaromaten
wie folgt bestimmt wurde:
Ein Ausgangsgemisch, bestehend aus Äthylbenzol, p-Xylol und m-Xylol in gleichen Volumenmengen wurde unter den
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in Tabelle 2 genannten Bedingungen mit einer Schicht von 7,6 g Zeolith-Beta zusammengeführt, der vorher an der
Luft bei 550 C calciniert worden war. Die insgesamt desorbierte Menge von Cg-Aromaten bestand aus 38,2 %
Ithy!benzol, 43,0 % p-xjol und 18,8 % m-Xylol. Die Ausbeute
betrug 10,9 %·, bezogen auf das Gewicht des Molekularsiebes.
Die Änderung der Zusammensetzung aufeinanderfolgender
Fraktionen des DesorbatStroms ist in Tabelle 3 angegeben.
Die Produktausbeuten für verschiedene Reinheiten sind in Tabelle 4 genannt. Es ist zu bemerken, daß eine Reinheit
von p-Xylol + Äthylbenzol von 97,1 % bei einer Zyklusausbeute
von 1,5 % des Molekularsiebgewichts erreicht werden kann.
| Rontgendiagrammdaten für Zeolith-Beta | Tabelle 2 | 11,32 |
| Relative Intensität Zwischenebenenabstand d(Ä) | 5,34 | |
| 100 | 4,12 | |
| 3 | 3,94 | |
| 15 | 3,50 | |
| 50 | 3,31 | |
| 3 | 3,08 | |
| 6 | 3,02 | |
| 3 | 2,67 | |
| 6 | 2,59 | |
| 3 | ||
| 1 | Arbeitsbedingungen für die Trennung von Xylol mit | |
| Zeolith-Beta | ||
Temperatur in allen Stufen 180 C
3 Reaktorvolumen 30 cm
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Druck
Einsatzmenge, V/V/Std.,
bezogen auf Flüssigzustand
Stickstoffmenge zur Verdünnung, V/V/Std., gerechnet als Gas
Dauer
Spülstufe
Stickstöffdurchflußmenge,
V/V/Std., gerechnet als Gas Dauer
zugeführte Toluolmenge, V/V/Std., bezogen auf Flüssigzustand
Dauer
Normaldruck
0,66
100
10 Minuten
•200
10 Minuten
10 Minuten
1,55
Minuten
Minuten
Zusammensetzung des D^sorbats in Abhängigkeit von den
desorbierten Cg-Aromaten: Molekularsiebgewicht 7,6 g.
| Zusammensetzung des Desorbats*) |
p-Xylol Gew.-% |
m-Xylol Gew.-% |
Zusammensetzung des Desorbats ν |
p-Xylol Gew.-% |
m-Xylol Gew,-% |
Desorbierte Cn-Aromaten |
| Äthyl benzol Gew.-% |
24,2 · | 18,5 | Äthyl benzol Gew.-% |
57,5 | 28,6 | 8 g |
| 21,8 · | 17,2 | 9,9 | 55,9 | 40,7 | 25,4 | 0,255 |
| 15,2 | 15,6 | 6,5 | 55,9 | 42,5 | 19,6 | 0,126 |
| 12,1 | 10,6 | 5,9 | 57,9 | 44,7 | 16,5 | 0,097 |
| 9,2 | 7,8 | 2,2 | 58,8 | 46,2 | 12,9 | 0,081 |
| 6,9 | 5,4 | 1,0 | 40,9 | 48,5 | 8,9 | 0,096 |
| 4,7 | 5,8 | 0,5 | 42,7 | 50,2 | 6,0 | 0,065 |
| 5,4 | 2,5 | Spur | 45,8 | 54,0 | 1,0 | 0,051 |
| 2,1 | 1,4 | — | 45,0 | 50,0 | _ | 0,057 |
| 1,4 | 50,0 | 0,024 |
) toluolfreie Zusammensetzung
+) Mit Toluol in der der Differenz zu 100$ entsprechenden
Men^e
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Zusammensetzung des Denorbats in Abhängigkeit
von der Produktausbeute
Ausbeute in % des ZusapimensetzunK des Desorbats^
Äthylbenzol,
Molekularsiebgewichts Äthyl- p_Xyloli m„Xylol,
| 58,2 | 45,0 | 18,8 |
| 40,1 | • (+5,4 | 14,5 |
| 41,5 | 46,7 | 12,0 |
| 42,2 | 47,9 | 9,9 |
| 45,5 | 48,8 | 7,9 |
| 44,6 | 50,2 | 5,2 |
| 45,9 | 51,2 | 2,9 |
10,9 7,6 6,0
4,7 5,6 2,4
* toluolfreie Zusammensetzung
40 g des auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise hergestellten Molekularsiebs wurden 18 Stunden bei 5800C
an der Luft calciniert. In einen 250 ml-Rundkolben
wurden 10 g des calcinierten Molekularsiebs gegeben. Der Zeolith wurde mit einer wässrigen Cäsiumchloridlösung
behandelt, die 10 g CsCl in 100 ml Wasser enthielt. Me Lösung wurde auf 1000C erhitzt, 48 Stunden am Rückflußkühler
erhitzt und dann filtriert. Das Molekularsieb wurde vom Filterpapier genommen, worauf die gleiche
Behandlung wiederholt wurde, wobei jedoch nur 24 Stunden am Rückflußkühler erhitzt wurde. Die Lösung wurde filtriert
und mit destilliertem Wasser gewaschen, bis keine Spur von Chloridionen in der 'Waschflüssigkeit mehr
erschien. Der Zeolith wurde getrocknet und 18 Stunden bei 560°C calciniert.
Ein Einsatzgemisch aus Äthylbenzol, p-Xylol und m-XyIöl
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in gleichen Voluinenmengen wurde unter den in Tabelle
genannten Bedingungen mit einer Schicht von 5,4- g des
Molekularsiebes zusammengeführt. Cn-Aromaten in einer Menge von3,6% des Molekularsiebgewichts wurden desorbiert.
Das Desorbat bestand aus 51,1 % Äthylbenzol, 59,9 % p-Xylo1 und 9,0 % m-Xylol. Die Reinheit von Äthylbenzol
+ p-Xylol nahm mit der Dauer der Desorption zu, Die Produktausbeuten für verschiedene Reinheiten sind in
Tabelle 5 genannt.
ausgetauscht)
y-
Ausbeute in % Zusammensetzung des Desorbats sLSbgewiecSf" *«*!- Äthyl- p-Xylol, m-Xylol,
sieogewicnts benzol benzol,
+ Xylol, -
| 8,6 | 91,0 | 51,1 | 59,9 | 9.0 |
| 4,5 | 96,9 | 57,9 | 59,0 | 5,1 |
| 2,8 | 98,2 | 61,0 | 57,2 | 1,8 |
| 1,9 | 98,7 | 63,2 | 55,5 | 1,5 |
| 1,5 | 99,5 | 65,4 | 55,9 | 0,7 |
toluolfreie Zusammensetzung
Dieses Beispiel beschreibt die Verwendung eines bariumausgetauschten
Molekülarsiebs.
10 g einer Charge eines Molekularsiebs, das auf die in Beispiel 1 beschriebene V/eise hergestellt worden war,
wurden an der Luft 18 Stunden bei 5800C calciniert. Diese Zeolithcharge hatte das in Tabelle 6 angegebene
Rontgenpulverdiagramm. Das Molekularsieb wurde dem 209846/1247
Austausch in die Bariumform unter Verwendung der gleichen Mengen unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 2
unterworfen, wobei jedoch Bariumchlorid anstelle von Cäsiumchlorid verwendet wurde.
Ein Einsatzgemischj bestehend aus Äthylbenzol, p~Xylol
und ia-Xylol in gleichen Volumenmengen, wurde unter den
in Tabelle 2 genannten Bedingungen mit 3,85 g des Molekularsiebs zusammengeführt. Co-Aromaten in einer
Menge von 9,9 % des Molekularsiebgewichts wurden desorbiert.
Sie bestanden aus 50,0 % Äthylbenzol, 40,1 % p-Xylol
und 9,9 % m-Xylol. Die Reinheit von Äthylbenzol +
p-Xylol nahm mit der Dauer der Desorption zu. Die erste
Fraktion des bei der Desorption austretenden Gemisches wurde als Spülablauf verworfen. Produktströme von verschiedener
Reinheit wurden abgezogen. Die Produktausbeuten für diese Reinheiten sind in Tabelle 7 genannt.
Tabelle 6
Rontgenbeugungsdaten für Zeolith-Beta
Ohne Nachbehandlung Cs+-ausgetauschte K+-ausgetauschte
(Beispiel 3)
Form (Beispiel 8) Form (Beispiel 4)
| Relative Inten sität |
Zwischen- ebenen- abstand d (£) |
Relative Inten sität |
Zwischen ebenen abs t and d (S) |
Relative Inten sität |
Zwischen- ebenen- abstand d (δ) |
| 75 | 11,33 | 55 | 11,63 | 90 | 11,35 |
| 10 | 7,70 | 10 | 7,45 | 10 | 7,65 |
| 10 | 6,55 | 20 | 6,60 | 15 | 6,55 |
| 5 | 6,05 | - | - | 5 | 6,10 |
| 20 | 4,14 | 25 | 4,15 | 25 | 4,15 |
| 100 | 3,95 | 100 | 3,97 | 100 | 3,95 |
| 15 | 3,51 | 20 | 3,52 | 15 | 3,51 |
| 15 | 3,29 | 15 | 3,30 | 15 | 3,29 |
| 15 | 3,11 | 20 | 3,11 | 10 | 3,10 |
| 15 | 3,02 | 30 | 3,03 | 15 | 3,02 |
| 10 | 2,94 | 15 | 2,95 | 5 | 2,94 |
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In dieser Tabelle ist der Zwischenebenenabstand in %
in Übereinstimmung mit Tabelle 1 genannt (10 A = 1 nra).
Bari um- ausgetauscht er Zeolith-Beta (nach Calcinierunp;)
Zusammensetzung des Desorbats in Abhängigkeit von der
Produktausbeute
| Ausbeute in % | Zusammensetzung des Desorbats | Athyl- benzol, |
p-Xylol, | m-Xylol, |
| des Molekular siebgewichts |
Athyl- benzol + p-Xylol,5 |
56,6 57,5 57,5 |
41,2 41,7 42,5 |
2,2 0,8 |
| 3,1 2,0 |
97,8 99,2 100,0 |
toluolfreie Zusammensetzung
Bei dem nachstehend beschriebenen Versuch wurde ein
kalium-ausgetauschtes Molekularsieb verwendet.
kalium-ausgetauschtes Molekularsieb verwendet.
10 g des gemäß Beispiel 3 hergestellten Molekularsiebs
wurden dem Austausch in die Kaliumform unterworfen, wobei mit den gleichen Gewichtsmengen und unter den gleichen
Bedingungen wie in Beispiel 2 gearbeitet, jedoch Kaliumchlorid als Austauschmittel verwendet wurde. Unter den
in Tabelle 2 genannten Bedingungen wurden 2,0 g dieses Molekularsiebs mit einem Gemisch von Äthylbenzol, p-Xylol
und m-Xylol in gleichen Volumenmengen zusammengeführt. Desorbiert wurden 11,6 % (bezogen auf das Siebgewicht)
Cg-Aromaten, die aus 51,2 % Athylbenzol, 38,5 % p-Xylol
und 10,3 % m-Xylol bestanden. Die Produktausbeuten für
verschiedene Reinheiten sind in Tabelle 8 genannt.
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Zeolith-Beta, nach Calcinierung gegen Kalium auegetauscht
Zusammensetzung des Desorbats in Abhängigkeit von der
Produktausbeute -
| Ausbeute in % | Zusammensetzung des | % | % | Desorbats |
| siebsewichts | Ä'thyl- p-Xylöl, % |
62,5 66,4 69,7 74,6 |
55,5 52,5 29,1 25,4 |
L, m-Xylol, |
| 5,6 1,9 1,1 0,6 |
97,8 98,7 98,8 100,0 |
2,2 1,5 1,2 |
* toluolfreie Zusammensetzung
Dieses Beispiel veranschaulicht die Verwendung eines aus vier Komponenten bestehenden Einsatzmaterials.
10 g des gemäß Beispiel 5 hergestellten Molekularsiebs
wurden mit Cäsiumchlorid anstelle von Bariumchlorid ausgetauscht, wobei mit den gleichen Gewichtsmengen und unter
den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 2 gearbeitet wurde. Ein aus 2,6 % Toluol, 18,5 % Äthylbenzol, 21,8 %
p-Xylol, 49,2 % m-Xylol und 8,1 % o-Xylol bestehendes
Einsatzmaterial, das vom Eintritt einer technischen Anlage zur Kristallisation von p-Xylol abgenommen wurde, wurde
unter den in Tabelle 2 genannten Bedingungen über 5,65 g des Molekularsiebs geleitet. Desorbiert wurden 8,8 %
(bezogen auf das Molekularsiebgewicht) Cg-Aromaten, die
aus 44,5 % Äthylbenzol, 38,6 % p-Xylol, 13,8 % m-Xylol
und 3,1 % o-Xylol bestanden. Die Produktausbeuten für verschiedene Reinheiten sind in Tabelle 9 genannt.
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Zeolith-Beta, nach Calcinierung ^egen Cäsium ausgetauscht
Zusammensetzung; des Desorbats in Abhängigkeit von der
Produktausbeute
| Ausbeute in | Zusammensetzung | Äthyl benzol- % |
des | 4 8 6 |
Desorbats* | o-Xylol % |
,5 ,1 ,1 |
| % des Mole kularsieb gewichts |
Äthyl benzol + p-Xylo1, % |
60,9 67,7 75,4- |
p-Xylol, % |
m-Xylol % |
0 <0 <0 |
||
| 3,1 1,4 0,7 |
98,3 99,5 100,0 |
37, 31, 24, |
1,2 0,5 <0,1 |
||||
* toluolfreie Zusammensetzung
Der nachstehend beschriebene Versuch wurde kontinuierlich durchgeführt. Der Zeolith wurde wie folgt hergestellt:
Zu 880 g einer 25%igen wässrigen Lösung von Tetraäthylammoniumhydroxyd
wurden bei Raumtemperatur 58 g technisches
Natriumaluminat gegeben. Zur Lösung wurden tropfenweise 54,5 g einer Siliciumdioxydlösung (Ludox HS) und
60 g Wasser gegeben, wobei ein glattes Gel gebildet wurde. Diese Gel wurde 6 Tage in einem Autoklaven bei 150°G und
einem mittleren Druck von 6,6 kg/cm gehalten. Das feste
Zeolithprodukt wurde abfiltriert. Der in dieser Weise hergestellte Zeolith hatte eine durch das Röntgenpulverdiagramm
bestimmte Reinheit von 75 %, Der Rest bestand
aus amorphem Material. Der Zeolith wurde 18 Stunden bei 550 C an der Luft calciniert. Eine Menge von 35o g wurde
in einen 5 1-Rundkolben gegeben und mit einer wässrigen
Lösung von Cäsiumchlorid behandelt, die 350 g CsCl in
3,5 1 Wasser enthielt. Die Suspension wurde auf 1000C erhitzt und 48 Stunden am RückflußkBhler erhitzt. Das
Gemisch wurde dann filtriert. Der Zeolith wurde vom
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_ 14 -
Filterpapier genommen und der gleichen Behandlung unterworfen, wobei jedoch die Erhitzungsdauer am Rückflußkühler nur 24 Stunden betrug. Das feste Zeolithprodukt
wurde filtriert und mit destilliertem Wasser gewaschen, bis keine Spur von Chloridionen in der Waschflüssigkeit
erschien. Nach dem Trocknen wurde das Röntgenpulverdiagramm
aufgenommen, dessen Werte in Tabelle 6 genannt sind. Der Zeolith wurde auf eine solche Feinheit gemahlen,
daß er. ein Sieb einer Maschenweite von 74- u passierte.
Eine Menge von 500 g wurde mit 30 g Ton als Bindemittel
gemischt. Das Gemisch wurde als Granulat von 4 mm stranggepreßt und abschließend 18 Stunden an der Luft
bei 5600C calciniert.
Eine Menge von 230 g dieses Zeolithe wurde in eine Versuchsanlage gefüllt und mit einem Einsatzstrom beaufschlagt,
der aus 3,0 % Toluol, 18,5 % Äthylbenzol, 20,8 % p-Xylol, 46,7 % m-Xylol und 11,0 % o-Xylol bestand.
Dieses Einsatzmaterial wurde dann durch Toluol ersetzt. Der erste Teil des austretenden Gemisches wurde als Spülphase
abgezogen. Zur Desorption des Produkts wurde weiterhin Toluol durchgeleitet. Dieses Verfahren wurde wiederholt,
und hierdurch der Betrieb kontinuierlich gestaltet. Die Arbeitsbedingungen und die Produktausbeuten und
Zusammensetzungen über 10 Zyklen sind in Tabelle 10 genannt.
Zeolith-Beta, nach Calcinierung mit Cäsium ausgetauscht
Zusammensetzung der austretenden Gemische und Ausbeute unter verschiedenen Bedingungen
Adsorptionsstufe 11 Minuten 11 Minuten
Einsatz 0,6 V/V/Std.
(bezogen auf Flüssigzustand)
(bezogen auf Flüssigzustand)
Stickstoff 200 V/V/Std.
(gerechnet als Gas)
(gerechnet als Gas)
209846/1247
Spülstufe
Toluol 0,6 V/V/Std. 3 Minuten 4 Minuten
(bezogen auf Flüssigzustand)
Toluol 0,6 V/V/Std.)
(bezogen auf Flüssigzustand) 10 Minuten 10 Minuten
Zusammensetzung des austretenden
Gemisches
Gemisches
| Adsorption: Spülstufe: |
Toluol p-Xylol + Toluol p-Xylol + |
ÄthylbenzolK Äthylbenzol |
*—-) , «/^ 24,8$ |
26 62 |
,6%
,1% |
| Desorption: | Toluol p-Xylol + |
Äthylbenzol* | 84,4g | 91 98 |
,6% |
| Ausbeute in %, bezogen Molekularsiebgewicht |
auf das | ||||
| pro Zyklus Drο Stunde |
2,7 6,7 |
1 | ,8 | ||
*Toluolfreie Zusammensetzung
Temperatur 2000C
Dieses Beispiel veranschaulicht den Einfluß einer Aufteilung des aus der Adsorptionsstufe austretenden Gemisches
in zwei Teile und der Isomerisierung des ersten Teils.
Das gleiche Einsatzmaterial wie in Beispiel 6 wurde über einen Zeolith aus der gleichen Charge geleitet. In diesem
Fall wurde die Adsorptionsstufe in zwei Stufen aufgeteilt,
Im technischen Betrieb würde das austretende Gemisch aus dem ersten Teil^ das arm an p-Xylol und Äthylbenzol ist,
durch Destillation vom Toluol befreit und dann vor der Bückführung in den Adsorber nach üblichen Verfahren isomerisiert.
Die Adsorptionsstufe wurde dann fortgesetzt, bis der Zeolith mit Xylolen gesättigt war. Der Ablauf
wurde mit dem Ablauf aus der Spülstufe vereinigt. Die
209846/1247
Zusammensetzung der Produkte und die Bedingungen werden nachstehend in Tabelle 11 zusammen mit anderen Ergebnissen
genannt, die erhalten wurden, wenn die Adsorptionsstufe
nicht unterteilt wurde.
Zeolith-Beta, nach Calcinierung mit Cäsium ausgetauscht
Zusammensetzung der austretenden Gemische und Ausbeute
unter verschiedenen Bedingungen
Adsorptions stuf e 1 6 Min. 6 Min. 13,5 Min.
Einsatz 0,33 V/V/Std.
(bezogen auf Flüssigzustand)
(bezogen auf Flüssigzustand)
Stickstoff 200 V/V/Std.
(gerechnet als Gas)
(gerechnet als Gas)
Adsorptionsstufe 2 7,5 Min.
Spül stufe 4 Min. 4 Min. 4 Min.
Toluol 0,67 V/V/Std.
(bezogen auf Flüssigzustand)
(bezogen auf Flüssigzustand)
Desorptions stufe 7,5 Min. 7,5 Min. 7,5 Min,
Toluol 0,67 V/V/Std.
(bezogen auf Flüssigzustand)
(bezogen auf Flüssigzustand)
| tretenden Gemisches | 61,4 % | 52,2 % | 40,7 % |
| Adsorption: Toluol | 13,5 % | 19,0 % | 20,7 % |
| p-Xylol + ÄthylbenzoΓ* |
29,1 % | 65,9 % | 48,8 % |
| Spülstufe: Toluol | 38,7 % | 56,7 % | 63,0 % |
| p-Xylol + Athylbenzol* |
89,3 % | 93,5 % | 89,6 % |
| Desorption: Toluol | 98,1 % | 98,1 % | 97,8 % |
| - p-Xylol + Athylbenzol* |
|||
| Ausbeute in %, bezogen auf | |||
| das Moiekularsiebgewicht | 1,7 | 0,9 | 1,6 |
| pro Zyklus | 3,9 | 3,3 | 3,5 |
| pro Stunde | |||
toluolfreie Zusammensetzung - Temperatur 190°C 209846/1247
Dieses Beispiel veranschaulicht den Einfluß der Kreislaufführung verschiedener Ströme. Außerdem wird die Trennung
von p-Xylol und Äthylbenzol beschrieben.
Ein Zeolith aus der gleichen Charge wie in Beispiel 7 wurde mit einem Einsatzmaterial, das 2,7 % Toluol, 15»8 %
Äthylbenzol, 23,7 % p-Xylol, 46,5 % m-Xylol und 11,5 %
o-Xylol enthielt, unter den in Tabelle 12 genannten Bedingungen beaufschlagt. Das Einsatzmaterial, wurde durch
Kreislaufführung des aus der Spülstufe austretenden Gemisches und der Mutterlauge aus der fraktionierten
Kristallisation erhalten. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 12 genannt. Das aus der Desorption austretende
Gemisch wurde nach der Entfernung des Toluols durch Destillation
feinfraktioniert, wobei als Kopfprodukt Äthylbenzol
einer Reinheit von 99»7 % erhalten wurde. Das Bodenprodukt
der Feinfraktionierung wurde der fraktionierten Kristallisation bei -7° C unterworfen, wobei p-Xylol in
einer Reinheit von 9956 % erhalten wurde. Die Mutterlauge
wurde zum Adsorber zurückgeführt. Der Einsatz zur Peinfraktionierung
enthielt 67,5 % p-Xylol, 27,0 % Äthyls benzol, 5,1 % m-Xylol und 0,4 % o-Xylol. Das Kopfprodukt
enthielt 99,7 % Äthylbenzol und 0,3 % p-Xylol. Das Bodenprodukt
enthielt 84,2 % p-Xylol, 9,5 % Äthylbenzol, 6,0 % m-Xylol und 0,3 % o-Xylol. Das Bodenprodukt wurde
der fraktionierten Kristallisation zugeführt, aus der ein Strom aus 99,2 % p-Xylol, 0,5 % Äthylbenzol und 0,3 %
m-Xylol und eine Mutterlauge, die 58,0 % p-Xylol, 25,2 % Äthylbenzol,. 16,0 % m-Xylol und 0,8 % o-Xylol enthielt,
erhalten wurden. ..
209846/ 1247
Zeolith-Beta, Jiach Calcinierung mit Cäsium ausgetauscht
Zusammensetzung der austretenden Gemische und Ausbeute
unter verschiedenen Bedingungen
Adsorptionsstufe 1
Einsatz 0,67 V/V/Std. (bezogen auf Plüssigzustand)
Stickstoff 200 V/V/Std. (gerechnet als Gas)
Spülstufe
Toluol 0,67 V/V/Std. (bezogen auf Flüssigzustand)
Toluol 0,67 V/V/Std. (bezogen auf Flüssigzustand)
Zusammensetzung des austretenden Gemisches
6 Minuten
5 Minuten 3 Minuten
8 Minuten
| Adsorption: Toluol | Äthylbenzol^ | 54,8 |
| p-Xylol + | 13,5 | |
| Spülstufe: Toluol | Äthylbenzol | 13,0 |
| p-Xylo1 + | 41,7 | |
| Desorption: Toluol | Äthylbenzol* | 82,0 |
| - p-Xylol + | auf | 93,8 |
| Ausbeute in %, bezogen | das Molekularsiebgewicht | |
| pro Zyklus | ||
| pro Stunde | 2,6 | |
| 7,0 | ||
toluolfreie Zusammensetzung Temperatur 2000C
Dieses Beispiel veranschaulicht die Verwendung der Kaliumform des Zeoliths bei kontinuierlichem Betrieb.
209846/1
Eine weitere Charge des Zeolithe wurde mit den gleichen Gewichtsmengen und unter den gleichen Bedingungen wie in
Beispiel 6 hergestellt. Der Zeolith wurde dem Ionenaustausch unterworfen, v/obei mit den gleichen Gewichtsmengen
und unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 6 gearbeitet, Jedoch Kaliumchlorid anstelle von Cäsiumchlorid
verwendet wurde. Das Material wurde in Granulatform ohne Verwendung eines Bindemittels durch Zerkleinern
des Filterkuchens hergestellt. Nach der Calcinierung bei 580 C wurde das Röntgenpulverdiagramm aufgenommen, dessen
Werte in Tabelle 6 genannt sind. Eine Menge von 214 g dieses Zeolithe wurde in die Versuchsanlage gefüllt und
unter den in Tabelle 13 genannten Bedingungen mit einem
Einsatzmaterial beaufschlagt, das aus 2,3 % Toluol, 17,6 %
Äthylbenzol, 22,6 % p-Xylol, 50,8 % m-Xylol und 6,7 %
o-Xylol bestand. In diesem Fall war es unnötig, die Adsorptionsstufe in zwei Unterstufen aufzuteilen«. Die
Produktreinheit und die Ausbeuten bei verschiedenen Durchflußmengen sind in Tabelle 13 genannt.
Zeolith-Beta, nach Calcinierung mit Kalium ausgetauscht
Zusammensetzung der austretenden Gemische und Ausbeuten unter verschiedenen Bedingungen
Adsorptionsstufe 6/0,92 ' 2/2,02 3*5/1,43
Min./V/V/Std.
+ N2-IOO V/V/Std.
Spülstufe, Min./V/V/Std. 4/0,74 4/0,74 1,6/1,40
(.auf Flüssigzustand
bezogen)
Min./V/V/Std.
(auf Flüssigzustand
bezogen) 8/0,74 8/0,74 3/1,4o
Zusammensetzung des
austretenden Gemisches
austretenden Gemisches
20984 6/1247
Adsorption: Toluol 60,0 % 75,4 % 60,6 %
p-Xylo1 +
Äthylbenzol* 6,1% 1.8% 7,0%
Spülstufe; Toluol 17,5 % ^5,5 % 15,1 %
P-Xylol + „
Äthylbenzol* 49,4 % 48,8 % 47,0 %
Desorption: Toluol 79,7 % 92,4 % 78,0 %
p-Xylol +
Äthylbenzol* 95,6 % 98,1 % 94,6 %
Ausbeute in %, bezogen
auf das Molekularsiebgewicht
pro Zyklus 3,7 1,4 5,8
pro Stunde 12,4 6,0 25,1
* toluolfreie Zusammensetzung
Temperatur 1900C
Temperatur 1900C
Dieses Beispiel veranschaulicht die Verwendung von Benzol als Desorptionsmittel. Ein Zeolith aus der gleichen
Charge wie in Beispiel 9 wurde mit dem gleichen Einsatzmaterial beaufschlagt, . wobei jedoch Benzol als Desorptionsmittel verwendet wurde. Die Arbeitsbdingungen,
Ausbeuten und Produktreinheiten sind in Tabelle 14
genannt.
Charge wie in Beispiel 9 wurde mit dem gleichen Einsatzmaterial beaufschlagt, . wobei jedoch Benzol als Desorptionsmittel verwendet wurde. Die Arbeitsbdingungen,
Ausbeuten und Produktreinheiten sind in Tabelle 14
genannt.
Zusammensetzung der austretenden Gemische und Ausbeuten
unter verschiedenen Bedingungen
Adsorptionsstufe 5/0,75 5/0,75 2,5/1,55 Min./V/V/Std.
+ N2-IOO V/V/Std.
Spülstufe, Min./V/V/Std. 4/0,65 4/0,65 1/2,26
(auf Flüssigzustand
bezogen)
209846/1247
Min./V/y/Std.
(auf Flüssigzustand
bezogen) . 8/0,63 8/0,63 2/2,26
| Zusammensetzung des austretenden Gemisches |
68,7 % | 66,5 % | 62,0 |
| Adsorption: Benzol | Ι,/ /ο | 1,5 % | 3,4 |
| P-Xylol + Athylbenzol* |
22,2 % | 19,2 % | 18,9 |
| Spülstufe: Benzol | 43,3 % | 43,5 % | 49,4 |
| p-Xylol + ' Athylbenzol* |
86,1 % | 85,0 % | 85,5 |
| Desorption; Benzol | 96,9 % | 96,2 % | 95,7 |
| p-Xylol + _ Äthylbenzol* |
|||
| Ausbeute in %, bezogen auf das Molekularsiebgewicht |
2,5 | 2,7 | 2,3 |
| pro Zyklus | 9,0 | 9,8 | 25,6 |
| pro Stunde | |||
* toluolfreie Zusammensetzung
Temperatur 195°C
209846/1247
Claims (1)
- Patentansprüche1« /Verfahren zur Abtrennung von wenigstens einem aromatischen C0-Isomeren aus Gemischen solcher aromatischer οCg-Isomere durch Adsorption an einem Zeolith-Molekularsieb unter Gevjinnung eines Raffinatstroms, der die weniger selektiv adsorbierbaren Co-Isomere enthält, während das stärker selektiv adsorbierbare Co-Isomere anschließend aus dem Adsorptionsmittel desorbiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem der Zeolith-Molekularsiebe als Adsorptionsmittel gearbeitet wird, die durch die in den folgenden Tabellen wiedergesehenen Röntgenbeugungsdaten gekennzeichnet sindRöntgenbeugungsdaten für Zeolith-BetaRelative Intensität Zwisclienebenenabstend d(Ä)100 11,-5 5,5415 4,1250 5,945 3,506 3,31 3 3,08 6 5,02 5 2,67 1 2,59209846/1247RöntKenbeufiunfisdaten für Zeolith-Beta
Ohne Nachbehandlung ebenen- ; Cs -ausgetauschte K -ausgetauschte Zwlschen- Form Zwischen- abstand Form ebeaea— Relative ebenen- d (Ä) Relative abstand Inten abstand Relative Zwischen 11,55 Inten d (*) sität d.(Ä) inten 7,70 sität 11,65 11,55 sität 6,55 7,45 90 7,65 6,05 55 6,60 10 6,55 75 4,14 10 - 15 6,10 10 5,95 20 4,15 5 4,15 10 5,51 5,97 25 5,95 5 5,29 25 5,52 100 5,51 20 5,11 100 5,50 15 5,29 100 5,02 20 5,11 15 5,10 15 2,94 15 5,05 10 5,02 15 20 2,95 15 2594 15 50 5 15 1$ 10 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zwischen die Adsorptionsstufe und die Desorptionsstufe eine Reinigungsstufe einfügt«5. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die aus der Reinigungsstufe abgezogene Fraktion in die Adsorptionsstufe zurückführt.4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis ^, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Desorption ein Gemisch von p-Xylol und ' A'thylbenzol erhalten und diese Mischung durch fraktionierte Destillatior getrennt wird.5. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis k, dadurch gekennzeichnet, daß die das p-Xylol enthaltende Bodenfraktion zur Gewinnung des p-Xylols der fraktionierten Kristallisation unterworfen wird.209846/1247- 2it -6. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man die Mutterlauge dor fraktionierten Kri-• stallieation in die Adsorptionsstufe zurückführt.7. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man als Adsorptionsmittel einen Zeolith verwendet, der Lithium-, Cäsium-, Calcium-, Strontiuii-(ßr++)-, Barium-(Ba++)-, Lanthan-(La-^+), Cer-(Ce^+) und/oder Kaliumionen adsorbiert enthält.209846/12,4
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