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DE2218742A1 - Verfahren zur Trennung von aromatischen C tief 8-Isomeren - Google Patents

Verfahren zur Trennung von aromatischen C tief 8-Isomeren

Info

Publication number
DE2218742A1
DE2218742A1 DE19722218742 DE2218742A DE2218742A1 DE 2218742 A1 DE2218742 A1 DE 2218742A1 DE 19722218742 DE19722218742 DE 19722218742 DE 2218742 A DE2218742 A DE 2218742A DE 2218742 A1 DE2218742 A1 DE 2218742A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
xylene
zeolite
stage
ethylbenzene
toluene
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722218742
Other languages
English (en)
Inventor
Adrian Edward Camberley; Burgess Christopher George Venning Weybridge; Martin David Eric Camberley; Surrey Bond (Großbritannien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BP Chemicals Ltd
Original Assignee
BP Chemicals Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BP Chemicals Ltd filed Critical BP Chemicals Ltd
Publication of DE2218742A1 publication Critical patent/DE2218742A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C7/00Purification; Separation; Use of additives
    • C07C7/005Processes comprising at least two steps in series
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B33/00Silicon; Compounds thereof
    • C01B33/20Silicates
    • C01B33/26Aluminium-containing silicates, i.e. silico-aluminates
    • C01B33/28Base exchange silicates, e.g. zeolites
    • C01B33/2807Zeolitic silicoaluminates with a tridimensional crystalline structure possessing molecular sieve properties; Isomorphous compounds wherein a part of the aluminium ore of the silicon present may be replaced by other elements such as gallium, germanium, phosphorus; Preparation of zeolitic molecular sieves from molecular sieves of another type or from preformed reacting mixtures
    • C01B33/2876Zeolitic silicoaluminates with a tridimensional crystalline structure possessing molecular sieve properties; Isomorphous compounds wherein a part of the aluminium ore of the silicon present may be replaced by other elements such as gallium, germanium, phosphorus; Preparation of zeolitic molecular sieves from molecular sieves of another type or from preformed reacting mixtures from a reacting mixture containing an amine or an organic cation, e.g. a quaternary onium cation-ammonium, phosphonium, stibonium
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C7/00Purification; Separation; Use of additives
    • C07C7/12Purification; Separation; Use of additives by adsorption, i.e. purification or separation of hydrocarbons with the aid of solids, e.g. with ion-exchangers
    • C07C7/13Purification; Separation; Use of additives by adsorption, i.e. purification or separation of hydrocarbons with the aid of solids, e.g. with ion-exchangers by molecular-sieve technique

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Geology (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)
  • Treatment Of Liquids With Adsorbents In General (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE 22 187 A
DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHÖN WALD DR.-ING. TH. MEYER DR. FUES DIPL.-CHEM. ALEK VON KREISLER DIPL.-CHEM. CAROLA KELLER DR.-ING. KLÖPSCH DfPL.-ING. SELTING
5 KÖLN 1, DCICHMANNHAUS
Köln, den 12.4.1972 FU/Ax
BP Chemicals International Limited, Britannic House, Moor Lane, London, E.C. 2 (England).
Verfahren zur Trennung von aromatischen Cc-Isomeren
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Trennung von aromatischen Isomeren, insbesondere die Trennung von XyIoIisomeren.
Die Verwendung von zeolithischen Molekularsieben für die Trennung von aromatischen Cg-Isomeren wurde bereits in der britischen Patentschrift 828 777 vorgeschlagen. Es wurde nun gefunden, daß ein Zeolith, dessen Röntgenbeugungsbild die in Tabelle 1 genannten Daten hat, für die Trennung von aromatischen Cg-Isomeren verwendet werden kann.
Gegenstand der Erfindung ist demgemäß die Abtrennung wenigstens eines aromatischen C0-Isomeren von einem
Einsatzmaterial, das ein Gemisch von aromatischen C0-
Isomeren enthält, nach einem Verfahren, bei dem man
a) das Einsatzraaterial durch ein Adsorptionsmittelbett aus einem zeolithischen Aluminosilicat leitet, das das in Tabelle 1 oder Tabelle 6 angegebene Röntgendiagramm hat, , '
b) das selektiver adsorbierbare aromatische CQ-Isomere
209846Π247
. aus dem Einsatzmaterial adsorbiert, aus dem Adsorptionsmittelbett einen Raffinatstrom abzieht, der weniger selektiv adsorbierte aromatische Cg-Isomere enthält, und
c) das selektiv adsorbierte C^-Isomere aus dem Adsorptionsmittel desorbiert.
Das Verfahren kann in der Flüssigphase oder in der Dampfphase durchgeführt werden, jedoch wird vorzugsweise in der Dampfphase gearbeitet. Das Verfahren eignet sich für zykliscnen Betrieb. Die Temperatur ist vorzugsweise möglichst niedrig, wird jedoch im Einklang damit gewählt, daß in der Dampfphase gearbeitet wird. Wahlweise wird ein Verdünnungsgas, z.B. Stickstoff oder Wasserstoff, in der Adsoptiorisstufe verwendet.
Die Desorption kann durch Verdrängung mit einem Desorptionsmittel oder durch Drucksenkung vorgenommen werden, jedoch wird die Verdrängung bevorzugt. Als Desorptionsmittel eignen sich beispielsweise Kohlenwasserstoffe, z.B. einkernige aromatische Kohlenwasserstoffe und Alkane, z.B. n-Pentan. Besonders geeignet als Desorptionsmittel ist Toluol.
Vorzugsweise wird eine Spül- oder Vexdrängungsstufe zwischen der Adsorptionsstufe und Desorptionsstufe eingefügt, um in den Zwischenräumen und an der Oberfläche adsorbiertes Material zu entfernen. Besonders gut geeignet als Spül- oder Verdrängungsmittel sind Stickstoff und Wasserstoff. Die Spülung oder Verdrängung kann auch durch Drucksenkung erfolgen.
Die Arbeitsbedingungen können aus den folgenden Bereichen gewählt werden:
Adsorptionsstufe
Raumströmungsgeschwindigkeit 0,3 bis 6,0, vorzugsweise
209846/1247
ORIGINAL INSPECTED
0,3 bis 4,0 V/V/Std-,bezogen auf Flüssigzustand; Adsorptionsdauer vorzugsweise 0,5 bis 10 -Minuten.
2 Druck vorzugsweise 0,7 bis 7 kg/cm
Spülung oder Verdrängung
Raumströmungsgeschwindigkeit 100 bis 500, vorzugsweise 100 bis 300 V/V/Std., gerechnet als Gas; Spüldauer vorzugsweise 0,5 bis 10 Minuten.
ρ Druck vorzugsweise 0,7 bis 7 kg/cm
Desorptionsstufe
Raumströmungsgeschwindigkeit 0,5 bis 8,0, vorzugsweise o,5 bis 6,0 V/V/Std., bezogen auf Flüssigzustand; Desorptionsdauer vorzugsweise 0,5 bis 20 Minuten»
p Druck vorzugsweise 0,7 bis 7 kg/cm .
Das Verfahren wird vorzugsweise isotherm bei Temperaturen im Bereich von 120 bis 3000G durchgeführt.
Der Zeolith mit dem in Tabelle 1 oder Tabelle 6 angegebenen Röntgendiagramm kann nach dem Verfahren hergestellt werden, das Gegenstand des USA-Patents 3 308 069 ist. Diese Patentschrift beschreibt die Herstellung eines als "Zeolith-Beta*1 bezeichneten Materials. Im Laufe der Herstellung werden Tetraäthylammoniumionen verwendet. Es hat sich gezeigt, daß der (TetraäthylammöniumiDn-en enthaltende) Zeolith so, wie er hergestellt wird, keine Cg-Alkylaromaten adsorbiert, und daß es notwendig ist, den Zeolith zur Entfernung dieser Ionen zu calcinieren. Die Calcinierung wird vorzugsweise vorgenommen, indem der Zeolith an der Luft auf eine Temperatur über etwa 3000C für eine zur Entfernung der Tetraäthylammoniumionen genügende Zeit erhitzt wird.
Der Zeolith kann unmittelbar nach der Calcinierung an der Luft ohne jede weitere Behandlung verwendet oder nach-der Galcinierung, jedoch vor dem Einsatz dem Ionenaustausch unterworfen werden. Bevorzugt als Ionen für
209846/1247
den Austausch sind beispielsweise Li , K , Cs , Mg , Ca++, Sr++, Ba++, La^+ und Ce^+, insbesondere Cs+ und K . Vorzugsweise wird die größtmögliche Menge von Ionen, die das Molekularsieb aufzunehmen vermag, durch Austausch auf das Molekularsieb aufgebracht.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung erfolgt die Trennung von Gemischen von p-Xylol und Äthylbenzol aus einem Gemisch, das m-Xylol, p-Xylol und Äthylbenzol enthält, nach einem Verfahren, bei dem man
a) das Gemisch1 mit einem Adsorptionsmittelbett aus einem zeolithischen Aluminosilicat, daß das in Tabelle 1 oder Tabelle 6 angegebene RöntgenbeugungsbiId hat, zusammenführt und hierdurch das p-Xylol und das Äthylbenzol selektiv adsorbiert und aus dem Bett einen an m-Xylol angereicherten Raffinatstrom abzieht,
b) das Bett mit einem Spül- oder Verdrängungsmedium in einer Spülstufe zusammenführt und hierdurch das in den Zwischenräumen und an der Oberfläche adsorbierte Material entfernt und
c) das p-Xylol und das Äthylbenzol vom Adsoi'ptionsmittel desorbiert.
Das erhaltene Gemisch von p-Xylol und Äthylbenzol wird vorzugsweise fraktioniert, und die das p-Xylol enthaltende Bodenfraktion wird zur Gewinnung des p-Xylols der fraktionierten Kristallisation unterworfen.
Es wurde gefunden, daß mit fortschreitender Desorption der Anteil an p-Xylol und Äthylbenzol im Desorbat zunimmt. Wenn ein hochreines Gemisch von Äthylbenzol und p-Xylol gewünscht wird, ist es daher vorteilhaft, das zunächst bei der Desorption austretende Gemisch zu dem bei der Spülung austretenden Gemisch zu geben. Zur Spülung oder Verdrängung kann beispielsweise Toluol
209846/1247
verwendet werden. Das während der Spülstufe abgezogene Gemisch wird vorzugsweise in die Adsorptionsstufe zurückgeführt .
Als Einsatzmaterial zur Adsorptionsstufe kann ein aromatischer Cg-Kernschnitt aus einer katalytischen Reformieranlage verwendet werden.
Das aus der Adsorptionsstufe abgezogene Raffinat kann der Isomerisierung unterworfen und das isomerisierte Gemisch in die Adsorptionsstufe zurückgeführt werden.
Beispiel Λ
Bei allen Versuchen, die in den folgenden Beispielen beschrieben werden, wurde das aus der Desorptionsstufe austretende Gemisch der fraktionierten Destillation unterworfen, um das Äthylbenzol und das p-Xylol vom Desorptionsmittel abzutrennen.
Der Zeolith wurde wie folgt hergestellt: Zu 4A,0 g einer 25%igen wässrigen Lösung von Tetraäthylammoniumhydroxyd wurden bei Raumtemperatur 2,9 g handelsübliches Natriumaluminat gegeben (Hersteller Hopkins and Williams Ltd.). Zur Lösung wurden tropfenweise 54-, 5 δ Kieselsol (Ludox HS) und 3 g V/asser gegeben, wobei sich ein glattes Gel bildete. Dieses Gel wurde 6 Tage in einem Autoklaven bei 150 C und einem mittleren Druck von 5»6 atü gehalten* Das feste Zeolithprodukt wurde abfiltriert, worauf sein Rontgenpulverdiagramm, dessen Werte in Tabelle 1 genannt sind, aufgenommen wurde. Der auf diese V/eise hergestellte Zeolith hatte eine Reinheit von etwa 75 %, bestimmt durch das Rontgenpulverdiagramm. Der Rest bestand aus amorphem Material. Der Zeolith wurde.18 Stunden an der Luft bei 55O°C calciniert, worauf seine Selektivität für Cq-Alkylaromaten wie folgt bestimmt wurde:
Ein Ausgangsgemisch, bestehend aus Äthylbenzol, p-Xylol und m-Xylol in gleichen Volumenmengen wurde unter den
209846/1247
in Tabelle 2 genannten Bedingungen mit einer Schicht von 7,6 g Zeolith-Beta zusammengeführt, der vorher an der Luft bei 550 C calciniert worden war. Die insgesamt desorbierte Menge von Cg-Aromaten bestand aus 38,2 % Ithy!benzol, 43,0 % p-xjol und 18,8 % m-Xylol. Die Ausbeute betrug 10,9 %·, bezogen auf das Gewicht des Molekularsiebes. Die Änderung der Zusammensetzung aufeinanderfolgender Fraktionen des DesorbatStroms ist in Tabelle 3 angegeben.
Die Produktausbeuten für verschiedene Reinheiten sind in Tabelle 4 genannt. Es ist zu bemerken, daß eine Reinheit von p-Xylol + Äthylbenzol von 97,1 % bei einer Zyklusausbeute von 1,5 % des Molekularsiebgewichts erreicht werden kann.
Tabelle 1
Rontgendiagrammdaten für Zeolith-Beta Tabelle 2 11,32
Relative Intensität Zwischenebenenabstand d(Ä) 5,34
100 4,12
3 3,94
15 3,50
50 3,31
3 3,08
6 3,02
3 2,67
6 2,59
3
1 Arbeitsbedingungen für die Trennung von Xylol mit
Zeolith-Beta
Temperatur in allen Stufen 180 C
3 Reaktorvolumen 30 cm
209846/1247
Druck
Adsorptionsstufe
Einsatzmenge, V/V/Std., bezogen auf Flüssigzustand
Stickstoffmenge zur Verdünnung, V/V/Std., gerechnet als Gas
Dauer
Spülstufe Stickstöffdurchflußmenge, V/V/Std., gerechnet als Gas Dauer
Desorptionsstufe
zugeführte Toluolmenge, V/V/Std., bezogen auf Flüssigzustand
Dauer
Normaldruck
0,66
100
10 Minuten
•200
10 Minuten
1,55
Minuten
Tabelle
Zusammensetzung des D^sorbats in Abhängigkeit von den desorbierten Cg-Aromaten: Molekularsiebgewicht 7,6 g.
Zusammensetzung des
Desorbats*)
p-Xylol
Gew.-%
m-Xylol
Gew.-%
Zusammensetzung des
Desorbats ν
p-Xylol
Gew.-%
m-Xylol
Gew,-%
Desorbierte
Cn-Aromaten
Äthyl
benzol
Gew.-%
24,2 · 18,5 Äthyl
benzol
Gew.-%
57,5 28,6 8 g
21,8 · 17,2 9,9 55,9 40,7 25,4 0,255
15,2 15,6 6,5 55,9 42,5 19,6 0,126
12,1 10,6 5,9 57,9 44,7 16,5 0,097
9,2 7,8 2,2 58,8 46,2 12,9 0,081
6,9 5,4 1,0 40,9 48,5 8,9 0,096
4,7 5,8 0,5 42,7 50,2 6,0 0,065
5,4 2,5 Spur 45,8 54,0 1,0 0,051
2,1 1,4 45,0 50,0 _ 0,057
1,4 50,0 0,024
) toluolfreie Zusammensetzung
+) Mit Toluol in der der Differenz zu 100$ entsprechenden Men^e
209846/1247
Tabelle 4 Zeo Ii tii-Bet a
Zusammensetzung des Denorbats in Abhängigkeit von der Produktausbeute
Ausbeute in % des ZusapimensetzunK des Desorbats^
Äthylbenzol,
Molekularsiebgewichts Äthyl- p_Xyloli mXylol,
58,2 45,0 18,8
40,1 • (+5,4 14,5
41,5 46,7 12,0
42,2 47,9 9,9
45,5 48,8 7,9
44,6 50,2 5,2
45,9 51,2 2,9
10,9 7,6 6,0
4,7 5,6 2,4
* toluolfreie Zusammensetzung
Beispiel 2
40 g des auf die in Beispiel 1 beschriebene Weise hergestellten Molekularsiebs wurden 18 Stunden bei 5800C an der Luft calciniert. In einen 250 ml-Rundkolben wurden 10 g des calcinierten Molekularsiebs gegeben. Der Zeolith wurde mit einer wässrigen Cäsiumchloridlösung behandelt, die 10 g CsCl in 100 ml Wasser enthielt. Me Lösung wurde auf 1000C erhitzt, 48 Stunden am Rückflußkühler erhitzt und dann filtriert. Das Molekularsieb wurde vom Filterpapier genommen, worauf die gleiche Behandlung wiederholt wurde, wobei jedoch nur 24 Stunden am Rückflußkühler erhitzt wurde. Die Lösung wurde filtriert und mit destilliertem Wasser gewaschen, bis keine Spur von Chloridionen in der 'Waschflüssigkeit mehr erschien. Der Zeolith wurde getrocknet und 18 Stunden bei 560°C calciniert.
Ein Einsatzgemisch aus Äthylbenzol, p-Xylol und m-XyIöl 209846/12Λ7
in gleichen Voluinenmengen wurde unter den in Tabelle genannten Bedingungen mit einer Schicht von 5,4- g des Molekularsiebes zusammengeführt. Cn-Aromaten in einer Menge von3,6% des Molekularsiebgewichts wurden desorbiert. Das Desorbat bestand aus 51,1 % Äthylbenzol, 59,9 % p-Xylo1 und 9,0 % m-Xylol. Die Reinheit von Äthylbenzol + p-Xylol nahm mit der Dauer der Desorption zu, Die Produktausbeuten für verschiedene Reinheiten sind in Tabelle 5 genannt.
Tabelle 5 Cäsium-ausgetauschter Zeolith-Beta (nach der Calcinierunp;
ausgetauscht)
Zusammensetzung des Desorbats in Abhängigkeit von der Produktausbeute
y-
Ausbeute in % Zusammensetzung des Desorbats sLSbgewiecSf" *«*!- Äthyl- p-Xylol, m-Xylol, sieogewicnts benzol benzol,
+ Xylol, -
8,6 91,0 51,1 59,9 9.0
4,5 96,9 57,9 59,0 5,1
2,8 98,2 61,0 57,2 1,8
1,9 98,7 63,2 55,5 1,5
1,5 99,5 65,4 55,9 0,7
toluolfreie Zusammensetzung
Beispiel 3
Dieses Beispiel beschreibt die Verwendung eines bariumausgetauschten Molekülarsiebs.
10 g einer Charge eines Molekularsiebs, das auf die in Beispiel 1 beschriebene V/eise hergestellt worden war, wurden an der Luft 18 Stunden bei 5800C calciniert. Diese Zeolithcharge hatte das in Tabelle 6 angegebene Rontgenpulverdiagramm. Das Molekularsieb wurde dem 209846/1247
Austausch in die Bariumform unter Verwendung der gleichen Mengen unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 2 unterworfen, wobei jedoch Bariumchlorid anstelle von Cäsiumchlorid verwendet wurde.
Ein Einsatzgemischj bestehend aus Äthylbenzol, p~Xylol und ia-Xylol in gleichen Volumenmengen, wurde unter den in Tabelle 2 genannten Bedingungen mit 3,85 g des Molekularsiebs zusammengeführt. Co-Aromaten in einer Menge von 9,9 % des Molekularsiebgewichts wurden desorbiert. Sie bestanden aus 50,0 % Äthylbenzol, 40,1 % p-Xylol und 9,9 % m-Xylol. Die Reinheit von Äthylbenzol + p-Xylol nahm mit der Dauer der Desorption zu. Die erste Fraktion des bei der Desorption austretenden Gemisches wurde als Spülablauf verworfen. Produktströme von verschiedener Reinheit wurden abgezogen. Die Produktausbeuten für diese Reinheiten sind in Tabelle 7 genannt.
Tabelle 6 Rontgenbeugungsdaten für Zeolith-Beta
Ohne Nachbehandlung Cs+-ausgetauschte K+-ausgetauschte
(Beispiel 3)
Form (Beispiel 8) Form (Beispiel 4)
Relative
Inten
sität
Zwischen-
ebenen-
abstand
d (£)
Relative
Inten
sität
Zwischen
ebenen
abs t and
d (S)
Relative
Inten
sität
Zwischen-
ebenen-
abstand
d (δ)
75 11,33 55 11,63 90 11,35
10 7,70 10 7,45 10 7,65
10 6,55 20 6,60 15 6,55
5 6,05 - - 5 6,10
20 4,14 25 4,15 25 4,15
100 3,95 100 3,97 100 3,95
15 3,51 20 3,52 15 3,51
15 3,29 15 3,30 15 3,29
15 3,11 20 3,11 10 3,10
15 3,02 30 3,03 15 3,02
10 2,94 15 2,95 5 2,94
209846/1247
In dieser Tabelle ist der Zwischenebenenabstand in % in Übereinstimmung mit Tabelle 1 genannt (10 A = 1 nra).
Tabelle 7
Bari um- ausgetauscht er Zeolith-Beta (nach Calcinierunp;) Zusammensetzung des Desorbats in Abhängigkeit von der
Produktausbeute
Ausbeute in % Zusammensetzung des Desorbats Athyl-
benzol,
p-Xylol, m-Xylol,
des Molekular
siebgewichts
Athyl-
benzol +
p-Xylol,5
56,6
57,5
57,5
41,2
41,7
42,5
2,2
0,8
3,1
2,0
97,8
99,2
100,0
toluolfreie Zusammensetzung
Beispiel 4
Bei dem nachstehend beschriebenen Versuch wurde ein
kalium-ausgetauschtes Molekularsieb verwendet.
10 g des gemäß Beispiel 3 hergestellten Molekularsiebs wurden dem Austausch in die Kaliumform unterworfen, wobei mit den gleichen Gewichtsmengen und unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 2 gearbeitet, jedoch Kaliumchlorid als Austauschmittel verwendet wurde. Unter den in Tabelle 2 genannten Bedingungen wurden 2,0 g dieses Molekularsiebs mit einem Gemisch von Äthylbenzol, p-Xylol und m-Xylol in gleichen Volumenmengen zusammengeführt. Desorbiert wurden 11,6 % (bezogen auf das Siebgewicht) Cg-Aromaten, die aus 51,2 % Athylbenzol, 38,5 % p-Xylol und 10,3 % m-Xylol bestanden. Die Produktausbeuten für verschiedene Reinheiten sind in Tabelle 8 genannt.
20984C/1247
Tabelle 8
Zeolith-Beta, nach Calcinierung gegen Kalium auegetauscht Zusammensetzung des Desorbats in Abhängigkeit von der
Produktausbeute -
Ausbeute in % Zusammensetzung des % % Desorbats
siebsewichts Ä'thyl-
p-Xylöl,
%
62,5
66,4
69,7
74,6
55,5
52,5
29,1
25,4
L, m-Xylol,
5,6
1,9
1,1
0,6
97,8
98,7
98,8
100,0
2,2
1,5
1,2
* toluolfreie Zusammensetzung
Beispiel 5
Dieses Beispiel veranschaulicht die Verwendung eines aus vier Komponenten bestehenden Einsatzmaterials.
10 g des gemäß Beispiel 5 hergestellten Molekularsiebs wurden mit Cäsiumchlorid anstelle von Bariumchlorid ausgetauscht, wobei mit den gleichen Gewichtsmengen und unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 2 gearbeitet wurde. Ein aus 2,6 % Toluol, 18,5 % Äthylbenzol, 21,8 % p-Xylol, 49,2 % m-Xylol und 8,1 % o-Xylol bestehendes Einsatzmaterial, das vom Eintritt einer technischen Anlage zur Kristallisation von p-Xylol abgenommen wurde, wurde unter den in Tabelle 2 genannten Bedingungen über 5,65 g des Molekularsiebs geleitet. Desorbiert wurden 8,8 % (bezogen auf das Molekularsiebgewicht) Cg-Aromaten, die aus 44,5 % Äthylbenzol, 38,6 % p-Xylol, 13,8 % m-Xylol und 3,1 % o-Xylol bestanden. Die Produktausbeuten für verschiedene Reinheiten sind in Tabelle 9 genannt.
209846/1247
Tabelle 9
Zeolith-Beta, nach Calcinierung ^egen Cäsium ausgetauscht Zusammensetzung; des Desorbats in Abhängigkeit von der
Produktausbeute
Ausbeute in Zusammensetzung Äthyl
benzol-
%
des 4
8
6
Desorbats* o-Xylol
%
,5
,1
,1
% des Mole
kularsieb
gewichts
Äthyl
benzol +
p-Xylo1,
%
60,9
67,7
75,4-
p-Xylol,
%
m-Xylol
%
0
<0
<0
3,1
1,4
0,7
98,3
99,5
100,0
37,
31,
24,
1,2
0,5
<0,1
* toluolfreie Zusammensetzung
Beispiel 6
Der nachstehend beschriebene Versuch wurde kontinuierlich durchgeführt. Der Zeolith wurde wie folgt hergestellt:
Zu 880 g einer 25%igen wässrigen Lösung von Tetraäthylammoniumhydroxyd wurden bei Raumtemperatur 58 g technisches Natriumaluminat gegeben. Zur Lösung wurden tropfenweise 54,5 g einer Siliciumdioxydlösung (Ludox HS) und 60 g Wasser gegeben, wobei ein glattes Gel gebildet wurde. Diese Gel wurde 6 Tage in einem Autoklaven bei 150°G und
einem mittleren Druck von 6,6 kg/cm gehalten. Das feste Zeolithprodukt wurde abfiltriert. Der in dieser Weise hergestellte Zeolith hatte eine durch das Röntgenpulverdiagramm bestimmte Reinheit von 75 %, Der Rest bestand aus amorphem Material. Der Zeolith wurde 18 Stunden bei 550 C an der Luft calciniert. Eine Menge von 35o g wurde in einen 5 1-Rundkolben gegeben und mit einer wässrigen Lösung von Cäsiumchlorid behandelt, die 350 g CsCl in 3,5 1 Wasser enthielt. Die Suspension wurde auf 1000C erhitzt und 48 Stunden am RückflußkBhler erhitzt. Das Gemisch wurde dann filtriert. Der Zeolith wurde vom
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_ 14 -
Filterpapier genommen und der gleichen Behandlung unterworfen, wobei jedoch die Erhitzungsdauer am Rückflußkühler nur 24 Stunden betrug. Das feste Zeolithprodukt wurde filtriert und mit destilliertem Wasser gewaschen, bis keine Spur von Chloridionen in der Waschflüssigkeit erschien. Nach dem Trocknen wurde das Röntgenpulverdiagramm aufgenommen, dessen Werte in Tabelle 6 genannt sind. Der Zeolith wurde auf eine solche Feinheit gemahlen, daß er. ein Sieb einer Maschenweite von 74- u passierte. Eine Menge von 500 g wurde mit 30 g Ton als Bindemittel gemischt. Das Gemisch wurde als Granulat von 4 mm stranggepreßt und abschließend 18 Stunden an der Luft bei 5600C calciniert.
Eine Menge von 230 g dieses Zeolithe wurde in eine Versuchsanlage gefüllt und mit einem Einsatzstrom beaufschlagt, der aus 3,0 % Toluol, 18,5 % Äthylbenzol, 20,8 % p-Xylol, 46,7 % m-Xylol und 11,0 % o-Xylol bestand. Dieses Einsatzmaterial wurde dann durch Toluol ersetzt. Der erste Teil des austretenden Gemisches wurde als Spülphase abgezogen. Zur Desorption des Produkts wurde weiterhin Toluol durchgeleitet. Dieses Verfahren wurde wiederholt, und hierdurch der Betrieb kontinuierlich gestaltet. Die Arbeitsbedingungen und die Produktausbeuten und Zusammensetzungen über 10 Zyklen sind in Tabelle 10 genannt.
Tabelle 10
Zeolith-Beta, nach Calcinierung mit Cäsium ausgetauscht Zusammensetzung der austretenden Gemische und Ausbeute unter verschiedenen Bedingungen
Adsorptionsstufe 11 Minuten 11 Minuten
Einsatz 0,6 V/V/Std.
(bezogen auf Flüssigzustand)
Stickstoff 200 V/V/Std.
(gerechnet als Gas)
209846/1247
Spülstufe
Toluol 0,6 V/V/Std. 3 Minuten 4 Minuten
(bezogen auf Flüssigzustand)
Desorptionsstufe
Toluol 0,6 V/V/Std.)
(bezogen auf Flüssigzustand) 10 Minuten 10 Minuten
Zusammensetzung des austretenden
Gemisches
Adsorption:
Spülstufe:
Toluol
p-Xylol +
Toluol
p-Xylol +
ÄthylbenzolK
Äthylbenzol
*—-) , «/^
24,8$
26
62
,6%
,1%
Desorption: Toluol
p-Xylol +
Äthylbenzol* 84,4g 91
98
,6%
Ausbeute in %, bezogen
Molekularsiebgewicht
auf das
pro Zyklus
Drο Stunde
2,7
6,7
1 ,8
*Toluolfreie Zusammensetzung
Temperatur 2000C
Beispiel 7
Dieses Beispiel veranschaulicht den Einfluß einer Aufteilung des aus der Adsorptionsstufe austretenden Gemisches in zwei Teile und der Isomerisierung des ersten Teils.
Das gleiche Einsatzmaterial wie in Beispiel 6 wurde über einen Zeolith aus der gleichen Charge geleitet. In diesem Fall wurde die Adsorptionsstufe in zwei Stufen aufgeteilt, Im technischen Betrieb würde das austretende Gemisch aus dem ersten Teil^ das arm an p-Xylol und Äthylbenzol ist, durch Destillation vom Toluol befreit und dann vor der Bückführung in den Adsorber nach üblichen Verfahren isomerisiert. Die Adsorptionsstufe wurde dann fortgesetzt, bis der Zeolith mit Xylolen gesättigt war. Der Ablauf wurde mit dem Ablauf aus der Spülstufe vereinigt. Die
209846/1247
Zusammensetzung der Produkte und die Bedingungen werden nachstehend in Tabelle 11 zusammen mit anderen Ergebnissen genannt, die erhalten wurden, wenn die Adsorptionsstufe nicht unterteilt wurde.
Tabelle 11
Zeolith-Beta, nach Calcinierung mit Cäsium ausgetauscht Zusammensetzung der austretenden Gemische und Ausbeute
unter verschiedenen Bedingungen
Adsorptions stuf e 1 6 Min. 6 Min. 13,5 Min.
Einsatz 0,33 V/V/Std.
(bezogen auf Flüssigzustand)
Stickstoff 200 V/V/Std.
(gerechnet als Gas)
Adsorptionsstufe 2 7,5 Min.
Spül stufe 4 Min. 4 Min. 4 Min.
Toluol 0,67 V/V/Std.
(bezogen auf Flüssigzustand)
Desorptions stufe 7,5 Min. 7,5 Min. 7,5 Min,
Toluol 0,67 V/V/Std.
(bezogen auf Flüssigzustand)
Zusammensetzung des aus-
tretenden Gemisches 61,4 % 52,2 % 40,7 %
Adsorption: Toluol 13,5 % 19,0 % 20,7 %
p-Xylol +
ÄthylbenzoΓ*
29,1 % 65,9 % 48,8 %
Spülstufe: Toluol 38,7 % 56,7 % 63,0 %
p-Xylol +
Athylbenzol*
89,3 % 93,5 % 89,6 %
Desorption: Toluol 98,1 % 98,1 % 97,8 %
- p-Xylol +
Athylbenzol*
Ausbeute in %, bezogen auf
das Moiekularsiebgewicht 1,7 0,9 1,6
pro Zyklus 3,9 3,3 3,5
pro Stunde
toluolfreie Zusammensetzung - Temperatur 190°C 209846/1247
Beispiel 8
Dieses Beispiel veranschaulicht den Einfluß der Kreislaufführung verschiedener Ströme. Außerdem wird die Trennung von p-Xylol und Äthylbenzol beschrieben.
Ein Zeolith aus der gleichen Charge wie in Beispiel 7 wurde mit einem Einsatzmaterial, das 2,7 % Toluol, 15»8 % Äthylbenzol, 23,7 % p-Xylol, 46,5 % m-Xylol und 11,5 % o-Xylol enthielt, unter den in Tabelle 12 genannten Bedingungen beaufschlagt. Das Einsatzmaterial, wurde durch Kreislaufführung des aus der Spülstufe austretenden Gemisches und der Mutterlauge aus der fraktionierten Kristallisation erhalten. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 12 genannt. Das aus der Desorption austretende Gemisch wurde nach der Entfernung des Toluols durch Destillation feinfraktioniert, wobei als Kopfprodukt Äthylbenzol einer Reinheit von 99»7 % erhalten wurde. Das Bodenprodukt der Feinfraktionierung wurde der fraktionierten Kristallisation bei -7° C unterworfen, wobei p-Xylol in einer Reinheit von 9956 % erhalten wurde. Die Mutterlauge wurde zum Adsorber zurückgeführt. Der Einsatz zur Peinfraktionierung enthielt 67,5 % p-Xylol, 27,0 % Äthyls benzol, 5,1 % m-Xylol und 0,4 % o-Xylol. Das Kopfprodukt enthielt 99,7 % Äthylbenzol und 0,3 % p-Xylol. Das Bodenprodukt enthielt 84,2 % p-Xylol, 9,5 % Äthylbenzol, 6,0 % m-Xylol und 0,3 % o-Xylol. Das Bodenprodukt wurde der fraktionierten Kristallisation zugeführt, aus der ein Strom aus 99,2 % p-Xylol, 0,5 % Äthylbenzol und 0,3 % m-Xylol und eine Mutterlauge, die 58,0 % p-Xylol, 25,2 % Äthylbenzol,. 16,0 % m-Xylol und 0,8 % o-Xylol enthielt, erhalten wurden. ..
209846/ 1247
Tabelle
Zeolith-Beta, Jiach Calcinierung mit Cäsium ausgetauscht Zusammensetzung der austretenden Gemische und Ausbeute
unter verschiedenen Bedingungen
Adsorptionsstufe 1
Einsatz 0,67 V/V/Std. (bezogen auf Plüssigzustand)
Stickstoff 200 V/V/Std. (gerechnet als Gas)
Adsorptionsstufe 2
Spülstufe
Toluol 0,67 V/V/Std. (bezogen auf Flüssigzustand)
Desorptionsstufe
Toluol 0,67 V/V/Std. (bezogen auf Flüssigzustand)
Zusammensetzung des austretenden Gemisches
6 Minuten
5 Minuten 3 Minuten
8 Minuten
Adsorption: Toluol Äthylbenzol^ 54,8
p-Xylol + 13,5
Spülstufe: Toluol Äthylbenzol 13,0
p-Xylo1 + 41,7
Desorption: Toluol Äthylbenzol* 82,0
- p-Xylol + auf 93,8
Ausbeute in %, bezogen das Molekularsiebgewicht
pro Zyklus
pro Stunde 2,6
7,0
toluolfreie Zusammensetzung Temperatur 2000C
Beispiel 9
Dieses Beispiel veranschaulicht die Verwendung der Kaliumform des Zeoliths bei kontinuierlichem Betrieb.
209846/1
Eine weitere Charge des Zeolithe wurde mit den gleichen Gewichtsmengen und unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 6 hergestellt. Der Zeolith wurde dem Ionenaustausch unterworfen, v/obei mit den gleichen Gewichtsmengen und unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 6 gearbeitet, Jedoch Kaliumchlorid anstelle von Cäsiumchlorid verwendet wurde. Das Material wurde in Granulatform ohne Verwendung eines Bindemittels durch Zerkleinern des Filterkuchens hergestellt. Nach der Calcinierung bei 580 C wurde das Röntgenpulverdiagramm aufgenommen, dessen Werte in Tabelle 6 genannt sind. Eine Menge von 214 g dieses Zeolithe wurde in die Versuchsanlage gefüllt und unter den in Tabelle 13 genannten Bedingungen mit einem Einsatzmaterial beaufschlagt, das aus 2,3 % Toluol, 17,6 % Äthylbenzol, 22,6 % p-Xylol, 50,8 % m-Xylol und 6,7 % o-Xylol bestand. In diesem Fall war es unnötig, die Adsorptionsstufe in zwei Unterstufen aufzuteilen«. Die Produktreinheit und die Ausbeuten bei verschiedenen Durchflußmengen sind in Tabelle 13 genannt.
Tabelle 13
Zeolith-Beta, nach Calcinierung mit Kalium ausgetauscht Zusammensetzung der austretenden Gemische und Ausbeuten unter verschiedenen Bedingungen
Adsorptionsstufe 6/0,92 ' 2/2,02 3*5/1,43 Min./V/V/Std.
+ N2-IOO V/V/Std.
Spülstufe, Min./V/V/Std. 4/0,74 4/0,74 1,6/1,40
(.auf Flüssigzustand
bezogen)
Desorptionsstufe
Min./V/V/Std.
(auf Flüssigzustand
bezogen) 8/0,74 8/0,74 3/1,4o
Zusammensetzung des
austretenden Gemisches
20984 6/1247
Adsorption: Toluol 60,0 % 75,4 % 60,6 %
p-Xylo1 +
Äthylbenzol* 6,1% 1.8% 7,0%
Spülstufe; Toluol 17,5 % ^5,5 % 15,1 %
P-Xylol + „
Äthylbenzol* 49,4 % 48,8 % 47,0 %
Desorption: Toluol 79,7 % 92,4 % 78,0 %
p-Xylol +
Äthylbenzol* 95,6 % 98,1 % 94,6 %
Ausbeute in %, bezogen
auf das Molekularsiebgewicht
pro Zyklus 3,7 1,4 5,8
pro Stunde 12,4 6,0 25,1
* toluolfreie Zusammensetzung
Temperatur 1900C
Beispiel 10
Dieses Beispiel veranschaulicht die Verwendung von Benzol als Desorptionsmittel. Ein Zeolith aus der gleichen
Charge wie in Beispiel 9 wurde mit dem gleichen Einsatzmaterial beaufschlagt, . wobei jedoch Benzol als Desorptionsmittel verwendet wurde. Die Arbeitsbdingungen,
Ausbeuten und Produktreinheiten sind in Tabelle 14
genannt.
Tabelle 14 Zeolith-Beta, nach Calcinierung mit Kalium ausgetauscht Benzol als Desorptionsmittel
Zusammensetzung der austretenden Gemische und Ausbeuten unter verschiedenen Bedingungen
Adsorptionsstufe 5/0,75 5/0,75 2,5/1,55 Min./V/V/Std.
+ N2-IOO V/V/Std.
Spülstufe, Min./V/V/Std. 4/0,65 4/0,65 1/2,26
(auf Flüssigzustand
bezogen)
209846/1247
Desorptionsstufe
Min./V/y/Std.
(auf Flüssigzustand
bezogen) . 8/0,63 8/0,63 2/2,26
Zusammensetzung des
austretenden Gemisches
68,7 % 66,5 % 62,0
Adsorption: Benzol Ι,/ /ο 1,5 % 3,4
P-Xylol +
Athylbenzol*
22,2 % 19,2 % 18,9
Spülstufe: Benzol 43,3 % 43,5 % 49,4
p-Xylol + '
Athylbenzol*
86,1 % 85,0 % 85,5
Desorption; Benzol 96,9 % 96,2 % 95,7
p-Xylol + _
Äthylbenzol*
Ausbeute in %, bezogen
auf das Molekularsiebgewicht
2,5 2,7 2,3
pro Zyklus 9,0 9,8 25,6
pro Stunde
* toluolfreie Zusammensetzung Temperatur 195°C
209846/1247

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1« /Verfahren zur Abtrennung von wenigstens einem aromatischen C0-Isomeren aus Gemischen solcher aromatischer ο
    Cg-Isomere durch Adsorption an einem Zeolith-Molekularsieb unter Gevjinnung eines Raffinatstroms, der die weniger selektiv adsorbierbaren Co-Isomere enthält, während das stärker selektiv adsorbierbare Co-Isomere anschließend aus dem Adsorptionsmittel desorbiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem der Zeolith-Molekularsiebe als Adsorptionsmittel gearbeitet wird, die durch die in den folgenden Tabellen wiedergesehenen Röntgenbeugungsdaten gekennzeichnet sind
    Röntgenbeugungsdaten für Zeolith-Beta
    Relative Intensität Zwisclienebenenabstend d(Ä)
    100 11,
    -5 5,54
    15 4,12
    50 5,94
    5 3,50
    6 3,31 3 3,08 6 5,02 5 2,67 1 2,59
    209846/1247
    RöntKenbeufiunfisdaten für Zeolith-Beta
    Ohne Nachbehandlung ebenen- ; Cs -ausgetauschte K -ausgetauschte Zwlschen- Form Zwischen- abstand Form ebeaea— Relative ebenen- d (Ä) Relative abstand Inten abstand Relative Zwischen 11,55 Inten d (*) sität d.(Ä) inten 7,70 sität 11,65 11,55 sität 6,55 7,45 90 7,65 6,05 55 6,60 10 6,55 75 4,14 10 - 15 6,10 10 5,95 20 4,15 5 4,15 10 5,51 5,97 25 5,95 5 5,29 25 5,52 100 5,51 20 5,11 100 5,50 15 5,29 100 5,02 20 5,11 15 5,10 15 2,94 15 5,05 10 5,02 15 20 2,95 15 2594 15 50 5 15 1$ 10
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zwischen die Adsorptionsstufe und die Desorptionsstufe eine Reinigungsstufe einfügt«
    5. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die aus der Reinigungsstufe abgezogene Fraktion in die Adsorptionsstufe zurückführt.
    4. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis ^, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Desorption ein Gemisch von p-Xylol und ' A'thylbenzol erhalten und diese Mischung durch fraktionierte Destillatior getrennt wird.
    5. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis k, dadurch gekennzeichnet, daß die das p-Xylol enthaltende Bodenfraktion zur Gewinnung des p-Xylols der fraktionierten Kristallisation unterworfen wird.
    209846/1247
    - 2it -
    6. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man die Mutterlauge dor fraktionierten Kri-
    • stallieation in die Adsorptionsstufe zurückführt.
    7. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man als Adsorptionsmittel einen Zeolith verwendet, der Lithium-, Cäsium-, Calcium-, Strontiuii-(ßr++)-, Barium-(Ba++)-, Lanthan-(La-^+), Cer-(Ce^+) und/oder Kaliumionen adsorbiert enthält.
    209846/12,4
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