DE2218621A1 - Venturiwaescher - Google Patents
VenturiwaescherInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
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Description
MAN Wärme- und Lufttechnik GmbH
Niederlassung Nürnberg
Nürnberg, H. April 1972 Venturiwäscher
Die Erfindung bezieht sich auf einen Venturiwäscher zur
Naßreinigung von (j»sströmen, insbesondere staubbeladenen
Gasströmen, mit einem venturirohr, einem dazu koaxialen
Verdrängungskörper, der im sich verengenden Übergangsteil
des Vtnturirohres an einem zu letzterem koaxialen senkrechten Tragelement angeordnet und an sein·» der Zuströmung zugewandten Teil - je nachdem, ob da« Tragelement
nach oben oder nach unten geführt ist - umgekehrt kegelstumpfförmig oder kegelförmig und an seinem der Abeirömung
zugewandten Teil umgekehrt kegelförmig oder umgekehrt kegelstumpf förmig ausgebildet ist, sowie Einrichtungen zum
Zuführen der waschflüssigkeit in oder in der Nähe dee ringförmigen venturispaltes in den Gasstrom.
Bei einem solchen bekannten Venturiwäscher wird die aus Düsen kommende Waschflüssigkeit über geneigte Leitflächen
in form eines Flüssigkeitsfilmes zum Venturispalt geführt
und dort durch den eine hohe Geschwindigkeit aufweisenden Gasstrom zerstäubt. E^n solches zerstäubungsverfahren
führt jedoch zu erhöhten Druokverlusten in der Gasströmung. Ferner ist bei dem bekannten venturiwäscher die
Querschnittefläche des venturispaltes über die Spalthöhe
nicht konstant, da die wandungen des zylindrischen Übergangsbereiches des venturirohres und des der Abströmung
zugewandten Kegels parallel verlaufen. Veränderliche Querschnittsflächen des venturispaltes ergeben aber zusätzliche Druckverluste Inder Gasströmung.
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ORIGINAL INSPECTED
Es ist ferner ein Venturiwäscher bekannt, bei dem die
Querschnittsfläche zwischen der Wandung des Venturirohr-Übergangsteile und dem Hantel des der zuströmung
abgewandten kegelförmigen Teils des Verdrängungskörper
konstant ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen solchen Venturiwäscher zu schaffen, bei dem die Gasströmung auf
ihrem Wege von der zuströmung bis zur Abströmung aus
dem venturirohr einen möglichst geringen Druckverlust
erleidet.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Venturiwäscher
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß der verdrängungskörper im Berührungsbereich der beiden kegelförmigen Teile wenigstens im strömungsnahem Bereich geteilt ist, daß im Bodenteil des einen der feile des verdrängungskörper β schräg nach außen weisende Bohrungen
oder schlitze angeordnet sind, und der andere der Teile zu der Mittelachse der Bohrungen oder schlitze senkrechte
oder nahezu senkrechte prallflächen an seinem Bodenteil aufweist, wobei der Abstand zwischen den prallflächen
und dem die Bohrungen oder Schlitze aufweisenden Bodenteil so groß gewählt ist, daß die waschflüssigkeit an
den prallflächen zerstäubt wird, daß der mit den Bohrungen oder schlitzen versehene Teil dss Verdrängungekörpers
einen Hohlraum aufweist, der sowohl mit den Bohrungen oder Schlitzen als auch mit der Waschmittelzuführung verbunden ist, und daß die Querschnittsfläche zwischen der
Wandung des Venturirohr-Ubergangsteils und dem Mantel
des der zuströmung abgewandten kegelförmigen Teils des Verdrängungskörpers, wie an sich bekannt, konstant ist.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß der Druckverlust, den der Gasstrom
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auf seinem Wege durch das Venturirohr erlexdet, relativ
gering ist. Außerdem t·tatent keine Gefahr der Verstopfung
der Bohrungen, stütze od. dgl. duron etwa in der waschflüssigkeit befindliche Y«runr*iui«un$iii,
Um die Gasströaungsgesofcwiiidigktit bei eich verändernden
Betriebebedingungen, insbesondere bei schwankend9m Gasdurchsatz, konstant *u halten, i»t in weiterer Auegesfcaltung der Brfindung der Terdrängungskörρer in an sich bekannter Weise in senkrechter &iehtune verschiebbar.
Gemäü einen weiteren Merkmal der jrfiaAung ist, vorausgesetzt, daß die Verschiebeeinrichtung des Verdrängung*-
körpers einen regelbaren Stellmotor aufweist, in der Gaszuführungsleitung ein Druokmelgerät angeordnet, das über
ein sollwert-lstwert-vergleichseleeent mit der Regeleinrichtung des Stellmotors elektrisch verbunden ist. Der
Vorteil dieser Maßnahme liegt insbesondere darin, daß das Höhenverstellen des Verdrängungskörper!», *.B· bei
wechselnden Gasdurchsatz, selbsttätig erfolgt.
Um den Grad der Zerstäubung verändern zu können5 ist gemäß einem weiteres. Merkmal der Erfindung der axiale Abstand zwischen den beiden vollständig voneinander getrennten Teilen des Verdrängungskörpers verstellbar.
in der zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel «er irfindung schematiach dargestellt. Is zeigt:
pig. 2 den «rfindungsgemäßen venturiwäscher in größerem
Maßstab.
Bas zu reinigende Gas 1 wird waagrecht einem 90°-Rohrkrümmer 2 zugeführt, der es senkreoht in ein Venturirohr 3
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entläßt. in dem Venturirohr ? wird dem Gas waschflüssigkeit
zugesetzt, die die pes-ostoffpartikei benetzt, Diese
Mischung aus gewaschenem gas und verunreinigungen enthaltenden
Flüssigkeitströpfchen wird über Umlenkechaufeln 4
in eine Wasservorlage 5 geleitet, wo sich ein Großteil des Feststoff-waschflüssigkeits-Gemisches niederschlägt.
Das Restgemisch verläßt über ein Leitgitter 6 den Baum des Wassersumpfes und strömt einem nach dem Zyklonprinzip
arbeitenden Tröpfchenabscheider 7, in dem der Rest der waschflüssigkeit abgeschieden wird, zu. Bas gereinigte
Gas verläßt die Abscheidevorrichtung über ein Tauchrohr im Tropfchenabecheider 7.
Das Venturirohr 3 weist in der üblichen Weise einen zylindrischen Einlaufteil 3a, einen umgekehrt kegelstumpfförmigen,
zugleich den engsten Querschnittsbereich bildenden Übergangsteil 3b und einen kegelstumpfförmigen
Auslaufteil 3c auf. Koaxial zu dem venturirohr 3 ist in
seinem Übergangsteil 3b ein Verdrängungskörper θ angeordnet. Der Verdrängungskörper 8 wird von einem sich nach
oben erstreckenden Tragelement 9 getragen, und besteht aus zwei kegel- bzw. kegelstumpfförmig ausgebildeten Teilen
ba, 8b, die im Abstand zueinander am Tragelement 9 angeordnet sind. Der untere, der Abströmung zugewandte
Teil ob des Verdrängungekörpers 6 ist im wesentlichen als Hohlkegel mit nach unten weisender Spitze, annähernd
waagrechter Bodenfläche 10 und Kegelmantel 11 ausgebildet. Der Bodenteil des Hohlkegels weist einerseits über den
Umfang verteilt mehrere schräg nach außen gerichtete und mit einem mit waschflüssigkeit versehenen Hohlraum 15
des Hohlkegels in Verbindung stehende Bohrungen 12, und andererseits eine größere, mit einem Gewinde versehene
zentrale Bohrung 14 zum Einschrauben des Tragelementes 9 auf.Der obere, der Gasströmung zugewandte Teil 84 des
Verdrängungskörpers 8 ist kegelstumpfförmig ausgebildetf
und weist eine zentrale Bohrung 15 zur Durchführung des
Tragelementes 9 auf. Der obere Teil 8a des verdrängungs-
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körpers 8 ist über entsprechende Bunde in seiner Lage auf
dem Tragelement 9 fixiert. Die untere Bodenfläche 16 des
oberen Teiles 8a des Verdrängungekörpers 8 weist nahe seiner Außenkante und in der Verlängerung der Richtung der
Bohrungen 12 liegende prallflächen 17 auf.
Der Abstand zwischen den beiden Ttilen 8a und 8b des Verdrängungskörper« 8 wird so groß gewählt, daß die auf
die prallflachen 17 des oberen Teiles 8a des verdrängungskörper treffende waschflüssigkeit - die vorzugsweise
Wasser ist - ausreichend zerstäubt wird. Die zerstäubte
Waschflüssigkeit wird dann in den von dem Übergangsteil 8b des venturirohres und dem unteren umgekehrt kegelförmigen Teil 8a des Verdrängungekörpers 8 gebildeten Ringkanal abgeleitet und lagert lieh dort an die von dem zu
reinigenden Gras mitgeführten Feststoffpartikel wie Ruß,
Staub od. dgl. an.
Der Mantel 11 des unteren Kegele 8a und die wandung des
Übergangsteils 3b des Venturirohres 3 sind so gegen die senkrechte Mittelachse des Venturirohres 3 geneigt, daß
der Ringkanal zwischen der wandung dee Ubergangeteiles
des venturirohres und dem Mantel dee unteren Kegele eine stets gleich große Querschnittefläche aufweist. Dadurch
bleibt die mittlere Axialgeschwindigkeit des Gases beim Vorbeistreichen an dem Kegel 8b im wesentlichen konstant.
Das Tragelement 9 ist als zum venturirohr 3 koaxiales
Hohlrohr ausgebildet, dessen zentrale Bohrung einerseits mit der Waschmittelzuführung und andererseits mit dem
Hohlraum 13 im unteren Teil 8a des Verdrängungekörpers verbunden ist.
Um die Gasströmungsgeechwindigkeit im Ringkanal des Venturirohres 3 auch' bei schwankendem G»edurcheatz konstant
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zu halten, ist der verdrängungskörper 8 bezüglich des Venturirohres 3 in axialer Richtung verstellbar. Dazu
ist das Hohlrohr - was nicht weiter dargestellt ist über eine Kupplung mit einem Stellmotor verbunden, zum
automatischen Höhen-Einste11en des Verdrängungskörpers
ist der Stellmotor - vrae ebenfalls nicht weiter dargestellt ist - an einen Regelkreis angeschlossen, der ein
Sollwert-lstwert-Vergleicheelement aufweist, das einerseits
mit einem in der Gaszuführungsleitung angeordneten Druckmeßgerät und andererseits mit der Regeleinrichtung
des Stellmotors elektrisch verbunden ist.
Abweichend von dem vorbeschriebenen Aueführungsbeispiel
kann man auch das Tragelement 9 senkrecht nach unten führen; der obere Teil 8a des Verdrängungskörper 8 ist
dann kegelförmig, der untere Teil 8b des Verdrängungskörpers umgekehrt kegelstumpfföraig ausgebildet. Außerdem
kann man auch die Bohrungen 12 - die im übrigen durch Schlitze oder einen Ringspalt ersetzt sein können - im
Bodenteil des oberen Teils 8a des Verdrängungskörpers 8 anordnen. Der obere Τ·ϋ des Verdrängungsicörpers ist
dann - entsprechend dem unteren Teil des gezeichneten Ausführungsbeispiele - als Hohlkegel auszubilden und
die prallflächen sind am unteren Teil des verdrängungskörper
vorzusehen.
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Claims (4)
1. venturiwäscher zur N*ßreinigung von Gasströmen, insbesondere
staubbeladenen Gasströmen, mit einem venturirohr,
einem dazu koaxialen verdrängungskörper, der im sich verengenden Übergangsteil des Venturirohres an
einem zu letzterem koaxialen senkrechten Tragelement angeordnet und an seinem der zuströmung zugewandten
Teil - je nachdem, ob das Tragelement nach oben oder nach unten geführt ist - umgekehrt kegelstumpfförmig
oder kegelförmig und an seinem der Abströmung zugewandten Teil umgekehrt kegelförmig oder umgekehrt kegelstumpfförmig
ausgebildet ist, sowie Einrichtungen zum zuführen der waschflüssigkeit in oder in der Nähe
des ringförmigen Venturispaltes in den Gasstrom, dadurch
gekennzeichnet, daß der verdrängungskörper (8) im Berührungsbereich der beiden kegelförmigen Teile
(8a, 8b) wenigstens im strömungsnahen Bereich geteilt
ist, daß im Bodenteil des einen der Teile (8a bzw. 8b) des Verdrängungskörper (8) schräg nach außen weisende
Bohrungen (12) oder Schlitze angeordnet sind, und der andere der Teile (8b bzw. 8a) zu der Mittelachse der
Bohrungen oder schlitze senkrechte oder nahezu senkrechte irallflachen (17) an seinem Bodenteil aufweist,
wobei der Abstand zwischen den Prallflächen (17) und dem die Bohrungen (12) oder Schlitze aufweisenden Bodenteil
so groß gewählt ist, daß die Waschflüssigkeit
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an den prallflächen zerstäubt wird, daß der mit den Bohrungen (12) oder schlitzen versehene Teil (8b bzw.
8a) des Verdrängungekörpers (8) einen Hohlraum (13) aufweist, der sowohl mit den Bohrungen oder Schützern
als auch mit der Waschmittelzuführung verbunden ist, und daß die Querschnittsfläche zwischen der Wandung»
des Venturirohr-Übergangsteils (3b) und dem Mantel (11)
des der zuströmung abgewandten kegelförmigen Teils ' (8b) des Verdrängungskörper·, wie an sich bekannt,
konstant ist.
2. venturiwäscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdrängungskörper (8) in an sich bekannter Weise in senkrechter Richtung verschiebbar ist.
3. Venturiwäscher nach Anspruch 2, wobei die Verdrängungskörper-Verschiebeeinrichtung einen regelbaren
Stellmotor aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Gaszuführungsleitung ein Druckmeßgerät angeordnet
ist, das über ein sollwert-letwert-Vergleichselement mit
der Regeleinrichtung des Stellmotors elektrisch verbunden ist.
4. venturiwäscher nach den Ansprüchen 1 bis 3» wobei die
beiden Teile des Verdrängungskörper· vollständig geteilt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der axiale
Abstand zwischen den beiden Teilen (8a, 8b) des verdrängungskörper· (8) verstellbar iet.
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