DE2218468C3 - Farbteilersystem für Farbfernsehkameras - Google Patents
Farbteilersystem für FarbfernsehkamerasInfo
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Description
· a
1/2 · arc sin
l· arc sin —r-=r
η ■ 2 F
η ■ 2 F
bestimmt ist und der Winkel (Θ3) zwischen der zweiten Ebene (22) des zweiten Prismas (2) und dem
an dieser reflektierten Strahl in der gleichen Größenordnung wie der Neigungswinkel (Θι) der
zweiten Ebene (I2) liegt.
2. Farbteilersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einfallswinkel des auf die
zweite dichroitische Schicht (7) auffallenden Lichtstrahls durch die Formel
(-)2 > arc sin —r-=
i! · 2 F
i! · 2 F
bestimmt ist.
3. Farbteilersystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (Θ3) zwischen der
zweiten Ebene (22) des zweiten Prismas (2) und dem an dieser Ebene reflektierten Lichtstrahl der
Beziehung
90 - (-)y- arc sin ^-
> arc sin —
π · 2 F η
genügt und daß der Winkel (Θ4) zwischen der
zweiten Ebene (22) des zweiten Prismas (2) und dem an dieser Ebene (22) austretenden Lichtstrahl durch
die Beziehung
<->* - 90 + arc sin -—■-=■—
< arc sin -
η ■ 2 F η
6o
vorgegeben ist.
4. Farbteilersystem nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein viertes Prisma (4)
zum Abgleich des optischen Weges in den optischen Strahlengang des von der zweiten dichroitischen
Schicht reflektierten und auf die dritte Bildaufnahmeröhre (10) gerichteten Lichts vorgesehen ist,
wobei ein kleiner Luftspalt (G) zu der total reflektierenden Ebene (22) des zweiten Prismas (2)
gebildet ist
Die Erfindung betrifft ein Farbteilersystem gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Ein Farbteilersystem gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs ist bereits in der US-PS 32 02 039
beschrieben. Bei diesem bekannten Farbteilersystem werden die optischen Eigenschaften dadurch verbessert,
daß die dichroitischen Schichten derart gegenüber der Objektivachse geneigt sind, daß der jeweilige Einfallswinkel
kleiner als 30° ist Die Teillichtstrahlen unterliegen jedoch nicht der gleichen Zahl von
Reflexionen, d. h. während zwei Teillichtstrahlen zweimal reflektiert werden, gelangt ein dritter Teillichtstrahl
ohne Reflexion in die zugeordnete Kameraröhre- Die von diesem Farbteilersystem erzeugten Lichtstrahlen
haben auf Grund der unterschiedlichen Zahl an Reflexionen verschiedene Helligkeitswerte. Außerdem
sind die drei Prismen nicht in einer aneinanderliegenden Anordnung vorgesehen, sondern zumindest durch einen
kleinen Luftspalt voneinander getrennt
Die DT-OS 15 97 210 beschreibt ein Farbteilersystem, bei dem mehrere dreiseitige Prismen vorgesehen sind
und das annähernd parallele Teillichtstrahlen erzeugt. Auch hier werden die Teillichtstrahlen verschieden oft
reflektiert infolgedessen die Lichtstrahlen unterschiedliche Helligkeitswerte haben.
Die Erhöhung des Einfallswinkels auf einen dichroitischen Spiegel verschlechtert die Ablenkeigenschaften
des Spiegels erheblich. Der Einfallswinkel auf einen dichroitischen Spiegel ändert sich im allgemeinen
derart, daß sich der Winkel im Zentrum von demjenigen in den Randbereichen unterscheidet, wodurch die
Reflexions- und Durchlässigkeitseigenschaften hervorgerufen werden; infolgedessen ist ein Weißausgleich
zwischen dem Zentrum und dem Randteil üblicherweise nicht vorhanden, wodurch sogenannte Farbabschattungen
auftreten, d. h. die Farbe im Zentrum weiß und im Randbereich nicht weiß wird. Mit größer werdendem
Einfallswinkel tritt dieser Effekt stärker auf. Die Behebung dieser Nachteile, d. h., die Reduzierung von
Farbbildabschattung und die Ablenkung der Lichtstrahlen wird bekanntlich dadurch erreicht, daß der
Einfallswinkel auf die dichroitischen Schichten klein gewählt wird (US-PS 26 38 030).
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, ein kompaktes Farbteilersystem für Farbfernsehkameras
zu schaffen, bei dem die Helligkeit der austretenden Lichtstrahlen, d. h. die Helligkeit der vom
Farbteilersystem abgegebenen Ausgangssignale einheitlich ist und außerdem der Lichtweg durch die
Prismen klein ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Hauptanspruchs gelöst. Weitere
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung schafft ein kompaktes Farbteilersystem, welches Ausgangssignale bzw. Teillichtstrahlen
mit gleicher Helligkeit liefert. Durch die Erfindung wird somit verhindert, daß Unterschiede bezüglich der
Helligkeit der Ausgangssignale des Farbteilersystems auftreten, die durch das sich anschließende Fernseh-
übertragungssystem korrigiert werden müssen. Es
werden somit grundsätzlich Schwierigkeiten vermieden, die durch Ausgangssignale unterschiedlicher Helligkeit
hervorgerufen werden könnten. Bei der Erfindung wird jeder Lichtstrahl zweimal reflektiert. Außerdem ist der
Lichtweg durch die Prismen klein und der Lichtweg der Teillichtstrahlen gleich groß. Da d-- Neigungswinkel
der dichroitischen Schicht des ersten Prismas praktisch gleich dem Neigungswinkel der total reflektierenden
Ebene des zweiten Prismas ist, wird der Raumbedarf für
das zweite Prisma erheblich verringert
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer Zeichnung näher erläutert Die Zeichnung zeigt eine
schematische Schnittansicht des Hauptteils eines Farbteilersystems
für eine Farbfernsehkamera.
Das dargestellte Farbteilersystem weist vier dreiseitige Prismen 1 bis 4 auf, die als erstes bis viertes
Prisma bezeichnet sind, wobei die erste Ebene Ii des
ersten Prismas 1 senkrecht zu einer optischen Achse eines Objektivs 5 verläuft und die Einfallsebene bildet.
Die zweite Ebene I2 dieses Prismas und eine erste Ebene
2| des zweiten Prismas liegen aneinander an, und legen einen ersten dichroitischen Spiegel 6 zwischen sich fest.
Eine dritte Ebene 23 des zweiten Prismas 2 und eine erste Ebene 3| des dritten Prismas 3 liegen aneinander
an und weisen zwischen sich einen zweiten dichroitischen Spiegel 7 auf. Das vierte Prisma 4 ist unter
Einhaltung eines kleinen Luftspalts G gegenüber einer zweiten Ebene 22 des zweiten Prismas 2 angeordnet. Es
sind drei Bildaufnahmeröhren 8,9 und 10 und drei Filter 11,12 und 13 für einen Feinabgleich vorgesehen.
Bei dem beschriebenen Farbteilersystem gelangt das Licht aus dem Objektiv senkrecht auf die erste Ebene 11
des ersten Prismas 1 und wird in zwei Farben durch die Reflexion und Durchlässigkeit des ersten dichroitischen
Spiegels 6 geteilt; der reflektierte Lichtstrahl wird an der ersten Ebene Ii total reflektiert und tritt in die erste
Bildaufnahmeröhre 8 von der dritten Ebene I3 des Prismas 1 nach einem Durchgang durch das Filter 11 ein.
Das durch den ersten dichroitischen Spiegel 6 durchgelassene Licht tritt in das zweite Prisma 2 ein und
wird zuerst an der zweiten Ebene 22 dieses Prismas total reflektiert und erreicht dann den zweiten dichroitischen
Spiegel 7. Dann tritt der durchgelassene Lichtstrahl in das dritte Prisma ein und wird an dessen zweiten Ebene
32 reflektiert, wonach er zu der zweiten Aufnahmeröhre
9 durch die dritte Ebene 33 des Prismas nach dem Durchtritt durch das Filter 12 gelangt Der an dem
zweiten dichroitischen Spiegel 7 reflektierte Lichtstrahl gelangt durch die zweite Ebene 22 des zweiten Prismas 2
und den Luftspalt G in das vierte Prisma 4 und dann nach dem Durchtritt durch das Filter 13 in die dritte
Aufnahmeröhre 10. Bei der beschriebenen Anordnung dient das dritte Prisma 3 dazu, die Anzahl an
Reflexionen und die optische Weglänge in einem Kanal einheitlich gegenüber den anderen Kanälen zu machen,
und dient gleichzeitig dazu, die Projektionsebene senkrecht zu der optischen Achse anzuordnen. Das
vierte Prisma 4 ist vorgesehen, um in bekannter Weise die Projektionsebene senkrecht zu der optischen Achse
anzuordnen und um die optische Weglänge entlang der optischen Achse zu den anderen Kanälen gleich groß zu
machen. Wenn der Einfallwinkel auf den dichroitischen Spiegel kleiner gemacht werden soll, durchsetzt der
reflektierte Lichtstrahl denselben Raum wie das einfallende Lichtbündel, aber einen großen Teil des
Raums, weshalb eine große optische Weglänge benötigt wird, um den reflektierten Lichtstrahl austreten zu
lassen. Beim Gegenstand der Erfindung haben die Ebene Ii des ersten Prismas 1 und die Ebene 22 des
zweiten Prismas 2 die Aufgabe, daß die erste Ebene eine durchlässige Ebene für den einfallenden Lichtstrahl ist
sowie eine total reflektierende Ebene für den von dem dichroitischen Spiegel 6 reflektierten Lichtstrahl ist,
während die letztere Ebene im Gegensatz dazu als total reflektierende Ebene für den einfallenden Lichtstrahl zu
dem dichroitischen Spiegel 7 und als durchlässige Ebene für den von demselben Spiegel reflektierten Lichtstrahl
dient, so daß die optische Weglänge verkürzt und die Größe des Prismas klein gewählt werden kann. Ferner
kann der Einfallwinkel klein gewählt werden, indem der Lichtstrahl zwischen den beiden Ebenen hin und her
verläuft
Wenn der Einfallwinkel auf den ersten und zweiten dichroitischen Spiegel θι bzw. Θ2 ist wenn der Winkel
zwischen der optischen Achse und dem zweiten Prisma und dessen total reflektierender Ebene 2? durch θ 3
gegeben ist, und wenn ferner der Winkel zwischen der optischen Achse des an dem zweiten dichroitischen
Spiegel reflektierten Lichtstrahls und der Projektionsebene des zweiten Prismas 2 (Ebene 22) durch Θ4
gegeben ist, muß bei dem Prismensystem gemäß der Erfindung, welches die oben erläuterten Eigenschaften
aufweist jeder der Winkel die folgenden Bedingungen erfüllen, worin der Brechungsindex des Prismas als »n«
und die Lichtstärke des Objektivs mit λ/7« bezeichnet ist.
Dies bedeutet, daß θι die folgende Beziehung erfüllen
muß, damit der an dem ersten dichroitischen Spiegel reflektierte Lichtstrahl an der ersten Ebene 11 des ersten
Prismas 1 total reflektiert wird:
(-) > 1/2 aresin + aresin
Wenn n = 1,5, F = 1,6, dann kann ein so kleiner Winkel von θ wie 27° gewählt werden. Θ2 soll im
folgenden noch näher erläutert werden. 0j muß die folgende Bedingung erfüllen, damit der einfallende
Lichtstrahl an der zweiten Ebene 22 des zweiten Prismas 2 total reflektiert wird:
90 — ΘΛ — are sin
--— ) > are sin
Θ4 muß der folgenden Beziehung genügen, damit der
von dem zweiten dichroitischen Spiegel reflektierte Lichtstrahl durch die zweite Ebene 22 des zweiten
Prismas 2 hindurchtritt und total reflektiert wird:
(-), - 90 + arc sin ( — ■ r-= )
< are sin V /ι 2 FJ η
Aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß
03 + 2 02 + 04 = 180°
Deshalb gilt für 02:
(■)-, > arc sin ( —- · ^-= )
V η 2 F)
1,6 ist, kann (-)> bis auf 12,1
Wenn n = 1,5, F
verringert werden.
verringert werden.
Aus den obigen Ausführungen ist ersichtlich, daß beim Gegenstand der Erfindung der Einfallswinkel auf
den dichroitischen Spiegel verringert und die Prismen verkleinert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Farbteilersystem für Farbfernsehkameras, mit zwei dichroitischen Schichten zur Aufteilung von
Licht in drei verschiedenen Farben zugeordneten Teilstrahlen, bestehend aus drei dreiseitigen Prismen,
an denen die dichroitischen Schichten angeordnet sind, wobei die als Einfallsebene dienende Ebene
des ersten Prismas senkrecht zur Objektivachse liegt und die erste dichroitische Schicht zwischen der
zweiten Ebene des ersten Prismas und der ersten Ebene des zweiten Prismas vorgesehen ist, bei
welchem die zweite Ebene des ersten Prismas gegenüber einer Senkrechten zur optischen Achse
des auf die Einfallsebene auftreffenden Lichts unter einem kleinen Winkel geneigt ist, so daß bezüglich
der dichroitischen Schichten kleine Einfallswinkel des Lichts gewährleistet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Ebene (22) des zweiten Prismas (2) als totalreflektierende Ebene
vorgesehen ist, daß die dritte Ebene (23) des zweiten
Prismas (2) an der ersten Ebene (3|) des dritten Prismas (3) unter Ausbildung der zweiten dichroitischen
Schicht (7) zwischen diesen Ebenen (23, 3|)
anliegt, daß der Neigungswinkel (θι) der zweiten
Ebene(l2) des ersten Prismas (1) durch die Formel
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2426871 | 1971-04-17 | ||
| JP46024268A JPS5136090B1 (de) | 1971-04-17 | 1971-04-17 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2218468A1 DE2218468A1 (de) | 1972-11-02 |
| DE2218468B2 DE2218468B2 (de) | 1977-06-02 |
| DE2218468C3 true DE2218468C3 (de) | 1978-01-12 |
Family
ID=
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