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DE2218453A1 - Hubrotationskolbenmaschine - Google Patents

Hubrotationskolbenmaschine

Info

Publication number
DE2218453A1
DE2218453A1 DE19722218453 DE2218453A DE2218453A1 DE 2218453 A1 DE2218453 A1 DE 2218453A1 DE 19722218453 DE19722218453 DE 19722218453 DE 2218453 A DE2218453 A DE 2218453A DE 2218453 A1 DE2218453 A1 DE 2218453A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
piston
axis
movement
stroke
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722218453
Other languages
English (en)
Inventor
Prodromos Dr Ing Bekiaroglou
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19722218453 priority Critical patent/DE2218453A1/de
Publication of DE2218453A1 publication Critical patent/DE2218453A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/12Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F04B1/14Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having stationary cylinders
    • F04B1/16Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having stationary cylinders having two or more sets of cylinders or pistons
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B9/00Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B53/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
    • F04B53/14Pistons, piston-rods or piston-rod connections
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B7/00Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
    • F04B7/04Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving in which the valving is performed by pistons and cylinders coacting to open and close intake or outlet ports
    • F04B7/06Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving in which the valving is performed by pistons and cylinders coacting to open and close intake or outlet ports the pistons and cylinders being relatively reciprocated and rotated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • HU13ROTATIONSEOBBES S CHINE Prodromos Bekiaroglou Die Erfindung betrifft eine Maschine mit veränderlichem Innenarbeitsraum insbesondere für die Verwendung als Kraftmaschine, zur Beförderung von Gasen und Flüssigkeiten und zur Verdichtung von Gasen.
  • Zweck einer derartigen Maschine ist die Veränderung des Volu;nens des Arbeitsraums für das Eln- bzw. Ausströmen des Arbeitsmediums oder für die Veränderung seines.Drucks zu verwenden. Mechanisehe Energie kann entweder zu der Maschine von außen zugeführt werden (Pumpe, Verdichter), oder in der Maschine aus einer anderen Energieform entstehen (Motor). Der veränderliche Arbeitsraum bleibt von der Außenwelt abgedichtet außer während der Zeit des Ein- bzw. Ausströmens des Arbeitsmediums, In-der Praxis wird dies meinstens dadurch erreicht, daß ein sich in einem zylindrischen Loch hin und her gehender Kolben den Arbeitsraum verändert.
  • Die Hubbewegung des Kolbens wird mittels eines Kurbelgetriebes auf die für die neisten technischen Anwendungen übliche Drehbewegung übersetzt bffnen und schließen des Arbeitsraums wird gewöhnlich durch die Bewegung zusätlicher Teile (Ventile, Schieber), die meisten-n'ittels eines zusätzlichen Mechanismus angetrieben werden, erreicht Der Vorteil di.eser Konstruktionen liegt darin, daß der zylindrische Arbeitsraum sich besonders leicht abdichten läßt sowie in der Tatsache, daß solche Maschinen durch jahrzehntenlangen Einsatz und ständige Verbesserungen einen hohen Grad der Reife erreicht haben.
  • Als Nachteile wären in erster Linie die Kompliziertheit des Steuer- 4 mechanismus und die periodische Beschleunigung größerer Massen zu nennen.
  • Versuche diesen Nachteilen aus dem Wege zu gehen, führten zu der Vielzahl der Rotationskolbenmaschirlen, die in ihren gelungensten Ausführungen (z.B. Schieberpumpe, Wankelmotor) das gesetzte Ziel weitgehend erreichen, dafür aber mit anderen Schwierigkeiten (z.B. Dichtung- und Verschleißprobleme) konfrontiert werden Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine zu konstruieren, die bei möglichst großer konstruktiver Einfachheit die Funktion einer Kolbenmaschine erfüllt, ohne die Nachteile der bekannten Ausführungen aufzuweisen. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein zylindrischer Kolben nicht nur eine Hubbewegung ausführt, sondern gleichzeitig um seine eigene Achse rotiert. Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung wird diese Bewegung für die Steuerung der Maschine benützt, indem eine oder mehrere sich in dem Körper des Kolbens befindlichen und in Verbindung mit dem Arbeitsraum stehenden Bohrungen in periodischem Kontakt mit an der Innenwand des Zylinders vorgesehenen Öffnungen treten.
  • Die Figur 1 veranschaulicht das Prinzip der Funktion der Maschine. Die Zeichnungen im oberen Teil der Figur zeigen den Kolben 1 in verschiedenen während seiner Bewegung erreichten Stellungen. In der Stellung a befindet sich der Kolben in seiner höchsten Position. Das Volumen des Arbetsraums 2 hat seinen kleinsten Wert erreicht. Er ist praktisch auf das Innenvolumen der Verbindungsbohrung 3 zusammengeschrumpft. In der Stellung b hat der Kolben infolge seiner Hubbewegung eine tiefere Poxsition erreicht, der Arbeitsraum hat sich vergrößert, und gleichzeitig hat die Rotation des Kolbens von rechts nach links die Mündung 4 der Verbindungsbohrung 3 an der hinteren Seite des Kolbens als gestricheltes Oval sichtbar werden lassen. In der Stellung c hat der Kolben seine tiefste Position erreicht. Der Arbeitsraum ist am gröten. Der Kolben hat, wie es die Stellung der Mündung 4 demonstriert, 1/4 Umdrehung durch'-geführt. Der weitere Verlauf ist anhand der Zeichnungen ersichtlich; bei halber Umdrehung des Kolbens (Stellung e) erneutes Minimum des Arbeitsvolumens, bei 3/4 Umdrehung (Stellung g) erneutes Maximum (die Mündung 4 ist nun als voller Kreis an der Vorderseite des Kolbens sichtbar), nach einer vollen Umdrehung befindet sich der Kolben in seiner Ausgangsposition.
  • Während dieser Bewegung beschreibt die Mündung 4 eine sinusförmige Kurve auf der Innenfläche des Zylinders 5. In dem unteren Teil der Figur 1 ist die Innenfläche des Zylinders 5 ausgerollt gezeichnet. Die Doppellinie 6 zeigt den Verlauf der Mündung 4 auf der Fläche 5. Die Kurve 6 entspricht den Stellungen des Kolbens in den Positionen a bis i. Die Bewegung der Mündung 4 auf der Fläche- 5 wird für die Steuerung des Ein- bzw. Ausströmens des Arbeitsmediums In bzw. aus der Maschine dadurch verwendet, daß die Mündung 4 in periodischem Kontakt mit an der Fläche 5 vorgesehenen 8ffnungen tritt. Im-Beispiel der Figur 1 handelt es sich um einen Viertaktverbrennungsmotor. Die stark umrandete Fläche 7 ist eine längl:che,Öffnung, die in Kontakt mit dem Buft- bzw. Luftbrennstoffgemischeinführungsrohr steht. Während der Bewegung des Kolbens vor der Stellung a bis zu der Stellung c strömt in dem sich ständig vergrößernden Arbeitsraum 2 Luft- bzw. Luftbrennstbffgemisch aus der Mffnung 7 durch die Verbindungsbohrung 3t Zwischen den Stellungen c und g steht vor der Mündung 4 die Innenwand des Zylinders. Das Gas im Arbeitsraum ist abgeschlossen. Zwischen c und e erfolgt Kompression, zwischen e und g Expansion des Gases.- Die Fläche.»8 stellt wiederum eine t)ffdung an der Zylinderwand dar, durch die das Abgas zwischen den Stellungen g und i den Arbeitsraum verläßt.
  • Die Abdichtung des Kolbens zu Zylinder erfolgt durch herkömmliche Abdichtungsringe. Die Abdichtung der Mündung 4 erfolgt durch einen Dichtungsring, der um die Mündung gelegt ist. Die auf diesem Ring durch die Rotation des Kolbens ausgeübte Fliehkraft presst ihn auf- die Innenwand des Zylinders und erhöht dadurch die Dichtungswirkung.
  • Die durch die Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß bei dieser Maschine der Steuermechanismus entfällt, ohne daß man von der für die gute Abdichtung so vorteilhaften Form des zylindrischen Kolbens verzichten muß. Der Nachteil der periodischen Beschleunigung bleibt zwar bestehen, seine Auswirkung aber wird weitgehend dadurch vermindert, daß das Fehlen der Ventile eine Anordnung zwei gleicher gegettläufiger Kolben in einem Zylinder erlaubt und somit eine optimale Kompensation der Bewegung der Massen ermöglicht. Weiterhin kann die Wahl des geeigneten Getriebes die Zahl der hin und her bewegten Teile auf ein Minimum, das heißt den Kolben selbst, reduzieren.
  • Die aus der Einfachheit der Konstruktion erzielten Vorteile sind offensichtlich. Weitere Vorteile hängen mit der jeweiligen Anwendung der Maschine zusammen. Z.B. für einen Verbrennungsmotor, der wie durch Figur 1 beschrieben funktioniert, bestehen weitere Vorteile an folgenden Punkten: 1. Das Fehlen der heißen Stelle des Auslaßventils erlaubt bei Benzinmotoren eine höhere Verdichtung ohne Selbstzundungsgefahr.
  • 2. Die "Klopffestigkeit" wird weiter dadurch erhöht, daß die Gase im Brennraum durch die Drehbewegung des Kolbens sich in einem höchsten Grad der Turbulenz befinden.
  • 3. Das Fehlen der Ventile erlaubt die optimale Placierung der Zündkerze und/oder Einspritzdüse an der Decke des Brennraums.
  • 4. Einspritzdüse und/oder Zündkerze können auch seitlich auf die Zylinderinnenwand angebracht sein, sodaß die Brennraumdecke frei für die Aufstellung eines zweiten gegenläufigen Kolbens bleibt 5. Ist die Zündvoryichtung an der Innenseite des Zylinders angebracht und zwar auf der von der Mündung der Verbindungsbohrung durchgelaufenen Spur, so kann das brennbare Gemisch nur während des Vorbeifahrens der Mündung vor der Zündvorrichtung entzühdet werden.
  • Das hat zur Folge, daß die Zündung nicht unbedingt durch einen zusätzlich gesteuerten periodischen elektrischer Funken erfolgen muß.
  • Die Zündvorrichtung kann einfach eine heiße Stelle sein, eventuell unterstützt in ihrer Wirkung durch die Anwesenheit eines Katalysators.
  • 6. Eine doppelte Zündung sowohl aus der Decke des Arbeitsraums wie aus der Mündung der Verbindungsbohrung bringt durch Verkürzung der Verbrennungszeit eine weitere Verbesserung.
  • 7. Ein weiterer Vorteil der seitlichen Zündung besteht darin, daß das in der Verbindungsbohrung befindliche Gasgemisch unter der Einwirkung der aus der Rotation des Kolbens resultierenden Fliehkraft einer Schichtung unterliegt, indem die schwereren Moleküle sich direkt vor der Mündung ansammeln. So verläuft die Zündung von einem fetteren und daher leicht entzündbaren zu einem immer ärmer werdenden Bereich. Das hat einen ruhigeren Lauf und eine vollständigere Verbrennung zur Folge.
  • 8. Wird die Verbindungsbohrung im Bezug auf den Kolbenradius gekrümmt ausgelegt so wird bei der Ausströmung der Abgase die Drehbewegung des Kolbens unterstützt und somit zusätzlich mechanische Energie gewonnen.
  • 9. Sind mehrere Verbindungsbohrungen in dem Kolben vorhanden, so können Ein- und Ausströmen der Gase über verschiedene Wege erfolgen, was von Vorteil für verschiedene Ausführungen (z.B. Zweitaktmotor) ist.
  • Weitere durch die Erfindung erzielte Vorteile hängen mit der jeweiligen Ausführung zusammen und werden anhand einiger Ausführungsbeispiele erläutert. Die in der Figur 1 gezeigte durch die Linie 6 beschriebene Bewegung der Mündung der Verbindungsbohrung auf der Innenfläche des Zylinders hängt von der Art des angewandten Getriebes ab. Eine Vielzahl von Getrieben wäre in der Lage die Hub- Rotationsbewegung des Kolbens in die reine Drehbewegung der Achse umzusetzen. In folgenden werden anhand jeweils eines stellvertretenden Ausführungsbeispieles drei Typen von Getrieben vorgestellt, bei denen im a) die Hubbewegung harmonisch ist, im b) die Hublänge während des Betriebs veränderlich ist, im c) die Hubbewegung von der harmonischen Bewegung abweichen kann.
  • a) Figur 2 stellt ein Getriebe für die Realisierung einer harmonischen Bewegung nach Figur 1 dar. Der Kolben 1 befindet sich in seiner tiefsten Position. Vor der Mündung 4 der Verbindungsbohrung 3 steht die Zylinderwand 5. Der Arbeitsraum 2 ist abgeschlossen.
  • Der Kolben 1 ist über die zwei Pleuel 9 mit zwei Kurbeln 10 verbunden. Die Kurbeln 10 sind auf zwei Zahnrädern 11 befestigt, die auf das unbewegte rings um die Zylinderbohrung gelegte Zahnrad 12 laufen. Die Achsen der Zahnräder 11 lagern sich auf der Gabel 13, die mit der Hauptachse der Maschine 14 star verbunden ist. Das Lager 15 übernimmt die auf der Achse wirkenden Axialkräfte. Die Zahnräder 11 haben die Hälfte der Zähne des unbeweglichen Rades 12, und somit drehen sie sich zweimal um ihre Achse während eines Umlaufes auf dem Rad 12. Das bedeutet zwei Hubbewegunger des Kolbens während einer Umdrehung, Da die zwei Zahnräder 11 sich symetrisch zu der Zylinderachse bewegen, führen die zwei Pleuel 9 eine Scherenbewegung aus. Das bedeutet, daß auf dem Kolben nur achsiale Kräfte alirken, und somit bleibt die seitliche Belastung des Zylinders aus, .was einen besonderen Vorteil dieser Ausführung darstellt b) Bei der Ausführung nach Figur 3a findet die Ubersetzung der Xub-Rotationsbewegung des Kolbens 1 zu reiner Drehbewegung der Achse 16 über zwei Kardangelenke (17 und 18) und eine Kurbel 19 statt¢.
  • Dieses Getriebe erlaubt eine Hubbewegung des Kolbens bei jeder Umdrehung, deswegen ist besonders für Maschinen' geeignet, bei denen ein Zweitaktrythmus zugrunde liegt, also Pumpen und Verdichter, Dampf- und Druckluftmaschinen, Zweitaktmotoren.
  • Das besondere an das Getriebe der Figur 3a besteht darin; daß die Länge des Hubes aus der relativen Lage der Achse der Kurbel zu der Achse des Zylinders bestimmt wird. Liegen die beiden Achsen auf eine Gerade, so ist der Hubkomponent der Kolbenbewegung gleich Null.
  • Eine Verschiebung der Achsen bringt einen je nach-Abweichung von der Geradlinigkeit kleinen oder großen Hub zustande. In der Figur 3a ist die Kurbelachse so weit gewinkelt, daß der Maximalhub zustande kommt. Denkt man, das Lager 20 so ausgelegt, daß es um eine senkrecht zu der Zeichnungsebene stehende Achse 21 geschwenkt werden kann, so kann man sich überzeuger, daß die Hublänge immer kleiner wird, wenn man die Kurbelachse immer näher zu der Zylinderachse führt. Ist die Achse 16 bis zu der Achse des Zylinders' hin geschwenkt worden, so führt der Kolben keine Hubbewegung mehr aus und steht rotierend etwa in der Mitte der zur Verfügung stehenden Weglänge. Die Spur der Mündung 4 der Verbindungsbohrung 3 auf der Innenfläche des Zylinders ändert sich wåhrend dieser Veränderung der Hublänge, und deswegen sind auf der Zylinderwand größere Öffnungen für das Ein- bzw. Ausströmen des Arbeitsmediums vorgesehen Schwenkt man das Lager 20 über die-Mittel.stellung hinüber, so erscheint erneut die Hubkomponente bei der Bewegung des Kolbens, allerdings um 1800 zu der vorherigen Hubbewegung verschoben. Dies wird je nach Ausführung entweder unter Beibehaltung der Drehrichtung für die Veränderung der Flußrichtung des Arbeitsmediums oder unter Beibehaltung der Flußrichtung für die Umkehrung der Drehrichtung der Maschine verwendet.
  • In der Figur 3b wird ein Ausführungsbeispiel für die veränderliche Lagerung der Kurbel gezeigt. Die Zeichnungsebene liegt senkrecht zu der Ebene der Figur 3a. Ein Zahnradpaar 22 überträgt die Bewegung aus derKurbelachse 16 zu der Hauptachse 21. Das Lager 20 ist um die Achse 21 schwenkbar. Da das Lager 20 größere (senkrecht zu der Achse 16 wirkende, auch außerhalb der Zeichnungsebene liegende) Kräfte aufnehmen muß, ist gegen ein unbeabsichtigtes Schwenken durch die Verzahnung 23 und die Schnecke 24 abgesichert. Drehen der Schnecke 24 führt das Lager 20 in eine neue Position und verändert somit die Leistung und die Arbeitsrichtung der Maschine.
  • Da diese Veränderung auch während des Betriebs vollbracht werden kann, können Maschinen dieser Ausführung während des Betriebs durch Veränderung der Hub länge ihre Leistung variieren und durch Veränderung der Hubphase ihre Arbeitsrichtung umkehren, was für viele Anwendungsgebiete ton großem Vorteil ist, wie z.B. für Pumpen veränderlicher Leistung (Kraftstoffeinspritzpumpen) oder Land und Wasser Fahrzeuge, bei denen das Schaltgetriebe entfehlt.
  • c) Die beiden Teile der Figur 4 sind (bei der gleichen Position des Kolbens) zwei um 900 versetzte Schnitte längst der Zylinderachse einer Maschine, deren Getriebe auf eine Kurvenführung basiert.
  • Der Stift 25, der auf den Kolben 1 befestigt ist, bewegt sich in einer an der Zylinderwand eingelassenen Nut 26. Die Form der Nut zwingt den Kolben zu der Hubrotationsbewegung. Der Stift 25 bewegt sich gleichzeitig in einem in der Achse 27 vorgesehenen Schlitz 28, sodaß die Rotationskomponente der Kolbenbewegung zu der Achse übertragen wird.
  • Die Verwendung des Kurvengetriebes mit seinem minimalen Raumbedarf führt zu einem besonders günstigen Verhältnis zwischen Arbeits-und Gesamtbauraum. In der Ausführung der Figur 4 ist eine weitere Raumersparnis durch die Ausbildung eines zweiten Arbeitsraums zustande gekommen. Der zwischen dem Kolben und der Achse freier Raum - in dem eine reine Hubbewegung des Kolbens gegen die Achse stattfindet (die Teile drehen sich ja gleichzeitig) - wird als ein zweiter Arbeitsraum verwendet, indem das Ende der Achse zu einem zweiten Kolben 29 ausgebildet ist. Der so gebildete Nebenarbeitsraum wird durch die Verbindungsbohrung 30 und die Bewegung ihrer Mündung 31 auf der Zylinderinnenfläche gesteuert. Die Hubphase in den beiden Arbeitsräumen ist um 900 verschoben. In der Ausführungnach Figur 4 ist die Verbindungsbohrung 30 so ausgelegt, daß sie auch um 900 zu der Bohrung 3 verschober steht. Die Spuren der Mündungen 31 und 4 kreuzen sich auf der Zylinderinnenwand.
  • Durch diese Auslegung ist es möglich, daß - über die gleichen oeffnungen an der Zylinderwand (die Öffnungen sind so breit, daß sie beide Spuren aufnehmen) gesteuert - die gleiche Funktion um 90° verschoben in beiden Zylinder stattfindet. Eine unterschiedliche Auslegung der Verbindungsbohrung und der Öffnungen führt zu einer unterschiedlichen Funktion im Nebenarbeitsraum, die entweder zusammenhängend (z.B. Vorkompression) oder ganz unabhängig (zxB.
  • Schmiermittelförderung) von der Arbeit im Hauptraum sein kann.
  • Außer der Einfachheit der Konstruktion- und der großen Ersparnis an Raum, bewegten Teilen und Maßen besteht ein weiterer Vorteil der Ausführung nach Figur 4 in der Tatsache, daß je nach Auslegung der Kurvenführung die Hubbewegung in weiten Grenzen von der harmonischen Bewegung abweichen und dadurch der jeweiligen Aufgabe der Maschine besser angepaßt werden kann. Dies gilt vor allem für den Verbrennungsmotor, dessen Sunktion.im Grunde die eines chemischen Reaktors ist und im Bezug auf vollkommenere Verbrennung und höheren Wirkungsgrad in erster Linie aus reaktionskinetischen und thermodynamischen Gesichtspunkten optimiert werden kann. Ein Kurvengetriebe erlaubt ein unterschiedliches Kompression-zu Expansion-Verhältnis, unterschiedliche Zeiten für jede Phase.der-Funktion der Maschine und kann schließlich unter konstant bleibendem Volumen die für die Verbrennung nötige Zeit zur Verfügung stellen.
  • Eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten der beschriebenen Eigenschaften der Maschine sind für die jeweilige Aufgabe möglich. Die Ausführung nach Figur 5 zeigt nur ein Beispiel. Rund um eine gemeinsame Welle 32 sind sechs Bohrungen angeordnet. Der abgebildete Schnitt zeigt zwei davon. In jeder Bohrung bewegen sich zwei Kolben 1, die unter minimalem Aufwand an Gesamtbauraum und bewegte Teile sowie maximalem Ausgleich der bewegten Massen drei Arbeitsräume A, B, C ausbilden. ueber Kurvengetriebe (ähnlich wie in der Ausführung der Figur 4) und die Zahnrädergruppen 33 stehen alle zwölf Kolben der Maschine in Kontakt mit der Welle 32. Die Funktion jeder der achtzehn Arbeitsräume kann unabhängig oder zusammenhängend mit der Funktion der Nachbararbeitsräume sein, sodaß die Maschine z.B. als eine Tandem-Dampfmaschine oder als ein Mehrstufenkompressor arbeiten kann. Das Fehlen der Ventile, die enge räumliche Nachbarshaft der Arbeitsräume sowie das günstige Verhältnis ihrer Volumen erlaubt in einer solchen Ausführung sogar die noch nicht realisierte Form einer ZweiEtufenverbrennungsmaschine. Im Arbeitsraum A findet unter Brennstoffüberschuß eine erste Verbrennung statt. Die Abgase einer solchen Verbrennung bestehen hauptsächlich (außer N2) aus CO und H2 . Somit wirkt der erste Arbeitsraum gleichzeitig als ein Gasgenerator. Der Arbeitsraum C funktioniert als Luftkompressor. Die Gase aus dem Arbeitsraum A werden in den (wegen der Bewegung der beiden Kolben über zweimal so: großen) Arbeitsraum B geführt und unter Zusatz der aus dem Arbeitsraum C kommenden komprimierten Luft weiterverbrannt.
  • Die Vorteile einer solchen Ausführung liegen in erster Linie bei der vollkommeneren Verbrennung (und sonit höherem Wirkungsgrad) sowie kleineren Schadstoffemission. Im Arbeitsraum B herrscht zwar ein hoher Sauerstoffüberschuß, der die vollständige Uberführung der Brennstoffbestandteile zu CO2 und I?20 garantiert, keine aber allzu hohe Temperaturen, sodaß die Bildung von Stickoxyden ausbleibt.

Claims (15)

  1. Patent ansprüche Prodromos Bekiaroglou
    Maschine mit veränderlichem Innenarbeitsraum insbesondere für die Verwendung als Kraftmaschine und/oder als Beförderungsmaschine für Gase und Flüssigkeiten und/oder als Verdichtungsmaschine für Gase, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Arbeitsraum dadurch entsteht, daß in einer zylindrischen Bohrung des Maschinenkörpers-ein zylindrischer Kolben eine Hub- und gleichzeitig Rotationsbewegung um die eigene Achse ausführt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet,daß Bohrung oder Bohrungen, die an den Körper des Kolbens angebracht -sind und in Verbindung mit dem Arbeitsraum stehen, während der Hubrotationsbewegung des Kolbens in Kontakt mit ent'sprechenden Öffnungen an der Innenseite des Zylinders treten und dadurch das Ein- und Ausströmen des Arbeitsmediums steuern.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Hubrotationabewegung des Kolbens mittels eines Kurbelzahnradgetriebes an die reine Rotationsbewegung der Maschinenachse übersetzt wird.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Hubrotationsbewegung des Kolbens mittels eines Doppelkardangelenkkurbelgetriebes an die reine Rotationsbewegung der Maschinenachse übersetzt wird.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1, 2 und 4 dadurch gekennzeichnet, daß durch Veränderung der relativen Lage der Achse der Kurbel zu der Achse des Zylinders eine veränderliche Leistung und/oder Arbeitsrichtung der Maschine erzielt wird.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Hubrotationsbewegung des Kolbens durch ein Kurvengetriebe an die reine Rotationsbewegung der Maschinenachse übersetzt wird.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 1, 2 und 6 dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Maschinenachse zu einem oder mehreren Sekudärkolben ausgebildet ist, die eine reine Hubbewegung innerhalb entsprechenden Bohrungen des Hauptkolbens vorbringen und somit einen oder mehrere Sekudärarbeitsräume ausbilden.
  8. 8. Maschine nach Anspruch 1, 2, 6 und 7 dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Verbindungsbohrui;igen im Körper des Hauptkolbens, die in Kontakt mit dem oder den Nebenarbeitsräumen stehen, während der Hubrotationsbewegung in periodischen Kontakt mit entsprechenden Öffnungen an der Zylinderwand treten und dadurch das Ein- und Ausströmen des Arbeitsmediums zu den Sekundärarbeitsräumen steuern.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß zwei Kolben in der gleichen Bohrung eine smetrische gegenläufige Bewegung ausführen.
  10. 10. Verbrennungsmaschine nach Anspruch 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, daß die Zündvorrichtung an der Innenseite des Zylinders angebracht ist und zwar auf der von der Mündung der Verbindungsbohrung durchlaufenen Spur.
  11. 11. Verbrennungsmaschine nach Anspruch 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet, daß die Zündvorrichtung aus einer heißen Stelle und/oder einem Katalysator besteht.
  12. 12. Verbrennungsmaschine nach Anspruch 1 bis 11 dadurch gekennzeichnet, daß die Zündung sowohl aus der Decke des Arbeitsraums sowie aud der Mündung der Verb ndungsbohrung erfolgt.
  13. 13. Verbrennungsmaschine nach Anspruch 1 bis 12 dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsbohrung gekrümmt in Bezug auf den Kolbenradius ausgelegt ist.
  14. 14. Kombinierte Maschine dadurch gekennzeichnet, daß Einheiten nach Anspruch 1 bis 13 auf eine parallel zu ihnen angelegte gemeinsame Welle wirken.
  15. 15. Verbrennungsaschine nach Anspruch 1 bis 14 dadurch gekennzeichnet, daß drei benachbarte Arbeitsräume dazu verwendet werden, eine Zweistufenverbrennung zu erzielen, indem im ersten Raute die Vorverbrennung im zweiten die Nachverbrennung und im dritten Luftkompression stattindet.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2316438A1 (fr) * 1975-06-20 1977-01-28 Templet Ind Inc Moteur a combustion interne avec pistons mobiles a va-et-vient et en rotation
DE3224482A1 (de) * 1981-09-23 1983-09-08 Prodromos Prof. Dr.-Ing. 8000 München Bekiaroglou Kolbenmaschine mit rotierender zylinderwand

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