DE2217109A1 - Verfahren und vorrichtung zum kraeuseln von faeden und garnen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum kraeuseln von faeden und garnenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
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Description
FARBWERKE HOECHST AKTIENGESELLSCHAFT 2 217109
vormals Meister Lucius Ss Brüning
Aktenzeichen: -
Datum: 7. April 1972 - HOE 72ZF 114
"Verfahren und Vorrichtung zum Kräuseln von Fäden und Garnen"
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Kräuseln von Fäden und Garnen, bei dem mehrere Fäden durch den Strom eines
fluiden Treibmediums von einer Injektordüse angesogen und dann in einer Blaskammer angehäuft und gestaucht werden, sowie eine
Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Die Entwicklung von Texturierverfahren, d.h. von Verfahren zur
Herstellung von voluminösen Bausehgarnen, entspricht dem Wunsche, glatten endlosen Fäden, wie z.B. synthetischen Fäden, den
voluminösen Bausch von Fasergarneu aus natürlichen Stapelfasern,
wie Baumwolle oder Wolle zu verleihen. Für feine Titer wurde die
Falschdrahttexturierung zum wirtschaftlich wichtigsten Verfahren,
während sich für grobe Fadentiter Stauchkammerverfahren, wie ζβΒβ
das BJaskammer-Texturierverfahren, durchsetzen konnten. Stauch«
kammerverfahren dienen teilweise auch nur der dichten Packung von Fäden für bestimmte Bearbeitungsstufea, wie zeB. Färben,
Fixieren etc.
Beim Blaskammer-Texturierverfahren wird der Faden von einer
Injektordüse regellos in eine meist zylindrische Blaskammer geblasen
und dort auf bereits gefördertes Fadenmaterial abgelegt. Das Treibmedium entweicht dann durch seitliche Öffnungen im
vorderen Teil der Blaskammer (s. z.B. DL-PS 17 786). Durch die
zwangsläufige Faltung beim Ablegen erhält der Faden seine Kräuselung, die bei einer Wärmebehandlung, etwa durch Heizen der Blaskammer,
einfixiert werden kann. Das nach dem AblegeVorgang gebauschte
und zusammengedrückte strangförmige Fadenpaket wird aus der Blaskammer kontinuierlich ausgetragen. Das kann z.B. - wie in
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der DOS 2 o36 856 beschrieben - mit Hilfe eines in der Kammer
herrschenden Überdrucks geschehen, indem ein gasförmiges Treibmedium nicht völlig entspannt wird. Die bei der Bewegung des
texturierten Fadenpakets auftretende Wandreibung muß durch die austreibende Kraft überwunden v/erden. Der Faden kann dann wieder
aus dem gestauten in einen gestreckten Zustand gebracht und auf Hülsen aufgewickelt werden.
Zur Kapazitätssteigeruug einer Blaskammer-Texturieranlage ist
man bestrebt, möglichst ν .le Ie Fäden gleichzeitig durch die Düse
einlaufen zu Lassen nid sie gemeinsam zu texturieren, sie dann
aber wieder getrennt aufzuspulen.
Beim gemeinsamen Ablegen mehrerer Fäden in der Blaskammer durchmischen
sich aie Fäden unJ verhaken sich dabei ineinander. Das
führt bei der anrichlieOoiiden Trennung tier Fäden zwangsläufig zu
herausgezogener. Kapillarschlaufen oder gar zu mechanischen Beschädigungen,
-vie gebliebenen Kapillaren.
Die Feinheit der Texturierung, definiert als Zahl der Bogen pro
Längeneinheit, v/ird maßgeblich auch vom Querschnitt der Blaskammer
bestimmt. Je kleiner der Blaskainmerquerschnitt, desto
intensiver und einheitlicher die Texturierung. Andererseits läßt
sich bei geringerem J'Uaskammerquerschnitt nur eine geringere Anzahl
von Fäden texturieren. Weiterhin steigt bei einer Verringerung des BlasiiaMiTierquerschnitts auch der Einfluß der Reibung an
den Wänden der Blaskammer stark an, wodurch die Laufsicherheit
des Verfahrens beeinträchtigt wird.
Um die oben geschilderten Nachteile zu vermeiden, sollten mehrere Fäden zwar in einer Blaskammer-Texturiervorrichtung gemeinsam
behandelt werden, in der gesamten Vorrichtung aber so separiert gehalten werden, daß ein gegenseitiges Beeinflussen der Fäden
beim Einzug und eine Vermischung beim Ablegen verhindert wird. Weiterhin würde sich durch ein getrenntes Ablegen der Fäden ein
verminderter Stauraumquerschnitt für jeden Faden ergeben.
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Es zeigte sich, daß starre mechanische Trenneiziriehtungen in einer
Blaskammer-Texturiervorric'fatung keine zufriedenstellende Trennbarkeit
der Fäden ergeben:
Es wurde versucht, die Fäden in getrennten Fadeneinlaufkanälen in
die Injektordüse laufen zu lassen,, Die Trennbarkeit des Fadenpakets
zu Einzelfäden verbesserte sich zwar gegenüber bekannten Verfahren deutlich, war aber noch nicht zufriedenstellend.
Weiterhin wurde versucht, die Fäden auch noch durch Leitbleche bis zur Ablage der Fäden getrennt zu halten. Die so erreichte
Unterteilung des Blaskammerquerschnittes in Einzelbereiche, in
denen dann je ein Faden abgelegt wird, ergibt für jeden Faden einen Stauraum, dessen effektiver Querschnitt weit geringer ist
als der gesamte Blaskammerquerschnxtt, was außerdem auch die Texturierung verbessern würde. Die Nachteile dieses Prinzips sind
jedoch: Die Leitbleche benötigen Raum, der bei den gewünschten kleinen Abmessungen der Blaskammer nicht vorhanden ist, und die
einlaufenden Fäden werden vom Treibmediura gegen die Leitbleche gedrückt und erfahren dort eine zusätzliche Reibung. Am Ende der
Leitbleche verbleiben zwischen den gekräuselten Fadenpaketea Zwischenräume von der Stärke der Leitbleehe» Diese Zwischenräume
führen zu einem Umknicken der Fadenpakte 3 der kontinuierliche
Weitertransport der Fadenpakte in der Blaskammer wird dadurch störanfällig.
Während starre mechanische Trenneinrichtungen nicht zu den gewünschten
Verbesserungen des bekannten Blaskammer-Texturierverfahrens
führen, wurde gefunden, daß die Fäden durch Ströme eines fluiden Treibmediums separiert gehalten werden können.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein Verfahren zum Kräuseln von Fäden und Garnen, bei dem mehrere Fäden durch
den Strom eines fluiden Treibmediums von einer Injektordüse angesogen und dann in einer Blaskammer angehäuft und gestaucht
werden, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Fäden durch
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getrennte Fadeneinlaufkanäle einlaufen und durch Ströme eines fluiden Mediums in der Blaskammer separiert angehäuft und gestaucht
werden.
Bevorzugt wird ein Verfahren, bei"dem die einzelnen Fäden durch
Teilströme des Treibmediums und/oder durch Ströme eines vom
Treibmedium verschiedenen fluiden Mediums separiert gehalten werden.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erzeugte Kräuselung kann bleibend sein oder nur dazu dienen, eine dichte Packung der
Fäden für bestimmte Verarbeitungsstufen zu erreichen.
Bevorzugt werden Verfahren, bei denen das Treibmedium und/oder das Trennmedium eine bleibende Kräuselung der Fäden bewirkt.
Entsprechend werden zur Herstellung von temporär dichten Packungen
der Fäden Verfahren bevorzugt, bei denen das Treibmedium und das Trennmedium keine bleibende ICräuselung der Fäden bewirken,
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ferner eine Vori'ichtung
zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei der die Injektordüse mehrere getrennte Fadeneinlaufkanäle und dazu einen
oder mehrere Trenngaskanäle, die zwischen den Fadeneinlaufkanälen angeordnet sind, aufweist.
Bevorzugt wird eine Vorrichtung, bei der die Fadeneinlaufkanäle
symmetrisch um einen zentralen Trenngaskanal angeordnet sind.
Die erfindungsgemäßen Injektordüsen werden anhand der Fig. 1 bis 7 genauer erläutert. Es handelt sich hierbei um bevorzugte Ausführungsformen,
das erfindungsgemäße Verfahren ist jedoch nicht auf die Verwendung der gezeigten Injektordüsen beschränkt.
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Fig, 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine erfindungsgeraäße
Injektordüse für 3-fädige Fahrweise.
Fig. 2 sseigt ausschnittsweise den Querschnitt A-A durch diese Injektordüse in starker Vergrößerung.
Fig. 3 zeigt ausschnittsweise den Querschnitt B-B durch diese Injektordüse in starker Vergrößerung.
Fig, 4 bis 7 zeigen ausschnittsweise weitere Beispiele für Querschnitte
A-A durch erfindungsgemäße Injektordüsen in starker Vergrößerung.
Das Treibmedium strömt durch den Anschluß (1) in die Verteilungszone (2) der Injektordüse und entweicht durch den Ringspalt (3)
mit hoher Geschwindigkeit. Der Ringspalt (3) wird von der konischen Düsennadel (4) und dem Gegenkonus (5) gebildet, sein
Querschnitt wurd durch die Lage der Düsennadel (4) bestimmt, die durch Abstandsringe (6) oder durch andere übliche Hilfseinrichtungen
justiert wird,
Die durch die Fadeneinlaufkanäle (7) zugeführten Fäden werden vom Treibmedium, das durch den Ringspalt (3) strömt, erfaßt,in die
Blaskammer (8) transportiert und dort angehäuft.
In der dargestellten Injektordüse mündet in der Spitze der Düsennadel
(4) ein sternförmiger Trenngaskanal (9), der sich im Inneren der Düsennadel als kreisrunde Bohrung (lo) fortsetzt.
Durch diesen Trenngaskanal (9) strömt das fluide Medium zur Separierung der Fäden.
In Fig. 2 ist deutlich zu erkennen, daß die Anordnung der Fadeneinlaufkanäle
(7) und des sternförmigen Trenngaskanals (9) die Separierung der Fäden voneinander gewährleistet.
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Der Strom des Trennraediums bläst jeweils zwischen zwei Fäden
eine Art Hohlgasse, dadurch legen sich die einzelnen Fäden nur in jweils einem Drittel der zylindrischen Blaskammer ab. Das
Trennmedium wirkt wie eine sich mitbewegende Wand, führt also zu einer Verkleinerung des effektiven Stauraumquerschnitts, ohne
den Beitrag der Wandreibung zu erhöhen.
Der Fig. 2 ähnliche Querschnitte A-A durch erfindungsgemäße Injektordüsen sind in den Fig. 4 und 7 dargestellt.
Fig, 6 zeigt einen Querschnitt A-A durch eine erfindungsgemäße Injektordüse, bei der anstelle einer rotationssymmetrischen
Düsennadel (4) eine pyramidenförmige Düsennadel verwendet wird und die Fadeneinlaufkanäle (7) und die Trenngaskanäle (9) in
gerader Richtung abwechselnd nebeneinander angeordnet sind.
Überraschenderweise hat sich die sehr einfache Ausfuhrungsform
der Injektordüse, Avie sie in Fig. 5 zu erkennen ist, gut bewährt. Die vier Fadeneinlaufkanäle (7) sind symmetrisch um den kreisrunden
Trenngaskanal angeordnet. Offensichtlich reicht die Divergenz des Stroms des Trennmediums zur Separierung der vier
Fäden aus.
Aus Fig. 1 bis 3 ist noch zu ersehen, daß das Tx'ennmedium durch
den Anschluß (11) einströmt und über eine seitliche Zuführung (12) in die Bohrung (lo) gelangt. V/erden zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens Trennmedium und Treibmedium identisch gewählt, so kann die Bohrung (12) so gelegt werden, daß sie
in die Verteilungszone (2) mündet, der Anschluß (11) entfällt dann.
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Beim erfindungsgemäßen Verfahren bläst der Strom des Trennmediums offensichtlich Hohlgassen zwischen die Fäden, so daß ein Ineinanderflechten
der einzelnen Fäden beim Ablegen vermieden wird. Die Trennbarkeit der Fäden nach dem Ablegevorgang wird so wesentlich
verbessert.
Jeder der einlaufenden Fäden wird für sich abgelegt. Der effektive
Stauraumquerschnitt, d.h. die Fläche, die jedem Faden als Anteil der Querschnittsfläche der Blaskammer zur Verfügung steht,
ergibt sich aus der Anzahl der gleichzeitig texturierten Fäden. Die. so für jeden Faden erzielte Verringerung seines Stauraumquerschnitts
verbessert die Texturierintensität und -gleichmäßigkeit.
Wird beim erfindungsgemäßen Verfahren ein Trennmedium mit hoher Austrittsgeschwindigkeit verwendet, so kann das Trennmediura gleichzeitig
als zusätzliches Treibmedium wirken.· Die Fäden v/erden dann allseitig von treibenden Medien erfaßt. Dadurch steigt die Einzugsspannung
an und ihre zeitlichen Schwankungen verringern sich.
Bei den erfindungsgemäßen Injektordüsen müssen die Anzahl, die Form und die Anordnung der Fadeneinlaufkanäle und der Trenngaskanäle
den jeweiligen Anforderungen angepaßt werden. Die Anzahl der Fadeneinlaufkanäle kann 2, 3, 4 und mehr betragen, sie wird
nach oben begrenzt durch den vorliegenden Querschnitt der Blaskammer. Der Querschnitt der Fadeneinlaufkanäle kann rund, elliptisch,
quadratisch oder in einer anderen geometrischen Form vorliegen. Ebenso sind bei der Anordnung der Fadeneinlaufkanäle
viele Möglichkeiten denkbar.
Wie bereits in den Figuren 1 bis 7 angedeutet, können die Ein- und Austrittsöffnungen der Fadeneinlaufkanäle auf lire is en oder
nebeneinander auf Geraden angeordnet sein. Andere Anordnungen, wie z.B. auf Ellipsen, regelmäßigen oder unregelmäßigen Vielecken
sind ebenfalls möglich. Um das Trennmedium möglichst dicht an den Fäden austreten zu lassen, wählt man die Form und die Anordnung
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der Trenngaskanäle entsprechend der Anordnung der Fadeneinlaufkanäle.
So können etwa statt runder Bohrungen z.B. auch solche mit sternförmigen oder elliptischen Querschnitten gewählt werden. Ein
Trenngaskanal sollte immer so angeordnet sein, daß zwei Fäden aus benachbarten Fadeneinlaufkanälen durch das aus dem Trenngaskanal
austretende Trennmedium getrennt werden. Ebenso wird die Düsennadel (4) nicht nur als kreisförmiger sondern etwa auch als
elliptischer Kegel vorliegen können, sie kann unter Umständen auch in einer pyramiden- oder keilartigen Form ausgebildet sein. Vorzugsweise
wird eine doppelkonische Düsennadel verwendet, die eine zentrale, runde Bohrung als Trenngaskanal besitzt, um die vier
Fadeneinlaufkanäle derart angeordnet sind, daß die Fadeneinlaufkanaleintritts-
und -austrittsoffnungen symmetrisch auf zur Konusachse konzentrischen Kreisen liegen.
Eine doppelkonische Düsennadel, d.h. eine konische Düsennadel, bei
der sich der Öffnungswinkel des Konus an einer Stelle sprunghaft ändert, führt zu einem besonders gleichmäßigen Strom des Treibmediums
durch den Ringspalt (3).
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich für alle Garne aus natürlichen faserbildenden Materialien wie Wolle usw. und aus
Chemiefasern wie Zellwolle, Zelluloseacetat usw., für synthetische Garne und Endlosfäden, wie Polyester, Polyamide usw., sowie für
Mischungen aus diesen Materialien. Gesamttiter und Einzeltiter der Fäden können in weiten Grenzen variiert werden, ebenso die
Zahl der Garndrehungen pro Längeneinheit.
Die Wahl des Treibmediums hängt im wesentlichen von den Bearbeitungszielen
ab. Soll beispielsweise bei thermoplastischen Fäden eine beständige Texturierung erreicht werden, wird man ein
plastifizierendes Medium erhöhter Temperatur - etwa Wasserdampf unter Umständen unter Zusatz eines Weichmachers verwenden. Für
den Fa11,daß nur eine zeitweilige Stauchung der Fäden ohne blei-
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bende Verformung erwünscht ist, wird man ein inertes Medium - etwa Druckluft - verwenden.
Ebenso hängt die Wahl des Mediums zum Separieren der Fäden von den
Anforderungen an den bearbeiteten Faden ab. Es kann z.B. als' Treibmedium
Dampf gewählt werden und als Medium zum Separieren kann eine Avivage als feiner Nebel mit Druckluft eingeblasen werden.
Auch ein gleichzeitiges Färben kann mit diesem Verfahren erreicht werden.
Die Blaskammer wird den speziellen Anforderungen angepaßt. Die Länge der Blaskammer bestimmt entscheidend die Verweilzeit und
damit die Fixierung der aufgebrachten Kräuselung, Die Querschnittsfläche wird, wie bei den bekannten Verfahren, meist kreisrund gewählt.
Bei den bekannten Blaskammer-Texturierverfahren ist man stets bestrebt,
kleine Blaskammerquerschnitte zu verwenden, um eine feinbogige Kräuselung zu erhalten. Eine Verkleinerung des Blaskammerquerschnitts
führt aber andererseits zu einer geringeren Aufspreizung des Fadens zu Einzelkapillaren beim Eintritt in die
Blaskammer. Eine vollständige Aufspreizung der Fäden zu Einzelkapillaren an dieser Stelle ist aber notwendige Voraussetzung für
eine gleichmäßige Kräuselung, Ferner steigt beim Verkleinern des Blaskammerquerschnitts auch der Einfluß der Wandreibung an.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren entspricht dagegen der effektive Stauraumquerschnitt pro Faden, d.h. der Querschnitt jedes gekräuselten
Einzelfadenpakets, etwa nur dem Blaskammerquerschnitt,
dividiert durch die Zahl der Fäden,
Die Blaskammer muß zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
kein Zylinder sein, es ist ebenso erfindungsgemäß, andere Formen der Blaskammer zu wählen, z.B. nach DL-PS 2o 597.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens liegt in
der hohen zeitlich konstanten Einzugsspannung der Fäden, die eine stabile Fahrweise ««Λ^|^ 2
Die Separierung der Fäden nach dem erfindungsgemäßen Verfahren verhindert weitgehend jedes festere Verhaken der Einzelkapillaren
und führt so zu Fäden von einwandfreier Qualität ohne Kapillarschäden, die sich sonst als Haarigkeit, Flusen etc. offenbaren.
Das erfindungsgemäße Verfahren gestattet eine betriebssichere
raehrfädige Fahrweise von Blaskammer-Texturiervorrichtungen, erhöht
also die Leistungsfähigkeit des Verfahrens beträchtlich. Die
Zahl der Fäden pro Vorrichtung wird von Fall zu Fall nach wirtschaftlichen Argumenten gewählt:
Einerseits wächst natürlich die Wirtschaftlichkeit mit der Fadenzahl,
andererseits muß bei Störung eines Fadens jeweils der gesamte Prozeß für alle Fäden unterbrochen werden, d.h. die Folgen
einer Störung wachsen auch mit der Fadenzahl. Aus diesen Erwägungen werden kaum mehr als 8-fädige Fahrweisen gewählt.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren texturierten Fäden und
Garne werden in vielen textlien Einsntzgebieten verwendet. Ein besonders wichtiges Einsatzgebiet stellen Teppiche, besonders getuftete
Teppiche dar. Die Texturierung des Fadens,ausgedrückt
durch die Kräuselkennwerte: Bogenzahl pro Längeneinheit, Kräuselkontraktion
und Elastic Pull bestimmt weitgehend die Härte, den Griff und die Strapazierfähigkeit des Teppichs. Nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren hergestellte Fäden führen aufgrund ihrer gleichmäßigen Texturierung und ihrer guten Trennbarkeit nach der
Blaskammertexturierung zu Teppichen mit gleichmäßigen, gut abgegrenzten
Noppen, also zu Teppichen hoher Qualität mit klarem , ruhigem Warenbild,
Beim erfindungsgemäßen Verfahren läßt sich der effektive Stauraumquerschnitt
sehr stark reduzieren. Daher können Fäden mit sehr hoher Bogenzahl und außerordentlich hohen Werten der Kräuselkontraktion
und des Elastic Pulls erhalten werden, die sich besonders für stark strapazierfähige Teppichqualitäten eignen.
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Kräuselkontraktion (KK-Wert) und Elastic Pull (EP-Wert) werden
nach den folgenden Formeln ermittelt:
L2 - Lo
KK - . loo %
KK - . loo %
L2
L1-L
und EP - - - · loo %
Ll
Lo ist dabei die Länge einer 1 m langen Fadenschlaufe unter einer
Last von o,2 p/dtex, die vorher spannungslos Io min in destilliertem
Wasser unter Zusatz von 1 g/l des Natriumsalzes der Diisobutylnapthalinsulfonsäure
auf 6o bis 65°C erwärmt und dann Io see lang an Luft mit dieser Last belastet wurde.
Diese Fadenschlaufe wird daraufhin 1 Std. bei 6o bis 65°C Umluft spannungslos getrocknet und eine weitere Stunde in Normalklima
(2o°C, 65 % relative Feuchte) abgekühlt.
Die Länge L wird nun unter einer Vorlast von o,oo2 p/dtex und
die Länge L1 unter o,o2 p/dtex bestimmt, jeweils nach einer
Einwirkung der Last von 3o see.
Die Bogenzahl pro Zentimeter wird an einer Einzelkapillare von etwa 5o mm Länge unter einer Last von o,o2 p/dtex bestimmt, indem
man mit einer Lupe alle Bögen links und rechts einer gedachten Mittellinie auszählt und die Zahl der Bögen durch die Länge der
Einzelkapillare im so belasteten Zustand dividiert. Die Einzelkapillare entstammt einer Fadenprobe, die eine gleiche Vorbehandlung
- jedoch ohne die Belastung von o,2 p/dtex - erfahren hat.
Zur Erhöhung der statistischen Sicherheit werden diese Prüfungen an etwa 25 Prüflingen ausgeführt und sodann die Mittelwerte und
als Kontrollgröße die Streuung der Kräuselkennwerte bestimmt.
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Mouline-Garne aus verschieden anfärbbaren Fäden können gut nach
dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt werden, indem die Komponenten gemeinsam in einer Texturiervorrichtung gekräuselt
und dann nach dem Auseinanderziehen verzwirnt werden. Die Komponenten bleiben dabei so getrennt, wie es für Mouline-Garne
erwünscht wird.
Das strangförmige Fadenpaket kann auch in geeigneten Behältern
zwischengelagert werden und dann gegebenenfalls nach weiteren Verarbeitungsstufen, wie z.B. Färben, wieder in Einzelfäden getrennt
werden.
Durch die folgenden Beispiele soll das erfindungsgemäße Verfahren
weiter erläutert werden.
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Im ersten Beispiel wird die Abhängigkeit der Kräuselkennwerte: Bogen pro Zentimeter (Bg/cBi), ICr äuse Ikontrakt ion (KIC) und
Elastic Pull (EP) vom "effektiven Blaskammerquerschnitt" gezeigt.
Der effektive Blaskammerquerschnitt entspricht bei dem bekannten Blaskammer-Texturier verfahr en dem tatsächlichen Blas-»
kammer querschnitt, beim erfindungsgeraäßen Verfahren dagegen niir
einem entsprechenden Bruchteil.·
Eine Blaskammer-Texturieranlage, wie sie in der DOS 2 o3S 856
beschrieben ist, wurde mit drei verschiedenen Injektordüsen betrieben:
a) Eine übliche Injektordüse A, deren Düsennadel nur eine zentrale Bohrung für den Fadeneinlauf besitzt.
b) Eine erfindungsgemäße Injektordüse B, deren Düsennadel zwei
Fadeneinlaufkanäle und einen zentralen Trenngaskanal aufweist.
Diese Düsennadel geht aus der in Figo 5 gezeigten hervor-, wenn
dort zwei gegenüberliegende Fadeneinlaufkanäle fortgelassen werden.
c) Eine erfindungsgemäße Injektordüse C, deren Düsennadel entsprechend
Fig. 5 vier Fadeneinlaufkanäle und einen zentralen Trenngaskanal besitzt»
Die geometrischen Abmessungen wurden für· alle drei Injektordüseii
identisch gewählt, so betrug der Durchmesser des Austrittsendes der Düsennadel 3,4mm,die Länge des konischen Teils der Düsensaadel
31 mm. Der Aufbau der Injektordüsen entspricht im wesentlichen dem der in Fig. 1 gezeigten Injektordüse;, jedoch entfällt der Anschluß
(11), da für das vorliegende Beispiel als Treib- und Trenngas gesättigter Wasserdampf vom Druck p- verwendet wurde. Der
Wasserdampfdurchsatz betrug in allen drei Versuchen 245 g/min. Die Bohrung (12) mündete hier direkt is der Verteilungszone (2).
Die zylindrische Blaskammer der Texturiervorrichtung hatte eine
Länge von 5oo mm und einen Innendurchmesser von 8 mm. Die Blaskammer
wurde in ihrem vorderen Teil,der die Austrittslöcher für
den Wasserdampf enthält, von einer weiteren Kammer umschlossen,
3Ö9842/105G
die den aus der Blaskamraer entweichenden Wasserdampf aufnahm und
durch ein Reduzierventil auf einem konstanten Druck p„ gehalten
wurde. Bei allen Texturierversuchen wurde als zu texturierendes
Material Polyamid 6 eingesetzt,und zwar jeweils vier Fäden mit je
einem Fadentitev dtex Ποο f 67.
Bei der Injektordüse A liefen alle vier Fäden durch den zentralen
Fadenetelauflcjia'ijbei dor Injektordüse B je zwei Fäden in jeden Fadeneinlaufkanal
und bei der Injektordüse C je ein Faden in jeden Fadeneinlaufkanal. Die Einlaufgeschwindigkeiten betrugen jeweils
43o m/min. Als Kräuselkenmverte wurden dann die in der folgenden
Tabelle aufgeführten Werte erhalten.
Drucke P1 (fitü) I po (atü)
| Injektordüse | Λ | 4 | ,0 | 0,8 |
| It tt | B | 4 | ,0 | 0,8 |
| Il I! | C | 4 | .0 | 0,8 |
| Injektordüse | Δ | 4 | ,?> | 1,3 |
| It (I | B | 4 | .1,3 | |
| Il Il | C | 4 | >ß | 1,3 |
| jen/cm | KrauseIkon traktion (%) |
Elastic- Pull (%) |
| Io | 25 | 13 |
| 12 | 30 | 16 |
| 13 | 31 | 17 |
| 11 | 27 | 15 |
| 12 | 31 | 17 |
| 14 ! |
33 | 19 |
Die erfindung.sg!M;5afk'K Injektordüse« B und C liefern also deutlich
höhere Krause!kennwer te als die üblicho Injektordüse A.
Im zweiten Beispiel seil die unterschiedliche Teilbarkeit von
strangförmigen Fadr,-npaketen verdeutlicht werden, die jeweils aus
mehreren gemeinsam abgelegten. Fäden bestehen und nach bekannten
Blaskammer~Tv;xturierver£ahren und nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren her sr-,stellt wurden. Um entsprechende Fadenpakete zu
erhalten, wurde eine BlaskaMmer-Texturierarlage nacheinander
mit drei verschiedenen Injektordüsen botrieben:
309842/1050
a) eine übliche Injektordüse A (wie in Beispiel 1)
b) eine Injektordüse D, deren Düsennadel nur vier Fadeneinlavifkanäle
besitzt. Sie geht aus der Injektordüse C hei-vor, wenn
der Trenngaskanal verschlossen wird.
c) eine erfindungsgemäße Injektordüse C (wie in Beispiel 1).
Die Maße der verwendeten Injektordüsen waren die gleichen wie die im Beispiel 1 aufgeführten, die Abmessungen der Blaskammer waren
dagegen: Länge 5oo mm, Innendurchmesser 6 mm. Bei den Texturierversuchen wurden Polyamid 6-Endlosfäden eingesetzt,und zwar beim
Versuch a) mit der Injektordüse A zwei Fäden mit je einem Fadentiter dtex lloo f 67 .und bei den Versuchen b) und c) mit den
Düsen D und C jeweils vier Fäden mit je dem Fadentiter dtex lloo f 67. Als Trenn- und Treibgas wurde gesättigter Wasserdampf
mit den Betriebsdrucken p- — 4,3 atü und p„ - 1,3 atü gewählt.
Der Durchsatz an gesättigtem Wasserdampf durch die Injektordüsen betrug bei der Düse A sowie bei der Düse D je 21o g/min,
bei der Düse C, bei der noch der Wasserdampfanteil als Trenngas
hinzukommt 26o g/min. Daraus resultierten als Fadeneinzugskräfte für die Düsen A 14 - 15 p/Faden, bei der Düse D 17 - 18 p/Faden
und bei der Düse C 23 - 24 p/Faden.
Die Austragsgeschwindigkeit des Fadenpakets aus der Blaskammer
wurde so eingestellt, daß das Fadenpaket bei allen Versuchen ein Gewicht von 4,5 p/m hatte.
Als Meßverfahren für die Teilbarkeit der Fadenpakete zu Fäden wurde folgendes Verfahren gewählt:
Ein strangförmiges Fadenpaket, das im Versuch a) aus zwei Fäden, in den Versuchen b) und c) aus vier Fäden bestand, jedoch in
allen Fädenn ein Gewicht von 4,5 p/m hatte, wurde senkrecht aufgehängt und mit einem Gewicht von loo ρ belastet. Es längte
sich dabei um das 4 - 5-fache seiner Ausgangslänge. Die Fäden
wurden am oberen Ende des Stranges voneinander getrennt und ein Meßarm zwischen die Fäden derart eingeführt, daß auf beiden Seiten
309842/1050
des Meßarmes die gleiche Anzahl von Fäden lag. Als Meßarm wurde der Meßanker eines Electronic-Tensiometers R-1092 der Firma
Rothschild in Zürich/Schweiz benutzt. Der Meßanker trug eine Rolle von Io mm Durchmesser zur Trennung der beiden Fadengruppen.
Der Meßarm wurde mit der konstanten Geschwindigkeit von 5 cm/sec über eine Meßstrecke von einem Meter nach unten geführt.
Registriert wurde dann die auf den Meßarm entgegen der Bewegungsrichtung wirkende Kraft. Sie ist ein Maß für die Verhakung der
beiden Fadengruppen. Feste Verhakungen, die zu herausgezogenen Kapillarschlaufen und/oder zum Bruch von Kapillaren führen,
ließen sich als deutliche Kraftspitzen erkennen. Die' Häufigkeit der Verhakungen, bei deren Trennung am Meßarm
eine größere Kraft als loo ρ , gemesen wurde, betrug im Mittel
bei mehrfacher Wiederholung:
Versuch a) ^ 2o Verhakungen/Meter
Versuch b) 3 - 4 " "
Versuch c) 0 - 1 " "
Versuch a) ^ 2o Verhakungen/Meter
Versuch b) 3 - 4 " "
Versuch c) 0 - 1 " "
Die Versuche b) und c) liefern also wesentlich weniger Verhakungen
als der Versuch a) mit der bekannten Injektordüse. Der Versuch c) mit der erfindungsgemäßen Injektordüse ergibt die wenigsten Verhakungen,
damit die besten Fäden und letztlich Teppiche mit der geringsten Haarigkeit. Außerdem führt die im Versuch c) gemessene
höchste Fadeneinzugsspannung zu dem sichersten Laufverhalten.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist nicht auf Polyamide beschränkt.
In diesem Beispiel wurden daher mit einer Blaskammer-Texturieranlage,
die eine erfindungsgemäße Injektordüse C (s. Beispiel 1) besaß, vergleichsweise Polybutylenterephthalat- und Polycaprolactam-Fäden
texturiert. Die Abmessungen der zylindrischen Blaskammer betrugen: Länge 500* mm, Innendurchmesser 10 mm. Der Titer
eines Polybutylenterephthalatfadens war dtex 2ooo f 134, die
309842/1050
Einzelkapillaren besaßen Rundprofil, der Titer eines Polycaprolactarafadens
war dtex 22oo f 134 bei einem trilobalen Profil der
Einzelkapillaren. Es wurden jeweils vier Fäden gemeinsam texturiert
mit einer Fadenzuführungsgeschwindigkeit von 4oo m/min. Als Treib- und Trennmedium wurde gesättigter Wasserdampf gewählt,
die in der folgenden Tabelle genannten Wasserdampfdrucke p- und
P2 sind wie in Beispiel 1 definiert. Die für Polybutylenterephthalat-
und Polycaprolactamfäden erhaltenen Kräuselkennwerte sind in der folgenden Tabelle eingetragen.
Drucke
Po(atü)
Bogen/cm
Kräuselkontraktion
Elastic-Pull
Polybutylenterephthalat
Polycapro-1actam
5,0
4,5
1,5 1,0
10 12
33
30
30
29 15
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Claims (8)
1. Verfahren zum Kräuseln von Fäden und Garnen, bei dem mehrere
Fäden durch den Strom eines fluiden Treibmediums von einer Injektordüse angesogen und dann in einer Blaskammer angehäuft
und gestaucht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Fäden durch getrennte Kanäle in die Düse einlaufen
und durch Ströme eines fluiden Mediums in der Blaskammer separiert angehäuft und gestaucht werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
einzelnen Fäden durch Teilströme des Treibmediums separiert gehalten werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Fäden durch Ströme eines vom Treibmedium verschiedenen
fluiden Mediums separiert gehalten werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Fäden sowohl durch Teilströme des Treibmediums als
auch durch Ströme eines vom Treibmedium verschiedenen fluiden Mediums separiert gehalten werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Treibmediura,
das Trennmedium oder beide fluiden Medien eine bleibende Kräuselung der Fäden bewirken.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die fluiden Medien eine nur temporär dichte Packung der Fäden
bewirken.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Ansprüchen
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Injektordüse mehrere
getrennte Fadeneinlaufkanäle und einen oder mehrere Trenngas-.kanäle,
die zwischen diesen Fadeneinlaufkanälen angeordnet sind, aufweist,
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8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzexchnet, daß die Fadeneinlaufkanäle symmetrisch um einen zentralen Trenngaskanal
angeordnet sind.
309842/1050
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