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DE2215585A1 - Einrichtung zum spritzen von duroplastischen werkstoffen - Google Patents

Einrichtung zum spritzen von duroplastischen werkstoffen

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Publication number
DE2215585A1
DE2215585A1 DE19722215585 DE2215585A DE2215585A1 DE 2215585 A1 DE2215585 A1 DE 2215585A1 DE 19722215585 DE19722215585 DE 19722215585 DE 2215585 A DE2215585 A DE 2215585A DE 2215585 A1 DE2215585 A1 DE 2215585A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw
recesses
closure member
disc
face
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722215585
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Deerberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19722215585 priority Critical patent/DE2215585A1/de
Publication of DE2215585A1 publication Critical patent/DE2215585A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/46Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould
    • B29C45/47Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould using screws
    • B29C45/50Axially movable screw
    • B29C45/52Non-return devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Spritzen von duroplastischen Werkstoffen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Spritzen von duroplastischen Werkstoffen mit einer in einem Zylinder drehbar und axial verschiebbaren Schnecke, welche das Material in Richtung des Spritzwerkzeuges transportiert und plant stifiziert und mit einer Rückstromsperre, welche ein Rückströmen des Materials während des Einspritzvorganges verhindert.
  • Bekannt sind Rückstromsperren an Einrichtungen zum Spritzen von thermoplastischen Werkstoffen. Bei diesen bekannten Einrichtungen ist die Schnecke im Bereich ihrer Spitze eingeschntirt, wobei diese Einschnürstelle zwei abgeschrägte Fasen besitzt, welche als Änlageflächen für entsprechende abgefaste Flächen eines ringförmigen Verschlußgliedes dienen, welches die in diesem Bereich verjüngte Schnecke umgibt. An der Schneckenspitze als solche sind vorzugsweise vier in Längsrichtung der Schnecke geführte Kanäle vorgesehen, welche auf der einen Seite in die Einschnürstelle der Schnecke einmünden.
  • Wenn sich das Verschlußglied in seiner vorderen Endstellung befindet, so legt sich die eine abgefaste Ringfläche im Bereich der Innenleibung gegen die vordere abgefaste Fläche der Schneckeneinschnürung an, während die zweite abgefaste Fläche des ringförmigen Verschlußgliedes nicht in Anlage gegen die zweite abgefaste Fläche der Einschnürung der Schnecke liegt.
  • Hierdurch wird zwischen dieser letzteren Fläche und der Schnekkeneinschnürung ein Ringspalt gebildet. Während des Plastifiziervorganges kann also das Material in Förderrichtung der Schnecke über den Ringspalt in die Einschnürstelle und von da aus durch die Kanäle der Schneckenspitze vor die Schnecke fließen.
  • Beim Spritzvorgang hingegen legt sich die hintere ab-; gefaste Fläche der Einschnürstelle gegen die hintere Abfasung der Rückstromsperre und verhindert auf diese Weise ein Rückströmen des Materials von der Schneckenspitze nach hinten.
  • Bei der Verarbeitung von Duroplasten ist eine derart ausgebildete Rückstromsperre überhaupt nicht verwendbar. Der Grund hierfür liegt darin, daß in den toten Ecken zwischen der Einschnürstelle der Schnecke und der ringförmigen Rückstromsperre das Material schnell aushärtet und somit die Bewegung der Rückstromsperre blockiert. Dabei muß zusätzlich berücksich-, tigt werden, daß sich Duroplaste während der Verarbeitung physikalisch und auch chemisch andauernd verändern.
  • Bei Thermoplasten tritt wegen der vergleichsweise geringen Viskosität und weil die Gefahr eines1 vorzeitigen Aushärtens der Schmelze nicht besteht das Problem der Blockierung der Rückstromsperre überhaupt nicht auf.
  • Bei Einrichtungen zum Verarbeiten von Duroplasten sind hierrach Rückstromsperren bisHer überhaupt nicht eingesetzt worden.Hierdurch ergeben sich zahlreiche Nachteile.
  • Während des Einspritzvorganges, bei welchem sich vor der als Kolben wirkenden Schnecke ein spezifischer Druck von etwa 1500 bis 2500 kg/cm2 aufbaut, fließt die Duroplastschmelze in den Schneckengängen rückwärts. Hierdurch wird am Schneckenkern und an den Schneckenflanken als solchen ein starker Verschleiß hervorgerufen.
  • überdies gelangt ein Teil der Duroplastschmelze in da4 Spaltspiel zwischen den Schneckenstegen und der Zylinderwandung# Die dabei entstehende Scherwirkung und die Reibung als Folge des Rückflusses des Materials verursachen Temperaturspitzen, welche bei einem Teil der Duroplastschmelze einen zu weit fortgeschrittenen Aushärtungsgrad bewirken. Bei der Plastifizierung und Dosierung des folgenden Schußvolumens wird das Material erneut unter Druck gesetzt und darüber hinaus thermisch belastet.
  • Hierbei wird bei diesem Teil der Duroplastschmelze ein Aushärtungsgrad erreicht, welcher bei der Weiterverarbeitung den Materialfluß behindert oder gar verhindert und so zu einer schlechten Qualität des Werkstückes führt.
  • Ein weiterer Nachteil betrifft den Spritzdruck. Beim Spritzgießen von Duroplasten ist es bekanntlich sehr wichtig, daß während des Einspritzvorganges ein konstanter Einspritzdruck gewährleistet ist; anderenfalls sind die oft ziemlich lan gen Fließwege mit ihren Querschnittsverengungen und Umlenkungen nur schwer zu überwinden, wodurch die Gefahr heraufbeschworen wird, daß die Formteile nicht exakt gefüllt und verdichtet werden. Der bereits erwähnte Materialrückfluß hat zur Folge, daß entsprechend der Viskosität der Duroplastschmelze durch das Zurückweichen derselben in den Schneckengängen entgegen der Spitz richtung der Spritzdruck abfällt bzw. stark schwankt.
  • Die Ursache aller vorgenannten Nachteile ist also der Rückfluß der Duroplastschmelze in den Schneckengängen.
  • Der Erfindung liegt hiernach die Aufgabe zugrunde, eine auch für Duroplaste einwandfrei arbeitende Rückstromsperre aufzuzeigen und auf diese Weise die Mängel der entsprechenden Einrichtungen zu vermeiden, die bisher ohne Rückstromsperre arbeiten mußten.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Rückstromsperre als an der Stirnseite der Schneckenspitze angeordnetes scheibenförmiges Verschlußglied ausgebildet ist, welches über eine drehbare Welle in die Verschluß- und Offenstellung überführbar ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der im Bereich der Schneckenspitze liegende Schneckensteg so gestaltet, daß er nicht unter Beibehaltung seiner Breite an der Schneckenstirnseite ausläft.
  • Stattdessen geht die vordere Schneckenflanke über in eine parallel zur Schneckenachse verlaufende Kante. Der Punkt dieses Überganges ist von der Schneckenstirnseite aus so weit nach hinten verlegt, daß in Abhängigkeit vom Steigungswinkel und der Breite des Schneckensteges die Schneckenstirnseite derart ausgebildet ist, daß der Schneckenaußendurchmesser mehr als die Hälfte des äußeren Umfanges einnimmt.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist zwischen der Stirnseite der Schneckenspitze und dem scheibenförmigen Vere schlußglied eine Scheibe angeordnet, welche mit der Schnecke in fester Verbindung steht, und deren geometrische Form sich mit der Schneckenstirnseite genau deckt.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung läuft der Schneckengang in Förderrichtung der Schnecke nicht aus, sondern ist über mehrere gleichmäßig am Schneckenumfang verteilte, parallel zur Längsachse der Schnecke; angeordnete Aussparungen mit der Schneckenstirnseite verbunden.
  • Auch hierbei ist ein scheibenförmiges Verschlußglied und eine an der Schneckenstirnseite fest verbundene Scheibe vorgesehen, die beide in gleicher Anordnung wie an der Schnecke mit längsge führten Aussparungen ausgestattet sind.
  • Weitere Merkmale der erfindungsgemäßen Einrichtung gehen aus nachstehender Beschreibung und den Unteransprüchen hervor.
  • Bei der Ausbildung der erfindungsgemäßen Rückstromsperre ist darauf geachtet worden, daß keine toten Ecken entstehen, in welchen sich das Material erfahrungsgemäß ansammelt und dort aushärtet und dadurch zum Blockieren der beweglichen Teile führt.
  • Die erfindungsgemäße Rückstromsperre arbeitet betriebssicher, ist im Aufbau einfach und in der Herstellung billig und löst darüber hinaus das Problem der Rückstromunterbin- 1 dung während des Spritzvorganges auch bei der Verarbeitung von Duroplasten.
  • Zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgamäßen Einrichtung sind nachstehend anhand der Zeichnung veranschaulicht.
  • Die Zeichnung zeigt in rein schematischer Weise: Fig. 1 und 2 perspektivische Teildarstellungen einer ersten Ausführungsform der Schnecke der Einrichtung zum Spritzen von duroplastischen Werkstoffen in zwei Betriebsstellungen, Fig. 3 einen senkrechten Teilschnitt durch den vorderen Teil der Einrichtung zum Spritzen von duroplastischen Werkstoffen, Fig. 4 eine Stirnansicht der ersten Ausführungs form der Schneckenspitze der Einrichtung zum Spritzen von duroplastischen Werkstoffen, Fig. 5 und 6 zwei perspektivische Teilansichten einer zweiten Ausführungsform der Einrichtung zum Spritzen von duroplastischen Werkstoffen in zwei Betriebsstellungen, Fig. 7 eine Stirnansicht der zweiten Ausführungsform der Schneckenspitze der Einrichtung zum Spritzen von duroplastischen Werkstoffen.
  • Zunächst ist ganz allgemein zu sagen, daß Kanten, welche in der Praxis aus strömungstechnischen Gründen abgerundet ausgeführt'werden, in der Zeichnung zum besseren Verständnis und der Ubersichtlichkeit halber scharfkantig dargestellt sind.
  • Des weiteren wird das Verschlußglied, welches in der Praxis allgemein kegelförmig und abgerundet ausgebildet wird, in Form einer Scheibe dargestellt und im Text auch als eine solche bezeichnet, weil dadurch ebenfalls eine klarere Darstellung möglich ist.
  • Mit 1 ist die Schnecke bezeichnet, welche in dem Zylinder 2 drehbar und axial verschiebbar gelagert ist. Dabei ist die Flanke 3b des im Bereich der Schneckenspitze 1a liegenden Schneckensteges 3 parallel zur Längsachse A-A der Schnecke 1 geführt.
  • An der Stirnseite der Schneckenspitze 1a entsteht durch den Ubergang der vorderen Schneckenstegfianke 3b in eine parallel zur Schneckenachse A-A verlaufende Kante 3a eine teilringförmige Anlagefläche 4 (Figuren 1 bis 4), welche sich auf der einen Seite bis zu der Kante 3a, auf der anderen Seite hingegen bis über die zu der durch die Längsmittelachse A-A der Schnecke 1 hindurchgehenden Vertikalebene B-B hinaus erstreckt (Fig. 4).
  • An der Stirnseite der Schneckenspitze 1a ist ferner eine Scheibe 5 vorgesehen, welche eine vom Umfang ausgehend nach innen in Richtung der Scheibenmitte geführte Aussparung 5a besitzt, deren seitliche Begrenzungskanten 5b, 5c mit der Begrenzungskante 4a der Anlagefläche 4 und der Kante 3a des Schneckensteges 3 fluchten (Fig. 4) Die Scheibe 5 ist dabei mit der Schnecke 1 fest verbunden.
  • Der größere Durchmesser der Scheibe 5 ist gleich dem Durchmesser D1 der Anlagefläche 4. Hingegen ist der Durchmesser d gleich dem Kerndurchmesser der Schnecke 1.
  • An der Stirnseite der Schneckenspitze 1a ist eine Rückstromsperre vorgesehen, welche als scheibenförmiges Verschlußglied 6 ausgebildet ist und eine vom Umfang ausgehend nach innen geführte Aussparung 6a besitzt, deren seitliche Begrenzungskanten 6b, 6c in der Offenstellung (Fig. 1) mit den Begrenzungskanten Sb, 5c der Scheibe 5 und der Begrenzungskante 4a der Anlaeflädhe 4 sowie der Kante 3a des Schneckensteges 3 fluchten.
  • Mit dem scheibenförmigen Verschlußglied 6 ist eine Welle 7 fest verbunden, welche durch die Schnecke 1 hindurchgeführt und von außen betätigbar ist. Die Drehbewegung der Welle 7 wird dabei durch in der Zeichnung nicht weiter dargestellte Anschläge begrenzt. Die Steuerung dieser Welle ist für den eigentlichen Erfindungsgedanken unerheblich und darüber hinaus Sache des Fachmannes, so daß auf Einzelheiten verzichtet werden kann.
  • Die Fig. 1 der Zeichnung zeigt das Verschlußglied in der Offenstellung während des Plastifiziervorganges. In diesem Falle kann das Material über die Aussparungen 6a, 5a und den Raum zwischen der Begrenzungskante 4a sowie der Kante 3a des Schneckensteges 3 hindurch in Förderrichtung der Schnecke vor das Verschlußglied 6 fließen.
  • Vor dem Einspritzvorgang, also vor der Bewegung der nunmehr als Kolben wirkenden Schnecke 1 in axialer Richtung nach vorne, wird das Verschlußglied 6 durch Verdrehung der Welle um 1800 in die in Fig. 2 der Zeichnung dargestellte Verschlußstellung überführt. In dieser Stellung sind die vorgenann ten Aussparungen und Kanäle für den Materialrückfluß gesperrt.
  • Die Fig. 2 der Zeichnung zeigt diese Verschlußstellung des Verschlußgliedes 6 sehr deutlich.
  • Die Scheibe 5 besteht vorzugsweise aus Hartmetall undi hat die Aufgabe, an der Stirnseite der Schnecke 1 Verschleißerscheinungen zu verhindern und darüber hinaus die Welle 7 zu führen. Um ein Eindringen der Duroplastschmelze in den Spalt zwischen dem Verschlußglied und der Stirnseite der Scheibe 5 bzw. zwischen der Welle 7 und deren Führung zu verhindern, ist in das Verschlußglied 6 eine ringförmige Nut 8 (Fig. 3) eingearbeitet, die über mehrere, radial angeordnete Schlitze 9 mit dem Zylinderraum verbunden ist. Während der ersten Einspritzhübe füllt sich die Ringnut 8 mit duroplastischem Werkstoff auf, wodurch eine Art Kolbenringn entsteht, der eine zuverlässige Abdichtung gegenüber den vorerwähnten Spalten sicherstellt.
  • Die Welle 7 wird zweckmäßig in axialer Richtung -welche der Förderrichtung der Schnecke 1 entgegengesetzt ist -unter Vorspannung gehalten. Diese Vorspannung kann beispielsweise durch ein Federpaket im Bereich des Drehantriebes der Welle 7 erzeugt werden. Auf diese Weise ist eine Anlage des ~Kolbenringes" an der Stirnseite der Schnecke 1 auch dann sichergestellt, wenn der auf das Verschlußglied 6 einwirkende Einspritzdruck die Schnecke 1 nicht belastet.
  • Die Figuren 5 bis 7 zeigen eine weitere Ausführungsform des Verschlußgliedes 6 der Einrichtung zum Spritzen von duroplastischen Werkstoffen. Die Bewegungs- und Abdichtfunktionen dieser Ausführungsform sind die gleichen wie bei der in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Version.
  • Der Unterschied besteht jedoch darin, daß der Schnekkengang 10 in Förderrichtung der Schnecke 1 nicht ausläuft, sondern durch gleichmäßig am Umfang der Schnecke verteilte, radial nach innen geführte Aussparungen 11, deren Tiefe sich mit dem Schneckenkerndurchmesser d decken, mit der Stirnseite der Schnekke verbunden ist. Die dadurch entstehenden Stege 12 sind an ihren der Schneckenförderrichtung entgegengesetzten Enden 12a aus strömungstechnischen Gründen zugespitzt.
  • Die Scheibe 5, die mit der Schnecke fest verbunden ist, ist mit radial nach innen verlaufenden Aussparungen 5d ausgestattet, deren Begrenzungskanten 5e und 5f mit den Begrenzungskanten 11a der Aussparungen 11 fluchten.
  • Das scheibenförmige Verschlußglied 13 besitzt ebenfalls radial nach innen geführte Aussparungen 13a, die in der gleichen Umfangsteilung wie die Aussparungen 5d und 11 angebracht sind, so daß die Stege 13b gebildet werden, die in der Schließstellung des Verschlußgliedes 13 die zwischen den Stegen' 12 der Schnecke 1 und den Stegen 5g der Scheibe 5 liegenden Aust sparungen 5d und 11 verschließen, während in der Offenstellung die seitlichen Begrenzungskanten 13c und 13d und die Tiefe der Aussparungen 13a am Verschlußglied 13 mit den Aussparungen 5d und 11 an der Scheibe 5 und an der Schnecke 1 fluchten.
  • Auch bei dieser Ausführungsform wird über die nicht weiter dargestellte Welle 7 das Verschlußglied 13 in die Offenstellung (Fig. 5) bzw. in die Verschlußstellung (Fig. 6) verdreht, wobei die Verschlußstellung während des Einspritzvorganges und die Offenstellung während des Plastifiziervorganges gewählt wird.
  • - Paten-tansprAche -

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE Einrichtung zum Spritzen von duroplastischen Werkstoffen mit einer in einem Zylinder drehbaren und axial verschiebbaren Schnecke, welche das Material in Richtung des Spritzwerkzeuges transportiert und plastifiziert, und mit einer Rückstromsperre, welche ein Rückströmen des Materialswährend des Einspritzvorganges verhindert, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Rückstromsperre als an der Stirnseite der Schneckenspitze (1a) angeordnetes, scheibenförmiges Verschlußglied (6 bzw. 13) ausgebildet ist, welches über eine drehbare Welle (7) in die Verschluß- und Offenstellung uberführbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der im Bereich der Schneckenspitze (1a) liegende Schneckensteg (3) nicht unter Beibehaltung seiner Breite an der Schneckenstirnseite ausläuft, sondern seine vordere Flanke (3b) an einem so weit nach hinten verlegten Punkt in eine parallel zur Schneckenachse (A-A) verlaufende Kante (3a) übergeht, daß an der Schneckenstirnseite eine teilringförmige Anlagefläche (4) entsteht, deren äußerer Durchmesser (D1) gleich dem Schneckenaußendurchmesser ist und deren Bogenlänge mehr als dem halben Umfang des Schnekkenaußendurchmessers entspricht.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß zwischen der Stirnseite der Schneckenspitze (1a) und dem shibenförmigen Verschlußglied (6 bzw. 13) eine Scheibe (5) angeordnet ist, welche mit der Schnecke (1) in fester Verbindung steht.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Scheibe (5) eine vom Umfang ausgehend nach innen in Richtung des Scheibenmittelpunktes geführte Aussparung (5a) besitzt, deren seitliche Begrenzungsflächen (5b, 5c) mit der Begrenzungskante (4a) der teilringförmigen Anlagefläche (4) und der Kante ta) des Schneckensteges (3) fluchten.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der größere Durchmesser der Scheibe (5) gleich dem Durchmesser (D1) der teilringförmigen Anlagefläche (4) ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß das scheibenförmige Verschlußglied (6) eine vom Umfang ausgehende, nach innen in Richtung des Verschlußgliedmittelpunktes geführte Aussparung (6a) be-t sitzt, deren seitliche Begrenzungskanten (6b, 6c) in der Offenstellung des Verschlußgliedes (6) mit der Begrenzungskante (4a) der teilringförmigen Anlagefläche (4) und der Kante (3a) des Schneckensteges (3) sowie den Begrenzungskanten (5b, 5c) der Scheibe (5) fluchten.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, d a d u r c h g e -k e n n z e n c h n e t , daß der Schneckengang (10) in Förderrichtung der Schnecke nicht ausläuft, sondern durch gleichmäßig am Schneckenumfang verteilte, radial nach innen geführte Aussparungen (11), deren Tiefe sich mit dem Schnek-1 kenkerndurchmesser (d) decken, mit der Schneckenstirnseite verbunden ist.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 7, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Scheibe (5) mit radial nach innen geführtt Aussparungen (5d) versehen ist, deren seitliche Begrenzungskanten (Se und 5f) und deren Tiefe mit den seitlichen Begrenzungskanten (11a und leib) und der Tiefe der Aussparungen (11) an der Schnecke (1) fluchten.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 8, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß das scheibenförmige Verschlußglied (13) gleichmäßig am Schneckenumfang verteilte, radial nach innen geführte Aussparungen (13a) besitzt, so daß die Stege (13b) gebildet werden, die in der Schließstellung des Verschlußgliedes (13) die zwischen den Stegen (12) der Schnecke (1) und den Stegen (5g) der Scheibe (5) liegenden Aussparungen (5d und 11) verschließen, während in der Offenstellung die seitlichen Begrenzungskanten (13c und 13d) und die Tiefe der Aussparungen (13a) am Verschlußglied 13) mit den Aussparungen (5d und 11) an der Scheibe (5) und an der Schnecke (1) fluchten.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 9, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die mit dem Verschlußglied (6 bzw. 13) verbundene Welle (7) durch die Strecke (1) hindurchgeführt ist.
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Welle (7) in axialer Richtung vor gespannt ist.
    Leerseite
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2942320A1 (de) * 1979-10-19 1981-05-07 Mannesmann Demag Kunstofftechnik Zweigniederlassung der Mannesmann Demag AG, 8500 Nürnberg Rueckstroemsperre an schnecken-spritzgiessmaschinen
EP0893227A1 (de) * 1997-07-18 1999-01-27 Sumitomo Heavy Industries, Ltd. Rückflussverhindervorrichtung
AT409610B (de) * 1998-07-22 2002-09-25 Lampl Alfred Dipl Ing Dr Einspritzeinheit mit vorplastifizierung

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