DE2214492A1 - Verfahren zum Herstellen einer Decke aus Beton - Google Patents
Verfahren zum Herstellen einer Decke aus BetonInfo
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
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- E04B5/43—Floor structures of extraordinary design; Features relating to the elastic stability; Floor structures specially designed for resting on columns only, e.g. mushroom floors
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Description
221U92
Andre Reimbert, 67 Bid. de Reuilly,
Paris / Prankreich.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer
Decke durch Gießen einer Betonplatte auf ein mit einer Reihe paralleler, als Armierung für diese Platte dienender Rippen versehenes Blech.
Ein solches Verfahren ermöglicht die Herstellung von Zimmerdecken gleichmäßiger Dicke ohne sichtbare Balken.
Die bei solchen Decken zur Anwendung kommenden Bleche dienen anfänglich als Schalung für das Gießen der Betonplatte. Später aber bilden die Rippen dieser Bleche die
Hauptarmierungen der so hergestellten Platten und haben wesentlichen Anteil an deren Widerstandsfähigkeit.
Die Theorie des Gleichgewichts der Bereiche oder Teilflächen solcher Platten ermöglicht es mit ausreichender
Genauigkeit, die Zonen anzugeben, in denen die Biegemomente ihre Maximalwerte haben.
Diese Zonen sind einesteils die zentralen Bereiche der Platten und entsprechen deren Mitten, zum anderen iogenannten tragenden Bereiche zwischen den Unterstützungen
durch die entsprechenden Pfosten. Die die tragenden Bereiche betreffenden Biegemomente sind am größten. Unter
solchen Bedingungen verwendet nan im allgemeinen Bleche, deren Querschnitt nach dem Größtwert des Biegemomentes
im Bereich der tragenden Teile bemessen ist. Dabei wird aber für di· mittleren Teile viel zu viel Metall verbraucht, was eine reine Verschwendung bedeutet.
Der Erfindung liegt di· Aufgab· zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, bei den diese Nachteile vermieden werden.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein
Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, daß ein geripptes Blech verwendet wird, das die kleinsten in Richtung der Rippen auftretenden, also die im mittleren Teil
der Platte wirksamen Biegemomente aufnimmt, und daß parallel zu den Rippen der Platte in den tragenden Randteilen
zur Verstärkung zusätzliche, sich in Richtung der Rippen erstreckende Armierungen, welche in Abhängigkeit von den
größeren, auf diese Teile einwirkenden Biegebeanspruchungen angeordnet werden, während über den Rippen senkrecht
zu deren Verlauf weitere zusätzliche Armierungen angeordnet werden, deren Querschnitt und Verteilung in Abhängigkeit von den in dieser Richtung in dem mittleren Teil und
den Randteilen der Platte auftretenden Biegemomenten bestimmt werden.
Bei einer nach dem erfindungegemäßen Verfahren hergestellten Decke können vorteilhaft die Abmessungen des Bleches
in Abhängigkeit von den kleinsten, nSmlich den in dem
mittleren Teil der Decke auftretenden Biegemomenten bestimmt sein, und die Betonplatte kann in ihren den Rippen
parallelen Randteilen zusätzliche Armierungen zur Verstärkung umfassen, während andere Armierungen sich in dazu
senkrechter Richtung zur Aufnahme der in dieser Fichtung wirkenden Biegemoinente erstrecken.
Die Vorteil· der Erfindung bestehen insbesondere darin, daß gegenüber den bekannten Decken mit geringerem Aufwand eine Decke gleicher Steifigkeit entsteht, die Decke
also leichter und billiger wird.
Die Erfindung wird in folgenden an Hand der in der achematisehen Zeichnung dargestellten Ausfilhrung3beispiele
näher erläutert. Es zeigen:
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Pig. 1 die Ansicht einer Zimmerdecke nach ihrer Fertigstellung in schräger Parallelprojektion,
des die Platte bildenden Betons in gleicher Darstellung,
mit einer gegenüber Fig. 3 anderen Armierung,
Fig. 5 einen Querschnitt durch das Blech mit einer
geänderten Armierung und
Fig. 6 einen Querschnitt durch die Zimmerdecke über einen Pfosten mit einer besonderen
Armierung.
In Fig. 1 sind die verschiedenen Teile einer entsprechenden Zimmerdecke in Abhängigkeit von der Größe und der Art ihrer Beanspruchung gegeneinander abgegrenzt. So unterscheidet man einen mittleren Teil A, swei seitliche, in Längerichtung der Flache tragende Fandteile P und zwei andere,
in dazu senkrechter Richtung tragende Randteile C.
Die Zimmerdecke wird dadurch hergestellt, daß »an auf einem gerippten Blech 2 eine Betonplatte 1 gießt. Parallele
Rippen 3 bilden über die Oberseite des Bleches 2 herausragende Vorsprünge und die Hauptarsiierung der Betonplatte
1 in einer Richtung der Fläche, die im vorliegenden Fall derjenigen des Pfeiles F^ entspricht. Die Verbindung dieser
Rippen 3 mit dem Beton wird durch eine diesem Zweck angepaßte Form des Querschnitts dieeer Rippen begünstigt. Wie
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aus Pig. 3 bis 6 erkennbar, sind die Rippen als pilzähnliche Anker ausgebildet, deren Fuß eine Verengung
gegenüber einem von der Blechfläche entfernteren Oberteil darstellt.
Die auf die tragenden Randteile B und C der Zimmerdecke einwirkenden positiven Biegemomente betragen theoretisch
das l,5fache der auf den mittleren Teil A wirkenden.
Nach einem wesentlichen Merkmal des erfindungsgeraäßen Verfahrens benutzt man ein mit Rippen 3 versehenes Blech 2,
dessen Querschnitt in Abhängigkeit von den kleinsten auftretenden Biegemomenten bemessen ist, also nach den auf den
mittleren Teil A wirkenden Biegemomenten. Der hierfür bestimmte Querschnitt wird für die ganze Größe der entsprechenden Platte benutzt.
Unter diesen Bedingungen sind für die durch größere Biegemonente als denjenigen des mittleren Teile· | beanspruchten
Teile B, C zusätzliche Armierungen zur Verstärkung vorgesehen. So sind in den Randteilen B, die sich in Richtung des
Pfeiles F1 parallel zu den Rippen 3 des Bleches 2 erstrekken, Moniereisen b parallel zu den Rippen 3, z.B. in den
zwischen diesen liegenden Abschnitten, (s. Fip. 3) vorgesehen, wobei diese Armierungen von gleicher oder unterschiedlicher Länge sein können.
Die Breite der tragenden Teile, die mit diesen Armierungen ▼ersehen sind, kann jeweils ein Viertel der Breite der
ganzen entsprechenden Zimmerdecke sein. Tn einem solchen Pail entspricht die Breite des mittleren Teiles A der Hälfte
der Zimmerdecke. Diese Verhältnisse sind aber in keiner Weise bindend.
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Der Querschnitt und die Verteilung dieser Armierungen k
werden nach der Größe der Biegemomente bestimmt, die auf
die tragenden Teile der Platte 1 einwirken, wobei man die Widerstandsmomente der in diesen Bereichen liegenden Rippen 3 des Bleches 2 berücksichtigt.
Darüber hinaus ordnet man senkrecht su den Rippen 3 des
Bleches 2 auf denselben Armierungen an, die entsprechend den auf den mittleren Teil A der Zimmerdecke und auf die
in Querrichtung tragenden Randteile C einwirkenden Biegemomente bestimnt sind. Diese Armierungen werden von Moniereisen 5 gebildet, die über den Rippen 3 des Bleches 2 angeordnet sind.
Zum Ausgleich der unterschiedlich großen Biegemomente ist
der Abstand zwischen diesen Armierungen in den einzelnen Teilen der Zimmerdecke unterschiedlich. So liegen die Moniereisen 5 in dem mittleren Teil A relativ weit auseinander, während sie in den Randteilen C sehr viel dichter angeordnet sind, wobei ihre Teilung jeweils innerhalb eines
einzelnen Teiles gleich bleibt.
Die einzelnen derart vorgesehenen Moniereisen können als Gitter ausgebildet sein, deren Einzelelemente ^a und 5a
vorher durch Schweißen miteinander verbunden worden sind und eine selbsttragende Einheit bilden, die vor dem Schütten des Betons bequem auf das mit Rippen versehene Blech
aufgelegt werden kann. In diesem Fall kommen die querlaufenden Moniereisen 5a auf der Oberseite der Rippen 3
des Bleches 2 zur Auflage, während die längslaufenden
Moniereisen 4a automatisch im Abstand von dem Boden der
Vertiefungen des Bleches 2 gehalten werden, weil sie an den Querträgern 5a befestigt sind (s. Fig. 5).
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Natürlich können diese Gitter aus verschiedenen Teilen bestehen. Ebenso kann das Blech, das zunächst als Schalung und dann als Armierung für die Betonplatte dient, je
nach den vorzusehenden Abmessungen aus einem oder mehreren
Teilen bestehen.
Fip·. 4 stellt eine abweichende Ausfflhrungsform einer
Decke dar. Bei dieser sind zusätzliche Armierungen 1Ib vorgesehen, die in Lfingsrichtung an der Stelle des mittleren
Teiles A der Zimmerdecke zusätzlich zu den am Rande vorgesehenen VerstÖrkungs-Armierungen * liegen.
übrigens werden die negativen Biegemomente, die dien
der Theorie des zentralen tragenden Bereiches berechnen, durch entsprechend Pig, (■ .^locK'cnartiiT in der Nähe der
OberflSche angeordnete Armierungen 6 im Oleichgewicht gehalten. Diese Armierungen 6 liegen horizontal, aber senkrecht zu den Rippen des Bleches. Sie können jedoch auch
schräg zu den Rippen, z.B. in Richtung der Diagonalen der entsprechenden Flächen, angeordnet sein. Die Lflnge dieser
Armierungen wird nach deir Piepemomentendiaprairm bestimmt.
Vorteilhaft tragen diese Armierungen 6 senkrecht nach unten abgebogene Enden 6a, die auf dem Grund des entsprechenden mit Rippen 3 versehenen Bleches 2 ewisrhen denselben aufsitzen. Dadurch sind die horizontalen Teile der Armierungen 6 in der gewünschten Höhe in der Platte, ohne
daß ihre Enden an der Unterseite der Zimmerdecke erscheinen, wie dies bei einer üblichen Schalung der Fall sein
würde.
Wie ersichtlich, stellt Fig. 6 einen Querschnitt, durch eine
erfindungegemäße Zimmerdecke an der Stelle eines Pfostens P
dar, der die Zimmerdecke stützt.
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Unter den oben liegenden Armierungen 6 befindliche Armierungen 7 sind ebenfalls glockenartig ausgebildet
und.im Schnitt dargestellt. Sie sind rechtwinklig zu den Armierungen 6 angeordnet, aber von gleicher Form.
Es handelt sich um die gleichen Armierungen, die nur kreuzweise zu den Armierungen 6 angeordnet sind. Sie
brauchen jedoch nicht mit uilgebogenen Enden versehen
zu sein, wenn sie durch andere geeignete Mittel an den Armierungen,6 befestigt sind, um vor dem Gießen des Betons
in der gewünschten Höhe gehalten xu werden.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten
Zimmerdecken sind für jeden gewünschten Gebfiudetyp geeignet.
Claims (2)
1. Verfahren zum Herstellen einer Decke durch Gießen einer Betonplatte auf ein mit einer Reihe paralleler,
als Armierung for diese Platte dienender Rippen versehenes
Blech,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein geripptes Blech verwendet wird, das ύ'υ- kleinsten
in Richtung der Rippen auftretenden, also die im mittleren Teil der Platte wirksamen Biefemomente aufnimmt,
und daß parallel zu den Rippen der Platte in den tragenden Randteilen zur Verstärkung zusätzliche,
sich in Richtung der Rippen erstreckende Armierungen in Abhängigkeit von den größeren, auf diese Teile einwirkenden
Biegebeanspruchungen angeordnet werden, während über den Rippen senkrecht zu deren Verlauf weitere
zusätzliche Armierungen angeordnet werden, deren Querschnitt und Verteilung in Abhängigkeit von den in
dieser Richtung in' dem mittleren Teil und den Randteilen der Platte auftretenden Biegemomenten bestimmt
werden.
2. Nach dem Verfahren nach Anspruch 1 durch Gießen von Beton auf ein mit einer Reihe von Rippen versehenes
Blech hergestellte Decke,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abmessungen des Bleches (2! in Abhängigkeit von den kleinsten, nämlich den in dem mittleren Teil
(A) der Decke auftretenden Biegemomenten bestimmt sind,
und daß die Betonplatte (1) in ihren den Rippen (3)
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parallelen Randteilen (B) zusätzliche Armierungen (4, Ha, Mb, 7) zur Verstärkung umfaßt, während andere
Armierungen (5, 6) sich in dazu senkrechter Richtung zur Aufnahme der in dieser Richtung wirkenden
Biegemomente erstrecken.
Mit Rippen versehenes Blech zur Herstellung einer Decke gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rippen (3) als an der Betonseite des Bleches
(2) vorgesehene pilzähnliche Anker ausgebildet sind, deren Fuß gegenüber einem von dem Blech entfernteren
Oberteil verjüngt ist.
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