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DE221446C - - Google Patents

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Publication number
DE221446C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scoop
potatoes
potato
cell
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT221446D
Other languages
English (en)
Publication of DE221446C publication Critical patent/DE221446C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C9/00Potato planters
    • A01C9/04Potato planters with bucket wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVs 221446 KLASSE 456. GRUPPE
MAX DALLMANN in BERLIN.
Es sind bereits Streuräder für Sä- und Düngerstreumaschinen bekannt geworden,, bei denen das Streugut durch radial bewegte Zellenböden aufgenommen und ausgestoßen wird.
Auch sind Schöpfräder an Kartoffellegmaschinen nicht mehr neu, bei denen die Kartoffeln von feder- oder gewichtsbelasteten Hebeln erfaßt und bis zur' Abgabe festgehalten werden.
ίο Diesen bekannten Vorrichtungen gegenüber unterscheidet sich der Gegenstand der vorliegenden Erfindung dadurch, daß die bekannten beweglichen Zellenböden mit besonderen Schöpfzungen versehen sind, welche die Kartoffeln einzeln aus dem Vorratsbehälter aufnehmen und in Verbindung mit dem Gewichtshebel so lange festhalten, bis sie in die durch den an. der Maschine angebrachten Pflug gezogene Furche ausgestoßen werden.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem . Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. ι einen Längsschnitt und Fig. 2 einen Querschnitt der Maschine, bei welcher . der besseren Übersicht wegen alle nebensächlichen Einzelteile fortgelassen sind.
ι ist eine Welle, .auf welcher eine schmale Trommel 2 fest angeordnet ist, die als Schöpfoder Särad dient. Die Welle 1 ist in geeigneter Weise gelagert und erhält durch beliebige Mittel Antrieb, zweckmäßig von einem Läuferrad der Maschine aus vermittels Zahnradübersetzung o. dgl. Die Trommel 2 ist mit Schöpfzellen und radial nach innen gerichteten Führungen 4 versehen, in welchen ein entsprechender Boden 3 beweglich ist. An diesen beweglichen Böden sind Führungszapfen 14 angebracht, auf welchen vorteilhaft kleine Rollen sitzen. Letztere greifen in an den feststehenden Seitenwänden vorgesehene Führungsnuten 15 ein, welche wie in Fig. 1 strichpunktiert gezeichnet verlaufen, so daß die Böden 3 bei jeder Drehung der Trommel nacheinander nach innen hinter den Umfang der Schöpfräder zurückgezogen und, wenn sie der Öffnung 12 des Gehäuses bzw. Behälters 10, n gegenüberstehen, ziemlieh schnell herausgeschoben werden. Das Schöpfen der Kartoffeln erfolgt vermittels einer an jedem Boden angebrachten Schöpfzunge 5, welche entsprechend dem das Durchfallen von Kartoffeln verhütenden Rostboden 6 des Kartoffelbehälters' gabelförmig ausgebildet ist (Fig. 1). Die gabelförmige Schöpfzunge 5 nimmt die auf letzterem liegende Kartoffel mit herum, und diese gelangt, da der Boden infolge der exzentrisch verlaufenden Nuten 15 radial nach innen bewegt wird, in die betreffende Schöpfzelle. Kurz bevor letztere der Auswurf Öffnung 12 gegenübersteht, wird der Boden 3 durch eine entsprechende Ablenkung 16 der Nut 15 wieder herausgeschoben, und zwar so ■ schnell, daß die Kartoffel durch die Öffnung 12 in die von einem Pflug gezogene Furche ausgestoßen wird; letztere wird durch hinter der Maschine angebrachte Streichbretter in bekannter Weise wieder zugestrichen.
Um die in der Schöpfzelle liegende Kartoffel gegen Herausfallen zu sichern, ist an jeder Schöpfzelle im Innern der Trommel ein um . den Zapfen 8 drehbarer zweiarmiger Gewichtshebel 9, 19 angeordnet, welcher sich selbsttätig mit seinem Arm 19 gegen die Kartoffel legt und diese bis zum Ausstoßen in die Furche
festhält, wenn die Schöpfzelle ihre obere Vertikalstellung überschritten hat.
Für das Hindurchtreten des Hebelarmes 19 besitzt die Führung 4 einen entsprechenden Ausschnitt. Die entgegengesetzte Bewegung des Gewichtshebels 9, 19 wird durch einen Anschlag 7 begrenzt.
18 ist eine an einem unter Gewichtswirkung stehenden Winkelhebel 17 angebrachte Rolle, welche zum Abstreichen der vor den Schöpfzellen liegenden Kartoffeln dient.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel besitzt das Schöpfrad vier Schöpfzellen; selbstverständlich kann man aber auch mehr oder weniger solcher Schöpfzellen vorsehen, ebenso wie auch die bauliche Ausführung des Schöpfrades noch verschiedenartig abgeändert werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ao
    Schöpfrad mit radial beweglichen Zellenböden für Kartoffellegmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellenböden (3) je eine Schöpfzunge (5) tragen, welche die Kartoffeln einzeln aufnehmen und in Verbindung mit dem zweiarmigen Gewichtshebel (9,19) bis zum Ausstoßen in die Furche festhalten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT221446D Active DE221446C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE221446C true DE221446C (de)

Family

ID=482418

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT221446D Active DE221446C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE221446C (de)

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