DE2214345A1 - Vorrichtung zur schwenkbaren lagerung von kastenfoermigen bauteilen, insbesondere fuer sog. schwenkladen von gehaeuselosen moebeln - Google Patents
Vorrichtung zur schwenkbaren lagerung von kastenfoermigen bauteilen, insbesondere fuer sog. schwenkladen von gehaeuselosen moebelnInfo
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Description
- Vorrichtung zur schwenkbaren Lagerung von kastenförmigen Bauteilen, insbesondere für sog. Schwenkladen von gehäuselosen Möbeln Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur schwenibaren Lagerung von kastenförmigen Rauteilen an einer diese im Bereich einer Ecke vertikal durchdringenden Tragsäule, insbesondere für sog. Schwenkladen von gehäuselosen Möbeln.
- Eine derartige Lagervorrichtung ist bereits für die Schwenkladen eines çchreib- oder Schreibmaschinentisches bekannt (vgl. DT-PS 1 225 353). Diese bekannte Lagervorrichtung weist eine beim Schwenken des Bauteils selbsttätig einfallende und aushebbare Rastvorrichtung sowie einen Schließmechanismus zum Sperren der Schwenkbewegung in eier Geschlossenstellung des Bauteils auf. Die als Vierkantrohr ausgeführte Tragsäule weist dabei eie Lagerbuchse auf, an der das schwenkbare Bauteil bzw. die Schwenklade mit einer Halteplatte drehbar gehalten ist, wobei die Pastvorrichtung und der SchlieFmechanismus von der Halt@platte getragen werden und über einen gemeinsamen Schieber und eine gemeinsame Feder funktionsmäßig miteinander vereinigt sind.
- Diese bekannte Lagervorrichtung läßt sich in der Praxis nur für solche schwenkbaren Bauteile bzw. Schwenkladen Höhe und Größe bestimmte Abmessungen nicht übersteigen und außerdem mit diesen Abmessungen untereinander im wesentlichen gleich sind. Bei hohen und großen Schwenkladen besteht in tzesonderem Mappe die Gefahr des Verbiegens der Schwenklade, d. h.
- die Schwenklade läßt sich nicht mehr einwandfrei in genau horizontaler Lage rechtwinklig zur Tragsäule halten, da die vorgesehene eine Lagerbuchse nur im oberen Bereich der Lagerecke wirksam ist, was bei hohen und großen Laden vor allem en diese entsprechend ihrem Rauminhalt mit Inhalt gefüllt sind, notwendig zu einem Abkippen bzw. Verblegen führt. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die in Fede stehenden schwenkbaren Bauteile bzw. Schwenkladen aus verhältnismäßig dünnem Stahlblech bestehen. Man könnte zwar daran denken, die aus Kunststoff oder RotguP bestehende Lagerbuchse der bekannten Lagervorrichtung soweit zu verlängern, daß sie sieh etwa fiber die Höhe der Schwenklade erstreckt und diese somit im gesamten Eckbereich, nicht nur im oberen Teil desselben, lagert und unterstützt, Jedoch benötigt man dann für unterschiedliche Ladenhöhen unterschiedlich lange Lagerbuchsen, was jedoch fertigungstechnisch aufwendig und unerwünscht ist und hohe Werkzeugkosten für große und unterschiedliche Lagerbuchsen erfordert.
- überdies treten bei hoben und großen Schwenkladen, vor allem wenr sie voll belastet sind, beim Verschwe@ken erhebliche Kräfte in der Lagervorrichtung auf, wa: bedeutet, daß auch die Rastvorrichtung nur dann einwandfrei arbeitet und ein freies Herumdrehen der Schwenklade verhindert, wenn von der Rastvorrichtung hinreichend große Gegenkräfte ausgeübt werden können. Be der bekannten Lagervorrichtung besteht die Rastvorrichtung aus einer in eine Keilnut der Lagerbuchse einfallenden und aus dieser wieder aushebbaren Rastnase, die an der Schloßplatte des Schließmechanismus angebracht ist und unter der Wirkung der Schloßfeder steht. Da die Kraft der Schloßfeder durch Fingerdruckbetätigung des Druckschlosses verhältnismäßig leicht überwunden werden muß, um den Schließmechanismus zu öffnen, ist die von dieser Feder ausgeübte Kraft auf die mit der Schloßplatte verbundene Tastnase verhältnismäßig gering, so daß bei großen Schwenkkräften die Rastnase aus der Rastausnehmung sogleich wieder herausgedrückt wird und keine einwandfreie Arretierung mehr möglich ist. Außerde ist bei dieser Art der Rastvorrichtung eine hohe Fertigungsgenauigkeit erforderlich, um sicherzustellen, daß bei mehreren übereinander an der Tragsäule angebrachten Schwenkladen diese auch jeweils genau in 900-Stellung zueinander einrasten.
- Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zur sch.enkbaren Lagerung von kastenförmigen Baut eilen an einer diese in Bereich einer Ecke vertikal durchdringenden Tragsäule, insbesondere für sog. Schwenkladen von gehäuselosen Möbeln, zu schaffen die bei einfacher Fertigung und einfachem Aufbau für Bauteile bzw. Schwenkladen aller vorkommenden Höhen und Größen geeignet ist und in jedem Fall eine genaue Ausrichtung und einwandfreie Raststellungen der verschiedenen Schwenkladen auch bei hoher Belastung derselben ermöglicht.
- Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Frfindung aus von der oben erörterten, bekannten Lagervorrichtung mit einer beim Schwenken des Bauteils selbsttätig. einfallenden und aushebbaren Rastvorrichtung und mit einem Schließmechanismus zum Sperren der Schwenk bewegung in einer Geschlossenstellung des Bauteils; die Frfindung zeichnet sich demgegenüber dadurch aus, daß jedes Bauteil an der Tragsäule an zwei gesonderten, in ihrem Abstand voneinander etwa der Höhe des Bauteils angepaßten, oberen und unteren Lagerstellen gehalten ist, von denen jede eine in einer Ilalteplatte des Bauteils laufende eigene Lagerbuchse aufweist, und daß die Rastvorrichtung ein von dem Schließmechanismus unabhängiges Teil bildet, das im Bereich zwischen den beiden Lagerstellen angeordnet und an einer der Halteplatten befestigt ist.
- Die Erfindung schafft somit eine zweigeteilte Lagerung, bei der lediglich zwei relativ kleine Lagerbuchsen erforderlich sind, welche für alle vorkommenden Höhen bzw. Größen von Schwenkladen gleich sind, was die Fertigung vereinfacht und verbilligt. Dadurch, daß sowohl im oberen Bereich als auch im unteren Pentch der Lagerecke jeweils eine Lagerung erfolgt, ist bei jeder Schwenklade, unabhängig von deren Höhe und Größe, eine einwandfreie Lagerung im Eckbereich sichergestellt und ein Durchbiegen bzw. Verkanten der Schwenklade um die Lagerstelle vermieden.
- Die Ausbildung der Rastvorrichtung als ein vom Schließmechanismus unabhEngiges Teil und ihre Anordnung im Bereich zwischen den beiden Lagerstellen ermöglicht darüber hinaus eine solche Ausbildung und Aufbringung von Gegenkraft, daß auch bei den von großen bzw. schweren Schwenkladen im Bereich der Lagerstellen auftretenden großen Schwenkkräften ein einwandfreies Einrasten in de gewünschter. Raststellungen sichergestellt ist.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung im einzelnen sitzt die Lagerbuchse der oberen Lagerstelle mit Gleitsitz auf der Tragsäule auf und ist mit einer Madenschraube od. dgl. an dieser axial festgelegt, hrend die Lagerbuchse der unteren Lagerstelle mit radialem Spiel auf der Tragsäule aufsitzt und mittels Pfadenschrauben od. dgl. in zwei horizontalen Ebenen verstellbar an dieser festgelegt ist. Dabei besitzt Jede der Lagerbuchsen einen Halsteil und einen überstehenden, die Feststell- bzw.
- Verstellschrauben aufnehmenden Kopftei-l und die Halteplatten sind zwischen den Jeweils nach außen gerichteten Kopfteilen axial verspannt. - Auf diese Weise wird erreicht, daß die Schwenklade an der Tragsäule in genauem Abstand zu darüber oder darunter befindiichen anderen Schwenkladen an der Tragsäule festgelegt und in ihrer horizontalen Lage genau Justiert werden kann.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht die Rast vor richtung aus einer an zumindest einer der Halteplatten befestigten Zange, deren beide Schenkel durch eine Feder gegeneinander verspannt sipd und nach 9O0-Drehung Jeweils flächig an zwei gegenüberliegenden Seiten der vierkantförmigen Tragsäule mit Druck anliegen und so die Rast bilden. Durch entsprechende Bemessung der Spannfeder der Zange kann in Jedem Fall eine so große Gegenkraft erzen werden, d auch bei im Lagerbereich auftretenden großen Schwenkkräften ein einwandfreies Einrasten durch das flächige spannen der Tragsäule an beiden Seiten erfolgt.
- Vorteilhaft sind die Schenkel der Zange Jeweils mit einer etwa halbkreisförmigen Ausnehmung versehen in weiche zwei Ecken der Tragsäule jeweils beim Verdrehen um 45° hineingleiten. - Auf diese Weise werden zusätzlich zu den vier 9ö0-Raststellungen noch weitere vier 45°-Haltepunkte erzielt; außerdem wird vermieden, daß die Schenkel der Zange beim Verschwenken um das volle Diagonal der vierkantförmigen Tragsäule nach außen gespreizt werden und damit eine zu große Dehnung der Spannfeder erfolgt.
- Vorteilhaft ist die Zange an der sie tragenden Halteplatte mit einem Gelenkbolzen einstellbar, z. P. mittels Verstellung in einem Langloch der Halteplatte, befestigt. Auf diese Weise lassen sich etwaige Fertigungsungenauigkeiten der verschiedenen, an einer Tragsäule übereinander gelagerten Schwenkladen ausgleichen, so daß die 90°-Raststellungen der verschiedenen Schwenkladen genau übereinstimmen und bei z. B. vier übereinander angeordneter. Schwenkladen diese zu einem genau rechtwir.kligen Kreuz aufgeschwenkt werden können und in dieser Schwenkstellung Jeweils arretiert sind.
- Vorzugsweise ist die Zange unmittelbar unterhalb der oberen Halteplatte angeordnet und an dieser befestigt, so daß sie die horizontale Justierung der Schwenklade mittels der Lagerbuchse der unteren Lagerstelle nicht behindert. Vorteilhaft bestehen die Schenkel der Zange aus zwei gleichen, im Bereich des Verbindungsgclenks mit entgegengesetzt zu liegen kommenden Absätzen ineinanderfassenden Teilen, die ihrerseits zweckmäßig aus Sunststoff, z. E. auf Polyamidbasis, bestehen.
- In noch weIterer Ausgestaltung der Erfindung kann der Abstand der beiden Lagerstellen durch eine an den beiden Halteplatten befestigte Verkleidur.g überdeckt sein, die gleichzeitig eine Versteifung bildet. Die Halteplatten selbst können an in der Ecke der Schwenklade befestigten, z. B. eingeklebten, Versteifungsblechen befestigt sein, was vor allem dann vorteilhaft ist, wenn die Schwenklade selbst aus besonders dünnen Blechen besteht.
- Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben; in der Zeichnung zeigen: Fig. 1 einen Eckbereich eines kastenförmigen Bauteils bzw.
- einer Schwenklade mit erfindungsgemäßer Lagerung in perspektivischer Ansicht schrUg von unten; Fig. 2 den Eckbereich nach Fig. 1 in perspektivischer Ansicht schräg, von oben; Fig. 3 eine schematische Darstellung der beiden Lagerstelle teilweise geschnitten; Fig. 4 und 5 eine Ansicht der die Rastvorrichtung bildenden Zange von oen bzw. von unten in ungespreizter 90°-Raststellung und gespreizter 45° -Haltepunkt-Stellung; Fig. 6 eine perspektivische Ansicht wie Fig. ii bei Anwendung von Verkleidungs- bzw. Versteifungsblechen Ein in der Zeichnung als Ganzes mit 1 bezeichnetes, vorzugsweise aus Stahlblech bestehendes kastenförmiges Bauteil mit vier Seitenwänden u'd einem (nicht dargetellten) Boden, was insbesondere bei gehäuselosen Xibeln vorkommt und dort als Schwenklade bezeichnet wird, ist im Bereich einer von zwei Seitenwänden 2, 3 gebildeten Ecke an einer zweckmäßig als Vierkantrohr ausgebildeten Tragsäule 4 schwenkbar gelagert, so daß es um die Tragsäule 4 eine freie Drehbewegung ausführen kann. An einer Tragsäule 4 sind zumeist mehrere solcher kastenförmigen Bauteile bzw. Schwenk laden 1 übereinander angeordnet und bilden den Korpus eines gehäuselosen Möbels, z. B. von Schreib- bzw. Schreibmaschinentischen, Kommoden, Verkäufsständern od. dgl., wobei in den beiden letztgenannten Fällen zwei Tragsäule mit jeweils zwei paarweise in einer horizontalen Ebene liegenden Schwenkladen vorgesehen sein können.
- In dem von der Tragsäule 4 durchdrungenen Eckberelch der Schwenklade 1 sind zwei Halteplatten, nämlich eine obere Halteplatte 5 und eine untere Halteplatte 6, vorgesehen, durch. die die Tragsäule 4 sichfvertikal hindurcherstreckt. Die Halteplatten 5, 6 sid innenseitig an den Wänden 2 und 3 der Schwenklade 1 in deren Eckbereich in geeigneter Weise befestigt. Der Abstand der Halteplatten 5, 6 voneinander ist dabei an die Höhe der Seitenwände 2, 3, d. h. die Höhe der Schwenklade, derart angepaßt, daß die obere Halteplatte 5 möglichst nahe dem oberen Rand und die untere Halteplatte 6 möglichst nahe dem unteren Rand der Seitenwände 2, 3 der Schwenklade 1 zu legen kommt.
- Jede der Halteplatten 5, 6 bildet eine Lagerstelle für die Schwenklade aus. Hierzu sind zwei, z. B. aus Kunststoff oder PxotguE, bestehende Lagerbuchsen 7, 8 auf die Tragsäule 4 aufgesetzt und an dieser gehalten, welche Gleitflächen für die Halteplatten 5, 6 ausbilden. Jede der Lagerbuchsen 7, 8 besteht aus einem Kopfteil 7' bzw. 8' und einem demgegenüber im AuPendurchmesser kleineren Halsteil 7" bzw. 8". Die beiden Lagerbuchsen 7, 8 sind so auf die Tragsäule 4 aufgesetzt, daß sie mit ihren Halsteilen 7" bzw. 8" einander zugekehrt sind (Fig. 3). Die LUnge der Halsteil 7" bzw. 8" der Lagerbuchsen 7, 8 entspricht etwa der Dicke der Halteplatten 5, 6, so daß die mit entsprechenden Bohrungen versehenen Halteplatten 5, 6 an den Lagerbuchsen 7, 8 Jeweils eine radiale und axiale Gleitfläche erhalten, mit denen sie beim Verschwenken auf den Lagerbuchsen 7, 8 laufen. Die obere Lagerbuchse 7 sitzt ohne jegliches Radialspiel mit Gleitsitz auf der Tragsäule 4 und ist an dieser mittels einer oder mehrerer Madenschrauben 9 od. dgl. axial gehalten. Die untere Lagerbuchse 8 umgreift die Tragsäule 4 dagegen mit radialem Spiel, wie bei 10 angedeutet und wird über vier, im Winkel von 900 zueinander angeordnete Madenschrauben 11 od. dgl. an den vier Plächen der Tragsäule 4 axial gehalten; zugleich ist sie mittels der Madenschrauben 11 od. dgl. in Verbindung mit dem radialen Spiel 10 in zwei Horizontalebenen verstellbar. Da die beiden Halteplatten 5 und 6 zwischen den beiden Lagerbuchsen 7 und 8 verspannt sind, läßt sich durch Verstellen der unteren Lagerbuchse 8 eine genaue Ausrichtung der Schwenklade 1 erreichen. Da sich die von der Lagerbuchse 8 und der Halteplatte 6 gebildete untere Lagerstelle nahe dem unteren Band der Schwenklade 1 befindet, genügen bereits geringfügige VersteAlungen, um die Schwenklade auszurichten und einem etwaigen Durchhang nach unten hin entgegenzuwirken.
- Im Bereich zwischen den beiden, mit ihrem Abstand Jeweils der Höhe der Schwenklade 1 angepaßten LagersteGlen 5, 7 und 6, 8 ist eine Rastvorrichtung vorgesehen, die an eier der Halteplatten 5, 6 be-festigt ist. Diese Pastvorrichtung, die vorzugsweise an der oberen Halteplatte 5 befestigt ist, besteht aus einer im Ganzen mit 12 bezeichneten Zange, deren beide Schenkel 12' und 12" an ihren freien Enden mittels einer Feder 13 gegeneinander verspannt sind. Die Schenkel 12', 12" der Zange 12 liegen damit nach jeder 90 0-Drehung der Schwenklade 1 um die Tragsäule 4 flächig an zwei gegenüberliegenden Seiten der vierkantförmigen Tragsäule 11 mit Druck an und geben damit Jeweils eine 900-Rast. Da die Feder 13 lediglich die Funktion hat, die Schenkel 12', 12" der Zange 12 gegeneinander zu spannen, kann sie in Anpassung an die im Einzelfall gegebenen Verhältnisse Jeweils so dimensioniert werden, daß sie auch bei groPen Schenkel kräften stets ein festes Andrücken der Schenkel gegen die Tragsäule bewirkt und so die gewünschte 90o-Rastung in Jedem Fall sichergestellt ist.
- Die Schenkel 12', 12" der Zange 12 bestehen vorteilhaft aus Kunststoff, z. B. auf Polyamidbasis,, und sind als zwei gleiche Teile ausgebiAdet, die im Fereich des mit 12"'bezeichneten Gelenk bolzens mit entgegengesetzt zu liegen kommenden Abstutzen ineinanderfassen. Der Gelenkbolzen 12'nist an der Halteplatte 5 einstellbar befestigt, z. P. in einem Langloch der Halteplatte 5, so daß durch Einstellung der Zange 12 in ihrer Lage eine genaue Abstimmung der Rast stellungen von mehreren übereinander an der Tragsäule 4 angeordneten Schwenkladen in dem Sinne erreicht werden kann daß die Schwenkladen in eingeschwenkter Geschlossenstellung genau zueinander fluchten bzw. in ausgeschwenkter Stellung jeweils genau in 90°-Ste]lunen zueinander einrasten.
- Wird die Schwenklade 1 von Hand unter Uberwindung des Rastdrucks der Zange 12 aus der jeweiligen Raststellung herausgeschwenkt, so spreizen sich die Schenkel 12', 12"der Zange 12, wobei die Feder 13 gedehnt wird. Um die Spreizung der Schenkel 12', 12" und damit die Dehnung der Feder 13 in der -Stellung, in der sich die Tragsäule 4 diagonal durch die Zange dreht, nicht auf das durch die Diagonale der Tragsäule bedingte a ansteigen zu lassen, sind in den Schenkeln 12', 12" der Zange 12 Ausnehmungen 14 vorgesehen, in welche die diagonal gegenüberliegenden Ecken der Tragsäule Jeweils nach Drehung um 45° hineingleiten (Fig. 4 und 5). Dadurch kann nicht nur die Spreizung der Schenkel 12',12" und die Ausdehnung der Spannfeder 13 geringer gehalten werden, sondern es ergibt sich beim Hineingleiten der Ecken der Tragsäule 4 in die Ausnehmungen 14 der Zangenschenkel auch Jeweils ein leichter Haltepunkt bei der Schwenkbewegung der Schwenklade um jeweils 45°.
- Um die Schwenklade 1 gegen jegliches Verschwenken arretieren zu können, ist weiterhin noch ein über ein Schloß, 7. B. ein Zylinder-Druckschloß, betätigbarer Schließmechanismus vorgesehen. DJeser Schließmechanismus, der bekannt ist und nicht Gegenstand der Erfindung bildet, besteht @auptsächlich aus einer Schließplatte 15, die auf der oberen Halteplatte 5 In Führungen 16 unter Einwirkung einer Schloßfeder 17 verschiebbar geführt ist und eine Öffnung 18 mit einem erweiterten Teil zur Freigabe und einem verengten Teil zum.Einspannen der Tragsäule 4 aufweist (Fig. 2). Dieser Schließmechanismus, insbesondere dessen Schloßfeder 17, arbeitet im vorliegenden Fall funktionsmäßig völlig unabhängig von der Pastvorrichtung.
- Die Halteplatten 5, 6 können mit Flanschen 5', 6' versehen sein, die, wie in der Zeichnung dargestellt, mit Löchern versehen sind.
- Auf diese Weise ist es möglich, den Abstand der beiden Lagerstellen 5, 7 und 6, 8 durch eine an den Flanschen 5', 6' der beiden halteplatten 5, 6 befestigte Verkleidung zu überdecken, wie sie in vi. 6 el 20 dargestellt ist. Diese Verkleidung 20, die zweckmäßig aus einem Plechteil besteht, dient nicht nur der Abdeckung der beiden Lagerstellen 5, 7 und E, 8 gegenüber dem Innenraum der Schwenklade 1, sonder bewirkt zugleich eine Versteifung der zweigeteilten Lagervorrichtung insgesamt. Bei besonders dünnen Seitenwänden der Schwenklade 1 kann es überdies vorteilhaft sein, die Halteplatten 5 und 6 nicht unmittelbar an den Seitenwänden 2, 3 zu befestigen, sondern an besonderen, in den Eckbereich eingeklebten Versteiflingsblechen, wie diese in Fig. 2 und 6 bei 21 und 22 zu sehen sind.
- Erwähnt sei noch, daß bei mehreren übereinander auf einer Tragsäule 4 angeordneten Schwenkladen 1 zwischen der unteren Lagerbuchse 8 der einen Schwenklade und der oberen Lagerbuchse 7 der darunter befindlichen Schwenklade eine Distanzhülse bzw. ein Distanzring auf der Tragsäule vorgesehen sein kann. Eine solche Distanzhülse ist in Fig. 3 mit 23 bezeichnet und dient zur genauen Festlegung des Abstandes zwischen den Schwenkladen.
- Die Distanzhülse 23 kann, wie dargestellt, ein gesondertes Teil sein, kann aber auch einstückig mit dem Kopfteil 8' der unteren Lagerbuchse 8 ausgeführt sein.
Claims (12)
1. Vorrichtung zur schwenkbaren Lagerung von kastenförmigen Bauteilen
an einer diese im Bereich einer Ecke vertikal durchdringenden Tragsäule, insbesondere
für sog. Schwenkladen von gehäuselosen Möbeln, mit einer beim Schwenken des Bauteils
selbsttätig einfallenden und aushebbaren Pastvorrichtung und mit einem Schließmechanismus
zum Sperren der Schwenkbewegung in einer Ceschlessenstellung des Bauteils, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes Bauteil (1) an der Tragsäule (4) an zwei gesonderten,
In ihrem Abstand voneinander etwa der Höhe des Eautc'ils (1) angepaßten, oberen
und unteren Lagerstellen (5, 7; 6, 8) gehalten ist, von denen jede eine in einer
Halteplatte (5; 6) des Bauteils bzw. der Schwenklade (1) laufende eigene Lagerbuchse
(7; 8) aufweist, und daß die Rastvorrichtung (12, 13) ein von dem Schließmechanismus
(15, 17) unabhängiges Teil bildet, das im Bereich zwischen den beiden Lagerstellen
(5, 7; 6, 8) angeordnet und an einer der Halteplatten (5; 6 befestigt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerbuchse
(7) der oberen Lagerstelle mit Gleitsitz auf der Tragsäule (4) aufsitzt und mIt
einer t4adenschraube (9) cd. dgl.
axial an dieser festgelegt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Lagerbuchse (8) der unteren Lagerstelle mit radialem
spiel
auf der Tragsäule (4) aufsitzt und mittels laden schrauber (11) od. dgl. in zwei
horizontalen Ebenen verstellbar festgelegt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß jede der Lagerbuchsen (7; 8) einen Halsteil (7"* 8") und einen überstehenden,
die Feststell- bzw. Verstellschrauben (9; 11) aufnehmenden Kopfteil (7'; 8') besitzt
und daß die Halteplatten (5; 6) zw-ischen den jeweils nach außen gerichteten Kopfteilen
der Lagerbuchsen axial verspannt sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche
2 bis 4, d'durch gekennzeichnet, daß die Bastvorrichtung (12> 13) aus einer an
zumindest einer der Halteplatten (5; 6) befestigten Zange (12) besteht, deren beide
Schenkel (12', 12") durch eine Feder (13) gegeneinander verspannt sind und nach
jeder 900-Drehung der Tragsäule (4) jeweils flächig an zwei gegenüberliegenden Seiten
der Tragsäule mit Druck anliegen und so die Rast bilden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel
(12', 12") der Zange (12) jeweils mit einer etwa halbkreisförmigen Ausnehmung (14)
versehen sind, in welchem zwei diagonale Zecken der Tragsäule jeweils beim Verdrehen
derselben um 450 hineingleiten.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schenkel (12', 12") der Zange (12) aus zwei gleichen,
im Bereich
des Verbindungsgelenks (12"')mit entgegengesetzt zu liegen k@mmenden Absätzen ineinanderfassenden
Teilen bestehen.
8. Vorri<htung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
ca die Zange (12) an der sie tragenden Halteplatte mit elnem Gelenkbolzen (12''')
einstellbar, z. B. mittels Verstellung in einem Langloch der Halteplatte, befestigt
ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zange (12) unmittelbar unterhalb der oberen Halteplatte (5) angeordnet und
an dieser befestigt ist.
10. Vorrichtur£ nach einem der Anspniche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zange (12) aus Kunststoff, z. B. auf Polyamidbasis, besteht.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abstand der beiden Lagerstellen (5, 7; 6, 8) durch eine
an den beiden Halteplatten (5; 6) befestigte Verkleidung (20) überdeckt ist, die
gleichzeitig eie Versteifung bildet.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der AnsprUche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halteplatten (5; 6) an in der Ecke der Schwenklade (1) befestigten,
z. B. eingeklebten, Versteifungsblechen (21, 22) befestigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722214345 DE2214345A1 (de) | 1972-03-24 | 1972-03-24 | Vorrichtung zur schwenkbaren lagerung von kastenfoermigen bauteilen, insbesondere fuer sog. schwenkladen von gehaeuselosen moebeln |
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| DE19722214345 DE2214345A1 (de) | 1972-03-24 | 1972-03-24 | Vorrichtung zur schwenkbaren lagerung von kastenfoermigen bauteilen, insbesondere fuer sog. schwenkladen von gehaeuselosen moebeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2214345A1 true DE2214345A1 (de) | 1973-09-27 |
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ID=5840021
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| DE19722214345 Pending DE2214345A1 (de) | 1972-03-24 | 1972-03-24 | Vorrichtung zur schwenkbaren lagerung von kastenfoermigen bauteilen, insbesondere fuer sog. schwenkladen von gehaeuselosen moebeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2214345A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN104367047A (zh) * | 2014-10-31 | 2015-02-25 | 浙江上扬商业设备有限公司 | 螺旋展示架 |
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1972
- 1972-03-24 DE DE19722214345 patent/DE2214345A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN104367047A (zh) * | 2014-10-31 | 2015-02-25 | 浙江上扬商业设备有限公司 | 螺旋展示架 |
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