DE2214273A1 - Hohler Ventilschieber und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Hohler Ventilschieber und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
Hamburg, den 23. März 1972 118772 ο 914
..Priorität: 29. März 1971, UdA, Pat.-Anm.Nr. 128.821'
Anmelder: -L
Caterpillar Tractor Ooo
Peoria, 111., USA . -
Hohler Ventilschieber und Verfahren zu seiner Herstellung "
Die Erfindung bezieht sich auf einen hohlen Ventilschieber,
der erfindungsgemäß aus einer Mehrzahl von starr miteinander
verbundenen Schieberabschnitten zusammengesetzt ist, sowie auf ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Ventilschiebers,
dessen einzelne Abschnitte erfindungsgemäß durch .Reibungsschweißen aneinander befestigt werden» Die
liirfindung betrifft ferner ein Steuerventil, mit einem erfindungügemäßen
Sch±ebero
Steuerventile mit spulenartigen Ventilschiebern werden in
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hydraulischen Schaltkreisen verwendet, wobei die Schieber gleitfähig in einer Bohrung des Ventilkörpers angeordnet
sind, um den Strömungsmittelfluß durch das Ventil genau zu steuerno Eine der häufigsten verwendeten Arten von in
solchen Ventilen verwendeten Schiebern zeigt eine Anordnung von Absätzen und Rillen, die über die länge des
spulenartigen Schiebers ausgebildet sind, um genau in Flucht mit ringförmigen Ausnehmungen oder Durchgängen
der Ventilbohrung gebracht zu werden. Derartige Schieber sind verhältnismäßig schwierig und teuer herzustellen,
da sehr enge Toleranzen für die Rillen und die anderen, über die Länge des Schiebers ausgebildeten Formen vorgeschrieben
sind»
Wegen der grundsätzlichen Eigenschaften der verschiedenen spanabhebenden Bearbeitungsverfahren ist es einfacher,
durch Bohren oder auf andere Weise in radialer Richtung
laufende Bohrungen oder Durchgänge in diesen Schiebern auszubilden,. Derartige Querbohrungen oder Kanäle können
jedoch nicht in allen Fällen die erforderlichen Axialverbindungen in Richtung des Schiebers ermöglichen<· Dementsprechend
sind Schieber, die nur radial verlaufende Kanäle haben, auch nur begrenzt verwendbar, falls nicht
Innenkammern im Schieber ausgebildet sind, um die erforderlichen Axialverbindungen herzustellen« Schieber mit
hohlem Schaft sind an sich ebenfalls bekannt, werden .edoch wegen der Schwierigkeiten bei der Herstellung der Innenkammern
nur sehr begrenzt verwendete
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Die Erfindung bezweckt deshalb die Schaffung eines hohl
ausgebildeten Schiebers sowie 4in Verfahren zu dessen Herstellung,
das verhältnismäßig einfach und billig ist» während es ausreichend Ausgestaltungsmöglichkeiten läßt,
um den Schieber für die verschiedenen 'Verwendungszwecke anzupassen«,
Zur Erreichung dieses Zweckes sieht die Erfindung die Bildung eines hohlen Schiebers vor, dex aus einer Mehrzahl von
Schieberabschnitten besteht, einschließlich wenigstens eines
Kammera:b schnittes mit einer Innenkammer und wenigstens eines
Stopfenabschnittes, um diese Innenkammern in axialer Eiehtung
abzuschließen, wobei bestimmte Schieberabschnitte aneinander mittels Reibungsschweißung befestigt sindo Auf
diese Weise ist"eine große Vielzahl von Schieberausbil—
düngen mögliche Auch kann der Schieber, nachdem einmal
die verschiedenen Abschnitte des Schiebers aneinander befestigt sind, leicht spanabhebend oder in anderer Weise
bearbeitet werden, um für einen gleichmäßigen Außendureh-. messer in Anpassung an die Schieberbohrung zu sorgen, wobei
radiale Durchgänge in Verbindung mit den Innenkammern axial entlang dem Schieber verteilt in sehr engen.Toleranzen
hergestellt werden können»
der Erfindung wird auch ein Stetierventil und —schieber
geschaffen, bei welchem die Wirkung der Flüssigkeitskräfte., welcne den Schieber während der .Benutzung des Ventils in
den verschiedenen Hydraulikschaltkreisen axial zu versenieben suchen, insbesondere wenn unter hohem Druck
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stehende Strömungsmittel "benutzt werden oder zu steuern
sind, ausgeschaltet oder auf das kleinstmögliche Maß beschränkt sind ο Falls stärkere Ströinungskräfte auf den
Schieber einwirken, wie es gewöhnlich in Hochdruckkreisen der' Pail ist, sind kerhebliche Kräfte erforderlich, um den
Schieber in der Bohrung in die richtige Stellung zu bringen. Es ist deshalb bislang üblich gewesen, verschiedene Arten
von Proportionalgestängen zu verwenden, die in Verbindung mit dem Schieber sind, um die für die Bedienung zur Einstellung des Ventils erforderliche Kraft zu verringerno
Eine andere Lösung dieses Problems besteht in der Verwendung von Vorsteuersystemen zur Verstellung eines Hauptsteuerventilschiebers.
Falls jedoch der Steuerventilschieber nur durch den Strömungsmitteldruck des VorSteuersystems
gestellt werden kann, verliert der Fahrer einen mit einem solchen System ausgestatteten Einrichtung leicht
das "Gefühl" für die Bedienung des Werkzeugs oder des Hydraulikgerätes, das mittels des Ventils betätigt wirdo
Die beiden bekannten Lösungen dieses Problems sind auch deshalb unerwünscht, da damit der Bau des Ventils kompliziert
und auch die Herstellungs- und Wartungskosten für das Ventil erhöht werden0
Zur Überwindung dieser Schwierigkeit sieht die Erfindung ein Ventil einschließlich eines Schiebers vor, bei welchem
die Wirkung der Strömungskräfte überwunden oder beseitigt sind ο Sin solches Ventil ist besonders zur Steuerung eines
doppelt wirkenden Hydraulikmotors geeignet, bei welchem das Ventil nach v/ahl unter Druck stehende Strömungsmittel einem
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der Enden des Motors, zumißt, während das andere Ünde desMotors durch das Ventil mit einem Abfluß verbunden wird.
Ein in einem solchen Ventil verwendeter Schieber ist mit zwei axial in Reihe liegenden Innenkammern- und radialen
Verbindungskanälen ausgebildete Damit können wahlweise '
Zufluß und Abfluß mit den beiden Enden des Hydraulikmotors
verbunden werden«. Ein erfindungsgemäßer Ventilschie~
ber entsprechend der weiteren Beschreibung ermöglicht bei
dieser Verwendung in einem solchen Ventil besondere Vorteile. Das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren ist vor
allem wegen seiner verhältnismäßigen Einfachheit und der
geringen Kosten für derartige Ventile geeigneto Es können· jedoch auch andere Hohl-Schieber, die aufgrund anderer Verfahren hergestellt sind, in solch einem Ventil verwendet
werden» .-".""
Weitere Vorzüge und Merkmale der Erfindung ergeben sich
aus den Ansprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung
und den Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise erläutert und dargestellt sind,
Es zeigen; ."":-■;■"
Figo 1 eine vereinfachte Seitenansicht einer Reibungs—
schweißmaschine zur erfindungsgemäßen Herstellung eines Ventilschiebers,
Fig. 2 eine, schematische Darstellung eines hydraulischen
Schaltkreises einschließlich eines im Schnitt' dargestellten Ventils mit einem erfindungsgemäß
hergestellten Schiebers und
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Jig«, 3 j4 und 5 Schnittdarstellungen von drei verschiedenen
Ausführungsformen erfindungsgemäßer Ventil-Schieber»
Die in Mg0 3-5 veranschaulichten drei mit hohlem Schaft
ausgeführten Ventilschieber nach der Erfindung sind als Beispiel zu werten«, Im bereich der Erfindung sind zahlreiche
andere Schieberformen möglich» Die drei Beispiele veranschaulichen verschiedene Bestandteile oder Abschnitte,
aus denen ein erfindungsgemäßer Schieber hergestellt werden kann ο
Der Ventilschieber nach I1Xg0 3 weist zwei Kammerabschnit.te
11 und 12 mit axial aufeinander ausgerichteten inneren Kammern 13 bzw» 14 auf0 Die Kammerabschnitte 11 und 12
können zusammen mit den Innenkammern als Gußteile hergestellt werden» Die Abschnitte 11 und 12 können auch aus
Rundmaterial hergestellt sein, wobei die Kammern zum Beispiel
durch Bohren hergestellt sind» Die Innenkammern 13 und 14 sind beide an ihren äußeren axialen Enden geschlossen,
während sie an den benachbarten Enden 16 und 17 der beiden Abschnitte 11 und 12 offen sindo Um jede Kammer
und 14 axial zu verschließen, sind Stopfenabschnitte 18 und 19 in ihren offenen Enden, zum Beispiel mit Preß-Passung
angeordnet» Die benachbarten Enden 16 und 17 werden dann durch Relativdrehung der Kammerabschnitte 11 und 12
bei acialer Belastung in einer Reibungsschweißmaschine der in I1Ig0 1 dargestellten Art aneinander befestigte
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Die "beiden Stopfena"bschnitte 18 und 19 können zum Beispiel
durch einen einzigen Stopfenabschnitt ersetzt werden, der
in punktierter Linie "bei 21 angedeutet isto Der einzige Abschnitt 21 hat einen Außendurchmesser, der angenähert
gleich dem der Kammerabschnitte 11 und 12 ist, so daß
er an jedem dieser Abschnitte durch Seibungsschweißung
befestigbar ist* Es ist jedoch zu beachten, daß die "Verwendung
des einzelnen Stopfenabschnittes 21 zwei Schweiß— vorgänge zur Verbindung mit jedem der Kammerabschnitte 11
und 12 erforderlich machen wurde»
Die beiden Kammerabschnitte 11 und 12 können an ihren benachbarten
Enden 16 und 17 in einer üblichen Reibungsschweißmaschine
der in Figo 1 dargestellten Art aneinander befestigt werden ο Die Maschine nach I1Xg0 1 weist einen Rahmen 51 mit Einspannvorrichtungen 32 und 33 auf, in denen
die beiden Abschnitte 11 und 12 angeordnet sind* Die Einspannvorrichtung
33 ist drehfest auf einem Reitstock 34 befestigt, der auf dem Maschinenrahmen mit Hilfe eines
Belastungszylinders 36 axial verschieblich isto Der Belastungszylinder
36 ist so betätigbar, daß er die benachbarten Enden 16 und 17 der axial ausgerichteten Abschnitte
11 und 12 in Berührung bringto Die Einspannvorrichtung 32
ist zur Drehung auf einer Spindel 37 angeordnet, die in dem Rahmen mittels einer Lageranordnung 38 gehalten wird«
Ein Elektromotor 39 dreht die Spindel 32 mit Hilfe einer hydrostatischen Transmission, die eine Hydraulikpumpe 4-1,
einen Hydraulikmotor 42 und einen Verteiler 43 zwischen Pumpe und Motor auf v/eist« Eine oder mehrere -Irägheitsge—
wichte 44 sind zur Drehung mit der Spindel gemä.ß dem üb-
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lichen 'l'rägheitsreibschweißverfahren angeordnet„
Die Abschnitte 11 und 12 werden durch die Spindel 37 in
Relativdrehung gebracht und dabei durch den Belastungszylinder 36 in Äxialberührung gedruckt, so daß zwischen
ihren benachbarten üinden 16 und 17 eine Bindung gebildet wird ο Die verschiedenen Betriebsparameter des Schweißvorganges
werden gemäß an sich bekannter, üblicher Kriterien gewähltο
Der übrige Teil des Verfahrens zur Herstellung eines Schiebers mit hohlem Schaft gemäß der Erfindung ist mit
Bezug auch auf Figo 2 beschrieben. Der Hydraulikkreis der
.Figo 2 enthält einen Ventilkörper 101 mit einer zylindrischen Bohrung 102o Ein Ventilschieber 103, der aus
gleichen Bestandteilen, wie in Figo 3 gezeigt, hergestellt
ist, ist gleitfähig in der Bmhrung 102 angeordneto
Nachdem die üchieberabschnitte 11 und 12 in der oben beschriebenen
Weise miteinander verbunden worden sind, wird die Außenfläche 54 des zuammengesetzten Schiebers spanabhebend
oder auf andere Weise bearbeitet, um einen gleichmäßigen Durchmesser passend zu der Bohrung 102 zu erzielen.
Sodann werden radiale Durchgänge am Schieber zur Verbindung mit den inneren Kammern 13 und 14 und in richtiger
Ausrichtung auf die verschiedenen Abschnitte der Bohrung 102 hergestellte Die besondere Anordnung der
radialen Kanäle innerhalb des Schiebers 103 und die Ausbildung der Bohrung 102 in der V/eise, daß das Ventil 101
innerhalb des Kreises eier .Fig. 2 richtig arbeitet, wird
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vielter unten im einzelnen erläuterte
Die in Pig. 4 und 5 dargestellten zwei weiteren "Ventil—
schieber werden aus anderen Bestandteilen als der Schieber nach Mg» 3 hergestellt. Obwohl jedes der drei Ven- "
tile zwei gleich angeordnete Innenkammern aufweist," können die Anzahl und die besondere Lage der Innenkammern
und der Radialkanäle innerhalb eines solchen Schiebers im Bereich der Erfindung in weiten örenzen gewählt werden<
>
Der Ventilschieber nach Fig. 4 weist zwei Kammerabschnitte 51 und 52 auf, die vorzugsweise aus üblichem Rohrmaterial
hergestellt sind, wobei die beiden Innenkammern 53 und 55
an beiden axialen Enden offen sindβ" Wie im Fall des Schiebers
nach Iige 3 klnnen die benachbarten Enden der Kammern
53 und 55 durch darin angeordnete Stopfenabschnitte 58 und
59 verschlossen werden, wobei die benachbarten Enden 56 und 57 der Schieberabschnitte 51 und 52 durch Reibungsschweißung
aneinander befestigt werdeno Die Stopfenabschnitte 58 und 59 können auch durch einen einzigen Stopfenabschnitt
ersetzt werden, der in punktierter Linie bei 61 dargestellt isto Die äußeren Enden der Kammern 53 und 55
werden dann durch Endabschnitte 62 und 63 geschlossen, die durch Reibungsschweißung an den Schieberabschnitten 51
b>w. 52 befestigt werden«, '.-
Wie in Figo 5 gezeigt, kann ein einziger Kammerabschnitt
71 durch ü-ießen oder Bohren zum- Beispiel in der Weise ausgebildet
werden, daß er mit einem Paar innerer Kammer 73 und 74 ausgestattet, ist, die. nur an den äußeren Enden 76
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und 77 des Kammerabschnittes 71 offen sindo Die äußeren
ünden der beiden Kammern 73 und 74 werden dann durch Endabschnitte 78 und 79 geschlossen, die durch ßeibungsschweißung
an den Enden 76 und 77 des dchieberabschnittes
71 befestigt werdeno
Obwohl der Schieber 103 in Figo 2 so gezeichnet ist, daß
er dem in iig. 3 entspricht, kann offensichtlich auch ein
Schieber verwendet werden, der entweder dem nach Fig. 4
oder Figo 5 gleicht. Das Ventil 100, das den Ventilkörper
101 und den dchieber 103 enthält, wird benutzt, um den Arbeitsablauf eines doppelt wirkenden Hydraulikmotors 106
in der Weise zu steuern, daß wahlweise der Motor mit einem Pumpe oder Quelle für unter Druck stehendes Strömungsmittel
107 und einem Strömungsmittelabzug 108 verbunden wird» Eine Auslaßleitung 109 für die Pumpe 107 ist mit der
Ventilschieberbohrung 102 durch einen Kanal 111 und eine
ringförmige Ausnehmung 112 verbunden, die auf der Mitte der Längserstreckung der Bohrung 102 liegto Ein Paar Ringausnehmungen
113 und 114 sind in der Bohrung auf gegenüberliegenden Seiten entfernt von der idit ,elausnehmung
angeordnet und in gemeinsamer Verbindung mit einem Kanal 116 im Ventilkörper 101o Eine Zweigleitung 117 ist in
Verbindung mit dem Kanal 116, dem Abfluß 108 und der Einlaßseite der Pumpe 107, so daß das" Strömungsmittel aus
dem Kanal 116 zum Abfluß abgeleitet werden kann, während vom Abfluß oder Behälter 108 auch-Strömungsmittel zum Einlaß
der Pumpe angesaugt werden kann.»
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Das Kopfende 118 des Motors 106 ist mit der Ventil schie-*
berbohrung 102 durch eine Leitung 12ϊ9, einen im Ventilkörper
101 ausgebildeten Kanal 121 und eine Ringausnehmung 122 verbunden,- die zwischen der mittleren Ausnehmung
und der entfernt liegenden Ausnehmung 113 "ausgebildet isto
Das Stangenende 123 des Motors steht in gleicher Weise'in Verbindung mit der Ventilschieberbohrung 102 durch eine
Leitung 124, einen Kanal 126 im Ventilkörper 101 und eine Ringrinne 127» die in der Bohrung 102 zwischen der
mittleren Ausnehmung 112 und der anderen äußeren Ausnehmung 114 ausgebildet ist»
Um eine genau gesteuerte Arbeitsweise des Motors 106 in_
jeäer Richtung zu ermöglichen, ist der Schieber 103 mit
einer Mehrzahl von in axialer Richtung auseinanderliegen-- den
radialen Kanälen 151 und einem breiteren Kanal 132 ausgebildet, die das linke Ende der Innenkammer 13 mit
der Ventilbohrung 102 verbinden,, Das rechte Ende der Innenkammer
13 ist ebenfalls mit der Ventilschieberbohrung
durch gleiche axial auseinanderliegende "Kanäle 133 und
einen breiteren Kanal 134 verbundene Beide Enden der anderen Inhenkammer 14 sind ebenfalls in Verbindung mit der
Ventilschieberbohrung 102 durch zwei Gruppen von axial
auseiiiaiiderliegenden Kanälen 136, 137 und breiteren Ka- '
nälen 138 und 139o■
Während des Einsatzes liefert die Pumpe 107 unter Druck
stehendes Jtrömuxigsmittel in die Leitung 109, den Kanal
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und den Ringeinschnitt 112o Wenn der Schieber 103 in der
in Mg. 2 gezeigten neutralen Stellung ist, geht das
Strömungsmittel aus der Ringrinne 112 in die Innenkammern 13 bzw. 14 durch wenigstens einen Teil der radialen Kanäle
oder Dasieröffnungen 133 unter 136« Dieses Strömungs-'
mittel kann aus den Kanälen 13 und 14 zum Abfluß durch die radialen Kanäle 131» 137» entfernt liegenden Ausnehmungen
113 und 114 und den Kanal 116 zurücklaufen*
Wenn der Schieber in dieser Stellung ist, geht nur ein Teil des Strömungsmittels von der Pumpe 107 in die Kammern 13
und 14o Der Rest des Strömungsinittels geht zum Abfluß
mittels eines üblichen druckkompensierten Steuerungsventils
141, das auch in Verbindung mit der Pumpenauslaß-· leitung 109 isto Das Strömungsateuerventil 141 ist auch
gesondert in Verbindung mit den Zwischenausnehmungen 122 und 127 durch eine sich verzweigende Leitung 142 und gesonderte Rückschlagventile 143 und 144» die als ein
Wechselventil wirken, um für den notwendigen Druckausgleich für das Strömungssteuerventil I4I zu sorgen«,
Wenn der Schieber 103 innerhalb der Bohrung 102 in einer der axialen Richtungen verstellt wird, bleibt die Innenkammer
13 in Verbindung mit dem Kofpende des Motors mittels der Zwischenausnehmung 122 und der zwei quergebohrten Kanäle
132 und 134o Die Innenkammer 14 bleibt in gleicher Weise in Verbindung mit dem otangenende des Motors durch
die andere Zwischenausnehmung 127 und die beiden Kanäle 138 und 139»
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Um eine Rückziehung des Motors 106 zu veranlassen, wird
der Schieber 103 in der Bohrung naoh links verstellt, so
daß die Kammer 13 in allmählich sich verstärkende Verbindung mit der Ausnehmung 113 mittels der Öffnungen 131
und in verminderte Verbindung mit der mittleren Ausnehmung 112 über die Mündungen 133 gelangte Die andere Kammer 14
kommt umgekehrt in allmählich sich verstärkende Verbindung mit der mittleren Ausnehmung 112, während sie allmählich
von der anderen entfernten Ausnehmung 114 abgeschlossen'
wirdο Dementsprechend wird ein allmählich ansteigender
Fluß zum Stangenende des Motors ermöglicht, während Strömungsmittel vom Kopfende des Motors zum Abfluß über
die Innenkammer 13, die Dosieröffnungen 131, die.Ausnehmung
113 und die Abflußleitung 116 geht« Eine genaue
Steuerung der Arbeitsweise des Motors 106 wird ermöglicht,
bis der Kanal 132 in im wesentlichen volle Verbindung mit der Ausnehmung 113 und der Kanal 138 in volle Verbindung
mit der Mittelausnehmung 112 kommt· Wenn der Schieber in
dieser Stellung ist, wird der Motor 106 schnell zurückgezogen
bei verhältnismäßig hoher Arbeitsgeschwindigkeit©
Wenn der Schieber 103 mit Bezug auf die Zeichnung aus
seiner neutralen Stellung nach rechts verschoben wird,
bewirken die Innenkammern 13 und 14 zunächst ein allmähliches
Ausfahren des Motors 106 und dann eine mit hoher Geschwindigkeit vor sich gehende Tätigkeit des Motors,
wenn der Schieber vollständig nach rechts gestellt worden
isto
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iDs ist zu beachten, daß die Verwendung der Innenkammern
13 und 14 zusammen mit den radial ausgebildeten Dosier-«
öffnungen und den größeren Durchgängen verhindert, daß Strömungskräfte axial auf den Schieber einwirken, wie
es bei Verwendung eines Schiebers mit abwechselnden Absätzen und Rillen bei üblichen Dosierschlitzen auftritt,
die in axialer Richtung entlang dem Schieber vorgesehen«, Bei solchen üblichen Ausführungen müssen die Schlitze
notwendigerweise eingefräst oder auf andere Weise so ausgebildet werden, daß unter hohem Druck stehendes Strömungsmittel
winklig durch" diese hindurch geht und dabei
eine resultierende Kraft oder. Strömungskraft entwickelt, die axial auf den Schieber einwirkt« Bei der erfindungsgemäßen
Anordnung fließt Strömungsmittel in die Innen— kammer 13 und I4 und aus diesen heraus nur in radialer
Richtung mittels der Dosieröffnungen und- der größeren Kanäle,
so daß keine derartigen Strömungskräfte entwickelt werden und die Stellung des Schiebers 103 stören«,
09 84-1/07 9B
Claims (1)
- ΡΑΤΪ ITAN SPRÜCHE . ■lojventil mit einem zylindrischen Ventilschieber, der • gleitfähig in einer Bohrung des Ventilkörpers ange-■ ordnet ist, der um die Bohrung herum gehende ringförmige Ausnehmungen begrenzt, wobei der Schieber eine wahlweise Strömungsverbindung !zwischen den ringförmigen Ausnehmungen ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Kammerabschnitt eine Mehrzahl von axial angeordneten Kammern (13, 14) mit radial verlaufenden Kanälen (131-134, 136-139) aufweist, um die Kammern mit den ringförmigen Ausnehmungen (112-114, 122,. 127) zu verbinden, und wenigstens einen Stopfenabschnitt (18, 19 bzw«, 21) zum axialen Verschließen der Innenkammern, ; wobei die Abschnitte (11» 12) des Schiebers fest aneinander mittels -Relatiydrehung unter axialer Belastung in einer Reibungsschweißmasihine befestigt sind*2ο Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende jeder Kammer (13, .14) durch einen Teil des die Kammer enthaltenden Kammerabschnittes (11, 12) und das andere Ende durch einen Stopfenabschnitt (18, 19) abgeschlossen isto3ο Ventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (21) und der Kammerabschnitt gleiche Außendurchmesser haben und der Stopfen durch fieibungs— schweißung zur Bildung eines einheitlichen Teiles an dem Kammerabschnitt befestigt isto20 9 841/0798 : " . - — i6 -4. Ventil nach. Anspruch 2-3» dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (18) innnerhalb des anderen Endes der Kammer (13) angeordnet und darin durch Reibungsschweißung des KammerabsGhnlttes (11) mit einem anschließenden Schieberabschnitt (12) befestigt ist«5» Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar rohrförmiger Kammerabschnitte jeweils mit einer Innenkammer ausgebildet und zu einem Teil durch eine Reibungsschweißung starr in axialer Ausrichtung aneinander befestigt sind, wobei wenigstens ein Stopfen zur Schließung der aneinander grenzenden Enden der Kammern in den Kammerabschnitten vorgesehen ist und ferner Stopfenabschnitte zum Abschließen der äußeren Enden der * Kammern in den Kammerabschnitten vorgesehen sind (Figo 4)<Ventil nach Anspruch 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfenabschnitt (18) wenigstens teilweise in einem Ende der Kammer (13) angeordnet ist*7β Ventil nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß zu den radialen Kanälen wenigstens zwei axial auseinander liegende Dosierkanäle zur Verbindung jeder Kammer (13, 14) mit der Ventilkörperbohrung (102) gehören«,8ο Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Steuerung eines doppelt wirkenden Hydraulikmotors, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper (101) einen Kanal (111), der in Verbindung mit einer Quelle (107)— 17 ·-»209841/0798für ein unter Druck stehendes Strömungsmittel steht, einen Abzugskanal (116) und ringförmige Ausnehmungen (112-113, 122, 127) entlang der Bohrung in Verbindung mit dem Motor (106), der Quelle und dem Abfluß (108) aufweist, wobei eine Mehrzahl von axial auseinander liegenden Radialkanälen nach Wahl eine dosierte Verbindung für die Quelle und den Abzug duroh die Schie— berkammern hindurch mit dem Motor ermöglichen0ο Ventil nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch Druck« ausgleichsmittel (143, 144) zur Gewährleistung eines schnellen Ansprechens des Motors auf eine Bewegung des Schiebers (103) in der Bohrung (102)»1Oo Ventil nach Anspruch 8—9, dadurch gekennzeichnet! daß der.Ventilkörper (101) eine mittlere ringförmige Ausnehmung (112), zwei auf gegenüberliegenden Seiten dieser Ausnehmung entfernt liegende, miteinander verbundene ringförmige Ausnehmungen (113? 114) und zwei dazwischen liegende Ausnehmungen (122, 127) aufweist, die zwischen der mittleren Ausnehmung und den beiden entfernt liegenden Ausnehmungen liegen und in Verbindung mit dem Motor (106) sind, während, die mittlere und die entfernt liegenden Ausnehmungen Verbindungen mit der Quelle und dem Abfluß herstellen und die Radialkanäle gleichzeitig eine dosierte Verbindung für eine^ der Zwischenausnehmun« gen mit einer entfernt liegenden Ausnehmung durch die eine Kammer hindurch und für die andere.Zwischenausnehmung mit der mittleren Ausnehmung herstellen«- - - 18 —» 209 841 /0798lip Ventil nach Anspruch 9-10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Jlußsteuerventil (141) der Strömungsmittelquelle (107) zugeordnet und mit den Zwischenausnehmungen (122, 127) über entsprechende Rückschlagventile (I43f 144) verbunden ist,,12. Verfahren zur' Herstellung eines Schiebers mit Innenkammern zur gleitfähigen Anordnung in der Bohrung eines Ventilkörpers, der ringförmige Ausnehmungen für eine durch die Bohrung gehende' Verbindung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Schieberabschnitten, von denen wenigstens einer eine innere Kammer mit wenigstens einem offenen axialen Ende aufweist und wenigstens einer als Stopfen für das offene Ende der Innenkammer ausgebildet ist, hergestellt werden, worauf die Schieberabschnitte in axialer Ausrichtung zueinander zu einem Bauteil aneinander befestigt werden, wobei wenigstens zwei der Abschnitte durch Relativdrehung unter Axialbelästung in einem Reibungsschweißvorgang vereinigt werden, und daß die Außenfläche des Schiebers auf einen gleichmäßigen Durohmesser über seine Gesamtlänge passend zur Ventilbohrung fertig bearbeitet wird und radial verlaufende Kanäle in dem Schieber zur Verbindung mit der Innenkammer und in Ausrichtung mit den ringförmigen Ausnehmungen in der Bohrung ausgebildet werden.13ο Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stopfenabschnitt innerhalb wenigstens einem .finde209 8 41/0798 - 19 -der Kammer zur Bildung eines Verschlusses für die Kammer angeordnet und der Kammerabschnitt durch Reibungsschweißen, mit wenigstens einem weiteren Schieber« .abschnitt verbunden wird, -14ο Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß ' ein Kammerabschnitt mit zwei Innenkammern, die nach entgegengesetzten Enden des Abschnittes offen sind,, hergestellt und jeweils ein weiterer Schieberabschnitt durch Reibungsschweißen mit jedem Ende des Kammerabschnittes verbunden wirdo15ο Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Kammerabschnitte jeweils mit einer an wenigstens einem Ende offenen Kammer ausgebildet werden, und daß ein Stopfenabschnitt an dem offenen Ende jedes Kammerabschnittes befestigt wird.16. Verfahren nach Anspruch 15s dadurch gekennzeichnet, daß als Kammerabschnitte Rohrabschnitte mit an jedem axialen Ende offenen Innenkammern verwendet werden, wobei Stopfenabschnitte an den offenen Kammerenden der beiden Kammerabschnitte befestigt werden',,Leerseite
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