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DE2214002A1 - Abtastverfahren fuer eine fernsehbildaufnahmeroehre vom ladungsspeichertyp - Google Patents

Abtastverfahren fuer eine fernsehbildaufnahmeroehre vom ladungsspeichertyp

Info

Publication number
DE2214002A1
DE2214002A1 DE2214002A DE2214002A DE2214002A1 DE 2214002 A1 DE2214002 A1 DE 2214002A1 DE 2214002 A DE2214002 A DE 2214002A DE 2214002 A DE2214002 A DE 2214002A DE 2214002 A1 DE2214002 A1 DE 2214002A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scanning
image
area
signal plate
duration
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE2214002A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2214002B2 (de
DE2214002C3 (de
Inventor
Mircea Dipl Ing Alexandrescu
Heinz Horbaschek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE2214002A priority Critical patent/DE2214002C3/de
Publication of DE2214002A1 publication Critical patent/DE2214002A1/de
Publication of DE2214002B2 publication Critical patent/DE2214002B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2214002C3 publication Critical patent/DE2214002C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/30Transforming light or analogous information into electric information
    • H04N5/32Transforming X-rays
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N23/00Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
    • H04N23/40Circuit details for pick-up tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transforming Light Signals Into Electric Signals (AREA)
  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)
  • Analysing Materials By The Use Of Radiation (AREA)

Description

  • Abtastverfahren für eine Fernseh-Bildeufnahmeröhre vom Ladungsspeichertyp DieErfindung betrifft ein @@testveriahren für eine Fernseh-Bildaufnahmeröhre vom Ladungsspeichertyp, @ei dem die Bildabtastfrequenz gegenüber der Fernsehnor@ verringert ist und der abtastende Elektronenstrahl das auf der Signalplatte der Bildaufnahmeröhre vorhandene Potential in einer Folge von Aötastungen (Teilabtastungen) schichtweise mit sich änderndem Potential zwischen Kathode und Signalplatte der Bildaufnahmeröhre bis zur vollständigen Löschung derart abträgt, daß zunächst die Nutzinformation und dann der Störanteil umgeladen wird, und ein von der Rasterfrequenz synchronisierter elektronischer Schalter vorhanden ist, der die Bildwiedergabeeinrichtung nur während der Dauer der Abtastung der Nutzindormation mit dem Videokanal verbindet.
  • Ein solches Abtastverfahren ist aus der deutschen Patentschrift 1 189 121 bekannt. Seine Anwendung ist in den Fällen vorteilhaft, bei denen das Nutzsignal in Form eines Ladungsgebirges mit verhältnismäßig kleiner Amplitude auf einem hohen von Störanteilen gebildeten Sockel relativ konstanten Potentials aufgesetzt ist. Ein solcher Ladungsaufbau der Signalplatte wird entweder durch ein verhältnismäßig helles kontrastarmes Objekt erzeugt oder dadurch hervorgerufen, daß die Signalplatte unter Ausnutzung ihres Speichereffekts während einer gegenüber der Bildfrequenz langen Dauer ohne Abtastung belichtet wird. Dabei entlädt sich die Signalplatte infolge ihrer Dunkel-Leitfähigkeit so stark, daß der dadurch bei der nächsten Abtastung verursachte Potentialhub ein Vielfaches desjenigen beträgt, der durch die Aufbelichtung des wiederzugebenden Bildes entsteht.
  • Bei der Verstärkung eines aus einem solchen Ladungsaufbau gebildeten Signals muEJ der lineare Aussteuerungsbereich des Videoverstärkers unnötig gro gewählt werden, denn der größere Teil der Amplitude dieses Viaeosignals muß, obwohl er keinerlei nutzbare Information enthält, als Untergrund mitverstärkt werden. Ein Abschneiden des Untergrundes mit elektrischen Mitteln oder durch eine Verschiebung des Arbeitspunktes des Videoverstärkers stößt deshalb auf Schwierigkeiten, weil dei Höhe des Untergrundpotential@ auch vom Bildinhalt, d.h. von der Grundhelligkeit des Bildes und, im Falle der Benutzung einer solchen Fernseh-Bildaufnahmeröhre a@ aus Bildspeicher, auch von der Dauer der abtastungsfreien Aufbelichtung abhängt.
  • Dieser letztere Fall der we@nselnden Speicherzeit tritt beispielsweise im Falle der Verwendug einer Röntgenfernseheinrichtung in Verbindung mit einem Röntgen-Schichtaufnahmegerät auf. Bei Röntgenschichtaufnahmen kommt es darauf an, das über den Röntgenbildverstärker auf die Signalplatte der Bildaufnahmeröhre projizierte Röntgenbild während der Dauer des sog.
  • Schichtablaufs (Schichtzeit; des Röntgengeräts durch UnterdrUctung des die Signalplatte abtastenden Elektronenstrahls zu itegrieren. Die Schichtzeiten schwanken zwischen einigen Zehntel Sekunden bis zu mehreren Sekunden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das insbesondere durch Ladungsspeicherung verursachte Untergrund- oder Störpotential bei Fernseh-Bildaufnahmeröhren vom Ladungsspeichertyp bei der Abtastung exakt zu unterdrücken. Dies wird durch ein Abtastverfahren erreicht, bei dem erfindungsgemäß der die Nutzinformation enthaltende (modulierte) Bereich gegenüber der gesamten Fläche der Signalplatte verkleinert ist, so daß die Abtastung in einem nur Störanteile enthaltenden (unmodulierten) Bereich beginnt und auf den modulierten Bereich übergeht, und der von der Rasterfrequenz synchronisierte elektronische Schalter während der Dauer der Abtastung des unmodulierten Bereichs zur Messung des Spitzenwertes des Störsignals eine Signalmeßv,orrichtung, bestehend aus einem Meßkondensator und einer elek-' trischen Vergleichsvorrichtung, mit dem Videokanal verbindet, die aus dem am Meßkondensator auftretenden Istwert und dem vonder Vergleichsvorrichtung erzeugten Sollwert einen Differenz--wert bildet und einer Steuervorrichtung zuführt, die das Potential zwischen Kathode und Signalplatte der Bildaufnahmeröhre im Verlauf der Abtastung des unmodulierten Bereichs derart beeinflußt, daß am Ende der Abtastung des unmodulierten Bereichs Ist- und Sollwert die gleiche Größe haben und die diesen Potentialwert während der Dauer der Abtastung des modulierten Bereichs speichert. Dadurch ist erreicht, daß auch bei unteschiedlichen Schichtzeiten eine genaue Trennung von Stör-und Nutzpotential gewährleistet ist. Dies gilt auch für solche Schwankungen des Störpotentials, die von Temperaturänderungen der Signalplatte herrühren.
  • Die Erfindung ist nicht nur bei Aufnahmen mit gEgenüber einer Abtastperiode langen Belichtungszeiten, sondern auch bei Aufnahen mit demgegenüber sehr kurzen Belichtlmgazeitin anwendbar. Bei solchen Aufnahmen wird mit Rücksicht auf die sog.
  • Anklingträgheit der Fernsehaufnahmeröhre zwischen Belichtung und Abtastung eine Wartezeit eingeschaltet, während der sich ebenfalls ein störender Potentialuntergrund bilden kann.
  • Infolge der Trägheit von Bildaufnahmeröhren des Ladungsspeichertyps wird das eingeschriebene Potentialbild durch eine Abtastung nicht vollständig gelöscht. Dies führt dazu, daß ein Restbild entsteht, welches das jeweils folgende Bild als sog. Geistbild überlagert. In einer Weiterbildung der Erfindung wird die Signalplatte zur Löschung des auf ihr verbliebenen Restladungsbildes unmittelbar vor Seder neuen Belichtung kurzzeitig ausgeleuchtet. Dies kann beispielsweise mittels einer normalen Glühlampe geschehen. Eine solche diffuse Beleuchtung hat Jedoch ihrerseits aufgrund der Trägheit der Signalplatte wiederum eine Nachwirkung, die sich in einem gleichmäßigen Untergrundpotential manifestiert, also in ihrer Wirkung einer Verlängerung der Speicherzeit entspricht. Daher -wird auch dieses Untergrundpotential durch das erfindungsgemåße Abtastverfahren erfaßt und kompensiert.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in einem Ausführungsbeispiel nachfolgend beschrieben.
  • In Fig. 1 ist ein Röntgenschichtgerät mit einer Röntgenfernseheinrichtung als Bildaufnahmevorrichtung dargestellt, während in Fig. 2 anhand des gezeigten Blockschaltbildes der Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens erläutert wird.
  • Das in Figf 1 dargestellte Röntgenschichtgerät besitzt einen Patienten-Lagerungstisch, dessen Tischplatte 1 auf dem Untergestell 2 gegebenenfalls in einer horizontalen Ebene verschiebbar gelagert ist. An einem in Tischlängsrichtung verfahrbaren Stativ 3 ist ein Querträger 4 höhenverstellbar angeordnet, der an seinem tischseitigen Ende eine Röntgenröhre 5 trägt. Mittels einer sog. Lenkstange 6 ist die Röntgenröhre 5 mit einer unter dem Tisch 1 angeordneten, ebenfalls in Tischlängsrichtung verfahrbaren Röntgenbildverstärker-Fernseheinheit 7 verbunden, die aus einem Röntgenbildverstärker 8, einem Lichtverteiler 9 und einer Fernsehkamera 10 besteht. Die Lenkstange 6 ist im Drehpunkt 11 an einer mit dem Untergestell des Tisches fest verbundenen Traverse 12 gelagert.
  • Wird nun das Stativ 3 motorisch von einem Ende des Tisches zum anderen hin bewegt so führen die Röntgenröhre 5 und die Bildverstärker-Fernseheinheit 7 gegenüber dem Drehpunkt 11 entgegengesetzt gerichtete Bewegungen in Tischlängsrichtung aus. Wenn während dieses Bewegungsablaufs Röntgenstrahlen erzeugt werden, so entsteht. auf dem nicht dargestellten Bildeingangsschirm des Röntgenbildverstärkers ein sog. Röntgenschichtbild, bei dem nur die durch den Drehpunkt 11 Verlaufende horizontale Schicht eines nicht dargestellten Patienten scharf dargestellt wird während ds gesamte übrige bestrahlte Volumen mehr oder weniger verwischt erscheint. Dieser Verwischungseffekt ergibt sich jedoch nur,9 wenn das Bild während des gesamten Schichtablaufs gespeichert wird. Bei Verwendung einer Bildaufnahmeröhre vom Ladungsspeichertyp erfolgt diesb Speicherung in der Signalplatte dieser Röhre, wenn während der Dauer des Schichtablaufs die Abtastung der Signal platte unterdrückt wird. Nach Beendigung der Schichtaufnahme kannjam Schalttisch 13 des Schichtgerätes an dem auch die Aufnahmedaten, also Schichtwinkel, Ablaufgeschwindigkeit und Röntgenröhrenleistung eingestellt werden können, über die Fernsehzentrale 14 dei Abtastung der Signalplatte ausgelöst werden, so daß das Schichtbild auf dem Fernsehmonitor 15 erscheint. Um dieses Bild während einer gewünschten Dauer betrachten zu können, bedarf es der Zwischenschaltung bekannter und daher nicht dargestellter Bildspeichermittel.
  • Anhand des Blockschaltbildes in Fig. 2 soll nun der Verfahrensablauf der Bildabtastung nach dem Einschreiben des Bildes auf der Signalplatte 16 der Bildaufnahmeröhre 17 näher beschrieben werden. Durch den schraffiert dargestellten Strahlengang 18 wird das am nicht dargestellten Ausgangsleuchtschirm des fldntgenbildverstärkers erscheinende Schichtbild eines ebenfalls nicht dargestellten Objekts auf die Signalplatte 16 projiziert.
  • Dabei ist nicht die gesamte verfügbare Fläche der Signalplatte ausgenutzt, sondern eine um den Randbereich a verminderte Fläche. Der abtastende Elektronenstrahl 19 hingegen wird vom Ablenkmagneten 20 über die gesamte Fläche der Signalplatte 16 gesteuert. Es genügt für die Funktion des beschriebenen Verfahrens, wenn sich der von Bildinformation freie Rand a am oberen Bildrand erstreckt, d.h. wenn der Elektronenstrahl zu Beginn der Abtastung einige bildinformationsfreie Zeilen zur Verfügung hat.
  • Die Bildabtastung innerhalb der Bildaufnahmeröhre 17 und der Bildwiedergaberöhre des Monitors 15 ist in der üblichen Weise von der Fernsehzentraie 14 synchronisiert. Das am Arbeitswiderstand 21 der BildauSnahmeröhre 17 entstehende Videosignal wird, wie irblica, über den Kopplungskondensator 22 dem Vorverstärker 23 zugeführt, der das Signal an den Videohauptver stärker 24 weitergibt, an dessen Ausgang die Speichervorrichtung 25 angeschlossen ist. Diese Speichervorrichtung ist von der Fernsehzentrale 14 derart gesteuert, daß sie das gespbicherte Bild mit der üblichen Bildfolgefrequenz während einer am Schalttisch 13 von der Bedienungsperson einstellbaren Dauer auf den Monitor 15 gibt.
  • Das am Arbeitswiderstand 21 abfallende Signal enthält während der Dauer der Abtastung des von Nutzinformation freien Bereichs a nur die dem Untergrundpotential der Signalplatte entsprechende Signaiamplitude. Diese Signalamplitude wird nun auffolgende Weise zur Kompensation eben dieses Untergrundpotentials benutzt.
  • Am Ausgang des Vorverstärkers 22 ist der Zwischenverstärker 26 angeschlossen, dessen-Ausgang mit Hilfe eines elektronischen Schalters in Form eines elektronischen Gatters 27 , das von einem durch die Zentrale 14 mit der Zeilenfrequenz synchronisierten monostabilen Multivibrator 28 nur während der Dauer der Abtastung des Bereichs a der Signalplatte 16 mit einem Meßkondensator 29 verbunden wird, der sich auf den Spitzenwert der Signalamplitude des Untergrundpotentials auflädt. Der so erzeugte Meßwert wird als Istwert einer elektronischen Vergleichsvorrichtung 30 zugeführt, die ihn mit einem von ihr gebildeten Sollwert vergleicht und aus beiden Werten einen Differenzwert bildet. Dieser Differenzwert wird zusammen mit den von der Fernsehzentrale14 erzeugten Austastimpulsen der Steuervorrichtung 31 zugeleitet.
  • Die Steuervorrichtung verändert entsprechend der Größe des ihr zugeleiteten Differenzwertes die Spannung zwischen der Kathode 32 und der Signalplatte 16 im Verlauf der Abtastung des unmodulierten Bereichs derart, daß am Ende der Abtastung des unmodulierten Bereichs Ist- und Sollwert die gleiche Größe haben, d.h. der Differenzwert zu Null wird. Der durch diesen Regelvorgang gebildete Spannungswert wird von der Steuervorrichtung 31 während der Dauer der Abtastung des modulierten Bereichs gespeichert. Dadurch ist erreicht, daß eine Umladung der Signalplatte nur in demjenigen PotentiaSbereich stattfindet, der die Nutzinformation enthält Nach der Abtastung des moddlierten Bereichs stellt die Steuervorrichtung die für eine voilständige Durchladung der Signalplatte 16 erforderliche Spannung zwischen Kathode 32 und Signalplatte 16 wieder her.
  • Unmittelbar vor Beginn einer jeden Schichtaufnahme löst der Schalttisch 13 einen Impuls aus, der über den Schalter 33 die Glühlampe 34 kurzzeitig einschaltet. Dadurch wird die Signal platte 16 über die Linse 35 kurzzeitig ausgeleuchtet, so daß die von der vorhergehenden Aufnahme aufgrund der Trägheit der Signalplatte als Restbild noch vorhandene Ladung gelöscht wird.
  • Durch eine nachfolgende Abtastung wird die Signalplatte wieder durchgeladen. Das von der Ausleuchtung aufgrund der Trägheit auf der Signalpiatte verbleibende Restpotential wird durch die nach der Aufoeiichtung des Schichtbildes erfolgende Messung des Untergrundpotentials ebenfalls erfaßt und mitkompensiert. Mit Beginn der Schichtaufnahme wird der Fernsehzentrale 14 vom Schalttisch 13 während der Dauer der Aufnahme ein weiterer Steuerimpuls zugeführt, der den Abtaststrahl 19 der Bildaufnahmeröhre 17 durch Anlegen einer Sperrspannung an den Wehnelt-Zylinder 36 sperrt.
  • Das beschriebene Verfahren ist auch bei einer zur Erzielung von besonders hoher Bildquaiität angewendeten Langsamabtastung (-slow-scan) mit Erfolg anwendbar. Auch dabei erhöht sich im Verlauf der Abtastdauer das Untergrundpotential der Signalplatte. Um dieses im Verlauf der Abtastung sich ändernde Potential meRtechnisch erfassen zu können, wird der nutzinformationsfreie Bereich a an den linken oder rechten Bildrand verlegt, so daß der Elektronenstrahl vor Beginn der Abtastung der Nutzinformation einer jeden Zeile einen nur Störpotential enthaltenden Bereich durchläuft, der durch Anwendung des beschriebenen Verfahrens ebenfalls einen Meßwert zur Steuerung der Spannung zwischen Kathode 32 und Signalplatte 16 für die Umladung nur des Nutzinformationsanteils jeder Zeile oder Zeilengruppe liefert. Dabei ist es gleichgültig, ob diese Messung am Anfang oder am Ende einer Zeile vorgenommen wird.

Claims (3)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Abtastverfahren für eine Fernseh-Bildaufnahmeröhre vom Ladungsspeichertyp., bei dem die Bildabtastfrequenz gegenüber der Fernsehnorm verringert ist und der abtastende Elektronenstrahl das auf der Signalplatte der Bildaufnahmeröhre vorhandene Potentialbild in einer Folge von Abtastungen (Teilabtastungen) schichtweise mit sich änderndem Potential zwischen Kathode und Signalplatte der Bildaufnahmeröhre bis zur voll ständigen Löschung derart abträgt, daß zunächst die Nutzinfor mation und dann der Störanteil umgeladen wird und ein von der Rasterfrequenz synchronisierter elektronischer Schalter vorhanden ist, der die Bildwiedergabeeinrichtung nur während der Dauer der Abtastung der Nutzinformation mit dem Videokanal verbindet, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der die Nutzinformet@@@ enthaltende (modulierte) Bereich gegenüber der gesamten @@@che der Signalplatte (16) verkleinert ist, so da5 die Abtastung in einem nur störanteile enthaltenden (unmodulierten) Bereich beginnt und auf den modulierten Bereich übergeht, und der elektronische Schalter (27, 38) während der Dauer der Abtastung des unmodulierten Bereichs zur Messung des Spitzenwertes des Störsignals eine speichernde Signalmeßvorrichtung (29, 30), bestehend aus einem Meßkondensator (29) und einer elektrischen Vrgleichsvorrichtung (30), mit dem Videokanal verbindet, die aus dem am Meßkondensator (29) auftretenden Istwert und em von der Vergleichsvorrichtung (30) erzeugten Sollwert einen Differenzwert bildet und einer Steuer vorrichtung (31) zuführt, die die Spannung zwischen Kathode(32) und Signalplatte (16) der Bildaufnahmeröhre (17) im Verlauf der Abtastung des unmodulierten Bereichs derart beeinflußt, daß am Ende der Abtastung des unmodulierten Bereichs Ist- und Sollwert die gleiche Größe haben und die diesen Spannungswert während der Dauer der Abtastung des. modulierten Bereichs speichert.
2. Abtastverfahren nach Anspruch 1 in Verbindung mit einer Röntgenfernseheinrichtung an einem Röntgenschichtgerät, dadurch gekennzeichnet, daß vom Röntgenschichtgerät gesteuerte Mittel (14, 36) den Abtaststrahl (19) der BildauSnahmeröhre (17) während der Dauer des Schichtablaufs sperren.
3. Abtastverfahren nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die kurzzeitige Ausleuchtung der Signalplatte (16) zur Löschung des auf ihr verbliebenen Restladungsbildes unmittelbar vor jeder neuen Belichtung durch eine vom Schichtgerät gesteuerten Beleuchtungseinrichtung (33, 34, 35).
L e e r s e i t e
DE2214002A 1972-03-22 1972-03-22 Abtastverfahren für eine Fernseh-Bildaufnahmeröhre vom Ladungsspeichertyp Expired DE2214002C3 (de)

Priority Applications (1)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2214002A1 true DE2214002A1 (de) 1973-09-27
DE2214002B2 DE2214002B2 (de) 1979-08-30
DE2214002C3 DE2214002C3 (de) 1980-05-08

Family

ID=5839814

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DE2214002A Expired DE2214002C3 (de) 1972-03-22 1972-03-22 Abtastverfahren für eine Fernseh-Bildaufnahmeröhre vom Ladungsspeichertyp

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DE (1) DE2214002C3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2485318A1 (fr) * 1980-06-23 1981-12-24 Siemens Ag Installation de radiodiagnostic se composant d'une unite de prise de vue ayant un tube a rayons x qui emet un faisceau de rayonnement en forme d'eventail

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2485318A1 (fr) * 1980-06-23 1981-12-24 Siemens Ag Installation de radiodiagnostic se composant d'une unite de prise de vue ayant un tube a rayons x qui emet un faisceau de rayonnement en forme d'eventail

Also Published As

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DE2214002B2 (de) 1979-08-30
DE2214002C3 (de) 1980-05-08

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